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| Started by | Fred Alph <DEZ.2023@anon.invalid> |
|---|---|
| First post | 2023-12-05 17:59 +0100 |
| Last post | 2023-12-08 09:11 -0800 |
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300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Fred Alph <DEZ.2023@anon.invalid> - 2023-12-05 17:59 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Stefan <invalid@ignore.invalid> - 2023-12-05 18:27 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-12-05 18:48 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Stefan <invalid@ignore.invalid> - 2023-12-05 19:54 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-12-06 09:14 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-12-05 20:18 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2023-12-06 09:11 +0000
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-12-06 23:14 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-12-07 09:42 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-12-07 00:49 -0800
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-12-07 23:45 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-12-08 06:17 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2023-12-08 07:18 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2023-12-08 08:29 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-12-08 00:28 -0800
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-12-08 22:50 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-12-08 01:56 -0800
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-12-08 03:58 -0800
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-12-08 04:32 -0800
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-08 16:59 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-12-08 22:47 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-12-08 00:24 -0800
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-12-08 00:30 -0800
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-12-08 16:49 +0100
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-12-08 08:15 -0800
Re: 300.000 Firmen in Deutschland von Insolvenz bedroht Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-12-08 09:11 -0800
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2023-12-08 22:47 +0100 |
| Message-ID | <ul02tf$1sr0r$1@dont-email.me> |
| In reply to | #611868 |
Am 08.12.23 um 07:18 schrieb Gunter Kühne: > Am 07.12.23 um 23:45 schrieb Martin Ebert: >> Ich habe eine gewisse Vorstellung davon, wie schwierig es ist, >> überhaupt Arbeitskräfte zu kriegen. >> >> Du ganz offensichtlich nicht. > Du willst gute Arbeitskräfte ohne <Geld. Gunni, Du bist ein elendiger Dummschwätzer. Du hast keine Ahnung.
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2023-12-08 00:24 -0800 |
| Message-ID | <77d2e267-05cd-428d-8321-f5e75d3d9905n@googlegroups.com> |
| In reply to | #611856 |
Martin Ebert schrieb am Donnerstag, 7. Dezember 2023 um 23:45:32 UTC+1: > Am 07.12.23 um 09:42 schrieb Andreas Bockelmann: > > Martin Ebert schrieb: > >> Die Wirtschaftslage ist so schlimm nun auch wieder nicht. Für das > >> nächste Jahr wird mit einem Wirtschaftswachstum von um die 1% > >> gerechnet, nach -0,5% in diesem Jahr. Zudem hat Deutschland > >> faktisch Vollbeschäftigung, es fehlen nicht nur qualifizierte, > >> sondern überhaupt Arbeitskräfte. > > > > rund 8,5 Millionen Menschen in ALG, Bürgergeld, Aufstockung oder > > "Maßnahmen" und Du faselst von Vollbeschäftigung. > > Ich habe eine gewisse Vorstellung davon, wie schwierig es ist, > überhaupt Arbeitskräfte zu kriegen. > > Du ganz offensichtlich nicht. "Geht nicht, gibt's nicht!" ... Du erinnerst Dich? Zudem, was würdest Du von jemand anderen halten, der immer nur herumjammert: "Es ist alles so schwierig."