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NATO nimmt deutschen Massentod in Kauf

Started byManfred <harakiri.sanktionen@mail1a.de>
First post2022-10-11 10:56 +0200
Last post2022-10-11 14:47 +0200
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  NATO nimmt deutschen Massentod in Kauf Manfred <harakiri.sanktionen@mail1a.de> - 2022-10-11 10:56 +0200
    Re: NATO nimmt deutschen Massentod in Kauf Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2022-10-11 12:30 +0200
      Re: NATO nimmt deutschen Massentod in Kauf Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2022-10-11 17:12 +0200
    Re: NATO nimmt deutschen Massentod in Kauf "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-10-11 14:47 +0200

#570413 — NATO nimmt deutschen Massentod in Kauf

FromManfred <harakiri.sanktionen@mail1a.de>
Date2022-10-11 10:56 +0200
SubjectNATO nimmt deutschen Massentod in Kauf
Message-ID<ti3b2p$1vfs$1@gioia.aioe.org>
Von COMPACT-Magazin10. Oktober 2022
NATO nimmt deutschen Massentod in Kauf

Machthaber und Mainstreamer fordern: Deutsche sollen keine
Angst vor dem Atomkrieg haben. Dieser Satz hat Tradition.
Seit den frühen Tagen der NATO waren deutsche Zivilopfer
in Millionenhöhe eingeplant. (...)

Vom Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck bis zu Mainstream-
Medien wie der Bild-Zeitung: Sie alle fordern die Deutschen
auf, den Atomkrieg nicht zu fürchten. Putin bluffe nur.

Diese Kamikaze-Propaganda ist keineswegs neu. In dem Artikel
„Raus aus der NATO” belegt Chefredakteur Jürgen Elsässer im
COMPACT-Magazin 04/2022, dass das Militärbündnis im Konfron-
tationsfall stets deutsche Todesopfer in Millionenhöhe
eingeplant hatte. Es folgt ein Auszug: (....)

Die NATO-Übung Carte Blanche im Jahr 1955 ging von 300 Atom-
explosionen auf dem Gebiet der beiden Deutschländer aus,
die Todesopfer unter der Zivilbevölkerung links und
rechts der Elbe wurden auf 1,6 Millionen geschätzt.

Diese kaltschnäuzige Inkaufnahme deutscher Opfer hat im NATO-
Bündnis nie aufgehört. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Günther
Leonhart nahm 1985 am Manöver Wintex (Winter Exercise –
Winterübung) teil, das im atombombensicheren Regierungs-
bunker bei Dernau an der Ahr stattfand.

Der ehemalige Kreuznacher Bürgermeister war zur Geheim-
haltung verpflichtet worden, doch was er erlebte, war
so furchtbar, dass er es kurz darauf seiner Fraktion
und dann auch dem Spiegel offenbarte.

  «Den Regierungschef spielte Waldemar Schreckenberger,
  Staatssekretär im Kanzleramt und alter Freund von Helmut
  Kohl. Als Verteidigungsminister fungierte Manfred Wörners
  Staatssekretär Lothar Rühl. (…) Rühl berichtete, die Armeen
  des Warschauer Paktes seien im Vormarsch, die Bevölkerung
  fliehe in Richtung Westen. Die Bundesregierung habe Frank-
  reich gebeten, die Flüchtlinge aufzunehmen, doch Paris
  habe abgelehnt und die Grenzen geschlossen. Auch die
  Engländer hätten den Beistand verweigert.»

Leonhart unterbrach die Herren:

   «Wenn das so ist, wann hissen wir denn die weiße Fahne,
   Herr Schreckenberger?» Daraufhin der «Staatssekretär
   mit dem lieben Lächeln»: «Herr Abgeordneter, wir kapi-
   tulieren nicht!» – «Was raten Sie mir, Herr Minister?»,
   fragte Schreckenberger seinen Staatssekretärskollegen.
   Rühl antwortete, wie es das Manöver-Szenario befahl:

   «Herr Bundeskanzler, ich rate Ihnen, den Einsatz von
   Atomwaffen anzufordern.» Schreckenberger nickte. »Dann«,
  so Leonhart, »war die Übung zu Ende.« Der Spiegel sarkastisch:

  «Auf der großen Weltkarte aber malten trotz des atomaren
   Holocaust die Offiziere Geleitzüge im Atlantik, die
   amerikanische Verstärkung nach Europa bringen sollten.»

