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| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| First post | 2016-07-05 23:09 +0200 |
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"Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-05 23:09 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-05 23:28 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Arno Lutz <invalid@freakmail.de> - 2016-07-06 00:29 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-07-06 00:44 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-07-06 04:07 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-07-06 15:26 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2016-07-06 08:15 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Juergen P. Meier" <nospam-1984@jors.net> - 2016-07-06 04:00 +0000
Re:"Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Volker Neurath <volker.neurath@gmx.de> - 2016-07-06 07:38 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-06 09:13 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2016-07-06 13:02 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-06 13:33 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2016-07-06 14:36 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2016-07-06 15:02 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-06 13:14 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-07-06 15:27 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-06 13:42 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-06 15:43 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-07-06 17:18 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-06 15:26 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-07-06 16:17 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-07-06 14:24 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-07-06 16:30 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-06 17:00 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-07-06 17:36 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-06 19:34 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-06 18:02 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-06 20:48 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-07 10:16 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-07 12:28 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-07 10:47 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-07-07 03:54 -0700
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-07-07 15:52 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-07 14:20 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-07 16:39 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-07 17:35 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-07 18:00 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-07-07 17:20 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-07-08 09:37 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-07-07 16:49 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-07 17:00 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-07-07 08:03 -0700
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-07 17:07 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-07-07 18:02 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-07 17:37 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-07 18:05 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-07-07 18:11 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-07-08 09:58 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2016-07-07 13:29 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-07-07 12:04 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-07 14:25 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-07 14:15 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-07 14:05 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-07-17 08:55 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-17 14:49 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-07-17 13:53 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-07-17 14:35 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-17 15:54 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Dieter.Sp@gmx.de - 2016-07-17 09:21 -0700