? Ja, was denn sonst?! Um den vermeindlichen Fachkräftemangel vor Ort zu beheben gibt es exakt zwei Möglichkeiten: a) Ich hebe die Entlohnung marktgerecht so an, daß ich auch für die "guten" und willigen Arbeitskräfte attraktiv bin und bei mir nicht nur die Loser auf der Matte stehen. Ja, in Konkurrenz zu den anderen "Arbeitgebern". b) Ich qualifizieren meine - bekannten, willigen und fähigen - Beschäftigten, auf meine Kosten, und binde sie danach durch Verpflichtungen auf längere Zeit. Das hat nicht nur die DDR so praktiziert, sondern auch jeder große Konzern, selbst heute noch. Ja, ich weiß, die Praxis sieht anders aus: Master-Einser-Studenten mit Einstiegsgehältern kurz über "Bürgergeld" ködern wollen resp. halbherzige "Trainee" und "Nachwuchskräfte", weitgehend nur auf dem Papier. Zu allem Überfluß die "Leistungsträger", die durchaus anderen auf die Füße treten müssen und manchmal "unangenehm" und "speziell" sind, solange mobben und kaltstellen, bis diese selbst (innerlich) kündigen. "Macher" sind unbeliebt. Tja, in einem Kapitalismus der funktionieren würde, würden sich solche Firmen selbst ins Aus schießen, aber ... und ich wieder mittendrin :-( Deine Aussage, lieber Martin, müßte somit lauten: "Ich habe eine gewisse Vorstellung davon, wie schwierig es ist, unter den mir von der Firmenleitung auferlegten Einschränkungen überhaupt Arbeitskräfte zu kriegen." Peter
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-12-08 00:30 -0800 |
| Message-ID | <1db3b5b6-ccfb-48df-8cc5-cfe67e8d7d1en@googlegroups.com> |
| In reply to | #611872 |
Peter Veith schrieb am Freitag, 8. Dezember 2023 um 09:24:18 UTC+1: > schrieb am Donnerstag, 7. Dezember 2023 um 23:45:32 UTC+1: > > Du ganz offensichtlich nicht. > Deine Aussage, lieber Martin, müßte somit lauten: "Ich habe eine gewisse > Vorstellung davon, wie schwierig es ist, unter den mir von der Firmenleitung > auferlegten Einschränkungen überhaupt Arbeitskräfte zu kriegen." Ist er nicht die Firmenleitung?
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2023-12-08 16:49 +0100 |
| Message-ID | <ukvdtd$1pook$2@dont-email.me> |
| In reply to | #611856 |
Salve allerseits, Martin Ebert schrieb: > Am 07.12.23 um 09:42 schrieb Andreas Bockelmann: >> Martin Ebert schrieb: >> >>> Die Wirtschaftslage ist so schlimm nun auch wieder nicht. Für das >>> nächste Jahr wird mit einem Wirtschaftswachstum von um die 1% >>> gerechnet, nach -0,5% in diesem Jahr. Zudem hat Deutschland >>> faktisch Vollbeschäftigung, es fehlen nicht nur qualifizierte, >>> sondern überhaupt Arbeitskräfte. >> >> rund 8,5 Millionen Menschen in ALG, Bürgergeld, Aufstockung oder >> "Maßnahmen" und Du faselst von Vollbeschäftigung. > > Ich habe eine gewisse Vorstellung davon, wie schwierig es ist, > überhaupt Arbeitskräfte zu kriegen. Du ganz offensichtlich nicht. > +--- <hier abknabbern> --- | vielleicht kennen Sie den Moderator und Komiker Oliver Kalkofe. Von Zeit | zu Zeit präsentiert er auf einem Privatsender spätabends besonders | katastrophale Spielfilme, die Reihe heißt „Die schlechtesten Filme aller | Zeiten“, kurz „SchleFaZ“. Die Streifen sind wirklich so schlecht, dass | man sie nur ertragen kann, weil Kalkofe und sein Kompagnon das | fürchterliche Geschehen auf dem Bildschirm davor, danach und mitunter | auch während des Films aus dem Off ganz lustig kommentieren. | | Ungefähr auf dem Niveau der SchleFaZ-Filme ist leider auch das Trio Olaf | Scholz, Christian Lindner und Robert Habeck angekommen. Man mag gar | nicht mehr hinsehen, so haarsträubend ist die Aufführung der drei | inzwischen. | | Natürlich kann man jetzt einwenden, dass die Materie komplex ist und es | ja auch nicht um eine neue Verpackungsverordnung für Katzenfutter geht, | sondern immerhin um viel Geld – einen stattlichen Betrag von 20 bis 30 | Mrd. Euro allein im kommenden Jahr. Den muss die Ampelkoalition jetzt | auftreiben, weil die