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| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2016-11-13 10:55 +0100 |
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All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-13 10:55 +0100
Re: All eyes on us! Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2016-11-13 12:00 +0100
Re: All eyes on us! Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-13 14:51 +0100
Re: All eyes on us! Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2016-11-13 12:04 +0100
Re: All eyes on us! Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2016-11-13 20:43 +0100
Re: All eyes on us! Volker Neurath <volker.neurath@gmx.de> - 2016-11-14 00:19 +0100
Re: All eyes on us! Sepp Neuper <Sepp_Neuper@web.de> - 2016-11-14 12:09 +0100
Re: All eyes on us! Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-11-14 11:19 +0000
Re: All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-14 12:33 +0100
Re: All eyes on us! Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-11-14 11:41 +0000
Re: All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-14 12:48 +0100
Re: All eyes on us! Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-11-14 12:18 +0000
Re: All eyes on us! Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-14 14:01 +0100
Re: All eyes on us! Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2016-11-14 12:33 +0000
Re: All eyes on us! Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2016-11-14 13:56 +0100
Re: All eyes on us! Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-14 14:08 +0100
Re: All eyes on us! Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-11-14 13:12 +0000
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-14 15:00 +0100
Re: All eyes on us! Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-14 13:58 +0100
Re: All eyes on us! Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-14 13:53 +0100
Re: All eyes on us! Florian Maier <holeinone5@gmx.net> - 2016-11-14 15:31 +0100
Re: All eyes on us! Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-14 13:45 +0100
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-14 14:44 +0100
Re: All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-14 15:16 +0100
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-14 15:35 +0100
Re: All eyes on us! spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-11-14 16:11 +0100
Re: All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-14 16:27 +0100
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-15 09:04 +0100
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-15 08:49 +0100
Re: All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-15 08:55 +0100
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-15 11:54 +0100
Re: All eyes on us! Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2016-11-15 20:00 +0100
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-16 08:49 +0100
Re: All eyes on us! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-11-14 23:57 -0800
Re: All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-15 09:02 +0100
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-15 12:02 +0100
Re: All eyes on us! Dietz Pröpper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2016-11-14 17:05 +0100
Re: All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-14 17:48 +0100
Re: All eyes on us! Dietz Pröpper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2016-11-14 17:53 +0100
Re: All eyes on us! "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-11-14 18:12 +0100
Re: All eyes on us! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-11-14 21:58 +0000
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-15 09:26 +0100
Re: All eyes on us! Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-11-15 08:45 +0000
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-15 12:17 +0100
Re: All eyes on us! Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-11-15 03:25 -0800
Re: All eyes on us! "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-11-15 14:12 +0100
Re: All eyes on us! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2016-11-15 14:25 +0100
Re: All eyes on us! Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2016-11-15 16:10 +0100