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-06 16:35 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-07-06 15:41 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2016-07-06 16:57 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-07-06 18:22 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2016-07-06 14:40 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-07-06 15:11 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2016-07-06 15:21 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-07-06 15:44 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-07-06 14:38 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-07-06 19:16 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-07-06 19:34 +0200
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Holger Marzen <holger@marzen.de> - 2016-07-06 17:02 +0000
Re: "Wir fallen gerade sowas von auf die Nase" Ned Kelly <ned.kelly@nefkom.net> - 2016-07-06 20:14 +0200
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 16:17 +0200 |
| Message-ID | <nlj3sr$n32$1@dont-email.me> |
| In reply to | #262163 |
Am 06.07.2016 um 14:36 schrieb Frank Hucklenbroich: > Offiziell ist zwar noch nichts passiert, aber rein praktisch gesehen > schauen sich viele Unternehmen schon nach neuen Standorten um. Luxemburg > erwartet da im Moment einen Run von britischen Finanzunternehmen auf ihr > Land. > Und neue Unternehmen werden es sich dreimal überlegen, noch in London zu > investieren. Und das bekommt das UK jetzt schon zu spüren, ganz egal, ob > und wann sie denn tatsächlich austreten. Kurzfristig mag das zutreffen, aber langfristig ist London flexibler als Brüssel. Und Amis, die nach Frankfurt kommen, dürften auch eher selten sein. Geldgeschäfte sind heute an keinen Standort gebunden - und London bleibt nach New York der attraktivste. Gruss Walter -- Es würde niemand auf die Idee kommen, ein Rudolf-Steiner-Schule-Kind zu essen. (Hazel Brugger)
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 14:24 +0000 |
| Message-ID | <nlj4an$fs0$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #262187 |
Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> wrote: > > > Kurzfristig mag das zutreffen, aber langfristig ist London > flexibler als Brüssel. Und Amis, die nach Frankfurt kommen, > dürften auch eher selten sein. Geldgeschäfte sind heute an keinen > Standort gebunden - und London bleibt nach New York der attraktivste. > > > Gruss > > Walter > Nicht wenn sie Geschäfte nur mehr in Pfund und nur in England machen können. -- please forgive my iPhone typos -sent via Newstap
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 16:30 +0200 |
| Message-ID | <nlj4lk$pd4$1@dont-email.me> |
| In reply to | #262190 |
Am 06.07.2016 um 16:24 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> wrote: > >> >> >> Kurzfristig mag das zutreffen, aber langfristig ist London >> flexibler als Brüssel. Und Amis, die nach Frankfurt kommen, >> dürften auch eher selten sein. Geldgeschäfte sind heute an keinen >> Standort gebunden - und London bleibt nach New York der attraktivste. >> >> >> Gruss >> >> Walter >> > > Nicht wenn sie Geschäfte nur mehr in Pfund und nur in England machen > können. > In der EU-freien Schweiz machen wir sogar Geschäfte in Yen und Euros. Könnte es sein, dass sich Deutschland wieder einmal überschätzt? Gruss Walter -- Es würde niemand auf die Idee kommen, ein Rudolf-Steiner-Schule-Kind zu essen. (Hazel Brugger)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 17:00 +0200 |
| Message-ID | <nlj6ea$k5f$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #262192 |
Am 06.07.16 um 16:30 schrieb Walter Schmid: >> Nicht wenn sie Geschäfte nur mehr in Pfund und nur in England machen >> können. >> > > In der EU-freien Schweiz machen wir sogar Geschäfte in Yen und Euros. Ja. Klar. Aber nicht mit Euro-Staatsanleihen, gell? > > Könnte es sein, dass sich Deutschland wieder einmal überschätzt? > Wir haben Euch an der Gurgel.Eben ist es hop-oder-top: Nachdem die Volksabstimmung 2014 sich mit 50,3% gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit entschieden hat, seit ihr gerade im Begriff alle 300 ausgehandelten Verträge mit der EU zu verlieren. Leider, leider, aber ihr seid jetzt Brexit-Roadkill, generöse Ausnahmen und darüber-hinweg-sehen geht jetzt halt leider nicht mehr, ihr versteht sicher. Gründe der Selbsterhaltung und der Staatsraison. Gruß Joachim
