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Groups > ger.ct > #344237 > unrolled thread
| Started by | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2018-03-15 17:07 -0700 |
| Last post | 2018-03-20 01:55 -0700 |
| Articles | 19 — 10 participants |
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Gabione pfui bäh bäh? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-03-15 17:07 -0700
Re: Gabione pfui bäh bäh? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-03-15 17:45 -0700
Re: Gabione pfui bäh bäh? Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2018-03-16 11:10 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2018-03-16 23:40 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-03-17 08:03 +0000
Re: Gabione pfui bäh bäh? Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-03-17 10:53 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2018-03-17 13:05 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-03-18 11:47 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> - 2018-03-18 15:02 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2018-03-18 16:58 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-03-19 18:45 +0000
Re: Gabione pfui bäh bäh? Oliver Voß <voss.oliver@t-online.de> - 2018-03-18 14:59 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2018-03-19 12:05 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2018-03-19 04:16 -0700
Re: Gabione pfui bäh bäh? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2018-03-19 12:39 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Oliver Voß <voss.oliver@t-online.de> - 2018-03-19 19:18 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> - 2018-03-19 20:53 +0100
Re: Gabione pfui bäh bäh? Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> - 2018-03-19 16:22 -0700
Re: Gabione pfui bäh bäh? Ulf.Kutzner@web.de - 2018-03-20 01:55 -0700
| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-15 17:07 -0700 |
| Subject | Gabione pfui bäh bäh? |
| Message-ID | <14f6a51d-5a14-421a-8213-9b2d44130874@googlegroups.com> |
2018-03-16 01:08:00 +0100 Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass Gabionen in den letzten Jahren immer häufiger zu sehen sind. Jetzt hörte ich sehr abfällige Bemerkungen über diese MauerForm. Ich kann mich zu keiner Meinung durchringen. Einerseits ist das eine MauerForm, die im Laufe der Zeit mit Dreck und Erde zugesetzt wird und immer mehr einer natürlichen OberFläche gleicht. Andererseits kann man nicht erwarten, dass nach Verrotten des DrahtKorbs die Steine da bleiben, wo man sie hingedacht hat - hohe Aufbauten mit Gabionen dürften statische ZeitBomben sein. Ausserdem wird man in dem langen ZeitRaum, wo der DrahtKorb wegoxidiert, sich an einer Gabione und den herausragenden MetallDrähten hervorragend verletzen können. Also: Ist eine Gabione eine gute Idee oder nicht? Herwig
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-15 17:45 -0700 |
| Message-ID | <29bcce25-38c8-445d-90f4-60c35075cec5@googlegroups.com> |
| In reply to | #344237 |
2018-03-16 01:45:00 +0100 > ... > Wie wärs mit Draht der nicht rostet und auch sonst nicht verrottet? Es scheint da sehr unterschiedliche Ausfertigungen und unterschiedliche Metalle zu geben. Nebenbei - mit Drähten, die nicht verrrosten, in der Landschaft habe ich auch Probleme. Auf alpinen WanderWegen ist eine der grössten Gefahren die ehemalige Stufe, die man aus einem Brett und zwei StahlStiften im Boden gemacht hat - das Brett ist längst verrottet, und wenn Du an der Stelle fällst, kannst Du Dir widerliche PfählungsVerletzungen einhandeln. BTW: Bei alpinen Wegen habe ich Gabionen als WegeMaterial noch nicht gesehen. Vielleicht kommt es noch. Herwig
