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| Started by | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2016-06-16 14:17 -0700 |
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-06-16 14:17 -0700
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-06-16 23:30 -0700
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-06-16 23:49 -0700
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-06-18 15:50 +0000
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Wolfgang Enzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2016-06-19 12:21 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-06-19 20:29 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2016-06-21 09:34 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Stephan Elinghaus <210616.6.seli@spamgourmet.com> - 2016-06-21 16:00 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Stephan Elinghaus <220616.6.seli@spamgourmet.com> - 2016-06-22 10:44 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Stephan Elinghaus <230616.6.seli@spamgourmet.com> - 2016-06-23 08:25 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-06-23 00:05 -0700
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-06-23 14:27 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-06-23 12:06 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" gunter kühne <kuehne123@front.ru> - 2016-06-29 09:14 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-06-30 16:10 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-06-30 19:13 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-27 14:20 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2016-06-27 17:38 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-06-27 17:46 +0000
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-23 14:07 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-06-23 12:54 +0000
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-23 23:13 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> - 2016-06-24 08:06 +0000
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-25 01:28 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-26 02:22 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-21 17:36 +0200
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Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-21 18:47 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-06-22 08:08 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-06-21 21:26 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2016-06-19 14:17 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-19 21:12 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Wolfgang Enzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2016-06-19 21:24 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> - 2016-06-17 16:44 +0000
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-18 00:05 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-18 01:22 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2016-06-17 14:07 +0200
Re: "Werbeblocker dürfen weiter eingesetzt werden" Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-06-17 19:57 +0200
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 11:58 +0000 |
| Message-ID | <slrnnmd283.1kk.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #259209 |
Wolfgang Enzinger: > Am Sun, 19 Jun 2016 10:45:06 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: >> Wolfgang Enzinger: >>> Andere schauen halt auch drauf, wie das Zeug produziert wurde, das sie zu >>> sich nehmen. Und da ist Bio nun mal aufwendiger in der Produktion und die >>> Ertragsmenge geringer. >> >> Das wesentliche Argument des Bio-Bauern ist: Das Erzeugnis läßt sich >> mit höherem Gewinn verkaufen. >> >> Niemand ist so verrückt, höheren Aufwand zu betreiben und geringeren >> Ertrag in Kauf zu nehmen, wenn sich das nicht gleichzeitig in einem >> deutlich höheren Gewinn niederschlagen würde. > > Völlig richtig und absolut legitim. Natürlich. Genau das führt allerdings zum Label "überteuert". Worüber sich dann auch - hoffentlich - beschwert. > Ich versteh in diesem Zusammenhang die Milchbauern nicht. Wir importieren > Bio-Milch und exportieren "konventionell erzeugte" - letzteres mit weiter > sinkenden Erfolgsaussichten, um das mal vorsichtig auszudrücken. Aber statt > auf die Marktlage unternehmerisch zu reagieren, wird lieber nach Geld vom > Staat gerufen. Na das ist doch einfach: Weil es funktioniert. Gerade die Agrarlobby ist sehr rührig und auch recht erfolgreich. >>> Logisch, dass sich das im Preis niederschlägt. You >>> get what you pay for. Meistens jedenfalls, Trittbrettfahrer gibt's in dem >>> Bereich natürlich auch, wie überall. >> >> Yup. In diesem Bereich ist die Trittbrettfahrerei sogar die >> Normalität. > > Nun ja. Soll ich das jetzt für eine fundierte Aussage halten? Das will mir > nicht recht gelingen. Nicht jede Fähigkeit ist jedem gegeben. >>> Zur Werbung allgemein: da brauch ich mir nur die von mir bevorzugten Biere >>> anzuschauen - für keins davon muss Werbung gemacht werden. Warum wohl? >> >> Werbung macht man i.A., wenn die Ertragslage gut bis sehr gut ist. Ist >> die Ertragslage schlecht, ist häufig gar kein Geld für Werbung da. >> (Dieser Umstand wird häufig von Kleinunternehmen übersehen.) > > Bei meinen bevorzugten Brauereien ist die Ertragslage so gut, dass es > phasenweise Lieferschwierigkeiten gibt. Lieferschwierigkeiten wegen der *guten* Ertragslage? Eigenartigste Geschäftsmodelle werden da gefahren ... > Die *wollen* aber nicht > expandieren, weil sie sonst die Qualität nicht halten könnten. Oh weh! Für den Verzicht auf Expansion gibt es ja vielfältigste Gründe. Aber obiger Grund spricht nicht gerade für diese Brauereien. Er scheint eine eher esoterisch veranlagte Kundschaft anzusprechen. > Bei guter bis sehr guter Ertragslage Werbung zu machen, kann doch nur > heissen, dass man den Hals nicht vollkriegt, oder? Nein, das ist einfach nur vorausschauend. So versucht man zu verhindern, daß sich die Ertragslage verschlechtert. Gerade im gegenwärtigen Brauereigeschäft (die Zahl der Brauereien nimmt bei insgesamt sinkendem Absatz zu) scheint mir das unabdingbar.
