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Groups > ger.ct > #582440 > unrolled thread
| Started by | Fred <harakiri.embargos@a.mail1a.de> |
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| First post | 2023-01-25 10:34 +0100 |
| Last post | 2023-01-26 16:42 +0100 |
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Bei dieser Aussage klappt bildungsfernen Markus Lanz die Kinnlade runter Fred <harakiri.embargos@a.mail1a.de> - 2023-01-25 10:34 +0100
Re: Bei dieser Aussage klappt bildungsfernen Markus Lanz die Kinnlade runter Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2023-01-25 03:27 -0800
Re: Bei dieser Aussage klappt bildungsfernen Markus Lanz die Kinnlade runter "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2023-01-25 16:34 +0100
Re: Bei dieser Aussage klappt bildungsfernen Markus Lanz die Kinnlade runter Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> - 2023-01-26 16:42 +0100
| From | Fred <harakiri.embargos@a.mail1a.de> |
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| Date | 2023-01-25 10:34 +0100 |
| Subject | Bei dieser Aussage klappt bildungsfernen Markus Lanz die Kinnlade runter |
| Message-ID | <tqqt30$jvm7$1@dont-email.me> |
25.01.2023 „Sie können die Frage doch nicht ernsthaft darauf reduzieren“ Bei Aussage von Journalistin klappt Lanz die Kinnlade runter ZDF-Talkmaster Markus Lanz diskutierte am Dienstagabend mit seinen Gästen ausgiebig über die Unterstützung für die Ukraine. Dabei stellte die Runde auch fest, dass Europa noch immer ab- hängig vom gewaltigen Militärapparat der USA ist. Dazu, warum sich Washington diesen überhaupt leisten kann, hatte „taz“-Redakteurin Ulrike Hermmann eine These, die den Moderator schockierte: „Das liegt ganz einfach daran, dass die Amerikaner die Leitwährung Dollar haben. Ich will das jetzt nicht vertiefen, was das bedeutet. Aber das heißt, dass die Amerikaner sich unbeschränkt verschulden können, dass sie sich dieses riesige Militär leisten können. Und weil die Europäer keine Leitwährung haben, die so stark wäre, wie der Dollar, können sie sich das Militär nicht leisten.“ Lanz lehnt sich zu seiner Gesprächspartnerin rüber und sagt eindringlich: „Frau Herrmann, Sie können doch nicht die Frage von Sicherheit und Landesverteidigung, auch die Frage ‚sind wir bereit, die Art zu leben zu verteidigen oder auch nicht‘, ernsthaft darauf reduzieren, dass die den Dollar haben. Das ist doch keine Währungsfrage. Entschuldigung. Nein, ne. Das ist auch eine Frage von politischem Willen.“ (...) „Selbst wenn man Ölrechnungen zwischen Australien und Saudi- Arabien abwickelt, beide haben keinen US-Dollar, wird das trotzdem in US-Dollar abgerechnet. Und das bedeutet, dass die ganze Welt US-Dollar braucht.“ Die USA profitierten so vom Handel der gesamten Welt, da sie das einzige Land seien, dass die Währung herstellen könne. Herrmann weiter: „Und wenn man sozusagen reicher ist, als man selber von der eigenen Wirtschaftsleistung her sein kann, dann kann man dieses Extra, was man durch die ganze Welt kriegt durch die Leitwährung Dollar, dann in den Militärapparat stecken.“ Nach dieser Aussage fällt Lanz der Journalistin ins Wort und merkt an, dass die USA sich von dem Extra an Geld aber auch Gummibärchen kaufen könnten. Das Washington das Geld in die Verteidigung investiere, sei eine Frage des politischen Willens. „Politischer Wille ist natürlich leichter umzu- setzen, wenn es einen nichts kostet“, fügt Herrmann an. (...) mehr: https://www.focus.de/politik/sie-koennen-die-frage-doch-nicht-ernsthaft-darauf-reduzieren-bei-aussage-von-journalistin-klappt-lanz-die-kinnlade-runter_id_183989939.html Bspl. "Seigniorage-Einnahmen der USA" https://de.wikipedia.org/wiki/Petrodollar#Seigniorage-Einnahmen_der_USA Schockierend diese gigantische Unwissenheit in den ÖR-Medien! Markus Lanz denkt sich, die USA führen seit Jahrzehnten ihre Petrodollar-Kriege (*Iran, Angola, Irak, Syrien, Venezuela*, *Russland, demnächst China* usf.) aus Spaß- und ihre welt- weiten militärischen Stützpunkte *) nur zum Zeitvertreib. :-/ *) Der Dollar als Leitwährung erlaubt den USA seit Jahrzehnten, mehr zu importieren als zu exportieren. Die USA könnten bei *Ende des Petrodollar ihr Wachstum nicht mehr finanzieren*. ------ 19.01.2023 *Das Ende des Petrodollar-Systems steht kurz bevor* (...) Doch jetzt kommen der Tausch „Papier gegen Rohstoffe und Güter“ und damit das Petrodollar-System anscheinend zu einem Ende. Das zeigen die Spannungen zwischen den USA und Saudi-Arabien, die nicht nur die Ölförderung, sondern auch den Ölhandel in US-Dollar betreffen. Sie haben die Befürchtungen über die Zukunft des Petrodollar-Systems wiederbelebt. Im März 2022 waren die Beziehungen zwischen den USA und den OPEC-Mitgliedstaaten so angespannt, dass die Staats- und Regierungschefs Saudi-Arabiens und der Vereinigten Ara- bischen Emirate (VAE) es ablehnten, Gespräche mit US- Präsident Joe Biden zu führen, da die USA und ihre Verbündeten versuchten, den durch den Einmarsch Russlands in der Ukraine verursachten Anstieg der Energiepreise einzudämmen. Dies führte zu einer Reihe von Besuchen westlicher Staatsober- häupter in Riad, vor allem um Saudi-Arabien aufzufordern, sich an die Seite der USA und Europas zu stellen und die Ölproduk- tion zu erhöhen, um den Anstieg der Erdölpreise während des Russland-Ukraine-Krieges zu dämpfen. Doch geholfen haben diese Besuche wenig. Stattdessen wurde Chinas Staatschef Xi Jinping im Dezember 2022 mit großem Pomp in Saudi-Arabien empfangen. Saudi-Arabien setzt jetzt auf China und kehrt den USA den Rücken Das Treffen mit Xi erinnert an das mit Roosevelt Jahrzehnte früher. Saudi-Arabien verzichtet auf den Schutz durch die USA und stoppt die Finanzierung des US-Defizits. Dafür reduziert das Land bereits seine Bestände an US-Schuldverschreibungen und Bankeinlagen und geht stattdessen eine strategische Partnerschaft mit China ein. China liefert nicht nur Güter, sondern investiert auch in das Königreich, um dessen Ent- wicklung zu unterstützen. Spätestens seit letztem Dienstag dürfte jedem klar sein, dass es sich bei dieser neuen Partnerschaft um keine Eintagsfliege handelt! ... https://www.investor-verlag.de/aktien-und-aktienhandel/das-ende-des-petrodollar-systems-steht-kurz-bevor/ PETRODOLLAR-KRIEGE (...) Um es vereinfacht auszudrücken: die U.S.A schreiben Schuld- scheine (Federal Reserve Papiere aus) aus, exportieren diese und importieren Waren und Dienstleistungen. Was kurzfristig große wirtschaftliche Vorteile bringt, langfristig jedoch zu einer nicht tragfähigen Verschuldung des Landes führt. Viele Gläubiger investieren den Schuldschein nun wieder bei Schuldner. Das führt kurzfristig zu einem großen wirtschaft- lichen Vorteil, langfristig jedoch zu einer sehr hohen Inflation. # Zwei finanzielle Vorteile auf Pump. Auch da die U.S.A. ihren Staatshaushalt nicht mehr ohne solche Kredite finanzieren kann, sind die Amerikaner stark abhängig von diesen Vorteilen, die der Petrodollar mit sich bringt. # ohne die Chance auf Neuverschuldung wären die U.S.A. sofort zahlungsunfähig. Die U.S.A. PROFITIEREN MOMENTAN STARK vom status quo des Petro- dollar. Wenn das Erdöl auf dem internationalen Finanzmarkt nicht mehr in Dollar fakturiert wird, würde dies vermutlich einen amerikanischen Staatsbankrot nach sich ziehen. Kriege, Krisen und Konflikte _Irakkrieg_: Der Beschluss Saddam Husseins den Euro anstelle des Dollars für Öllieferungen zu akzeptieren, bedeutete einen enormen Einnahmeinfall der U.S.A aus Senigiorage Einnahmen. Bald daraufhin wurden gefälschte Beweise vorgelegt und somit der grausame Irakkrieg scheinbar legitimiert. Die Euro- Staaten, die von diesem Umstand profitierten verweigerten hingegen die Kriegsteilnahme. Nach dem Irakkrieg installierte man fast beiläufig wieder den Petrodollar. Die