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| Started by | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
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| First post | 2020-10-10 18:52 +0200 |
| Last post | 2020-10-12 01:44 -0700 |
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Die Stimmen der Vernunft ... Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2020-10-10 18:52 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2020-10-10 19:29 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2020-10-10 20:46 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-10 11:56 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-10 20:58 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-10-11 12:27 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-11 12:40 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-10-11 13:05 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-11 14:01 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2020-10-11 14:04 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-11 14:25 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2020-10-11 14:33 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-11 14:35 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-11 15:49 +0200
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Re: Die Stimmen der Vernunft ... Jörg Tewes <jogi1964@gmx.net> - 2020-10-11 20:33 +0200
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Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-11 15:28 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-11 08:10 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2020-10-11 16:06 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2020-10-11 15:29 +0000
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-11 17:37 +0200
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Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-11 22:35 -0700
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Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-12 16:47 +0200
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Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-12 18:07 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-12 17:15 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-12 17:35 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-12 14:39 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-13 10:53 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-13 03:05 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-13 12:08 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-13 03:49 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-13 12:09 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-13 12:11 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-12 10:35 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-13 09:15 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-10-13 21:39 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2020-10-14 10:41 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-14 10:47 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-14 02:07 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-14 08:10 -0400
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2020-10-13 23:03 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Frank Hucklenbroich <Hucklenbroich01@aol.com> - 2020-10-11 17:51 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2020-10-11 18:38 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Martin Ebert <mx300@gmx.net> - 2020-10-11 19:45 +0200
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-11 11:56 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2020-10-11 16:52 -0400
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Ulf.Kutzner@web.de - 2020-10-11 22:28 -0700