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 17:36 +0200 |
| Message-ID | <du4ms6Fm7oaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #262198 |
Am 06.07.2016 17:00 schrieb Dr. Joachim Neudert: [Schweiz] > Wir haben Euch an der Gurgel.Eben ist es hop-oder-top: Nachdem die > Volksabstimmung 2014 sich mit 50,3% gegen die Arbeitnehmerfreizügigkeit > entschieden hat, seit ihr gerade im Begriff alle 300 ausgehandelten > Verträge mit der EU zu verlieren. Ein paar kleine Unterschiede gibts da ja doch. Wie zum Beispiel, daß es mangels EU-Mitgliedschaft kein Artikel 50-Verfahren gibt und man es sich daher aussuchen kann, welche Verträge man cancelt, und ob überhaupt. Wenn die EU die Briten loswird (was ja noch nicht raus ist...), dann ist es nämlich nicht in ihrem Interesse, noch mehr Marktgebiet zu verlieren. Es gibt auch die Möglichkeit, daß die Konsequenzen den Schweizern bekannt, aber scheissegal sind. Wegen Dickkopf. > Leider, leider, aber ihr seid jetzt > Brexit-Roadkill, generöse Ausnahmen und darüber-hinweg-sehen geht jetzt > halt leider nicht mehr, ihr versteht sicher. Gründe der Selbsterhaltung > und der Staatsraison. Non sequitur. An einem nicht-EU-Mitglied muß man kein Exempel statuieren. Der Schweiz ging es auch vor der EU gut, sie hatte keinen Thatcherismus zu erleiden und die Verschuldung ist moderat. Die steht schon etwas besser da als GB... Hanno
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 19:34 +0200 |
| Message-ID | <nljfff$feb$1@dont-email.me> |
| In reply to | #262198 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Am 06.07.16 um 16:30 schrieb Walter Schmid: > >>> Nicht wenn sie Geschäfte nur mehr in Pfund und nur in England machen >>> können. >>> >> >> In der EU-freien Schweiz machen wir sogar Geschäfte in Yen und Euros. > > Ja. Klar. > Aber nicht mit Euro-Staatsanleihen, gell? > Mit Euro Bonds kann überall auf der Welt gehandelt werden! Das ist das Wesen eines globalen Wirtschaftsmarktes... M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 18:02 +0000 |
| Message-ID | <slrnnnqhsv.47c.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #262198 |
Dr. Joachim Neudert: > Am 06.07.16 um 16:30 schrieb Walter Schmid: >>> Nicht wenn sie Geschäfte nur mehr in Pfund und nur in England machen >>> können. >> >> In der EU-freien Schweiz machen wir sogar Geschäfte in Yen und Euros. > > Ja. Klar. > Aber nicht mit Euro-Staatsanleihen, gell? Und wieso nicht? Aktien, Renten etc. kann man auch auf der Toilette handeln. Mitten in Afrika.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-07-06 20:48 +0200 |
| Message-ID | <nljjpo$epm$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #262233 |
Am 06.07.16 um 20:02 schrieb Lars Gebauer: > Dr. Joachim Neudert: >> Am 06.07.16 um 16:30 schrieb Walter Schmid: >>>> Nicht wenn sie Geschäfte nur mehr in Pfund und nur in England machen >>>> können. >>> >>> In der EU-freien Schweiz machen wir sogar Geschäfte in Yen und Euros. >> >> Ja. Klar. >> Aber nicht mit Euro-Staatsanleihen, gell? > > Und wieso nicht? Aktien, Renten etc. kann man auch auf der Toilette > handeln. Mitten in Afrika. > Ich bin kein Finanzexperte. Aber die Presse hat das als eines der möglichen Druckmittel der Rest-EU gegen die Londoner City genannt. Und da Staatsanleihen was mit Staat zu tun haben, erscheint es mir zumindest plausibel.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 10:16 +0000 |
| Message-ID | <slrnnnsavn.1op.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #262242 |
