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NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen

Started byManfred <harakiri.sanktion@mail1a.de>
First post2022-12-08 18:40 +0100
Last post2022-12-11 08:49 +0100
Articles 9 — 6 participants

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Contents

  NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen Manfred <harakiri.sanktion@mail1a.de> - 2022-12-08 18:40 +0100
    Re: NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen Manfred <harakiri.sanktion@mail1a.de> - 2022-12-08 23:56 +0100
    Re: NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen Hans <Hans@enosta.at> - 2022-12-09 09:29 +0100
      Re: NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-12-09 19:26 +0100
        Re: NATO-Bomben auf Belgrad - als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-12-09 20:07 +0100
        Re: NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-12-09 20:19 +0100
          Re: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild  für Putins Bombardierungen Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-12-10 14:13 +0100
            Re: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-12-10 14:14 +0100
              Re: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild  f�¼r Putins Bombardierungen Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-12-11 08:49 +0100

#577389 — NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen

FromManfred <harakiri.sanktion@mail1a.de>
Date2022-12-08 18:40 +0100
SubjectNATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen
Message-ID<tmt7i6$jfq$2@gioia.aioe.org>
08. Dezember 2022
Ein Artikel von Jiří Paroubek

NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für
Putins Bombardierungen

Während die europäischen Mainstream-Medien die Vorgeschichte
des Krieges in der Ukraine konsequent ausblenden, um ihren
Leserinnen und Lesern – im Interesse der USA und der NATO
– eine Alleinschuld Putins zu suggerieren, gibt es glück-
licherweise noch einige hochstehende ehemalige Politiker,
die diese Vorgeschichte genau kennen und die es wagen,
auch öffentlich darauf aufmerksam machen.

Zu ihnen gehört der ehemalige tschechische Premierminister
Jiří Paroubek. Sein Rückblick ist auch ausserhalb der
Tschechischen Republik absolut lesenswert. (...)
mehr/lesenswert: https://www.nachdenkseiten.de/?p=91338

IMO:

Bildungsferne bzw. politisch korrekte kriegs-geile Grüne
werden sich natürlich sträuben, diesen Beitrag zu lesen!

;-)

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#577440

FromManfred <harakiri.sanktion@mail1a.de>
Date2022-12-08 23:56 +0100
Message-ID<tmtq24$kii$2@gioia.aioe.org>
In reply to#577389
Am 08.12.2022 um 18:40 schrieb Manfred:
> 08. Dezember 2022
> Ein Artikel von Jiří Paroubek
> 
> NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für
> Putins Bombardierungen
> 
> Während die europäischen Mainstream-Medien die Vorgeschichte
> des Krieges in der Ukraine konsequent ausblenden, um ihren
> Leserinnen und Lesern – im Interesse der USA und der NATO
> – eine Alleinschuld Putins zu suggerieren, gibt es glück-
> licherweise noch einige hochstehende ehemalige Politiker,
> die diese Vorgeschichte genau kennen und die es wagen,
> auch öffentlich darauf aufmerksam machen.
> 
> Zu ihnen gehört der ehemalige tschechische Premierminister
> Jiří Paroubek. Sein Rückblick ist auch ausserhalb der
> Tschechischen Republik absolut lesenswert. (...)
> mehr/lesenswert: https://www.nachdenkseiten.de/?p=91338

OK! Ihr habt gewonnen! Dann lese ich eben vor, damit
ihr nicht wieder sagen könnt, ihr hättet nix gewusst! ;)

Zitiere ehemalige tschechische Premierminister
Jiří Paroubek bzw. nachdenkseiten.de :

(...)
"Wie ich in der Vergangenheit bereits mehrfach geschrieben habe,
vergisst man nach dem Ende eines jeden Kriegskonflikts (diesmal
sogar schon im Verlaufe des Krieges) irgendwie, was ihn ausge-
löst hat. Es sei daran erinnert, dass die russische Diplomatie
und Präsident Putin vor dem russischen Militäreinmarsch in der
Ukraine monatelang zahlreichen Besuchern des Kremls erklärt
haben, dass Russland die Mitgliedschaft der Ukraine in der
NATO als Bedrohung seiner Sicherheitsinteressen betrachten
würde. Um ehrlich zu sein, ich kann das sehr gut verstehen.

Das ist ein bisschen so, als würde Mexiko einen Militärpakt
mit China schließen. Dann wäre es für mich auch verständlich,
wenn die USA besorgt wären und mit allen Mitteln versuchen
würden, dies zu verhindern.

