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| Started by | Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> |
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| First post | 2021-08-30 17:36 +0200 |
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War schon jemand hier aktiv? Bernd Ullrich <ullrich_bernd@hotmail.com> - 2021-08-30 17:36 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2021-08-30 19:24 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-08-30 19:31 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2021-08-30 20:14 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-09-03 09:53 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-03 10:31 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-09-03 10:39 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-03 11:24 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-09-03 11:38 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-03 12:07 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-03 10:28 +0000
Re: War schon jemand hier aktiv? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-09-03 12:36 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-03 12:26 +0000
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Re: War schon jemand hier aktiv? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-09-03 14:43 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-09-03 15:19 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-09-03 18:08 +0200
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Re: War schon jemand hier aktiv? Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-09-04 06:22 +0000
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Re: War schon jemand hier aktiv? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-09-04 11:21 +0200
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Re: War schon jemand hier aktiv? Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-09-04 04:37 +0000
Re: War schon jemand hier aktiv? Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-09-04 05:24 +0000
Re: War schon jemand hier aktiv? Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2021-09-04 05:55 +0000
Re: War schon jemand hier aktiv? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-03 23:16 -0700
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Re: War schon jemand hier aktiv? Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-04 22:40 +0200
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Re: War schon jemand hier aktiv? Matthias Eißing <meissing@gmx.de> - 2021-09-05 11:35 +0200
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Re: War schon jemand hier aktiv? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-09-05 17:01 +0200
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Re: War schon jemand hier aktiv? Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-09-06 13:58 +0000
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Re: War schon jemand hier aktiv? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-07 10:51 +0200
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Re: War schon jemand hier aktiv? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-07 03:20 -0700
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Re: War schon jemand hier aktiv? Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-07 11:44 +0200
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Re: War schon jemand hier aktiv? Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-07 12:44 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-09-07 13:19 +0200
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Re: War schon jemand hier aktiv? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-04 11:34 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-09-04 14:13 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-04 02:37 -0700
Re: War schon jemand hier aktiv? Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> - 2021-09-04 11:45 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2021-09-04 04:07 -0700
Re: War schon jemand hier aktiv? Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> - 2021-09-03 13:40 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> - 2021-09-03 14:38 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-09-03 15:45 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2021-08-31 13:37 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-08-31 14:33 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-08-31 15:03 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-08-31 15:24 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-08-31 15:44 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2021-08-31 15:54 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-08-31 16:02 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-08-31 16:13 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-09-01 08:24 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-09-01 11:45 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-09-01 10:20 +0000
Re: War schon jemand hier aktiv? Frank Hucklenbroich <hucklenbroich@gmx.net> - 2021-09-01 13:04 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2021-09-01 14:39 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-09-03 13:14 +0000
Re: War schon jemand hier aktiv? Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> - 2021-09-03 13:11 +0000
Re: War schon jemand hier aktiv? Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2021-09-01 13:14 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2021-09-02 08:52 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-02 12:15 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2021-09-04 12:24 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-09-03 15:22 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Bernd Schwegmann <alboran@ewetel.net> - 2021-09-01 14:42 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Stephan Bumberger <bumberger@gmx.de> - 2021-09-01 14:41 +0200
Re: War schon jemand hier aktiv? Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2021-08-31 14:58 -0700
Re: War schon jemand hier aktiv? Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2021-09-01 04:48 +0000
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 11:09 +0200 |
| Message-ID | <sgvd49$dt8$1@dont-email.me> |
| In reply to | #516833 |
Am 04.09.2021 um 08:22 schrieb Markus Luft:
> In gewissen Kreisen scheint das Bescheißen Bestandteil der Kultur zu
> sein.
Nein. Nicht in "gewissen" Kreisen sondern in *allen* Kreisen.