Dr. Joachim Neudert: > Am 06.07.16 um 20:02 schrieb Lars Gebauer: >> Dr. Joachim Neudert: >>> Aber nicht mit Euro-Staatsanleihen, gell? >> >> Und wieso nicht? Aktien, Renten etc. kann man auch auf der Toilette >> handeln. Mitten in Afrika. > > Ich bin kein Finanzexperte. Ich auch nicht. Und angesichts dessen, was alle möglichen "Experten" so von sich geben, will ich auch gar keiner sein. > Aber die Presse hat das als eines der > möglichen Druckmittel der Rest-EU gegen die Londoner City genannt. Bot man auch eine Begründung dafür? Richtig ist natürlich, daß der Handel an einem etablierten Börsenplatz mit vorhandener Infrastruktur etc.pp. deutlich bequemer und einfacher abläuft als auf einem Dixi-Klo im zentralafrikanischen Busch aber eine zwingende Notwendigkeit für bspw. Wall Street besteht nicht. > Und > da Staatsanleihen was mit Staat zu tun haben, erscheint es mir zumindest > plausibel. Nö. Ab dem Moment, wo der Staat die Anleihen ausgegeben hat, sind diese ein frei handelbares Witschaftsgut. Ähnlich Schrauben oder Kirschen.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 12:28 +0200 |
| Message-ID | <nllat8$lqt$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #262313 |
Am 07.07.16 um 12:16 schrieb Lars Gebauer: >> Aber die Presse hat das als eines der >> möglichen Druckmittel der Rest-EU gegen die Londoner City genannt. > > Bot man auch eine Begründung dafür? Der Deutsche Bank Chef Cyrus oder wie der heißt, hat gesagt daß seine Kunden dann Euro-Anleihen wohl nicht mehr in London handeln würden. Laß mal sehen: das sind die Staaten selbst, die diese Anleihen auf den Markt bringen? Also meint er die Staaten mit "seinen Kunden". Dann ist es für die Euro-Staaten ein leichtes zu bestimmen, dass Euro Anleihen nur mehr in Bankplätzen offeriert werden die selbst den Euro haben. Das war bisher nur aus Nettigkeit gegenüber den Briten anders toleriert. > > Richtig ist natürlich, daß der Handel an einem etablierten Börsenplatz > mit vorhandener Infrastruktur etc.pp. deutlich bequemer und einfacher > abläuft als auf einem Dixi-Klo im zentralafrikanischen Busch aber eine > zwingende Notwendigkeit für bspw. Wall Street besteht nicht. > >> Und >> da Staatsanleihen was mit Staat zu tun haben, erscheint es mir zumindest >> plausibel. > > Nö. Ab dem Moment, wo der Staat die Anleihen ausgegeben hat, sind > diese ein frei handelbares Witschaftsgut. Ja. Ab dann. Was die Banken in England scheuen, ist das verlieren des sog. "Euro-Passes". Daß sie bisher alle ihre "innovativen Finanzprodukte“ in ganz Europa offerieren konnten wenn es in einem Land zugelassen war. Das ist dann weg, das müssen Sie dann jetzt mit jedem Land einzeln verhandeln. Das kann man dann wohl knicken. Aus ist es mit den neuen "FinTechs".
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 10:47 +0000 |
| Message-ID | <slrnnnscpb.1op.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #262316 |
Dr. Joachim Neudert: > Am 07.07.16 um 12:16 schrieb Lars Gebauer: >>> Aber die Presse hat das als eines der >>> möglichen Druckmittel der Rest-EU gegen die Londoner City genannt. >> >> Bot man auch eine Begründung dafür? > > Der Deutsche Bank Chef Cyrus oder wie der heißt, hat gesagt daß seine > Kunden dann Euro-Anleihen wohl nicht mehr in London handeln würden. Letztlich wird der dorthin gehen, wo er seine Kunden am leichtesten trifft. Wie ist das eigentlich, in einem Zeitalter mit Internet und so? Besteht da /überhaupt/ die Notwendigkeit eines festen Handelsplatzes? - Also. > Laß mal sehen: das sind die Staaten selbst, die diese Anleihen auf den > Markt bringen? Also meint er die Staaten mit "seinen Kunden". > > Dann ist es für die Euro-Staaten ein leichtes zu bestimmen, dass Euro > Anleihen nur mehr in Bankplätzen offeriert werden die selbst den Euro haben. Bestimmen können die ganz viel. Aber letztlich werden sie ihre Anleihen dort begeben, wo die höchste und schnellste Rendite winkt. Egal, ob London, Frankfurt/O. oder Timbuktu. > Was die Banken in England scheuen, ist das verlieren des sog. > "Euro-Passes". Daß sie bisher alle ihre "innovativen Finanzprodukte“ in > ganz Europa offerieren konnten wenn es in einem Land zugelassen war. Das > ist dann weg, das müssen Sie dann jetzt mit jedem Land einzeln > verhandeln. Das kann man dann wohl knicken. Aus ist es mit den neuen > "FinTechs". Das ist dann etwas aufwendiger. Aber nicht weiter tragisch. Auch dann nicht, wenn ein Banker mit sorgenvoller Miene von der besonderen Tragödie weint. Auch Landwirte jammern *immer*.