Wenn es zu Friedensgesprächen zwischen den Hauptakteuren des
ganzen Konflikts kommt, und das sind bekanntlich in erster
Linie Russland und die USA, wird dieser Punkt mit Sicherheit
eine der Forderungen der russischen Seite für ein Ende des
Konflikts sein. Die Vorstellung, dass die Russen in einer
Situation, in der sie auf dem Schlachtfeld bei weitem nicht
besiegt sind, einfach kapitulieren werden, ist unrealistisch,
zumal die Realität auf dem Schlachtfeld ganz anders aussieht,
als wie es die tschechischen Mainstream-Medien erzählen. Das
heißt, die Russen werden die Gebiete, die sie in der Ukrai-
ne durch militärische Operationen erobert haben, nicht ein-
fach aufgeben. Es sind ja die Gebiete, in denen die Mehrheit
der Bevölkerung Menschen mit russischer Herkunft sind.

Lassen Sie mich 23 Jahre in die Vergangenheit zurückgehen, was
die Zerstörung der Energie-Infrastruktur durch russische Rake-
ten betrifft. Damals führten die Luftstreitkräfte der NATO-
Länder (vor allem die US-Luftwaffe) „humanitäre Bombenan-
griffe“ auf Jugoslawien durch, wie Präsident Václav Havel
es extrem unpassend formulierte.

Der damalige NATO-Sprecher J. Shea äußerte sich nach Beginn
der massiven Luftangriffe auf die jugoslawische (serbische)
elektrische Infrastruktur Anfang Mai 1999 wie folgt: „Die
Tatsache, dass in 70 Prozent des Landes die Lichter ausge-
gangen sind, zeigt, dass die NATO jetzt den Finger auf
dem Schalter hat“.

Es sei daran erinnert, dass während dieser NATO-Operation
gegen Jugoslawien auch Kraftwerke bombardiert wurden. Dazu
gehörte auch das größte, nach Nikola Tesla benannte Kohle-
kraftwerk bei Belgrad, das die Hauptstadt mit Strom versorgte.

Damals kommentierte NATO-Sprecher Jamie Shea den Verlauf der
Operation so: „Wir können den Strom abschalten, wann immer
wir müssen und wann immer wir wollen“. Und auf einer Presse-
konferenz in Brüssel am 25. Mai 1999 verteidigte NATO-Sprecher
Shea diese Art der Kriegsführung als notwendig und legitim.

Auf die Frage einer norwegischen Nachrichtenagentur, warum die
NATO mit ihren Bombenangriffen 70 Prozent der serbischen Bevöl-
kerung der Strom- und Wasserversorgung beraubt habe, antwortete
Shea: „Leider werden mit Strom auch Kommando- und Kontrollsys-
teme betrieben. Wenn Präsident Milosevic wirklich will, dass
sein Volk Wasser und Strom hat, dann muss er nur die fünf
Bedingungen der NATO akzeptieren, und wir werden diese Kam-
pagne beenden. Solange er das nicht tut, werden wir weiterhin
Ziele angreifen, die seine bewaffneten Streitkräfte mit Strom
versorgen, was Auswirkungen auch auf die Zivilbevölkerung
haben wird.“

Ich erinnere mich, wie ich 2005 während eines Staatsbesuchs in
Belgrad als tschechischer Premierminister im Namen des tsche-
chischen Staates Ausrüstung für eines der (natürlich „irrtüm-
lich“) bombardierten Krankenhäuser spendete.

Die serbische Gesundheitsministerin Leposava Milićević äußerte
sich zu diesem Zeitpunkt so: „Sie wollen das Leben unmöglich
machen. Zum einen direkt durch das Töten, zum anderen indirekt
durch die Zerstörung von Wasser, Strom und allem anderen.“

Es scheint, dass die (heutige) russische Militärführung ein-
fach die Lehren aus der unmenschlichen Militäroperation der
  NATO gegen Jugoslawien gezogen hat. Auch damals litten
Millionen von Menschen unter dem Mangel an Strom,
Wärme und Wasser." (....)
mehr. mit Links: https://www.nachdenkseiten.de/?p=91338

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#577457

FromHans <Hans@enosta.at>
Date2022-12-09 09:29 +0100
Message-ID<tmurlj$1451n$1@dont-email.me>
In reply to#577389
Am 08.12.2022 um 18:40 schrieb Manfred:
> 08. Dezember 2022
> Ein Artikel von Jiří Paroubek
> 
> NATO-Bomben auf Belgrad – als perfektes Vorbild für
> Putins Bombardierungen
> 
> Während die europäischen Mainstream-Medien die Vorgeschichte
> des Krieges in der Ukraine konsequent ausblenden, um ihren
> Leserinnen und Lesern – im Interesse der USA und der NATO
> – eine Alleinschuld Putins zu suggerieren, gibt es glück-
> licherweise noch einige hochstehende ehemalige Politiker,
> die diese Vorgeschichte genau kennen und die es wagen,
> auch öffentlich darauf aufmerksam machen.
> 
> Zu ihnen gehört der ehemalige tschechische Premierminister
> Jiří Paroubek. Sein Rückblick ist auch ausserhalb der
> Tschechischen Republik absolut lesenswert. (...)
> mehr/lesenswert: https://www.nachdenkseiten.de/?p=91338

