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| Started by | Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> |
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| First post | 2022-01-25 21:27 +0000 |
| Last post | 2022-01-26 18:18 +0000 |
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Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2022-01-25 21:27 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-01-25 18:51 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-01-26 08:45 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-01-26 20:12 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-28 12:04 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2022-01-28 13:43 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-29 11:12 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-29 16:22 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-29 19:10 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-01-27 17:16 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-27 17:39 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-01-27 09:21 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-01-29 07:33 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-29 07:43 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-01-29 09:17 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-29 16:22 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-29 17:24 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-01-27 15:00 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-27 18:56 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-01-28 14:29 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-29 07:38 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-29 08:03 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-29 08:22 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-29 08:17 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-01-29 16:09 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-29 17:40 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-29 16:22 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-29 19:00 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-29 19:27 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-29 19:39 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-30 15:47 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-01-30 07:22 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-01-31 13:54 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-31 15:48 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-01 14:42 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-02-02 17:56 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-02-03 15:18 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-01-25 18:54 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-01-25 22:48 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-26 08:50 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-26 09:15 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-01-26 09:27 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-01-26 00:59 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2022-01-26 15:03 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2022-01-26 12:56 -0500
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-28 12:14 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-01-28 13:37 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-28 15:41 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-01-28 17:20 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-28 18:37 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-28 17:42 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-28 19:30 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-28 19:57 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-28 22:52 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Johannes Leckebusch <jlnospam@johannes-leckebusch.de> - 2022-01-28 21:09 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-28 22:52 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2022-01-29 07:29 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-29 16:22 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-01-27 10:56 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-01-28 