Verfassungsrichter ihnen vor bald vier Wochen | untersagt haben, die bereits geplanten Ausgaben über alte Corona-Kredite | aus einem Schattenhaushalt zu finanzieren. Aber da fängt die Malaise ja | schon an. | | *So schürt man Verunsicherung* | | Nicht das Urteil an sich ist inzwischen das Problem, sondern der Umgang | der drei Koalitionsparteien damit. Kein Wort hat man bisher von den drei | federführenden Akteuren dazu vernommen, wie es eigentlich sein kann, | dass eine Bundesregierung – wenn schon nicht am Tag der Verkündung –, so | aber doch, wie bei jeder Handwerkerrechnung üblich, in einer Frist von | zwei Wochen keinen Plan B vorweisen kann? | | Man mag gar nicht mehr zusehen, wie Tag ein, Tag aus die gleichen Bilder | vom Kanzleramt in Berlin gesendet werden: Vorfahrt der Limousinen, die | Türen gehen auf, Lindner und Habeck steigen aus, gehen hinein – und dann | passiert wieder nichts. Kein Wort der Erklärung, keine Entschuldigung, | dass man die Lösung noch nicht gefunden habe, keine Versicherung, dass | man die Lage schon im Griff habe und sich bald einigen werde. Sondern | bestenfalls hintenrum irgendwelche wilden Gerüchte, was angeblich alles | zur Disposition stehen soll: die Entwicklungshilfe, die beschlossene | Erhöhung des Bürgergelds (geht gar nicht mehr), die Kindergrundsicherung | (geht schon eher), das Dieselprivileg, die Reserve der | Rentenversicherung oder doch die immensen Subventionen für die geplante | Intel-Chipfabrik in Magdeburg? | | So schürt man Verunsicherung, bei Unternehmen ebenso wie in der | Bevölkerung. So demonstriert man Ratlosigkeit und eigene Unfähigkeit. | Erst recht, wenn sich dann auch noch Finanzminister Christian Lindner am | Rande einer Sitzung in Brüssel vor die Kameras stellt und versichert, | der Staat werde auch ohne regulären Haushalt im nächsten Jahr die | Gehälter seiner Angestellten bezahlen und die Sozialtransfers | überweisen. Ja, was denn sonst, Herr Finanzminister? Shutdown in | Deutschland, der Staat vor der Zahlungsunfähigkeit? Wegen eines | Gerichtsurteils respektive weil sich die drei regierenden Parteien nicht | einigen können, wie sie dieses einhalten wollen? Das ist einer | Volkswirtschaft der Größe Deutschlands absolut unwürdig. | | Die britische „Financial Times“ zitierte diese Woche einen ungenannten | Manager mit den Worten: „Deutschland ist nicht nur der kranke Mann | Europas, sondern der dumme Mann Europas. Es ist ein totales Fiasko.“ | | *Ein juristisches, kein ökonomisches Problem* | | Noch mal zur Klarstellung: Deutschland hat kein Problem mit seiner | Schuldenlast, im Gegenteil. Die deutschen Staatsfinanzen sind gesund. | Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ein juristisches Problem, | kein ökonomisches.Wer etwas anderes behauptet, arbeitet selbst hart | daran, aus einem juristischen tatsächlich ein ökonomisches Problem zu | machen. | | Alle Optionen, die die Koalition vor vier Wochen noch hatte, sind | inzwischen diskreditiert oder ganz perdu. In der aktuellen | konjunkturellen Lage jedenfalls ernsthaft darüber zu diskutieren, 20 bis | 30 Mrd. Euro durch Einsparungen und Abgabenerhöhungen aus dem Haushalt | zu quetschen, ist die mutwillige Verschärfung jener einsamen Rezession, | in der sich Deutschland als einziges Industrieland der Erde ohnehin | schon befindet. Vor zwei oder drei Wochen einzelne gezielte Einsparungen | und/oder Abgabenerhöhungen zu präsentieren, um das Problem der | zusätzlichen Schulden im Haushalt 2024 zu reduzieren, wäre noch | akzeptabel gewesen. | | Inzwischen aber wirkt die gesamte Spardebatte planlos und willkürlich – | völlig abgesehen von den ökonomischen Folgen. Ebenso wie die alternative | Idee, auch für 2024 eine erneute Notlage zu begründen und sich so noch | mal durch das Jahr 2024 mogeln zu wollen. Die einzige Notlage, vor der | diese