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Groups > ger.ct > #606344 > unrolled thread

Re: Wie geht es weiter in der Ukraine?

Started byFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
First post2023-10-03 09:23 +0200
Last post2023-10-05 07:35 -0700
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  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-03 09:23 +0200
    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-10-03 09:33 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-03 10:12 +0200
      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 11:46 +0200
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-10-03 12:01 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-03 12:17 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 12:26 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-03 12:34 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 01:15 -0700
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 01:11 -0700
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 12:20 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-03 12:40 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 13:03 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-03 14:34 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-03 15:03 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 12:23 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 03:30 -0700
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 12:39 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2023-10-04 12:44 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-31 11:42 +0100
                              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2023-10-31 13:12 +0100
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2023-10-31 13:41 +0100
                                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-31 12:08 -0700
                                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-11-01 21:11 +0100
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-31 15:22 +0100
                                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? "DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de> - 2023-10-31 23:15 +0100
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-04 12:57 +0200
                        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 13:25 +0200
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 04:30 -0700
                          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-04 13:49 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-04 15:36 +0200
                            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 16:58 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-03 16:35 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2023-10-03 19:55 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-10-03 20:20 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-04 01:18 -0700
        Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-04 10:24 +0200
          Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 11:22 +0200
            Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-04 12:55 +0200
              Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 13:44 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-10-04 14:15 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-04 17:01 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-05 12:42 +0200
                      Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-05 12:52 +0200
                Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-10-04 20:17 +0200
                  Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-10-05 12:34 +0200
                    Re: Wie geht es weiter in der Ukraine? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-10-05 07:35 -0700

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#609049

FromFriedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de>
Date2023-10-31 13:12 +0100
Message-ID<uhqr01$n6s5$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#609030
Am 31.10.2023 um 11:42 schrieb Peter Veith:
> Am 04.10.2023 um 12:44 schrieb Carlo XYZ:
>
>> Peter Veith schrieb am 04.10.23 um 12:39:
>>> "Glück" hatte die im verbleibenden Rest des - allerdings weiter
>>> geteilten - Territoriums nicht zuletzt, weil sie von der jeweiligen
>>> Siegermacht im Kalten Krieg benötigt und benutzt wurden.
>> Wobei dies und das Vorangegangene kausal zusammenhängen könnten.
> Ja, der ewige Kampf gegen den Russen. Apropos, was sagt unser
> demokratische Freiheitsheld dazu?
>
> "Niemand glaubt so an unseren Sieg wie ich."
> https://time.com/6329188/ukraine-volodymyr-zelensky-interview/
>
> »Trotz der jüngsten Rückschläge auf dem Schlachtfeld hat er nicht die
> Absicht, den Kampf aufzugeben oder um Frieden zu bitten. Im Gegenteil,
> sein Glaube an den endgültigen Sieg der Ukraine über Russland hat sich
> zu einer Form verfestigt, die einige seiner Berater beunruhigt. Sie ist
> unverrückbar, grenzt ans Messianische. "Er macht sich etwas vor", sagt
> mir einer seiner engsten Mitarbeiter frustriert. "Wir haben keine
> Optionen mehr. Wir gewinnen nicht. Aber versuchen Sie, ihm das zu sagen.«
>
> »Selenskyj ist nach wie vor strikt gegen einen vorübergehenden
> Waffenstillstand.«
>
> »Selenskyj spricht von einem Krieg des Willens (...)«, s.a.:
> https://de.wikipedia.org/wiki/Triumph_des_Willens
>

Deine Lügengeschichten sind  widerlich!
Das einzige, das Selensky will, ist dass Putin seine Truppen aus der 
Ukraine abzieht und endlich Frieden macht.

-- 
mit freundlichem Gruß
F.K.

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#609056

FromDiedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de>
Date2023-10-31 13:41 +0100
Message-ID<o8971kxl36.ln2@diedrich.ddnssec.de>
In reply to#609049
Friedrich Karl Siebert meinte:

[zu Peter Veith]

> Deine Lügengeschichten sind  widerlich!

Tell news. Steck ihn halt in den Filter.
-- 
 gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4
 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8  C7D1 D36A D663 E6DB 91A4
 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.

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#609102

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-10-31 12:08 -0700
Message-ID<38be1890-5b0a-4128-a734-0fa16d87d82en@googlegroups.com>
In reply to#609056
Uns Didi vermeinte am Dienstag, 31. Oktober 2023 um 13:41:34 UTC+1:

> Tell

So ungefähr.