Re: All eyes on us! Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2016-11-16 08:41 +0100
Re: All eyes on us! Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-11-13 14:37 +0100
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-11-14 21:58 +0000 |
| Message-ID | <bt582a32abi780dn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #283278 |
On Mon, 14 Nov 2016 22:29:04 Martin Gerdes wrote: > PS: Diese Ärzte sind ohnehin alles Lumpen, die immer nur aufs Geld > aus sind. [...] Es gibt da halt eine gewisse Spreizung. Meine Hausärztin hat - zufällig bekam ich die Abrechnung heute in meinen Postkasten - für die letzte Ordination stolze 15 Euro bekommen. Andererseits würde ich bei der Privatärztin ums Eck für die annähernd gleiche Leistung (mit einem geringfügig umgänglichern Tonfall beim Empfang) in etwa 200 Euro bezahlen. Die Ausbildung und Erfahrung beider Ärztinnen ist grob vergleichbar. Da passt irgendetwas nicht. Der gemeine Angestellte sieht das Honorar der Privatärztin (weil die muss er bar bezahlen), nicht jedoch das Honorar des Kassenartzes. Der Rest ergibt sich dann zwanglos. servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Gar bleibt gar: Trotz Stefan! (Sloganizer)
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-11-15 09:26 +0100 |
| Message-ID | <eigl2cdlsscfgshpc6icc8r9mvbni1u68d@4ax.com> |
| In reply to | #283202 |
Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> wrote: >Freu Dich. > >Ich erinnere mich an ein Blog einer Angestellten einer Kinderklinik, die >den ganzen Tag mit aufgeschreckten Müttern zu tun hat, deren >individuelle Kinder ausschließlich schwerstkrank sind (Husten und >Schnupfen -- oder vielleicht ein Spreisel im Fingerchen?) und daher >unbedingt bevorzugt drankommen müssen. Diese machen der Frau an der >Anmeldungsfrau wortreich die Hölle heiß, weil "nichts passiert an dieser >Klinik". Im Hintergrund läuft grad eine Reanimation, und die Mutter >dieses Kindes wäre froh gewesen, wenn sie ihr Kind überhaupt wieder >hätte mitnehmen können. Die Probleme kenne ich, aber so ticke ich nicht. Wenn ich da hingehe, dann ist auch was. >>Nach zarter Intervention, "es hieß, das sei alles in einem Rutsch >>machbar, und ich werde vormittags in der Arbeit erwartet" ging es >>dann doch schon um zehn Uhr. > >Erfahrungsgemäß kosten einen Nerver derartig viel Nerven, daß man die im >Interesse der eigenen Gesundheit gern vorzieht. Allerdings kann das im >Einzelfall für einen solchen Kotzbrocken auch mal nach hinten losgehen. Abgesehen davon, daß ich nicht genervt habe (die haben ja mich angelogen), das frühere GEspräch ging deswegen, weil ein anderer Termin ausgefallen war, man hatte das aber der anderen Abteilung offenbar nicht weitergegeben. Hätte ich nicht gefragt, hätten die sich gewundert, warum ich nicht um zehn komme, und dann nochmal, wnen ich um 14 Uhr dastehe, wie kommuniziert. >>Spinnen die eigentlich alle? > >Nein. Die allozieren ihre Ressourcen effizient. Effizient ist da gar nix, das ist nur hektisches ad-hoc-Gewurschtel im verordneten Mangel. Und denk mal an, ich muß meine Ressourcen auch organisieren. >>Die eigentliche Operation dauert übrigens ca. 15 Minuten, >>aufschneiden, vier Schrauben raus, Metalldingens raus, spülen, >>zunähen, Pflaster drauf, fertig. Den ganzen Scheiß hätte man bei >>selbst unverändertem Bürokratismus an einem Vormittag locker >>durchnudeln können, Natürlich kann man nicht alle Patienten gleichzeitig betüddeln, aber man kann das halbwegs getaktet durchschieben. Und all der Papierkram und die Belehrungen, wäre das zu einem Termin in einem Zimmer gelaufen, in 30 Minuten wäre mit Analphabetenreserve für den Fragebogen alles gegessen gewesen. >>zum Schluß den Metallschrott rausbauen, fertig, aus. > >Wenn das so einfach ist, warum machst Du es nicht schlichtweg selbst? Das scheint an der ganzen Sache das Einfachste zu sein, ehrliches Handwerk halt, kein Bürokratismus, das Vorgeplänkel ist ein Vielfaches an AUfwand. Dennoch sehe ich Deinen Vorschlag als ausgemachten Blödsinn an. Davon ab, die Fäden werde ich mir vermutlich selber ziehen, oder meine Frau macht das, sofern die Wunde genauso problemlos heilt wie die erste. Ich werde ohne Not nicht wieder einen halben Tag verkacken, um ein