Koalition steht, ist aktuell ihre eigene. Und wir können nur | hoffen, dass in den nächsten Wochen nichts anderes noch hinzukommt. | | Eine parteiübergreifende Koalition zur Reform des Grundgesetzes, die | dritte und in Wahrheit einzig richtige Option in dieser Lage, hätte | etwas vorausgesetzt, was der Kanzler offenbar leider nicht hat: Format | und Größe. Er hätte sich einfach einmal ordentlich für den Schlamassel | entschuldigen müssen, den er selbst noch als Finanzminister mitersann. | Es wäre der berühmte erste Schritt gewesen, den er damit auch auf die | Union zugemacht hätte. | | Dass sich die Opposition aber jetzt noch mal breitschlagen lässt – | selbst für die kleine Lösung, ein Sondervermögen Klimaschutz und | Transformation im Grundgesetz – ist kaum zu erwarten. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.capital.de/wirtschaft-politik/ein-sparkurs-zeigt-die-gesamte-planlosigkeit-der-bundesregierung-34269908.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-12-08 08:15 -0800 |
| Message-ID | <e37c8e18-94f1-4d5f-a9db-29cda694c00bn@googlegroups.com> |
| In reply to | #611919 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Freitag, 8. Dezember 2023 um 16:49:03 UTC+1: > +--- <hier abknabbern> --- > | Die britische „Financial Times“ zitierte diese Woche einen ungenannten Nur das vermag zu überzeugen. > | Manager mit den Worten: „Deutschland ist nicht nur der kranke Mann > | Europas, sondern der dumme Mann Europas. Es ist ein totales Fiasko.“ > | > | *Ein juristisches, kein ökonomisches Problem* > | > | Noch mal zur Klarstellung: Deutschland hat kein Problem mit seiner > | Schuldenlast, im Gegenteil. Die deutschen Staatsfinanzen sind gesund. > | Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ein juristisches Problem, > | kein ökonomisches.Wer etwas anderes behauptet, arbeitet selbst hart > | daran, aus einem juristischen tatsächlich ein ökonomisches Problem zu > | machen. Nur waren wohl Sachen fest verplant, die aus dem Sondervermögen statt aus dem Haushalt hätten finanziert werden sollen. > | Alle Optionen, die die Koalition vor vier Wochen noch hatte, sind > | inzwischen diskreditiert oder ganz perdu. In der aktuellen > | konjunkturellen Lage jedenfalls ernsthaft darüber zu diskutieren, 20 bis > | 30 Mrd. Euro durch Einsparungen und Abgabenerhöhungen aus dem Haushalt > | zu quetschen, ist die mutwillige Verschärfung jener einsamen Rezession, > | in der sich Deutschland als einziges Industrieland der Erde ohnehin > | schon befindet. Vor zwei oder drei Wochen einzelne gezielte Einsparungen > | und/oder Abgabenerhöhungen zu präsentieren, um das Problem der > | zusätzlichen Schulden im Haushalt 2024 zu reduzieren, wäre noch > | akzeptabel gewesen. > | > | Inzwischen aber wirkt die gesamte Spardebatte planlos und willkürlich – > | völlig abgesehen von den ökonomischen Folgen. Ebenso wie die alternative > | Idee, auch für 2024 eine erneute Notlage zu begründen und sich so noch > | mal durch das Jahr 2024 mogeln zu wollen. Die einzige Notlage, vor der > | diese Koalition steht, ist aktuell ihre eigene. Und wir können nur > | hoffen, dass in den nächsten Wochen nichts anderes noch hinzukommt. > | > | Eine parteiübergreifende Koalition zur Reform des Grundgesetzes, die > | dritte und in Wahrheit einzig richtige Option in dieser Lage, hätte > | etwas vorausgesetzt, was der Kanzler offenbar leider nicht hat: Format > | und Größe. Er hätte sich einfach einmal ordentlich für den Schlamassel > | entschuldigen müssen, den er selbst noch als Finanzminister mitersann. > | Es wäre der berühmte erste Schritt gewesen, den er damit auch auf die > | Union zugemacht hätte. > | > | Dass sich die Opposition aber jetzt noch mal breitschlagen lässt – > | selbst für die kleine Lösung, ein Sondervermögen Klimaschutz und > | Transformation im Grundgesetz – ist kaum zu erwarten. > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.capital.de/wirtschaft-politik/ein-sparkurs-zeigt-die-gesamte-planlosigkeit-der-bundesregierung-34269908.html> Ich versuche, mir den Hohn des Schreiberlings (m?) vorzustellen, wenn drei Tage nach dem Urteil eine massive Steuererhöhung präsentiert worden wäre.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2023-12-08 09:11 -0800 |