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| From | Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-16 11:10 +0100 |
| Message-ID | <p8g56l$h9b$1@dont-email.me> |
| In reply to | #344237 |
> Also: Ist eine Gabione eine gute Idee oder nicht? Gabionen haben für mich den gleichen Charme wie mit ausgebreitetem (farbigem) Kies angelegte Vorgärten. Sie sind dem Nachahmungstrieb aktuellen Zeitgeistes geschuldet. Ich fürchte, dass sie uns überdauern, da das Traggerüst wohl eher aus dem Material wie die Spiralstützhilfen (verzinkter Stahl) für Tomaten besteht. 2
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| From | Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-16 23:40 +0100 |
| Message-ID | <p8hh50$gf7$1@dont-email.me> |
| In reply to | #344288 |
> Aber die Hausgärtner, die sowas bauen lassen, wollen es wohl klinisch > rein haben und das geht höchstens mit viel Gift. ... oder die Umgebung ist auch klinisch tot, d.h. nichts Grünes weit und breit, wo wir wieder beim Kies wären. 2
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2018-03-17 08:03 +0000 |
| Message-ID | <p8ii52$8fh$6@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #344288 |
Dietz Proepper wrote: > Wolfgang Kynast wrote: > > Zu Gabionen: wer meint, damit Arbeit zu sparen, irrt schwer. Kann man > > hier an einem Radweg (das gestrichelte) über mehrere km sehen, dass > > die nach spätestens 5 Jahren beginnen zuzuwuchern: > > https://www.google.de/maps/@49.1139353,9.1598203,17.25z?hl=de > > Was spricht eigentlich dagegen, sie zuwuchern zu lassen? <datenkrakefütter/> Es ist nicht klar, welchen der beiden mutmaßlichen Uferwege am Neckar oder am Seitenkanal er meint. So oder so gibt es aber augenscheinlich keine Fahrbahn in der Nähe, die man stattdessen benutzen könnte. Man möchte den Weg vielleicht aber doch benutzen - und sei es, um sich ein wenig an frischer kühler Luft zu entspannen. Und ob der Weg mit einem Universalmotorgerät nebst Böschungsschneider befahrbar ist? -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
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| Date | 2018-03-17 10:53 +0100 |
| Message-ID | <fh46t7Fi2vpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #344380 |
On 17 Mar 2018 08:03:46 GMT, "Volker Borchert" posted: >Dietz Proepper wrote: >> Wolfgang Kynast wrote: >> > Zu Gabionen: wer meint, damit Arbeit zu sparen, irrt schwer. Kann man >> > hier an einem Radweg (das gestrichelte) über mehrere km sehen, dass >> > die nach spätestens 5 Jahren beginnen zuzuwuchern: >> > https://www.google.de/maps/@49.1139353,9.1598203,17.25z?hl=de >> >> Was spricht eigentlich dagegen, sie zuwuchern zu lassen? > ><datenkrakefütter/> > >Es ist nicht klar, welchen der beiden mutmaßlichen Uferwege am Neckar >oder am Seitenkanal er meint. den oberhalb "Schiffahrtskanal". >So oder so gibt es aber augenscheinlich >keine Fahrbahn in der Nähe, die man stattdessen benutzen könnte. Man >möchte den Weg vielleicht aber doch benutzen - und sei es, um sich ein >wenig an frischer kühler Luft zu entspannen. Und ob der Weg mit einem >Universalmotorgerät nebst Böschungsschneider befahrbar ist? Wenn der Schneider vorne befestigt ist - sicher :-) Ich fand es halt beeindruckend, wie diese Gabionen wenige Jahre lang klinisch rein aussahen und wie schnell dann der Bewuchs geht, wenn sich erst mal Laub-Staub-Erde-Inseln gebildet haben. Das begann etwa 2014 und seitdem kann man zusehen. -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