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| From | Wolfgang Enzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 14:23 +0200 |
| Message-ID | <1gb5o5wq14xh0$.1rk8fmeagioi9.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #259224 |
Am Sun, 19 Jun 2016 11:58:57 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: > Wolfgang Enzinger: >> Am Sun, 19 Jun 2016 10:45:06 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: >>> Niemand ist so verrückt, höheren Aufwand zu betreiben und geringeren >>> Ertrag in Kauf zu nehmen, wenn sich das nicht gleichzeitig in einem >>> deutlich höheren Gewinn niederschlagen würde. >> >> Völlig richtig und absolut legitim. > > Natürlich. Genau das führt allerdings zum Label "überteuert". Worüber > sich dann auch - hoffentlich - beschwert. Wieso ist eine höherwertige Dienstleistung *über*teuert? Teurer ist sie sicherlich, aber mehr Einsatz kostet halt auch mehr, das halte ich für normal. >> Bei meinen bevorzugten Brauereien ist die Ertragslage so gut, dass es >> phasenweise Lieferschwierigkeiten gibt. > > Lieferschwierigkeiten wegen der *guten* Ertragslage? Eigenartigste > Geschäftsmodelle werden da gefahren ... Was soll daran eigenartig sein? Schon mal die Redewendung "die kriegen ihr XYZ aus den Händen gerissen" gehört? Wieso soll man das ändern wollen? >> Die *wollen* aber nicht >> expandieren, weil sie sonst die Qualität nicht halten könnten. > > Oh weh! Für den Verzicht auf Expansion gibt es ja vielfältigste > Gründe. Aber obiger Grund spricht nicht gerade für diese Brauereien. > Er scheint eine eher esoterisch veranlagte Kundschaft anzusprechen. Hoho. Echt, du hast offensichtlich keine Ahnung, wovon du redest. >> Bei guter bis sehr guter Ertragslage Werbung zu machen, kann doch nur >> heissen, dass man den Hals nicht vollkriegt, oder? > > Nein, das ist einfach nur vorausschauend. So versucht man zu > verhindern, daß sich die Ertragslage verschlechtert. Gerade im > gegenwärtigen Brauereigeschäft (die Zahl der Brauereien nimmt bei > insgesamt sinkendem Absatz zu) scheint mir das unabdingbar. Es gibt verschiedene Varianten, sich für einen sich verändernden Markt zu wappnen. "Klasse statt Masse" scheint mir vielfach die erfolgversprechendere zu sein, als umgekehrt. Der von dir geschilderte aktuelle Trend bestätigt das nur. Vorher war's übrigens andersrum, und die Brauereien, die sich da über die Marktflutung breit gemacht haben, sind genau die, die jetzt Marktanteile an die kleinen und neuen abgeben.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 13:15 +0000 |
| Message-ID | <slrnnmd6mn.1kk.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #259227 |
Wolfgang Enzinger: > Am Sun, 19 Jun 2016 11:58:57 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: >> Wolfgang Enzinger: >>> Am Sun, 19 Jun 2016 10:45:06 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: >>>> Niemand ist so verrückt, höheren Aufwand zu betreiben und geringeren >>>> Ertrag in Kauf zu nehmen, wenn sich das nicht gleichzeitig in einem >>>> deutlich höheren Gewinn niederschlagen würde. >>> >>> Völlig richtig und absolut legitim. >> >> Natürlich. Genau das führt allerdings zum Label "überteuert". Worüber >> sich dann auch - hoffentlich - niemand beschwert. > > Wieso ist eine höherwertige Dienstleistung *über*teuert? Weil der Bio-Bauer für einen deutlich *höheren* Gewinn arbeitet. Mehr Aufwand und weniger Ertrag für den gleichen Gewinn wäre dumm. Sind Bio-Bauern dumm? >>> Bei meinen bevorzugten Brauereien ist die Ertragslage so gut, dass es >>> phasenweise Lieferschwierigkeiten gibt. >> >> Lieferschwierigkeiten