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Groups > ger.ct > #251676 > unrolled thread
| Started by | Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> |
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| First post | 2016-04-20 23:56 +0200 |
| Last post | 2016-05-21 21:22 +0200 |
| Articles | 20 — 12 participants |
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Flagge zeigen. Welche? Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> - 2016-04-20 23:56 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? Emil Schuster <emil@wieslauf.sub.de> - 2016-04-21 08:34 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2016-04-21 09:11 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2016-04-21 08:33 +0000
Re: Flagge zeigen. Welche? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2016-04-21 18:12 +0000
Re: Flagge zeigen. Welche? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-21 12:09 -0700
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Re: Flagge zeigen. Welche? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-21 00:19 -0700
Re: Flagge zeigen. Welche? Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> - 2016-04-21 22:41 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-21 21:47 -0700
Re: Flagge zeigen. Welche? Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> - 2016-04-23 22:06 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2016-04-21 18:09 +0000
Re: Flagge zeigen. Welche? Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> - 2016-04-26 00:29 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> - 2016-04-25 22:34 -0700
Re: Flagge zeigen. Welche? spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) - 2016-05-21 10:39 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? DonCaron <d.caron2000@gmail.com> - 2016-05-21 12:16 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> - 2016-05-21 16:51 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2016-05-21 16:57 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? markus philippi <markusphi.news@solinetcafe.org> - 2016-05-21 18:13 +0200
Re: Flagge zeigen. Welche? Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> - 2016-05-21 21:22 +0200
| From | Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-20 23:56 +0200 |
| Subject | Flagge zeigen. Welche? |
| Message-ID | <nf8ttp$34a$1@news.albasani.net> |
2016-04-20 23:57:00 +0200 Ja, es ist geschehen. Ich bin wieder in eine Partei eingetreten. Ich sage nicht, welche - ihr kennt mich, ihr dürft raten, und Joachim hält bitte den Mund! Eigentlich ist Politik ein mühsames und schmutziges Geschäft, und viel Aufwand zeitigt nur bescheidene Ergebnisse. Und die gehen manchmal auch schief, wie die Story von den vier Füchsen und dem Hasen, die BasisDemokratie ausprobierten - sie stimmten ab, was es zum AbendEssen gibt. Wenn ich sehe, wie wenig ich als BetriebsRat erreicht habe, könnte ich gleich mich auf die StammTischArbeit (also ger.ct) beschränken. Interessant: Eine BetriebsRatsSitzung ist *wesentlich* disziplinierter und formalisierter als eine Sitzung eines OrtsVereins einer Partei. Das liegt daran, dass alles, was ein BR macht, arbeitsrechtliche und sogar strafrechtliche Konsequenzen hat. Die Gültigkeit von Beschlüssen ist in peinlich genau zu ermittelnder Weise vom Vorliegen bestimmter Bedingungen abhängig. Das ist bei einer OV-Sitzung nicht so. Ist auch gut so, denn man kann nicht verlangen, dass jemand, der sich in einem Verein engagiert, ein volles Jura-Studium mitbringt. Wieviel ich da jetzt einbringen werde, wird sich zeigen. Das hängt von den Möglichkeiten ab, auch von denen, die die Medizin mir noch lässt. Ich wünschte, ich hätte noch meine alte TrinkFestigkeit von vor 45 Jahren. Das wäre jetzt nützlich. Wie Gerhard Schröder mal gesagt hat: "Das Land wird mit der Leber regiert." Herwig
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| From | Emil Schuster <emil@wieslauf.sub.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-21 08:34 +0200 |
| Message-ID | <nf9sa5$s3u$1@wieslauf.sub.de> |
| In reply to | #251676 |
