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Groups > ger.ct > #248188 > unrolled thread

Backupkonzept für Crypto-Trojaner

Started byRico Heil <news-spam@silmaril.de>
First post2016-03-25 22:02 +0100
Last post2016-03-29 16:57 +0200
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Contents

  Backupkonzept für Crypto-Trojaner Rico Heil <news-spam@silmaril.de> - 2016-03-25 22:02 +0100
    Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2016-03-26 08:49 +0000
      Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2016-03-26 10:31 +0100
        Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-27 10:20 +0200
          Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2016-03-27 12:14 +0200
      Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner Rico Heil <news-spam@silmaril.de> - 2016-03-26 21:11 +0100
    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-03-26 16:41 +0100
      Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Rico Heil <news-spam@silmaril.de> - 2016-03-26 21:19 +0100
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2016-03-26 22:13 +0100
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2016-03-26 21:29 +0000
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-03-26 23:57 +0100
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-27 10:22 +0200
          Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-03-27 12:27 +0200
    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Thomas Paulsen <kr51-2@gmx.de> - 2016-03-27 16:10 +0200
      Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-27 16:36 +0200
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Rico Heil <news-spam@silmaril.de> - 2016-03-27 21:01 +0200
          Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-27 21:10 +0200
    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-03-28 12:22 +0200
      Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-29 11:18 +0200
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-03-29 21:27 +0200
          Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-29 22:07 +0200
            Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-03-29 22:20 +0200
              Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-29 22:43 +0200
                Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-03-29 22:52 +0200
                  Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-29 23:16 +0200
                    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-03-29 21:19 +0000
                    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2016-03-29 23:25 +0200
                      Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-29 23:28 +0200
                        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2016-04-02 12:00 +0200
                          Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-04-02 19:17 +0200
                Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2016-03-29 20:54 +0000
                  Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-29 23:25 +0200
                    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-03-30 10:30 +0200
                      Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-30 12:12 +0200
                      Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-03-30 20:20 +0200
                        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Ingo Paschke <ipaschke@lpclabs.de> - 2016-03-31 10:54 +0200
                  Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-03-30 10:29 +0200
                  Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-03-30 10:30 +0200
                    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-03-30 11:02 +0200
                      Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-03-30 11:41 +0200
                        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-03-30 14:10 +0200
                Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-03-30 10:09 +0200
                  Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-30 12:09 +0200
                    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-03-30 20:20 +0200
    Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-03-28 08:20 -0700
      Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-03-29 09:05 +0200
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-03-29 08:40 +0000
          Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-29 11:21 +0200
            Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-03-29 14:57 +0000
              Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-03-29 17:06 +0200
                Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-03-29 16:26 +0000
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Christian Jesserer <jessi.nutznetz@gmx.at> - 2016-03-29 12:01 +0200
        Re: Backupkonzept für Crypto-Trojaner Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2016-03-29 16:57 +0200

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#248188 — Backupkonzept für Crypto-Trojaner

FromRico Heil <news-spam@silmaril.de>
Date2016-03-25 22:02 +0100
SubjectBackupkonzept für Crypto-Trojaner
Message-ID<nd491n$pbn$1@solani.org>
Hallo zusammen,

die aktuelle c't beschäftigt sich damit und vermutlich auch viele andere
Leute:
Wie sichert man seine Daten sinnvoll, um auch bei Befall durch einen
Crypto-Trojaner fein raus zu sein?

Die c't schreibt in erster Linie was von abgetrennten Backups. Externe
Festplatten als Backup zu haben ist zwar toll (hat auch noch den
Zusatznutzen der Blitzsicherheit, wenn man wirklich alle Kabel
entfernt), der Nachteil ist aber, dass der Backup-Prozess manuelle
Schritte enthält, also in der Praxis viel zu selten gemacht wird.

Meine Idee dazu wäre:
Man hat einen Backup-Server im lokalen Netzwerk, der unter Linux läuft
(könnte ein PC sein oder ein Linux-NAS).
Dort gibt es ein Backup-Verzeichnis, das per SMB freigegeben ist. Auf
dieses spiegeln alle Clients ihre zu sichernden Dateien (möglichst
automatisiert).
Auf dem Backup-Server läuft "Back In Time". Dieses sichert regelmäßig
Snapshots in einen Pfad des Servers, der nicht im Netzwerk freigegeben
ist (könnte aber durchaus auf dem gleichen lokalen Dateisystem liegen).