Hört doch nur auf, euch auf irgendwelche Sockel stellen zu wollen. Das
ist einfach nur lächerlich.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 11:21 +0200 |
| Message-ID | <2eqb0ixb8a.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #516833 |
Markus Luft meinte: > . Da zahlt dann z.B. der Betreiber > einer Autowerkstadt auf dem Papier kleine Löhne, steckt den Arbeitern > aber schwarz Geld zu. Wobei ich das nicht verstehe, denn dann kann er die schwarzen Löhne doch nicht als Betriebsausgaben absetzen. Sowas macht man doch nur, wenn insgesamt Geld gespart wird. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 12:04 +0200 |
| Message-ID | <sgvgam$16b$1@dont-email.me> |
| In reply to | #516884 |
Am 04.09.2021 um 11:21 schrieb Diedrich Ehlerding:
> Markus Luft meinte:
>> Da zahlt dann z.B. der Betreiber
>> einer Autowerkstadt auf dem Papier kleine Löhne, steckt den Arbeitern
>> aber schwarz Geld zu.
>
> Wobei ich das nicht verstehe, denn dann kann er die schwarzen Löhne doch
> nicht als Betriebsausgaben absetzen. Sowas macht man doch nur, wenn
> insgesamt Geld gespart wird.
Wird ja auch. Schließlich zahlt auch der Arbeitnehmer Steuern (+ Abgaben).
Die Kunst leigt nur darin den Betrag zu treffen, an dem Arbeitgeber und
Arbeitnehmer profitieren. Abgesehen davon zahlt der AG vermutlich mit
Schwarzgeld. (Darf man das noch so sagen? Wäre Grüngeld besser?)
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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| From | Diedrich Ehlerding <diedrich.ehlerding@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 12:24 +0200 |
| Message-ID | <j3ub0ixf5f.ln2@diedrich.ddnssec.de> |
| In reply to | #516889 |
Lars Gebauer meinte: >> Wobei ich das nicht verstehe, denn dann kann er die schwarzen Löhne >> doch> nicht als Betriebsausgaben absetzen. Sowas macht man doch nur, >> wenn insgesamt Geld gespart wird. > > Wird ja auch. Schließlich zahlt auch der Arbeitnehmer Steuern (+ > Abgaben). Steuern sparen wird dann man aber nur dann etwas, wenn der Steuersatz des Arbeitnehmers geringer ist als der des Arbeitgebers. Aber du hast Recht, die Rechnung könnte aufgehen, wenn man die Kranken- und Rentenversicherungsbeiträge mitberücksichtigt. > Abgesehen davon zahlt der AG vermutlich mit > Schwarzgeld. (Darf man das noch so sagen? Wäre Grüngeld besser?) Man darf auch nicht mehr im Schwarzwald wandern, die Schwarzwurzel hat von der Speisekarte zu verschwinden, und die Bundeswehr darf keine Kaserne mehr in Schwarzenborn unterhalten. Und das schwarzgeld heißt auf neudeutsch "money of color". Wenn du dagegen verstößt, dist du für die politisch Korrekten ein ganz schwarzes Schaf. -- gpg-Key (DSA 1024) D36AD663E6DB91A4 fingerprint = 2983 4D54 E00B 8483 B5B8 C7D1 D36A D663 E6DB 91A4 HTML-Mail wird ungeleſen entſorgt.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 04:08 -0700 |
| Message-ID | <3cd28de0-564b-451f-ba11-5a875fe4a334n@googlegroups.com> |
| In reply to | #516889 |