Herwig Huener AQSR 5 wrote: > 2016-04-20 23:57:00 +0200 > > Ja, es ist geschehen. Ich bin wieder in eine > Partei eingetreten. Ich sage nicht, welche > - ihr kennt mich, ihr dürft raten, und Joachim > hält bitte den Mund! Na, das ist doch mal eine echte Innovation. Ein Politiker, der nicht verrät, für welche Partei er steht. Obwohl, wenn ich es mir so überlege ... Es ist eigentlich völlig egal, für welche Partei der Durchschnittspolitiker seine Lügen/seine Volksverarschung ablässt.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2016-04-21 09:11 +0200 |
| Message-ID | <nf9uea$gk$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #251695 |
Am 21.04.16 um 08:34 schrieb Emil Schuster: > Herwig Huener AQSR 5 wrote: > >> 2016-04-20 23:57:00 +0200 >> >> Ja, es ist geschehen. Ich bin wieder in eine >> Partei eingetreten. Ich sage nicht, welche >> - ihr kennt mich, ihr dürft raten, und Joachim >> hält bitte den Mund! > > Na, das ist doch mal eine echte Innovation. Ein Politiker, der nicht verrät, > für welche Partei er steht. > > Obwohl, wenn ich es mir so überlege ... Es ist eigentlich völlig egal, für > welche Partei der Durchschnittspolitiker seine Lügen/seine Volksverarschung > ablässt. > Na, er hat nicht gesagt daß er Politiker wird. Wenn man Mitglied des FC Bayern wird heißt das auch noch nicht daß man sich um die Aufstellung auf dem Platz zum Championsleague-Halbfinale bemüht... Üblicherweise tritt man dann aber auch offen für den Verein oder die Partei auf, ja. Aber es mag auch stille Unterstützer geben.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2016-04-21 08:33 +0000 |
| Message-ID | <7t57188fc9idb2n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #251701 |
On Thu, 21 Apr 2016 09:11:06 Dr. Joachim Neudert wrote: > Am 21.04.16 um 08:34 schrieb Emil Schuster: > > Herwig Huener AQSR 5 wrote: > >> Ja, es ist geschehen. Ich bin wieder in eine > >> Partei eingetreten. [...] > > Na, das ist doch mal eine echte Innovation. Ein Politiker, der > > nicht verrät, für welche Partei er steht. > Na, er hat nicht gesagt daß er Politiker wird. > Wenn man Mitglied des FC Bayern wird heißt das auch noch nicht daß > man sich um die Aufstellung auf dem Platz zum > Championsleague-Halbfinale bemüht... Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man von einem Betriebsrat, der Parteimitglied ist, noch sagen sollte, dass er kein Politiker im weiteren Sinn ist. Nicht an vorderster Front, klar, aber im Gegensatz zu Bayern München gibt es in der Politik ja doch ein paar Hierarchiestufen mehr. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan, so markant wie die Erotik. Fleuchen ist das Ding. (Sloganizer)
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2016-04-21 18:12 +0000 |
| Message-ID | <nfb55k$g72$7@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #251705 |
Stefan Froehlich wrote: > Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man von einem Betriebsrat, der > Parteimitglied ist, noch sagen sollte, dass er kein Politiker im > weiteren Sinn ist. Nicht an vorderster Front, klar, ... Schon wenn er _kein_ Parteimitglied ist, ist ein Betriebsrat in einem allerdings sehr weiten Sinn schon ein Politiker. -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-21 12:09 -0700 |
| Message-ID | <7c94be1a-f7e9-4c83-929a-1e57119a55aa@googlegroups.com> |
| In reply to | #251759 |
Volker Borchert tat kund: > Stefan Froehlich wrote: > > > Ich bin mir nicht ganz sicher, ob man von einem Betriebsrat, der > > Parteimitglied ist, noch sagen sollte, dass er kein Politiker im > > weiteren Sinn ist. Nicht an vorderster Front, klar, ... > > Schon wenn er _kein_ Parteimitglied ist, ist ein Betriebsrat > in einem allerdings sehr weiten Sinn schon ein Politiker. Wenn der Sinn weit genug ist, ist jeder alles.
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| From | Lars Gebauer <lars.gebauer@yahoo.de> |
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| Date | 2016-04-21 09:12 +0000 |
| Message-ID | <nfa5ig$ope$7@dont-email.me> |
| In reply to | #251695 |
Emil Schuster: > Herwig Huener AQSR 5 wrote: >> Ja, es ist geschehen. Ich bin wieder in eine >> Partei eingetreten. Ich sage nicht, welche >> - ihr kennt mich, ihr dürft raten, und Joachim >> hält bitte den Mund! > > Na, das ist doch mal eine echte Innovation. Ein Politiker, der nicht verrät, > für welche Partei er steht. Ja würdest Du Dich etwa nicht dafür schämen?