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#609159

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-11-01 21:11 +0100
Message-ID<uhubds$1p2o0$1@dont-email.me>
In reply to#609102
Am 31.10.2023 um 20:08 schrieb Ulf Kutzner:

> Uns Didi vermeinte am Dienstag, 31. Oktober 2023 um 13:41:34 UTC+1:
> 
>> Tell
> 
> So ungefähr.

Eine hübsche Analyse:

"Die Krim ist befreit, die russische Armee hat sich aufgelöst und
spätestens Ende Oktober haben die Russen keinen einzigen einsatzfähigen
Panzer. Nicht eine von diesen Prognosen ist eingetroffen."
https://www.stern.de/panorama/wissen/ukraine-krieg-laengst-gewonnen--wie-experten-den-sieg-zusammenfantasieren-33961520.html

Tja, zum verarschen gehören immer zwei Seiten: Die die verarschen und
die die sich verarschen lassen.

Veith
-- 
"Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in
den Tod verteidigen." - François-Marie Arouet aka 'Voltaire'.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#609080

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-10-31 15:22 +0100
Message-ID<uhr2ie$11mq9$1@dont-email.me>
In reply to#609049
Am 31.10.2023 um 13:12 schrieb Friedrich Karl Siebert:

> Am 31.10.2023 um 11:42 schrieb Peter Veith:
>> "Niemand glaubt so an unseren Sieg wie ich."
>> https://time.com/6329188/ukraine-volodymyr-zelensky-interview/
> 
> Deine Lügengeschichten sind  widerlich!

So weit würde ich weder bei den MSM (hier: TIME Magazine) noch bei Herrn
Selenski gehen, aber ich achte Deine Meinung.

Veith
-- 
"Du bist anderer Meinung als ich und ich werde dein Recht dazu bis in
den Tod verteidigen." - François-Marie Arouet aka 'Voltaire'.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#609115

From"DER GELAeUTERTE" <dergelaeuterte@web.de>
Date2023-10-31 23:15 +0100
Message-ID<GRv6KBE3NnB@dergelaeuterte>
In reply to#609049
  f.k.siebert@online.de (Friedrich Karl Siebert) schrieb:

>> https://time.com/6329188/ukraine-volodymyr-zelensky-interview/
>
> Deine Lügengeschichten sind  widerlich!

  TAGESSCHAU RULEZ!!!

-- 
> Danke - es tut gut wenigstens von einigen verstanden zu werden - 
> kommt man sich wenigstens nicht gar so bloede vor <g>
[Ottmar Ohlemacher in <c1576t83qg61gmg929csf7lag7ic0stmle@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

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#606496

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2023-10-04 12:57 +0200
Message-ID<ufjgee$1n9n$7@dont-email.me>
In reply to#606487
Am 04.10.2023 um 12:23 schrieb Peter Veith:
> Am 03.10.2023 um 15:03 schrieb Lars Gebauer:
>> Aber doch. Wie sollte der Kampf enden, wenn der Unterlegene ihn nicht
>> einstellt?
> 
> Nicht doch: Es ist genau umgekehrt.
> 
> Es ist einfältig vom Unterlegenen anzunehmen, der Kampf würde enden, nur
> weil er diesen einseitig einstellt. Der Kampf wird vom Überlegenen
> solange fortgeführt, bis er seinen Willen durchgesetzt hat.

Hat er, wenn der Unterlegene den Kampf einstellt.
-- 
„Von den vergrämten Nazis sehr alter Jahrgänge bis zu den jugendlichen 
Schwärmern, dazwischen Knallrote, die mal vorübergehend als Laubfrosch 
im Fasching gegangen sind.“ Beschreibung des Spektrums der Grünen 1980, 
Rheinischer Merkur 28.3.1980

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#606500

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-10-04 13:25 +0200
Message-ID<ufji3a$4ph4$2@dont-email.me>
In reply to#606496
Am 04.10.2023 um 12:57 schrieb Lars Gebauer:

> Am 04.10.2023 um 12:23 schrieb Peter Veith:
>> Am 03.10.2023 um 15:03 schrieb Lars Gebauer:
>>> Aber doch. Wie sollte der Kampf enden, wenn der Unterlegene ihn nicht
>>> einstellt?
>>
>> Nicht doch: Es ist genau umgekehrt.
>>
>> Es ist einfältig vom Unterlegenen anzunehmen, der Kampf würde enden, nur
>> weil er diesen einseitig einstellt. Der Kampf wird vom Überlegenen
>> solange fortgeführt, bis er seinen Willen durchgesetzt hat.
> 
> Hat er, wenn der Unterlegene den Kampf einstellt.