paar Knoten aufkneifen zu lassen und die Fadenreste rausgezogen zu kriegen. >Keine Abhängigkeiten, kein Gemaule über faule und inkompetente >Dienstleister und deren unterirdischen Service. Selbst ist der Mann. Die Dienstleister sind astrein, über die maule ich gar nicht. Das System ist schräg, einfach ineffizient. Ich habe jede Hochachtung vor dem Personal, das unter diesen Bedingungen den Laden am Laufen hält und dabei noch freundlich und zuvorkommend bleibt. Ich übrigens auch, ich laufe da nicht maulend und meckernd durch, sondern tue meinen Teil, daß es problemlos läuft und bin ganz lieb und nett. Aber man wird den Irrsinn ja wohl noch mal hinterfragen dürfen... Face it, die ganze Nummer wäre schon längst durch ohne diesen Irrsinn, an dem die Kassen nicht unbeteiligt sind. Bei einer niedergelassenen chirurgischen Praxis wäre das sicher geschmeidiger gelaufen, aber ich bin auch nicht böse darum, in einem Vollversorger-KH zu sein, wenn man an mir rumschnibbelt. Wenn was schiefgeht, dann ist da Intensivmedizin nebst entspr. Kompetenz sowie ggf. Resteverwertung (ich bin Organspender) gleich vorhanden. Warum wird man eigentlich nicht gefragt, ob man 'n Organspenderausweis hat? Kriegen die normalen Patienten da Angst? :) -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-11-15 08:45 +0000 |
| Message-ID | <1t582acb18i2952n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #283379 |
On Tue, 15 Nov 2016 09:26:30 Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > Warum wird man eigentlich nicht gefragt, ob man 'n Organspenderausweis > hat? Kriegen die normalen Patienten da Angst? :) Ja, ich glaube, das wäre irgendwie der unpassende Zeitpunkt, so etwas ins Gespräch einzubringen :-) Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Ein Traum zum Kuscheln! Stefan, so pazifistisch... (Sloganizer)
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-11-15 12:17 +0100 |
| Message-ID | <3krl2ctmvvi9kmur9lt56j8n0ups1bnkfa@4ax.com> |
| In reply to | #283383 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: >Ja, ich glaube, das wäre irgendwie der unpassende Zeitpunkt, so etwas >ins Gespräch einzubringen :-) Zugegeben, das kommt so rüber, als würde der Metzger schon die Messer wetzen und aufs Frischfleisch warten *g* -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-15 03:25 -0800 |
| Message-ID | <b625b985-7421-4209-be32-4fd0b6d7e5db@googlegroups.com> |
| In reply to | #283383 |
Stefan Froehlich tat kund: > On Tue, 15 Nov 2016 09:26:30 Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > > Warum wird man eigentlich nicht gefragt, ob man 'n Organspenderausweis > > hat? Kriegen die normalen Patienten da Angst? :) > > Ja, ich glaube, das wäre irgendwie der unpassende Zeitpunkt, so etwas > ins Gespräch einzubringen :-) Solange jemand im weißen Kittel ins Zimmer kommt, geht es noch. Kritisch wird es erst, wenn es jemand im blauen Kittel ist.
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-11-15 14:12 +0100 |
| Message-ID | <ad2m2c9dc3mg2ngm9kgo3bchfmdspqiqo6@4ax.com> |
| In reply to | #283421 |
Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> wrote: >Solange jemand im weißen Kittel ins Zimmer >kommt, geht es noch. Kritisch wird es erst, >wenn es jemand im blauen Kittel ist. Blauer Kittel? Trug die Narkoseärztin... -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-15 14:25 +0100 |
| Message-ID | <gy6uauyvxlub$.ufuqy1updt96$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #283421 |
Am Tue, 15 Nov 2016 03:25:03 -0800 (PST) schrieb Lothar Frings: > Stefan Froehlich tat kund: > >> On Tue, 15 Nov 2016 09:26:30 Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: >>> Warum wird man eigentlich nicht gefragt, ob man 'n Organspenderausweis >>> hat? Kriegen die normalen Patienten da Angst? :) >> >> Ja, ich glaube, das wäre irgendwie der unpassende Zeitpunkt, so etwas >> ins Gespräch einzubringen :-) > > Solange jemand im weißen Kittel ins Zimmer > kommt, geht es noch. Kritisch wird es erst, > wenn es jemand im blauen Kittel ist. ...oder im schwarzen. Grüße, Frank
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| From | Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-15 16:10 +0100 |
| Message-ID | <e90mr1F2mg2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #283445 |
