Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > ger.ct > #235438 > unrolled thread

Funktionserklärung zur CPU

Started byMaik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de>
First post2015-12-27 14:53 +0100
Last post2016-01-13 11:49 +0000
Articles 20 on this page of 37 — 18 participants

Back to article view | Back to ger.ct


Contents

  Funktionserklärung zur CPU Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2015-12-27 14:53 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU Tobias Schuster <7e0f2510@gmx.de> - 2015-12-27 15:11 +0100
      Re: Funktionserklärung zur CPU Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2015-12-27 15:36 +0100
      Re: Funktionserklärung zur CPU Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2015-12-27 18:12 +0100
        Re: Funktionserklärung zur CPU Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2015-12-28 12:31 +0100
          Re: Funktionserklärung zur CPU Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-12-28 19:00 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2015-12-27 16:18 +0100
      Re: Funktionserklärung zur CPU Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2015-12-27 18:33 +0100
        Re: Funktionserklärung zur CPU Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2015-12-27 19:12 +0100
          Re: Funktionserklärung zur CPU Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2015-12-27 19:55 +0100
            Re: Funktionserklärung zur CPU Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2015-12-27 21:19 +0100
        Re: Funktionserklärung zur CPU Günter Frenz <usenet-01@guefz.de> - 2015-12-27 22:03 +0100
        Re: Funktionserklärung zur CPU Hendrik van der Heijden <hvdh@gmx.de> - 2015-12-27 23:07 +0100
        Re: Funktionserklärung zur CPU "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2015-12-28 10:22 +0100
        Re: Funktionserklärung zur CPU Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2015-12-28 16:14 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU Jürgen Loh <usenet@jloh.de> - 2015-12-27 16:35 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2015-12-27 17:38 +0100
      Re: Funktionserklärung zur CPU Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2015-12-27 18:36 +0100
        Re: Funktionserklärung zur CPU Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2015-12-27 19:26 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2015-12-27 09:50 -0800
    Re: Funktionserklärung zur CPU Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2015-12-28 09:58 +0100
      Re: Funktionserklärung zur CPU "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2015-12-28 11:13 +0100
        Re: Funktionserklärung zur CPU Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2015-12-28 10:58 +0000
          Re: Funktionserklärung zur CPU Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2015-12-28 14:31 +0100
            Re: Funktionserklärung zur CPU Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-12-28 19:00 +0100
          Re: Funktionserklärung zur CPU "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2015-12-28 12:44 +0100
            Re: Funktionserklärung zur CPU Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2015-12-28 15:22 +0100
              Re: Funktionserklärung zur CPU "Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de> - 2015-12-28 16:08 +0100
              Re: Funktionserklärung zur CPU Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2015-12-28 19:00 +0100
                Re: Funktionserklärung zur CPU Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2015-12-29 09:07 +0100
                  Re: Funktionserklärung zur CPU Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2015-12-30 06:13 -0800
            Re: Funktionserklärung zur CPU Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2015-12-28 22:25 +0000
    Re: Funktionserklärung zur CPU Walter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch> - 2015-12-28 13:24 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU Stefan Reuther <stefan.news@arcor.de> - 2015-12-28 13:30 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU Maik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de> - 2015-12-28 14:34 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU Ingo Paschke <ipaschke@lpclabs.de> - 2016-01-04 13:36 +0100
    Re: Funktionserklärung zur CPU Philipp Tölke <ascii158@web.de> - 2016-01-13 11:49 +0000

Page 1 of 2  [1] 2  Next page →


#235438 — Funktionserklärung zur CPU

FromMaik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de>
Date2015-12-27 14:53 +0100
SubjectFunktionserklärung zur CPU
Message-ID<n5ou15.3h0.1@mid.maikkoenig.de>
Tach zusammen!

Frage: Wie funktioniert eine CPU?

Mir ist bewusst dass es da Millionen von Transistoren gibt. Aber nach
meinem zugegeben begrenzten Grundwissen ist ein Transistor letztlich
bloss ein Schalter: Zwei Eingänge, ein Ausgang. Nur wenn bei Eingang 2
Strom anliegt, kann Eingang 1 den Strom zum Ausgang schicken.

Mein Verständnisproblem ist einfach die Überlegung, wie man eine
vorgegebene Schaltung quasi sich selbst verändern lassen kann.