06:40 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-28 01:49 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-28 11:58 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-28 04:20 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-01-28 13:34 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-28 15:41 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Peter Veith <veith@snafu.de> - 2022-01-29 07:56 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-01-29 10:02 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-29 16:22 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-29 08:08 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-01-29 16:57 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-01-28 13:56 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2022-01-29 08:47 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-01-28 05:04 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2022-01-28 14:52 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-01-28 15:26 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-01-28 15:41 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> - 2022-01-29 16:57 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-26 09:09 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2022-02-02 00:44 -0800
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2022-01-26 09:29 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2022-01-26 08:59 +0000
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-01-26 13:31 +0100
Re: Ich schäme mich, ein Deutscher zu sein Christian Schumacher <cs.spam@nurfuerspam.de> - 2022-01-26 18:18 +0000
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 01:49 -0800 |
| Message-ID | <b590f7e5-3ee6-49c0-9ed8-2c9ee06d053dn@googlegroups.com> |
| In reply to | #540858 |
Ruediger Lahl schrieb am Freitag, 28. Januar 2022 um 06:41:41 UTC+1: > Die Leute haben damals innerhalb ihrer moralischen Wertegrenzen > gehandelt. Das man Schwarze als Arbeitssklaven einsetzte, war ganz > natürlich. Verwerflich wurde es später und wäre es vorher schon > verwerflich gewesen, hätten sie es in unserer Kolonialzeit nicht > gemacht. Man kann die Leute IMHO nicht im Nachhinein für etwas schuldig > sprechen, was zu der Zeit keine Schuld bedeutete. ACK Daher wird auch immer mit Moral argumentiert: "Schämen", "Gefühl", "Schuld" (im nichtjuristischen Sinne). Dabei wird "übersehen", daß sich die Moral naheliegend über die Zeit ändert und von den jeweils herrschenden Bedingungen abhängt. Kurz: Die herrschende Moral ist immer die Moral der Herrschenden. Man stelle sich nur eine glückliche Zukunft vor, wo in der Welt Krieg, Hunger und Obdachlosigkeit unbekannt ist. Was werden diese zukünftigen Menschen dann über uns sagen? Werden sie sich schämen Mensch zu sein, weil ihr Ahne es zugelassen hat, daß jährlich 8 Mio. Menschen verhungert sind, während er "Brot" (E5 / 10) im Pkw verfahren hat? Wieviel Menschenleben haben das Afghanistan und Mali-Abenteuer unlängst gekostet? Wieviel Obdachlose gibt es derzeit? Lassen uns unsere Nachkommen fairgehandelten Biokaffee und die 20 EUR p.a. für SOS-Kinderdorf als bürgerliche Mildtätigkeit entschuldigend durchgehen? Ich habe da meine Zweifel. Peter
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 11:58 +0000 |
| Message-ID | <3t61f3d983i5cdf5n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #540858 |
On Fri, 28 Jan 2022 06:40:07 Ruediger Lahl wrote: > Schuldzuweisungen für Sachen in der Vergangenheit sehe ich sowieso > kritisch. Nicht für WK2, aber beispielsweise für unsere > Kolonialzeit. Die Leute haben damals innerhalb ihrer moralischen > Wertegrenzen gehandelt. Das man Schwarze als Arbeitssklaven > einsetzte, war ganz natürlich. Auch damals nicht für alle (in Europa sind vermutlich vergleichsweise wenig Menschen mit Sklaven in Kontakt gekommen), aber es war natürlich sehr bequem und hat den Wohlstand vieler ein kleines bisschen und den einiger weniger ganz erheblich gefördert. Im Grund genommen ist genau der letzte Punkt immer ein Warnsignal, dass etwas nicht so lauft, wie es gut wäre - ob im Sklavenhandel, ob im Altreich der Nazis oder auch heute an ein paar Stellen. > Verwerflich wurde es später und wäre es vorher schon verwerflich > gewesen, hätten sie es in unserer Kolonialzeit nicht gemacht. Bitte *was*? Die Medien sind voll von Dingen, die getan werden, obwohl sie verwerflich sind - also selbst wenn Du mit geänderten Moralvorstellungen argumentierst (die gibt es fraglos), dann ist doch nicht bloß die Existenz der Sklaverei auch schon deren Rechtfertigung. > Man kann die Leute IMHO nicht im Nachhinein für etwas schuldig > sprechen, was zu der Zeit keine Schuld bedeutete. Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie keine Schuld bedeutete. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Laute Schweine verdient die Freiheit: Stefan! (Sloganizer)