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 03:54 -0700 |
| Message-ID | <0b0521aa-57c6-4a5d-a1de-684dc03cf61c@googlegroups.com> |
| In reply to | #262323 |
Lars Gebauer tat kund: > Dr. Joachim Neudert: > > Am 07.07.16 um 12:16 schrieb Lars Gebauer: > >>> Aber die Presse hat das als eines der > >>> möglichen Druckmittel der Rest-EU gegen die Londoner City genannt. > >> > >> Bot man auch eine Begründung dafür? > > > > Der Deutsche Bank Chef Cyrus oder wie der heißt, hat gesagt daß seine > > Kunden dann Euro-Anleihen wohl nicht mehr in London handeln würden. > > Letztlich wird der dorthin gehen, wo er seine Kunden am leichtesten > trifft. Wie ist das eigentlich, in einem Zeitalter mit Internet und > so? Besteht da /überhaupt/ die Notwendigkeit eines festen > Handelsplatzes? - Also. Also was? Das Argument gilt doch schon seit vielen Jahren, trotzdem ist London ein Finanzhandelsplatz.
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| From | Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 15:52 +0200 |
| Message-ID | <du7550F9li7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #262323 |
Lars Gebauer schrieb: >>>> Aber die Presse hat das als eines der >>>> möglichen Druckmittel der Rest-EU gegen die Londoner City genannt. >>> >>> Bot man auch eine Begründung dafür? >> >> Der Deutsche Bank Chef Cyrus oder wie der heißt, hat gesagt daß seine >> Kunden dann Euro-Anleihen wohl nicht mehr in London handeln würden. > >Letztlich wird der dorthin gehen, wo er seine Kunden am leichtesten >trifft. Wie ist das eigentlich, in einem Zeitalter mit Internet und >so? Besteht da /überhaupt/ die Notwendigkeit eines festen >Handelsplatzes? - Also. Und genau dieses "dorthin gehen" ist der Punkt. Wer in einem EU-Land "gewerbsmäßig oder in einem Umfang, der einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, Bankgeschäfte betreiben oder Finanzdienstleistungen erbringen will" muss "deshalb zur Erlangung der hierzu erforderlichen Erlaubnis ein Tochterunternehmen oder eine Zweigstelle gründen. " Betreiben von Bankgeschäften oder Erbringen von Finanzdienstleistungen im Inland bedeutet dabei auch "wenn der Erbringer der Dienstleistung seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Ausland hat und sich im Inland zielgerichtet an den Markt wendet, um gegenüber Unternehmen und/oder Personen, die ihren Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Inland haben, wiederholt und geschäftsmäßig Bankgeschäfte oder Finanzdienstleistungen anzubieten. "Für Unternehmen aus den EWR-Staaten besteht - unter den Voraussetzungen des § 53b KWG (sog. Notifizierungsverfahren/ Europäischer Pass) - dagegen neben der Möglichkeit der Errichtung einer Zweigniederlassung auch die Möglichkeit des Betreibens erlaubnispflichtiger Geschäfte im Wege des grenzüberschreitenden Dienstleistungsverkehrs - ohne entsprechende inländische Präsenz." "Keine Einschränkung besteht für die sog. passive Dienstleistungsfreiheit, d. h. das Recht der im Inland ansässigen Personen und Unternehmen, aus eigener Initiative Dienstleistungen eines ausländischen Anbieters nachzufragen. Geschäfte, die aufgrund der Initiative des Kunden zustande gekommen sind, führen damit nicht zur Erlaubnispflicht." Das heißt, wer ohne Werbung darauf wartet, dass Kunden zu ihm kommen, der braucht keine Erlaubnis bzw. Banklizenz. Wer aber am Markt aktiv werden will, und für große Finanzdienstleister wird es dazu keine Alternative geben, der braucht den "Europäischen Pass", für den es wieder eine Niederlassung in einem EWR-Staat braucht. Einen solchen "Europäischen Pass" gibt es auch für Wertpapiere, das heißt ein Wertpapierprospekt muss in einem EWR-Land (dem Herkunftsmitgliedsstaat des Finanzdienstleisters) von der zuständigen Aufsicht gebilligt werden, dann gilt er auch in allen anderen EWR-Staaten. Das kann jetzt dem privaten Anleger zwar egal sein, aber ich nehme an, dass die großen institutionellen Anleger wohl Richtlinien haben werden, die regeln, ob in Papiere ohne gebilligten Prospekt investiert werden darf. (Die leicht gekürzten Zitate stammen aus einem "Merkblatt zur Erlaubnispflicht von grenzüberschreitend betriebenen Geschäften" der BaFin.) <https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Merkblatt/mb_050401_grenzueberschreitend.html> -- Grüße Christian
