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Groups > ger.ct > #613772 > unrolled thread
| Started by | Fred Alph <Jan.2024@anon.invalid> |
|---|---|
| First post | 2024-01-08 15:25 +0100 |
| Last post | 2024-01-12 15:34 +0100 |
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VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Fred Alph <Jan.2024@anon.invalid> - 2024-01-08 15:25 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2024-01-08 16:03 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-01-09 14:01 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2024-01-09 14:57 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-01-09 19:40 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2024-01-09 20:30 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" nico <nico@firemail.de> - 2024-01-09 15:29 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-01-09 19:41 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" nico <nico@firemail.de> - 2024-01-09 19:52 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-10 12:51 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Nomen Nescio <nobody@dizum.com> - 2024-01-10 16:16 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" klaus reile <klaus.reile@no-more-mail-to.zr> - 2024-01-08 16:28 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2024-01-09 16:08 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-01-10 13:15 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2024-01-10 13:35 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" nico <nico@firemail.de> - 2024-01-10 15:53 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2024-01-12 11:11 +0100
Re: VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" nico <nico@firemail.de> - 2024-01-12 15:34 +0100
| From | Fred Alph <Jan.2024@anon.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-01-08 15:25 +0100 |
| Subject | VERLUST-Angst: Habeck erleidet Nervenzusammenbruch, sieht "Nazi-Herrschaft" |
| Message-ID | <unh0kh$1ig4q$1@dont-email.me> |
08.01.2024 "Wollen unseren demokratischen Staat zerstören" Habeck warnt vor Bauern-Umsturz Bundesweiter Bauern-Aufstand, und Wirtschaftsminister Robert Habeck (54, Grüne) warnt vor "Umsturzfantasien"! In einer neuen Rede an die Nation, die der Vizekanzler über soziale Netzwerke teilte, warnt er angesichts der Proteste: "Es kursieren Aufrufe mit Umsturzfantasien. Extremistische Gruppen formieren sich, völkisch nationalistische Symbole werden offen gezeigt." Es werde sichtbar, dass in den letzten Jahren etwas ins Rutschen geraten ist, was den legitimen demokratischen Protest "und die freie Meinungsäußerung entgrenzt, sodass nun auch zuvor Unsagbares legitimiert erscheint", so Habeck. (...) Der Wirtschaftsminister weiter: "Wir dürfen nicht zulassen, dass Extremisten diese Verunsicherung kapern. Wir dürfen nicht blind sein. Umsturzfantasien heißen nichts anderes, als unseren demokratischen Staat zerstören zu wollen." Habeck zog sogar Parallelen zur Weimarer Republik, deren Ende zur Nazi-Herrschaft führte. (...) mehr: https://www.bild.de/politik/inland/politik-inland/wollen-unseren-demokratischen-staat-zerstoeren-habeck-warnt-vor-bauern-umsturz-86675082.bild.html Haha! LOL "Bauerndemos führen zur Nazi-Herrschaft" Politische Macht macht offenbar so süchtig wie starke Drogen, wie sonst lässt sich *Habecks Nervenzusammenbruch erklären*, ausser mit seiner *panischen Angst vor dem Machtverlust*? Habeck wird ALLES tun/ sagen, nur um an der Macht zu bleiben! Es bleibt also spannend! :-)
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| From | "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-08 16:03 +0100 |
| Message-ID | <GWTyWVP3NnB@dergelaeuterte> |
| In reply to | #613772 |
Jan.2024@anon.invalid (Fred Alph) schrieb: > Bundesweiter Bauern-Aufstand, und Wirtschaftsminister Robert > Habeck (54, Grüne) warnt vor "Umsturzfantasien"! Hat er wohl von seinem Kuemmel-Kumpel: <https://www.tiktok.com/@okkookko1313/video/7320605819064634656> -- > Weshalb soll das peinlich sein? [fragt sich Ohlemacher in <hpb22z9ujh9b$.fblnpi6ovs3w$.dlg@40tude.net>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-09 14:01 +0100 |
| Message-ID | <unjjj3.cig.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #613773 |
DER GELAeUTERTE schrieb:
> Jan.2024@anon.invalid (Fred Alph) schrieb:
>
>> Bundesweiter Bauern-Aufstand, und Wirtschaftsminister Robert
>> Habeck (54, Grüne) warnt vor "Umsturzfantasien"!
>
> Hat er wohl von seinem Kuemmel-Kumpel:
>
> <https://www.tiktok.com/@okkookko1313/video/7320605819064634656>
>
Wie kommst Du auf Kümmel? Die Verbindung fehlt mir irgendwie.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-09 14:57 +0100 |
| Message-ID | <GWY4fiLoNnB@dergelaeuterte> |
| In reply to | #613798 |
xotzil@gmx.de (Andreas Bockelmann) schrieb: >> Hat er wohl von seinem Kuemmel-Kumpel: >> >> <https://www.tiktok.com/@okkookko1313/video/7320605819064634656> > > Wie kommst Du auf Kümmel? Die Verbindung fehlt mir irgendwie. Vor langer Zeit nannte man sie Kuemmeltuerken. -- > Dat habich zu spaet gepeilt... [Ottmar Ohlemacher in <152z7jzv1ksjv.6cxcim3lylao$.dlg@40tude.net>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-09 19:40 +0100 |
| Message-ID | <unk7er.a6s.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #613800 |
DER GELAeUTERTE schrieb:
> xotzil@gmx.de (Andreas Bockelmann) schrieb:
>
>>> Hat er wohl von seinem Kuemmel-Kumpel:
>>>
>>> <https://www.tiktok.com/@okkookko1313/video/7320605819064634656>
>>
>> Wie kommst Du auf Kümmel? Die Verbindung fehlt mir irgendwie.
>
> Vor langer Zeit nannte man sie Kuemmeltuerken.
Aber auch nur sehr, sehr dumme Menschen, die mit dem Begriff "Kümmeltürkei"
nichts anfangen können. Das hat mit dem von Mustafa Kemal Atatürk
gegründeten Staat rein gar nichts zu tun.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-09 20:30 +0100 |
| Message-ID | <GWY7oNYZNnB@dergelaeuterte> |
| In reply to | #613811 |
xotzil@gmx.de (Andreas Bockelmann) schrieb: >>> Wie kommst Du auf Kümmel? Die Verbindung fehlt mir irgendwie. >> >> Vor langer Zeit nannte man sie Kuemmeltuerken. > > Aber auch nur sehr, sehr dumme Menschen, die mit dem Begriff > "Kümmeltürkei" nichts anfangen können. Als das ein gefluegeltes Wort geworden war, hat ueber sowas laengst keiner mehr nachgedacht. -- > (PATSCH-an-die-Stirn-klatsch) - richtig, das hatte ich glatt vergessen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ [Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$.16sdnon35l7gr.dlg@40tude.net>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | nico <nico@firemail.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-09 15:29 +0100 |
| Message-ID | <unjl92$21k7b$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613798 |
Am 09.01.2024 um 14:01 schrieb Andreas Bockelmann: > DER GELAeUTERTE schrieb: >> Jan.2024@anon.invalid (Fred Alph) schrieb: >> >>> Bundesweiter Bauern-Aufstand, und Wirtschaftsminister Robert >>> Habeck (54, Grüne) warnt vor "Umsturzfantasien"! >> >> Hat er wohl von seinem Kuemmel-Kumpel: >> >> <https://www.tiktok.com/@okkookko1313/video/7320605819064634656> >> > > Wie kommst Du auf Kümmel? Die Verbindung fehlt mir irgendwie. > Cem Özdemir ist türkischer Abstammung. Man nennt die Türken auch Kümmeltürken: Herkunft ursprünglich in der Sprache der Verbindungsstudenten Name für jemand, der aus dem Umkreis von Halle/Saale kommt, weil dort viel Kümmel angebaut und die Gegend scherzhaft als „Kümmeltürkei“ bezeichnet wurde („Türkei“, weil Gewürze sonst meist aus dem Orient kamen); dann Bezeichnung für einen langweiligen, spießbürgerlichen Menschen Ich hoffe geholfen zu haben.