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 04:20 -0800 |
| Message-ID | <e7d36206-3b9f-4b25-9117-962606093ea6n@googlegroups.com> |
| In reply to | #540912 |
Stefan Froehlich schrieb am Freitag, 28. Januar 2022 um 12:58:19 UTC+1: > Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie keine > Schuld bedeutete. Welche Arroganz, was für eine Unwissenheit, wieviel Dummheit ist nötig!? Peter
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 13:34 +0100 |
| Message-ID | <20220128133419.6aac9766.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #540918 |
Peter Veith <veith@snafu.de> wrote: > Stefan Froehlich schrieb am Freitag, 28. Januar 2022 um 12:58:19 > UTC+1: > > > Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie > > keine Schuld bedeutete. > > Welche Arroganz, was für eine Unwissenheit, wieviel Dummheit ist > nötig!? Dass du's nicht verstehst ... Ein einfaches Beispiel, für die besonders schlauen. Ein Mord bleibt ein Mord bleibt ein Mord, auch wenn der Mörder anderer Meinung ist.
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| From | "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 15:41 +0100 |
| Message-ID | <FmhsZyGznYB@tipota.de> |
| In reply to | #540920 |
dietz-usenet@rotfl.franken.de (Dietz Proepper) schrieb: > Ein einfaches Beispiel, für die besonders schlauen. Ein Mord bleibt > ein Mord bleibt ein Mord, auch wenn der Mörder anderer Meinung ist. Und Wachstube-fegen oder Tippse-sein bleibt Massenmord, newahr? Wie bescheuert muss man eigentlich sein, und was unterscheidet die heutigen Deuter von denen, die damals[tm] Jude-sein ganz aehnlich steif gedeutet hatten? -- > Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ [weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in <http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$.dlg@40tude.net%3E>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-29 07:56 +0100 |
| Message-ID | <st2ofm$uta$1@dont-email.me> |
| In reply to | #540920 |
Am 28.01.2022 um 13:34 schrieb Dietz Proepper: > Peter Veith wrote: >> Stefan Froehlich schrieb am Freitag, 28. Januar 2022, 12:58:19: >>> Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie >>> keine Schuld bedeutete. >> >> Welche Arroganz, was für eine Unwissenheit, wieviel Dummheit ist >> nötig!? > > Dass du's nicht verstehst ... > > Ein einfaches Beispiel, für die besonders schlauen. Ein Mord bleibt ein > Mord bleibt ein Mord, auch wenn der Mörder anderer Meinung ist. Nun als erstes schlägst Du den Unterschied zwischen Moral und Meinung nach. Im weiteren machst Du dich über die unterschiedlichen Mord-Definitionen der Strafrechtssysteme und über die Zeit schlau. Abschließend referierst Du, wie man per Definition Menschen aus dem Begriff "Mensch" und somit der Strafbarkeit nimmt. Bitte fang bei "Neger" und "Sklave" an und arbeite Dich über "Jude" und "Untermensch" vor. Das Thema "feindlicher Soldat" und "Fötus" sowie "Sterbehilfe" behandeln wir dann im Anschluß, Danke. Veith -- "Wenn es eine Impfpflicht gibt, dann können die sich viel leichter entscheiden." Katrin Göring-Eckardt, Januar 2022 http://www.DDR-Luftwaffe.de
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-29 10:02 +0100 |
| Message-ID | <20220129100220.356c8b3b.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #541014 |