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| Date | 2018-03-17 13:05 +0100 |
| Message-ID | <EL3OMylyrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #344288 |
dietz-news@rotfl.franken.de (Dietz Proepper) am 16.03.18 um 20:43: > Wolfgang Kynast wrote: >> Zu Gabionen: wer meint, damit Arbeit zu sparen, irrt schwer. Kann >> man hier an einem Radweg (das gestrichelte) über mehrere km sehen, >> dass die nach spätestens 5 Jahren beginnen zuzuwuchern: >> https://www.google.de/maps/@49.1139353,9.1598203,17.25z?hl=de > Was spricht eigentlich dagegen, sie zuwuchern zu lassen? Meines Wissens gehört genau das mancherorts zum Plan. Rainer -- Le nationalisme, c'est la guerre. (F. Mitterand)
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| From | Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> |
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| Date | 2018-03-18 11:47 +0100 |
| Message-ID | <3741003.1IzOArtZ34@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #344443 |
Rainer Knaepper wrote: > dietz-news@rotfl.franken.de (Dietz Proepper) am 16.03.18 um 20:43: >> Wolfgang Kynast wrote: >>> Zu Gabionen: wer meint, damit Arbeit zu sparen, irrt schwer. Kann >>> man hier an einem Radweg (das gestrichelte) über mehrere km sehen, >>> dass die nach spätestens 5 Jahren beginnen zuzuwuchern: >>> https://www.google.de/maps/@49.1139353,9.1598203,17.25z?hl=de > >> Was spricht eigentlich dagegen, sie zuwuchern zu lassen? > > Meines Wissens gehört genau das mancherorts zum Plan. Meines Wissens nach gehört es zum Konzept der Gabionenmauern. Soweit ich weiß, sind nur unerfahrene Gärtner überrascht, wenn dies dann passiert. Wenn die Teile richtig zu wachsen anfangen, so nach drei bis fünf Jahren, dann werden sie auch richtig ansehnlich. Wobe die Gefahr besteht, dass die Mäuse-, Ratten- und Marderpopulation in ihrer Umgebung ansteigt.
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| From | Dietz Proepper <dietz-news@rotfl.franken.de> |
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| Date | 2018-03-18 15:02 +0100 |
| Message-ID | <4425615.0VBMTVartN@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #344288 |
Wolfgang Kynast wrote: > On Fri, 16 Mar 2018 20:43:26 +0100, "Dietz Proepper" posted: > >>Wolfgang Kynast wrote: >>> Zu Gabionen: wer meint, damit Arbeit zu sparen, irrt schwer. Kann man >>> hier an einem Radweg (das gestrichelte) über mehrere km sehen, dass >>> die nach spätestens 5 Jahren beginnen zuzuwuchern: >>> https://www.google.de/maps/@49.1139353,9.1598203,17.25z?hl=de >> >>Was spricht eigentlich dagegen, sie zuwuchern zu lassen? > > Von mir aus nix :-) Man könnte ja einmal jährlich mit dem großen > Böschungsschneider entlangfahren. Well. > Aber die Hausgärtner, die sowas bauen lassen, wollen es wohl klinisch > rein haben und das geht höchstens mit viel Gift. Salz langt.
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
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| Date | 2018-03-18 16:58 +0100 |
| Message-ID | <fh7gkuFacngU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #344491 |
On Sun, 18 Mar 2018 15:02:57 +0100, "Dietz Proepper" posted: ... >> Aber die Hausgärtner, die sowas bauen lassen, wollen es wohl klinisch >> rein haben und das geht höchstens mit viel Gift. > >Salz langt. Ja, von der Sorte gibt es noch viel zu viele. -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2018-03-19 18:45 +0000 |
| Message-ID | <p8p0g9$1fj$4@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #344505 |