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-09 19:41 +0100 |
| Message-ID | <unk7gq.a6s.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #613801 |
nico schrieb:
> Am 09.01.2024 um 14:01 schrieb Andreas Bockelmann:
>> DER GELAeUTERTE schrieb:
>>> Jan.2024@anon.invalid (Fred Alph) schrieb:
>>>
>>>> Bundesweiter Bauern-Aufstand, und Wirtschaftsminister Robert
>>>> Habeck (54, Grüne) warnt vor "Umsturzfantasien"!
>>>
>>> Hat er wohl von seinem Kuemmel-Kumpel:
>>>
>>> <https://www.tiktok.com/@okkookko1313/video/7320605819064634656>
>>>
>>
>> Wie kommst Du auf Kümmel? Die Verbindung fehlt mir irgendwie.
>>
> Cem Özdemir ist türkischer Abstammung. Man nennt die Türken auch Kümmeltürken:
> Herkunft
> ursprünglich in der Sprache der Verbindungsstudenten Name für jemand, der
> aus dem Umkreis von Halle/Saale kommt, weil dort viel Kümmel angebaut und
> die Gegend scherzhaft als „Kümmeltürkei“ bezeichnet wurde („Türkei“, weil
> Gewürze sonst meist aus dem Orient kamen); dann Bezeichnung für einen
> langweiligen, spießbürgerlichen Menschen
>
> Ich hoffe geholfen zu haben.
JA, Du zeigst nämlich, dass die echten Türken mit den Kümmeltürken nichts zu
tun haben.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | nico <nico@firemail.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-09 19:52 +0100 |
| Message-ID | <unk4kv$2421r$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613812 |
Am 09.01.2024 um 19:41 schrieb Andreas Bockelmann: > nico schrieb: >> Am 09.01.2024 um 14:01 schrieb Andreas Bockelmann: >>> DER GELAeUTERTE schrieb: >>>> Jan.2024@anon.invalid (Fred Alph) schrieb: >>>> >>>>> Bundesweiter Bauern-Aufstand, und Wirtschaftsminister Robert >>>>> Habeck (54, Grüne) warnt vor "Umsturzfantasien"! >>>> >>>> Hat er wohl von seinem Kuemmel-Kumpel: >>>> >>>> <https://www.tiktok.com/@okkookko1313/video/7320605819064634656> >>>> >>> >>> Wie kommst Du auf Kümmel? Die Verbindung fehlt mir irgendwie. >>> >> Cem Özdemir ist türkischer Abstammung. Man nennt die Türken auch >> Kümmeltürken: >> Herkunft >> ursprünglich in der Sprache der Verbindungsstudenten Name für jemand, >> der aus dem Umkreis von Halle/Saale kommt, weil dort viel Kümmel >> angebaut und die Gegend scherzhaft als „Kümmeltürkei“ bezeichnet wurde >> („Türkei“, weil Gewürze sonst meist aus dem Orient kamen); dann >> Bezeichnung für einen langweiligen, spießbürgerlichen Menschen >> >> Ich hoffe geholfen zu haben. > > JA, Du zeigst nämlich, dass die echten Türken mit den Kümmeltürken > nichts zu tun haben. > Das stimmt so nicht ganz: Im Laufe der Zeit wurde der Begriff "Kümmeltürke" nämlich zu einer abwertenden Bezeichnung für Türken, abgekürzt auch häufig einfach nur "Kümmel".
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-10 12:51 +0100 |
| Message-ID | <unm0c7$2fmg5$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613798 |
Salve allerseits, Andreas Bockelmann schrieb: > DER GELAeUTERTE schrieb: >> Jan.2024@anon.invalid (Fred Alph) schrieb: >> >>> Bundesweiter Bauern-Aufstand, und Wirtschaftsminister Robert >>> Habeck (54, Grüne) warnt vor "Umsturzfantasien"! >> >> Hat er wohl von seinem Kuemmel-Kumpel: <https://www.tiktok.com/@okkookko1313/video/7320605819064634656> > > Wie kommst Du auf Kümmel? Die Verbindung fehlt mir irgendwie. > +--- <hier abknabbern> --- | Schwer zu sagen, wann alles begann. Fest steht jedoch: Die jüngsten | Ereignisse, die in der Bedrohung von Robert Habeck und in der | Beschimpfung des Bundeskanzlers im Hochwassergebiet mündeten | („Verbrecher“; „Lügner“; „Volksverräter“), sind bloß die Speerspitze | einer jahrelangen sukzessiven Fehlentwicklung. Denn es brodelt schon | länger. Die Bauern, die jetzt wegen gestrichener umweltschädlicher | Subventionen auf die Barrikaden gehen, stehen ganz in der Tradition der | letzten Jahre, mit denen das Wüten salonfähig wurde. | | In den sozialen Netzwerken wie auf der Straße: An die Stelle des | Arguments ist das Geschrei getreten, an die Stelle des Gesprächs das | Gepöbel. Das an sich ist keineswegs neu. Meinungsverschiedenheiten, | Konflikte, böses Blut – das alles gab es schon immer. Selbst die | Beleidigung ist gewissermaßen eine Kulturleistung. Schon der englische | Neurologe John Hughlings Jackson (1835-1911) schrieb nicht ohne Grund: | „Der erste Mensch, der beleidigte, anstatt seinem Gegenüber wortlos den | Schädel einzuschlagen, legte damit den Grundstein der Zivilisation.“ | | Neu – und typisch für den affektlodernden Typus Mensch – ist die | Schamlosigkeit, mit der sich der Affekt Bahn bricht. Der Wutbürger von | heute ist eben nicht nur wütend; er ist sich darüber hinaus seiner Rage | überaus bewusst. Er lässt sie zu, legitimiert sie, berauscht sich daran. | Das mag zwar nicht die Grundsteine der Zivilisation zum Einsturz | bewegen, sozialen Sprengstoff birgt es dennoch. | | Es scheint: Der Homo sapiens, mit „sapiens“ – vielleicht zu optimistisch | – „verstehender“ oder „verständiger“ Mensch getauft, hat sein | Verständnis gänzlich aufgebraucht. An seine Stelle getreten ist ein | neuer Mensch, nennen wir ihn „Homo furiosus“. Der Homo furiosus ist | nicht bloß stinksauer; zur eigenen Gattung wird er dadurch, dass seine | Wut identitätsstiftend ist. Der Bürger ist stinksauer – und stolz | darauf. Die geballte Faust ersetzt den kühlen Kopf. Ich wüte, also bin | ich. | | Wie kam es dazu? Welche Entwicklungsschritte führten zur Entstehung | dieses selbstgerechten, vor allem für die eigene Sache glühenden | Teutonen? Und, vielleicht viel wichtiger: Wie kommen wir da wieder raus? | | Wagen wir einen Rückblick. | | Zunächst war da Pegida. Der Homo pegidensis trat vor allem in den | östlichen Gebieten Deutschlands in Erscheinung; in den Zehnerjahren | bevölkerte er vor allem montags die Innenstadtgebiete von Dresden bis | Leipzig. Die Entwicklungsstufe vor dem heutigen Wutbürger war laut, | territorial und im Verhalten insgesamt von einem hohen Grad an | Tribalismus geprägt. | | Hinter der rassistischen