wegen der *guten* Ertragslage? Eigenartigste >> Geschäftsmodelle werden da gefahren ... > > Was soll daran eigenartig sein? Schon mal die Redewendung "die kriegen ihr > XYZ aus den Händen gerissen" gehört? Wieso soll man das ändern wollen? Ach so. Also der klassische Fall von "Wegen Reichtum geschlossen". >>> Die *wollen* aber nicht >>> expandieren, weil sie sonst die Qualität nicht halten könnten. >> >> Oh weh! Für den Verzicht auf Expansion gibt es ja vielfältigste >> Gründe. Aber obiger Grund spricht nicht gerade für diese Brauereien. >> Er scheint eine eher esoterisch veranlagte Kundschaft anzusprechen. > > Hoho. Echt, du hast offensichtlich keine Ahnung, wovon du redest. Das kann schon sein. Aber bei gleichbleibender Qualität größere Mengen zu produzieren ist gerade im Brauereiwesen schon lange keine Geheimwissenschaft mehr. In Köstritz oder Apolda erklärt man Dir gerne, wie das funktioniert. >>> Bei guter bis sehr guter Ertragslage Werbung zu machen, kann doch nur >>> heissen, dass man den Hals nicht vollkriegt, oder? >> >> Nein, das ist einfach nur vorausschauend. So versucht man zu >> verhindern, daß sich die Ertragslage verschlechtert. Gerade im >> gegenwärtigen Brauereigeschäft (die Zahl der Brauereien nimmt bei >> insgesamt sinkendem Absatz zu) scheint mir das unabdingbar. > > Es gibt verschiedene Varianten, sich für einen sich verändernden Markt zu > wappnen. Natürlich. > "Klasse statt Masse" scheint mir vielfach die > erfolgversprechendere zu sein, als umgekehrt. Ja, auch so ein klassischer Kleinunternehmer-Irrtum. Die Klasse nützt ihm nämlich nichts, wenn niemand davon erfährt. Damit aber jemand davon erfährt, muß Werbung gemacht werden. > Der von dir geschilderte > aktuelle Trend bestätigt das nur. Vorher war's übrigens andersrum, und die > Brauereien, die sich da über die Marktflutung breit gemacht haben, sind > genau die, die jetzt Marktanteile an die kleinen und neuen abgeben. Nur zu einem vergleichsweise geringen Teil. Klassische Biertrinker sind recht markentreu. Die probieren auch mal was Neues aber für den allergrößten Teil besteht meist kein Grund für einen dauerhaften Wechsel. Kleine und/oder neue Brauereien erschließen eher neue Kundenkreise. (Was aber dennoch nicht ausreicht, um den Absatz insgesamt anzuheben. Kleine Brauereien sind eben - zuerst einmal - klein.) Mein Stammkneiper hat auch craft beers im Angebot. Sein Geld verdient er dennoch mit traditionellem Bier. Craft beers sind (ebenso wie Whisk(e)y und - neuerdings auch - Gin) eher Modeerscheinungen. Was heute noch ganz hip ist, ist morgen aber sowas von gestern. Da tobt die Schlacht, die nehmen sich ihre Kunden eher gegenseitig weg. Es ist mittlerweile gute 20 Jahre her, da erlebte ich den Beginn dieser Trends quasi live mit.
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| From | Wolfgang Enzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 17:02 +0200 |
| Message-ID | <edmjgtz14uc1$.tglixzrcfwcm.dlg@40tude.net> |
| In reply to | #259233 |
Am Sun, 19 Jun 2016 13:15:01 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: > Wolfgang Enzinger: >> Am Sun, 19 Jun 2016 11:58:57 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: >>> Wolfgang Enzinger: >>>> Bei meinen bevorzugten Brauereien ist die Ertragslage so gut, dass es >>>> phasenweise Lieferschwierigkeiten gibt. >>> >>> Lieferschwierigkeiten wegen der *guten* Ertragslage? Eigenartigste >>> Geschäftsmodelle werden da gefahren ... >> >> Was soll daran eigenartig sein? Schon mal die Redewendung "die kriegen ihr >> XYZ aus den Händen gerissen" gehört? Wieso