Der böse Trojaner auf einem Client könnte dann natürlich lokale Dateien
verschlüsseln und die würden auch noch automatisch die Kopie in der
Freigabe des Backup-Servers demolieren. Im Back-In-Time-Backup würde das
zu vielen neuen Dateiversionen führen, die alten wären aber immer noch
vorhanden.
Man müsste nur darauf achten, dass genug Speicherplatz verfügbar ist
bzw. dass bei voller Platte nicht automatisch alte Snapshots gelöscht
werden - sonst säße man irgendwann doch wieder mit den aktuellen
verschlüsselten Exemplaren da.

Was meint Ihr dazu?
Funktioniert das so, oder habe ich irgendwo einen Denkfehler, der ein
Loch in dieses Konzept schießt?

Falls das so funktioniert, ist die nächste Frage gleich, welche Hardware
dafür empfehlenswert wäre.
Ich hätte am liebsten ein möglichst stromsparendes NAS mit Linux und
viel Plattenplatz. Ordentliche GB-LAN-Anbindung wäre auch wünschenswert.
In meinem Fall werden etwa 4 TB Backup-Kapazität benötigt, d.h. in Summe
sollten 12 TB zur Verfügung stehen, möglichst erweiterbar (Faktor 3
kommt von 1x SMB-Ordner, 1x aktueller Snapshot und 1x Reserve für ältere
Snapshots).

Und kosten soll's natürlich am besten nix ;-)
Oder wenigstens nicht mehr als nötig :-)

Vielen Dank für alle Tipps!
Rico

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#248210 — Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2016-03-26 08:49 +0000
SubjectRe: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner
Message-ID<nd5iev$9c9$1@Gaia.teknon.de>
In reply to#248188
Rico Heil wrote:

> Wie sichert man seine Daten sinnvoll, um auch bei Befall durch einen
> Crypto-Trojaner fein raus zu sein?
> 
> Die c't schreibt in erster Linie was von abgetrennten Backups. Externe
> Festplatten als Backup zu haben ist zwar toll (hat auch noch den
> Zusatznutzen der Blitzsicherheit, wenn man wirklich alle Kabel
> entfernt), der Nachteil ist aber, dass der Backup-Prozess manuelle
> Schritte enthält, also in der Praxis viel zu selten gemacht wird.

Wenn du aus dem Urlaub zurück bist, brennst du deine Fotos auf DVD.
Wenn du deine Steuererklärung gemacht hast, brennst du sie auf CD.
Jeweils genau zweimal, ein Exemplar off-site gelagert.

VC-Repositories ändern sich zwar laufend, andererseits ist aber nicht
einzusehen, warum die als SMB-share sichtbar sein sollten. Solange es
also kein "cvs encrypt" oder "svn ransom" gibt...

Für deine Mail benutze einen lokalen IMAP Server als Archiv.

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

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#248213 — Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner

FromPeter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net>
Date2016-03-26 10:31 +0100
SubjectRe: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner
Message-ID<dln37uFin34U1@mid.individual.net>
In reply to#248210
Am 26.03.2016 um 09:49 schrieb Volker Borchert:
> Rico Heil wrote:
>
>> Wie sichert man seine Daten sinnvoll, um auch bei Befall durch einen
>> Crypto-Trojaner fein raus zu sein?
>>
>> Die c't schreibt in erster Linie was von abgetrennten Backups. Externe
>> Festplatten als Backup zu haben ist zwar toll (hat auch noch den
>> Zusatznutzen der Blitzsicherheit, wenn man wirklich alle Kabel
>> entfernt), der Nachteil ist aber, dass der Backup-Prozess manuelle
>> Schritte enthält, also in der Praxis viel zu selten gemacht wird.
>
> Wenn du aus dem Urlaub zurück bist, brennst du deine Fotos auf DVD.
> Wenn du deine Steuererklärung gemacht hast, brennst du sie auf CD.
> Jeweils genau zweimal, ein Exemplar off-site gelagert.

Zusammen mit einem Laufwerk. Die Fotos alle zwei Jahre kontrollieren und 
gegebenenfalls neu brennen, das Laufwerk überprüfen;-)

Im Ernst, mittlerweile halte ich die Cloud und ein lokales 
Massenbackupmedium für solche Zwecke für die bessere Lösung.