und islamfeindlichen Bürgerbewegung standen | nicht nur Akteure wie Lutz Bachmann, die den Mob ebenso anpeitschten wie | die eigene Spartenprominenz; eine ebenso große, wenn nicht größere Rolle | spielten die sozialen Netzwerke, allen voran Facebook. Die Gefühle | gingen vom Netz auf die Straße, von der Straße zurück ins Netz. Auf | jeder Wegstrecke verdreht und verstärkt durch Desinformation und | Verschwörungserzählungen – ein Möbiusband des Hasses. | | Während Pegida sich nach und nach wortwörtlich leerlief, blieb die Wut. | Die Wut im Bauch, die in den Köpfen. Die Wut gegen „die da oben“. Und | vor allem: die Wut in den Kommentarspalten. | | *Vernetzter Furor* | | Hier sehen wir ein wesentliches Attribut. Was den zeitgenössischen | Wüterich unterscheidet von, beispielsweise, den Gewalttätern von | Rostock-Lichtenhagen im August 1992, ist seine ununterbrochene | Rückkopplung in die Netzwelt. | | Ähnlich wie Facebook die Pegidisten aufpeitschte oder die Pegidisten | einander auf Facebook, so war es vor wenigen Tagen eine Telegram-Gruppe, | welche die versuchte Attacke hunderter Bauern auf Robert Habeck | koordinierte. | | Der Homo furiosus ist also nicht bloß vernetzt, denn vernetzt sind wir | alle. Der Wutmensch von heute vernetzt seinen Furor. | | Ähnliches war, wenige Jahre nach Pegida, zu beobachten bei den | sogenannten Querdenkern. Auch in den Jahren der Corona-Pandemie ab 2020 | füllten Verschwörungsmythen, Halbwahrheiten und Desinformation so lange | die digitalen Magmakammern der Nation, bis es schließlich zur Eruption | kam. Der Homo covidensis zeichnet sich, wie vor ihm schon der Pegidist, | ebenfalls durch einen leicht zu erregenden Gemütszustand aus. Seine | Ursprünge liegen in Süddeutschland, er breitet sich aber schnell über | das ganze pandemiegebeutelte Bundesgebiet aus. | | Im Gegensatz zu Pegida hatte die „Querdenker“-Bewegung größere | Anschlusseffekte. Während es dort vor allem Zuwanderungsfeinde mit | klarer rechtsnationaler Agenda waren und blieben, war die | Covid-Wutbürger-Bewegung, zumindest augenscheinlich, heterogener. | | Die Kohäsionskräfte des pandemischen Ausnahmezustands führten selbst | scheinbare Gegensätze zueinander: Ob schwäbischer Öko, Reichsbürger, | Esoteriker, Holocaustleugner oder frustrierter Friseur – zeitweise | sammelten sie sich alle möglichen Randgruppen im Querdenkerbecken, | wutvereint durch Politik und Pandemie, und fantasierten sich, | gleichermaßen durch Innenstädte wie durch Medien marschierend, alles | Mögliche herbei von Impfchip bis Diktatur. Corona, das hieß auch: Jede | Jana aus Kassel hatte ihre Chance auf fünfzehn Minuten Ruhm. Hauptsache, | man war bereit, vor einer Kamera zu toben – Kohärenz nebensächlich. | | Die Erklärungen zur Querdenkerei divergieren. Die Soziologen Carolin | Amlinger und Oliver Nachtwey sehen beispielsweise eine „Gekränkte | Freiheit“ am Werk. Gewöhnt an einen unsichtbaren Staat, der sich als | stiller Ermöglicher stets im Hintergrund hielt, waren nicht wenige | Mitbürger geradezu schockiert, als die Regierung – mehr notgedrungen als | aus Spaß, sei angemerkt – plötzlich regelte. Und sehr deutlich eingriff | ins Sozialleben, ins Private, ins Geschäftliche. | | *Was genau ist eigentlich dieses „Gemeinwohl*“? | | Sprung ins Jahr 2024. Abermals haben wir es mit einer krisenbedingt | regelnden Regierung zu tun. Die „regelnde Regierung“ – ein Pleonasmus, | eigentlich. Denn dafür ist Politik ja da, fürs Gestalten, fürs | Gewährleisten des Gemeinwohls. Die Crux: Weder der Homo sapiens noch der | Homo furiosus sind sich je darüber einig geworden, was unter | „Gemeinwohl“ zu verstehen ist. Konsens darüber gibt es nicht einmal in | der Ampelregierung. | | Einigkeit besteht jedoch in einem: Es muss gespart werden, und zwar | idealerweise dort, wo man erstens sparen kann und zweitens aus sparen | sollte, etwa aus Gründen des Umweltschutzes. Und so ging es an den | Agrardiesel und an die Kfz-Steuer der Landwirte. Nicht aus bösem Willen | und Bauernhass, sondern weil man muss und weil man sollte. | | Der Effekt: ein ähnlicher, wie ihn Amlinger und Nachtwey schon mit Blick | auf die Corona-Zeiten beschreiben. Diesmal ist es die gekränkte Freiheit | der Landwirte. Ihre Position lapidar auf den Punkt gebracht: Der Staat | ist Freund und Partner, solange er gefügig und still das | landwirtschaftliche Sparschwein subventioniert. Greift er jedoch | gestaltend ein, und sei es aus dem besten Grund überhaupt, nämlich dem | Wohl aller (Stichwort Klimakrise), heißt es: Autobahnblockade. | | *Die Belegpflicht weicht dem Traktormotor* | | „Gefühlt haben wir 90 Prozent der Öffentlichkeit hinter uns“, sagt | Jan-Friedrich Rohlfing, Chef vom Bauernverband Saaletal. Das ist | typisch: Der Wutbürger von heute hat Gefühle statt Fakten. Typisch | postfaktisches Zeitalter. Warum der Agrarsektor seine aus der Zeit | gefallenen Privilegien behalten sollte? Warum nicht auch die | Landwirtschaft ihren Beitrag leisten muss zum Klimakrisenmanagement? | Nebensache. Die Antwort bleibt aus. Empörung, Traditionen und Gefühle | wiegen schwerer als Argumente. Die Belegpflicht weicht dem Traktormotor. | | Wie viele Prozent der Bevölkerung noch hinter den Bauernprotesten | stehen, wenn es, um den Bauernverbandspräsidenten Joachim Rukwied zu | zitieren, protesttechnisch zu einem „heißen, einem sehr, sehr heißen | Januar“ kommt – fraglich. Neunzig waren es übrigens nie, sagt mir | zumindest mein Gefühl. | | Ein Gefühl, durch Fakten untermauert: In Umfragen halten höchstens die | Hälfte der Leute die Bauernproteste für gerechtfertigt, andere zeigen | Verständnis, lehnen aber die Protestform ab; die Proteste in ihrer | jetzigen Form befürwortet lediglich knapp ein Drittel. Ferner gehen | erste Klagen von Krankenhauspersonal viral – ihre Mitarbeiter und | Mitarbeiterinnen erscheinen nicht zur Arbeit. Systemrelevantes | Krankenhauspersonal steckt – entgegen der Ankündigung der Landwirte, sie | durchzulassen (wie auch immer das funktioniert hätte) – bundesweit im | Stau. Mein Gesundheitstipp an uns alle: Herzinfarkte und Schlaganfälle | besser verschieben! | | *Präventivhaft für Landwirte? Pustekuchen*! | | „Wir werden notfalls Deutschland lahmlegen“, heißt es vom Bauernverband | an anderer Stelle, in einer Pressekonferenz mit Bayerns Innenminister | Joachim Herrmann (CSU), der, wie Grünenpolitikerin Irene Mihalic | komplett zu Recht bemerkt, „Leute mit anderem politischen Mindset wegen | ähnlicher Aktionen in Präventivhaft nehmen lässt“. Erst kürzlich wurde | Carla Hinrichs, Sprecherin der Klimaaktivistengruppe Letzte Generation, | zu einer zweimonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. | Solidarisierungsgesten von CSU-Größen suchte man dort vergebens. | Präventivhaft für Landwirte? Pustekuchen! | | Der Zyniker in mir möchte raten: Liebe Letzte Generation, besorgt euch | Traktoren! Legt das Land großflächig lahm. Lacht euch eine Lobby an. | Doch der Realist in mir weiß: Klimaaktivisten haben leider keine | mächtige konservative Interessenorganisation im Hintergrund. Und das | aggressive Auftreten vieler Bauerndemonstranten – von | Ampel-Galgenfiguren bis hin zu Mistgabel-Drohgebärden – hat der | gewaltlose zivile Ungehorsam der Klimademonstranten auch nicht zu bieten. | | Vielleicht besser so, denn in der Verrohung der Sprache und der Haltung | zur Gewalt liegt der Unterschied zwischen Wutbürger und Normalbürger. | Der Unterschied zwischen all jenen, die sich eindeutig, absichtlich und | ohne Wenn und Aber im friedlichen, im demokratischen Rahmen bewegen – | und den anderen. | | Die Klimabewegung kämpft – größtenteils erfolglos, übrigens; hier bleibt | die Regierung hart, hier bleibt der FDP-Minister Wissing taub – für mehr | Umweltschutz, für Klimakrisen-Realismus und die Einhaltung der Pariser | Klimaziele (von denen ohne Zweifel jeder einzelne Bürger in Deutschland | profitiert, ob auf dem Hof oder im Hochhaus). Währenddessen legen die | Landwirte dieser Tage das Land lahm, weil es ihnen halt so passt; weil | es um ihre Profite geht; Profite, die überhaupt erst durch kollektive | Steuersubvention zustande kommen. | | Während sich Klimaaktivisten also parteiübergreifend für eine bessere | Zukunft aller engagieren, engagieren sich die Landwirte in erster Linie | für eine bessere Zukunft für ihren Wirtschaftszweig. Und als wäre das | nicht ichvergessen genug, schlagen einige dabei leider derart über die | Stränge, dass sie demokratische Demonstrationsformen insgesamt | diskreditieren. Der Ampelgalgen lässt grüßen. | | Was also tun? Wie kommen wir aus der Nummer wieder raus, als | Gesellschaft? Schwer zu sagen. Eins jedoch ist einfach zu sagen: | Protestiert jetzt jede gesellschaftliche Gruppe, bis sich in ihrem | Bereich nichts ändert, steht die Wahrscheinlichkeit, die Klimakrise | gemeinsam zu bewältigen, bei null Prozent. Das Resultat wäre eine | Lose-Lose-Situation. Der Unwillen, den Kurs zu ändern, beschließt die | Fahrt der Titanic auf den Eisberg. | | Ich jedenfalls hoffe, trotz der Wut meiner Mitbürger, auf zweierlei: | Erstens auf die Erkenntnis, dass wir alle gemeinsam im selben Boot | sitzen. Von Verweigerung, Wut und Aggression hat man vielleicht | kurzfristig etwas Druckausgleich, etwas Ventilfunktion; langfristig | verlieren daran alle. Die Erkenntnis, dass wir alle im selben Boot | sitzen, muss zweitens zur Folge haben, dass wir in der Klimakrise eine | kollektive Herausforderung sehen, der wir nur mit einer gemeinsamen | Kraftanstrengung begegnen können. Der Homo furiosus muss zum Homo | collaborativus werden – zum in einer gemeinsamen Sache vereinten Menschen. | | *Wut ist eine destruktive Kraft* | | Eine Gesellschaft versprengter Partikularinteressen ist nicht | zukunftsfähig in einer Zeit, die krisenbedingte Zusammenarbeit verlangt | – und ja, auch Veränderungen, Einschnitte, Abweichungen vom Gewohnten. | Wir müssen wieder lernen, unseren solidarischen Anteil zu leisten, auch | wenn dieser eigene Anteil keinen Spaß macht, selbst wenn Privilegien | wegfallen, selbst wenn das Geld kostet. Und dass die eigene Wut, so | natürlich und gerecht sie uns stets vorkommt, meist keine konstruktive, | zukunftsgerichtete Kraft ist, sondern eine destruktive – erst recht | dann, wenn sie sich gegen andere richtet. | | Die Absurdität einer Debatte, in der die eigenen Ziele und Mittel immer | recht und legitim sind, die Ziele und Mittel der anderen aber immer doof | und übergriffig, zeigt das Magazin „Agrarheute“ auf („Das | Nachrichtenportal für die Landwirtschaft“). Dort heißt es in einem | Artikel aus dem Jahr 2022: „An die ‚Letzte Generation‘: Blockierer und | Nötiger sind keine Helden!“ Ferner liest man dort: „Liebe | Autobahnblockierer, Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein: Ihr seid gar keine | Helden, keine Märtyrer. Ihr opfert Euch nicht auf. Stattdessen nehmt Ihr | andere rücksichtslos für Eure Ideen in Geiselhaft. … Veränderungen | fordert man in einer Demokratie nicht mit Erpressung.“ | | Ob ähnlich strenge Töne diese Woche zu erwarten sind, wenn Traktoren | bundesweit die Straßen blockieren? Wohl kaum. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/von-forken-und-fackeln-eine-kleine-geschichte-des-wutburgertums-11016949.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Nomen Nescio <nobody@dizum.com> |
|---|---|
| Date | 2024-01-10 16:16 +0100 |
| Message-ID | <71c31e4a8115a80d34178215c046c944@dizum.com> |