Peter Veith <veith@snafu.de> wrote: > Am 28.01.2022 um 13:34 schrieb Dietz Proepper: > > > Peter Veith wrote: > >> Stefan Froehlich schrieb am Freitag, 28. Januar 2022, 12:58:19: > >>> Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie > >>> keine Schuld bedeutete. > >> > >> Welche Arroganz, was für eine Unwissenheit, wieviel Dummheit ist > >> nötig!? > > > > Dass du's nicht verstehst ... > > > > Ein einfaches Beispiel, für die besonders schlauen. Ein Mord bleibt > > ein Mord bleibt ein Mord, auch wenn der Mörder anderer Meinung ist. > > > > Nun als erstes schlägst Du den Unterschied zwischen Moral und Meinung > nach. Wer bei bestimmten Verbrechen erst im Moralhandbuch nachschauen muss, der ist halt einfach ein Arschloch. Und wenn er dann noch im KZ Türsteher war, dann hat das halt (zum Glück, zumindest manchmal) Konsequenzen. > Im weiteren machst Du dich über die unterschiedlichen > Mord-Definitionen der Strafrechtssysteme und über die Zeit schlau. Das Konzept des Beispiels sollte dich doch nicht *auch* noch überfordern, oder? Aber dumme Frage - hat man das euch eigentlich gar nichts beigebracht damals, im real existierenden Sozialismus? Also, so Sachen, dass dumme Revisionistenarschlöcher vielleicht einfach die Fresse halten, sonst könnten sie diese poliert bekommen?
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| From | "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-29 16:22 +0100 |
| Message-ID | <FmlxC7MjnYB@tipota.de> |
| In reply to | #541045 |
dietz-usenet@rotfl.franken.de (Dietz Proepper) schrieb: > Wer bei bestimmten Verbrechen erst im Moralhandbuch nachschauen muss, > der ist halt einfach ein Arschloch. ...oder sich an seinen hippokratischen Eid erinnern? -- > (PATSCH-an-die-Stirn-klatsch) - richtig, das hatte ich glatt vergessen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ [Ottmar Ohlemacher in <1osceep3uovn$.16sdnon35l7gr.dlg@40tude.net>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-29 08:08 +0100 |
| Message-ID | <st2p53$3jo$1@dont-email.me> |
| In reply to | #540920 |
Am 28.01.2022 um 13:34 schrieb Dietz Proepper: > Peter Veith <veith@snafu.de> wrote: >> Stefan Froehlich schrieb am Freitag, 28. Januar 2022 um 12:58:19 >>> Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie >>> keine Schuld bedeutete. >> >> Welche Arroganz, was für eine Unwissenheit, wieviel Dummheit ist >> nötig!? > > Dass du's nicht verstehst ... > > Ein einfaches Beispiel, für die besonders schlauen. Ein Mord bleibt ein > Mord bleibt ein Mord, auch wenn der Mörder anderer Meinung ist. Ach Dietz. Zielsicher wie immer hast Du nicht das Argument für die besonders schlauen sondern das für die extra-blöden gefunden. Die Meinung des Mörders zählt *nie*. Es zählt *immer* nur die Meinung derer, die den Mörder verurteilen. Und deren Meinung kann sich über die Zeit durchaus ändern. -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-29 16:57 +0100 |
| Message-ID | <1v2y8s3cv4p0r.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #540920 |
Dietz Proepper schrieb am 28.01.22: > Peter Veith <veith@snafu.de> wrote: > >> Stefan Froehlich schrieb am Freitag, 28. Januar 2022 um 12:58:19 >> UTC+1: >> >>> Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie >>> keine Schuld bedeutete. >> >> Welche Arroganz, was für eine Unwissenheit, wieviel Dummheit ist >> nötig!? > > Dass du's nicht verstehst ... > > Ein einfaches Beispiel, für die besonders schlauen. Ein Mord bleibt ein > Mord bleibt ein Mord, auch wenn der Mörder anderer Meinung ist. Einfach und falsch. Auch die Definition von "Mord", die Strafbarkeit und die -hmmm- moralische Gewichtung der Tötung eines anderen Menschen wurde und wird in verschiedenen Kulturen unterschiedlich gesehen und hat zudem im Verlauf der Zeit _erhebliche_ Wandlungen erfahren. BTW: Deine Ausrede bei Peter mit "nur ein Beispiel" ist dir hoffentlich selbst peinlich., oder? Du hast in diesem Beispiel "Mord" eine absolute Allgemeingültigkeit beansprucht. Darauf bezog sich die Antwort. MfG Gerald -- Sechs Prozent der Wohlhabenden spielten Lotto, hingegen verwetteten 77 Prozent der Armen einen Teil ihres Geldes. - aus Thomas Corleys Studie über die Gewohnheiten von Armen und Reichen
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 13:56 +0100 |
| Message-ID | <st0smc.7a8.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #540912 |