Hach, es wird auch nicht besser, wenn Du es noch ein Dutzendmal wiederholst.

Das Beispiel kam von Ulf: Kapitulation 1945. Von den vereinzelnden
Kämpfen in Danzig, Ungarn und ein paar Werwolfaktionen abgesehen, hatte
die unterlegene Seite ihren Kampf eingestellt.

Der Siegerwillen war aber noch nicht umgesetzt, d.h. die führten den
Kampf weiter: Zerstückelung, Reeducation bis noch zum heute "dienenden"
Vizekanzler.

Das alles ohne jede Bewertung: Es ist ein simpler Fakt.

Veith
-- 
"(...) denn der Krieg hat nicht im Februar letzten Jahres begonnen. Es
begann im Jahr 2014." NATO-Presseprecher Stoltenberg zum Ukrainekonflik.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#606502

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-10-04 04:30 -0700
Message-ID<0725244e-9c3e-439d-a329-0f627e05c4a9n@googlegroups.com>
In reply to#606500
Peter Veith schrieb am Mittwoch, 4. Oktober 2023 um 13:25:32 UTC+2:
 
> Das Beispiel kam von Ulf: Kapitulation 1945. Von den vereinzelnden 
> Kämpfen in Danzig, Ungarn und ein paar Werwolfaktionen abgesehen, hatte 
> die unterlegene Seite ihren Kampf eingestellt. 

Es gab noch eine, mit einer Inselkette östlich von Korea.

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#606504

FromLars Gebauer <lgebauer@live.de>
Date2023-10-04 13:49 +0200
Message-ID<ufjjg2$1n9m$4@dont-email.me>
In reply to#606500
Am 04.10.2023 um 13:25 schrieb Peter Veith:
> Am 04.10.2023 um 12:57 schrieb Lars Gebauer:
>> Am 04.10.2023 um 12:23 schrieb Peter Veith:
>>> Es ist einfältig vom Unterlegenen anzunehmen, der Kampf würde enden, nur
>>> weil er diesen einseitig einstellt. Der Kampf wird vom Überlegenen
>>> solange fortgeführt, bis er seinen Willen durchgesetzt hat.
>>
>> Hat er, wenn der Unterlegene den Kampf einstellt.
> 
> Hach, es wird auch nicht besser, wenn Du es noch ein Dutzendmal wiederholst.
> 
> Das Beispiel kam von Ulf: Kapitulation 1945. Von den vereinzelnden
> Kämpfen in Danzig, Ungarn und ein paar Werwolfaktionen abgesehen, hatte
> die unterlegene Seite ihren Kampf eingestellt.

Eben. Ein paar Tage später war auch das erledigt.

> Der Siegerwillen war aber noch nicht umgesetzt, d.h. die führten den
> Kampf weiter: Zerstückelung, Reeducation bis noch zum heute "dienenden"
> Vizekanzler.
Von welchem Kampf redest Du? - Der Sieger hat auch die 
Gestaltungsherrschaft erobert. Es ist nicht weiter komisch, daß er die 
auch in seinem Sinne nutzt. Die Besiegten haben das im Großen und Ganzen 
über sich ergehen lassen. Ohne Kampf.
-- 
„Von den vergrämten Nazis sehr alter Jahrgänge bis zu den jugendlichen 
Schwärmern, dazwischen Knallrote, die mal vorübergehend als Laubfrosch 
im Fasching gegangen sind.“ Beschreibung des Spektrums der Grünen 1980, 
Rheinischer Merkur 28.3.1980

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#606515

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-10-04 15:36 +0200
Message-ID<ko582fF1d47U1@mid.individual.net>
In reply to#606504
Am 04.10.23 um 13:49 schrieb Lars Gebauer:
> Von welchem Kampf redest Du? - Der Sieger hat auch die 
> Gestaltungsherrschaft erobert. Es ist nicht weiter komisch, daß er die 
> auch in seinem Sinne nutzt. Die Besiegten haben das im Großen und Ganzen 
> über sich ergehen lassen. Ohne Kampf.

1953.
( Im Westen nur ein paar RAF Anhänger. )

Und Joschka Fischer gehörte nicht zur "Koalition der Willigen".

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#606523

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-10-04 16:58 +0200
Message-ID<ufjuj9$b2gr$4@dont-email.me>
In reply to#606504
Am 04.10.2023 um 13:49 schrieb Lars Gebauer:

>> Der Siegerwillen war aber noch nicht umgesetzt, d.h. die führten den
>> Kampf weiter: Zerstückelung, Reeducation bis noch zum heute "dienenden"
>> Vizekanzler.
>
> Von welchem Kampf redest Du? - Der Sieger hat auch die 
> Gestaltungsherrschaft erobert. 