soll man das ändern wollen? > > Ach so. Also der klassische Fall von "Wegen Reichtum geschlossen". Lieber wegen Reichtums schliessen, als so lange nicht mehr aus dem Gier-Hamsterrad rauszukommen, bis das Produkt bleischwer in den Regalen liegt, weil es keiner mehr sehen will. :-) >>>> Die *wollen* aber nicht >>>> expandieren, weil sie sonst die Qualität nicht halten könnten. >>> >>> Oh weh! Für den Verzicht auf Expansion gibt es ja vielfältigste >>> Gründe. Aber obiger Grund spricht nicht gerade für diese Brauereien. >>> Er scheint eine eher esoterisch veranlagte Kundschaft anzusprechen. >> >> Hoho. Echt, du hast offensichtlich keine Ahnung, wovon du redest. > > Das kann schon sein. Aber bei gleichbleibender Qualität größere Mengen > zu produzieren ist gerade im Brauereiwesen schon lange keine > Geheimwissenschaft mehr. In Köstritz oder Apolda erklärt man Dir > gerne, wie das funktioniert. Muss ich mal hinfahren. Mich interessiert vor allem, wie man den Einkauf von Zutaten einigermassen gleichbleibender Qualität in unbegrenzter Menge hinbekommt. >> "Klasse statt Masse" scheint mir vielfach die >> erfolgversprechendere zu sein, als umgekehrt. > > Ja, auch so ein klassischer Kleinunternehmer-Irrtum. Die Klasse nützt > ihm nämlich nichts, wenn niemand davon erfährt. Damit aber jemand > davon erfährt, muß Werbung gemacht werden. Naja, also grade beim Bier gibt es ja nun weitaus bessere Möglichkeiten, sich zu informieren, als ausgerechnet aus der Werbung. "Verbraucherinformationen", dass ich nicht lache. Im Übrigen rede ich beileibe nicht nur von Kleinunternehmen. Gerade mittelgrossen (und noch grösseren) Unternehmern ist vielfach durchaus bewusst, dass es Obergrenzen gibt, jenseits derer es ungesund für sie würde.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 16:10 +0000 |
| Message-ID | <slrnnmdgvh.4ag.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #259249 |
Wolfgang Enzinger: > Am Sun, 19 Jun 2016 13:15:01 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: >> Wolfgang Enzinger: >>> Am Sun, 19 Jun 2016 11:58:57 -0000 (UTC) schrieb Lars Gebauer: >>>>> Die *wollen* aber nicht >>>>> expandieren, weil sie sonst die Qualität nicht halten könnten. >>>> >>>> Oh weh! Für den Verzicht auf Expansion gibt es ja vielfältigste >>>> Gründe. Aber obiger Grund spricht nicht gerade für diese Brauereien. >>>> Er scheint eine eher esoterisch veranlagte Kundschaft anzusprechen. >>> >>> Hoho. Echt, du hast offensichtlich keine Ahnung, wovon du redest. >> >> Das kann schon sein. Aber bei gleichbleibender Qualität größere Mengen >> zu produzieren ist gerade im Brauereiwesen schon lange keine >> Geheimwissenschaft mehr. In Köstritz oder Apolda erklärt man Dir >> gerne, wie das funktioniert. > > Muss ich mal hinfahren. Tu das. Ist (auch für Laien) verständlich und lehrreich. > Mich interessiert vor allem, wie man den Einkauf > von Zutaten einigermassen gleichbleibender Qualität in unbegrenzter Menge > hinbekommt. Du nun wieder. Wie kommst Du auf "unbegrenzte Menge"? Vermutlich gibt es überhaupt nichts, was man in "unbegrenzten Mengen" kaufen kann. >>> "Klasse statt Masse" scheint mir vielfach die >>> erfolgversprechendere zu sein, als umgekehrt. >> >> Ja, auch so ein klassischer Kleinunternehmer-Irrtum. Die Klasse nützt >> ihm nämlich nichts, wenn niemand davon erfährt. Damit aber jemand >> davon erfährt, muß Werbung gemacht werden. > > Naja, also grade beim Bier gibt es ja nun weitaus bessere Möglichkeiten, > sich zu informieren, als ausgerechnet aus der Werbung. Es geht darum, den potentiellen Kunden auf sich aufmerksam zu machen.