Gruß
Peter

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#248280 — Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-03-27 10:20 +0200
SubjectRe: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner
Message-ID<nd80f2$9o6$1@news.bawue.net>
In reply to#248213
On 03/26/2016 10:31 AM, Peter Mc Donough wrote:
>
> Im Ernst, mittlerweile halte ich die Cloud und ein lokales
> Massenbackupmedium für solche Zwecke für die bessere Lösung.

Die Cloud nur wenn die Daten VOR dem Upload verschlüsselt werden, also 
niemals im Klartext/Klarbild dort vorhanden sind.

  Gerrit

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#248300 — Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner

FromPeter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net>
Date2016-03-27 12:14 +0200
SubjectRe: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner
Message-ID<dlpq47F90mbU1@mid.individual.net>
In reply to#248280
Am 27.03.2016 um 10:20 schrieb Gerrit Heitsch:
> On 03/26/2016 10:31 AM, Peter Mc Donough wrote:
>>
>> Im Ernst, mittlerweile halte ich die Cloud und ein lokales
>> Massenbackupmedium für solche Zwecke für die bessere Lösung.
>
> Die Cloud nur wenn die Daten VOR dem Upload verschlüsselt werden, also
> niemals im Klartext/Klarbild dort vorhanden sind.

Genau. Für den schnellen Zugriff genügt das lokale Massenbackupmedium. 
In der Cloud sind die verschlüsselten Daten. Mit einiger 
Wahrscheinlichkeit sicherer untergebracht als im eigenen Haus.

Alle Daten würde ich eh nicht in die Cloud legen.

Gruß
Peter

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#248262 — Re: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner

FromRico Heil <news-spam@silmaril.de>
Date2016-03-26 21:11 +0100
SubjectRe: Backupkonzept f??r Crypto-Trojaner
Message-ID<nd6qd6$sja$1@solani.org>
In reply to#248210
Am 26.03.2016 um 09:49 schrieb Volker Borchert:
> Wenn du aus dem Urlaub zurück bist, brennst du deine Fotos auf DVD.
> Wenn du deine Steuererklärung gemacht hast, brennst du sie auf CD.
> Jeweils genau zweimal, ein Exemplar off-site gelagert.

Und dann wieder das Geschiss mit den alternden Medien?
Nein danke!
"Mitwachsende" Plattenkapazität hat sich bei mir bewährt - mal ganz
abgesehen von der Tatsache dass die RAW-Bilder eines Urlaubs nicht auf
eine DVD passen.


> VC-Repositories ändern sich zwar laufend, andererseits ist aber nicht
> einzusehen, warum die als SMB-share sichtbar sein sollten. Solange es
> also kein "cvs encrypt" oder "svn ransom" gibt...

Stimmt. Konzeptionell ähnlich meinem Vorschlag mit Back In Time.
Nur dass ich dort den zusätzlichen Vorteil habe, dass man zum Zugriff
auf das Backup nichts weiter benötigt als ein Betriebssystem, das das
Dateisystem lesen kann.
Die zusätzliche Abstraktionsebene bei SVN & Co sehe ich hier eher als
weitere Fehlerquelle.


> Für deine Mail benutze einen lokalen IMAP Server als Archiv.

Das klingt nach einer schönen Idee, aber von diesem Archiv bräuchte es
dann auch wieder ein versioniertes Backup. Ich gehe davon aus, dass wir
in absehbarer Zukunft Ransomware sehen werden, die IMAP-Postfach-Inhalte
verschlüsselt.
Oder kann man den Server so konfigurieren, dass er zwar das Erstellen
und Verschieben von Nachrichten erlaubt, aber nicht das Löschen oder
verändern (geht letzteres überhaupt mit IMAP)?

Rico


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#248245

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2016-03-26 16:41 +0100
Message-ID<nd6ae3$l70$1@dont-email.me>
In reply to#248188
Salve allerseits,

Rico Heil schrieb:
> die aktuelle c't beschäftigt sich damit und vermutlich auch viele andere
> Leute:
> Wie sichert man seine Daten sinnvoll, um auch bei Befall durch einen
> Crypto-Trojaner fein raus zu sein?
> 
> Die c't schreibt in erster Linie was von abgetrennten Backups. Externe
> Festplatten als Backup zu haben ist zwar toll (hat auch noch den
> Zusatznutzen der Blitzsicherheit, wenn man wirklich alle Kabel
> entfernt), der Nachteil ist aber, dass der Backup-Prozess manuelle
> Schritte enthält, also in der Praxis viel zu selten gemacht wird.
> 
Ich mache nach jedem Update eine Sicherung von meiner Boot-SSD! Meine
Daten-SSD wird wöchentlich gesichert – sollte privat reichen...