Wenn ich eine Sammlung an Transistoren habe, die ja fest angeordnet ist,
wie ist es dann möglich, dass innerhalb dieser Sammlung etwas dafür
sorgen kann, dass der Strom anders fliesst? Denn nur dann kann die CPU
ja arbeiten: Sie muss intern die Schaltung letztlich selbst verändern.

Gibt es da eine gute Lektüre irgendwo? Die übliche Verdächtige Wikipedia
ist eher ungeeignet und "echte" Lexika dürften ähnlich nutzlos sein.
Mein Physikwissen ist offensichtlich ungeeignet, denn ich stand bei der
Frage echt auf dem Schlauch ;(.

Für Tipps (oder gar direkt eine nachvollziehbare Erklärung) wäre ich
echt dankbar!

Greetz,
MK
-- 
Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten
 und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!

[toc] | [next] | [standalone]


#235442

FromTobias Schuster <7e0f2510@gmx.de>
Date2015-12-27 15:11 +0100
Message-ID<n5ore1$u99$1@dont-email.me>
In reply to#235438
> Wenn ich eine Sammlung an Transistoren habe, die ja fest angeordnet ist,
> wie ist es dann möglich, dass innerhalb dieser Sammlung etwas dafür
> sorgen kann, dass der Strom anders fliesst? Denn nur dann kann die CPU
> ja arbeiten: Sie muss intern die Schaltung letztlich selbst verändern.

Flip-Flops sind nicht nur Badeschlappen.   ;-)

> Gibt es da eine gute Lektüre irgendwo? Die übliche Verdächtige Wikipedia
> ist eher ungeeignet und "echte" Lexika dürften ähnlich nutzlos sein.

http://www.elektronik-kompendium.de

insbesondere:
http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/index.htm

HTH

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235445

FromWalter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch>
Date2015-12-27 15:36 +0100
Message-ID<n5oss1$3h7$1@dont-email.me>
In reply to#235442
Am 27.12.2015 um 15:11 schrieb Tobias Schuster:
> 
>> Wenn ich eine Sammlung an Transistoren habe, die ja fest angeordnet ist,
>> wie ist es dann möglich, dass innerhalb dieser Sammlung etwas dafür
>> sorgen kann, dass der Strom anders fliesst? Denn nur dann kann die CPU
>> ja arbeiten: Sie muss intern die Schaltung letztlich selbst verändern.
> 
> Flip-Flops sind nicht nur Badeschlappen.   ;-)
> 
>> Gibt es da eine gute Lektüre irgendwo? Die übliche Verdächtige Wikipedia
>> ist eher ungeeignet und "echte" Lexika dürften ähnlich nutzlos sein.
> 
> http://www.elektronik-kompendium.de
> 
> insbesondere:
> http://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/index.htm


Ich würde eher mit sowas anfangen:

http://www.amazon.de/Mikrocomputer-ohne-Ballast-Mikrocomputer-Anleitungsbuch-Assemblerprogrammen/dp/3772369812/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1451226698&sr=8-1&keywords=computertechnik+f%C3%BCr+anf%C3%A4nger


Die besprochene Hardware ist zwar völlig veraltet, aber dafür
noch überblickbar. Die Schaltungs-Prinzipien gelten ja immer
noch, mindestens bis etwa ins Jahr 2050.


Gruss

Walter

-- 
Ich suche Wörter, die mit Fn oder fn *beginnen*. Egal welche
Sprache und Schrift (aber keine Akronyme oder selbst gebildete
Scherzwörter!). Ich bitte bei aussereuropäischen Schriften um
Transkription. Besten Dank!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235462

FromMaik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de>
Date2015-12-27 18:12 +0100
Message-ID<n5p9mu.1bc.1@mid.maikkoenig.de>
In reply to#235442
Am 27.12.2015 um 15:11 schrieb Tobias Schuster:
> 
>> Wenn ich eine Sammlung an Transistoren habe, die ja fest angeordnet ist,
>> wie ist es dann möglich, dass innerhalb dieser Sammlung etwas dafür
>> sorgen kann, dass der Strom anders fliesst? Denn nur dann kann die CPU
>> ja arbeiten: Sie muss intern die Schaltung letztlich selbst verändern.
> 
> Flip-Flops sind nicht nur Badeschlappen.   ;-)
> 
>> Gibt es da eine gute Lektüre irgendwo? Die übliche Verdächtige Wikipedia
>> ist eher ungeeignet und "echte" Lexika dürften ähnlich nutzlos sein.
> 
> http://www.elektronik-kompendium.de

Das sieht schon vielversprechend aus, Danke!