Drohungen gegenüber dem Iran und Syrien davor und der Irakkrieg an sich könnten als ein von den U.S.A statuiertes, mahnendes Exempel für jede Ölmacht, die auch mit dem Gedanken spielt eine andere Währung als den Petrodollar für die Erdölabrechnung zu akzeptieren, angesehen werden. (...) mehr: https://www.philoclopedia.de/sonstiges/kriege/petrodollar/ "Liste von Militärbasen der Vereinigten Staaten im Ausland" https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Militärbasen_der_Vereinigten_Staaten_im_Ausland "USA über 200 Kriege seit ihrer Gründung" https://forum.beobachter.ch/forum/thread/18765-usa-%C3%BCber-200-kriege-seit-ihrer-gründung/ "Liste der Militäroperationen der Vereinigten Staaten!" https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Militäroperationen_der_Vereinigten_Staaten "US-Militäreinsätze und Kriege nach dem Zweiten Weltkrieg" http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA/kriege.html
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
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| Date | 2023-01-25 03:27 -0800 |
| Message-ID | <bc162aff-2903-4327-861d-3adb79330403n@googlegroups.com> |
| In reply to | #582440 |
2023-01-25 12:27:00 +0100 > ... > „Selbst wenn man Ölrechnungen zwischen Australien und Saudi- > Arabien abwickelt, beide haben keinen US-Dollar, wird das > trotzdem in US-Dollar abgerechnet. Und das bedeutet, dass > die ganze Welt US-Dollar braucht.“ 1 Inhaltlich: Da kann man den Dollar wegkürzen. Ob natürlich BWLer solche mathematischen Tricks kennen, weiss ich nicht. Hier in ger.ct ja auch nicht alle. 2 Usenet-Usus: Lange Postings sind eine Unhöflichkeit gegenüber anderen Usenet-Teilnehmern. Nachdenken, die eigenen Gedanken auf den Punkt bringen, Quotings sinnerhaltend rafikal kürzen und dann mit ein paar eigenen Sätzen veröffentlichen. Lange Postings liesst kein Mensch. Werbung für Penis-Verlängerung ist ja auch angenehm kurz! Herwig
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| From | "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> |
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| Date | 2023-01-25 16:34 +0100 |
| Message-ID | <G9ZbEYGEnYB@tipota.de> |
| In reply to | #582456 |
herwig.huener@t-online.de (Herwig) schrieb: > Lange Postings sind eine Unhöflichkeit gegenüber anderen > Usenet-Teilnehmern. Die Tagesschau ist nicht umsonst nur 15 Minuten lang. Oder 100 Sekunden, fuer die schon erfolgreich Verdeppten. -- > Danke - es tut gut wenigstens von einigen verstanden zu werden - > kommt man sich wenigstens nicht gar so bloede vor <g> [Ottmar Ohlemacher in <c1576t83qg61gmg929csf7lag7ic0stmle@4ax.com>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Wilhelm Ernst <newstrap@t-online.de> |
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| Date | 2023-01-26 16:42 +0100 |
| Message-ID | <tqu70l$380f$3@solani.org> |
| In reply to | #582456 |
Am Wed, 25 Jan 2023 03:27:16 -0800 (PST)hat Herwig <herwig.huener@t-online.de> geäußert: > >1 Inhaltlich: > >Da kann man den Dollar wegkürzen. Ob natürlich BWLer solche >mathematischen Tricks kennen, weiss ich nicht. Hier in >ger.ct ja auch nicht alle. > >2 Usenet-Usus: > >Lange Postings sind eine Unhöflichkeit gegenüber anderen >Usenet-Teilnehmern. Nachdenken, die eigenen Gedanken >auf den Punkt bringen, Quotings sinnerhaltend rafikal >kürzen und dann mit ein paar eigenen Sätzen veröffentlichen. > >Lange Postings liesst kein Mensch. Werbung für >Penis-Verlängerung ist ja auch angenehm kurz! > Aua Herwig - ein Siemens-Physiker ist mit 50 Zeilen überfordert. Das lässt tief blicken. Über den ökonomischen Unsinn mit dem Wegkürzen kann man dabei noch hinweggehen... Willi -- "Denk ich an Deutschland in der Nacht, Dann bin ich um den Schlaf gebracht, Ich kann nicht mehr die Augen schließen, Und meine heißen Tränen fließen." Heinrich Heine, 1844
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