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Groups > ger.ct > #258202 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2016-06-12 11:17 +0200 |
| Last post | 2016-06-13 00:27 +0200 |
| Articles | 15 on this page of 35 — 13 participants |
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wirklicher Populismus CDU/SPD "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-06-12 11:17 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Wolfgang Enzinger <we_usenet@nurfuerspam.de> - 2016-06-12 13:22 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2016-06-12 16:30 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Magnus Walter <magnus.walter@twinmail.de> - 2016-06-12 13:38 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-06-12 04:54 -0700
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Magnus Walter <magnus.walter@twinmail.de> - 2016-06-12 14:03 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-06-12 15:03 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-06-12 16:55 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-06-12 17:26 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-06-12 17:35 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-06-12 19:11 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2016-06-12 19:54 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-06-12 18:28 +0000
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-06-12 22:13 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-06-12 20:28 +0000
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-06-13 00:09 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-12 23:24 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-12 23:24 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-06-12 21:32 +0000
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-13 01:49 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-18 12:38 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD DonCaron <d.caron2000@gmail.com> - 2016-06-18 13:13 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-06-18 12:38 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-06-18 13:55 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-13 01:44 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> - 2016-06-13 04:24 +0000
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-06-12 23:50 -0700
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-06-13 18:24 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2016-06-13 18:30 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-06-13 18:53 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-06-13 21:07 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2016-06-12 19:46 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2016-06-12 16:00 +0200
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> - 2016-06-12 20:33 +0000
Re: wirklicher Populismus CDU/SPD Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-06-13 00:27 +0200
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-18 12:38 +0200 |
| Message-ID | <6m5amb11cm9mr3r959jm6aqgodl5ac1j20@4ax.com> |
| In reply to | #258315 |
Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> schrieb: >Da wird dem Patienten beim Zahnarzt schon mal weiß gemacht, ... weis gemacht, wenn schon. Dieses "weis" kommt (Du als Norddeutscher brauchst das so) von "weise". Wenn Du das Wort verlängerst, erkennst Du, daß es "weis" und nicht "weiß" heißen muß. >daß die "professionelle Zahnreinigung nicht in der von der KK >bezahlen Häufigkeit gemacht werden muß sondern deutlich öfter. Das ist sachlich ja auch richtig so. Es gibt Patienten, die haben überhaupt keinen Zahnstein, und es gibt andere, die kommen schon nach einem Vierteljahr mit total verkrusteten Zähnen wieder. Diesem Unterschied wird die GKV nicht gerecht, die eine Zahnsteinentfernung bei einem deutschen Kassenpatienten übrigens deutlich geringer bezahlt als die Tierärzte-Gebührenordnung für die Zahnsteinentfernung beim Deutschen Schäferhund vorsieht. Ein Spötter mag darob feststellen, die Wahrscheinlichkeit, daß ein Deutscher Schäferhund beim Zahnsteinentfernen zubeiße, sei erheblich höher als beim deutschen Kassenpatienten, somit das Risiko des Dienstleisters für eigene Verletzungen beim ersteren höher als beim zweiteren. Null ist das zweitere Risiko übrigens nicht, das aber nur am Rande.