Re: Die Stimmen der Vernunft ... Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2020-10-12 01:44 -0700
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-11 16:43 -0400 |
| Message-ID | <rlvqpj$mj8$1@dont-email.me> |
| In reply to | #468937 |
Salve allerseits, Lothar Kimmeringer schrieb: > Stefan Froehlich wrote: > >> Wenn bei uns Reisewarnungen verhängt wurden, durfte man schon immer >> dorthin fahren, aber halt auf eigenes Risiko, was ggf. Kosten einer >> Rückholung oder arbeitsrechtliche Ansprüche betrifft. > > Wie gesagt, kenne ich die Details nicht, aber aus Martins > Beschreibung habe ich rausgelesen, dass das auch dann greifen > soll, wenn das Land zum Risikogebiet erklaert wird, waehrend man > sich dort gerade befindet, es also noch nicht eins war, als man > den Urlaub antrat. Das waere ziemlich perfide, da man den Urlaub > ja vorher nicht kostenfrei stornieren kann und dann massive Risiken > hat, waehrend man dort ist. Da waere Balkonien einfach die > risikoloseste Form des Urlaubs. > +--- <hier abknabbern> --- | *Gibt es nach der Rückkehr aus Risikogebieten eine Testpflicht*? | | Wer aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreist, muss sich auf das | Coronavirus testen lassen und bei seinem zuständigen Gesundheitsamt | melden. Der Test kann auch im Ausland erfolgt sein, darf aber nicht | älter als 48 Stunden sein. In Deutschland sind die Tests für Reisende | aus Risikogebieten kostenlos und werden bei der Ankunft auf einigen | Flughäfen, in Seehäfen sowie in der Nähe des Wohnortes angeboten. | (Informationen unter der Telefonnummer 116 117). Heimkehrer ohne | negatives Testergebnis müssen 14 Tage in häuslicher Quarantäne bleiben. | In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein kann die Quarantäne nur | mit zwei negativen Testergebnissen verkürzt werden, zwischen denen | mindestens fünf Tage liegen müssen. | | Bund und Länder haben sich darauf geeinigt, die geltende Regelung für | Reiserückkehrer aus Risikogebieten zu ändern. Die Testpflicht soll | demnach durch eine verpflichtende 14-tägige Quarantäne ersetzt werden, | die Einreisende frühestens ab dem fünften Tag nach Rückkehr durch ein | negatives Testergebnis beenden können. Noch ist nicht sicher, wann die | Neuregelung in Kraft tritt - einige Länder wollen sie bereits zum 15. | Oktober durchsetzen, andere erst im November. | | *Was geschieht bei einem positiven Test*? | | Bei einem positiven Testergebnis bleibt die Quarantäne bestehen, auch | wenn sich keine Krankheitssymptome zeigen. Das gilt auch für die | Personen, mit denen die Betroffenen nahen Kontakt hatten. Das Einhalten | der Quarantäne wird vom zuständigen Gesundheitsamt überwacht. | | *Gibt es Lohnfortzahlung in der Quarantäne*? | | Bislang hatten Reiserückkehrer aus Risikogebieten durch die | verpflichtende Quarantäne meist keinen Verdienstausfall zu befürchten. | Auch das soll sich ändern: Wer nach einer Reise in ein Risikogebiet | wegen der Quarantäne nicht arbeiten kann, soll demnach künftig keinen | Anspruch auf Lohnfortzahlung haben. Wann die Neuregelung in Kraft tritt, | ist aber noch unklar. | | *Wie ist die Situation bei Kreuzfahrten*? | | Das Auswärtige Amt rät von Kreuzfahrten ab. Ausgenommen sind | Flusskreuzfahrten innerhalb der EU und des Schengen-Raums mit besonderen | Hygienekonzepten sowie Fahrten, die in einem deutschen Hafen starten und | enden, ohne zwischendurch in einem Hafen im Ausland anzulegen und | ebenfalls spezifische Hygienekonzepte vorweisen. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.ndr.de/ratgeber/Urlaub-trotz-Corona-Welche-Regeln-gelten-fuer-Risikogebiete,coronareisen100.html> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 03:32 +0200 |
| Message-ID | <rm0bnp$2gb$1@dont-email.me> |
| In reply to | #468937 |