Dietz Proepper wrote: > Naja, Einbringung einer heißen Kochsalzlösung ist im Vergleich zu den > Segnungen des Hauses Monsanto auf jeden Fall vorzuziehen. > > Soweit ich weiß hat die Methode noch dazu die Vorteile dass die Wirkung *sehr* > lokal ist, schnell auswäscht und für die meisten Insekten eher unproblematisch > ist. > > Ich verwende eine Abart der Methode, um bei der Gartenbahn den Fremdbewuchs im > Gleisbett zu vermeiden. Funktioniert gut, und in 10cm Abstand fühlen sich > relativ empfindliche Pflanzen bislang recht gut. LGB? Märklin I? Gibts pigs? -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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| From | Oliver Voß <voss.oliver@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-18 14:59 +0100 |
| Message-ID | <p8lrcb$r4d$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #344237 |
Am 16.03.2018 um 01:07 schrieb Herwig AQSR: > > > Also: Ist eine Gabione eine gute Idee oder nicht? > Die Verbreitung von Gabionen in der letzten Zeit hat nur einen Grund: Für die Gärtnereien ist sowas relativ schnell und einfach erstellt, und sie können es dann für teuer Geld verkaufen. Gruß, Oliver
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2018-03-19 12:05 +0100 |
| Message-ID | <p8o5h5$vvf$1@dont-email.me> |
| In reply to | #344490 |
Salve allerseits, Oliver Voß schrieb: > Am 16.03.2018 um 01:07 schrieb Herwig AQSR: >> >> Also: Ist eine Gabione eine gute Idee oder nicht? >> > Die Verbreitung von Gabionen in der letzten Zeit hat nur einen Grund: > Für die Gärtnereien ist sowas relativ schnell und einfach erstellt, und > sie können es dann für teuer Geld verkaufen. > Nope! Gabionen wurden vom Militär schon immer als schnöde Schanzkörbe verwendet – im Mittelalter wurden sie noch aus Weiden geflochten... M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
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| Date | 2018-03-19 04:16 -0700 |
| Message-ID | <a37f4e7e-99ea-46db-9c4a-7249fde534fd@googlegroups.com> |
| In reply to | #344556 |
Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund: > Salve allerseits, > > Oliver Voß schrieb: > > Am 16.03.2018 um 01:07 schrieb Herwig AQSR: > >> > >> Also: Ist eine Gabione eine gute Idee oder nicht? > >> > > Die Verbreitung von Gabionen in der letzten Zeit hat nur einen Grund: > > Für die Gärtnereien ist sowas relativ schnell und einfach erstellt, und > > sie können es dann für teuer Geld verkaufen. > > > Nope! Gabionen wurden vom Militär schon immer als schnöde Schanzkörbe > verwendet – im Mittelalter wurden sie noch aus Weiden geflochten... Möglicherweise reicht "in der letzten Zeit" für Oliver nicht bis in deine Jugend zurück.
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-19 12:39 +0100 |
| Message-ID | <p8o7ib$ffu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #344561 |
Salve allerseits, Lothar Frings schrieb: > Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara tat kund: >> Oliver Voß schrieb: >> > Am 16.03.2018 um 01:07 schrieb Herwig AQSR: >> >> >> >> Also: Ist eine Gabione eine gute Idee oder nicht? >> >> >> > Die Verbreitung von Gabionen in der letzten Zeit hat nur einen Grund: >> > Für die Gärtnereien ist sowas relativ schnell und einfach erstellt, und >> > sie können es dann für teuer Geld verkaufen. >> > >> Nope! Gabionen wurden vom Militär schon immer als schnöde Schanzkörbe >> verwendet – im Mittelalter wurden sie noch aus Weiden geflochten.... > > Möglicherweise reicht "in der letzten Zeit" > für Oliver nicht bis in deine Jugend zurück. > <https://sc01.alicdn.com/kf/HTB1MoYpMpXXXXawXFXXq6xXFXXXm/Mil1-Hesco-Gabion-Bastion-For-Afghanistan.jpg> <https://sc02.alicdn.com/kf/HTB1H62EMpXXXXc.XXXXq6xXFXXX8/Mil1-Hesco-Gabion-Bastion-For-Afghanistan.jpg> <https://sc02.alicdn.com/kf/HTB1uZjwMpXXXXbYXpXXq6xXFXXXw/Mil1-Hesco-Gabion-Bastion-For-Afghanistan.jpg> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Oliver Voß <voss.oliver@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-19 19:18 +0100 |