Greetz,
MK
-- 
Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten
 und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235566

FromAndreas Fecht <forum@aftec.de>
Date2015-12-28 12:31 +0100
Message-ID<n5r6ia$ljv$1@news.albasani.net>
In reply to#235462
Maik Koenig schrieb:
> Am 27.12.2015 um 15:11 schrieb Tobias Schuster:
>>
>>> Wenn ich eine Sammlung an Transistoren habe, die ja fest angeordnet ist,
>>> wie ist es dann möglich, dass innerhalb dieser Sammlung etwas dafür
>>> sorgen kann, dass der Strom anders fliesst? Denn nur dann kann die CPU
>>> ja arbeiten: Sie muss intern die Schaltung letztlich selbst verändern.
>>
>> Flip-Flops sind nicht nur Badeschlappen.   ;-)
>>
>>> Gibt es da eine gute Lektüre irgendwo? Die übliche Verdächtige Wikipedia
>>> ist eher ungeeignet und "echte" Lexika dürften ähnlich nutzlos sein.
>>
>> http://www.elektronik-kompendium.de
>
> Das sieht schon vielversprechend aus, Danke!

Ich denke das Beispiel mit dem Flip-Flop ist ganz gut gewählt.
Bei dieser Schaltung hängt es eben nicht! von der Schaltung selbst ab, ob sie gerade Flip oder 
Flop macht. Das kann bei jedem Power-On-Vorgang anders sein. d.h. nach deiner Philisophie 
verhält sich die Schaltung eben _nicht_ immer gleich.

Gruß Andreas

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235650

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2015-12-28 19:00 +0100
Message-ID<un928b5pcugpo0c8507817h36dq5u4ormc@4ax.com>
In reply to#235566
Andreas Fecht <forum@aftec.de> schrieb:

>>>> Wenn ich eine Sammlung an Transistoren habe, die ja fest angeordnet ist,
>>>> wie ist es dann möglich, dass innerhalb dieser Sammlung etwas dafür
>>>> sorgen kann, dass der Strom anders fliesst? Denn nur dann kann die CPU
>>>> ja arbeiten: Sie muss intern die Schaltung letztlich selbst verändern.

>>> Flip-Flops sind nicht nur Badeschlappen.   ;-)

>Ich denke, das Beispiel mit dem Flip-Flop ist ganz gut gewählt.
>Bei dieser Schaltung hängt es eben nicht! von der Schaltung selbst ab, ob sie gerade Flip oder 
>Flop macht. Das kann bei jedem Power-On-Vorgang anders sein. 

Ist es bei richtiger Konstruktion aber nicht, dazu kommt bei
Rechnerchips gemeinhin die Funktion "Reset", die eine Schaltung in einen
reproduzierbaren Grundzustand versetzt.

>d.h. nach deiner Philosophie verhält sich die Schaltung eben _nicht_ immer gleich.

Sie ändert ihren Zustand je nach den angelegten Impulsen im Betrieb.
Eben das macht ja (tausendfach vervielfacht) die Funktion einer CPU aus.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235451

From"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de>
Date2015-12-27 16:18 +0100
Message-ID<n5p2vq.3vs1djf.1!not-for-mail@ufh.invalid.de>
In reply to#235438
Maik Koenig in <news:n5ou15.3h0.1@mid.maikkoenig.de>:

>Frage: Wie funktioniert eine CPU?

Grob eine Zusammenschaltung von Steuerwerk und Rechenwerk. Danach, 
statt nach "CPU" zu googlen, könnte zielführend sein. 