Naja, wenn die Amerikaner "die Demokratie herbeibomben (wollen), ist das 
natürlich "gut". Wenn dagegen die pöhsen, pöhsen Russen das tun, ist das 
natürlich schlimm.

> 
> Bildungsferne bzw. politisch korrekte kriegs-geile Grüne
> werden sich natürlich sträuben, diesen Beitrag zu lesen!

Anzunehmen.
> 
> ;-)

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#577516

FromMartin Ebert <mx300@gmx.net>
Date2022-12-09 19:26 +0100
Message-ID<tmvul0$18qiq$1@dont-email.me>
In reply to#577457
Am 09.12.22 um 09:29 schrieb Hans:

> Naja, wenn die Amerikaner "die Demokratie herbeibomben (wollen), ist
> das natürlich "gut". Wenn dagegen die pöhsen, pöhsen Russen das tun,
> ist das natürlich schlimm.

Die Russen wollen in der Ukraine die Demokratie herbeibomben?
Mensch Hans - gut das Du das so offen sagst.

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#577521 — Re: NATO-Bomben auf Belgrad - als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen

From"Siegfrid Breuer" <point@tipota.de>
Date2022-12-09 20:07 +0100
SubjectRe: NATO-Bomben auf Belgrad - als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen
Message-ID<G6YEXaOUnYB@tipota.de>
In reply to#577516
  mx300@gmx.net (Martin Ebert) schrieb:

>> Naja, wenn die Amerikaner "die Demokratie herbeibomben (wollen), ist
>> das natürlich "gut". Wenn dagegen die pöhsen, pöhsen Russen das tun,
>> ist das natürlich schlimm.
>
> Die Russen wollen in der Ukraine die Demokratie herbeibomben?

  _Ihre Interessen herbeibomben_! IN DER UKRAINE! Wohingegen die 
  Drecks-Amis das auf dem gesamten Planeten zu tun pflegen, wenn
  ihnen danach ist.
 
-- 
> (PATSCH-an-die-Stirn-klatsch) - richtig, das hatte ich glatt vergessen.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$.16sdnon35l7gr.dlg@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

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#577525

FromJohannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de>
Date2022-12-09 20:19 +0100
Message-ID<jvhg1lFu95qU1@mid.individual.net>
In reply to#577516
Am 09.12.2022 um 19:26 schrieb Martin Ebert:
> Am 09.12.22 um 09:29 schrieb Hans:
> 
>> Naja, wenn die Amerikaner "die Demokratie herbeibomben (wollen), ist
>> das natürlich "gut". Wenn dagegen die pöhsen, pöhsen Russen das tun,
>> ist das natürlich schlimm.
> 
> Die Russen wollen in der Ukraine die Demokratie herbeibomben?
> Mensch Hans - gut das Du das so offen sagst.

Womit könnte man eigentlich die Unterscheidung zwischen "das" und "dass" 
herbeibomben?

-- 
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#577578 — Re: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2022-12-10 14:13 +0100
SubjectRe: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen
Message-ID<639485F9.6E81E427@yahoo.com>
In reply to#577525
Johannes Leckebusch wrote:
> 
> Am 09.12.2022 um 19:26 schrieb Martin Ebert:
> > Am 09.12.22 um 09:29 schrieb Hans:
> >
> >> Naja, wenn die Amerikaner "die Demokratie herbeibomben (wollen), ist
> >> das natürlich "gut". Wenn dagegen die pöhsen, pöhsen Russen das tun,
> >> ist das natürlich schlimm.
> >
> > Die Russen wollen in der Ukraine die Demokratie herbeibomben?
> > Mensch Hans - gut das Du das so offen sagst.
> 
> Womit könnte man eigentlich die Unterscheidung zwischen "das" und "dass"
> herbeibomben?

Wozu, beides wird gleich ausgesprochen, also sollte man es auch gleich schreiben,
viel stoerender sind die "dass" an stellen wo eigentlich "das" geschrieben werden sollte,
die gaebe es dann nicht mehr, weil dann "das" die einzige korrekte Schreibung waere.