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 20:29 +0200 |
| Message-ID | <dso6jqFc1d6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #259233 |
Am 19.06.2016 um 15:15 schrieb Lars Gebauer: > Das kann schon sein. Aber bei gleichbleibender Qualität größere Mengen > zu produzieren ist gerade im Brauereiwesen schon lange keine > Geheimwissenschaft mehr. In Köstritz oder Apolda erklärt man Dir > gerne, wie das funktioniert. Lustigerweise ist Köstritzer eine der Marken, bei denen ich einen ziemlichen Qualitätsverfall konstatieren mußte, als ich kürzlich mal wieder eine Flasche probiert habe. Vor so 5 Jahren mochte ich das Zeug noch ganz gerne. > Nur zu einem vergleichsweise geringen Teil. Klassische Biertrinker > sind recht markentreu. Ich wäre gerne markentreu, wenn die Brauereien qualitätstreu wären. Sind sie leider nicht. Eine der wenigen Ausnahmen scheint mir Jever zu sein, was ich nach wie vor lecker finde, aber trotz meiner friesischen Herkunft keinen Spitzenplatz bei mir hat. Warsteiner hab ich bis ca. '88 sehr gerne getrunken. Dann wurde die Herstellung geändert (das kam sogar in den Nachrichten damals) und fortan war es nur noch Dünnbier. Andere Marken zogen aus mir unverständlichen Gründen nach. Mit früher guten Marken (Warsteiner, Bitburger, Veltins) kann man mich heute jagen. Alles 0815 Fernsehpils heutzutage. Fortan irrte ich durch den Biermarkt. Wernesgrüner war anfangs gut, stürzte aber mit wachsender Popularität steil ab, inzwischen hat es sich wieder berappelt. Schwarzbiere haben mir durchweg gefallen und haben erstaunlich lang ihre Qualität gehalten, aber das war einmal, siehe oben. Pilsener Urquell schwankte ebenfalls in der Qualität. Ein großer Lichtblick war slowakisches "Topvar Premium Lager", was leider nur ca. ein Jahr lang und in homöopathischen Mengen zu bekommen war. Vor einigen Jahren gab es dann die "bayrische Bierprobe" in lokalen Getränkemärkten, eine Packung mit 6 verschiedenen Bieren (nicht immer die gleichen!), typischerweise in Halbliter-Bügelflaschen. Das war eine Offenbarung! So viel Bier hab ich lange nicht mehr getrunken. Einige Sorten haben dann ihren Weg in das Standard-Sortiment mancher Getränkemärkte geschafft, beispielsweise das "Doppel-Hirsch", was ich gerade trinke. Einige meiner damaligen Favoriten vermisse ich aber, z.B. das Göller Rauchbier. > Craft beers sind (ebenso wie Whisk(e)y und - neuerdings auch - Gin) > eher Modeerscheinungen. Was heute noch ganz hip ist, ist morgen aber > sowas von gestern. Mag sein, aber ich sehe sie als Tritt in den Arsch der hiesigen (Groß)brauereien, die sich bislang darauf verlassen konnten, daß der unmündige Konsument in blinder Markentreue jeden Dreck kauft, der abgefüllt wird. Grob gesagt sind Craft-Biere das Resultat des Umstands, daß man in den USA nur unfaßbar schlechtes Bier kaufen konnte, und die Leute daher aus reiner Verzweiflung angefangen haben, selber zu brauen. Das führte dann zu Microbreweries mit ziemlich passablen Resultaten, und inzwischen gibt es auch dort Großbrauereien, die genießbares Bier fabrizieren (Stichworte Yuengling, Blue Moon - letzteres von MillerCoors!). Manchmal funktioniert der Markt ja doch. Und jetzt kommen die Craft-Biere nach Europa. Modeerscheinung oder nicht: Der Qualität kann diese Konkurrenz nur gut tun. Und IPAs mag ich tatsächlich sehr gerne. Leider kenne ich noch keine Sorte, die ich dauerhaft und nicht nur zu Modepreisen bekomme. Hopfmeister Road Trip ist zwar klasse, aber 0,33 für über 3 Euro? aua. Hanno
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 20:39 +0200 |
| Message-ID | <nk6o4e$kh9$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #259276 |
On 06/19/2016 08:29 PM, Hanno Foest wrote: > Und jetzt kommen die Craft-Biere nach Europa. Modeerscheinung oder > nicht: Der Qualität kann diese Konkurrenz nur gut tun. Und IPAs mag ich > tatsächlich sehr gerne. Leider kenne ich noch keine Sorte, die ich > dauerhaft und nicht nur zu Modepreisen bekomme. Hopfmeister Road Trip > ist zwar klasse, aber 0,33 für über 3 Euro? aua. Der IPA-Kram ist mir zu bitter, ich halte mich lieber an Export oder Märzen und davon bekomme ich hier viele verschiedene zu guten Preisen. Oder alle paar Monate nach Frankreich und dort Bier einkaufen, die haben auch guten Kram und man bekommt dort belgisches Bier. Gerrit