| In reply to | #613841 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara zitierte den Tagesspiegel: >+--- <hier abknabbern> --- >| Schwer zu sagen, wann alles begann. Fest steht jedoch: Die jüngsten >| Ereignisse, die in der Bedrohung von Robert Habeck und in der >| Beschimpfung des Bundeskanzlers im Hochwassergebiet mündeten >| („Verbrecher“; „Lügner“; „Volksverräter“), sind bloß die Speerspitze >| einer jahrelangen sukzessiven Fehlentwicklung. Denn es brodelt schon >| länger. Die Bauern, die jetzt wegen gestrichener umweltschädlicher >| Subventionen auf die Barrikaden gehen, stehen ganz in der Tradition der >| letzten Jahre, mit denen das Wüten salonfähig wurde. >| >| In den sozialen Netzwerken wie auf der Straße: An die Stelle des >| Arguments ist das Geschrei getreten, an die Stelle des Gesprächs das >| Gepöbel. Das an sich ist keineswegs neu. Meinungsverschiedenheiten, >| Konflikte, böses Blut – das alles gab es schon immer. Selbst die >| Beleidigung ist gewissermaßen eine Kulturleistung. Schon der englische >| Neurologe John Hughlings Jackson (1835-1911) schrieb nicht ohne Grund: >| „Der erste Mensch, der beleidigte, anstatt seinem Gegenüber wortlos den >| Schädel einzuschlagen, legte damit den Grundstein der Zivilisation.“ >| >| Neu – und typisch für den affektlodernden Typus Mensch – ist die >| Schamlosigkeit, mit der sich der Affekt Bahn bricht. Der Wutbürger von >| heute ist eben nicht nur wütend; er ist sich darüber hinaus seiner Rage >| überaus bewusst. Er lässt sie zu, legitimiert sie, berauscht sich daran. >| Das mag zwar nicht die Grundsteine der Zivilisation zum Einsturz >| bewegen, sozialen Sprengstoff birgt es dennoch. >| >| Es scheint: Der Homo sapiens, mit „sapiens“ – vielleicht zu optimistisch >| – „verstehender“ oder „verständiger“ Mensch getauft, hat sein >| Verständnis gänzlich aufgebraucht. An seine Stelle getreten ist ein >| neuer Mensch, nennen wir ihn „Homo furiosus“. Der Homo furiosus ist >| nicht bloß stinksauer; zur eigenen Gattung wird er dadurch, dass seine >| Wut identitätsstiftend ist. Der Bürger ist stinksauer – und stolz >| darauf. Die geballte Faust ersetzt den kühlen Kopf. Ich wüte, also bin >| ich. >| >| Wie kam es dazu? Welche Entwicklungsschritte führten zur Entstehung >| dieses selbstgerechten, vor allem für die eigene Sache glühenden >| Teutonen? Und, vielleicht viel wichtiger: Wie kommen wir da wieder raus? >| >| Wagen wir einen Rückblick. >| >| Zunächst war da Pegida. Der Homo pegidensis trat vor allem in den >| östlichen Gebieten Deutschlands in Erscheinung; in den Zehnerjahren >| bevölkerte er vor allem montags die Innenstadtgebiete von Dresden bis >| Leipzig. Die Entwicklungsstufe vor dem heutigen Wutbürger war laut, >| territorial und im Verhalten insgesamt von einem hohen Grad an >| Tribalismus geprägt. >| >| Hinter der rassistischen und islamfeindlichen Bürgerbewegung standen >| nicht nur Akteure wie Lutz Bachmann, die den Mob ebenso anpeitschten wie >| die eigene Spartenprominenz; eine ebenso große, wenn nicht größere Rolle >| spielten die sozialen Netzwerke, allen voran Facebook. Die Gefühle >| gingen vom Netz auf die Straße, von der Straße zurück ins Netz. Auf >| jeder Wegstrecke verdreht und verstärkt durch Desinformation und >| Verschwörungserzählungen – ein Möbiusband des Hasses. >| >| Während Pegida sich nach und nach wortwörtlich leerlief, blieb die Wut. >| Die Wut im Bauch, die in den Köpfen. Die Wut gegen „die da oben“. Und >| vor allem: die Wut in den Kommentarspalten. >| >| *Vernetzter Furor* >| >| Hier sehen wir ein wesentliches Attribut. Was den zeitgenössischen >| Wüterich unterscheidet von, beispielsweise, den Gewalttätern von >| Rostock-Lichtenhagen im August 1992, ist seine ununterbrochene >| Rückkopplung in die Netzwelt. >| >| Ähnlich wie Facebook die Pegidisten aufpeitschte oder die Pegidisten >| einander auf Facebook, so war es vor wenigen Tagen eine Telegram-Gruppe, >| welche die versuchte Attacke hunderter Bauern auf Robert Habeck >| koordinierte. >| >| Der Homo furiosus ist also nicht bloß vernetzt, denn vernetzt sind wir >| alle. Der Wutmensch von heute vernetzt seinen Furor. >| >| Ähnliches war, wenige Jahre nach Pegida, zu beobachten bei den >| sogenannten Querdenkern. Auch in den Jahren der Corona-Pandemie ab 2020 >| füllten Verschwörungsmythen, Halbwahrheiten und Desinformation so lange >| die digitalen Magmakammern der Nation, bis es schließlich zur Eruption >| kam. Der Homo covidensis zeichnet sich, wie vor ihm schon der Pegidist, >| ebenfalls durch einen leicht zu erregenden Gemütszustand aus. Seine >| Ursprünge liegen in Süddeutschland, er breitet sich aber schnell über >| das ganze pandemiegebeutelte Bundesgebiet aus. >| >| Im Gegensatz zu Pegida hatte die „Querdenker“-Bewegung größere >| Anschlusseffekte. Während es dort vor allem Zuwanderungsfeinde mit >| klarer rechtsnationaler Agenda waren und blieben, war die >| Covid-Wutbürger-Bewegung, zumindest augenscheinlich, heterogener. >| >| Die Kohäsionskräfte des pandemischen Ausnahmezustands führten selbst >| scheinbare Gegensätze zueinander: Ob schwäbischer Öko, Reichsbürger, >| Esoteriker, Holocaustleugner oder frustrierter Friseur – zeitweise >| sammelten sie sich alle möglichen Randgruppen im Querdenkerbecken, >| wutvereint durch Politik und Pandemie, und fantasierten sich, >| gleichermaßen durch Innenstädte wie durch Medien marschierend, alles >| Mögliche herbei von Impfchip bis Diktatur. Corona, das hieß auch: Jede >| Jana aus Kassel hatte ihre Chance auf fünfzehn Minuten Ruhm. Hauptsache, >| man war bereit, vor einer Kamera zu toben – Kohärenz nebensächlich. >| >| Die Erklärungen zur Querdenkerei divergieren. Die Soziologen Carolin >| Amlinger und Oliver Nachtwey sehen beispielsweise eine „Gekränkte >| Freiheit“ am Werk. Gewöhnt an einen unsichtbaren Staat, der sich als >| stiller Ermöglicher stets im Hintergrund hielt, waren nicht wenige >| Mitbürger geradezu schockiert, als die Regierung – mehr notgedrungen als >| aus Spaß, sei angemerkt – plötzlich regelte. Und sehr deutlich eingriff >| ins Sozialleben, ins Private, ins Geschäftliche. >| >| *Was genau ist eigentlich dieses „Gemeinwohl*“? >| >| Sprung ins Jahr 2024. Abermals haben wir es mit einer krisenbedingt >| regelnden Regierung zu tun. Die „regelnde Regierung“ – ein Pleonasmus, >| eigentlich. Denn dafür ist Politik ja da, fürs Gestalten, fürs >| Gewährleisten des Gemeinwohls. Die Crux: Weder der Homo sapiens