Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > ger.ct > #638591 > unrolled thread
| Started by | Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| First post | 2025-05-21 21:32 +0200 |
| Last post | 2025-05-21 23:00 +0200 |
| Articles | 6 — 3 participants |
Back to article view | Back to ger.ct
ssh keypairs vs. Passwort Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> - 2025-05-21 21:32 +0200
Re: ssh keypairs vs. Passwort Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2025-05-21 22:58 +0200
Re: ssh keypairs vs. Passwort Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> - 2025-05-22 04:38 +0200
Re: ssh keypairs vs. Passwort Thomas Hochstein <thh@thh.name> - 2025-05-22 08:27 +0200
Re: ssh keypairs vs. Passwort Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> - 2025-05-22 17:26 +0200
Re: ssh keypairs vs. Passwort Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2025-05-21 23:00 +0200
| From | Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2025-05-21 21:32 +0200 |
| Subject | ssh keypairs vs. Passwort |
| Message-ID | <5961655308.6348cc05@duerrhauer.de> |
Hallo, ich habe ssh mit keypairs zumindest im LAN immer für eine unnötige Sicherheitslücke gehalten - weil man nur Zugriff auf einen Rechner braucht und dann überall hinkommt. Nein, ich glaube nicht, dass ich Angst haben muss, aber ich muss ja auch nicht wider meinen Verstand oder mein Herz arbeiten. An diejenigen von Euch, die als Admin arbeiten - wie sind da die best practices? Am besten für den Key noch ein Passwort? Sorgen unbegründet? Dass man auf öffentlich erreichbaren Rechner die Authentifizierungsmethode password für ssh am besten abschaltet habe ich schon verstanden als ich mir die Logs und so ein paar Minuten Traffic angeguckt habe. -- mit freundlichen Grüßen/with kind regards, Christian Dürrhauer
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2025-05-21 22:58 +0200 |
| Message-ID | <gc.20250521225843.198@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #638591 |
Christian Dürrhauer schrieb: > ich habe ssh mit keypairs zumindest im LAN immer für eine unnötige > Sicherheitslücke gehalten - weil man nur Zugriff auf einen Rechner braucht und > dann überall hinkommt. Das verstehe ich nicht. > An diejenigen von Euch, die als Admin arbeiten - wie sind da die best > practices? Am besten für den Key noch ein Passwort? Ja, natürlich. Mindestens. - Wem das nicht ausreichend ist, der nutzt ein Hardware Security Token (Yubikey o.ä.), so dass zusätzlich zur Passworteingabe noch ein Token in einem USB-Port und dessen physische Berührung erforderlich ist; sinnvoll insbesondere, wenn man Agent-Forwarding nutzt oder Key/Passphrase für eine gewisse Zeit cached. -thh
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2025-05-22 04:38 +0200 |
| Message-ID | <8516645381.eef41e27@duerrhauer.de> |
| In reply to | #638592 |
On May 21, 2025 at 10:58:44 PM GMT+2, "Thomas Hochstein" <thh@thh.name> wrote: > Das verstehe ich nicht. sorry, war etwas pauschal. Gemeint war: es reicht der Zugriff auf den einen Rechner, auf dem ein Zugriff auf andere ssh-Server mittels keypari-Authentifizierung eingerichtet ist, um auf all jene ssh-Server zugreifen zu können. Man kann somit ohne weitere Hürde von System zu System springen. -- mit freundlichen Grüßen/with kind regards, Christian Dürrhauer
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Thomas Hochstein <thh@thh.name> |
|---|---|
| Date | 2025-05-22 08:27 +0200 |
| Message-ID | <gc.20250522082703.200@scatha.ancalagon.de> |
| In reply to | #638598 |
Christian Dürrhauer schrieb: > Gemeint war: es reicht der Zugriff auf den einen > Rechner, auf dem ein Zugriff auf andere ssh-Server mittels > keypari-Authentifizierung eingerichtet ist, um auf all jene ssh-Server > zugreifen zu können. Aber doch nur, wenn der Key keine Passphrase hat (das wäre bei passwortbasierter Anmeldung identisch damit, das Passwort im Client zu sperichern - beides macht man aus guten Gründen nicht), oder ggf. noch, wenn Key/Passphrase während der Laufzeit eines Programms oder für einen bestimmten Zeitraum gecached werden (was man üblicherweise unterbindet, wenn man den Rechner in unsicherer Umgebung in Betrieb hinterlässt). Ich sehe da keinen Unterschied zwischen passwort- und key-basierter Anmeldung. Letztere ist grundsätzlich sicherer, weil man den Key _und_ die Passphrase benötigt (und noch sicherer, wenn man ein Hardware Token verwendet, das eine Bedienhandlung erfordert, aber das ist für den (semi-)privaten Bereich m.E. Overkill - andererseits kann man ja auch paranoid sein und trotzdem verfolgt werden). -thh
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Christian Dürrhauer <cdurrhau@zedat.fu-berlin.de> |
|---|---|
| Date | 2025-05-22 17:26 +0200 |
| Message-ID | <3127071467.de9a8531@duerrhauer.de> |
| In reply to | #638610 |
On May 22, 2025 at 8:27:04 AM GMT+2, "Thomas Hochstein" <thh@thh.name> wrote: > Christian Dürrhauer schrieb: > >> Gemeint war: es reicht der Zugriff auf den einen >> Rechner, auf dem ein Zugriff auf andere ssh-Server mittels >> keypari-Authentifizierung eingerichtet ist, um auf all jene ssh-Server >> zugreifen zu können. > > Aber doch nur, wenn der Key keine Passphrase hat (das wäre bei > passwortbasierter Anmeldung identisch damit, das Passwort im Client zu > sperichern - beides macht man aus guten Gründen nicht), oder ggf. noch, > wenn Key/Passphrase während der Laufzeit eines Programms oder für einen > bestimmten Zeitraum gecached werden (was man üblicherweise unterbindet, > wenn man den Rechner in unsicherer Umgebung in Betrieb hinterlässt). Ich > sehe da keinen Unterschied zwischen passwort- und key-basierter Anmeldung. > Letztere ist grundsätzlich sicherer, weil man den Key _und_ die Passphrase > benötigt (und noch sicherer, wenn man ein Hardware Token verwendet, das > eine Bedienhandlung erfordert, aber das ist für den (semi-)privaten > Bereich m.E. Overkill - andererseits kann man ja auch paranoid sein und > trotzdem verfolgt werden). > > -thh :) Full ACK. Ich schau mal nach Keys mit Passwort. Ich hab's schon wo im Einsatz (nur halt nicht bei NAS-Replikation) und bin da grundsätzlich mit zufrieden. -- mit freundlichen Grüßen/with kind regards, Christian Dürrhauer
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2025-05-21 23:00 +0200 |
| Message-ID | <100lcor$lvo$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #638591 |
On 5/21/25 21:32, Christian Dürrhauer wrote: > Hallo, > > ich habe ssh mit keypairs zumindest im LAN immer für eine unnötige > Sicherheitslücke gehalten - weil man nur Zugriff auf einen Rechner braucht und > dann überall hinkommt. Nein, ich glaube nicht, dass ich Angst haben muss, aber > ich muss ja auch nicht wider meinen Verstand oder mein Herz arbeiten. Wenn man Automatisierung zwischen Rechnern implementieren will geht es nicht wirklich anders. Ja, man kann mit 'sshpass' arbeiten, aber dann hat man das Password irgendwo im Klartext. Gerrit
[toc] | [prev] | [standalone]
Back to top | Article view | ger.ct
csiph-web