Allerdings vermag auch ich Dir nicht zu erklären, wie man einen Haufen
Transitoren dazu überreden kann, Steuer- und Rechenwerk zu spielen: 

Irgendwie holt sich das Steuerwerk die Befehle aus dem Programmspeicher,
und sagt dem Rechenwerk, welche Daten es sich aus dem Datenspeicher
holen was und damit veranstalten soll: Addieren, Subtrahieren. Bitweise
verknüpfen. Etc. pp. und dann, wo im Datenspeicher wieder ablegen.

Prinzipiell ist es das, was eine CPU ausmacht. Heute nur "geringfügig"
komplexer.

>Mein Verständnisproblem ist einfach die Überlegung, wie man eine
>vorgegebene Schaltung quasi sich selbst verändern lassen kann.

Dein Problem ist, daß Du davon ausgehst :-).

>Wenn ich eine Sammlung an Transistoren habe, die ja fest angeordnet ist,
>wie ist es dann möglich, dass innerhalb dieser Sammlung etwas dafür
>sorgen kann, dass der Strom anders fliesst? Denn nur dann kann die CPU
>ja arbeiten: Sie muss intern die Schaltung letztlich selbst verändern.

Nein, das muss sie nicht.

>Gibt es da eine gute Lektüre irgendwo? 

Phhh. Heutzutage ist da wirklich im Netz kaum noch was zu finden.
Vielleicht findest Du ja in einer verstaubten Stadtbücherei frühe
Literarur. Ich denke da gerade an die Microcomputerseiten aus der
Funkschau 1978, aus der später die Zeitschrift "mc" hervorging.
Damals konnte man wohl noch mit Grundlagen, nach denen Du heute 
wohl suchst, die Leser hinterm Ofen hervorlocken.  

CU!
Ulrich
-- 
In 11 Monaten und 28 Tagen ist Weihnachten. 
0HB7B U22EW M3KX9 BOA8U 9V2XM UJPAX 78VG2 E19MZ H90R3 
Stellt euch vor, es ist Sonntag und keiner geht hin!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235464

FromMaik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de>
Date2015-12-27 18:33 +0100
Message-ID<n5pau1.6gs.1@mid.maikkoenig.de>
In reply to#235451
Am 27.12.2015 um 16:18 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
> Maik Koenig in <news:n5ou15.3h0.1@mid.maikkoenig.de>:
> 
>>Frage: Wie funktioniert eine CPU?
> 
> Grob eine Zusammenschaltung von Steuerwerk und Rechenwerk. Danach, 
> statt nach "CPU" zu googlen, könnte zielführend sein. 
> 
> Allerdings vermag auch ich Dir nicht zu erklären, wie man einen Haufen
> Transitoren dazu überreden kann, Steuer- und Rechenwerk zu spielen: 
> 
> Irgendwie holt sich das Steuerwerk die Befehle aus dem Programmspeicher,
> und sagt dem Rechenwerk, welche Daten es sich aus dem Datenspeicher
> holen was und damit veranstalten soll: Addieren, Subtrahieren. Bitweise
> verknüpfen. Etc. pp. und dann, wo im Datenspeicher wieder ablegen.

Wie das mit den Einsen und Nullen abläuft ist ja nicht das Problem. Ich
kann sogar relativ einfach erklären warum je nach System X Bits ein Byte
sind. Aber wie das elektrisch abläuft, damit habe ich ein Denkproblem.

> Prinzipiell ist es das, was eine CPU ausmacht. Heute nur "geringfügig"
> komplexer.
> 
>>Mein Verständnisproblem ist einfach die Überlegung, wie man eine
>>vorgegebene Schaltung quasi sich selbst verändern lassen kann.
> 
> Dein Problem ist, daß Du davon ausgehst :-).

Möglich. Sogar sehr wahrscheinlich. Aber wenn eine CPU meinetwegen 1000
Kontakte hat, dann sollten doch, sofern man immer dieselben Kontakte mit
Strom versorgt, auch immer dieselben Transistoren "durchleiten", also
quasi immer dasselbe Ergebnis bei rauskommen. Dem ist aber
offensichtlich nicht so. Die CPU verändert intern irgend etwas. Die
Frage die sich mir da stellt: Was verändert sie und wichtiger, wie
funktioniert das elektrisch.

