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Groups > ger.ct > #470821 > unrolled thread
| Started by | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| First post | 2020-10-22 16:56 +0200 |
| Last post | 2020-10-23 19:35 +0100 |
| Articles | 7 — 7 participants |
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kv.dox "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-22 16:56 +0200
Re: kv.dox Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2020-10-22 18:40 +0200
Re: kv.dox Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-10-22 18:11 +0000
Re: kv.dox Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2020-10-23 14:22 +0000
Re: kv.dox Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2020-10-23 01:17 +0200
Re: kv.dox Hendrik van der Heijden <hvdh@gmx.de> - 2020-10-22 21:01 +0200
Re: kv.dox Sebastian Peters <petseb@nym.mixmin.net> - 2020-10-23 19:35 +0100
| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-10-22 16:56 +0200 |
| Subject | kv.dox |
| Message-ID | <rms6jc$qar$1@solani.org> |
Grünes Licht für kv.dox: Der KIM-Dienst der KBV steht kurz vor dem Start 22.10.2020 - Der Kommunikationsdienst für die Praxis „kv.dox“ steht kurz vor der Einführung. Nach erfolgreicher Prüfung durch die gematik wird jetzt der finale Test des Dienstes der KBV in ausgewählten Praxen vorbereitet. Nach Abschluss des Feldtests können Ärzte und Psychotherapeuten kv.dox bestellen und zum elektronischen Versand von Arztbriefen, Befunden, AU-Bescheinigungen oder anderen medizinischen Dokumenten nutzen. „Wir wollen kv.dox im Laufe des kommenden Monats auf den Markt bringen“, kündigte KBV-Vorstandsvorsitzender Dr. Andreas Gassen an. Mit dem positiven Bescheid der gematik sei ein wichtiger Meilenstein erreicht. kv.dox wurde vom Betreiber der Telematikinfrastruktur (TI) gematik Anfang der Woche als Fachanwendung für die TI zugelassen. Letzte Hürde ist der sogenannte Feldtest. Sobald die Ergebnisse dazu vorliegen, kann die abschließende Zulassung erfolgen. Ab dann können Praxen kv.dox bestellen und auf ihren Praxisrechnern installieren. Arztbriefe sicher elektronisch versenden kv.dox ist ein Dienst für Kommunikation in der Medizin (KIM), der einen sicheren elektronischen Datenaustausch innerhalb der TI ermöglicht. Über solche KIM-Dienste soll künftig die gesamte digitale Kommunikation im Gesundheitswesen laufen. Arztbriefe, AU-Bescheinigungen, Befunde oder auch die Abrechnung können darüber sicher und schnell per E-Mail versandt werden. Von Ärzten für Ärzte Die KBV ist ein Anbieter eines solchen KIM-Dienstes. Mit dem Digitale-Versorgung-Gesetz hat das KV-System erstmals die Möglichkeit erhalten, neben der Industrie eine Komponente der Telematikinfrastruktur den Praxen bereitzustellen. „Wir werden den Kolleginnen und Kollegen ein gutes Produkt zu einem fairen und kostendeckenden Preis anbieten“, sagte KBV-Vorstandsmitglied Dr. Thomas Kriedel. kv.dox sei schließlich ein Produkt von Ärzten für Ärzte. Gassen: Für kv.dox zahlen Praxen nicht drauf Mit acht Euro netto im Monat werde der Preis innerhalb der Förderpauschale liegen, die Praxen für einen KIM-Dienst erhalten, versicherte Gassen und betonte: „Für kv.dox zahlen Praxen nicht drauf.“ Dies sei der KBV sehr wichtig, gerade vor dem Hintergrund der hohen Kosten in den Praxen zur Nutzung der TI. Für acht Euro im Monat können kv.dox-Nutzer so viele Nachrichten empfangen und versenden wie gewünscht; das Datenvolumen ist nicht begrenzt. Im Preis enthalten sind außerdem die Einrichtungsgebühren, das kv.dox KIM Clientmodul sowie der technische Support. Der erste Monat ist zudem kostenfrei. Der KIM-Dienst der KBV passt zu allen Praxisverwaltungssystemen. Seine Nutzer können mit allen Ärzten, Psychotherapeuten, Kassenärztlichen Vereinigungen, Zahnärzten, Krankenhäusern, Pflegeheimen oder Apothekern bundesweit kommunizieren, die einen KIM-Dienst verwenden, egal von welchem