Am 15.11.2016 um 14:25 schrieb Frank Hucklenbroich: > Am Tue, 15 Nov 2016 03:25:03 -0800 (PST) schrieb Lothar Frings: > >> Stefan Froehlich tat kund: >> >>> On Tue, 15 Nov 2016 09:26:30 Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: >>>> Warum wird man eigentlich nicht gefragt, ob man 'n Organspenderausweis >>>> hat? Kriegen die normalen Patienten da Angst? :) >>> >>> Ja, ich glaube, das wäre irgendwie der unpassende Zeitpunkt, so etwas >>> ins Gespräch einzubringen :-) >> Solange jemand im weißen Kittel ins Zimmer >> kommt, geht es noch. Kritisch wird es erst, >> wenn es jemand im blauen Kittel ist. > ...oder im schwarzen. Anzug... Der dann schreit "wieso dauert das noch!" BU
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| From | Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-16 08:41 +0100 |
| Message-ID | <1i4p4cg6zpb7c$.lpz613bjie1a$.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #283454 |
Am Tue, 15 Nov 2016 16:10:26 +0100 schrieb Bernd Ullrich: > Am 15.11.2016 um 14:25 schrieb Frank Hucklenbroich: >> Am Tue, 15 Nov 2016 03:25:03 -0800 (PST) schrieb Lothar Frings: >> >>> Stefan Froehlich tat kund: >>> >>>> On Tue, 15 Nov 2016 09:26:30 Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: >>>>> Warum wird man eigentlich nicht gefragt, ob man 'n Organspenderausweis >>>>> hat? Kriegen die normalen Patienten da Angst? :) >>>> >>>> Ja, ich glaube, das wäre irgendwie der unpassende Zeitpunkt, so etwas >>>> ins Gespräch einzubringen :-) > >>> Solange jemand im weißen Kittel ins Zimmer >>> kommt, geht es noch. Kritisch wird es erst, >>> wenn es jemand im blauen Kittel ist. > >> ...oder im schwarzen. > > Anzug... > > Der dann schreit "wieso dauert das noch!" Ich dachte eher an den Herrn in der schwarzen Soutane, der mit dem letzten Ölfläschchen bereit steht... Grüße, Frank
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2016-11-13 14:37 +0100 |
| Message-ID | <o09qad$lso$1@dont-email.me> |
| In reply to | #282965 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > http://www.nytimes.com/2016/11/13/world/europe/germany-merkel-trump-election.html?emc=edit_tnt_20161113&nlid=32061937&tntemail0=y&_r=0 > > "Donald Trump’s Election Leaves Angela Merkel as the Liberal West’s Last > Defender" > > Und das ist kein Nebensatz. > Das ist die Schlagzeile. > --- <hier abknabbern> --- Unter Amerikas Liberalen lässt sich in diesen Tagen eine seltsame Betriebsamkeit beobachten. Die Menschen rufen ihre Familien und Freunde an, frischen alte, längst vergessene Kontakte auf. Kurz: Sie verhalten sich, als hätten sie gerade eine Katastrophe miterlebt hat oder seien von einer schweren Krankheit getroffen worden. Genau danach fühlt sich Trumps Triumph für sie offensichtlich an. Das Land ist tief gespalten und das auf beinahe jede denkbare Weise. Viele Clinton-Unterstützer kennen kaum einen Trump Wähler und umgekehrt. Beide Lager hören verschiedene Nachrichten und erzählen einander andere Geschichten. Die meisten Liberale hatten fest an das geglaubt, was ihnen Statistiker und Politik-Strategen wieder und wieder erklärt hatten: Dass Clinton die Wahl solide gewinnen würde, nämlich. Nun sehen sie sich damit konfrontiert, dass Trump – ein Mann, den sie für einen lächerlichen Clown hielten – etwas über ihr Land wusste, das für sie selbst unsichtbar war. Dieses Mysterium beängstigt und verwirrt. [...] Trumps Sieg unterscheidet sich von Mitt Romneys Niederlage vor vier Jahren in zwei wichtigen Punkten. Erstens verloren die Demokraten im Vergleich zu 2012 Millionen Wähler. Über die Gründe dafür wird in den kommenden Monaten viel diskutiert werden. Lag es daran, dass Clinton einfach nicht dieselbe Begeisterung auslösen konnte wie zuvor Barack Obama, der vor allem bei den Afroamerikanern die Wahlbeteiligung auf Rekordhöhe getrieben hatte? Oder sind die Wahlrechtsreformen schuld, die viele republikanisch regierte Staaten als Reaktion auf Obamas Erfolg verabschiedeten, und die es für arme, junge und schwarze Menschen schwieriger machten, wählen zu gehen? Zweitens hat sich die soziale Zusammensetzung und Klassenzugehörigkeit der Wählerschaft beider Parteien verändert. Clinton erhielt zwar bei Gewerkschaftsmitgliedern und