Wir sollten zuvörderst "Kampf" definieren.
Und ja, das ist mehr als "Peng, Peng."

Veith
-- 
"Gott sei eurer armen Seele gnädig, mein Freund, mein Vaterland."
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#606388

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-10-03 16:35 +0200
Message-ID<ufh8sc$3jlf8$1@dont-email.me>
In reply to#606362
Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
> Wichtig ist, daß der Preis den Russland dafür zahlt weiter höher als der 
> Gewinn ist. Berg Karabach sind sie nun erstmal los. Weitere Verschiebungen
> im russischen Hinterland erscheinen plausibel.
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| Hart kritisieren alternative Medien in Deutschland das Vorgehen der
| Bundesregierung, seit dem russischen Einmarsch in die Ukraine immer
| weitere Waffenlieferungen an Kiew zu realisieren. Vor allem, weil im
| Gegensatz dazu im Fall der Militäraktion Aserbaidschans gegen die
| Armenier in Karabach ausschließlich zu Friedens- und
| Verhandlungsappellen gegriffen wird. In großen Publikationen wird dieser
| Widerspruch meist übersehen.
|
| *Großer Unterschied zwischen Aserbaidschan und Russland*
|
| Im Ukraine-Krieg steht der Wunsch nach Verhandlungen in der deutschen
| Regierungspolitik tatsächlich nicht hoch im Kurs. Auf die Idee, Waffen
| an das bedrängte Armenien zu liefern kommt in der deutschen Politik und
| den großen Medien allerdings niemand. Selbst Sanktionsforderungen gegen
| Aserbaidschan gibt es nur von weniger einflussreichen Akteuren. Warum
| ist das so?
|
| Die Frage, ob beide Konflikte vergleichbar sind, ist dabei gar nicht so
| einfach zu beantworten, denn Aserbaidschan operiert militärisch aktiv
| momentan ausschließlich in völkerrechtlich eigenem Staatsgebiet. Jedoch
| sind die Auswirkungen für die Zivilbevölkerung vor Ort in beiden Fällen
| verheerend und auch Armenien fühlt sich zunehmend, was das unzweifelhaft
| eigene Staatsgebiet angeht, von Aserbaidschan bedroht.
|
| Denn Aserbaidschan strebt einen Transitkorridor zwischen dem Mutterland
| und seiner Exklave Nachitschewan an, der Armenien in zwei Teile
| zerschneiden würde und nur mit Waffengewalt gegen Armenien durchsetzbar
| wäre.
|
| *Führender Kritiker ehemals im Staatsauftrag*
|
| Eine der lautesten Kritiker der Bundesregierung ist dabei Florian Warweg
| von den NachDenkSeiten. Er nutzte auch seine gerichtlich erstrittene
| Teilnahme an der Bundespressekonferenz zu entsprechenden Nachfragen.
|
| Diese beantwortete die Bundesregierung lapidar mit dem Verweis "Die
| Ukrainer entscheiden, wann sie über was verhandeln" – als ob die
| westlichen Verbündeten von Kiew als größte Geld- und Waffenlieferanten
| keinen Einfluss auf diese Entscheidungen hätten.
|
| Etwas befremdlich ist es trotzdem, wenn mit Warweg ein langjähriger
| früherer Beschäftigter des russischen Staatssenders RT solche Kritik
| formuliert. Warweg hat sich von diesem nie distanziert und hat nach
| eigenen Worten gegenüber seiner Ex-Kollegin Jasmin Kosubek RT nicht
| wegen des Angriffs auf die Ukraine an sich, sondern wegen des dadurch
| entstehenden Drucks auf seine Familie verlassen.
|
| Er hätte sich ansonsten auch ein Bleiben vorstellen können, "je nachdem,
| wie die Berichterstattung weitergegangen wäre". Aber Warwegs früherer
| Auftraggeber, der russische Staat, handelt in internationalen Konflikten
| genauso diametral entgegengesetzt bei gleichartigen Sachverhalten, ohne
| dass dies bei ihm, seinem alten oder neuen Auftraggeber bisher Erwähnung
| findet.
|
| *Zweierlei Maß bei Russlands getöteten Soldaten*
|
| Als 2008 der prowestliche georgische Präsident Saakaschwili versuchte,
| mit Waffengewalt die Kontrolle über die separatistische Region
| Südossetien wiederzuerlangen, gehörten zu den ersten Todesopfern dieser
| Aggression russische Friedenstruppen. Die Reaktion Russlands war ein
| militärischer Rachefeldzug, der die russischen Truppen bis tief ins
| georgische Hinterland führte, heute als Georgien-Krieg bekannt.
|