Am 11.10.20 um 20:41 schrieb Lothar Kimmeringer: > Stefan Froehlich wrote: >> On Sun, 11 Oct 2020 19:40:21 Martin Ebert wrote: >>> Ich weiß nicht, ob Du alles aus deutschen Landen mitbekommst: >>> Hier kommt gerade ein diffiziles Modell an den Start: Das >>> Auswärtige Amt erklärt ein Land zum Risikoland. Damit verbunden >>> ist eine neuere Rechtssprechung: Nach Rückkehr beobachtete >>> Quarantäne und *kein* Anspruch auf Gehalt oder >>> Lohnersatzleistungen. Und sogar ein Kündigungsrecht des >>> Arbeitgebers. >> Ist das bei euch tatsächlich neu? Yepp. > Mir ist die neue Rechtsprechung nicht bekannt aber bis jetzt ist es > so, dass du halt in Quarantaene musst und von dort aus, sofern dein > Job das hergibt, arbeiten. Der AG hat nach neuester Lesart ein außerordentliches Kündigungs- recht, da Du sehenden Auges Deine Arbeitskraft vertragswidrig entzogen hast. > Der Arbeitgeber kann dich zwingen, einen Coronatest zu machen, > ansonsten war es das dann aber. Auch anders. Normalerweise hat der AG weder ein Recht zu erfahren wo Du urlaubst noch welche Krankheit Du hast. Da bildet sich gerade eine neue Recht- sprechung heraus: Er hat das Recht zu erfahren ob Du in ein Risiko- gebiet willst und ob Du an Corona erkrankt bist. - Das fußt auf dem Schutzgedanken sowohl der anderen MA als auch der Firma. > Wie gesagt, kenne ich die Details nicht, aber aus Martins > Beschreibung habe ich rausgelesen, dass das auch dann greifen soll, > wenn das Land zum Risikogebiet erklaert wird, waehrend man sich dort > gerade befindet, es also noch nicht eins war, als man den Urlaub > antrat. Negativ. Also da habe ich mich offensichtlich schlecht ausgedrückt: Quarantäne ja, aber dann greifen die normalen, bekannten Regeln: Lohnersatz, kein Kündigungsrecht. Mt
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-10-11 22:30 -0700 |
| Message-ID | <bb1996a9-99ea-47ea-80f5-3a2398600286o@googlegroups.com> |
| In reply to | #469017 |
Am Montag, 12. Oktober 2020 03:32:42 UTC+2 schrieb Leerstelle: > Am 11.10.20 um 20:41 schrieb Lothar Kimmeringer: > > Stefan Froehlich wrote: > >>> Ich weiß nicht, ob Du alles aus deutschen Landen mitbekommst: > >>> Hier kommt gerade ein diffiziles Modell an den Start: Das > >>> Auswärtige Amt erklärt ein Land zum Risikoland. Damit verbunden > >>> ist eine neuere Rechtssprechung: Nach Rückkehr beobachtete > >>> Quarantäne und *kein* Anspruch auf Gehalt oder > >>> Lohnersatzleistungen. Und sogar ein Kündigungsrecht des > >>> Arbeitgebers. > > >> Ist das bei euch tatsächlich neu? > > Yepp. > > > Mir ist die neue Rechtsprechung nicht bekannt aber bis jetzt ist es > > so, dass du halt in Quarantaene musst und von dort aus, sofern dein > > Job das hergibt, arbeiten. > > Der AG hat nach neuester Lesart ein außerordentliches Kündigungs- > recht, da Du sehenden Auges Deine Arbeitskraft vertragswidrig > entzogen hast. Und diese Lesart kommt vom relevanten BAG?
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-11 18:05 +0200 |
| Message-ID | <rlvafn$8vi$1@dont-email.me> |
| In reply to | #468655 |
Am 10.10.2020 um 20:46 schrieb Lothar Kimmeringer:
> Diedrich Ehlerding wrote:
>> Es
>> sollte bekannt sein, dass Corona nicht innerhalb 24 Stunden tötet,
>> sondern (wenn es denn so schwer verläuft) innerhalb mehrerer Wochen;
>> dass also daher die Todesfälle erst einige Tage bis Wochen nach dem
>> Auftreten erster Symptome (wo das also entdeckt wird) auftreten?
>
> Ueber Wochen zieht sich das doch normalerweise nicht hin.
Irgendwo las ich mal was von einem Median von 11 Tagen. Wobei mir nicht
ganz klar ist: 11 Tage ab Symptomme oder 11 Tage ab
intensivmedizinischer Behandlung?
> Auch
> ist es ja wohl normal, dass sich das Virus an den Menschen
> "anpasst" und weniger toedlich wird (die toedlichen Varianten
> koennen nicht so viele anstecken, weil der Wirt zu frueh stirbt).
Ich weiß nicht. Ob das Virus auch davon weiß?