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 20:59 +0200 |
| Message-ID | <dso8dbFcc9bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #259278 |
Am 19.06.2016 um 20:39 schrieb Gerrit Heitsch: > Der IPA-Kram ist mir zu bitter Dir ist ja schon Jever zu bitter :) Hanno
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 21:02 +0200 |
| Message-ID | <nk6pf2$lq7$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #259281 |
On 06/19/2016 08:59 PM, Hanno Foest wrote: > Am 19.06.2016 um 20:39 schrieb Gerrit Heitsch: > >> Der IPA-Kram ist mir zu bitter > > Dir ist ja schon Jever zu bitter :) Jever... Ein Bier wie das Land... flach. :) Gerrit
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 21:13 +0200 |
| Message-ID | <nk6qt6$gb0$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #259284 |
Am 19.06.16 um 21:02 schrieb Gerrit Heitsch: > On 06/19/2016 08:59 PM, Hanno Foest wrote: >> Am 19.06.2016 um 20:39 schrieb Gerrit Heitsch: >> >>> Der IPA-Kram ist mir zu bitter >> >> Dir ist ja schon Jever zu bitter :) > > Jever... Ein Bier wie das Land... flach. :) > > Gerrit > > Andechser grün (nicht rot "Export" oder gar Bergbock/Doppelbock) Tegernseer Hell Augustiner Hell (nicht "Edelstoff" Export) Mild, bekömmlich, gut gekühlt herrliich süffig. Nicht so bitter-Plörre, aber vor allem auch nicht zu süß-schwer. Und auch nicht zu stark. Bergwasser vom Tegernsee oder Andechs, oder Tiefenbrunnen aus der Münchner Schotterebene. Wenn man älter wird mag man das ganze reizstoffreiche Zeug nicht mehr so. Der Körper wurde evolutionär an diese Form der Ernährung adaptiert, das passt scho. Evtl brauchen die Fischköppe ja so harte-friesisch herbe Sachen wie Jever. Wir hier in Oberbayern müssen niemandem mehr was beweisen, je erfahrener ich werde desto mehr komme ich ab von all dem unnatürlichen Zeug wie Weißbier, Pils, Export, Bock, Salvator, Märzen... ;-) bitte cum grano salis nehmen, OK?
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-19 21:49 +0200 |
| Message-ID | <nk741g.22k.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #259288 |
*Dr. Joachim Neudert* schrieb: > Am 19.06.16 um 21:02 schrieb Gerrit Heitsch: >> Jever... Ein Bier wie das Land... flach. :) Weiterhin mein Lieblingsbier. Ich mags herb. > Andechser grün (nicht rot "Export" oder gar Bergbock/Doppelbock) > Tegernseer Hell > Augustiner Hell (nicht "Edelstoff" Export) > > Mild, bekömmlich, gut gekühlt herrliich süffig. Die Hellen sind trinkbar. Als (echtes)Kellerbier ist es noch besser. > Nicht so bitter-Plörre, aber vor allem auch nicht zu süß-schwer. Süß ist ekelig. > Sachen wie Jever. Wir hier in Oberbayern müssen niemandem mehr was > beweisen, je erfahrener ich werde desto mehr komme ich ab von all dem > unnatürlichen Zeug wie Weißbier, Pils, Export, Bock, Salvator, Märzen... Das unterscheidet sich doch nur in der Menge an Hopfen und der Gärzeit. Kommt alles aus der selben Anlage(okay, das Weißbier nicht). -- bis denne
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-06-20 14:54 +0200 |
| Message-ID | <6spfmb9b527v5h667j761bm1cd3bn87l1h@4ax.com> |
| In reply to | #259288 |
"Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> wrote: >Wenn man älter wird mag man das ganze reizstoffreiche Zeug nicht mehr so. Dann werde ich wohl jünger. Auch gut :) -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-20 17:13 +0200 |
| Message-ID | <nk90cl$6uf$2@news.bawue.net> |
| In reply to | #259288 |
On 06/19/2016 09:13 PM, Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 19.06.16 um 21:02 schrieb Gerrit Heitsch: >> On 06/19/2016 08:59 PM, Hanno Foest wrote: >>> Am 19.06.2016 um 20:39 schrieb Gerrit Heitsch: >>> >>>> Der IPA-Kram ist mir zu bitter >>> >>> Dir ist ja schon Jever zu bitter :) >> >> Jever... Ein Bier wie das Land... flach. :) >> >> Gerrit >> >> > > Andechser grün (nicht rot "Export" oder gar Bergbock/Doppelbock) > Tegernseer Hell > Augustiner Hell (nicht "Edelstoff" Export) Von denen kenne ich bisher nur das Tegernseer Hell. War recht gut. Gerrit
