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Habecks Verstaatlichung von Uniper kostet Steuerzahler 27,5 Milliarden Euro.

Started byManfred <hara.kiri.sanktionen@mail1a.de>
First post2022-09-21 19:53 +0200
Last post2022-09-21 22:21 +0200
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  Habecks Verstaatlichung von Uniper kostet Steuerzahler 27,5 Milliarden Euro. Manfred <hara.kiri.sanktionen@mail1a.de> - 2022-09-21 19:53 +0200
    Re: Habecks Verstaatlichung von Uniper kostet Steuerzahler 27,5 Milliarden Euro. "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-09-21 21:03 +0200
    Re: Habecks Verstaatlichung von Uniper kostet Steuerzahler 27,5 Milliarden Euro. Viva los Banderas <vlb@chammy.info> - 2022-09-21 22:21 +0200

#567810 — Habecks Verstaatlichung von Uniper kostet Steuerzahler 27,5 Milliarden Euro.

FromManfred <hara.kiri.sanktionen@mail1a.de>
Date2022-09-21 19:53 +0200
SubjectHabecks Verstaatlichung von Uniper kostet Steuerzahler 27,5 Milliarden Euro.
Message-ID<tgfj1p$ahr$1@gioia.aioe.org>
Ergänzung zur Uniper-Übernahme – in Finnland knallen die Sektkorken

Ein Artikel von: Jens Berger

Gestern berichteten die NachDenkSeiten über „Habecks Umlagen-
Fiasko“ und sagten die heute angekündigte Verstaatlichung
des Gasversorgers Uniper bereits voraus. Da die Verstaat-
lichung in der heutigen Pressekonferenz von Robert Habeck
jedoch seltsam kommuniziert wurde, ist eine kurze Ergänzung
nötig.

Nach dem jetzigen Stand kostet die Verstaatlichung den Steuer-
zahler nämlich nicht die „etwa 500 Millionen“ Euro, die in die-
sem Kontext heute genannt werden und auch nicht inkl. neuer
Kreditlinien 8,5 Milliarden Euro, wie es im Kleingedruckten
heißt.

Der Preis für den Steuerzahler beläuft sich vielmehr auf stolze
16,5 Milliarden Euro. Zählt man die bereits gegebene „alte“
KfW-Kreditlinie hinzu, sind es sogar 27,5 Milliarden Euro.

Vor allem die Übernahme der Kredite des ehemaligen Uniper-
Großaktionärs Fortum lässt Fragen offen. Von Jens Berger. (...)

Als Hindernis für die Verstaatlichung von Uniper galt immer
ein Gesellschafterdarlehen des ehemaligen Großaktionärs Fortum.
Fortum besaß bislang mit einem Anteil von 78% die klare Aktien-
mehrheit von Uniper. Bereits vor dem russischen Einmarsch in
die Ukraine gab es bekanntlich Preissteigerungen an den Gas
Großhandelsmärkten.

Dies führte dazu, dass die Uniper-Mutter Fortum ihrer deutschen
Tochter ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von vier Milliarden
Euro und eine zusätzliche Kreditlinie in gleicher Höhe zur
Verfügung stellen musste, um die Liquidität von Uniper
zu sichern.

Diese beiden Kredite in Höhe von acht Milliarden Euro (lt. Aus-
sage von Robert Habeck handelt es sich jedoch „nur“ um 7,5 Mil-
liarden Euro) sind mittlerweile jedoch voll aufgezehrt – an-
sonsten hätte der Bund ja nicht seinerseits immer wieder
neue Kreditlinien über die KfW zur Verfügung stellen müssen.

Kurz zusammengefasst: Fortums Anteile waren gestern rund 500
Millionen Euro wert und die acht bzw. 7,5 Milliarden Euro
Kredit an Uniper waren de facto verbrannt.

Wenn der Bund nun über die KfW diese Kredite – wie es Habeck
ausdrückt – „übernimmt“, heißt dies, dass er Fortum acht bzw.
7,5 Milliarden Euro zusätzlich zum Übernahmepreis von 500 Mil-
lionen Euro überweist. Fortum bekommt vom deutschen Staat also
ein Vielfaches des realen Unternehmenswertes überwiesen.

Das ist ein sehr schlechtes Geschäft für den Steuerzahler und
ein sehr gutes Geschäft für Fortum. Dementsprechend glücklich
sind nun auch die Fortum-Aktionäre. Der Aktienkurs von Fortum
ist binnen weniger Tage um mehr als ein Drittel gestiegen.

Chart:
https://www.nachdenkseiten.de/upload/bilder/220921_fortum.jpg

Und bei wem knallten heute die Sektkorken genau? Fortum ist
de facto ein finnisches Staatsunternehmen, an dem der finni-
sche Staat mehr als 50% der Aktien hält. Bereits im Vorfeld
drohte Finnland der Bundesregierung offen mit einer Ent-
schädigungsklage für den Fall, dass die Bundesrepublik
die besagten Kredite nicht voll zurückerstattet.

Das hat man ja nun getan und Fortum bzw. den finnischen Staat
so die bereits realisierten Verluste ihrer Tochter abgenom-
men; genau genommen hat natürlich nicht die Bundesrepublik,
sondern der Steuerzahler diese Verluste übernommen.

In seiner unnachahmlichen „Logik“ erklärte Habeck in der Pres-
sekonferenz übrigens, dass dies ja Kredite seien und Uniper
diese Kredite natürlich zurückzahle, wenn „das Unternehmen
wieder solvent genug ist, dies zu tun“.

Nun gut, ein Unternehmen, das keine Milliarde Euro wert ist,
hat also nun insgesamt rund 26 Milliarden Euro Schulden beim
deutschen Staat. Damit ist der Weg vorgegeben. Um diese Sum-
me in der Zukunft überhaupt zurückzahlen zu können, muss
dieses Geld über hohe Margen im Gasgeschäft verdient
werden. Am Ende zahlt also der dumme Michel. Wie immer.
mehr: https://www.nachdenkseiten.de/?p=88324

"Am Ende zahlt also der dumme Michel. Wie immer."

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#567817

From"Siegfrid Breuer" <point@tipota.de>
Date2022-09-21 21:03 +0200
Message-ID<G1IDwoSUnYB@tipota.de>
In reply to#567810
  hara.kiri.sanktionen@mail1a.de (Manfred) schrieb:

> Nach dem jetzigen Stand kostet die Verstaatlichung den Steuer-
> zahler nämlich nicht die ?etwa 500 Millionen? Euro, die in die-
> sem Kontext heute genannt werden und auch nicht inkl. neuer
> Kreditlinien 8,5 Milliarden Euro, wie es im Kleingedruckten
> heißt.

  Hatte nicht schon einer seiner Vorgaenger gesagt, dass es wichtig 
  ist, dass das Geld nicht die Deutschen haben? Der gruene Idiot 
  perfektioniert das doch nur gerade.

-- 
> Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
[weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in
<http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$.dlg@40tude.net%3E>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

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#567823

FromViva los Banderas <vlb@chammy.info>
Date2022-09-21 22:21 +0200
Message-ID<tgfrj8$22atb$3@news.mixmin.net>
In reply to#567810
Am 21.09.2022 um 19:53 schrieb Manfred:

> Habecks Verstaatlichung von Uniper kostet Steuerzahler 27,5 Milliarden Euro.

Diese Sozialisten die !!!

Immer umverteilen von den Reichen auf die Kleinen!

Pfui!


Bandera

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