Lars Gebauer schrieb am Samstag, 4. September 2021 um 12:04:08 UTC+2: > Am 04.09.2021 um 11:21 schrieb Diedrich Ehlerding: > > Wobei ich das nicht verstehe, denn dann kann er die schwarzen Löhne doch > > nicht als Betriebsausgaben absetzen. Sowas macht man doch nur, wenn > > insgesamt Geld gespart wird. > Wird ja auch. Schließlich zahlt auch der Arbeitnehmer Steuern (+ Abgaben). > > Die Kunst leigt nur darin den Betrag zu treffen, an dem Arbeitgeber und > Arbeitnehmer profitieren. Abgesehen davon zahlt der AG vermutlich mit > Schwarzgeld. (Darf man das noch so sagen? Wäre Grüngeld besser?) Thürgeld.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-03 10:07 -0400 |
| Message-ID | <sgta6l$o1r$1@dont-email.me> |
| In reply to | #516729 |
Salve allerseits, Markus Luft schrieb: > Am Fri, 03 Sep 2021 10:28:39 +0000 schrieb Stefan Froehlich: >> On Fri, 03 Sep 2021 10:39:14 Martin Τrautmann wrote: >> >>> Ich erinnere mich an eine Studie, wo mit der Intelligenz die >>> Ehrlichkeit abnahm. >> >> Diese Formulierung ist wenigstens missverständlich und IMO sogar >> falsch. Du wolltest vermutlich sagen: "wo mit zunehmender >> Intelligenz die Ehrlichkeit abnahm". >> > Das kann übrigens auch nur eine von mehreren Korrelationen sein. Ich > bin zum Lügen meist zu faul. ;-) Lügen ist ja anstrengend. > +--- <hier abknabbern> --- | Durchschnittlich wird der Mensch alle acht Minuten belogen, hat der | Psychologe Gerald Jellison von der Universität von South Carolina einmal | ermittelt. Während einer zehnminütigen Konversation belügen sich 60 | Prozent aller Gesprächspartner bis zu drei Mal. Täglich sind wir mit | einer kaum vorstellbaren Menge an Unwahrheiten, Übertreibungen und | anderen Formen von Lügen konfrontiert und lügen unsererseits nicht | selten genauso häufig. | | *Aber warum lügen wir Menschen (so oft*)? | | Ein Grund und Problem zugleich: Wir bekommen es gar nicht mit. | Beiläufige Flunkereien sind den Urhebern im Augenblick der Konversation | meist gar nicht bewusst, machen aber fast ein Drittel aller Lügen aus. | Der Rest, hat Jellison ermittelt, sagt vor allem aus vier Kernmotiven | heraus die Unwahrheit: | | • 41 Prozent lügen, um sich Ärger zu ersparen („Dein Essen schmeckt | super!“). | | • 14 Prozent schummeln, um sich das Leben bequemer zu machen („Morgen? | Oh, da kann ich nicht!“). | | • 8,5 Prozent manipulieren, um geliebt zu werden („Ich denke nur an | dich!“). | | • 6 Prozent schwindeln aus Faulheit („Klar, hab ich daran gedacht!“). | | Die Lüge – sie ist eben eben auch so etwas wie ein sozialer Kitt. Den | Schluss legt zum Beispiel auch eine britische Studie der Nottingham | Trent Universität nahe. Die Wissenschaftler werteten dazu das Verhalten | von Facebook-Nutzern aus und identifizierten verschiedene Gründe für | Lügen im Internet: | | Einige logen vorwiegend, um Eindruck zu schinden und ihr Image zu | verbessern. Vielen diente die Lüge aber dazu, ihre Beziehungen zu | pflegen. Das klingt schizophren, funktioniert aber, indem sie | beispielsweise ihre Meinung der Mehrheit anpassten oder andere | Gemeinsamkeiten vorgaben. Hauptsache, weiterhin dazu gehören. | | Mag sein dass der Deutsche sonntags die Wahrhaftigkeit preist und | feiert, aber alltags wird geschummelt, erfunden, vernebelt, vertuscht, | verfälscht, erstunken und erlogen, dass sich die Balken biegen. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://karrierebibel.de/luegen/> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 04:37 +0000 |