*Stefan Froehlich* schrieb: > On Fri, 28 Jan 2022 06:40:07 Ruediger Lahl wrote: >> Schuldzuweisungen für Sachen in der Vergangenheit sehe ich sowieso >> kritisch. Nicht für WK2, aber beispielsweise für unsere >> Kolonialzeit. Die Leute haben damals innerhalb ihrer moralischen >> Wertegrenzen gehandelt. Das man Schwarze als Arbeitssklaven >> einsetzte, war ganz natürlich. > > Auch damals nicht für alle (in Europa sind vermutlich > vergleichsweise wenig Menschen mit Sklaven in Kontakt gekommen), > aber es war natürlich sehr bequem und hat den Wohlstand vieler ein > kleines bisschen und den einiger weniger ganz erheblich gefördert. > > Im Grund genommen ist genau der letzte Punkt immer ein Warnsignal, > dass etwas nicht so lauft, wie es gut wäre - ob im Sklavenhandel, ob > im Altreich der Nazis oder auch heute an ein paar Stellen. Das kannst du nicht verallgemeinern. Mir fallen da beispielsweise spontan einige Tech-Imperien ein und ganz aktuell BioNTech. >> Verwerflich wurde es später und wäre es vorher schon verwerflich >> gewesen, hätten sie es in unserer Kolonialzeit nicht gemacht. > > Bitte *was*? > > Die Medien sind voll von Dingen, die getan werden, obwohl sie > verwerflich sind Welche Medien waren denn Anfang des 20sten Jahrhundert omnipräsent. Und in welchen davon wurden Schwarze als gleichberechtigte Menschen beschrieben? Nein, die Menschen waren in ihrem Weltbild und der daraus hervorgehenden Erziehung beheimatet. >> Man kann die Leute IMHO nicht im Nachhinein für etwas schuldig >> sprechen, was zu der Zeit keine Schuld bedeutete. > > Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie keine > Schuld bedeutete. Nein, das geht nicht. Ob etwas richtig oder falsch ist, kann sich durchaus mit der Zeit hin und her bewegen. Ist es zu einer Zeit passiert, in der das niemand als verwerflich ansah, kann man das zwar im Nachhinein als "jetzt falsch" bezeichnen, aber denjenigen nicht beschuldigen. Zwangsehe mit 14 war mal ein vollkommen normales handeln. Hunde verbrachten ihr Leben an einer Kette. Folter ein probates Mittel zur Wahrheitsfindung. Da hat sich niemand schuldig gemacht. -- bis denne
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2022-01-29 08:47 +0000 |
| Message-ID | <7t61f4f85ci7feedn3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #540924 |
On Fri, 28 Jan 2022 13:56:28 Ruediger Lahl wrote: > *Stefan Froehlich* schrieb: >> On Fri, 28 Jan 2022 06:40:07 Ruediger Lahl wrote: >>> Schuldzuweisungen für Sachen in der Vergangenheit sehe ich >>> sowieso kritisch. Nicht für WK2, aber beispielsweise für unsere >>> Kolonialzeit. Die Leute haben damals innerhalb ihrer >>> moralischen Wertegrenzen gehandelt. Das man Schwarze als >>> Arbeitssklaven einsetzte, war ganz natürlich. >> Auch damals nicht für alle (in Europa sind vermutlich >> vergleichsweise wenig Menschen mit Sklaven in Kontakt gekommen), >> aber es war natürlich sehr bequem und hat den Wohlstand vieler >> ein kleines bisschen und den einiger weniger ganz erheblich >> gefördert. >> Im Grund genommen ist genau der letzte Punkt immer ein >> Warnsignal, dass etwas nicht so lauft, wie es gut wäre - ob im >> Sklavenhandel, ob im Altreich der Nazis oder auch heute an ein >> paar Stellen. > Das kannst du nicht verallgemeinern. > Mir fallen da beispielsweise spontan einige Tech-Imperien ein und > ganz aktuell BioNTech. Das Ausmaß dessen, was irgendwo falsch läuft, ist natürlich in Einzelfällen sehr unterschiedlich. Aber trotzdem. >>> Verwerflich wurde es später und wäre es vorher schon verwerflich >>> gewesen, hätten sie es in unserer Kolonialzeit nicht gemacht. >> Bitte *was*? >> >> Die Medien sind voll von Dingen, die getan werden, obwohl sie >> verwerflich sind > Welche Medien waren denn Anfang des 20sten Jahrhundert > omnipräsent. Darum ging's mir nicht, sondern darum, dass sich die Menschen von ihren Grundvoraussetzungen her innerhalb von drei Generationen nicht verändert haben (und wahrscheinlich auch nicht innerhalb von 30). Wenn heute reihenweise und mit größter Selbstverständlichkeit Dinge getan werden, die nach heutigen Maßstäben verwerflich sind, dann wird sinngemäß das gleiche auch im Dritten Reich und davor der Fall gewesen sein. Manchmal handelt es sich nur um Steuerbetrug o.