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| From | DonCaron <d.caron2000@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-18 13:13 +0200 |
| Message-ID | <nk3adq$r4u$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #259122 |
Am 18.06.2016 um 12:38 schrieb Martin Gerdes: > Diesem Unterschied wird die GKV nicht gerecht, die eine > Zahnsteinentfernung bei einem deutschen Kassenpatienten übrigens > deutlich geringer bezahlt als die Tierärzte-Gebührenordnung für die > Zahnsteinentfernung beim Deutschen Schäferhund vorsieht. Hunde werden in Narkose gelegt -- DonCaron
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-18 12:38 +0200 |
| Message-ID | <o85ambpghmtj751nk2n0oo6t3tp10igom0@4ax.com> |
| In reply to | #258300 |
Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> schrieb: >>> Ganz zu schweigen von den Unterschieden bei Diagnostik und Behandlung. Meine >>> Frau zieht da gelegentlich selbst die Notbremse. >> Auf dem Sektor "potentielle Überbehandlung" sind PKV-Patienten >> schlechter dran als GKV-Patienten. >Ja. Das ist eine reelle Gefahr für privat Versicherte, besonders in >Kliniken. >Sinnvolle medizinische Maßnahmen erhalten bislang in Deutschland alle >Versicherten ohne Probleme. So einigermaßen. Ein Gegenbeispiel: Bremst ein Fahrradfahrer mit dem Kinn, so braucht man zur Frakturdiagnostik eine dreidimensionale Bildgebung. Traditionell ist das ein CT, was unsinnigerweise der zuständige Kieferchirurg oftmals noch nicht einmal anordnen kann (sondern er muß den Patienten zum Hausarzt schicken, der überweist den Patienten zum Radiologen, der fertigt das CT an, das der Patient dann als CD mit zum Kieferchirurgen nimmt). Es gibt eine Alternative dazu, ein sog. DVT, das bei gleichem Aussagewert mit erheblich weniger Strahlung auskommt. Der Laie würde nun sagen: Klarer Vorteil für dieses Verfahren. Aber nein: Diese Leistung ist von der GKV nicht anerkannt, wenn der Pat diese Aufnahme haben will, muß er sie selbst bezahlen (um die 160 Euro). Wenn man auf der anderen Seite den bürokratischen Zirkus sieht, der um die Röntgendiagnostik amtlicherseits getrieben wird, bin ich mir hier nicht im Zweifel darüber, daß hier dem GKV-Patienten die medizinisch sinnvolle (da bei gleichem Ergebnis weniger invasive) Methode vorenthalten wird. >Durch abstruse oder überflüssige Sachen sind eher privat Versicherte gefährdet. >Natürlich auch gesetzlich Versicherte Selbstzahler für irgendwelche esoterischen >Sachen. ACK.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-06-18 13:55 +0200 |
| Message-ID | <nk3cqt$vsa$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #259121 |
Am 18.06.16 um 12:38 schrieb Martin Gerdes: > Wenn man auf der anderen Seite den bürokratischen Zirkus sieht, der um > die Röntgendiagnostik amtlicherseits getrieben wird, bin ich mir hier > nicht im Zweifel darüber, daß hier dem GKV-Patienten die medizinisch > sinnvolle (da bei gleichem Ergebnis weniger invasive) Methode > vorenthalten wird. > Yupp. Es geht schon auch ums Geld, nicht nur um die Risikominimierung. Jahrelang waren MRTs keine Kassenleistung, CTs aber schon. Am Schädel/Hirn z.B. Für die nicht so Kundigen: Erstere haben keine Strahlenbelastung, letztere eine sehr hohe. Aber sie sind billiger.
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-06-13 01:44 +0200 |
| Message-ID | <23603473-aae1-8ea2-01df-415e5ae6963d@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #258270 |
Wolfgang Kynast schrieb:
> On Sun, 12 Jun 2016 22:09:23 +0200, "Magnus Walter" posted:
>>Es bleibt trotzdem die Frage: Warum bekam meine Frau als PKV-Patient den Termin
>>am nächsten Tag, meine Tochter als GKV-Patient sollte mehr als 8 Wochen warten?
>>Die medizinische Dringlichkeit konnte erst beim Termin beurteilt werden.
>>
>>Also wohl doch 2-Klassen-Medizin...
>
> Natürlich. Und solange die Krankenkassen 25% der an Kassenpatienten
> erbrachten Leistungen nicht bezahlen (ich gehe mal davon aus, dass
> Joachims Zahl stimmt) ist es auch ziemlich naiv, sich darüber zu
> wundern.
Aha Da war der Vorstand der KVB zumindest für Bayern anderer Meinung.
> Allein die Quartalspauschale ist doch eine einzige Frechheit. Wenn man
> sozialistische Medizin will, soll man bitteschön alle Ärzte zu
> Angestellten machen. Aber einerseits sagen, das sind Unternehmer und
> andererseits diesen sog. "Unternehmern" jede unternehmerische Freiheit
> zu nehmen paßt für mich einfach nicht zusammen.
Wer zwingt einen Arzt denn dazu Kassenarzt zu werden? Ist das ein Muß,
oder machen die Ärzte das freiwillig, weil es halt doch ein ziemlich
gutes garantiertes Einkommen ist?
Kann mir keiner erzählen das man einen Vertrag abschließt, bei dem
einen 100.000 Euro zustehen und man nur 75.000 Euro bekommt, und das
auch im Voraus gesagt bekommt.
Wenn ich einen Klempner bestelle, der mir sagt die Arbeit kostet 100
Euro und ich ihm gleich sage "Ich zahle aber nur 75 Euro, dann zeigt
der mir nen Vogel. Es sei denn er nimmt an das noch mehr Aufträge von
mir reinkommen, und er trotzdem Gewinn macht.