Haushalten mit einem Jahreseinkommen unter 50.000 US-Dollar mehr Stimmen als Trump, im Vergleich zur Wiederwahl Obamas 2012 fiel der Vorsprung vor dem Republikaner allerdings deutlich geringer aus. *Wie konnte das passieren? Drei Erklärungsversuche* Trump wiederum siegte – wie alle Republikaner vor ihm – in der Gruppe der Wähler mit einem Haushaltseinkommen von mehr als 100.000 US-Dollar, allerdings nur sehr knapp. Sein Vorgänger Romney hatte hier sehr viel deutlicher vor Obama gelegen als nun Trump vor Clinton. Trotz des rassistischen Tons seiner Kampagne überzeugte Trump jedoch mehr Hispanics und schwarze Wähler als Romney, obwohl er in diesen Wählergruppen dennoch mit großem Abstand gegen Clinton verlor. Frauen unterstützten Clinton dagegen nur geringfügig stärker als Obama. Mit anderen Worten: Die Parteien haben Weiße mit niedrigem Einkommen gegen Weiße mit hohem Einkommen getauscht, und die Republikaner haben den Deal gewonnen. *Die vernachlässigten Arbeiter* Wie konnte das passieren? Drei Erklärungsversuche bestimmen die Kommentarspalten der Zeitungen seit der Wahl. Der erste: Die Demokraten hätten sich neoliberale Handelspolitik zueigen gemacht und es gleichzeitig versäumt, die vermögende Klasse in ihrer eigenen Partei kritisch zu hinterfragen. Das habe dazu geführt, dass sich die weiße Arbeiterschicht verlassen fühlte. Diese sprang dann auf Trumps ökonomischen Populismus an, der zwar verlogen war, aber dafür laut und kompromisslos vorgetragen wurde. Der beste Beweis für diese These sind die Verluste, die Clinton in den vormals industriellen Rostgürtel-Counties im Mittleren Westen hinnehmen musste, obwohl die demokratischen Parteistrategen diese fest in der Hand der Demokratin geglaubt hatten. *Erfolgsrezept Rassismus* Der zweite Erklärungsversuch spricht dem Rassismus und Nationalismus von Trumps Kampagne die entscheidende Rolle zu. In dieser Lesart hat Trump eine Art weiße Identitätspolitik generiert, die Wähler in einer Weise mobilisierte, wie es dem farbloseren und elitäreren Romney nicht gelungen war. Trumps Erfolg beruht demnach darauf, dass er es seinen Wählern ermögliche, sich als "echte" Amerikaner zu fühlen, und so Gefühle von kultureller Herabsetzung und ökonomischer Frustration zu kompensieren. Auch Trumps frauenfeindliche Angriffe auf Clinton, eine prominente Strategie in seiner Kampagne, hätten eine große Rolle gespielt. *Die Person Clinton* Das dritte Erklärungsmuster hebt auf die Person Clintons ab. Viele Wähler hätten ihr nie vertraut. Dies habe mit ihrer Art zu tun, sich selbst abzuschirmen, mit ihren undurchsichtigen und engen Beziehungen zur Wall Street sowie einem schwer beschreibbaren Unbehagen. Was Liberale überrascht und verwundert, ist, dass viele Wähler in Trumps nackten Falschheiten, seinen Behauptungen und unwahren Prahlereien Authentizität sehen konnten – und Falschheit in Clintons sorgfältig durchdachten Beschreibungen von Tatsachen. Seine Wähler haben Trump zwar nicht verehrt oder sich mit seinen hässlichen Charaktereigenschaften identifiziert. Aber Clinton war für sie keine Alternative. *Parteiische Medien* Natürlich schließen sich diese unterschiedlichen Erklärungsansätze nicht gegenseitig aus. Wichtig ist jetzt, genau zu analysieren, was unter welchen Umständen anders hätte verlaufen können und welche Schlüsse daraus für die Zukunft zu ziehen sind. Rassismus verfängt leichter, wo er auf ein Gefühl ökonomischer Verlassenheit trifft. Und wirtschaftliche Marginalisierung ist schlimmer, wenn man sich auch ethnisch oder kulturell bedrängt fühlt. Das Misstrauen gegenüber Clinton ist das Misstrauen gegenüber einem bestimmten Typ Frau. Es wurde aber auch durch die radikal parteiische Medienlandschaft der USA geschürt. Konservative und Liberale folgen komplett unterschiedlichen Erzählungen ein und desselben Geschehens. Auch deswegen fühlen sie sich nun so schlecht darauf vorbereitet, zu verstehen, was geschehen ist und was als nächstes passieren wird. --- </hier abknabbern> --- ©<http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-11/us-praesidentenwahl-donald-trump-sieg-soziologische-wahlanalyse/komplettansicht> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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