ä., dann sperrt man die Leute ein und alles ist gut. Manchmal ist es die Mafia, dann wird es deutlich schwieriger, und in Einzelfällen ist es halt Völerkmord. Aber weder braucht mir jemand daherzukommen mit "wir haben gedacht, das ist eh ok", noch braucht man die Menschen postum zu rehabilitieren. > Und in welchen davon wurden Schwarze als gleichberechtigte > Menschen beschrieben? Nein, die Menschen waren in ihrem Weltbild > und der daraus hervorgehenden Erziehung beheimatet. Oh, es gab damals sehr viele Menschen, denen auf den ersten Blick klar war, dass auch Schwarze damals zwar noch keine Mitbürger, sehr wohl aber Mitmenschen waren. Das waren eher nicht die, die damit Geld verdient haben, klar, und dementsprechend seltener gehört wurden. Verloren haben die Sklavenhalter btw nie; die Abschaffung der Sklaverei wurde ihnen in UK dann noch teuer abgekauft, die damals verschobenen Vermögen existieren zum Teil noch bis heute (ich meine mich im Hinterkopf an einen Artikel zu erinnern, der auch BJ in diesen Zusammenhang stellt). Also im Grund genommen sehr ähnlich zur Sklaverei während des Dritten Reichs - auch deren Profiteure bzw. inzwischen längst ihre Nachkommen leben bis heute sehr gut davon. *Jeder* hat das mitbekommen können, hier wie dort, *jeder* hat auch darauf verzichten können. Reich wurde man dann halt nicht. >> Man kann sie durchaus schuldig dafür sprechen, dass es für sie >> keine Schuld bedeutete. > Nein, das geht nicht. Aber natürlich geht das. > Ob etwas richtig oder falsch ist, kann sich durchaus mit der Zeit > hin und her bewegen. Ist es zu einer Zeit passiert, in der das > niemand als verwerflich ansah, kann man das zwar im Nachhinein als > "jetzt falsch" bezeichnen, aber denjenigen nicht beschuldigen. Gar keine Frage, Rechtsordnungen ändern sich schließlich ständig. Einen Mitmenschen nicht als Mitmenschen zu betrachten geht IMNSHO aber spätestens seit der Zeitenwende einfach gar nicht mehr, auch dann nicht, wenn das alle anderen rundherum ganz super und voll in Ordnung finden. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan - reizvolle Felle kauft der deutsche Staat! (Sloganizer)
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| From | Herwig <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 05:04 -0800 |
| Message-ID | <f085d14f-e7bb-43f1-b007-8672b067ea64n@googlegroups.com> |
| In reply to | #540858 |
2022-01-28 14:05:00 +0100 > ... > Wer heute noch Reparationszahlungen von mir will, kann mich mal. Da gibt es noch andere offene Rechnungen. ARF- oder ZDF Mediathek, da gibt es einen dreiteiligen Beitrag über Piraten. Der zweite ist über Sir Francis Drake. Man kann mal über die 27 Tonnen Silber und Gold reden, die er den Spaniern geklaut hat, um sie seiner Königin zu Füssen zu legen. Vielleicht muss man es den Spaniern mal stecken, dass sie das ganze Gold zurückhaben möchten? Und natürlich: den indigenen Völkern SüdAmerikas, dass sie das Gold von den Spaniern zurück haben möchten? Wie hoch war noch das LöseGeld für Atahualpa? Ein Raum, so hoch mit Gold angefüllt, wie Pizzaro mit seinem Schwert kratzen konnte? Ich sehe gerade in der Wikipedia: 6 Tonnen Gold und 11 Tonnen Silber. Also fast eine Milliarde Euro. Tja - und wenn die indigenen Völker SüdAmerikas sich an diese Forderung ranhängen wollen, müssen die "Import-Indianer" - also die eingewanderten Europäer - natürlich von diesem GeldSegen ausgenommen werden. Nochmal Grund für BürgerKrieg. Die Welt ist voll von ReparationsZahlungen oder Forderungen nach solchen. Wenn man das mal weltweit durchrechnete ... - und was ist mit den uralten Forderungen und der Verzinsung derselben? Stamm A hat Stamm B einmal das Feuer geklaut. Wie will man das auseinander klamüsern? Jedenfalls, wenn man einen Grund sucht, irgendwo Unfrieden zu stiften - ReparationsZahlungen sind noch auf absehbare Zeit ein fruchtbares Thema. Herwig
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 14:52 +0100 |
| Message-ID | <j5ic6iFuad0U6@mid.individual.net> |
| In reply to | #540858 |