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-11 20:41 +0200 |
| Message-ID | <rlvjl5$49c$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #468911 |
On 10/11/20 8:25 PM, Lothar Kimmeringer wrote: > Der einzelne Virus muss daovn nichts wissen. Wenn eine Mutation > gegenueber einer anderen Mutation einen Vorteil bei der > Verbreitung hat (und weniger Leute bzw. langsamer Leute > umzubringen, hilft da), verdraengt die erfolgreichere Variante > frueher oder spaeter die weniger erfolgreiche und das auch > ueberraschend schnell. Das war beim Neandertaler so und ist > bei Covid-19 nicht anders. Das war bei D614G so, diese Mutation hat sich sehr schnell gegenüber dem Original durchgesetzt. Leider ist sie, im Bezug auf den Verlauf, nicht anders, bringt also nur dem Virus mit dieser Mutation einen Vorteil (erkennbar daran, das sie sich weit verbreitet hat), uns nicht. Gerrit
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| From | Martin Ebert <mx300@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 03:42 +0200 |
| Message-ID | <rm0c9n$5eb$1@dont-email.me> |
| In reply to | #468911 |
Am 11.10.20 um 20:25 schrieb Lothar Kimmeringer: > Vielleicht meint man Unterschiedliches, wenn man von "mehrere > Wochen" liest. Ich habe da ein "deutlich mehr als zwei oder drei Wochen" > gelesen, weil man ja sonst gleich von zwei oder drei Wochen > sprechen wuerde, Das betrifft die, die einen Boxenstopp im Krankenhaus (auch ohne Beatmung) hatten. Offensichtlich zieht sich das dann übel hin, es gibt da inzwischen Reha-Kuren für diese Leute (die wieder laufen lernen müssen unso). > Der einzelne Virus muss daovn nichts wissen. Wenn eine Mutation > gegenueber einer anderen Mutation einen Vorteil bei der > Verbreitung hat (und weniger Leute bzw. langsamer Leute > umzubringen, hilft da), verdraengt die erfolgreichere Variante > frueher oder spaeter die weniger erfolgreiche und das auch > ueberraschend schnell. Das war beim Neandertaler so und ist > bei Covid-19 nicht anders. Doch, das ist bei Covid-19 anders. Deine These würde stimmen, wenn wir Corona nicht zur Kenntnis nehmen würden. Wie die Neandertaler halt. Aktuell pfuschen wir der Natur aber heftig ins Handwerk, wir stellen an derart vielen Schrauben, dass ganz nebenbei der (sig) Virus gar keine Chance hat, sich irgendwie anzupassen im Sinne von "survival of the fittest". Mt
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-10-11 22:35 -0700 |
| Message-ID | <043f9105-3a2d-469a-bb53-6b25f357ca83o@googlegroups.com> |
| In reply to | #469019 |
Am Montag, 12. Oktober 2020 03:42:16 UTC+2 schrieb Leerstelle: > Am 11.10.20 um 20:25 schrieb Lothar Kimmeringer: > > > Vielleicht meint man Unterschiedliches, wenn man von "mehrere > > Wochen" liest. Ich habe da ein "deutlich mehr als zwei oder drei Wochen" > > gelesen, weil man ja sonst gleich von zwei oder drei Wochen > > sprechen wuerde, > > Das betrifft die, die einen Boxenstopp im Krankenhaus (auch ohne > Beatmung) hatten. Es gibt auch welche, die gleich zu Hause ohne Behandlung sterben. Aber das sollte ein recht kleiner Anteil sein.
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 08:37 +0200 |
| Message-ID | <FIjcsgPDrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #468655 |
hottm@arcor.de (Hartmut Ott) am 11.10.20 um 15:46: > Außerdem, bei den vielen Ungereimtheiten was die Zahlen betrifft, > ist die einzige einigermaßen "genaue" Zahl die der Toten. Nur kommen diese Zahlen idR zu spät, um Maßnahmen davon abzuleiten. Rainer -- Es ist kein Hokuspukus habs in irgend ner Zeitung mal gelesen... (Martin Ackermann in dchc+mm)
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 16:47 +0200 |
| Message-ID | <rm1qaj$v76$1@dont-email.me> |
| In reply to | #469045 |
Am 12.10.2020 um 16:33 schrieb Dietz Proepper:
> Hartmut Ott <hottm@arcor.de> wrote:
>> So ist es nun mal - aber bei all den Unstimmigkeiten und Tricksereien
>> ist die Todeszahl leider eben das einzige, was einigermaßen "genau"
>> ist.
>
> Und wenn die Todeszahlen oder die Belegungen der Krankenbetten plötzlich
> stark ansteigen dann muss man natürlich gegensteuern.
Ja. Dennoch darf nicht übersehen werden, daß da immer eine gewisse
Verzögerung eingebaut ist. Da muß man halt Nerven bewahren können.
> Nur, nach meinen Informationen ist eben genau das gerade (noch?) nicht
> der Fall.