| "Wir werden den Tod unserer Landsleute nicht ungestraft lassen" tönte
| der damalige russische Präsident Dmitri Medwedjew und schickte seine
| Panzer los. Sein Premier Wladimir Putin wurde noch allegorischer:
| "Sollen wir uns in diesem Fall, wie man sagt, den blutigen Rotz
| abwischen und uns demütig verneigen? (…) Der Angreifer muss bestraft
| werden."
|
| 2023 geschah das Gleiche an anderer Stelle. Aserbaidschan startete eine
| Militäraktion, um die separatistische Provinz Bergkarabach zu erobern.
| Bei den ersten Toten der Aktion waren Soldaten der russischen
| Friedenstruppe, getötet von aserbaidschanischen Soldaten. Doch kein
| Moskauer Rachefeldzug schloss sich an, nicht einmal harte Rhetorik mit
| "blutigem Rotz". Im Gegenteil greift in den Kreml-Medien eher ein
| Armenien-Bashing um sich.
|
| Russland akzeptierte stillschweigend eine Entschuldigung des
| aserbaidschanischen Staatchefs Ilham Alijew, Kreml-Sprecher Dmitri
| Peskow erklärte lapidar zum Tod der eigenen Soldaten: "Wir haben die
| Informationen gesehen, wir kennen noch nicht alle Details, aber
| wenigstens ist eine Untersuchung im Gange."
|
| *Ursache sind wahren Ziele hinter großen Worten*
|
| Zur wertneutralen Erklärung all dieser Vorgänge reicht es, sich ein
| bekanntes Zitat der sozialdemokratischen Außenpolitik-Ikone Egon Bahr
| ins Gedächtnis zu rufen, dessen Grundsätze inzwischen selbst in der
| eigenen Partei inzwischen wenig Beachtung finden:
|
| | In der internationalen Politik geht es nie um Demokratie oder
| | Menschenrechte. Es geht um die Interessen von Staaten. Merken Sie sich
| | das, egal, was man Ihnen im Geschichtsunterricht erzählt.
|
|  Egon Bahr, ehemals Staatssekretär im Bundeskanzleramt unter Willy
|  Brandt (SPD) im Jahr 2013 vor Schülern in Heidelberg
|
| Genau diese Interessen der beteiligten Staaten erklären diese zunächst
| widersprüchlich erscheinende Verhaltensweisen beider Seiten vollständig.
| Die Ukraine ist seit dem Euromaidan 2014, der maßgeblich vom Westen
| unterstützt wurde, ein wichtiger strategischer Verbündeter der Nato in
| russischer Nachbarschaft. Damit ist das deutsche Interesse nach Lesart
| seiner Regierung als Nato-Mitglied, die Ukraine mit aller Kraft zu
| unterstützen, auch mit der Gefahr einer Eskalation.
|
| Armenien dagegen ist ein klassischer Verbündeter Russlands,
| Aserbaidschan ein wichtiger Rohstofflieferant der EU, den man im
| geopolitischen Konflikt mit Russland dringend braucht. Zusätzlich
| verbinden enge Bande Aserbaidschan und den deutschen Nato-Partner
| Türkei. Damit erklärt sich die diametral entgegengesetzte
| Verhaltensweise der Bundesregierung von selbst. Es geht bei der realen
| Politik nicht um die Menschenrechte.
|
| *Zurückhaltung gegenüber "Freunden*"
|
| Beim russischen Verhalten ist die Erklärung erstaunlich ähnlich. Da
| Russland mit seinem Ukraine-Feldzug beschäftigt ist, kann es sich
| weiteres militärisches Engagement zugunsten Armeniens nicht leisten. Die
| Ukraine ist das weitaus wichtigere Schlachtfeld. Als dann der armenische
| Premier Nikol Paschinjan seine Fühler nach Unterstützung auch gen Westen
| ausstreckte, erschien es dem Kreml von Vorteil, Armenien trotz
| Bedrängnis links liegen zu lassen.
|
| Paschinjans Regierung wird mit der aktuellen Niederlage geschwächt und
| Russland hofft auf unzufriedene Kräfte, die den freundlichen Kurs zum
| Westen beenden.
|
| Mit Baku hat Moskau ebenfalls noch ein gutes Verhältnis. Dieses will es
| in Zeiten harter geopolitischer Auseinandersetzungen nicht schwächen und
| damit Aserbaidschan ganz in die Arme Erdogans entlassen. Denn diese
| Gefahr besteht angesichts eines allgemein wachsenden Einflusses von
| Ankara im südlichen Kaukasus. Dagegen war Georgien 2008 ein mit dem
| Westen verbündetes, aber militärisch nicht starkes Land, so dass es im
| russischen Interesse schien, den Tod der eigenen Friedenstruppen auf die
| härtest mögliche Weise zu beantworten.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.telepolis.de/features/Ukraine-vs-Armenien-Zweierlei-Mass-ueberall-9321247.html>