Hej, Am 28.01.22 um 06:40 schrieb Ruediger Lahl: > Schuldzuweisungen für Sachen in der Vergangenheit sehe ich sowieso > kritisch. Nicht für WK2, aber beispielsweise für unsere Kolonialzeit. > Die Leute haben damals innerhalb ihrer moralischen Wertegrenzen > gehandelt. Das man Schwarze als Arbeitssklaven einsetzte, war ganz > natürlich. Verwerflich wurde es später und wäre es vorher schon > verwerflich gewesen, hätten sie es in unserer Kolonialzeit nicht > gemacht. Man kann die Leute IMHO nicht im Nachhinein für etwas schuldig > sprechen, was zu der Zeit keine Schuld bedeutete. Auch nicht für die Impfversuche mit dem Negern, die dann auch noch unsachgemäß gemacht wurden und viel Tote erzeugten? Berühmt-berüchtig dürften die belgischen Kongogräueln sein. ..................wikipedia...................... Unter der Bezeichnung Kongogräuel wurde die systematische Ausplünderung des Kongo-Freistaats etwa zwischen 1888 und 1908 bekannt, als Konzessionsgesellschaften, vor allem die Société générale de Belgique, die Kautschukgewinnung mittels Sklaverei und Zwangsarbeit betrieben. Dabei kam es massenhaft zu Geiselnahmen, Tötungen, Verstümmelungen und Vergewaltigungen. Es wird geschätzt, dass acht bis zehn Millionen Kongolesen den Tod fanden, etwa die Hälfte der damaligen Bevölkerung.[1] Der Kongo-Freistaat war die Privatkolonie des Königs der Belgier, Leopolds II. von Sachsen-Coburg und Gotha. Hauptaktionär der Konzessionsgesellschaften war der Kongo-Freistaat, also Leopold II. selbst. .................................................... -- -- mfg Hartmut Ott
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 15:26 +0100 |
| Message-ID | <st11vl.9u0.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #540937 |
*Hartmut Ott* schrieb: > Am 28.01.22 um 06:40 schrieb Ruediger Lahl: >> Schuldzuweisungen für Sachen in der Vergangenheit sehe ich sowieso >> kritisch. Nicht für WK2, aber beispielsweise für unsere Kolonialzeit. >> Die Leute haben damals innerhalb ihrer moralischen Wertegrenzen >> gehandelt. Das man Schwarze als Arbeitssklaven einsetzte, war ganz >> natürlich. Verwerflich wurde es später und wäre es vorher schon >> verwerflich gewesen, hätten sie es in unserer Kolonialzeit nicht >> gemacht. Man kann die Leute IMHO nicht im Nachhinein für etwas schuldig >> sprechen, was zu der Zeit keine Schuld bedeutete. > > Auch nicht für die Impfversuche mit dem Negern, die dann auch noch > unsachgemäß gemacht wurden und viel Tote erzeugten? Berühmt-berüchtig > dürften die belgischen Kongogräueln sein. Nein. Die haben guten Gewissens und gesellschaftlich anerkannt gehandelt. Die "Neger" waren bessere Versuchskaninchen. Da spreche ich alle frei. Erst ab so 1930 an beginne ich das anders zu sehen. da hätte man das schon anders einordnen können. -- bis denne
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| From | "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-28 15:41 +0100 |
| Message-ID | <FmhsZcFEnYB@tipota.de> |
| In reply to | #540858 |
ruediger.lahl@gmx.de (Ruediger Lahl) schrieb: > Man kann die Leute IMHO nicht im Nachhinein für etwas > schuldig sprechen, was zu der Zeit keine Schuld bedeutete. Erzaehl das mal den Kaputten, die heutzutage genuesslich jedes Buebchen, das es damals vorzog, die Wachstube im KZ zu fegen, anstatt sich an der Ostfront verheizen zu lassen, wegen Massenmord verknacken wollen, um ihren Fans noch ne Zeitlang Futter liefern zu koennen. Bald bleiben ihnen nur noch die Pimpfe der HJ. -- > Wenn man bloed im Kopf ist, dann ist alles egal. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ [weissagt Ottmar Ohlemacher 2008 das Motto der Mehrheit der Buerger in <http://al.howardknight.net/?&MSGI=%3C1aoyopdvid5p3$.f0d0xr5u941l$.dlg@40tude.net%3E>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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| From | Gerald Gruner <gerald314@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-29 16:57 +0100 |
| Message-ID | <16igexmlqjvln.dlg@10235314.user.individual.de> |
| In reply to | #540572 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am 26.01.22: > Am 26.01.22 um 08:42 schrieb Dietz Proepper: >> Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> wrote: >> >>> On 25/01/2022 20:48, Johannes Leckebusch wrote: >>>> Aber nein - niemals werde ich stolz darauf sein können, ein >>>> Deutscher zu sein. >>> >>> Nun ja, das mit dem Stolz ist so ein Ding. Deutschland ist mehr als >>> die 12 Jahre 33-45. Ich kenne "meine" Geschichte und weiß es >>> einzuordnen. Ohne Whataboutism, es gibt genug Franzosen, Engländer >>> oder Belgier die "Stolz auf ihr Land" sind. >> >> Keine Frage. Ich finde es aber relativ albern, auf Sachen stolz zu sein >> an denen man selber praktisch keinen Anteil hatte. >> > Das