Im Moment ist alles Grün.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 16:50 +0200 |
| Message-ID | <rm1qer$23p$1@solani.org> |
| In reply to | #469045 |
Am 12.10.20 um 16:33 schrieb Dietz Proepper: > Nur, nach meinen Informationen ist eben genau das gerade (noch?) nicht > der Fall. Im Sommer, 500 Neuerkrankungen pro Tag, fünf Todesfälle (aus > dem Kopf gerundet). Inzwischen 4000 und 15 pro Tag. Das ist vom > Frühjahr (5000/Tag und deutlich über 400 Tote per Tag, Erinnerung, > gerundet) meilenweit entfernt. Kommt mir halt so vor wie in der Landwirtschaft. Erst wird die Saat ausgebracht. Also viele flächendeckende oligosymptomatische Infektionen im ganzen Land verbreitet, Rückverfolgung der Infektionswege zunehmend unmöglich. Dann wird es kalt und alle gehen rein, schließen die Fenster und besuchen Oma, Opa und den Onkel. Dann geht die Saat auf. Ich persönlich hoffe halt auf die Verfügbarkeit der Impfungen. Der aktuelle Verlauf der Epidemie im Land ist es jedenfalls nicht, der mich beruhigt.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 17:50 +0200 |
| Message-ID | <rm1u03$53r$1@solani.org> |
| In reply to | #469129 |
Am 12.10.20 um 17:25 schrieb Wolfgang Kynast: > On Mon, 12 Oct 2020 16:50:02 +0200, "Dr. Joachim Neudert" posted: > > ... >> Ich persönlich hoffe halt auf die Verfügbarkeit der Impfungen. > > Wer tut das nicht. > >> Der >> aktuelle Verlauf der Epidemie im Land ist es jedenfalls nicht, der mich >> beruhigt. > > Ohoh. Wenn das der Stefan F. aus W. liest, wirst du auch als > Besessener tituliert :-) > Mei, ich habe hier täglich engen körperlichen Kontakt zu 12 bis 20 neuen Patienten. Echo, Carotisdoppler, berbauchsono und dergleichen geht nur mit Körperkontakt. Stressecho noch dazu mit starker körperlicher Belastung, heftiger Atmung des Patienten. Steignde Fallzahlen im Landkreis Starnberg- jetzt 38/100 000/Woche- betreffen direkt mein Infektionsrisiko und das meiner Mitarbeiterinnen. Darf ich mich also leicht beunruhigt zeigen? Homeoffice klappt in der Kardiologie einfach nicht so gut. Und so weit wie ein Lehrer sich von seinen Schülern entfernt aufhält, so weit kann ich auch nicht fernbleiben von meinen Patienten.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 18:07 +0200 |
| Message-ID | <rm1uvp$58f$1@dont-email.me> |
| In reply to | #469144 |
Am 12.10.2020 um 17:50 schrieb Dr. Joachim Neudert:
> Mei, ich habe hier täglich engen körperlichen Kontakt zu 12 bis 20 neuen
> Patienten. Echo, Carotisdoppler, berbauchsono
Meinten Sie "Bierbauchsono"?
> Steignde Fallzahlen im Landkreis Starnberg- jetzt 38/100 000/Woche-
> betreffen direkt mein Infektionsrisiko und das meiner Mitarbeiterinnen.
> Darf ich mich also leicht beunruhigt zeigen?
38/100.000 während 7 Tage. Rechne selbst nach, was da bei Deinen 20/d
übrig bleibt.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 17:15 +0200 |
| Message-ID | <rm1rtb$9eg$1@dont-email.me> |
| In reply to | #469045 |
Am 12.10.2020 um 16:59 schrieb Frank Klingenhoefer:
> Dietz Proepper wrote:
>> Und wenn die Todeszahlen oder die Belegungen der Krankenbetten plötzlich
>> stark ansteigen dann muss man natürlich gegensteuern.
>
> Weil es gerade in einem (Parallel-) Thread erwähnt wurde:
>
> Das haben die Leutchen auf der Titanic auch gedacht.