| Message-ID | <pan$ee2ff$533e02c3$c0f24e92$3a7a9fc5@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #516779 |
Am Fri, 03 Sep 2021 10:07:17 -0400 schrieb Fidel Sebastián Hunrichse-Lara: > Salve allerseits, > > Markus Luft schrieb: >> Am Fri, 03 Sep 2021 10:28:39 +0000 schrieb Stefan Froehlich: >>> On Fri, 03 Sep 2021 10:39:14 Martin Τrautmann wrote: >>> >>>> Ich erinnere mich an eine Studie, wo mit der Intelligenz die >>>> Ehrlichkeit abnahm. >>> >>> Diese Formulierung ist wenigstens missverständlich und IMO sogar >>> falsch. Du wolltest vermutlich sagen: "wo mit zunehmender >>> Intelligenz die Ehrlichkeit abnahm". >>> >> Das kann übrigens auch nur eine von mehreren Korrelationen sein. Ich >> bin zum Lügen meist zu faul. ;-) Lügen ist ja anstrengend. >> > +--- <hier abknabbern> --- > | Durchschnittlich wird der Mensch alle acht Minuten belogen, hat der > | Psychologe Gerald Jellison von der Universität von South Carolina einmal > | ermittelt. Während einer zehnminütigen Konversation belügen sich 60 > | Prozent aller Gesprächspartner bis zu drei Mal. Täglich sind wir mit > | einer kaum vorstellbaren Menge an Unwahrheiten, Übertreibungen und > | anderen Formen von Lügen konfrontiert und lügen unsererseits nicht > | selten genauso häufig. > | > | *Aber warum lügen wir Menschen (so oft*)? > | Soziales zählt bei mir nicht. Das ist nicht mal flunkern.
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| From | Markus Luft <01-2021@news.marquee-moon.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 05:24 +0000 |
| Message-ID | <pan$834af$80dbf673$c793e373$8a5589e8@news.marquee-moon.de> |
| In reply to | #516729 |
Am Fri, 03 Sep 2021 19:20:57 +0000 schrieb Stefan Froehlich: > On Fri, 03 Sep 2021 15:51:20 Markus Luft wrote: >> Am Fri, 03 Sep 2021 10:28:39 +0000 schrieb Stefan Froehlich: >> > Nun sollte man allerdings a) nicht den Fehler machen, >> > beruflichen Erfolg mit Intelligenz zu verwechseln und b) die >> > Umkehrwahrscheinlihckeit nicht ausser acht lassen. Von den >> > unehrlichen werden evt. viele erwischt und sind dann gar nicht >> > sonderlich erfolgreich, aber die paar wirklich erfolgreichen >> > mussten unehrlich sein, um sich aus der großen Masse abheben zu >> > können. >> > >> Es gibt da anscheinend auch so etwas wie eine Bewunderung >> besonders raffinierter Unehrlichkeit. >> Letztlich waren sie aber auch zu dämlich, sonst wären sie ja nicht >> erwischt worden. Und die anderen hatten eventuell nur Glück. > > Survivors Bias, man sieht halt (bis auf gelegentliche Schlagzeilen, > die bald wieder vergessen sind) vor allem diejenigen, die es - bis > dato - geschafft haben. > > Ist wie mit der Tour de France, da ist auch keiner gedopt, ausser > die, die man bereits erwischt hat. > Die TdF ist ein dankbares Thema. Die haben von Anfang an gedopt, aber keine leistungsteigernde Mittel genommen. Absinth hat man genommen um die Schmerzen zu ertragen. Da gab es übrigens erstaunlich viele Ertrinkungstode. Ja, die sind früher auch mal Baden gegangen. Früher stieg auch das Feld geschlossen zum Pinkeln ab. Die dopen schon im Training. Weil ja alles gemessen wird, wird auch das Leistungs-Gewichtsverhältnis ermittelt und damit die nach dem Training hungern können, werfen die Schlafmittel ein. Einfach