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#248263

FromRico Heil <news-spam@silmaril.de>
Date2016-03-26 21:19 +0100
Message-ID<nd6qru$u71$1@solani.org>
In reply to#248245
Am 26.03.2016 um 16:41 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
> Ich mache nach jedem Update eine Sicherung von meiner Boot-SSD!

Sollte das nicht heißen *vor* dem Update?

Ich stelle mir gerade den Ablauf vor:
1) Windows updates einspielen,
2) Backup machen,
3) feststellen dass etwas seit dem Update nicht mehr geht,
4) Äh... Moment mal... Mist, ich hab kein Backup vor dem Update mehr!

Rico

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#248264

FromBernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>
Date2016-03-26 22:13 +0100
Message-ID<dlocbbFt3g6U1@mid.individual.net>
In reply to#248263
Am 26.03.2016 um 21:19 schrieb Rico Heil:
> Am 26.03.2016 um 16:41 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Ich mache nach jedem Update eine Sicherung von meiner Boot-SSD!
>
> Sollte das nicht heißen *vor* dem Update?
------------
> Ich stelle mir gerade den Ablauf vor:
> 1) Windows updates einspielen,
> 2) Backup machen,
> 3) feststellen dass etwas seit dem Update nicht mehr geht,

> 4) Äh... Moment mal... Mist, ich hab kein Backup vor dem Update mehr!

Dann hast _du_ an der falschen Stelle gespart.

BU

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#248265

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2016-03-26 21:29 +0000
Message-ID<nd6uv0$md7$1@news.albasani.net>
In reply to#248263
Rico Heil <news-spam@silmaril.de> wrote:
> Am 26.03.2016 um 16:41 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Ich mache nach jedem Update eine Sicherung von meiner Boot-SSD!
> 
> Sollte das nicht heißen *vor* dem Update?
> 
> Ich stelle mir gerade den Ablauf vor:
> 1) Windows updates einspielen,
> 2) Backup machen,
> 3) feststellen dass etwas seit dem Update nicht mehr geht,
> 4) Äh... Moment mal... Mist, ich hab kein Backup vor dem Update mehr!

Doch, hast du. Systemsteuerung -> Programme und Funktionen [Updates
einblenden] -> letztes Update deinstallieren. Startet Win gar nicht mehr,
mit IIRC 'F8' starten und 'letzte als lauffähig bekannte Version
wiederherstellen' auswählen. Windows bietet da schon einige
Sicherheitsmechanismen.

-- 
bis denne

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#248269

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2016-03-26 23:57 +0100
Message-ID<nd73vg$jgq$1@dont-email.me>
In reply to#248263
Salve allerseits,

Rico Heil schrieb:
> Am 26.03.2016 um 16:41 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Ich mache nach jedem Update eine Sicherung von meiner Boot-SSD!
> 
> Sollte das nicht heißen *vor* dem Update?
> 
> Ich stelle mir gerade den Ablauf vor:
> 1) Windows updates einspielen,
> 2) Backup machen,
> 3) feststellen dass etwas seit dem Update nicht mehr geht,
> 4) Äh... Moment mal... Mist, ich hab kein Backup vor dem Update mehr!
> 
Chlor! Ob man sein Backup davor oder danach macht, ist nämlich
schlussendlich Jacke wie Hose! Man muss diesbezüglich nur konsequent
sein und nicht mal so und mal so es handhaben...

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#248281

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-03-27 10:22 +0200
Message-ID<nd80it$9o6$2@news.bawue.net>
In reply to#248263
On 03/26/2016 09:19 PM, Rico Heil wrote:
> Am 26.03.2016 um 16:41 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>> Ich mache nach jedem Update eine Sicherung von meiner Boot-SSD!
>
> Sollte das nicht heißen *vor* dem Update?