> Wenn man einen Eisberg vor sich sieht, kann man immer noch ausweichen!
Afaik: Die Titanic hat noch versucht auszuweichen - und genau das war
der Fehler.
> Und weil die letzte Grippesaison so mickrig war, sind so viele mit
> Corona gestorben. (Lt. dem Ober-Seuchen-Motz von Schweden.)
Hm. Nicht von der Hand zu weisen.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 17:35 +0200 |
| Message-ID | <rm1t4g$m6u$1@dont-email.me> |
| In reply to | #469138 |
Am 12.10.2020 um 17:20 schrieb Dietz Proepper:
> Lars Gebauer <lgebauer@live.de> wrote:
>> Am 12.10.2020 um 16:59 schrieb Frank Klingenhoefer:
>>> Weil es gerade in einem (Parallel-) Thread erwähnt wurde:
>>>
>>> Das haben die Leutchen auf der Titanic auch gedacht.
>>> Wenn man einen Eisberg vor sich sieht, kann man immer noch
>>> ausweichen!
>>
>> Afaik: Die Titanic hat noch versucht auszuweichen - und genau das war
>> der Fehler.
>
> Der Kapitän der Titanic würde perfekt in die aktuellen
> Entscheidungsgremien passen ...
Ich weiß nicht, wie ich in der Situation reagiert hätte.
Als der Eisberg - viel zu spät - erkannt wurde, hat er noch versucht,
mit Hartruder auszuweichen. Verständlche, menschliche, instinktive
Reaktion. Aber genau dadurch konnte der Eisberg die Flanke aufreißen -
und der letale Schaden entstand.
Ohne den Ausweichversuch wäre sie direkt mit dem Bug aufgeknallt. Das
hätte natürlich auch jede Menge Scherben gegeben - aber die Frage ist,
ob auch ein letaler Schaden entstanden wäre.
Hochspekulativ.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-10-12 14:39 -0700 |
| Message-ID | <3af1132a-e6cc-455d-9dce-1452c2c8ab11o@googlegroups.com> |
| In reply to | #469140 |
Am Montag, 12. Oktober 2020 22:12:24 UTC+2 schrieb Möppeldummchen: > > >>> Weil es gerade in einem (Parallel-) Thread erwähnt wurde: > > >>> > > >>> Das haben die Leutchen auf der Titanic auch gedacht. > > >>> Wenn man einen Eisberg vor sich sieht, kann man immer noch > > >>> ausweichen! > > >> > > >> Afaik: Die Titanic hat noch versucht auszuweichen - und genau das > > >> war der Fehler. > > > > > > Der Kapitän der Titanic würde perfekt in die aktuellen > > > Entscheidungsgremien passen ... > > > > Ich weiß nicht, wie ich in der Situation reagiert hätte. > > Nun, da ich im Bereich der christlichen Seefahrt praktisch keine > Kenntnisse vorzuweisen habe stellt sich mir die Frage nicht. > > > Als der Eisberg - viel zu spät - erkannt wurde, hat er noch versucht, > > mit Hartruder auszuweichen. Verständlche, menschliche, instinktive > > Reaktion. Aber genau dadurch konnte der Eisberg die Flanke aufreißen > > - und der letale Schaden entstand. > > Nun, bewusster Kapitän hatte wohl ein wenig Erfahrung mit so was. > Insofern und ibs. wenn Du einen Kahn wie die Titanic kommandierst ist > sowas eigentlich kaum entschuldbar. Geschwindigkeitsrekorde ausgerechnet auf der Jungsfernfahrt zur ungünstigen Jahreszeit aufstellen zu wollen, ist ungeschickt. Der Kapitän hatte gehofft, man käme am Eisberg vorbei. Man stelle sich vor, er hätte voll draufgehalten, und das Schiff wäre gesunken, womöglich wegen der nicht nur auf die Sektion bis zum ersten Schott beschränkte Kaltverformung.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-13 10:53 +0200 |
| Message-ID | <rm3pu6$cnh$1@dont-email.me> |
| In reply to | #469140 |
Am 13.10.2020 um 09:09 schrieb Stefan Froehlich:
> On Mon, 12 Oct 2020 17:35:53 Lars Gebauer wrote:
>> Als der Eisberg - viel zu spät - erkannt wurde, hat er noch
>> versucht, mit Hartruder auszuweichen. Verständlche, menschliche,
>> instinktive Reaktion. Aber genau dadurch konnte der Eisberg die
>> Flanke aufreißen - und der letale Schaden entstand.