nur noch pervers. Wer da als Fahrer vorne mitfahren will, muß dopen. Die 10% fehlten Dir einfach um mithalten zu können. Das ist ein astreines strukturelles Problem. Unehrlicher als andere sind die jedenfalls nicht. >> >> Für einen Selbständigen bestehen da ganz andere Möglichkeiten. > >> > Das täuscht in vielen Fällen. > >> Inwiefern? > > Insofern, als dem nicht immer so ist. Sehr pauschal und daher > einiges ignorierend: Je mehr EPU, desto weniger > Gestaltungsmöglichkeiten. > Aber wo ist da die Täuschung? Die haben einfach immer noch mehr legale und illegale Möglichkeiten als Angestellte. Die Steuerlast ist deutlich geringer. Bei den kleinen sieht auch keiner hin. Ich hab mal beim Finanzamt gejobbt und da wurden die Steuerfahnder in Essen erst tätig, wenn es um min. 1 Million DM ging. Bei den ganz großen, wird mit dem Finanzamt gehandelt. Da blickt nämlich überhaupt gar keiner mehr durch. Der Arbeitsaufwand wäre viel zu hoch, da schickt man gar keinen erst hin. Die Kleinen bescheißen auch und manchmal ganz schön dreist. Meine Mutter hatte mal einen Streupflichtigen, der hatte zwei Tankquittungen eingereicht. Eine in Oberhausen (Rheinl.) und eine 2 h später bei München. Netter Versuch. Meine Mutter ist ja nicht blöd und hat das nicht durchgehen lassen. Dann kam aber der Widerspruch. *seufz* Irgendwann hatte dann das Finanzamt die unversteuerten Nebeneinnahmen aus Ebay auf dem Kieker. Das ist aber vermutlich eher Unwissenheit. Aber ich glaube, das eigentliche aktuelle Problem haben die noch gar nicht gerafft. Es gibt eine Koksschwemme und Phantastilliarden illegaler Drogengelder werden hier mit Immobilien gewaschen. Und damit geht auch eine Korruptionsflut einher.
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 05:55 +0000 |
| Message-ID | <1t613309dei21f0n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #516829 |
On Sat, 04 Sep 2021 07:24:43 Markus Luft wrote: > >> >> Für einen Selbständigen bestehen da ganz andere Möglichkeiten. > >> > Das täuscht in vielen Fällen. > >> Inwiefern? > > Insofern, als dem nicht immer so ist. Sehr pauschal und daher > > einiges ignorierend: Je mehr EPU, desto weniger > > Gestaltungsmöglichkeiten. > Aber wo ist da die Täuschung? Die haben einfach immer noch mehr > legale und illegale Möglichkeiten als Angestellte. Ich glaub', Du kennst die Realität kleiner Selbständiger in Österreich nicht. Ich hätte genau eine Chance, Steuer zu hinterziehen und das wäre, indem ich bezahlte Eingangsrechnungen einfach nicht in die Buchhaltung übernehme. Das ist dann doch eine etwas... riskante Nummer und sehr deutlich jenseits von "Gestaltungsmöglichkeiten". Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Fett werden mit Stil! Stefan, wenn der Partner laut muffelt! (Sloganizer)
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-03 23:16 -0700 |
| Message-ID | <82d67a43-11a8-4b00-b156-582013cab224n@googlegroups.com> |
| In reply to | #516830 |