| Message-ID | <p8outa$o26$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #344561 |
Am 19.03.2018 um 12:16 schrieb Lothar Frings: >> Nope! Gabionen wurden vom Militär schon immer als schnöde Schanzkörbe >> verwendet – im Mittelalter wurden sie noch aus Weiden geflochten... > > Möglicherweise reicht "in der letzten Zeit" > für Oliver nicht bis in deine Jugend zurück. > Mag ja sein, daß es die Dinger beim Militär schon seit ewig und drei Tagen gibt, aber in privaten Gärten sind sie nach meinen Beobachtungen erst so in den letzten 10 bis 15 Jahren modern geworden. Gruß, Oliver
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| From | Fidel-Sebastian Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse-Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-19 20:53 +0100 |
| Message-ID | <p8p4gh$kkc$1@dont-email.me> |
| In reply to | #344618 |
Salve allerseits, Oliver Voß schrieb: > Am 19.03.2018 um 12:16 schrieb Lothar Frings: > >>> Nope! Gabionen wurden vom Militär schon immer als schnöde Schanzkörbe >>> verwendet – im Mittelalter wurden sie noch aus Weiden geflochten... >> >> Möglicherweise reicht "in der letzten Zeit" >> für Oliver nicht bis in deine Jugend zurück. >> > Mag ja sein, daß es die Dinger beim Militär schon seit ewig und drei > Tagen gibt, aber in privaten Gärten sind sie nach meinen Beobachtungen > erst so in den letzten 10 bis 15 Jahren modern geworden. > --- <hier abknabbern> --- Der US-Präsident Donald Trump baut eine Mauer an die Grenze zu Mexiko, der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan will an allen Außengrenzen seines Landes Sperranlagen errichten, zwischen Israel und dem palästinensischen Westjordanland steht ein fast neun Meter hoher Wall. Unmöglich, befinden viele auch in diesem Land der gewesenen Mauer - und errichten selbst eine. Dort, wo früher Holzzäune und Hecken standen, hat sich ein neues gartenarchitektonisches Statement breitgemacht: die Gabionenwand. Das sind Drahtkörbe, die mit Stein gefüllt und im Stecksystem beliebig erweiterbar sind. Bekannt sind die Steine im Käfig vor allem aus der Hangsicherung in Weinbergen oder als Lärmschutz an Autobahnen. Die Gabionen stammen aus Italien, ihr Name stammt von "gabbione" ab, italienisch für "großer Käfig". Bereits im Mittelalter waren die Körbe im Einsatz, wobei sie da noch aus Weiden geflochten waren und als militärisches Bollwerk gegen Feinde dienten. Wenn man sich heute in Gartenforen im Internet umsieht, ist die Wortwahl ratsuchender Hobbygärtner eine, die an den Ursprung der Korbmauern erinnert. Es geht um den "Sichtschutz gegen neugierige Blicke", um eine "Abtrennung zum Nachbargrundstück". Es ist von "Abgrenzung" die Rede, davon, "endlich Ruhe" zu haben. Von Ästhetik oder davon, den Garten zu "verschönern" schreiben Hausbesitzer vergleichsweise weniger. Dabei tritt die Gabione im Handel demokratisch auf und ist gewiss kein Trend der Marmeladensiedlung, die ja so heißt, weil deren Bewohner wegen des spitz kalkulierten Kredits sich statt Wurst nur Marmelade auf dem Brot leisten können und eigentlich kein Geld hatten für ein Haus. Es gibt zehn Meter Gabionenwand in einem Meter Höhe für 938 Euro bei Versendern wie Zaun24.de, aber auch Manufactum bietet Steinkäfige an. Etwa als Gabionenkräuterspirale für 328 Euro. Steine