Bye Jörg
--
Sechs Jahre habe ich nicht geraucht, nicht gesoffen und nix mit
Frauen gehabt. Und dann wurde ich eingeschult. :-))
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| From | Ricardo Szabo <usenet13@rickszabo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-13 04:24 +0000 |
| Message-ID | <ds6qrlFr99hU3@mid.individual.net> |
| In reply to | #258270 |
Magnus Walter <magnus.walter@twinmail.de> wrote: > > Es bleibt trotzdem die Frage: Warum bekam meine Frau als PKV-Patient den Termin > am nächsten Tag, meine Tochter als GKV-Patient sollte mehr als 8 Wochen warten? Ich bin noch NIE bei einer Anfrage beim Facharzt nach meiner Krankenkasse oder gar nach PKV oder GKV gefragt worden. Sagt man das gleich selbst und bekommt dann einen Termin? Bye Rick
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-12 23:50 -0700 |
| Message-ID | <4dc051a8-e547-45a2-bc76-2b2be964aaa2@googlegroups.com> |
| In reply to | #258322 |
Ricardo Szabo tat kund: > Magnus Walter <magnus.walter@twinmail.de> wrote: > > > > > Es bleibt trotzdem die Frage: Warum bekam meine Frau als PKV-Patient den Termin > > am nächsten Tag, meine Tochter als GKV-Patient sollte mehr als 8 Wochen warten? > > Ich bin noch NIE bei einer Anfrage beim Facharzt nach meiner Krankenkasse > oder gar nach PKV oder GKV gefragt worden. Ich jedesmal. _Vor_ der Terminvergabe. Obwohl diese Angabe theoretisch irrelevant ist.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-06-13 18:24 +0200 |
| Message-ID | <njmmnj$15m$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #258329 |
Hallo Rick! Am 13.06.16 um 18:01 schrieb Ricardo Szabo: > Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> wrote: > >> Ich jedesmal. _Vor_ der Terminvergabe. >> Obwohl diese Angabe theoretisch irrelevant ist. > > In dem Fall würde ich dreist lügen und es erst beim Termin richtig stellen. > > Bye > Rick > > > Unter uns gesagt: auch hereingelegte Ärzte können mal ganz unprofessionell emotional reagieren. Und haben differente und delikate Möglichkeiten dazu. Will man das als Patient? Ich meine, als Patient sucht man einen Arzt auf, um ein Vertrauensverhältnis herzustellen. Deswegen wurde der Arzt auch als "Freiberufler" installiert, seine finanzielle Ausstattung soll so sein daß er seinem Mandanten/Klienten/Patienten unabhängig von niederen pekuniären Motiven eine optimale Beratung und Betreuung angedeihen lassen kann. Wie ein Anwalt, ein Architekt, ein Baustatiker. Nicht wie ein Verkäufer auf dem Basar. Mit einem "ällerbätsch reingelegt" ein solches Vertrauensverhältnis zu beginnen ist für das ureigenste Anliegen des Patienten wohl eher kontraproduktiv. Natürlich kann sich der Arzt auch absichern, wenn er merkt der Patient mißtraut ihm. "Nehmen sie die gelben Globuli. Lassen Sie bei Gelegenheit mal ein craniopedales MRT und CT machen und kommen damit wieder. Sicher ist sicher."
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| From | Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-06-13 18:30 +0200 |
| Message-ID | <d925f77b-b18e-49c9-97d1-17d11b902bdc@jtewes.my-fqdn.de> |
| In reply to | #258450 |
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Hallo Rick!
>
> Am 13.06.16 um 18:01 schrieb Ricardo Szabo:
>> Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> wrote:
>>
>>> Ich jedesmal. _Vor_ der Terminvergabe.
>>> Obwohl diese Angabe theoretisch irrelevant ist.
>>
>> In dem Fall würde ich dreist lügen und es erst beim Termin richtig stellen.
>
> Unter uns gesagt: auch hereingelegte Ärzte können mal ganz
> unprofessionell emotional reagieren. Und haben differente und delikate
> Möglichkeiten dazu.
>
> Will man das als Patient?
Will man als Patient zweiter Klasse behandelt werden?
> Ich meine, als Patient sucht man einen Arzt auf, um ein
> Vertrauensverhältnis herzustellen. Deswegen wurde der Arzt auch als
> "Freiberufler" installiert, seine finanzielle Ausstattung soll so sein
> daß er seinem Mandanten/Klienten/Patienten unabhängig von niederen
> pekuniären Motiven eine optimale Beratung und Betreuung angedeihen
> lassen kann. Wie ein Anwalt, ein Architekt, ein Baustatiker. Nicht wie
> ein Verkäufer auf dem Basar.