>
> Wer kann *das* schon sagen.
Da gibt es Leute, die das mit Modellen und Simulationen immer und immer
wieder durchgespielt haben. Aber eben erst hinterher.
Wäre die Titanic nicht gesunken, warum auch immer, hätte man ihn als den
großen Helden gefeiert, der das Schlimmste - durch seine beherzte
Reaktion - verhindert hat.
> Ich halte die Wahrscheinlichkeit einer
> vergleichbaren Reaktion aber für hoch - das ist so ähnlich, wie in
> einer brennenden Standsteilbahn nach oben wegzulaufen. Tödlich, aber
> viel zu naheliegend.
Ich weiß, daß System-1-Reaktionen oft nicht nur nicht richtig sondern
mitunter sogar falsch sein können. Deswegen kann ich mir auch
Infiziertenzahlen angucken, ohne gleich einen Herzinfarkt zu kriegen.
>> Ohne den Ausweichversuch wäre sie direkt mit dem Bug aufgeknallt.
>> Das hätte natürlich auch jede Menge Scherben gegeben - aber die
>> Frage ist, ob auch ein letaler Schaden entstanden wäre.
>
> Nun stelle man sich vor, er hätte das getan und die nagelneue
> Titanic wäre tatsächlich schwar angeschlagen als wirtschaftlicher
> Totalschaden in New York eingelaufen. Wer wäre wohl für alles
> verantwortlich gewesen und hätte nie wieder seinen Beruf ausüben
> können?
Wer weiß. Die nachträgliche Rezeption hängt ganz stark davon ab,
wessen/welche Erzählung sich durchsetzt und im kollektiven Bewußtsein
verbleibt. Da wird aus dem Helden schnell der Verlierer - und auch
umgekehrt.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2020-10-13 03:05 -0700 |
| Message-ID | <b5cb3ae8-a1c3-4262-bd5d-1c90c226c998o@googlegroups.com> |
| In reply to | #469235 |
Am Dienstag, 13. Oktober 2020 11:48:19 UTC+2 schrieb Stefan Froehlich: > > >> Als der Eisberg - viel zu spät - erkannt wurde, hat er noch > > >> versucht, mit Hartruder auszuweichen. Verständlche, menschliche, > > >> instinktive Reaktion. Aber genau dadurch konnte der Eisberg die > > >> Flanke aufreißen - und der letale Schaden entstand. > > > > > > Wer kann *das* schon sagen. > > > > Da gibt es Leute, die das mit Modellen und Simulationen immer und > > immer wieder durchgespielt haben. Aber eben erst hinterher. > > Dieser erste Satz bezog sich noch auf: > > > Ich weiß nicht, wie ich in der Situation reagiert hätte. > > Dass das Unglück zumindestens deutlich glimpflicher abgelaufen wäre, > ist schon klar. Weil sich das Schiff so in Unterwasserteile des Eisbergs verkeilt hätte, daß es von diesem zumindest deutlich länger über Wasser gehalten worden wäre? Das Dingens war nicht als Eisbrecher ausgelegt und verstärkt. Nur bedingt vergleichbar der Doppelstock-TGV, der in einen sich seit Monaten abzeichnenden Schlammrutsch gefahren war. Dort gab es WIMRE etwa in Mittelwagenmitte Strukturrisse. Gruß, ULF
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-13 12:08 +0200 |
| Message-ID | <rm3ua7$969$1@dont-email.me> |
| In reply to | #469235 |
Am 13.10.2020 um 11:48 schrieb Stefan Froehlich:
> On Tue, 13 Oct 2020 10:53:37 Lars Gebauer wrote:
>> Am 13.10.2020 um 09:09 schrieb Stefan Froehlich:
>>> Nun stelle man sich vor, er hätte das getan und die nagelneue
>>> Titanic wäre tatsächlich schwar angeschlagen als
>>> wirtschaftlicher Totalschaden in New York eingelaufen. Wer wäre
>>> wohl für alles verantwortlich gewesen und hätte nie wieder
>>> seinen Beruf ausüben können?