Stefan Froehlich schrieb am Samstag, 4. September 2021 um 07:55:13 UTC+2: > On Sat, 04 Sep 2021 07:24:43 Markus Luft wrote: > > >> >> Für einen Selbständigen bestehen da ganz andere Möglichkeiten. > > > >> > Das täuscht in vielen Fällen. > > > >> Inwiefern? > > > > Insofern, als dem nicht immer so ist. Sehr pauschal und daher > > > einiges ignorierend: Je mehr EPU, desto weniger > > > Gestaltungsmöglichkeiten. > > > Aber wo ist da die Täuschung? Die haben einfach immer noch mehr > > legale und illegale Möglichkeiten als Angestellte. > Ich glaub', Du kennst die Realität kleiner Selbständiger in > Österreich nicht. Ich hätte genau eine Chance, Steuer zu > hinterziehen und das wäre, indem ich bezahlte Eingangsrechnungen > einfach nicht in die Buchhaltung übernehme. Das ist dann doch eine > etwas... riskante Nummer und sehr deutlich jenseits von > "Gestaltungsmöglichkeiten". Nun, in einer Nachbarstadt stand einer vor Gericht, der Rechnungen aufgekauft hatte, bis er sich eines Tages sagte: "Was mache ich denn hier für einen Blödsinn, ich bin doch Drucker & Druckgestalter!" Gruß, ULF
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| From | Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 09:46 +0200 |
| Message-ID | <20210904094602.28c64ceb.dietz-usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #516830 |
Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > On Sat, 04 Sep 2021 07:24:43 Markus Luft wrote: [Selbstständige] > > Aber wo ist da die Täuschung? Die haben einfach immer noch mehr > > legale und illegale Möglichkeiten als Angestellte. > > Ich glaub', Du kennst die Realität kleiner Selbständiger in > Österreich nicht. Ist das so sehr anders als in .de? > Ich hätte genau eine Chance, Steuer zu > hinterziehen und das wäre, indem ich bezahlte Eingangsrechnungen > einfach nicht in die Buchhaltung übernehme. Du kannst natürlich bei der Ausgabenzuordnung ein wenig "kreativ" sein. Ich habe kürzlich mit meiner StBin über ein derartiges Thema gesprochen. Die war baff erstaunt als ich wegen meines Rechnerzoos fragte. Warum solle dieser nicht beruflich bedingt und damit eine Betriebsausgabe sein? Im Frühjahr habe ich mir z.B. ein wenig Hausautomatisierung angetan. Ebenfalls, vom Prinzip hier betriebliche Ausgabe, da ich plan(t)e, auch in dem Bereich aktiv zu werden. Die Planungsgespräche mit potentiellen Partnern wurden natürlich in guter Gastronomie durchgeführt und ich habe die Rechnungen natürlich abgesetzt. Auch Absetzen anderer Kleinbeträge - da läppert sich schon auch ein bisschen was. > Das ist dann doch eine > etwas... riskante Nummer und sehr deutlich jenseits von > "Gestaltungsmöglichkeiten". Oh, Du kannst - passende Kunden vorausgesetzt - auch dadurch, dass Du Einnahmen aufs nächste Jahr verschiebst durchaus ein wenig steuern. Nicht viel, aber wenn Du weißt, dass Du nächstes Jahr mal drei Monate auf Sri Lanka Deine Seele finden willst, und ein paar Einnahmen aus November und Dezember erst im Januar eingehen, dann ergibt das eine messbare Reduktion der Steuerlast.
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 17:36 +0200 |
| Message-ID | <sh03p4$6v6$1@solani.org> |
| In reply to | #516840 |
Am 04.09.21 um 16:55 schrieb Stefan Froehlich: > Das gibt mein Jobprofil nicht her: Ich kann zwei Wochen abtauchen, > ohne dass es großartig auffällt, aber wennich 3 Monate weg bin, > brauche ich danach auch nicht mehr wiederzukommen. Kommt mir vertraut vor. Länger als 2 Wochen am Stück abwesend waren wir die letzten 16 Jahre nicht mehr. Selbständig. Selbst. Und ständig.