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#577579 — Re: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen

FromJohannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de>
Date2022-12-10 14:14 +0100
SubjectRe: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild für Putins Bombardierungen
Message-ID<jvjf23F8lq3U1@mid.individual.net>
In reply to#577578
Am 10.12.2022 um 14:13 schrieb Carla Schneider:
> Johannes Leckebusch wrote:
>>
>> Am 09.12.2022 um 19:26 schrieb Martin Ebert:
>>> Am 09.12.22 um 09:29 schrieb Hans:
>>>
>>>> Naja, wenn die Amerikaner "die Demokratie herbeibomben (wollen), ist
>>>> das natürlich "gut". Wenn dagegen die pöhsen, pöhsen Russen das tun,
>>>> ist das natürlich schlimm.
>>>
>>> Die Russen wollen in der Ukraine die Demokratie herbeibomben?
>>> Mensch Hans - gut das Du das so offen sagst.
>>
>> Womit könnte man eigentlich die Unterscheidung zwischen "das" und "dass"
>> herbeibomben?
> 
> Wozu, beides wird gleich ausgesprochen, also sollte man es auch gleich schreiben,
> viel stoerender sind die "dass" an stellen wo eigentlich "das" geschrieben werden sollte,
> die gaebe es dann nicht mehr, weil dann "das" die einzige korrekte Schreibung waere.

Ich spreche das nicht gleich aus. Und Sätze, wo es falsch geschrieben 
wird, muss ich manchmal zwei oder dreimal lesen, um zu verstehen, was 
sie bedeuten sollen.

-- 
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#577624 — Re: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild fÃ?¼r Putins Bombardierungen

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2022-12-11 08:49 +0100
SubjectRe: NATO-Bomben auf Belgrad â?? als perfektes Vorbild f�¼r Putins Bombardierungen
Message-ID<63958B8E.F27FDCBD@yahoo.com>
In reply to#577579
Johannes Leckebusch wrote:
> 
> Am 10.12.2022 um 14:13 schrieb Carla Schneider:
> > Johannes Leckebusch wrote:
> >>
> >> Am 09.12.2022 um 19:26 schrieb Martin Ebert:
> >>> Am 09.12.22 um 09:29 schrieb Hans:
> >>>
> >>>> Naja, wenn die Amerikaner "die Demokratie herbeibomben (wollen), ist
> >>>> das natürlich "gut". Wenn dagegen die pöhsen, pöhsen Russen das tun,
> >>>> ist das natürlich schlimm.
> >>>
> >>> Die Russen wollen in der Ukraine die Demokratie herbeibomben?
> >>> Mensch Hans - gut das Du das so offen sagst.
> >>
> >> Womit könnte man eigentlich die Unterscheidung zwischen "das" und "dass"
> >> herbeibomben?
> >
> > Wozu, beides wird gleich ausgesprochen, also sollte man es auch gleich schreiben,
> > viel stoerender sind die "dass" an stellen wo eigentlich "das" geschrieben werden sollte,
> > die gaebe es dann nicht mehr, weil dann "das" die einzige korrekte Schreibung waere.
> 
> Ich spreche das nicht gleich aus. 

Das kommt vor, angeblich spricht man "das" laenger als "dass" wenn man sehr langsam spricht.

Aber bei normaler sprachgeschwindigkeit ist da kein hoerbarer Unterschied.
Vielleicht ist es ja bei manchen Mundarten anders...
https://german.stackexchange.com/questions/33942/why-was-da%C3%9F-replaced-by-dass-and-how-is-it-pronounced

--------
    When spoken at normal speed both "das" and "dass" sound (exactly?) the same.
    When spoken at a very low speed this is no longer the case:
        The word "das" can be spoken with a very long "a": 260 milliseconds sound completely normal
        The word "dass" sounds wrong when the "a" is too long: 240 milliseconds sound like the word "dass" 
        is spoken much slower than the rest of the sentence
--------

> Und Sätze, wo es falsch geschrieben
> wird, muss ich manchmal zwei oder dreimal lesen, um zu verstehen, was
> sie bedeuten sollen.

Waehrend dir der Satz gesprochen sofort verstaendlich ist, aber das liegt sicher
nicht an der Aussprache des "dass", sondern an der Laenge der Pause davor.
Die hat man aber auch in Saetzen wie 
"Das Wasser, das vom Himmel kommt, ist oft Regen."
Also kein Grund "das" anders zu schreiben.



> 
> --
> Johannes Leckebusch - AR3
> 
> https://johannes-leckebusch.de/
> https://johannes-leckebusch.de/Fotogalerien/index.html
> https://foto.ungruen.de/index2.html
> https://flickr.com/photos/johannes_leckebusch/

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