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Groups > ger.ct > #229742 > unrolled thread
| Started by | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| First post | 2015-11-15 09:36 +0100 |
| Last post | 2015-11-16 15:26 +0100 |
| Articles | 6 — 4 participants |
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Re: Islamistische Terroristen und die Vorratsdatenspeicherung Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2015-11-15 09:36 +0100
Re: Islamistische Terroristen und die Vorratsdatenspeicherung Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> - 2015-11-15 13:12 +0100
Re: Islamistische Terroristen und die Vorratsdatenspeicherung Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2015-11-15 13:46 +0100
Re: Islamistische Terroristen und die Vorratsdatenspeicherung Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2015-11-15 15:29 +0100
Re: Islamistische Terroristen und die Vorratsdatenspeicherung Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2015-11-15 16:53 +0100
Re: Islamistische Terroristen und die Vorratsdatenspeicherung Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2015-11-16 15:26 +0100
| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2015-11-15 09:36 +0100 |
| Subject | Re: Islamistische Terroristen und die Vorratsdatenspeicherung |
| Message-ID | <daqulqFjhc3U1@mid.individual.net> |
Tivian schrieb: > "Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei > (GdP), Jörg Radek, hat angesichts der Terroranschläge in Paris > bessere Möglichkeiten zur VORRATSDATENSPEICHERUNG gefordert. "Das > eng gefasste Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung muss überdacht > werden", sagte Radek der "Rheinischen Post" (Onlineausgabe). "Die > Polizei muss Anschläge wie die in Paris unter allen Umständen > verhindern", sagte der GdP-Vize." "unter allem Umständen" ist eine seltsame Redewendung. machbar ist es mit der Auslöschung der Menschheit. ( intelligente computer sind noch nicht soweit da sie noch von Menschen abhängen.) > FAKT IST (Wikipedia): > In Frankreich wurde die Vorratsdatenspeicherung mit 12-monatiger > Speicherung im Rahmen der Gesetze zur Terrorismusbekämpfung am > 23. Januar 2006 eingeführt." Die Vorratsdatenspeicherung ist ein Mittel etwa um Hinweise auf Verbindungen krimineller Personen zu finden. > Was hat es gebracht? Nichts! Das nichts dürfte falsch sein. Die Frage ist eher Aufwand Nutzen und Nebenwirkungen. Die Vorratsdatenspeicherung ist ein Werkzeug, welches auch für andere Zwecke, z.B. zur Suche nach potentielle Feinde machtvoller Organisationen (Banken Ölindustrie) verwendet werden kann. Ein weiterer Punkt ist die Verwendung dieser Daten. Weil sie meist nur Hinweise, aber keine Beweise liefern. Hinzu kommt, dass man beim Kampf micht alle Techniken dem Gegner bekannt geben sollte. > Islamistische Terroristen machen Face to Face, nicht aber Facebook. Die verwenden auch internet. Die nehmen alles was sie dafür verwenden können. Und die Herren des IS sind technisch nicht dumm, weil sie wie in bedrohlicher Lage ausgebildet wurden. Hermann der bei Vorratsdatenspeicherung auch an die Speicherung von Finanztransaktionen denkt. -- http://www.Hermann-Riemann.de
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| From | Peter Mc Donough <mcd-mail-lists@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2015-11-15 13:12 +0100 |
| Message-ID | <darb5eFmn0bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #229742 |
Am 15.11.2015 um 09:36 schrieb Hermann Riemann: > Tivian schrieb: > >> "Der stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei >> (GdP), Jörg Radek, hat angesichts der Terroranschläge in Paris >> bessere Möglichkeiten zur VORRATSDATENSPEICHERUNG gefordert. "Das >> eng gefasste Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung muss überdacht >> werden", sagte Radek der "Rheinischen Post" (Onlineausgabe). "Die >> Polizei muss Anschläge wie die in Paris unter allen Umständen >> verhindern", sagte der GdP-Vize." > ... > > Die Vorratsdatenspeicherung ist ein Werkzeug, > welches auch für andere Zwecke, > z.B. zur Suche nach potentielle Feinde machtvoller Organisationen > (Banken Ölindustrie) verwendet werden kann. > > Ein weiterer Punkt ist die Verwendung dieser Daten. > Weil sie meist nur Hinweise, aber keine Beweise liefern. > Hinzu kommt, dass man beim Kampf micht alle Techniken > dem Gegner bekannt geben sollte. > Die Vorratsdatenspeicherung wird nur sinnvoll zur Prävention, wenn entsprechende Profile zur Erkennung "potenziell gesellschaftschädlicher Aktivitäten" zur Auswertung mit Computern eingesetzt werden. Mit entsprechenden Selektoren eine vielseitig nutzbare Liste. Ich frage mich, was die Befürworter dieser Sicherheitsmaßnahme dazu bringt zu