Man bedenke:
Der Warschauer Pakt war in diesem Szenario nur konventionell
vormarschiert – der Atomeinsatz der NATO war ein Ersteinsatz.
Das Gleiche berichtete Willy Wimmer von der Wintex-Übung 1989.

Der gemütliche Rheinländer war damals verteidigungspolitischer
Sprecher der CDU/CSU und Staatssekretär beim Bundesminister
der Verteidigung.

Als im Verlaufe dieses Stabsmanövers das NATO-Hauptquartier
in Brüssel die Zustimmung zu einem Einsatz von Nuklearwaffen
gegen Dresden und Potsdam erbat, lehnte Wimmer die weitere
Teilnahme an der makabren Simulation ab und zog sich mit
Zustimmung des Kanzlers sofort aus dem Übungsbunker zurück.

Es waren solche furchterregenden Planungen, die damals auch
die kaum zehn Jahre junge Partei Die Grünen Kurs auf die
Neutralität nehmen ließen. In ihrem Wahlprogramm 1990
hieß es:

     «Wenn in der Auseinandersetzung um die einseitige Abrüs-
   tung die Mitgliedschaft der BRD zur Diskussion steht, sind
   wir zum Bruch mit der NATO bereit. Wir müssen raus aus der
  NATO, weil es mit der NATO keinen Frieden geben kann und
  die Schwächung, Desintegration und schließliche Aufhebung
  dieses Militärpakts unabdingbar ist, um Frieden zu schaffen.»

Unter Außenminister Joschka Fischer wurde diese Orientierung
1998 in die Tonne getreten. Seine Nachfolgerin Annalena
Baerbock tritt in seine Fußstapfen. Statt «Nie wieder
Krieg» heißt ihre Parole «Nie wieder Krieg ohne uns».

Atombomben auf Suwalki

Die Sowjetunion löste sich 1991 auf, die russischen Besatz-
ungstruppen zogen 1994 aus Deutschland ab. Warum folgten
die Westalliierten nicht ihrem Beispiel? Warum löste sich
der Nordatlantikpakt nicht auf? Das stark geschrumpfte
Russland war keine Bedrohung mehr und kämpfte in den
chaotischen Jahren unter Präsident Boris Jelzin um
das nackte wirtschaftliche Überleben.

Der Alkoholiker im Kreml umgab sich mit Beratern von der
Wall Street und verschenkte das Volkseigentum an amerika-
nische und britische Konzerne. Der NATO-Überfall auf
Jugoslawien wurde von ihm toleriert, eine eigene
Besatzungszone im Kosovo wurde den Russen dennoch
nicht zugestanden.

Als Wladimir Putin im Jahr 2000 ins Amt kam, fragte er den
US-Präsidenten Bill Clinton, ob auch sein Land der NATO
beitreten könne – das wäre eine neue, integrative Sicher-
heitsarchitektur gewesen. Doch der Yankee wollte davon
nichts wissen. (…)” (...)
https://www.compact-online.de/nato-nahm-stets-deutschen-massentod-in-kauf/

Der Unwissende hat Mut, der Wissende hat Angst schrieb
der italienische Schriftsteller Alberto Moravia zu Recht.

Ich war entsetzt als Herr Merz sagte, er habe keine
Angst vor russischen Atombomben