Anbieter. Dafür wird es eine Adressliste geben, in der die E-Mail-Adressen aller KIM-Nutzer aufgeführt sind. Voraussetzung für alle KIM-Dienste ist, dass die Nutzer mit einem E-Health-Konnektor arbeiten. Das dafür nötige Update wird gerade durch die Konnektor-Hersteller bereitgestellt. Online bestellen auf dem kv.dox-Portal Sobald der Feldtest in den Praxen abgeschlossen ist und die KBV die Zulassung der gematik erhalten hat, können Praxen den Dienst online über das „kv.dox-Portal“ bestellen. Die KBV stellt die Website gemeinsam mit dem Partner akquinet bereit. Der IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Hamburg setzt kv.dox für die KBV technisch um und kümmert sich künftig um den technischen Support. Info zum Start von kv.dox? Interessierte Praxen können sich auf der Internetseite der KBV anmelden, wenn Sie per E-Mail informiert werden möchten, sobald kv.dox bestellt werden kann. Warum kv.dox Nah dran: kv.dox ist ein Dienst von Ärzten für Ärzte. Als Interessensvertretung der Vertragsärzte und Vertragspsychotherapeuten kennt die KBV die Bedürfnisse, aber auch Probleme der Praxen. Unbegrenzt Nachrichten versenden: Mit kv.dox können Praxen so viele Nachrichten, Arztbriefe oder AU-Bescheinigungen digital versenden, wie sie möchten. Es gibt keine Kontingentbeschränkung. Transparente und feste Preise: Praxen zahlen für kv.dox einen monatlichen Festpreis. Darin ist alles enthalten. Der Preis liegt im Rahmen der Finanzierungspauschale, die die KBV mit den Krankenkassen für KIM-Dienste ausgehandelt hat. Kurze Kündigungsfrist: kv.dox ist monatlich kündbar. Nutzer können also jederzeit aussteigen, wenn sie kv.dox nicht mehr benötigen oder auf ein anderes Produkt umsteigen möchten. Passt zu jedem: kv.dox ist kompatibel mit jedem Praxisverwaltungssystem und jedem Konnektor, unabhängig vom Anbieter.
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
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| Date | 2020-10-22 18:40 +0200 |
| Message-ID | <c8p86hxv45.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #470821 |
Dr. Joachim Neudert meinte: > Grünes Licht für kv.dox: Der KIM-Dienst der KBV steht kurz vor dem > Start Sie lernens einfach nicht. Anstatt dass man eine Infrastruktur für aöögemen verwendbare digital signierte udn verschlüsselte Kommunikation benutzt (etwa jeden ASrzt, der teilnimmt, auffoirdert, ein Zertifikat zu erwerben, gern könnte ja die KBV Zertifizierungs.Authority spielen), baut man wieder eine neue Insel. "kv.dox" für Ärzte, das BEA für die Juristen, De-Mail ... Ich warte auf den Tag, wo ein Mediziner mit kv.doc-Infrastruktur ein verschlüsseltes und signiertes Gutachten o.Ä. an ein Gericht senden will ... -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2020-10-22 18:11 +0000 |
| Message-ID | <rmsi0h$436$1@solani.org> |
| In reply to | #470835 |
Michael Bode <m.g.bode@web.de> wrote: > Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> writes: > >> Sie lernens einfach nicht. Anstatt dass man eine Infrastruktur für >> aöögemen verwendbare digital signierte udn verschlüsselte Kommunikation >> benutzt (etwa jeden ASrzt, der teilnimmt, auffoirdert, ein Zertifikat zu >> erwerben, gern könnte ja die KBV Zertifizierungs.Authority spielen), >> baut man wieder eine neue Insel. "kv.dox" für Ärzte, das BEA für die >> Juristen, De-Mail ... > > Oh doch. Sie haben gelernt. Sehr gut sogar. So einen Fail wie Email wird > es nie wieder geben. Einfach einen offenen Standrd zu definieren, wo > sich jeder beliebig als Teilnehmer oder Provider beteiligen kann, ist > hirnverbrannt. Wie will man damit Geld verdienen? Das muss eine proprietär > abgegrenzte Insel sein. > 8 Euro pro Monat wollen sie von uns. Sicher nur das Einführungsangebot. Anfixen ist ja immer nahezu kostenlos. Zur Sicherheit wird es uns ja auch verpflichtend vorgeschrieben von unserem gerade plötzlich erkrankten Gesundheitsminister. Gute Besserung. -- please forgive my iPhone typos