| Message-ID | <d9a9acf5-f9f6-4603-a88a-e3d833040b1bn@googlegroups.com> |
| In reply to | #611919 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara guttenbergte am Freitag, 8. Dezember 2023 um 16:49:03 UTC+1: > +--- <hier abknabbern> --- > | Noch mal zur Klarstellung: Deutschland hat kein Problem mit seiner > | Schuldenlast, im Gegenteil. Die deutschen Staatsfinanzen sind gesund. > | Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts ist ein juristisches Problem, > | kein ökonomisches.Wer etwas anderes behauptet, arbeitet selbst hart > | daran, aus einem juristischen tatsächlich ein ökonomisches Problem zu > | machen. > | > | Alle Optionen, die die Koalition vor vier Wochen noch hatte, sind > | inzwischen diskreditiert oder ganz perdu. In der aktuellen > | konjunkturellen Lage jedenfalls ernsthaft darüber zu diskutieren, 20 bis > | 30 Mrd. Euro durch Einsparungen und Abgabenerhöhungen aus dem Haushalt > | zu quetschen, ist die mutwillige Verschärfung jener einsamen Rezession, > | in der sich Deutschland als einziges Industrieland der Erde ohnehin > | schon befindet. Vor zwei oder drei Wochen einzelne gezielte Einsparungen > | und/oder Abgabenerhöhungen zu präsentieren, um das Problem der > | zusätzlichen Schulden im Haushalt 2024 zu reduzieren, wäre noch > | akzeptabel gewesen. > | > | Inzwischen aber wirkt die gesamte Spardebatte planlos und willkürlich – > | völlig abgesehen von den ökonomischen Folgen. Ebenso wie die alternative > | Idee, auch für 2024 eine erneute Notlage zu begründen und sich so noch > | mal durch das Jahr 2024 mogeln zu wollen. Die einzige Notlage, vor der > | diese Koalition steht, ist aktuell ihre eigene. Und wir können nur > | hoffen, dass in den nächsten Wochen nichts anderes noch hinzukommt. > | > | Eine parteiübergreifende Koalition zur Reform des Grundgesetzes, die > | dritte und in Wahrheit einzig richtige Option in dieser Lage, hätte > | etwas vorausgesetzt, was der Kanzler offenbar leider nicht hat: Format > | und Größe. Er hätte sich einfach einmal ordentlich für den Schlamassel > | entschuldigen müssen, den er selbst noch als Finanzminister mitersann. > | Es wäre der berühmte erste Schritt gewesen, den er damit auch auf die > | Union zugemacht hätte. > | > | Dass sich die Opposition aber jetzt noch mal breitschlagen lässt – > | selbst für die kleine Lösung, ein Sondervermögen Klimaschutz und > | Transformation im Grundgesetz – ist kaum zu erwarten. > +--- </hier abknabbern> --- > > ©<https://www.capital.de/wirtschaft-politik/ein-sparkurs-zeigt-die-gesamte-planlosigkeit-der-bundesregierung-34269908.html> Dabei wollten 197 von 197 Unionsabgeordneten beim BVerfG die Verschärfung durch einstweilige Anordnung, die aber im Verfahren 2 BvF 1/22 abgelehnt wurde. Ich zitiere: Der Erlass der einstweiligen Anordnung kann hingegen zu einer Situation führen, in welcher die von der Bundesregierung aufgelegten Programme zur Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie nicht weiter finanziert werden könnten. Damit bestünde die erhebliche Gefahr, dass der angeführte Zweck hinter dem Zweiten Nachtragshaushaltsgesetz 2021 – die Überwindung der Corona-Pandemie n ökonomischer Hinsicht – jedenfalls mittelfristig nicht mehr ohne Weiteres erreicht werden könnte. Die hiermit verbundenen wirtschaftlichen Folgen träfen Bürgerinnen und Bürger sowie Unternehmen unmittelbar.
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