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#570419

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2022-10-11 12:30 +0200
Message-ID<634545AA.2DC7584C@yahoo.com>
In reply to#570413
Manfred wrote:
> 
> Von COMPACT-Magazin10. Oktober 2022
> NATO nimmt deutschen Massentod in Kauf
> 
> Machthaber und Mainstreamer fordern: Deutsche sollen keine
> Angst vor dem Atomkrieg haben. Dieser Satz hat Tradition.
> Seit den frühen Tagen der NATO waren deutsche Zivilopfer
> in Millionenhöhe eingeplant. (...)
> 
> Vom Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck bis zu Mainstream-
> Medien wie der Bild-Zeitung: Sie alle fordern die Deutschen
> auf, den Atomkrieg nicht zu fürchten. Putin bluffe nur.
> 
> Diese Kamikaze-Propaganda ist keineswegs neu. In dem Artikel
> ?Raus aus der NATO? belegt Chefredakteur Jürgen Elsässer im
> COMPACT-Magazin 04/2022, dass das Militärbündnis im Konfron-
> tationsfall stets deutsche Todesopfer in Millionenhöhe
> eingeplant hatte. Es folgt ein Auszug: (....)
> 
> Die NATO-Übung Carte Blanche im Jahr 1955 ging von 300 Atom-
> explosionen auf dem Gebiet der beiden Deutschländer aus,
> die Todesopfer unter der Zivilbevölkerung links und
> rechts der Elbe wurden auf 1,6 Millionen geschätzt.
> 
> Diese kaltschnäuzige Inkaufnahme deutscher Opfer hat im NATO-
> Bündnis nie aufgehört. Der SPD-Bundestagsabgeordnete Günther
> Leonhart nahm 1985 am Manöver Wintex (Winter Exercise ?
> Winterübung) teil, das im atombombensicheren Regierungs-
> bunker bei Dernau an der Ahr stattfand.
> 
> Der ehemalige Kreuznacher Bürgermeister war zur Geheim-
> haltung verpflichtet worden, doch was er erlebte, war
> so furchtbar, dass er es kurz darauf seiner Fraktion
> und dann auch dem Spiegel offenbarte.
> 
>   «Den Regierungschef spielte Waldemar Schreckenberger,
>   Staatssekretär im Kanzleramt und alter Freund von Helmut
>   Kohl. Als Verteidigungsminister fungierte Manfred Wörners
>   Staatssekretär Lothar Rühl. (?) Rühl berichtete, die Armeen
>   des Warschauer Paktes seien im Vormarsch, die Bevölkerung
>   fliehe in Richtung Westen. Die Bundesregierung habe Frank-
>   reich gebeten, die Flüchtlinge aufzunehmen, doch Paris
>   habe abgelehnt und die Grenzen geschlossen. Auch die
>   Engländer hätten den Beistand verweigert.»
> 
> Leonhart unterbrach die Herren:
> 
>    «Wenn das so ist, wann hissen wir denn die weiße Fahne,
>    Herr Schreckenberger?» Daraufhin der «Staatssekretär
>    mit dem lieben Lächeln»: «Herr Abgeordneter, wir kapi-
>    tulieren nicht!» ? «Was raten Sie mir, Herr Minister?»,
>    fragte Schreckenberger seinen Staatssekretärskollegen.
>    Rühl antwortete, wie es das Manöver-Szenario befahl:
> 
>    «Herr Bundeskanzler, ich rate Ihnen, den Einsatz von
>    Atomwaffen anzufordern.» Schreckenberger nickte. »Dann«,
>   so Leonhart, »war die Übung zu Ende.« Der Spiegel sarkastisch:
> 
>   «Auf der großen Weltkarte aber malten trotz des atomaren
>    Holocaust die Offiziere Geleitzüge im Atlantik, die
>    amerikanische Verstärkung nach Europa bringen sollten.»
> 
> Man bedenke:
> Der Warschauer Pakt war in diesem Szenario nur konventionell
> vormarschiert ? der Atomeinsatz der NATO war ein Ersteinsatz.
> Das Gleiche berichtete Willy Wimmer von der Wintex-Übung 1989.
> 
> Der gemütliche Rheinländer war damals verteidigungspolitischer
> Sprecher der CDU/CSU und Staatssekretär beim Bundesminister
> der Verteidigung.
> 
> Als im Verlaufe dieses Stabsmanövers das NATO-Hauptquartier
> in Brüssel die Zustimmung zu einem Einsatz von Nuklearwaffen
> gegen Dresden und Potsdam erbat, lehnte Wimmer die weitere
> Teilnahme an der makabren Simulation ab und zog sich mit
> Zustimmung des Kanzlers sofort aus dem Übungsbunker zurück.
> 
> Es waren solche furchterregenden Planungen, die damals auch
> die kaum zehn Jahre junge Partei Die Grünen Kurs auf die
> Neutralität nehmen ließen. In ihrem Wahlprogramm 1990
> hieß es:
> 
>      «Wenn in der Auseinandersetzung um die einseitige Abrüs-
>    tung die Mitgliedschaft der BRD zur Diskussion steht, sind
>    wir zum Bruch mit der NATO bereit. Wir müssen raus aus der
>   NATO, weil es mit der NATO keinen Frieden geben kann und
>   die Schwächung, Desintegration und schließliche Aufhebung
>   dieses Militärpakts unabdingbar ist, um Frieden zu schaffen.»
> 
> Unter Außenminister Joschka Fischer wurde diese Orientierung
> 1998 in die Tonne getreten. Seine Nachfolgerin Annalena
> Baerbock tritt in seine Fußstapfen. Statt «Nie wieder
> Krieg» heißt ihre Parole «Nie wieder Krieg ohne uns».
> 
> Atombomben auf Suwalki
> 
> Die Sowjetunion löste sich 1991 auf, die russischen Besatz-
> ungstruppen zogen 1994 aus Deutschland ab. Warum folgten
> die Westalliierten nicht ihrem Beispiel? Warum löste sich
> der Nordatlantikpakt nicht auf? Das stark geschrumpfte
> Russland war keine Bedrohung mehr und kämpfte in den
> chaotischen Jahren unter Präsident Boris Jelzin um
> das nackte wirtschaftliche Überleben.