Beides natürlich. Ein Backup davor damit man ein garantiert lauffähiges 
System hat und eines danach damit das Update im Backup ist.

Ausserdem hat man natürlich mehr als ein Backup.

  Gerit

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#248303

FromFidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de>
Date2016-03-27 12:27 +0200
Message-ID<nd8cc8$tvg$1@dont-email.me>
In reply to#248281
Salve allerseits,

Gerrit Heitsch schrieb:
> On 03/26/2016 09:19 PM, Rico Heil wrote:
>> Am 26.03.2016 um 16:41 schrieb Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara:
>>> Ich mache nach jedem Update eine Sicherung von meiner Boot-SSD!
>>
>> Sollte das nicht heißen *vor* dem Update?
> 
> Beides natürlich. Ein Backup davor damit man ein garantiert lauffähiges 
> System hat und eines danach damit das Update im Backup ist.
> 
> Ausserdem hat man natürlich mehr als ein Backup.
> 
Yoh! Dass man nach dem Großvater-Vater-Sohn-Prinzip vorgehen sollte,
setze ich schlicht als bekannt voraus...

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#248337

FromThomas Paulsen <kr51-2@gmx.de>
Date2016-03-27 16:10 +0200
Message-ID<20160327161059.399324d7@siC5>
In reply to#248188
Rico Heil schrieb:
> Hallo zusammen,
> 
> die aktuelle c't beschäftigt sich damit und vermutlich auch viele
> andere Leute:
> Wie sichert man seine Daten sinnvoll, um auch bei Befall durch einen
> Crypto-Trojaner fein raus zu sein?
> 
> Die c't schreibt in erster Linie was von abgetrennten Backups. Externe
> Festplatten als Backup zu haben ist zwar toll (hat auch noch den
> Zusatznutzen der Blitzsicherheit, wenn man wirklich alle Kabel
> entfernt), der Nachteil ist aber, dass der Backup-Prozess manuelle
> Schritte enthält, also in der Praxis viel zu selten gemacht wird.

Übungssache.

Neben meinem Rechner liegen drei externe Platten für Backups: Daten1,
Daten2 (werden alternierend gefüttert) und Musik.

Ich habe seit Jahren kein Problem damit, die von Hand anzuschließen und
das Backup zu starten.

Thomas

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#248340

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-03-27 16:36 +0200
Message-ID<nd8mfv$2v7$1@news.bawue.net>
In reply to#248337
On 03/27/2016 04:10 PM, Thomas Paulsen wrote:
> Rico Heil schrieb:
>> Hallo zusammen,
>>
>> die aktuelle c't beschäftigt sich damit und vermutlich auch viele
>> andere Leute:
>> Wie sichert man seine Daten sinnvoll, um auch bei Befall durch einen
>> Crypto-Trojaner fein raus zu sein?
>>
>> Die c't schreibt in erster Linie was von abgetrennten Backups. Externe
>> Festplatten als Backup zu haben ist zwar toll (hat auch noch den
>> Zusatznutzen der Blitzsicherheit, wenn man wirklich alle Kabel
>> entfernt), der Nachteil ist aber, dass der Backup-Prozess manuelle
>> Schritte enthält, also in der Praxis viel zu selten gemacht wird.
>
> Übungssache.
>
> Neben meinem Rechner liegen drei externe Platten für Backups: Daten1,
> Daten2 (werden alternierend gefüttert) und Musik.
>
> Ich habe seit Jahren kein Problem damit, die von Hand anzuschließen und
> das Backup zu starten.

Mache ich auch so. Das ganze per Script, so daß die Backup-HD nur die 
minimal nötige Zeit gemountet ist. Benutzt wird rsync mit der Option 
'--link-dest=' um versionierte Backups zu erzeugen.

Auf dem Mac gehts per Timemachine.

Noch besser wäre die Backup HD an einem anderen Rechner zu haben und die 
backups dort per rsync zu erzeugen. Ein Crypto-Trojaner kann dann die 
Originale nicht verschlüsseln weil die Files eben auf keinem direkt 
erreichbaren Share liegen. rsync erledigt das per SSH.