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#606417

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2023-10-03 19:55 +0200
Message-ID<ufhkj7$3m2bv$1@dont-email.me>
In reply to#606388
Am 03.10.23 um 16:35 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:

> +--- <hier abknabbern> ---
> | Hart kritisieren alternative Medien in Deutschland das Vorgehen der
> | Bundesregierung,

Herrlich. Als wenn das was Neues wäre.

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#606419

FromFidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Date2023-10-03 20:20 +0200
Message-ID<ufhm1p$3mduf$1@dont-email.me>
In reply to#606417
Salve allerseits,

Martin Ebert schrieb:
> Am 03.10.23 um 16:35 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara:
> 
>> | Hart kritisieren alternative Medien in Deutschland das Vorgehen der
>> | Bundesregierung,
> 
> Herrlich. Als wenn das was Neues wäre.
> 
Yoh! Aber eigentlich ging es mir darum, dass ARM für RU nicht so
relevant ist! AZ und TZ sind für RU wesentlich wichtiger! Und Putin kann
auch nichts mit Nikol Paschinjan anfangen! Er favorisierte die vormaligen
Premierminister der Republikanischen Partei Armeniens... ( •_•)>⌐■-■

	M.f.G.

-- 
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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#606465

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2023-10-04 01:18 -0700
Message-ID<149f700e-a121-4b29-bbc9-97ebc8e15c08n@googlegroups.com>
In reply to#606419
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara schrieb am Dienstag, 3. Oktober 2023 um 20:20:44 UTC+2:


>  schrieb:


> > Herrlich. Als wenn das was Neues wäre. 
> >
> Yoh! Aber eigentlich ging es mir darum, dass ARM für RU nicht so 
> relevant ist! AZ und TZ sind für RU wesentlich wichtiger!

TZ - Tansania. Möchte sein.

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#606467

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-10-04 10:24 +0200
Message-ID<ko4lprFtj5qU1@mid.individual.net>
In reply to#606359
Am 03.10.23 um 11:46 schrieb Lars Gebauer:
> Am 03.10.2023 um 09:33 schrieb Dr. Joachim Neudert:
>> Und? Kommt der 2 1/2 Monate später nach 1 Stunde 31 min Vortrag zu 
>> einem besseren Schluß?
> 
> Diese "Offensive" hat bislang zur Rückeroberung von ca. 35 qkm geführt. 
> Das ist so lächerlich wenig, daß es kaum der Erwähnung bedarf. Selbst 
> wenn es 10x mehr wäre, wäre es nicht der Rede wert.

Möglicherweise ist es lokal wegen Verkehrsverbindungen von Bedeutung.

> Aber ich möchte gar nicht wissen, welchen Preis die Ukrainer dafür 
> gezahlt haben. Für nichts und wieder nichts.

Das ist wie die Katze im Sack.
Relevant wäre die Verluste auf beiden Seiten.

> Die Lieferung moderner westlicher Waffen hat daran überhaupt nichts 
> geändert.

Das nichts ist faslch.
Z.B. hat die der deutsche Artilleriepanzer
wegen Reichweite, Präzission und Beweglichkeit
die Überlegenheit der russischen Artilleriemenge reduziert.

Allerdings sind Panzer so an der Front wie in WK II
nicht so geeignet.
Die ideale Abstand zur Front für Leo 2 schätze ich auf 3 km.


> Vielleicht der eine oder andere taktische, punktuelle Erfolg 
> hier oder da - aber auch das ist völlig sinnlos wenn es nicht gelingt, 
> taktische Erfolge in operative Erfolge umzuwandeln. So ist das nur 
> ressourcenfressend. Material und vor allem auch Menschen.

Das wird

> Die Lieferung westlicher Waffen wurde (und wird) völlig überschätzt. 

Sie sind mit entscheidend.