noch der >| Homo furiosus sind sich je darüber einig geworden, was unter >| „Gemeinwohl“ zu verstehen ist. Konsens darüber gibt es nicht einmal in >| der Ampelregierung. >| >| Einigkeit besteht jedoch in einem: Es muss gespart werden, und zwar >| idealerweise dort, wo man erstens sparen kann und zweitens aus sparen >| sollte, etwa aus Gründen des Umweltschutzes. Und so ging es an den >| Agrardiesel und an die Kfz-Steuer der Landwirte. Nicht aus bösem Willen >| und Bauernhass, sondern weil man muss und weil man sollte. >| >| Der Effekt: ein ähnlicher, wie ihn Amlinger und Nachtwey schon mit Blick >| auf die Corona-Zeiten beschreiben. Diesmal ist es die gekränkte Freiheit >| der Landwirte. Ihre Position lapidar auf den Punkt gebracht: Der Staat >| ist Freund und Partner, solange er gefügig und still das >| landwirtschaftliche Sparschwein subventioniert. Greift er jedoch >| gestaltend ein, und sei es aus dem besten Grund überhaupt, nämlich dem >| Wohl aller (Stichwort Klimakrise), heißt es: Autobahnblockade. >| >| *Die Belegpflicht weicht dem Traktormotor* >| >| „Gefühlt haben wir 90 Prozent der Öffentlichkeit hinter uns“, sagt >| Jan-Friedrich Rohlfing, Chef vom Bauernverband Saaletal. Das ist >| typisch: Der Wutbürger von heute hat Gefühle statt Fakten. Typisch >| postfaktisches Zeitalter. Warum der Agrarsektor seine aus der Zeit >| gefallenen Privilegien behalten sollte? Warum nicht auch die >| Landwirtschaft ihren Beitrag leisten muss zum Klimakrisenmanagement? >| Nebensache. Die Antwort bleibt aus. Empörung, Traditionen und Gefühle >| wiegen schwerer als Argumente. Die Belegpflicht weicht dem Traktormotor. >| >| Wie viele Prozent der Bevölkerung noch hinter den Bauernprotesten >| stehen, wenn es, um den Bauernverbandspräsidenten Joachim Rukwied zu >| zitieren, protesttechnisch zu einem „heißen, einem sehr, sehr heißen >| Januar“ kommt – fraglich. Neunzig waren es übrigens nie, sagt mir >| zumindest mein Gefühl. >| >| Ein Gefühl, durch Fakten untermauert: In Umfragen halten höchstens die >| Hälfte der Leute die Bauernproteste für gerechtfertigt, andere zeigen >| Verständnis, lehnen aber die Protestform ab; die Proteste in ihrer >| jetzigen Form befürwortet lediglich knapp ein Drittel. Ferner gehen >| erste Klagen von Krankenhauspersonal viral – ihre Mitarbeiter und >| Mitarbeiterinnen erscheinen nicht zur Arbeit. Systemrelevantes >| Krankenhauspersonal steckt – entgegen der Ankündigung der Landwirte, sie >| durchzulassen (wie auch immer das funktioniert hätte) – bundesweit im >| Stau. Mein Gesundheitstipp an uns alle: Herzinfarkte und Schlaganfälle >| besser verschieben! >| >| *Präventivhaft für Landwirte? Pustekuchen*! >| >| „Wir werden notfalls Deutschland lahmlegen“, heißt es vom Bauernverband >| an anderer Stelle, in einer Pressekonferenz mit Bayerns Innenminister >| Joachim Herrmann (CSU), der, wie Grünenpolitikerin Irene Mihalic >| komplett zu Recht bemerkt, „Leute mit anderem politischen Mindset wegen >| ähnlicher Aktionen in Präventivhaft nehmen lässt“. Erst kürzlich wurde >| Carla Hinrichs, Sprecherin der Klimaaktivistengruppe Letzte Generation, >| zu einer zweimonatigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt. >| Solidarisierungsgesten von CSU-Größen suchte man dort vergebens. >| Präventivhaft für Landwirte? Pustekuchen! >| >| Der Zyniker in mir möchte raten: Liebe Letzte Generation, besorgt euch >| Traktoren! Legt das Land großflächig lahm. Lacht euch eine Lobby an. >| Doch der Realist in mir weiß: Klimaaktivisten haben leider keine >| mächtige konservative Interessenorganisation im Hintergrund. Und das >| aggressive Auftreten vieler Bauerndemonstranten – von >| Ampel-Galgenfiguren bis hin zu Mistgabel-Drohgebärden – hat der >| gewaltlose zivile Ungehorsam der Klimademonstranten auch nicht zu bieten. >| >| Vielleicht besser so, denn in der Verrohung der Sprache und der Haltung >| zur Gewalt liegt der Unterschied zwischen Wutbürger und Normalbürger. >| Der Unterschied zwischen all jenen, die sich eindeutig, absichtlich und >| ohne Wenn und Aber im friedlichen, im demokratischen Rahmen bewegen – >| und den anderen. >| >| Die Klimabewegung kämpft – größtenteils erfolglos, übrigens; hier bleibt >| die Regierung hart, hier bleibt der FDP-Minister Wissing taub – für mehr >| Umweltschutz, für Klimakrisen-Realismus und die Einhaltung der Pariser >| Klimaziele (von denen ohne Zweifel jeder einzelne Bürger in Deutschland >| profitiert, ob auf dem Hof oder im Hochhaus). Währenddessen legen die >| Landwirte dieser Tage das Land lahm, weil es ihnen halt so passt; weil >| es um ihre Profite geht; Profite, die überhaupt erst durch kollektive >| Steuersubvention zustande kommen. >| >| Während sich Klimaaktivisten also parteiübergreifend für eine bessere >| Zukunft aller engagieren, engagieren sich die Landwirte in erster Linie >| für eine bessere Zukunft für ihren Wirtschaftszweig. Und als wäre das >| nicht ichvergessen genug, schlagen einige dabei leider derart über die >| Stränge, dass sie demokratische Demonstrationsformen insgesamt >| diskreditieren. Der Ampelgalgen lässt grüßen. >| >| Was also tun? Wie kommen wir aus der Nummer wieder raus, als >| Gesellschaft? Schwer zu sagen. Eins jedoch ist einfach zu sagen: >| Protestiert jetzt jede gesellschaftliche Gruppe, bis sich in ihrem >| Bereich nichts ändert, steht die Wahrscheinlichkeit, die Klimakrise >| gemeinsam zu bewältigen, bei null Prozent. Das Resultat wäre eine >| Lose-Lose-Situation. Der Unwillen, den Kurs zu ändern, beschließt die >| Fahrt der Titanic auf den Eisberg. >| >| Ich jedenfalls hoffe, trotz der Wut meiner Mitbürger, auf zweierlei: >| Erstens auf die Erkenntnis, dass wir alle gemeinsam im selben Boot >| sitzen. Von Verweigerung, Wut und Aggression hat man vielleicht >| kurzfristig etwas Druckausgleich, etwas Ventilfunktion; langfristig >| verlieren daran alle. Die Erkenntnis, dass wir alle im selben Boot >| sitzen, muss zweitens zur Folge haben, dass wir in der