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-06-20 14:53 +0200 |
| Message-ID | <mgpfmbltr95t2bqgirbvlpbdc2sfnoj3kg@4ax.com> |
| In reply to | #259276 |
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote: >Warsteiner hab ich bis ca. '88 sehr gerne getrunken. Dann wurde die >Herstellung geändert (das kam sogar in den Nachrichten damals) und >fortan war es nur noch Dünnbier. Andere Marken zogen aus mir >unverständlichen Gründen nach. Mit früher guten Marken (Warsteiner, >Bitburger, Veltins) kann man mich heute jagen. Alles 0815 Fernsehpils >heutzutage. Das war dann das Warsteiner, das ich aus Jugendtagen kannte, und das mir nicht schmeckte. Mittlerweile ist es für mich OK. >Fortan irrte ich durch den Biermarkt. Wernesgrüner war anfangs gut, >stürzte aber mit wachsender Popularität steil ab, inzwischen hat es sich >wieder berappelt. Ja, vorgestern habe ich welches getrunken und war angenehm angetan, schmeckt wieder recht gut. Generell habe ich mit "Fernsehpils" kein Problem, pilsig genug, taugt. Das, was in Bayern gesoffen wird, finde ich meistenteils grauslig, und wenn die Pils drauschreiben, dann ist es meist gar keins. Das Lederer aus Nürnberg trinke ich gerne, wenn es heimatnah sein soll, ansonsten Köpi, Flens, Jever, Bit (nicht aus der Flasche), Warsteiner. Ur-Krostitzer ist auch gut, gibt es in Leipzig an jeder Ecke. Hasseröder fand ich früher schon mal besser. Stauder schmeckt mir, bekommt man im Ruhrgebiet gerne mal. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-20 13:09 +0000 |
| Message-ID | <slrnnmfqp0.1l9.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #259276 |
Hanno Foest: > Am 19.06.2016 um 15:15 schrieb Lars Gebauer: >> Das kann schon sein. Aber bei gleichbleibender Qualität größere Mengen >> zu produzieren ist gerade im Brauereiwesen schon lange keine >> Geheimwissenschaft mehr. In Köstritz oder Apolda erklärt man Dir >> gerne, wie das funktioniert. > > Lustigerweise ist Köstritzer eine der Marken, bei denen ich einen > ziemlichen Qualitätsverfall konstatieren mußte, Nunja, das Bier schmeckt Dir halt nicht. Das ist dann halt so und Köstritzer wird es überleben. Daraus einen Qualitätsverfall zu basteln ist trotzdem albern. >> Nur zu einem vergleichsweise geringen Teil. Klassische Biertrinker >> sind recht markentreu. > > Ich wäre gerne markentreu, wenn die Brauereien qualitätstreu wären. Sind sie. Keine Angst. Ein qualitativ minderwertiges Bier ist in D quasi unverkäuflich. Dein Geschmack ist allerdings Dein ganz eigenes Problem. > Fortan irrte ich durch den Biermarkt. Wernesgrüner war anfangs gut, > stürzte aber mit wachsender Popularität steil ab, inzwischen hat es sich > wieder berappelt. Schwarzbiere haben mir durchweg gefallen und haben > erstaunlich lang ihre Qualität gehalten, aber das war einmal, siehe > oben. Pilsener Urquell schwankte ebenfalls in der Qualität. Du solltest Qualität nicht mit (Deinem) Geschmack verwechseln. >> Craft beers sind (ebenso wie Whisk(e)y und - neuerdings auch - Gin) >> eher Modeerscheinungen. Was heute noch ganz hip ist, ist morgen aber >> sowas von gestern. > > Mag sein, aber ich sehe sie als Tritt in den Arsch der hiesigen > (Groß)brauereien, Weswegen einige größere Brauereien beginnen, da mitzumischen. > die sich bislang darauf verlassen konnten, daß der > unmündige Konsument in blinder Markentreue jeden Dreck kauft, der > abgefüllt wird. Nein, das können die nicht. Der Bierkonsum insgesamt ist schon seit Jahren rückläufig. Mit "Dreck" kriegst Du in diesem Markt keinen Fuß auf den Boden. Die Brauereien wissen das auch. > Und jetzt kommen die Craft-Biere nach Europa. Modeerscheinung oder > nicht: Der Qualität kann diese Konkurrenz nur gut tun. Und IPAs mag ich > tatsächlich sehr gerne. Leider kenne ich noch keine Sorte, die ich > dauerhaft und nicht nur zu Modepreisen bekomme. Hopfmeister Road Trip > ist zwar klasse, aber 0,33 für über 3 Euro? aua. Na, dann kannst Du Dich doch freuen, daß größere Brauereien da ebenfalls mitmischen (werden). Das sorgt dann schon für sinkende Preise bei konstanter Qualität.