Das scheinen einige/etliche Ärzte aber inzwischen ganz anders zu sehen.
Bye Jörg
--
"Life is life, whether it's wrapped in skin, scales, or feathers.
Now if you respected these beings instead of constantly trying to
murder them, you'd appreciate that!"
(Dr. Franklin (to his father), "GROPOS")
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-06-13 18:53 +0200 |
| Message-ID | <njmodl$4ha$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #258456 |
Am 13.06.16 um 18:30 schrieb Jörg Tewes: > Dr. Joachim Neudert schrieb: >> Unter uns gesagt: auch hereingelegte Ärzte können mal ganz >> unprofessionell emotional reagieren. Und haben differente und delikate >> Möglichkeiten dazu. >> >> Will man das als Patient? > > Will man als Patient zweiter Klasse behandelt werden? > >> Ich meine, als Patient sucht man einen Arzt auf, um ein >> Vertrauensverhältnis herzustellen. Deswegen wurde der Arzt auch als >> "Freiberufler" installiert, seine finanzielle Ausstattung soll so sein >> daß er seinem Mandanten/Klienten/Patienten unabhängig von niederen >> pekuniären Motiven eine optimale Beratung und Betreuung angedeihen >> lassen kann. Wie ein Anwalt, ein Architekt, ein Baustatiker. Nicht wie >> ein Verkäufer auf dem Basar. > > Das scheinen einige/etliche Ärzte aber inzwischen ganz anders zu sehen. > > > Bye Jörg > Es gibt solche und solche, überall, bei den Patienten wie den Ärzten. Klassiker ist der freundliche schriftliche Satz eines früheren Oberarztes von mir auf einen seitenlangen Beschwerdebrief eines seiner Privatpatienten: "Bitte suchen Sie sich einen Arzt Ihres Vertrauens". Das hab ich damals nicht verstanden, ich hätte wohl zu jedem Argument des Beschwerdebriefs Gegenargumente gesucht und Gegenbeweise. Heute verstehe ich den Mann ausgezeichnet, er hatte einfach nur recht. Prof. Erland Erdmann, er wurde dann Ordinarius in Köln, einer der angesehensten Ärzte und Kardiologen in Europa. Jetzt auch schon emeritiert.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-13 21:07 +0200 |
| Message-ID | <njn79l.3t0.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #258450 |
*Dr. Joachim Neudert* schrieb: > Ich meine, als Patient sucht man einen Arzt auf, um ein > Vertrauensverhältnis herzustellen. Deswegen wurde der Arzt auch als > "Freiberufler" installiert, seine finanzielle Ausstattung soll so sein > daß er seinem Mandanten/Klienten/Patienten unabhängig von niederen > pekuniären Motiven eine optimale Beratung und Betreuung angedeihen > lassen kann. Aus: http://www.welt.de/gesundheit/article113718634/Wie-gross-ist-der-Pharma-Einfluss-auf-die-Aerzte.html |Kongresse: Ein Ausflugsprogramm und Saunagänge zählten zum Programm |für Urologen bei einem Workshop eines Pharmaherstellers im finnischen |Wintersportort Levi. Die Freiwilligen Selbstkontrolle der |Arzneimittelindustrie ahndete den Fall. Doch gesponsorte Kongresse und |Fortbildungen geben weiter Anlass für Nachfragen. | |Pharmavertreter: "Das eigentliche Problem sind die vielen kleinen |Einflussnahmen", sagt Eckhard Schreiber-Weber, Vorstand von Mezis, |einer Organisation von Ärzten, die sich Gefallen von der Industrie |verbitten. Rund 15.000 Pharmavertreter machten jedes Jahr rund 20 |Millionen Besuche bei Ärzten. Sie brächten so neue Produkte in den |Markt, die nicht unbedingt mehr nutzen, aber mehr kosten. "Viele Ärzte |fühlen sich von Pharmavertretern anerkannt und aufgewertet." | |Zeitschriften: Von der Industrie verteilte Zeitschriften zeigen die |positiven Seiten neuer Medikamente auf. "Es gibt viele Ärzte, die sich |aus diesen unseriösen Quellen informieren, auch weil sie relativ |schnell zu lesende Zusammenfassungen klinischer Studien enthalten", |sagt Ludwig. -- bis denne
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-12 19:46 +0200 |
| Message-ID | <ds5lg7Fkf8bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #258253 |