  Gerrit

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#248407

FromRico Heil <news-spam@silmaril.de>
Date2016-03-27 21:01 +0200
Message-ID<nd9amd$q4i$1@solani.org>
In reply to#248340
Am 27.03.2016 um 16:36 schrieb Gerrit Heitsch:
> Noch besser wäre die Backup HD an einem anderen Rechner zu haben und die
> backups dort per rsync zu erzeugen. Ein Crypto-Trojaner kann dann die
> Originale nicht verschlüsseln weil die Files eben auf keinem direkt
> erreichbaren Share liegen. rsync erledigt das per SSH.

Vom Prinzip her sehr ähnlich meinem Ursprünglichen Vorschlag.
Wenn ich dich richtig verstehe mit dem Unterschied, dass es in Deinem
Szenario keinen "einfache" Kopie der Daten auf dem Backup-System gibt,
sondern das Backup direkt per rsync eingeliefert wird.
Da müsste ich mal checken, ob das Back In Time auch kann - würde ggfs.
selbstgemachte Script-Fehler vermeiden.
Andererseits bräuchte ich so ein Script vermutlich sowieso für die
Windows-Clients.

Danke für die Anregung!
Diese Struktur würde aus meinen genannten 12 TB Speicherbedarf erstmal 8
TB machen.

Rico

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#248409

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-03-27 21:10 +0200
Message-ID<nd96hk$kop$1@news.bawue.net>
In reply to#248407
On 03/27/2016 09:01 PM, Rico Heil wrote:
> Am 27.03.2016 um 16:36 schrieb Gerrit Heitsch:
>> Noch besser wäre die Backup HD an einem anderen Rechner zu haben und die
>> backups dort per rsync zu erzeugen. Ein Crypto-Trojaner kann dann die
>> Originale nicht verschlüsseln weil die Files eben auf keinem direkt
>> erreichbaren Share liegen. rsync erledigt das per SSH.
>
> Vom Prinzip her sehr ähnlich meinem Ursprünglichen Vorschlag.
> Wenn ich dich richtig verstehe mit dem Unterschied, dass es in Deinem
> Szenario keinen "einfache" Kopie der Daten auf dem Backup-System gibt,
> sondern das Backup direkt per rsync eingeliefert wird.

Vor allem wenn man rsync mit '--link-dest=' benutzt sobald man 
verstanden hat was diese Option tut und wie man sie anwendet. Auch 
sollte man für normale Backups '--delete' vermeiden und nur mittels 
manuellem Aufruf Dateien im Backup löschen.

  Gerrit


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#248461

Fromspamfalle2@arcor.de (Marc Stibane)
Date2016-03-28 12:22 +0200
Message-ID<1mkrpmo.2f0n7kxywx7yN@marc.my-fqdn.de>
In reply to#248188
Rico Heil <news-spam@silmaril.de> wrote:

> Wie sichert man seine Daten sinnvoll, um auch bei Befall durch einen
> Crypto-Trojaner fein raus zu sein?

per Copy-on-write. Oder eben mit Snapshots auf einer anderen Platte.


> Man hat einen Backup-Server im lokalen Netzwerk, der unter Linux läuft

oder FreeNAS...


> Dort gibt es ein Backup-Verzeichnis, das per SMB freigegeben ist. Auf
> dieses spiegeln alle Clients ihre zu sichernden Dateien (möglichst
> automatisiert).

TimeMachine ;-)


> Auf dem Backup-Server läuft "Back In Time". Dieses sichert regelmäßig
> Snapshots in einen Pfad des Servers, der nicht im Netzwerk freigegeben
> ist (könnte aber durchaus auf dem gleichen lokalen Dateisystem liegen).

Snapshots kann FreeNAS automatisch anlegen. Kostet so gut wie keinen
Speicher, weil einfach nur der aktuelle Root-Block gesichert wird. Der
zeigt auf die Directories, die zeigen auf die Files. Wann immer jetzt
ein File neu geschrieben wird, wird es in einen leeren Bereich
geschrieben und überschreibt nix bereits existierendes. Dann wird das
Directory neu geschrieben, ebenfalls in einen freien Bereich. Dann das
Root-Directory, und schließlich der Root-Block der darauf zeigt.

Wenn man einen Snapshot reaktiviert, zeigt der alte Root-Block auf das
alte Root-Directory, dadrin wird auf das alte Leaf-Directory verwiesen,
darin auf das alte File. Alles noch da...