Die Bedrohung lag in den Atomwaffen die Russland weiterhin hatte.

> 
> Der Alkoholiker im Kreml umgab sich mit Beratern von der
> Wall Street und verschenkte das Volkseigentum an amerika-
> nische und britische Konzerne. Der NATO-Überfall auf
> Jugoslawien wurde von ihm toleriert, eine eigene
> Besatzungszone im Kosovo wurde den Russen dennoch
> nicht zugestanden.

Vielleicht ein Fehler, aber die ganze Kosovogeschichte
fand doch statt weil man unbedingt vermeiden wollte dass
eine Million Kosovo Albaner vertrieben werden und dann
an unserer Grenze erscheinen, und das waere passiert wenn
der Krieg dort weiter gegangen waere.
In Schlesien z.B. haben die Russen die Deutschen vertrieben
um dort Polen anzusiedeln...



> 
> Als Wladimir Putin im Jahr 2000 ins Amt kam, fragte er den
> US-Präsidenten Bill Clinton, ob auch sein Land der NATO
> beitreten könne ? das wäre eine neue, integrative Sicher-
> heitsarchitektur gewesen. Doch der Yankee wollte davon
> nichts wissen. (?)? (...)

Waere interessant gewesen zu erfahren was fuer Bedingungen 
er gestellt hat.

> https://www.compact-online.de/nato-nahm-stets-deutschen-massentod-in-kauf/
> 
> Der Unwissende hat Mut, der Wissende hat Angst schrieb
> der italienische Schriftsteller Alberto Moravia zu Recht.
> 
> Ich war entsetzt als Herr Merz sagte, er habe keine
> Angst vor russischen Atombomben

Einen Politiker der Angst hat waehlt man nicht.

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#570451

FromTobias Schuster <7e0f2510@gmx.de>
Date2022-10-11 17:12 +0200
Message-ID<ti4148$14h8l$1@dont-email.me>
In reply to#570419
Am 11.10.2022 um 12:30 schrieb Carla Schneider:
> Manfred wrote:
>>
>> Von COMPACT-Magazin10. Oktober 2022


> Vielleicht ein Fehler, aber die ganze Kosovogeschichte
> fand doch statt weil man unbedingt vermeiden wollte dass
> eine Million Kosovo Albaner vertrieben werden und dann
> an unserer Grenze erscheinen, und das waere passiert wenn
> der Krieg dort weiter gegangen waere.
> In Schlesien z.B. haben die Russen die Deutschen vertrieben
> um dort Polen anzusiedeln...
> 
> Waere interessant gewesen zu erfahren was fuer Bedingungen
> er gestellt hat.

> Einen Politiker der Angst hat waehlt man nicht.

Muss man so einen Mist auch noch kommentieren?

2


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#570436

From"Siegfrid Breuer" <point@tipota.de>
Date2022-10-11 14:47 +0200
Message-ID<G2dRrQkznYB@tipota.de>
In reply to#570413
  harakiri.sanktionen@mail1a.de (Manfred) schrieb:

> Vom Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck bis zu Mainstream-
> Medien wie der Bild-Zeitung: Sie alle fordern die Deutschen
> auf, den Atomkrieg nicht zu fürchten. Putin bluffe nur.

  Abseits der Tagesschau tut Putin ja recht wenig, was das angeht,
  nur die Drecks-Amis lassen ihren dementen Scheintoten auf die Kacke 
  hauen wie bloed, was das angeht.

-- 
> Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$.dlg@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

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