>
>> Wer weiß.
>
> Niemand, es ist reine Spekulation meinerseits. Aber wie gesagt: Ein
> unsinkbares Schiff teilweise oder komplett zu schrotten wäre IMO in
> der Rezeption der maximal mögliche Schaden gewesen.
Mit Sicherheit gab es auch damals schon Zweifel an der Konstruktion.
Neider und Konkurrenten sorgen da schon dafür. Denen hätte der Schock
über den Verlust in die Hände gespielt. "Wir haben es von Anfang an
gewußt: Die Trennwände zwischen den Abteilungen sind zu niedrig!" (Waren
sie ja auch.)
> Wer kann schon sagen, was man mit der Costa Concordia noch blöderes
> hätte anstellen können? Vielleicht ist Schettino ja eigentlich ein
> Held? :-)
Tja. Schlechte Entscheidungen sind die Grundlage guter Geschichten.
--
"Nachdem wir das Ziel endgültig aus den Augen verloren hatten,
verdoppelten wir unsere Anstrengungen."
--Mark Twain
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
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| Date | 2020-10-13 03:49 -0700 |
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| In reply to | #469252 |
Am Dienstag, 13. Oktober 2020 12:08:09 UTC+2 schrieb Lars Gebauer: > Am 13.10.2020 um 11:48 schrieb Stefan Froehlich: > > On Tue, 13 Oct 2020 10:53:37 Lars Gebauer wrote: > >> Am 13.10.2020 um 09:09 schrieb Stefan Froehlich: > >>> Nun stelle man sich vor, er hätte das getan und die nagelneue > >>> Titanic wäre tatsächlich schwar angeschlagen als > >>> wirtschaftlicher Totalschaden in New York eingelaufen. Wer wäre > >>> wohl für alles verantwortlich gewesen und hätte nie wieder > >>> seinen Beruf ausüben können? > > > >> Wer weiß. > > > > Niemand, es ist reine Spekulation meinerseits. Aber wie gesagt: Ein > > unsinkbares Schiff teilweise oder komplett zu schrotten wäre IMO in > > der Rezeption der maximal mögliche Schaden gewesen. > > Mit Sicherheit gab es auch damals schon Zweifel an der Konstruktion. > Neider und Konkurrenten sorgen da schon dafür. Denen hätte der Schock > über den Verlust in die Hände gespielt. "Wir haben es von Anfang an > gewußt: Die Trennwände zwischen den Abteilungen sind zu niedrig!" (Waren > sie ja auch.) Ich habe hier https://de.wikipedia.org/wiki/RMS_Titanic#Die_wasserdichten_Schotten_–_Weshalb_die_Titanic_nicht_unsinkbar_war keinen Hinweis darauf, daß eindringendes Wasser über die Schotten gelaufen wäre.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
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| Date | 2020-10-13 12:09 +0200 |
| Message-ID | <rm3ucf$htc$1@solani.org> |
| In reply to | #469235 |
Am 13.10.20 um 11:48 schrieb Stefan Froehlich: > I doubt. > > Das Schiff galt als unsinkbar, es wäre also keine Heldenleistung > erkennbar gewesen. Hägar. An einem Wikinger-Boot. Mit Namenszug "Unsinkable II". Hägar fragt: "Was ist mir der ersten passiert?"
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