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 14:20 +0000 |
| Message-ID | <slrnnnsp9e.313.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #262382 |
Christian Jesserer: > Lars Gebauer schrieb: >>Letztlich wird der dorthin gehen, wo er seine Kunden am leichtesten >>trifft. Wie ist das eigentlich, in einem Zeitalter mit Internet und >>so? Besteht da /überhaupt/ die Notwendigkeit eines festen >>Handelsplatzes? - Also. > > Und genau dieses "dorthin gehen" ist der Punkt. Ja und ich glaube, Du hast es irgendwie nicht verstanden: Wenn für die Kunden aus irgendwelchen saukomischen Gründe (die Gründe für solche Entscheidungen sind fast immer saukomisch!) plötzlich der Handel mit Finanzprodukten in Bagdad interessant wird, dann gehen die Kunden halt nach Bagdad (virtuell). Und der Kerl mit seiner Deutschen Bank geht natürlich mit. Dann kann die EU natürlich den Minimaldurchmesser der Klopapierrollen auf den Personaltoiletten der europäoschen Banken regeln - aber es wird niemanden[tm] interessieren. Die Bedeutung der EU wird da vollkommen überschätzt. Außerdem: Wenn jemand innerhalb der EU tätig werden will, dann hat er eben ein bischen Formalitätsfoo am Hals. Der ist zwar ungefähr so willkommen wie Durchfall - aber meine Güte. Das ist letztlich kein Hindernis. Wir reden über global agierende Finanzdienstleister und nicht über inhabergeführte Würstchenbuden. Desweiteren: Solche "Sanktionen" treffen auch für gewöhnlich die, die nicht getroffen werden soll(t)en. Und "die" werden werden übereifrige Politiker recht schnell auf Taschenformat zusammenfalten. Wer glaubt, daß er in einer globalisierten Welt noch allzuviele künstliche Hindernisse errichten kann - und damit Erfolg haben will - der wird schnell auf den harten Boden der Realität fallen.
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 16:39 +0200 |
| Message-ID | <nllpia$jht$1@dont-email.me> |
| In reply to | #262387 |
Salve allerseits, Lars Gebauer schrieb: > Christian Jesserer: >> Lars Gebauer schrieb: >>>Letztlich wird der dorthin gehen, wo er seine Kunden am leichtesten >>>trifft. Wie ist das eigentlich, in einem Zeitalter mit Internet und >>>so? Besteht da /überhaupt/ die Notwendigkeit eines festen >>>Handelsplatzes? - Also. >> >> Und genau dieses "dorthin gehen" ist der Punkt. > > Ja und ich glaube, Du hast es irgendwie nicht verstanden: Wenn für > die Kunden aus irgendwelchen saukomischen Gründe (die Gründe für > solche Entscheidungen sind fast immer saukomisch!) plötzlich der > Handel mit Finanzprodukten in Bagdad interessant wird, dann gehen > die Kunden halt nach Bagdad (virtuell). Und der Kerl mit seiner > Deutschen Bank geht natürlich mit. > > Dann kann die EU natürlich den Minimaldurchmesser der Klopapierrollen > auf den Personaltoiletten der europäoschen Banken regeln - aber es > wird niemanden[tm] interessieren. > > Die Bedeutung der EU wird da vollkommen überschätzt. > > Außerdem: Wenn jemand innerhalb der EU tätig werden will, dann hat er > eben ein bischen Formalitätsfoo am Hals. Der ist zwar ungefähr so > willkommen wie Durchfall - aber meine Güte. Das ist letztlich kein > Hindernis. Wir reden über global agierende Finanzdienstleister und > nicht über inhabergeführte Würstchenbuden. > > Desweiteren: Solche "Sanktionen" treffen auch für gewöhnlich die, die > nicht getroffen werden soll(t)en. Und "die" werden werden übereifrige > Politiker recht schnell auf Taschenformat zusammenfalten. > > Wer glaubt, daß er in einer globalisierten Welt noch allzuviele > künstliche Hindernisse errichten kann - und damit Erfolg haben will - > der wird schnell auf den harten Boden der Realität fallen. > Yoh! Wer ernsthaft glaubt, dass sich wegen des Brexit irgendetwas für den Finanzplatz London ändern würde, was über eines Shit happens angesiedelt ist, ist schlicht ein Phantast! Genauso gut könnte er auch glauben, dass es im Leben nie zu spät sei, um neu zu beginnen... M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 17:35 +0200 |