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-20 15:50 +0200 |
| Message-ID | <dsqal8Fon2rU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #259398 |
Am 20.06.2016 15:09 schrieb Lars Gebauer: >> Lustigerweise ist Köstritzer eine der Marken, bei denen ich einen >> ziemlichen Qualitätsverfall konstatieren mußte, > > Nunja, das Bier schmeckt Dir halt nicht. Das ist dann halt so und > Köstritzer wird es überleben. Daraus einen Qualitätsverfall zu basteln > ist trotzdem albern. Wenns früher besser war? Ich hab rumgefragt, auch andere haben das bemerkt. >> Ich wäre gerne markentreu, wenn die Brauereien qualitätstreu wären. > > Sind sie. Keine Angst. Ein qualitativ minderwertiges Bier ist in D > quasi unverkäuflich. Kontrafaktischer Unsinn. >> Schwarzbiere haben mir durchweg gefallen und haben >> erstaunlich lang ihre Qualität gehalten, aber das war einmal, siehe >> oben. Pilsener Urquell schwankte ebenfalls in der Qualität. > > Du solltest Qualität nicht mit (Deinem) Geschmack verwechseln. Ja, klar, der Biergeschmack ist eine Konstante wie die Lichtgeschwindigkeit, nur der Geschmack der Bierkenner schwankt. Hanno, Trolle fütternd
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-20 14:24 +0000 |
| Message-ID | <slrnnmfv4j.1l9.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #259415 |
Hanno Foest: > Am 20.06.2016 15:09 schrieb Lars Gebauer: >>> Lustigerweise ist Köstritzer eine der Marken, bei denen ich einen >>> ziemlichen Qualitätsverfall konstatieren mußte, >> >> Nunja, das Bier schmeckt Dir halt nicht. Das ist dann halt so und >> Köstritzer wird es überleben. Daraus einen Qualitätsverfall zu basteln >> ist trotzdem albern. > > Wenns früher besser war? Auch Geschmäcker können sich ändern. > Ich hab rumgefragt, auch andere haben das bemerkt. Nein, die haben Dir zugestimmt. (Das ist ein Unterschied.) >>> Ich wäre gerne markentreu, wenn die Brauereien qualitätstreu wären. >> >> Sind sie. Keine Angst. Ein qualitativ minderwertiges Bier ist in D >> quasi unverkäuflich. > > Kontrafaktischer Unsinn. So? >>> Schwarzbiere haben mir durchweg gefallen und haben >>> erstaunlich lang ihre Qualität gehalten, aber das war einmal, siehe >>> oben. Pilsener Urquell schwankte ebenfalls in der Qualität. >> >> Du solltest Qualität nicht mit (Deinem) Geschmack verwechseln. > > Ja, klar, der Biergeschmack ist eine Konstante wie die > Lichtgeschwindigkeit, nur der Geschmack der Bierkenner schwankt. Du wirst Dich jetzt nicht als Bierkenner bezeichnen wollen. Oder?
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-06-21 08:34 +0200 |
| Message-ID | <1vnhmb9oisu526n3998gm93c2uno4v178v@4ax.com> |
| In reply to | #259424 |
Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> wrote: >Auch Geschmäcker können sich ändern. Ist aber dann schon interessant, wenn man beim einen Bier eben eine Veränderung merkt, das andere Bier seit zehn Jahren einfach nur schmeckt. Kann also am Geschmack nicht so sehr liegen. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-06-21 09:34 +0200 |
| Message-ID | <dss90gF60euU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #259540 |
Am 21.06.2016 um 08:34 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: > Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> wrote: > >> Auch Geschmäcker können sich ändern. > > Ist aber dann schon interessant, wenn man beim einen Bier eben eine > Veränderung merkt, das andere Bier seit zehn Jahren einfach nur > schmeckt. Kann also am Geschmack nicht so sehr liegen. Am Geschmack allein liegt es nie. Ich erinnere mich noch an mein erstes Bier, ein scheußlicher Geschmack! Die Marke weiß ich nicht mehr. Gruß Peter
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-21 08:36 +0000 |
| Message-ID | <slrnnmhv55.1lm.lars.gebauer@yenni.elke-albrecht.com> |
| In reply to | #259540 |
Ralph A. Schmid, dk5ras: > Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> wrote: >>Auch Geschmäcker können sich ändern. > > Ist aber dann schon interessant, wenn man beim einen Bier eben eine > Veränderung merkt, das andere Bier seit zehn Jahren einfach nur > schmeckt. Kann also am Geschmack nicht so sehr liegen. Natürlich werden mitunter auch Rezepturen geändert. Das ist doch unbestritten. Aber aus einer veränderten Rezeptur per se eine niedere Qualität zu postulieren, das ist schlicht albern.
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