> Moderne schwere Waffen sind zuerst einmal wartungsintensiv. Bei dem 
> gelieferten Sammelsurium hat sich das wahrscheinlich zu einem 
> logistischen Alptraum ausgeweitet. Die im Verkaufsprospekt aufgezählten 
> Vorteile lösen sich unter realen Bedingungen sowieso ziemlich schnell in 
> Qualm und Rauch auf.
> 
> Die Lieferung weittragender Waffen wird daran auch nichts ändern. Zwar 
> könnten die Ukrainer dann Ziele weit hinter der Front angreifen - aber 
> der operative Erfolg bliebe trotzdem aus. Wäre also weitestgehend ebenso 
> sinnlos.

Das halte ich für falsch.
Treffer weit hinter der Front haben durchaus Wirkung.

Wenn keine Geländeveränderungen da sind,
sind die Verluste relevant.


Putin plant Rüstungsausgaben in Höhe von 30% des russischen
Bruttosozialprodukt.
Überschlagsmässig: Die Europäer auf der Gegenseite haben das 10-fache
am Bruttosozialprodukt und werden weniger als 3% für
die Ukraine bereitstellen.

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#606475

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-10-04 11:22 +0200
Message-ID<ufjate$3d8t$1@dont-email.me>
In reply to#606467
Am 04.10.2023 um 10:24 schrieb Hermann Riemann:

> Wenn keine Geländeveränderungen da sind, sind die Verluste relevant.

Auch hier: Wer könnte mehr verkraften?

Rainer Rupp (Topas) meint aktuell, daß sich im ukrainischen
Stellvertreterkrieg gegen Rußland eine Niederlage des Wertewestens
abzeichne.

Er vergleicht die Situation explizit mit der Situation von 1983:

"Dies könnte eine Eskalationsspirale in Gang setzen, an deren Ende
Schläge mit taktischen Atomwaffen auf US-Ziele in Europa wie etwa
Ramstein und darauf folgende Vergeltungsschläge stehen."
https://de.rt.com/europa/video/182575-vabanquespiel-westens-ex-top-agent-rupp-warnt-provokationen-nach-niederlage-ukraine/

Damals hat uns nur die Kapitulation Rußlands das Leben gerettet und in
Folge die Umstürze und 1990 beschert.

Mal sehen ob und wer diesmal kapituliert.

Veith
-- 
Deutsche Kriege müssen durch die Unterlegenheit an Menschen und Material
(Rohstoffen) immer va banque als Blitzkrieg ausgetragen werden.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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#606495

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2023-10-04 12:55 +0200
Message-ID<ko4ulqFuag5U1@mid.individual.net>
In reply to#606475
Am 04.10.23 um 11:22 schrieb Peter Veith:
> Am 04.10.2023 um 10:24 schrieb Hermann Riemann:

>> Wenn keine Geländeveränderungen da sind, sind die Verluste relevant.

> Auch hier: Wer könnte mehr verkraften?

Das ist noch offen.
Auf beiden Seiten gibt es Unzulänglichkeiten.

> Rainer Rupp (Topas) meint aktuell, daß sich im ukrainischen
> Stellvertreterkrieg gegen Rußland eine Niederlage des Wertewestens
> abzeichne.

Es gibt viele Meinungen.

Putin setzt auf eigene Rüstung  (30% vom Bruttosozialprodukt )
und Trump ..
( Und das die Afd u.a. durch von ihm gelieferte Flüchtlinge
   in D Schaden anrichtet. )

Vielleicht macht Putin 2025 ein paar Quadratkilometer Geländegewinn.

> Er vergleicht die Situation explizit mit der Situation von 1983:

> "Dies könnte eine Eskalationsspirale in Gang setzen, an deren Ende
> Schläge mit taktischen Atomwaffen auf US-Ziele in Europa wie etwa
> Ramstein und darauf folgende Vergeltungsschläge stehen."

Diesmal droht Putin & Co mit Atomwaffen.
Der Westen hat auch taktische Atomwaffen.
Und vom möglichen nuklearen Winter sind viele betroffen.

Im Moment lauten die Spielregeln:
Russland setzt in der Ukraine nur konventionelle Waffen ein.
Der Westen liefert Waffen, die nur im Bereich Ukraine 2013 eingesetzt
werden dürfen.
Die Ukraine darf die in ihrem Staatsgebiet produzierte Waffen
auch in Russland einsetzen ( Gleichberechtigung. )

Das der Westen die Ukraine mit Atomwaffen "retten würde"
wenn Putin noch keinen Atomangriff angeordnet hat,
halte ich für unwahrscheinlich.
Eher wahrscheinlich, das Putin eine mögliche Rückeroberung
der Krim mit Atomwaffen zu verhindern sucht.
In dem Fall steht eine Lieferung von Atomwaffen an die Ukraine
zum Einsatz in Russland zur Debatte.