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
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| Date | 2016-04-21 00:19 -0700 |
| Message-ID | <374033e9-4c2b-4a3f-b534-4e43c7b24d94@googlegroups.com> |
| In reply to | #251676 |
Herwig AQSR tat kund: > Eigentlich ist Politik ein mühsames und > schmutziges Geschäft, und viel Aufwand > zeitigt nur bescheidene Ergebnisse. Jedenfalls für die unten. Die oben verdienen klotzig daran - wie in jedem anderen Pyramidenschema. > Und die > gehen manchmal auch schief, wie die Story > von den vier Füchsen und dem Hasen, die > BasisDemokratie ausprobierten - sie stimmten > ab, was es zum AbendEssen gibt. Wenn ich > sehe, wie wenig ich als BetriebsRat erreicht > habe, könnte ich gleich mich auf die > StammTischArbeit (also ger.ct) beschränken. > > Interessant: Eine BetriebsRatsSitzung ist > *wesentlich* disziplinierter und formalisierter > als eine Sitzung eines OrtsVereins einer Partei. > Das liegt daran, dass alles, was ein BR macht, > arbeitsrechtliche und sogar strafrechtliche > Konsequenzen hat. Die Gültigkeit von Beschlüssen > ist in peinlich genau zu ermittelnder Weise > vom Vorliegen bestimmter Bedingungen abhängig. > Das ist bei einer OV-Sitzung nicht so. Klar. Da sitzen die nützlichen Idioten, die die Parteispitze als Beleg für den Irrglauben braucht, daß Parteien irgendwas mit Demokratie zu tun haben. Die können im Grunde machen, was sie wollen; sie sind eh nur Staffage. > Ist > auch gut so, denn man kann nicht verlangen, > dass jemand, der sich in einem Verein > engagiert, ein volles Jura-Studium mitbringt. Und von einem Betriebsrat wird das verlangt? Ein paar Kollegen von mir sind im Betriebsrat, und ich glaube nicht, daß die Jura studiert haben. > > Wieviel ich da jetzt einbringen werde, wird > sich zeigen. Das hängt von den Möglichkeiten > ab, auch von denen, die die Medizin mir noch > lässt. > > Ich wünschte, ich hätte noch meine alte > TrinkFestigkeit von vor 45 Jahren. Das wäre > jetzt nützlich. Wie Gerhard Schröder mal > gesagt hat: "Das Land wird mit der Leber > regiert." Es wurde sogar schon mal mit dem Leber regiert.
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| From | Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-21 22:41 +0200 |
| Message-ID | <nfbdt5$stj$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #251702 |
2016-04-21 22:41:00 +0200 Lothar Frings wrote: > ... >> Ist >> auch gut so, denn man kann nicht verlangen, >> dass jemand, der sich in einem Verein >> engagiert, ein volles Jura-Studium mitbringt. > > Und von einem Betriebsrat wird das verlangt? > Ein paar Kollegen von mir sind im Betriebsrat, > und ich glaube nicht, daß die Jura > studiert haben. Nein, es wird nicht verlangt. Aber er wäre gut, wenn ein BR diese Qualifikation hätte: volles Jura-Studium, volles BWL/VWL-Studium, volles MedizinStudium (Ergonomie und ArbeitsMedizin), volles Psychologie-Studium (Kommunikation mit dem ArbeitGeber), und alles fachliche, was seine eigene Firma betrifft. Hinter diesen wünschenswerten Anforderungen hinkt man weit hinterher. Einziger LichtBlick: Die Leitenden Angestellten des ArbeitGebers sind genauso unterbelichtet. Allerdings kann der AG mehr davon bezahlen. Das MachtUngleichGewicht bleibt. Deshalb hat der GesetzGeber in seiner unendlichen Weisheit die BetriebsRäte mir vielen Rechten ausgestattet - wohl wissend, dass einige davon dieses RuhePolster gut ausnutzen. Herwig
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-21 21:47 -0700 |
| Message-ID | <1be58604-806e-49af-a31e-64d9d9b7e8f3@googlegroups.com> |
| In reply to | #251780 |
Herwig AQSR tat kund: > 2016-04-21 22:41:00 +0200 > > Lothar Frings wrote: > > > ... > > >> Ist > >> auch gut so, denn man kann nicht verlangen, > >> dass jemand, der sich in einem Verein > >> engagiert, ein volles Jura-Studium mitbringt. > > > > Und von einem Betriebsrat wird das verlangt? > > Ein paar Kollegen von mir sind im Betriebsrat, > > und ich glaube nicht, daß die Jura > > studiert haben. > > Nein, es wird nicht verlangt. Aber er wäre gut, > wenn ein BR diese Qualifikation hätte: volles > Jura-Studium, volles BWL/VWL-Studium, volles > MedizinStudium (Ergonomie und ArbeitsMedizin), > volles Psychologie-Studium (Kommunikation mit > dem ArbeitGeber), und alles fachliche, was seine > eigene Firma betrifft. Hinter diesen > wünschenswerten Anforderungen hinkt man > weit hinterher. Das ist eine gute Idee zur Abschaffung lästiger Betriebsräte: Man schreibt Qualifikationen vor, die sie nicht erwerben können.