| Message-ID | <nllssa$ok6$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #262387 |
Am 07.07.16 um 17:24 schrieb Christian Jesserer: > Natürlich ist es für einen große internationalen Finanzdienstleister > überhaupt keine Schwierigkeit, einfach innerhalb der EU eine > Niederlassung zu zu gründen und damit alle Formalitäten erledigt zu > haben. Und sie werden das dann auch tun, genau davon ist hier ja die > Rede. Wie sie dann die Größe dieser Niederlassungen in UK und in der > EU dimensionieren werden, das hängt davon ab, für wie wichtig sie die > jeweiligen Märkte halten. Genau das. Die Niederlassung in London muß dann nur noch Lesser Britain bedienen, ohne Schottland, also etwa 50 Millionen Kunden. Die Kundenniederlassung in Frankfurt oder Paris ist für weitere 450 Millionen Kunden zu dimensionieren. > >> Desweiteren: Solche "Sanktionen" treffen auch für gewöhnlich die, die >> nicht getroffen werden soll(t)en. Und "die" werden werden übereifrige >> Politiker recht schnell auf Taschenformat zusammenfalten. > > Von Sanktionen ist hier ja gar nicht die Rede sondern einfach von > Regeln die für alle gelten. Diese Regeln den Briten gegenüber > übertrieben streng auszulegen oder es ihnen vorsätzlich schwer zu > machen, halte ich auch für nicht sinnvoll. Es muß nicht strenger sein als für die anderen WTO-Staaten, also Tanzania oder Panama oder Aserbeidschan. Das ist richtig. Mit allen treiben wir freundlich und erfolgreich Handel.
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 18:00 +0200 |
| Message-ID | <nllubf$5m4$1@dont-email.me> |
| In reply to | #262412 |
Salve allerseits, Dr. Joachim Neudert schrieb: > Am 07.07.16 um 17:24 schrieb Christian Jesserer: > >> Natürlich ist es für einen große internationalen Finanzdienstleister >> überhaupt keine Schwierigkeit, einfach innerhalb der EU eine >> Niederlassung zu zu gründen und damit alle Formalitäten erledigt zu >> haben. Und sie werden das dann auch tun, genau davon ist hier ja die >> Rede. Wie sie dann die Größe dieser Niederlassungen in UK und in der >> EU dimensionieren werden, das hängt davon ab, für wie wichtig sie die >> jeweiligen Märkte halten. > > > Genau das. > > Die Niederlassung in London muß dann nur noch Lesser Britain bedienen, > ohne Schottland, also etwa 50 Millionen Kunden. > Hast Du auch nur eine Ahnung, wie viele Kunden die britischen Steueroasen so alles haben? Alleine die Überseegebiete Großbritanniens dürften weit mehr Kunden haben, als die gesamte Europäische Union überhaupt Bürger hat... M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 17:20 +0000 |
| Message-ID | <slrnnnt3rl.50o.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #262387 |
Christian Jesserer: > Lars Gebauer schrieb: >>> Und genau dieses "dorthin gehen" ist der Punkt. >> >>Ja und ich glaube, Du hast es irgendwie nicht verstanden: Wenn für >>die Kunden aus irgendwelchen saukomischen Gründe (die Gründe für >>solche Entscheidungen sind fast immer saukomisch!) plötzlich der >>Handel mit Finanzprodukten in Bagdad interessant wird, dann gehen >>die Kunden halt nach Bagdad (virtuell). Und der Kerl mit seiner >>Deutschen Bank geht natürlich mit. > > Und wenn der Kunde der deutsche Staat als Begeber von Bundesanleihen > ist, dann darf er da leider nicht mitgehen. Gesetze kann man (auch) ändern. Habe ich mal gehört.