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#606503

FromPeter Veith <veith@snafu.de>
Date2023-10-04 13:44 +0200
Message-ID<ufjj64$4ph5$1@dont-email.me>
In reply to#606495
Am 04.10.2023 um 12:55 schrieb Hermann Riemann:

> Am 04.10.23 um 11:22 schrieb Peter Veith:
>> Am 04.10.2023 um 10:24 schrieb Hermann Riemann:
> 
>>> Wenn keine Geländeveränderungen da sind, sind die Verluste relevant.
> 
>> Auch hier: Wer könnte mehr verkraften?
> 
> Das ist noch offen.

Nicht wirklich.

> Auf beiden Seiten gibt es Unzulänglichkeiten.

Die gibt es immer. Aber, daß die westlichen Wunderwaffen so massiv
versagen und der Biden sogar "geächtete" Waffen liefern muß, um seine
Streitkräfte nicht völlig zu entblößen ist schon verblüffend.

Hätte ich vorher nie geglaubt.

>> Rainer Rupp (Topas) meint aktuell, daß sich im ukrainischen
>> Stellvertreterkrieg gegen Rußland eine Niederlage des Wertewestens
>> abzeichne.
> 
> Es gibt viele Meinungen.

Ja, der Mann hat aber Ahnung wie so was abgeht. DDR-Top-Spion im
NATO-HQ, wissennoch. Mithin würde ich seine Meinung höher wichten, als
die eines Zeitungsfuzzi.

>> Er vergleicht die Situation explizit mit der Situation von 1983:
> 
>> "Dies könnte eine Eskalationsspirale in Gang setzen, an deren Ende
>> Schläge mit taktischen Atomwaffen auf US-Ziele in Europa wie etwa
>> Ramstein und darauf folgende Vergeltungsschläge stehen."
> 
> Diesmal droht Putin & Co mit Atomwaffen.

Sagt die Tagesschau.

> Der Westen hat auch taktische Atomwaffen.
> Und vom möglichen nuklearen Winter sind viele betroffen.

Was glaubst Du, warum die USA schon immer als erste taktische Atomwaffen
auf einem Europäischen Schlachtfeld einsetzen wollen und die Russen
darauf verzichtet hatten? Und nunmehr nur bei bedrohung ihres bestandes
einsetzen wollen?

Schaue einfach auf die Landkarte und überlege, was das militärisch
(konventionell) bedeuten könnte.

> Im Moment lauten die Spielregeln:
> Russland setzt in der Ukraine nur konventionelle Waffen ein.
> Der Westen liefert Waffen, die nur im Bereich Ukraine 2013 eingesetzt
> werden dürfen.
> Die Ukraine darf die in ihrem Staatsgebiet produzierte Waffen
> auch in Russland einsetzen ( Gleichberechtigung. )

Mal sehen, was wir sagen, wenn daß nächste vom Wertewesten überfallene
Land sich an ebenfalls daran hält (Gleichberechtigung)?! Ein
Militärkommando verdeckt nach Berlin oder Ramstein schicken, sollte für
Libyer, Serben, Iraker (Auswahl) ein leichtes sein.

An das Gejammer: Der Irak / Nordkorea könne uns in 5 Minuten mit
Landstreckenwaffen in unseren Heimen töten, erinnere ich mich zumindest
noch.

> Das der Westen die Ukraine mit Atomwaffen "retten würde"
> wenn Putin noch keinen Atomangriff angeordnet hat,
> halte ich für unwahrscheinlich.

Es geht doch nie und nimmer um die Ukraine, sondern ausschließlich
US-Amerikanische Interessen, so schwer ist das doch nicht zu erkennen,
dammich.

> Eher wahrscheinlich, das Putin eine mögliche Rückeroberung
> der Krim mit Atomwaffen zu verhindern sucht.

Natürlich wird er das (nunmehrige) russische Staatsgebiet (und die
russische Schwarzmeerflotte!) mit allen Mitteln verteidigen, was sonst?

> In dem Fall steht eine Lieferung von Atomwaffen an die Ukraine
> zum Einsatz in Russland zur Debatte.

Und unser (Deiner, meiner) Untergang erfolgt zügig. Darum geht es doch!

Mönsch, so schwer ist das doch nicht.

Veith
-- 
Deutsche Kriege müssen durch die Unterlegenheit an Menschen und Material
(Rohstoffen) immer va banque als Blitzkrieg ausgetragen werden.
http://ddr-luftwaffe.blogspot.com

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