Das Stichwort "Flipflop" von Tobias hat mir immerhin schon mal
grundsätzlich klar gemacht, dass ich von elektrischen Schaltungen
praktisch nichts verstehe :). Aber ein solcher "Minispeicher" ist
immerhin ein Teil des Ganzen. Und ausgehend von weiteren Sitzungen auf
der von ihm genannten Webseite unterstelle ich mir selbst, dass ich da
irgendwann zumindest halbwegs kapieren kann wie das elektrisch
funktioniert dass eine CPU "rechnen" kann.

> Phhh. Heutzutage ist da wirklich im Netz kaum noch was zu finden.
> Vielleicht findest Du ja in einer verstaubten Stadtbücherei frühe
> Literarur. Ich denke da gerade an die Microcomputerseiten aus der
> Funkschau 1978, aus der später die Zeitschrift "mc" hervorging.
> Damals konnte man wohl noch mit Grundlagen, nach denen Du heute 
> wohl suchst, die Leser hinterm Ofen hervorlocken.  

OK. Dann frage ich mich aber: Wie machen das heutige Studenten? Die
lernen doch irgendwann auch mal solche Grundlagen, oder nicht? Mein
Physik-LK hat bestenfalls nebenbei einen Transistor erklärt, aber das
ist entweder unzureichend oder ich war unfähig. Ist zugegeben schon über
20 Jahre her.

Greetz,
MK
-- 
Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten
 und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235466

FromWalter Schmid <paulwalterschmid@vtxmail.ch>
Date2015-12-27 19:12 +0100
Message-ID<n5p9h1$ht1$1@dont-email.me>
In reply to#235464
Am 27.12.2015 um 18:33 schrieb Maik Koenig:

> OK. Dann frage ich mich aber: Wie machen das heutige Studenten? Die
> lernen doch irgendwann auch mal solche Grundlagen, oder nicht? 

https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Box_(Systemtheorie)


Gruss

Walter

-- 
Ich suche Wörter, die mit Fn oder fn *beginnen*. Egal welche
Sprache und Schrift (aber keine Akronyme oder selbst gebildete
Scherzwörter!). Ich bitte bei aussereuropäischen Schriften um
Transkription. Besten Dank!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235473

FromMaik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de>
Date2015-12-27 19:55 +0100
Message-ID<n5pfni.6og.1@mid.maikkoenig.de>
In reply to#235466
Am 27.12.2015 um 19:12 schrieb Walter Schmid:
> Am 27.12.2015 um 18:33 schrieb Maik Koenig:
> 
>> OK. Dann frage ich mich aber: Wie machen das heutige Studenten? Die
>> lernen doch irgendwann auch mal solche Grundlagen, oder nicht? 
> 
> https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Box_(Systemtheorie)

Nachvollziehbar. Aber irgendwer muss eine CPU ja designen. OK, auch da
kann man vermutlich dasselbe Prinzip benutzen, bloss in etwas
engmaschigerer Variante. Man muss ja nicht wissen wie Cache
funktioniert, nur wie er reagiert wenn er diesen oder jenen Input
bekommt...

Bin ich eigentlich der Einzige der da um verlorenes Grundlagenwissen
fürchtet? Wenn Chip-Designer nicht mehr wissen warum die Teile ihrer
Chips funktionieren und diese unbekannten Abschnitte immer grösser
werden...

Was ist, wenn man an so einer Blackbox im Inneren etwas ändert ohne dass
es diejenigen die das Ding benutzen mitbekommen? Angenommen irgendjemand
würde an einer Vorlage für einen Teil eines Caches eine Änderung
vornehmen die dafür sorgt, dass z.B. alle dort durchgeschleusten Daten
automatisch an ein bestimmtes Programm weiter gereicht werden? Solange
der Chip trotzdem weiterhin seine eigentliche Aufgabe ohne
Auffälligkeiten erledigt.. würde das irgendjemand bemerken?