Klimakrise eine >| kollektive Herausforderung sehen, der wir nur mit einer gemeinsamen >| Kraftanstrengung begegnen können. Der Homo furiosus muss zum Homo >| collaborativus werden – zum in einer gemeinsamen Sache vereinten Menschen. >| >| *Wut ist eine destruktive Kraft* >| >| Eine Gesellschaft versprengter Partikularinteressen ist nicht >| zukunftsfähig in einer Zeit, die krisenbedingte Zusammenarbeit verlangt >| – und ja, auch Veränderungen, Einschnitte, Abweichungen vom Gewohnten. >| Wir müssen wieder lernen, unseren solidarischen Anteil zu leisten, auch >| wenn dieser eigene Anteil keinen Spaß macht, selbst wenn Privilegien >| wegfallen, selbst wenn das Geld kostet. Und dass die eigene Wut, so >| natürlich und gerecht sie uns stets vorkommt, meist keine konstruktive, >| zukunftsgerichtete Kraft ist, sondern eine destruktive – erst recht >| dann, wenn sie sich gegen andere richtet. >| >| Die Absurdität einer Debatte, in der die eigenen Ziele und Mittel immer >| recht und legitim sind, die Ziele und Mittel der anderen aber immer doof >| und übergriffig, zeigt das Magazin „Agrarheute“ auf („Das >| Nachrichtenportal für die Landwirtschaft“). Dort heißt es in einem >| Artikel aus dem Jahr 2022: „An die ‚Letzte Generation‘: Blockierer und >| Nötiger sind keine Helden!“ Ferner liest man dort: „Liebe >| Autobahnblockierer, Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein: Ihr seid gar keine >| Helden, keine Märtyrer. Ihr opfert Euch nicht auf. Stattdessen nehmt Ihr >| andere rücksichtslos für Eure Ideen in Geiselhaft. … Veränderungen >| fordert man in einer Demokratie nicht mit Erpressung.“ >| >| Ob ähnlich strenge Töne diese Woche zu erwarten sind, wenn Traktoren >| bundesweit die Straßen blockieren? Wohl kaum. >+--- </hier abknabbern> --- > >©<https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/von-forken-und-fackeln-eine-kleine-geschichte-des-wutburgertums-11016949.html> Da wettert eines der im Verborgenen klimazentriert gleichgeschalteten elitären Massenmedien gegen moderne Kommunikationsmittel als den Erzfeind ihres Informationsmonopols und eine auf deren Basis koordinierte Grassroot-Bewegung, die sich hier einzig um das Überleben des Kleinbauernstandes und der deutschen Kulturlandschaft bemüht. Und ja, es brodelt schon länger. Und wenn der Realität entstammende Argumente vorgebracht gegen weltfremde Luftschlösser nichts mehr gelten, dann muss auch mal geschrien werden dürfen. Und wenn aus dem ohnmächtig Entmündigten dann der Wutbürger entwächst, der sein Schicksal wieder selbst bestimmen will, anstatt vermeintliche Alternativlosigkeiten klaglos hinzunehmen, so ist das nur gut und letztlich stabilisierend für unsere Gesellschaft, und ich betone _unsere_ Gesellschaft, und nicht das, in was diese ebenso 'alternativlos' transformiert werden soll. Somit beruhigend, dass in diesem Land die Durchregierten, wenn auch sehr spät und nur aus fundamentaler Angst um ihre kleine Existenz, endlich erwachen, und eine längst verloren geglaubte Streit- und Streikkultur sich wiederbelebt! Das schafft Hoffnung und Zuversicht, wie sie in diesen Zeiten nicht nur hier, sondern weltweit zunehmend autoritären Handelns ideologisch Eingeengter mehr als nötig sind.
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| From | klaus reile <klaus.reile@no-more-mail-to.zr> |
|---|---|
| Date | 2024-01-08 16:28 +0100 |
| Message-ID | <l02ik1F9n3oU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #613772 |
Am Mon, 08 Jan 2024 15:25:15 +0100
schrieb Fred Alph <Jan.2024@anon.invalid>:
> 08.01.2024
> "Wollen unseren demokratischen Staat zerstören"
> Habeck warnt vor Bauern-Umsturz
>
> Bundesweiter Bauern-Aufstand, und Wirtschaftsminister Robert
> Habeck (54, Grüne) warnt vor "Umsturzfantasien"!
>
> In einer neuen Rede an die Nation, die der Vizekanzler über
> soziale Netzwerke teilte, warnt er angesichts der Proteste:
> "Es kursieren Aufrufe mit Umsturzfantasien. Extremistische
> Gruppen formieren sich, völkisch nationalistische Symbole
> werden offen gezeigt."
Meiner unmassgeblichen Meinung nach sollte eine Person, die sich
anmasst ein Land (mit)regieren zu wollen, schon etwas belastbarer sein.
Was mag es geben, wenn es eine wirklich haarige Situation für dieses
Land geben wird?
Petra Kelly u.a. aus den grünen Gründungsmitgliedern würden im Grab
rotieren (im Turbomodus), müssten sie die heutigen Grünen erleben.
Klaus
fup2 dspm
--
Wer Waffen liefert, will Krieg. Wer Frieden will, schickt Diplomaten.
Die Frage ist nicht, was wir dürfen. Die Frage ist, was wir mit uns
machen lassen (Nena)
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| From | Heinz Schmitz <sch@example.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-01-09 16:08 +0100 |
| Message-ID | <17oqpi91suljvabebq6alc2tlmg1kccf27@4ax.com> |
| In reply to | #613772 |
Fred Alph wrote: >08.01.2024 >"Wollen unseren demokratischen Staat zerstören" >Habeck warnt vor Bauern-Umsturz > >... >Es werde sichtbar, dass in den letzten Jahren etwas ins Rutschen >geraten ist, Na klar, und wenn man nach "handwerklichen Fehlern" sucht, findet man auch sofort die Typen, die das Rutschen angeschoben haben. Möge die Heizung stets mit Euch sein, Grüße, H.
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-10 13:15 +0100 |
| Message-ID | <unm596.1bk.1@wxp-nb-pm.local> |
| In reply to | #613802 |
Heinz Schmitz schrieb:
> Fred Alph wrote:
>
>> 08.01.2024
>> "Wollen unseren demokratischen Staat zerstören"
>> Habeck warnt vor Bauern-Umsturz
>>
>> ...
>> Es werde sichtbar, dass in den letzten Jahren etwas ins Rutschen
>> geraten ist,
>
> Na klar, und wenn man nach "handwerklichen Fehlern" sucht, findet
> man auch sofort die Typen, die das Rutschen angeschoben haben.
>
> Möge die Heizung stets mit Euch sein,
> Grüße,
> H.
>
>
>
Just for the records: Wir sprechen abe über den Minister, der einst sagte
„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch
nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“?