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| From | Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-23 22:06 +0200 |
| Message-ID | <nfgkjq$pc9$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #251803 |
2016-04-23 22:07:00 +0200 Lothar Frings wrote: > ... > Das ist eine gute Idee zur Abschaffung lästiger > Betriebsräte: Man schreibt Qualifikationen vor, > die sie nicht erwerben können. Das geht nicht. Genauso könnte man Politikern Qualifikationen vorschreiben. In einer Demokratie stehen gewisse Ämter jedem offen - sonst läuft das Ganze auf eine Oligarchie der Insider hinaus. Und auf eine Herrschaft derjenigen Institutionen, die das Vorhandensein dieser Qualifikationen prüfen sollen. Nicht ideal, aber ich weiss nichts besseres. Herwig
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| From | v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) |
|---|---|
| Date | 2016-04-21 18:09 +0000 |
| Message-ID | <nfb514$g72$6@Gaia.teknon.de> |
| In reply to | #251676 |
Herwig Huener AQSR 5 wrote: > Wie Gerhard Schröder mal gesagt hat: > "Das Land wird mit der Leber regiert." Das ist bestimmt ein Übermittlungsfehler und muß "dem" heißen. -- "I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed> "I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert <v_borchert@despammed.com>
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| From | Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-26 00:29 +0200 |
| Message-ID | <nfm5nf$8ba$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #251676 |
2016-04-26 00:29:00 +0200 > ... > Ja, es ist geschehen. Ich bin wieder in eine > Partei eingetreten. Ich sage nicht, welche > - ihr kennt mich, ihr dürft raten, und Joachim > hält bitte den Mund! OK. Keiner hat es geraten. Also jetzt von dieser Stelle aus das Outing. Dabei habe ich mich eigentlich immer für einen Linken gehalten. OK, ganz am Anfang nicht (als Schüler, Soldat und Student, aber das war der politischen Unwissenheit und Naivität geschuldet), aber mit Eintritt ins BerufsLeben dann schon. Von 1981 bis heute in der IGM (das bleibt auch weiterhin so, auch nach meinem BerufsLeben), in den 80-gern ein GastSpiel bei der SPD, in den 90-gern ein GastSpiel bei der FDP. Sowohl die ArbeitNehmerVerräter als auch die EigenTaschenBewirtschafter konnten aber nicht auf Dauer politische Heimat für mich werden. Die Grünen kommen nicht in Frage, da sie der Problematik der ÜberBevölkerung hilf- und konzeptlos gegenüberstehen und diese zu grossen Teilen nicht einmal erkannt haben. Ohne das ist grüne Politik aber sinnlos. Die Linke - naja. Ich kenne Kollegen, die den diversen linken Parteien nahestanden und die im Laufe der JahrZehnte meinen grössten Respekt erworben haben - persönlich, nicht als Repräsentaten dieser LinksStrömungen, denen ich im wesentlichen nichts mehr abgewinnen kann. Die Rechten sind als SubIntellektuelle sowieso weder wähl- noch beitretbar. Wer bleibt also? Ist das so schwer? Dass die CSU-Zentrale seit einigen Monaten direkt neben meinem ArbeitsPlatz (im Osten) beheimatet ist, ist übrigens ein Zufall. Das hat nichts zu sagen. Im Norden entsteht gerade die neue DeutschLand-Niederlassung von Microsoft - das ist genauso bedeutungslos. (Die sind IMHO auch nicht wählbar, aber das ist eine andere Geschichte.) Seit ich mich mal in der Firma verplappert habe (falsches PersonalPronomen in Bezug auf die CSU), muss ich sowieso dauernd rumlaufen und mich für diesen Entschluss vom Anfang dieses Jahres entschuldigen. Mache ich gerne. NibelungenTreue gibt es nicht, aber jetzt ist es eben so. Und nebenbei: Ich habe