On Sun, 12 Jun 2016 17:35:01 +0200, "Dr. Joachim Neudert" posted: ... >Die anderen 20 Millionen Termine in diesem Quartal in der KV Bayern >haben auch ohne diese Stelle geklappt. Bayern hat 12,8 Mio Einwohner. Das wären über 1,5 neue Facharztbesuche pro Einwohner. Wiedervorstellungen kann man da ja eher nicht einrechnen. Kommt mir zu viel vor. > > >Das ganze war ein billiger Wahlkampfschlager. Ein Problem war die >Terminvergabe nicht, aber das wollte ja niemand hören. ACK. Jeder normale Hausarzt greift zum Telefon, wenn der FA-Besuch geboten und dringend ist. Ich möchte schon mal wissen, was die 2835 Vermittlungen für Fälle waren. >Wenn ein Hausarzt >in Bayern seinem kooperierenden Kollegen Facharzt nur eine WhatsApp >schickt, kommt sofort ein schneller Termin zurück. Meinem Hausarzt reicht dazu ein handelsübliches Festnetz-Telefon ;-) -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-12 16:00 +0200 |
| Message-ID | <ds5883FhnohU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #258202 |
Am 12.06.2016 um 11:17 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Ein schönes Beispiel für wirklichen Populismus:
> Herrn Gröhes Gesetz für die Servicestellen zur Vermittlung von
> Facharztterminen.
Eine staatliche Verwaltungsstelle zur Vermittlung freier Facharzttermine
halte ich für eine gute Idee.
Arztverwaltsleute übertragen freie Arttermine an eine zentrale Stelle,
woraus per computer dies nach Ort und Bedarf sortiert.
Andere Ärzte und Patienten können da nach Terminen fragen,
ohne sich in vielen Praxen durchzutelefonieren.
Hermann
der aber nicht einsieht, das dafür extra ein Gesetz geschaffen
werden muss,
allerdings sollte vor Bekanntgabe die zugehörigen computer Programme
gut durchgetestet sein.
--
http://www.hermann-riemann.de
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| From | Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-12 20:33 +0000 |
| Message-ID | <575dc718$0$3957$c3e8da3$de690749@news.astraweb.com> |
| In reply to | #258202 |
On Sun, 12 Jun 2016 11:17:34 +0200, Dr. Joachim Neudert wrote: > Ein schönes Beispiel für wirklichen Populismus: > Herrn Gröhes Gesetz für die Servicestellen zur Vermittlung von > Facharztterminen. > > Seit dem Start wurden in Bayern 2 835 Anrufe entgegen genommen. Tendenz > fallend. > 940 haben die Voraussetzungen für die Vermittlung erfüllt und wurden > alle vermittelt. > > Kosten der Terminservicestelle: 180 000 Euro in dem Zeitraum, also 191 > Euro je Vermittlung. Die Leute, die diese "Servicestelle" betreiben, verdienen sicher sehr gut daran. So ist das eben, wenn Politiker Gesetze machen, um sich Zwangsbeiträge in die eigenen Taschen zu schaufeln. Mit Populismus hat das eher wenig zu tun. Und bitte bei Korruption nicht immer den Finger auf Rußland zeigen. Euer Land ist kein Stück besser.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-13 00:27 +0200 |
| Message-ID | <njkumc.21c.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #258295 |
*Bernd Lauert* schrieb:
> On Sun, 12 Jun 2016 11:17:34 +0200, Dr. Joachim Neudert wrote:
>
>> Kosten der Terminservicestelle: 180 000 Euro in dem Zeitraum, also 191
>> Euro je Vermittlung.
>
> Die Leute, die diese "Servicestelle" betreiben, verdienen sicher sehr gut
> daran.
Es ist die Vereinigung der Kassenärzte, also Joachims eigener Club.
> So ist das eben, wenn Politiker Gesetze machen, um sich
> Zwangsbeiträge in die eigenen Taschen zu schaufeln.
Welchen Teil der in der Termin-Vermittlung anfallenden Beträge bekommen
Politiker?
> Mit Populismus hat das eher wenig zu tun. Und bitte bei Korruption
> nicht immer den Finger auf Rußland zeigen. Euer Land ist kein Stück
> besser.
Aha, EUER Land. Welches ist denn DEINS?
Du bist ein Depp. Du passt zu den Arschlöchern, die auf Deppen wie dich
lauern. Die Arschlöcher für Deppen...
¯ ¯ ¯
--
bis denne
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