impliziert dann aber im Gegenschluß auch, daß man sich für nichts > schämen muß was Landsleute historisch angestellt haben, und Gedanken wie > Reparationszahlungen, "historische Schuld", "historische Verantwortung" > auch komplett nichtig sind? Das wäre logisch. Man lehnt Stolz und Schuld über Dinge, an denen man keinen persönlichen Anteil hatte, entweder _beide_ ab oder akzeptiert beide. Ansonsten wäre das ein Widerspruch. Aber mit Logik kommt man hierzulande bekanntlich nicht weit. Doppelmoral rulez... MfG Gerald -- Es gibt zwei Gruppen, die die Benutzung von Wahlcomputern unterstützen: 1. Wahlbetrüger 2. Naivlinge, die sich zu nützlichen Idioten dieser Betrüger machen - (stark verkürzender) Kommentar zu einem Artikel auf Golem.de
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-26 09:09 +0100 |
| Message-ID | <ssqve8$8pv$3@dont-email.me> |
| In reply to | #540538 |
Am 26.01.2022 um 08:42 schrieb Dietz Proepper: > Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> wrote: >> On 25/01/2022 20:48, Johannes Leckebusch wrote: >>> Aber nein - niemals werde ich stolz darauf sein können, ein >>> Deutscher zu sein. >> >> Nun ja, das mit dem Stolz ist so ein Ding. Deutschland ist mehr als >> die 12 Jahre 33-45. Ich kenne "meine" Geschichte und weiß es >> einzuordnen. Ohne Whataboutism, es gibt genug Franzosen, Engländer >> oder Belgier die "Stolz auf ihr Land" sind. > > Keine Frage. Ich finde es aber relativ albern, auf Sachen stolz zu sein > an denen man selber praktisch keinen Anteil hatte. Das liest man oft von Leuten, denen jegliches Geschichtsbewußtsein fehlt bzw., deren Geschichtsbewußtsein nur sehr, sehr eingeschränkt ist. Aber: Wer nicht weiß, wo er herkommt weiß auch nicht, wo er hingeht. -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-02-02 00:44 -0800 |
| Message-ID | <cc48b55f-2b11-40d5-b465-55d5100b0152n@googlegroups.com> |
| In reply to | #540577 |
Lars Gebauer tat kund: > Am 26.01.2022 um 08:42 schrieb Dietz Proepper: > > Goetz Schultz <ng.exp...@goetz.co.uk> wrote: > >> On 25/01/2022 20:48, Johannes Leckebusch wrote: > >>> Aber nein - niemals werde ich stolz darauf sein können, ein > >>> Deutscher zu sein. > >> > >> Nun ja, das mit dem Stolz ist so ein Ding. Deutschland ist mehr als > >> die 12 Jahre 33-45. Ich kenne "meine" Geschichte und weiß es > >> einzuordnen. Ohne Whataboutism, es gibt genug Franzosen, Engländer > >> oder Belgier die "Stolz auf ihr Land" sind. > > > > Keine Frage. Ich finde es aber relativ albern, auf Sachen stolz zu sein > > an denen man selber praktisch keinen Anteil hatte. > Das liest man oft von Leuten, denen jegliches Geschichtsbewußtsein fehlt > bzw., deren Geschichtsbewußtsein nur sehr, sehr eingeschränkt ist. Vor allem liest man es oft von Leuten, die "werden" und "sein" nicht unterscheiden können.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2022-01-26 09:29 +0100 |
| Message-ID | <ssr0j7$hnb$1@dont-email.me> |
| In reply to | #540538 |
Am 26.01.2022 um 01:54 schrieb Maik Koenig: > Noch zu meiner Zeit war der NS-Staat in Geschichte eigentlich nur eine > Randerscheinung. Die grossen Verbrechen wie die "Reichskristallnacht", > Auschwitz etc wurden behandelt, aber es gab nicht einmal die Info zum > "Anschluss" Österreichs, Hitlers Selbstmord (feige wie er war) oder den > Nero-Befehl. Selbst die Nürnberger Prozesse wurden faktisch ignoriert. Ganz praktische Gründe: Man kann nicht den gesamten Geschichtsunterricht dafür verschwenden, 12 Jahre NS minutiös aufzuarbeten. Zumal die gesamte Zeit dafür sowieso nicht reichen würde. > Heute werden Bücher wie "Der Junge im gestreiften Pyjama" gelesen und > Filme wie Schindlers Liste analysiert. Es werden Aufnahmen der > Nürnberger Prozesse gezeigt und die Hintergründe aufgearbeitet. Und > trotzdem ist es zu wenig. Nein, ist es nicht. Sicher: Man könnte manches vielleicht "anders" machen. Manches eventuell sogar "besser". Aber den Königsweg gibt es nicht oder zumindest hat ihn noch keiner gefunden. > Wenn Gestalten wie "Jana aus Kassel" noch > immer existieren, dann läuft da immer noch etwas falsch. Ach was, nein. Was willst Du mit dieser tragischen Heldin? -- هرگز گربه خود را مجبور به معاشرت با انسانها، سگها یا سایر گربهها نکنید
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