bei YouTube *mit* *Genuss* einige FJS- und SeeHofer-Reden angehört. Auch einige von Helmut Schmidt und Herbert Wehner - aber da war der Genuss in Nuancen anders. Es gibt in der Politik kein Schwarz und Weiss. Das ist vielleicht das Einzige, was ich gelernt habe, seit Dieter Hildebrandt mir in den 60-ger Jahren immer zu Sylvester die Politik erklärt hat. > ... > Ich wünschte, ich hätte noch meine alte > TrinkFestigkeit von vor 45 Jahren. Das wäre > jetzt nützlich. Wie Gerhard Schröder mal > gesagt hat: "Das Land wird mit der Leber > regiert." Als ob diese Roten Socken etwas vom Saufen verstünden ... So - jetzt dürfen aber auch die politischen Bekenntnisse der anderen Regulars thematisiert werden. Herwig
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| From | Lothar Frings <Lothar.Frings@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-25 22:34 -0700 |
| Message-ID | <e4408a02-f009-42b6-8474-f73a857de5cb@googlegroups.com> |
| In reply to | #252124 |
Herwig AQSR tat kund: > 2016-04-26 00:29:00 +0200 > > > ... > > > Ja, es ist geschehen. Ich bin wieder in eine > > Partei eingetreten. Ich sage nicht, welche > > - ihr kennt mich, ihr dürft raten, und Joachim > > hält bitte den Mund! > > OK. Keiner hat es geraten. Hat es denn jemand versucht? [... ] > So - jetzt dürfen aber auch die politischen > Bekenntnisse der anderen Regulars thematisiert > werden. Nichtwähler, allerdings an zwei Volksentscheiden teilgenommen. Kakao, ziehen, trinken - capisce?
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| From | spamfalle2@arcor.de (Marc Stibane) |
|---|---|
| Date | 2016-05-21 10:39 +0200 |
| Message-ID | <1mnlh1y.1dbjeh81knvsgtN@marc.my-fqdn.de> |
| In reply to | #252124 |
Herwig Huener AQSR 5 <Herwig.Huener@t-online.de> wrote: > So - jetzt dürfen aber auch die politischen > Bekenntnisse der anderen Regulars thematisiert > werden. Bin zwar nie eingetreten, habe aber offensiv die Piraten unterstützt - bis die sich haben kapern lassen. Mal sehen ob die sich nochmal berappeln, aber eigentlich ist der Name verbrannt. Umbenennen reicht auch nicht, dann wird in den Medien wieder nur "Ex-Piraten" getönt und die alten Reflexe der (potentiellen) Wähler geweckt. Eigentlich hilft nur neugründen - mit den Idealen der ursprünglichen Piraten. Bürgerrechte, Transparenz, ... Also alles das was fehlt nachdem die FDP zu einer Wirtschaftspartei mutiert ist. Und von Anfang an eine Satzung festlegen die Kapern und Unterwandern verhindert. -- In a world without walls and fences, who needs windows and gates?
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| From | DonCaron <d.caron2000@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2016-05-21 12:16 +0200 |
| Message-ID | <nhpcd2$hfn$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #255143 |
Am 21.05.2016 um 10:39 schrieb Marc Stibane: > Also alles das was fehlt nachdem > die FDP zu einer Wirtschaftspartei mutiert ist wovon mitiert? im den Anfängen nach dem krieg, versuchen viele nazis dort festzusetzen. natürlich gab es noch ein davor, bis ins 19.Jahrhundert, bis in die Nähe der frühen Sozialisten -- DonCaron
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| From | Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-21 16:51 +0200 |
| Message-ID | <574075F0.8080302@mid.tprac.de> |
| In reply to | #255154 |
DonCaron aber hob an zu reden und schrieb:
> Am 21.05.2016 um 10:39 schrieb Marc Stibane:
>> Also alles das was fehlt nachdem die FDP zu einer Wirtschaftspartei
>> mutiert ist
>
> wovon mitiert? im den Anfängen nach dem krieg, versuchen viele nazis
> dort festzusetzen.