Greetz,
MK
-- 
Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten
 und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235491

FromBernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com>
Date2015-12-27 21:19 +0100
Message-ID<deavf8FqjajU1@mid.individual.net>
In reply to#235473
Am 27.12.2015 um 19:55 schrieb Maik Koenig:
> Am 27.12.2015 um 19:12 schrieb Walter Schmid:
>> Am 27.12.2015 um 18:33 schrieb Maik Koenig:
>>
>>> OK. Dann frage ich mich aber: Wie machen das heutige Studenten? Die
>>> lernen doch irgendwann auch mal solche Grundlagen, oder nicht?
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Black_Box_(Systemtheorie)
>
> Nachvollziehbar. Aber irgendwer muss eine CPU ja designen. OK, auch da
> kann man vermutlich dasselbe Prinzip benutzen, bloss in etwas
> engmaschigerer Variante. Man muss ja nicht wissen wie Cache
> funktioniert, nur wie er reagiert wenn er diesen oder jenen Input
> bekommt...
>
> Bin ich eigentlich der Einzige der da um verlorenes Grundlagenwissen
> fürchtet? Wenn Chip-Designer nicht mehr wissen warum die Teile ihrer
> Chips funktionieren und diese unbekannten Abschnitte immer grösser
> werden...
-----------------------------------------------------------------
> Was ist, wenn man an so einer Blackbox im Inneren etwas ändert ohne dass
> es diejenigen die das Ding benutzen mitbekommen? Angenommen irgendjemand
> würde an einer Vorlage für einen Teil eines Caches eine Änderung
> vornehmen die dafür sorgt, dass z.B. alle dort durchgeschleusten Daten
> automatisch an ein bestimmtes Programm weiter gereicht werden? Solange
> der Chip trotzdem weiterhin seine eigentliche Aufgabe ohne
> Auffälligkeiten erledigt
---
>.. würde das irgendjemand bemerken?

Nein, herzlich willkommen im RL.

BU

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235497

FromGünter Frenz <usenet-01@guefz.de>
Date2015-12-27 22:03 +0100
Message-ID<20151227220346.263efec1@corinnis.midgard>
In reply to#235464
Am Sun, 27 Dec 2015 18:33:36 +0100 schrieb Maik Koenig:

> Am 27.12.2015 um 16:18 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
> > Maik Koenig in <news:n5ou15.3h0.1@mid.maikkoenig.de>:
> >   
> >>Frage: Wie funktioniert eine CPU?  
> > 
> > Grob eine Zusammenschaltung von Steuerwerk und Rechenwerk. Danach, 
> > statt nach "CPU" zu googlen, könnte zielführend sein. 
> > 
> > Allerdings vermag auch ich Dir nicht zu erklären, wie man einen
> > Haufen Transitoren dazu überreden kann, Steuer- und Rechenwerk zu
> > spielen: 
> > 
> > Irgendwie holt sich das Steuerwerk die Befehle aus dem
> > Programmspeicher, und sagt dem Rechenwerk, welche Daten es sich aus
> > dem Datenspeicher holen was und damit veranstalten soll: Addieren,
> > Subtrahieren. Bitweise verknüpfen. Etc. pp. und dann, wo im
> > Datenspeicher wieder ablegen.  
> 
> Wie das mit den Einsen und Nullen abläuft ist ja nicht das Problem.
> Ich kann sogar relativ einfach erklären warum je nach System X Bits
> ein Byte sind. Aber wie das elektrisch abläuft, damit habe ich ein
> Denkproblem.
> 
> > Prinzipiell ist es das, was eine CPU ausmacht. Heute nur
> > "geringfügig" komplexer.
> >   
> >>Mein Verständnisproblem ist einfach die Überlegung, wie man eine
> >>vorgegebene Schaltung quasi sich selbst verändern lassen kann.  
> > 
> > Dein Problem ist, daß Du davon ausgehst :-).  
> 
> Möglich. Sogar sehr wahrscheinlich. Aber wenn eine CPU meinetwegen
> 1000 Kontakte hat, dann sollten doch, sofern man immer dieselben
> Kontakte mit Strom versorgt, auch immer dieselben Transistoren
> "durchleiten", also quasi immer dasselbe Ergebnis bei rauskommen. Dem
> ist aber offensichtlich nicht so. Die CPU verändert intern irgend
> etwas. Die Frage die sich mir da stellt: Was verändert sie und
> wichtiger, wie funktioniert das elektrisch.