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 10:34 -0700 |
| Message-ID | <895758ca-a10b-4d89-9a17-99849d62cacen@googlegroups.com> |
| In reply to | #516840 |
Stefan Froehlich schrieb am Samstag, 4. September 2021 um 16:55:18 UTC+2: > On Sat, 04 Sep 2021 09:46:02 Dietz Proepper wrote: > > Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > > > On Sat, 04 Sep 2021 07:24:43 Markus Luft wrote: > > [Selbstständige] > > > > Aber wo ist da die Täuschung? Die haben einfach immer noch > > > > mehr legale und illegale Möglichkeiten als Angestellte. > > > > Ich glaub', Du kennst die Realität kleiner Selbständiger in > > > Österreich nicht. > > > Ist das so sehr anders als in .de? > Ihr habt AFAIK nicht die Möglichkeit der Basispauschalierung. > > > Ich hätte genau eine Chance, Steuer zu hinterziehen und das > > > wäre, indem ich bezahlte Eingangsrechnungen einfach nicht in die > > > Buchhaltung übernehme. > > > Du kannst natürlich bei der Ausgabenzuordnung ein wenig "kreativ" > > sein. > Nope, denn ich habe per Definition keine Ausgaben. Nanü? Computers, Weichware, Fachliteratur, Internet, Fernsprecherei, gelegentliche Fahrerei, Büroraum und Fortbildung gibt es in Wien zum Nulltarif? Gruß, ULF
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 10:39 -0700 |
| Message-ID | <e95e76e1-b16f-4a59-8cc4-c235867aca2cn@googlegroups.com> |
| In reply to | #516840 |
Stefan Froehlich schrieb am Samstag, 4. September 2021 um 18:07:28 UTC+2: > On Sat, 04 Sep 2021 17:50:21 Dietz Proepper wrote: > > Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > > > On Sat, 04 Sep 2021 09:46:02 Dietz Proepper wrote: > > > > Stefan...@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) wrote: > > > > > On Sat, 04 Sep 2021 07:24:43 Markus Luft wrote: > > > > [Selbstständige] > > > > > Ich hätte genau eine Chance, Steuer zu hinterziehen und das > > > > > wäre, indem ich bezahlte Eingangsrechnungen einfach nicht in > > > > > die Buchhaltung übernehme. > > > > > Du kannst natürlich bei der Ausgabenzuordnung ein wenig > > > > "kreativ" sein. > > > > Nope, denn ich habe per Definition keine Ausgaben. > > > Ui. Wirklich? Keine Fortbildung, keine Arbeitsmittel, kein Büro? > Nichts davon. Absetzen darf ich lediglich Fremdlöhne - damit ist > allerdings nicht der Tischler gemeint, der meinen Schreibtisch > zusammenbaut. Moment. Jemand bei Euch sei niedergelassener Radiologe. Praxisräume und das elend teure MRT-Gerät sind keine Betriebsausgaben, nur die Gehälter der Sprechstundenhilfen? Gruß, ULF
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 22:40 +0200 |
| Message-ID | <sh0lkh$g0s$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #516930 |
Am 04.09.2021 um 20:42 schrieb Stefan Froehlich: > 2) versteht er nichts vom Geschäft, weil er unter der Schwelle von > §17 (2) Z2 bleibt > > Das Modell ist durchaus gut, allerdings nicht für jeden (und die > genannte Grenze wurde seit ca. 25 Jahren nicht mehr valorisiert, was > schön langsam problematisch wird). Dann würde man doch nur die Reichen subventionieren. Pauschalisierungsgrenzen für Bestverdiener zu erhöhen, auf so eine Idee können nur Neo-Liberale kommen. -- Stephan Freiheit verteidigen, immer!
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| From | Stephan Bumberger <bumberger@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 23:34 +0200 |
| Message-ID | <sh0ooj$g0t$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #516937 |