> Der böse Trojaner auf einem Client könnte dann natürlich lokale Dateien
> verschlüsseln und die würden auch noch automatisch die Kopie in der
> Freigabe des Backup-Servers demolieren. Im Back-In-Time-Backup würde das
> zu vielen neuen Dateiversionen führen, die alten wären aber immer noch
> vorhanden.

Oder so...
Wenn das Filesystem kein Copy-on-write macht, muss man halt rechtzeitig
alles kopieren, d.h. man braucht den doppelten Speicherplatz. Mit
Copy-on-write wird erst beim Überschreiben einer Datei Speicherplatz
verbraucht, eben für die neue Datei, die alte bleibt einfach liegen.

> Man müsste nur darauf achten, dass genug Speicherplatz verfügbar ist
> bzw. dass bei voller Platte nicht automatisch alte Snapshots gelöscht
> werden - sonst säße man irgendwann doch wieder mit den aktuellen
> verschlüsselten Exemplaren da.

Genau. FreeNAS verschickt automatisch Mails ab 80%, da bleibt dann noch
Zeit zum Reagieren. Und natürlich werden Snapshots entweder manuell oder
ebenfalls zeitgesteuert gelöscht, z.B. nach 4 oder 6 Wochen, aber genau
nicht automatisch wenn es voll wird - das würde ja den Sinn und Zweck
von Snapshots konterkarieren.


> Was meint Ihr dazu?

Copy-on-write rules!

> Funktioniert das so, oder habe ich irgendwo einen Denkfehler, der ein
> Loch in dieses Konzept schießt?

Warum Linux?


> Falls das so funktioniert, ist die nächste Frage gleich, welche Hardware
> dafür empfehlenswert wäre.
> Ich hätte am liebsten ein möglichst stromsparendes NAS mit Linux und
> viel Plattenplatz. Ordentliche GB-LAN-Anbindung wäre auch wünschenswert.
> In meinem Fall werden etwa 4 TB Backup-Kapazität benötigt, d.h. in Summe
> sollten 12 TB zur Verfügung stehen, möglichst erweiterbar (Faktor 3
> kommt von 1x SMB-Ordner, 1x aktueller Snapshot und 1x Reserve für ältere
> Snapshots).

a) Copy-on-write rules. Vor allem wenn man einen großen Teil Daten hat
der sich wenig bis gar nicht ändert - der braucht dann nämlich NULL
zusätzlichen Speicherplatz und ist trotzdem auf beliebig vielen
Snapshots mit drauf.
b) Ich würde nicht mehr auf einfache Redundanz (RAID-5, raidz1)
vertrauen, sondern doppelte nehmen (RAID-6 bzw. raidz2).
Es gibt hunderte Fail-Stories im Netz wo bei 'nem NAS mit einfacher
Redundanz nach Ausfall einer Platte eine neue reingesteckt wird, die
Wiederherstellung anläuft woraufhin ALLE Blöcke der alten Platten
ausgelesen werden müssen um die Daten der Ersatz-Platte zu berechnen,
und dann im Streß eine zweite alte Platte ausfällt... 
Verloren. Alles.
c) Eigentlich will man auch Bitkipper im RAM ausschließen, damit das NAS
einem nicht unbemerkt alle Files schrottet. Also ECC-RAM. Für Server
gibt es sowas ja - mir ist absolut unbegreiflich warum man überhaupt
noch Computer ohne baut.


> Und kosten soll's natürlich am besten nix ;-)
> Oder wenigstens nicht mehr als nötig :-)

Dann bleibt nur ein Cloud-Backup ;-)


> Vielen Dank für alle Tipps!

Ich habe gleich zwei Backup-Server:
Ein ReadyNAS Duo mit zwei 8TB-Platten, ohne Redundanz, also netto 16TB.
Das läuft 24/7/52 durch, und ist recht sparsam.
Und ein HP N4L (FreeNAS) mit sechs 4TB-Platten, doppelter Redundanz,
24TB brutto, und ebenfalls 16TB netto. Das schluckt ordentlich Strom,
und wird deswegen nur alle 2-3 Wochen ein paar Stunden eingeschaltet.
Auf beiden sind dieselben Daten - auf dem HP N4L halt mit Snapshots
(Sicherheit gegen Software-Probleme / Überschreiben), Redundanz
(Sicherheit gegen Hardware-Probleme / Festplattenausfall) und ECC-RAM
(Sicherheit gegen Bit-Rot). Die 16TB netto Speicherplatz im HP waren
auch ganz erheblich teurer als die 16TB netto im ReadyNAS Duo.
Sicherheit kostet. Isso...