Die CPU verändert die Inhalte ihrer internen Speicher. Wenn du einer
fiktiven CPU das Kommando "Addiere Inhalt von Speicher A zum Inhalt von
Speicher B" von außen zuführst (aus dem Programmcode lesen), hängt das
Ergebnis davon ab, was du vorher in die Speicher A und B geschrieben
hast. 

> Das Stichwort "Flipflop" von Tobias hat mir immerhin schon mal
> grundsätzlich klar gemacht, dass ich von elektrischen Schaltungen
> praktisch nichts verstehe :). Aber ein solcher "Minispeicher" ist
> immerhin ein Teil des Ganzen. Und ausgehend von weiteren Sitzungen auf
> der von ihm genannten Webseite unterstelle ich mir selbst, dass ich da
> irgendwann zumindest halbwegs kapieren kann wie das elektrisch
> funktioniert dass eine CPU "rechnen" kann.

Viel Spaß dabei...

Günter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235507

FromHendrik van der Heijden <hvdh@gmx.de>
Date2015-12-27 23:07 +0100
Message-ID<n5pnf8$iia$1@solani.org>
In reply to#235464
Am 27.12.2015 um 18:33 schrieb Maik Koenig:
> Am 27.12.2015 um 16:18 schrieb Ulrich F. Heidenreich:
>> Maik Koenig in <news:n5ou15.3h0.1@mid.maikkoenig.de>:
>>
>>> Frage: Wie funktioniert eine CPU?

> OK. Dann frage ich mich aber: Wie machen das heutige Studenten? Die
> lernen doch irgendwann auch mal solche Grundlagen, oder nicht?

Klar. Aus Transistoren baut man Logikgatter (AND, OR, NOT etc) und Flip-Flops.
Dann gibt's Logiktheorie, wie man aus Gattern beliebige Funktionen baut,
inkl. Rechenoperationen auf binären Zahlen.
Eine CPU ist dann eine Reihe FFs, die einen Bitvektor Eingangspegel definieren.
Ein Haufen Gatter überführt diesen Eingangsvektor in einen Ergebnisvektor,
der zu den FF-Eingängen rückgeführt wird. Mit jedem Takt übernehmen die FFs
den Ergebnisvektor als neuen Eingangsvektor.
Über zusätzliche Eingangs- und Ergebnisleitungen können RAM und IO angesteuert
werden (Bussysteme).


Hendrik vdH

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235535

From"Ulrich F. Heidenreich" <from!not-for-mail@tremornet.de>
Date2015-12-28 10:22 +0100
Message-ID<n5r2hj.3vs2peh.1!not-for-mail@ufh.invalid.de>
In reply to#235464
Maik Koenig in <news:n5pau1.6gs.1@mid.maikkoenig.de>:

>Aber wenn eine CPU meinetwegen 1000
>Kontakte hat, dann sollten doch, sofern man immer dieselben Kontakte mit
>Strom versorgt, auch immer dieselben Transistoren "durchleiten", also
>quasi immer dasselbe Ergebnis bei rauskommen. Dem ist aber
>offensichtlich nicht so. Die CPU verändert intern irgend etwas. 

Nein.

>Die Frage die sich mir da stellt: Was verändert sie 

Nichts.

>und wichtiger, wie funktioniert das elektrisch.

Auslesen des Daten- und Programmspeichers. Logische Verknüpfung 
der Daten gemäß den Befehlen aus dem Programmspeicher. Ablegen 
des Ergebnisses im Datenspeicher. Mift. Ich kann es einfach nicht 
besser erklären. 

CU!
Ulrich   
-- 
In 11 Monaten und 27 Tagen ist Weihnachten. 
NALSY 0U5BE LRJY4 8HYFI 564ON KN7VZ AR0RH RZAMT AYOQ5 
Stellt euch vor, es ist Montag und keiner geht hin!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235611

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2015-12-28 16:14 +0100
Message-ID<DVjZrerirLB@smial.prima.de>
In reply to#235464
usenetspam@maikkoenig.de (Maik Koenig)  am 27.12.15:

> Aber wie das elektrisch abläuft, damit habe ich ein
> Denkproblem.