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-10 13:35 +0100 |
| Message-ID | <unm2u5$2g3pp$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613845 |
Salve allerseits, Andreas Bockelmann schrieb: > Heinz Schmitz schrieb: >> Fred Alph wrote: >> >>> 08.01.2024 "Wollen unseren demokratischen Staat zerstören" Habeck >>> warnt vor Bauern-Umsturz Es werde sichtbar, dass in den letzten >>> Jahren etwas ins Rutschen geraten ist, >> >> Na klar, und wenn man nach "handwerklichen Fehlern" sucht, findet >> man auch sofort die Typen, die das Rutschen angeschoben haben. >> Möge die Heizung stets mit Euch sein, > > Just for the records: Wir sprechen abe über den Minister, der einst sagte > „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland noch > nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“? > +--- <hier abknabbern> --- | Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) widerspricht Vorhaltungen, er habe bei | der Gedenkstunde zum 17. Juni im Bundestag zum Volksaufstand in der | ehemaligen DDR die Nationalhymne aus mangelndem Patriotismus nicht | mitgesungen. „Es war eine so ergreifende Gedenkstunde, und als die | Nationalhymne gespielt wurde, war das für mich ein Moment der inneren | Einkehr, ja der Stille“, sagte Habeck im Interview mit der „Frankfurter | Allgemeinen Sonntagszeitung“. | | Seinen Kritikern aus der AfD war der Grünen-Politiker vor, sie hätten | „selbst in dieser Gedenkstunde jeden Zusammenhalt zerstört“ und das | Unrechtsregime der DDR mit unserer freiheitlichen Demokratie | gleichgesetzt. „Daraus spricht eine so tiefgehende Verachtung gegenüber | Rechtsstaat und Demokratie, dass man es nicht ertragen kann.“ | | In der Gedenkstunde des Bundestags zum 70. Jahrestag des Volksaufstands | in der DDR war Habeck zu sehen, wie er während des Abspielens der | Nationalhymne anders als etwa Außenministerin Annalena Baerbock | (ebenfalls Grüne) schwieg. In den sozialen Medien wird er deshalb von | der AfD und deren Sympathisanten als „Deutschland-Hasser“ beschimpft. | Auf Twitter empörten sich wiederum Nutzer über diesen Vorgang, oft | genutzt wurde der Hashtag #Nationalhymne. | | Habeck hatte schon früher mit dem Thema Patriotismus gespaltene | Reaktionen hervorgerufen. In seinem ersten politischen Sachbuch aus dem | Jahr 2010 für einen linken Patriotismus geworben. Habeck, damals | Fraktionsvorsitzender der Grünen in Schleswig-Holstein, hatte damals | geschrieben: „Patriotismus, Vaterlandsliebe also, fand ich stets zum | Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen und weiß es bis | heute nicht.“ Wie provokant das war, wusste er selbst: „Ich schreibe das | in vollem Bewusstsein, dass ich Widerspruch provozieren werde.“ | | *Habeck distanziert sich von „Fortschrittskoalition*“ | | Im aktuellen Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ | distanzierte sich Habeck zudem von dem Begriff der | „Fortschrittskoalition“, den er vor anderthalb Jahren selbst geprägt | hatte. „In der Krisenerschöpfung klingt Fortschritt für viele Menschen | wie: Was kommt als Nächstes?“, sagte Habeck. „Was wir jetzt brauchen, | ist Sicherheit.“ | | Habeck warnte vor den unerwünschten Begleiterscheinungen großer | Reformprozesse wie Martin Luthers Reformation oder Gerhard Schröders | Agenda 2010. Von einzelnen Elementen der Agendapolitik profitiere das | Land noch heute. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.welt.de/politik/deutschland/article245917438/Robert-Habeck-singt-deutsche-Nationalhymne-im-Bundestag-nicht-mit.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | nico <nico@firemail.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-10 15:53 +0100 |
| Message-ID | <unmb0t$2hb90$2@dont-email.me> |
| In reply to | #613845 |
Am 10.01.2024 um 13:15 schrieb Andreas Bockelmann: > Heinz Schmitz schrieb: >> Fred Alph wrote: >> >>> 08.01.2024 >>> "Wollen unseren demokratischen Staat zerstören" >>> Habeck warnt vor Bauern-Umsturz >>> >>> ... >>> Es werde sichtbar, dass in den letzten Jahren etwas ins Rutschen >>> geraten ist, >> >> Na klar, und wenn man nach "handwerklichen Fehlern" sucht, findet >> man auch sofort die Typen, die das Rutschen angeschoben haben. >> >> Möge die Heizung stets mit Euch sein, >> Grüße, >> H. >> >> >> > > Just for the records: Wir sprechen abe über den Minister, der einst > sagte „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit > Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“? > Wie so etwas Minister werden konnte wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.
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| From | Heinz Schmitz <sch@example.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-01-12 11:11 +0100 |
| Message-ID | <lv32qilia0iq0ss0ms03sg5k38s81ir2al@4ax.com> |
| In reply to | #613853 |
nico wrote: >Am 10.01.2024 um 13:15 schrieb Andreas Bockelmann: >> Heinz Schmitz schrieb: >>> Fred Alph wrote: >>> >>>> 08.01.2024 >>>> "Wollen unseren demokratischen Staat zerstören" >>>> Habeck warnt vor Bauern-Umsturz >>>> >>>> ... >>>> Es werde sichtbar, dass in den letzten Jahren etwas ins Rutschen >>>> geraten ist, >>> >>> Na klar, und wenn man nach "handwerklichen Fehlern" sucht, findet >>> man auch sofort die Typen, die das Rutschen angeschoben haben. >>> >>> Möge die Heizung stets mit Euch sein, >>> Grüße, >>> H. >>> >>> >>> >> >> Just for the records: Wir sprechen abe über den Minister, der einst >> sagte „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit >> Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“? >Wie so etwas Minister werden konnte wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. Vielleicht kannst Du es lösen, wenn Du mit Deiner Frau zusammen ein Kinderbuch schreibst und einer aktuellen Partei angehörst? Möge die Heizung stets mit Euch sein, Grüße, H.
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| From | nico <nico@firemail.de> |
|---|---|
| Date | 2024-01-12 15:34 +0100 |
| Message-ID | <unriku$3g70r$1@dont-email.me> |
| In reply to | #613921 |
Am 12.01.2024 um 11:11 schrieb Heinz Schmitz: > nico wrote: > >> Am 10.01.2024 um 13:15 schrieb Andreas Bockelmann: >>> Heinz Schmitz schrieb: >>>> Fred Alph wrote: >>>> >>>>> 08.01.2024 >>>>> "Wollen unseren demokratischen Staat zerstören" >>>>> Habeck warnt vor Bauern-Umsturz >>>>> >>>>> ... >>>>> Es werde sichtbar, dass in den letzten Jahren etwas ins Rutschen >>>>> geraten ist, >>>> >>>> Na klar, und wenn man nach "handwerklichen Fehlern" sucht, findet >>>> man auch sofort die Typen, die das Rutschen angeschoben haben. >>>> >>>> Möge die Heizung stets mit Euch sein, >>>> Grüße, >>>> H. >>>> >>>> >>>> >>> >>> Just for the records: Wir sprechen abe über den Minister, der einst >>> sagte „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit >>> Deutschland noch nie etwas anzufangen und weiß es bis heute nicht.“? > >> Wie so etwas Minister werden konnte wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben. > > Vielleicht kannst Du es lösen, wenn Du mit Deiner Frau zusammen ein > Kinderbuch schreibst und einer aktuellen Partei angehörst? A habe ich keine Frau und B würde ich ein "Kinderbuch" schreiben würde es sofort auf dem Index und ich wegen Anstiftung zum Aufruhr vor Gericht landen. >
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