glauben, dass eine solche Maßnahme nicht gegen sie selbst eingesetzt werden wird. Gewerkschaften z.B. werden nicht überall als wichtiges Element für die Freiheit betrachtet. Ein anderes Beispiel: Deutschland hat in den Kriegsjahren des 2. Weltkriegs die in den Niederlanden gesammelten Daten zu Religionszugehörigkeit genutzt um Juden für die KZs zu finden. Die USA haben Watch-Listen. Wer auf einer solchen Liste steht, darf kein Flugzeug benutzen. Ausländer nicht einreisen. Ohne Einspruchsmöglichkeit. Zitat:"... Für einen Eintrag sind keine konkreten Fakten oder Beweise nötig ..." https://de.wikipedia.org/wiki/Watch_List Es muss ja nicht so schlimm kommen, aber ich halte es für möglich, dass ein Erfasster z.B. keinen Provider für einen Internetanschluss findet. Gruß Peter
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
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| Date | 2015-11-15 13:46 +0100 |
| Message-ID | <n29uma$hbs$1@dont-email.me> |
| In reply to | #229769 |
Am 15.11.2015 um 13:12 schrieb Peter Mc Donough: > Ich frage mich, was die Befürworter dieser Sicherheitsmaßnahme dazu > bringt zu glauben, dass eine solche Maßnahme nicht gegen sie selbst > eingesetzt werden wird. > Gewerkschaften z.B. werden nicht überall als wichtiges Element für die > Freiheit betrachtet. Wenn man alle Muslime überwacht, bleibt keine Zeit für politische Ueberwachungen. Der Einsperrbefehl gegen Verdächtige kann weder vom Computer erlassen noch ausgeführt werden. Gruss Walter -- Neu: Täglich frische Sig
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
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| Date | 2015-11-15 15:29 +0100 |
| Message-ID | <n2a4np$btr$1@dont-email.me> |
| In reply to | #229778 |
Am 15.11.2015 um 14:55 schrieb Hergen Lehmann: > Am 15.11.2015 um 13:46 schrieb Walter Schmid: > >> Der Einsperrbefehl gegen Verdächtige kann weder >> vom Computer erlassen noch ausgeführt werden. > > Ich fürchte, da bist du nicht auf dem aktuellen Stand. > Die Sicherheitsbehörden experimentieren längst mit Computersystemen, die > versprechen, Verbrechen vollautomatisch vorhersagen zu können - genau > für diese Systeme brauchen sie ja die Vorrats-Datenhalden, die von Hand > niemand auswerten könnte. > Und nach Paris wird kein Beamter auch nur zehn Sekunden zögern, einen > vom Computer "vorgeschlagenen" Festnahme-Befehl gegen einen vermeintlich > radikalen Islamisten blind zu unterschreiben. Das Risiko, wegen eines > Zögerns hinterher am Pranger zu stehen, ist viel zu groß. Das braucht trotzdem viele Leute! Einen Computer mit Handschellen-Anwendnung habe ich noch nie gesehen. Und abknallen darf ein Computer mW auch nicht. Gruss Walter -- Neu: Täglich frische Sig
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| From | Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> |
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| Date | 2015-11-15 16:53 +0100 |
| Message-ID | <n2a9le$ho$1@dont-email.me> |
| In reply to | #229790 |
Am 15.11.2015 um 16:25 schrieb Hergen Lehmann: > Am 15.11.2015 um 15:29 schrieb Walter Schmid: >> Und abknallen darf ein Computer mW auch nicht. > > Die Militärs experimentieren bereits seit Jahren mit (teil-)autonomen > Drohnen und ich wäre nicht überrascht, wenn in Syrien bereits die ersten > Praxiserprobungen stattfinden. Letztlich besteht aber auch kein großer > Unterschied, ob ein vom Computer "empfohlener" Befehl direkt von einem > Computer ausgeführt wird oder von einem Soldaten, dem bei Einschalten > des eigenen Gehirns drakonische Strafen drohen. Das alles geht aber nicht gegen einen einheimisch Aussehenden, der in der Fussgängerzone im Begriff ist, ein Messer zu zücken, und der in einer Islamisten-Datei aufgeführt ist. Den darf auch ein Polizist nicht abknallen, aber er muss ihn festnehmen. Gruss Walter
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2015-11-16 15:26 +0100 |
| Message-ID | <n2cotm$7p3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #229807 |
Salve allerseits, Hergen Lehmann schrieb: > Am 15.11.2015 um 17:48 schrieb Dr. Joachim Neudert: > >> Moment. >> >> 30 000 ausländische Kämpfer > > Der Wikipedia-Artikel spricht von geschätzten 25.000 Ausländern bei > einer Gesamt-Truppenstärke von gut 250.000. 90% sind also Einheimische, > die das durch die Dschihadisten verursachte Leid aus erster Hand kennen > müssten, aber offenbar ein noch größeres Übel sehen, das es zu bekämpfen > gilt. > Chlor! Im Irak die Schiiten und im Syrien die Aleviten und sonstige Ungläubige! Nur gegen wen sie in Libyen kämpfen, ist mir leider immer noch nicht ganz klar – wahrscheinlich ungläubige Sunniten oder so was... M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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