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| From | Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> |
|---|---|
| Date | 2016-07-08 09:37 +0200 |
| Message-ID | <du93ibFnng2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #262435 |
Lars Gebauer schrieb: >>>Ja und ich glaube, Du hast es irgendwie nicht verstanden: Wenn für >>>die Kunden aus irgendwelchen saukomischen Gründe (die Gründe für >>>solche Entscheidungen sind fast immer saukomisch!) plötzlich der >>>Handel mit Finanzprodukten in Bagdad interessant wird, dann gehen >>>die Kunden halt nach Bagdad (virtuell). Und der Kerl mit seiner >>>Deutschen Bank geht natürlich mit. >> >> Und wenn der Kunde der deutsche Staat als Begeber von Bundesanleihen >> ist, dann darf er da leider nicht mitgehen. > >Gesetze kann man (auch) ändern. Habe ich mal gehört. Stimmt natürlich, das geschieht zur Zeit gerade in diesem Bereich auch. Allerdings geht die Tendenz dabei nicht in Richtung einer Lockerung der Richtlinien. Und das wird noch eine Weile lang so bleiben. Der Schlamassel, der mit wilder Spekulation öffentlicher Stellen angerichtet wurde, wird noch eine Zeit lang nachwirken. Und Kriterien wie "mündelsicher" werden auch eher verschärft als gelockert. Aber auf lange Sicht hast du vermutlich recht. Im Moment ist halt große Vorsicht angesagt. Das legt sich wieder, dann dürfen Bürgermeister und Pensionsversicherungen wieder mit Derivaten spielen. -- Grüße Christian
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
|---|---|
| Date | 2016-07-07 16:49 +0200 |
| Message-ID | <nllq61$lo4$1@dont-email.me> |
| In reply to | #262382 |
Am 07.07.2016 um 15:52 schrieb Christian Jesserer: > Lars Gebauer schrieb: > >> Letztlich wird der dorthin gehen, wo er seine Kunden am leichtesten >> trifft. Wie ist das eigentlich, in einem Zeitalter mit Internet und >> so? Besteht da /überhaupt/ die Notwendigkeit eines festen >> Handelsplatzes? - Also. > > Und genau dieses "dorthin gehen" ist der Punkt. > > Wer in einem EU-Land "gewerbsmäßig oder in einem Umfang, der einen in > kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert, > Bankgeschäfte betreiben oder Finanzdienstleistungen erbringen will" > muss "deshalb zur Erlangung der hierzu erforderlichen Erlaubnis ein > Tochterunternehmen oder eine Zweigstelle gründen. " Internet-Banking kann jeder EU-Bürger auch in London, New York oder Zürich machen. Oder will die EU jetzt das Internet sperren wie China? Gruss Walter -- Es würde niemand auf die Idee kommen, ein Rudolf-Steiner-Schule-Kind zu essen. (Hazel Brugger)
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