„Versuchen“ ist gut — hierzudorfe bestand der Laden quasi nur aus
politikerprobten Altnazis. Das wundert auch eher nicht, denn die NSDAP
war auch eher wirtschaftsliberal und alles andere als sozialistisch.
Karsten
--
Freiheit stirbt | Fsayannes SF&F-Bibliothek:
Mit Sicherheit | http://fsayanne.tprac.de/
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| From | Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-21 16:57 +0200 |
| Message-ID | <dqbbbgFtepeU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #255185 |
On Sat, 21 May 2016 16:51:28 +0200, "Karsten Düsterloh" posted: >DonCaron aber hob an zu reden und schrieb: >> Am 21.05.2016 um 10:39 schrieb Marc Stibane: >>> Also alles das was fehlt nachdem die FDP zu einer Wirtschaftspartei >>> mutiert ist >> >> wovon mitiert? im den Anfängen nach dem krieg, versuchen viele nazis >> dort festzusetzen. > >„Versuchen“ ist gut — hierzudorfe bestand der Laden quasi nur aus >politikerprobten Altnazis. Das wundert auch eher nicht, denn die NSDAP >war auch eher wirtschaftsliberal und alles andere als sozialistisch. Nicht nur im Dorfe: "Zwischen 1958 und 1971 bestand der schleswig-holsteinische Landtag etwa zur Hälfte aus ehemaligen NSDAP-Mitgliedern. Aber auch zuvor und danach gab es über Jahrzehnte zahlreiche Landespolitiker mit einer NS-Vergangenheit. " http://www.ndr.de/nachrichten/schleswig-holstein/Die-braunen-Jahrzehnte-im-Kieler-Landeshaus,landtag2902.html -- Schöne Grüße, Wolfgang
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| From | markus philippi <markusphi.news@solinetcafe.org> |
|---|---|
| Date | 2016-05-21 18:13 +0200 |
| Message-ID | <1766733303.485514801.776387.markusphi.news-solinetcafe.org@news.individual.de> |
| In reply to | #255143 |
Marc Stibane <spamfalle2@arcor.de> wrote: > > Bin zwar nie eingetreten, habe aber offensiv die Piraten unterstützt - > bis die sich haben kapern lassen. Mal sehen ob die sich nochmal > berappeln, aber eigentlich ist der Name verbrannt. Hier im Kommunalparlament ist der einzige verbleibende Pirat ( der den Spiegeltitel mit der Piratenmütze hatte ) als Hospitant in die CDU-Fraktion eingetreten. Ob sich das die Piratenwähler so vorgestellt hatten? Na ja, immerhin ist er jetzt Teil der Regierenden Koalition.
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| From | Karsten Düsterloh <trash@tprac.de> |
|---|---|
| Date | 2016-05-21 21:22 +0200 |
| Message-ID | <5740B56C.3010102@mid.tprac.de> |
| In reply to | #255143 |
Marc Stibane aber hob an zu reden und schrieb:
> Bin zwar nie eingetreten, habe aber offensiv die Piraten unterstützt
> - bis die sich haben kapern lassen.
Zeitweise — die Rechten hatten nie eine Chance und die Lautsprecher und
Linksbizarren sind nach diversen Parteitagsniederlagen ja auch
weitergezogen.
> Mal sehen ob die sich nochmal berappeln, aber eigentlich ist der Name
> verbrannt.
Wobei hier ja offenbar großer Konsens herrscht, die Piraten in der
Presse nicht zu erwähnen, außer bei Fehlleistungen. Die FDP
beispielsweise hat da eindeutig die besseren Beziehungen.
Offenbar sind die Piraten immer noch wesentlich gefährlicher als die
AfD, die hofft man wohl einhegen zu können …
Zentrum, Chamberlain, anyone? :-/
> Eigentlich hilft nur neugründen - mit den Idealen der ursprünglichen
> Piraten.
Den Idealen der /jetzigen/ Piraten:
<https://piratenpartei-dortmund.de/wahlkampf-2017-wofuer-stehen-wir/>
> Und von Anfang an eine Satzung festlegen die Kapern und Unterwandern
> verhindert.
Naja, du mußt dich schon noch ans Grundgesetz halten. ;-)
Auch die U-Boote wurden schließlich alle regulär in der Partei gewählt —
man kannte sich nur untereinander zu wenig.
Karsten
--
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