Dann versuch es mal mit Papier

http://www.wolfgang-back.com/knowhow_home.php


Rainer

-- 
Manager und BWL'ler sind dumm, saudumm, und das ist das Prinzip
unserer Wirtschaft: Dumm und duemmer. Haben wir aus dem USA gelernt.
(MaWin in de.sci.electronics)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235453

FromJürgen Loh <usenet@jloh.de>
Date2015-12-27 16:35 +0100
Message-ID<56800540.8090808@jloh.de>
In reply to#235438
Am 27.12.2015 um 14:53 schrieb Maik Koenig:

> Wenn ich eine Sammlung an Transistoren habe, die ja fest angeordnet ist,
> wie ist es dann möglich, dass innerhalb dieser Sammlung etwas dafür
> sorgen kann, dass der Strom anders fliesst?

Aus Transistoren kannst Du Gatter bilden, z.B. das NAND-Gatter:

	https://de.wikipedia.org/wiki/NAND-Gatter#Realisierung

Aus NAND-Gattern kannst Du Flipflops bilden, z.B. das D-Flipflop:

	https://de.wikipedia.org/wiki/Flipflop#D-Flipflop

Und schon hast Du alle wichtigen Grundbausteine einer CPU beisammen.
Gatter werden zu komplexeren kombinatorischen Schaltungen kombiniert,
z.B. zu Addierern; Flipflops werden zu Registern oder RAM.

Tschüs,
	Jürgen

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235457

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2015-12-27 17:38 +0100
Message-ID<n5p7ma.5o0.1@privat.lahls.de>
In reply to#235438
*Maik Koenig* schrieb:
> Tach zusammen!
>
> Frage: Wie funktioniert eine CPU?

https://www.youtube.com/watch?v=sFqaCHZGkHI
-- 
bis denne

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235463

FromMaik Koenig <usenetspam@maikkoenig.de>
Date2015-12-27 18:36 +0100
Message-ID<n5pb41.4ag.1@mid.maikkoenig.de>
In reply to#235457
Am 27.12.2015 um 17:38 schrieb Ruediger Lahl:
> *Maik Koenig* schrieb:
>> Tach zusammen!
>>
>> Frage: Wie funktioniert eine CPU?
> 
> https://www.youtube.com/watch?v=sFqaCHZGkHI

Da wird erklärt was man mit den Schaltungen anstellt. Aber wie diese
Schaltungen arbeiten, welche Bausteine enthalten sind... das fehlt
leider komplett. Das ist so als würde man fragen wie ein Benzinmotor
funktioniert und in der Erklärung fehlt dann der Hinweis zur Ausdehnung
durch Miniexplosionen im Zylinder.

Greetz,
MK
-- 
Kopp-Verlag-Gläubige, Religionsdeppen, rechte Vollidioten
 und ähnlicher Bio-Abfall werden ohne Hinweis ignoriert!

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235467

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2015-12-27 19:26 +0100
Message-ID<n5pe1p.5k4.1@privat.lahls.de>
In reply to#235463
*Maik Koenig* schrieb:
> Am 27.12.2015 um 17:38 schrieb Ruediger Lahl:
>> *Maik Koenig* schrieb:
>>> Tach zusammen!
>>>
>>> Frage: Wie funktioniert eine CPU?
>>
>> https://www.youtube.com/watch?v=sFqaCHZGkHI
>
> Da wird erklärt was man mit den Schaltungen anstellt. Aber wie diese
> Schaltungen arbeiten, welche Bausteine enthalten sind... das fehlt
> leider komplett. Das ist so als würde man fragen wie ein Benzinmotor
> funktioniert und in der Erklärung fehlt dann der Hinweis zur Ausdehnung
> durch Miniexplosionen im Zylinder.

Ja, ich habe mir gerne die Mühe gemacht, deine Recherche zu erledigen.
-- 
bis denne

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#235465

FromLothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de>
Date2015-12-27 09:50 -0800
Message-ID<065486b2-0bc5-4770-b824-2ce64a6cf7b4@googlegroups.com>
In reply to#235438
Maik Koenig tat kund:

> Tach zusammen!
> 
> Frage: Wie funktioniert eine CPU?

Sie funktioniert sehr gut, danke.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 1 of 2  [1] 2  Next page →

Back to top | Article view | ger.ct


csiph-web