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| From | Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> |
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| Date | 2020-10-23 14:22 +0000 |
| Message-ID | <rmuovu$nrd$2@dont-email.me> |
| In reply to | #470859 |
Am Thu, 22 Oct 2020 18:11:29 +0000 schrieb Dr. Joachim Neudert: > Zur Sicherheit wird es uns ja auch verpflichtend vorgeschrieben von > unserem gerade plötzlich erkrankten Gesundheitsminister. Gute Besserung. der scheitert doch schon daran, den Ländern bzw. Kreisen eine einheitliche IfSG-Software zu verpassen. Und sollte er es versuchen, wird er erst mal europaweit ausschreiben müsssen (was schon einiges an Vorarbeiten in unzähligen Arbeitskreisen erfordert), gegen Konkurrentenklagen kämpfen müssen und am Ende mit dem Programm in der Hand feststellen, dass die Länder-IT etwa ein Jahr für die Installation benötigt (Prüfung, Testung, Personalräte, Schulungen, rollout). Er kann es natürlich auch machen wie sein Kollege bei der PKW-Maut... aq
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
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| Date | 2020-10-23 01:17 +0200 |
| Message-ID | <FJQujvGDrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #470859 |
neudert@5sl.org (Dr. Joachim Neudert) am 22.10.20 um 18:11: > unserem gerade plötzlich erkrankten Gesundheitsminister. Tja, euer Kammerpräsi hat es anscheinend ja gerade verkündet: Masken nützen nix! Rainer -- Wir sind ein Volk von Verwaltern geworden, nicht nur im öffentlichen Bereich, auch in privatwirtschaftlich organisierten Unternehmen. Und den Verwaltern ging es schon immer besser als denen, die verwaltet wurden. (Holger Marzen in ger.ct)
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| From | Hendrik van der Heijden <hvdh@gmx.de> |
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| Date | 2020-10-22 21:01 +0200 |
| Message-ID | <rmskuc$5hq$1@solani.org> |
| In reply to | #470835 |
Am 22.10.2020 um 18:40 schrieb Diedrich Ehlerding: > Sie lernens einfach nicht. Anstatt dass man eine Infrastruktur für > aöögemen verwendbare digital signierte udn verschlüsselte Kommunikation > benutzt (etwa jeden ASrzt, der teilnimmt, auffoirdert, ein Zertifikat zu > erwerben, gern könnte ja die KBV Zertifizierungs.Authority spielen), > baut man wieder eine neue Insel. "kv.dox" für Ärzte, das BEA für die > Juristen, De-Mail ... Da hat man integral mehr Arbeit zu verkaufen. Lohnt sich. Hat ja auch jedes Land seine eigene Corona-App bekommen. Danach kann man Mannjahre Entwicklung verkaufen, um die alle zu vernetzen. Hendrik vdH
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| From | Sebastian Peters <petseb@nym.mixmin.net> |
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| Date | 2020-10-23 19:35 +0100 |
| Message-ID | <20201023183558.0909F1201FE@fleegle.mixmin.net> |
| In reply to | #470821 |
Dr. Joachim Neudert schrieb
> Arztbriefe sicher elektronisch versenden
^^^^^^
und ich hab's immer noch nicht verstanden.
Da bekommt also der Arzt seinen eArztausweis mit bereits erzeugten Zertifkaten
zusammen mit Eröffnungs-PIN und, sollte er seine minimal 6-stellige (!) PIN
vergessen haben, einer PUK zur Eingabe einer neuen PIN zugeschickt.
Und mit diesem ihm untergeschobenen Schlüssel soll er nun ausgehende Daten
rechtsverbindlich signieren sowie der Kollege an ihn gerichtete vertrauliche
Patientenunterlagen verschlüsseln, wobei der Transportweg zudem unter voller
Kontrolle des Zertifikateerzeugers steht?
Ich als Laie dachte bisher, sichere End-zu-End-Verschlüsselung geht anders.
Nein, ich kapier's einfach nicht und bitte um Erhellung!
<https://www.bundesaerztekammer.de/aerzte/telematiktelemedizin/earztausweis/faq/>
<https://www.kv.digital/medizinische-kommunikation/kvdox.html>
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