-- 
In a world without walls and fences,
   who needs windows and gates?

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#248587

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2016-03-29 11:18 +0200
Message-ID<nddchs$bqg$1@news.bawue.net>
In reply to#248461
On 03/28/2016 12:22 PM, Marc Stibane wrote:
> Rico Heil <news-spam@silmaril.de> wrote:
>
>> Wie sichert man seine Daten sinnvoll, um auch bei Befall durch einen
>> Crypto-Trojaner fein raus zu sein?
>
> per Copy-on-write. Oder eben mit Snapshots auf einer anderen Platte.

Copy on Write hilft nichts wenn dazu nicht auch noch ein Snapshot kommt 
oder du ein FS mit Versionierung hast.


> Oder so...
> Wenn das Filesystem kein Copy-on-write macht, muss man halt rechtzeitig
> alles kopieren, d.h. man braucht den doppelten Speicherplatz. Mit
> Copy-on-write wird erst beim Überschreiben einer Datei Speicherplatz
> verbraucht, eben für die neue Datei, die alte bleibt einfach liegen.

Nur wenn ein Snapshot existiert. Dieses Detail darf man keinesfalls 
vergessen. Tut man es ist die Datei trotzdem weg.


> b) Ich würde nicht mehr auf einfache Redundanz (RAID-5, raidz1)
> vertrauen, sondern doppelte nehmen (RAID-6 bzw. raidz2).
> Es gibt hunderte Fail-Stories im Netz wo bei 'nem NAS mit einfacher
> Redundanz nach Ausfall einer Platte eine neue reingesteckt wird, die
> Wiederherstellung anläuft woraufhin ALLE Blöcke der alten Platten
> ausgelesen werden müssen um die Daten der Ersatz-Platte zu berechnen,
> und dann im Streß eine zweite alte Platte ausfällt...
> Verloren. Alles.

Da ZFS ein FS und ein Volumemanager in einem ist liest es beim Sync 
eines RAID nur die belegten Blöcke aus. Ist das RAID voll sind das 
natürlich alle, ansonsten eben je nach Füllstand. Das kann einen 
Unterschied machen.

Ansonsten gilt aufgrund deiner Beschreibung oben weiterhin: RAID ist 
kein Backup, letzteres braucht man trotzdem! Wer das nicht beachtet kann 
z.B. bei einem Sommergewitter alle Daten verlieren.



> c) Eigentlich will man auch Bitkipper im RAM ausschließen, damit das NAS
> einem nicht unbemerkt alle Files schrottet. Also ECC-RAM. Für Server
> gibt es sowas ja - mir ist absolut unbegreiflich warum man überhaupt
> noch Computer ohne baut.

Ja, wer einen Server mit ZFS oder ähnlichem betreibt braucht ohne 
ECC-RAM erst gar nicht anfangen. Ein 'scrub' und ein defektes Bit im RAM 
an passender Stelle und schon hat man seine Daten gesehen.

Warum es noch Rechner ohne ECC-RAM gibt? Der extra RAM-Chip kostet Geld 
und Platz (siehe SO-DIMMs für Laptops). Meist gehts ja auch ohne, aber 
wenn nicht kostet das schnell mehr als was man für ECC-RAM hätte 
hinlegen müssen.

  Gerrit

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#248728

FromMichael Bode <m.g.bode@web.de>
Date2016-03-29 21:27 +0200
Message-ID<dm039pFropfU1@mid.individual.net>
In reply to#248587
Am 29.03.2016 um 11:18 schrieb Gerrit Heitsch:

> Warum es noch Rechner ohne ECC-RAM gibt? Der extra RAM-Chip kostet Geld
> und Platz (siehe SO-DIMMs für Laptops). Meist gehts ja auch ohne, aber
> wenn nicht kostet das schnell mehr als was man für ECC-RAM hätte
> hinlegen müssen.

Wie heißt denn das AMD Gegenstück zu einem Core i5 5200U und wie sieht
der rechen- und verlustleistungsmäßig im Vergleich aus?

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