sind in den Preisen noch nicht enthalten, die taugen mehr zur Distinktion. Flussgewaschener Carrara-Marmorkiesel kostet dabei deutlich mehr als Quarzsandstein. Gerd Jung ist Architekt und Stadtplaner, seit mehr als 35 Jahren befasst er sich mit Gabionen, seit etwa zehn Jahren diagnostiziert er, dass sie verstärkt auch im privaten Bereich verbaut werden. Woher kommt das Interesse an den Käfigen? "Gabionen sind leicht aufzubauen durch das geringe Gewicht der Gitter", erklärt der Fachmann, zudem könne das Füllmaterial in kleinen Mengen transportiert und verfüllt werden. Für den Aufbau brauche man keine Maschinen, auch an unzulänglichen Stellen könnten sie gebaut werden. Ein Anruf beim Erfinder der modernen Gabionen, der italienischen Firma Maccaferri, zeigt, dass der Absatz stimmt, weltweit sind Gabionen gefragt. In die schönsten Worte fasst es Axel Friedhoff, Gründer von Best Gabion Rothfuss, im Trierischen Volksfreund: "Das brummt wie Schwein." Es ist aber auch so, dass Gabionen nicht nur Freunde haben. Im Internet wettern Naturmauernvertreter gegen die "Schotter-Lobby", und man muss schon sagen, dass die Füllsteine in den Drahtbehältnissen bisweilen so wirken, als seien sie vom Baulaster gefallen, und bald kommt dann einer, der irgendetwas damit anfängt. "*Der leicht industrielle Charme ist eine nette, alternative Spielerei*" Kommunen verbieten zunehmend die Drahtkorbmauern bei privaten Einfriedungen, weil sie mit ihrem martialischen Auftritt im Ortsbild zu wuchtig erscheinen. Immer wieder kippen zudem Wände um, auch auf städtischem Grund. Ingenieur Jung, der in verschiedenen Arbeitskreisen zum Thema mitgearbeitet hat, rät daher, Montage und Befüllung jenen zu überlassen, die Ahnung von Statik haben. --- </hier abknabbern> --- ©<http://www.sueddeutsche.de/stil/gabionen-warum-bauen-sich-menschen-stein-kaefige-um-den-garten-1.3631205> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Herwig AQSR <herwig.huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-19 16:22 -0700 |
| Message-ID | <9784c3e0-dcf3-4fb1-a5d0-973775f5f419@googlegroups.com> |
| In reply to | #344636 |
2018-03-20 00:25:00 +0100 Noch 16 Stunden und 50 Minuten > ... > --- <hier abknabbern> --- > ... > ... Immer wieder kippen zudem Wände um, auch auf > städtischem Grund. Ingenieur Jung, der in verschiedenen Arbeitskreisen > zum Thema mitgearbeitet hat, rät daher, Montage und Befüllung jenen zu > überlassen, die Ahnung von Statik haben. > --- </hier abknabbern> --- Wobei die Statik von Quadern eigentlich überschaubar ist. Man könnte die GabionenKäfige so formen wie die ZapfenSteine von Lego - das würde zusätzliche Stabilität bringen. Diese Idee ist (C). Herwig
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| From | Ulf.Kutzner@web.de |
|---|---|
| Date | 2018-03-20 01:55 -0700 |
| Message-ID | <cb0d6666-2806-4b23-8f8f-9143c6d1de8e@googlegroups.com> |
| In reply to | #344237 |
Moin, Am Freitag, 16. März 2018 01:07:45 UTC+1 schrieb Herwig AQSR: > 2018-03-16 01:08:00 +0100 > > Ich habe mir noch nie Gedanken darüber gemacht, dass > Gabionen in den letzten Jahren immer häufiger zu > sehen sind. Jetzt hörte ich sehr abfällige Bemerkungen > über diese MauerForm. Vielleicht auch von gewohnheitsmäßigen Gleislatschern. Das Flechtgitter wird nur teilweise mit Steinen gefüllt und ist trotz mäßiger Höhe ein nicht zu unterschätzendes Hindernis. http://www.bahnmarkt.eu/referenzobjektdetails_Niedrige_Laermschutzwand_im_Gleisbereich_Neubau_einer_Gabione_in_Andernach_56626_Andernach_DE_Deutsc_id_31612.html Gruß, ULF
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