Am 04.09.2021 um 23:15 schrieb Stefan Froehlich: > On Sat, 04 Sep 2021 22:40:49 Stephan Bumberger wrote: >> Am 04.09.2021 um 20:42 schrieb Stefan Froehlich: >>> 2) versteht er nichts vom Geschäft, weil er unter der Schwelle >>> von §17 (2) Z2 bleibt > >>> Das Modell ist durchaus gut, allerdings nicht für jeden (und die >>> genannte Grenze wurde seit ca. 25 Jahren nicht mehr valorisiert, >>> was schön langsam problematisch wird). > >> Dann würde man doch nur die Reichen subventionieren. >> Pauschalisierungsgrenzen für Bestverdiener zu erhöhen, auf so eine >> Idee können nur Neo-Liberale kommen. > > Hinter der Pauschalierung steckt eigentlich weniger die Idee "wir > schenken euch Geld" als "wir ersparen uns beiderseitig Arbeit"; Ja, von wegen. Das nehmen doch nur die in Anspruch, die weniger als 12 % Kosten haben. Denen wird es geschenkt. > finanziell geht es ja nur um die Differenz zu den 12%, selbst Dietz > in einer sehr ausgabenarmen Branche läge schon darüber. Seit der > letzten Anpassung (IIRC) 1995 haben sich Lohn- und Preisniveau etwa > verdoppelt. Damals war das für Kleinstbetriebe mit bis zu 4-5 > Mitarbeitern gedacht, heute knackt man die Grenze schon mit 2 Leuten > so gut wie sicher. Falls Du Dich übrigens wundern solltest, was ich da plötzlich für Dinge schreibe. Ich dachte halt, wenn Du meinen Text benutzt, dann nehme ich halt Deinen. ;) Ernsthaft: Natürlich ist das ein Problem, vom Prinzip her exakt das selbe, wie es bei der kalten Progression auch vorliegt. Grenzen von vor 30-40 Jahren, die hat man mal von DM in € umgerechnet und ein wenig gerundet, aber das war es dann. Ich finde sowas untragbar. Denn diese Beträge gehören an einen Index gekoppelt. Man ermittelt jedes Jahr mehrere amtliche Indizes für Preissteigerungen, Rentensteigerungen, Inflationsraten usw., mir ist das schleierhaft, wieso man nicht eine dieser Zahlen auswählt und sie auch für die dynamische Anpassung von Steuergrenzen nimmt. Das ist der von mir schon oft genannte "Tarif auf Rädern". Dann käme da eine Dynamisierung rein, ohne , dass sich wieder jemand drum kümmern müsste. -- Stephan Freiheit verteidigen, immer!
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| From | Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-04 23:59 -0700 |
| Message-ID | <ca4a3e4f-7340-48f4-84f7-e3e7d2e171d1n@googlegroups.com> |
| In reply to | #516940 |
bumb...@gmail.com schrieb am Samstag, 4. September 2021 um 23:34:12 UTC+2: > Das ist der von mir schon oft genannte "Tarif auf Rädern". Schau Dir mal den Einkommensteuertarif der letzten Jahre an. Die Intaliener hatten früher sehr viel indexiert, was zur galoppierenden Geldentwertung nicht wenig beitrug.
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| From | Georg Gruber <g.gruber_hauwech@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2021-09-05 09:34 +0200 |
| Message-ID | <sh1s5j$7kj$1@solani.org> |
| In reply to | #516940 |
Am 04.09.2021 um 23:34 schrieb Stephan Bumberger: [...] > Man ermittelt jedes Jahr > mehrere amtliche Indizes für Preissteigerungen, Rentensteigerungen, > Inflationsraten usw., mir ist das schleierhaft, wieso man nicht eine > dieser Zahlen auswählt und sie auch für die dynamische Anpassung von > Steuergrenzen nimmt. > > Das ist der von mir schon oft genannte "Tarif auf Rädern". Dann käme da > eine Dynamisierung rein, ohne , dass sich wieder jemand drum kümmern müsste. Schön wärs. Nur nimmst du damit der Politik erstens Gestaltungsspielraum und zwotens ein Vehikel, mit dem sie von Zeit zu Zeit Gönnerschaft simulieren können, die einen nicht kleinen Teil der Wählerschaft doch beeindruckt. -- LG Georg
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2021-09-05 08:41 +0000 |
| Message-ID | <1t613479eei4a14n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #516940 |
On Sat, 04 Sep 2021 23:34:11 Stephan Bumberger wrote: > Am 04.09.2021 um 23:15 schrieb Stefan Froehlich: > > On Sat, 04 Sep 2021 22:40:49 Stephan Bumberger wrote: > >> Am 04.09.2021 um 20:42 schrieb Stefan Froehlich: > >>> 2) versteht er nichts vom Geschäft, weil er unter der Schwelle > >>> von §17 (2) Z2 bleibt > >>> Das Modell ist durchaus gut, allerdings nicht für jeden (und > >>> die genannte Grenze wurde seit ca. 25 Jahren nicht mehr > >>> valorisiert, was schön langsam problematisch wird). > >> Dann würde man doch nur die Reichen subventionieren. > >> Pauschalisierungsgrenzen für Bestverdiener zu erhöhen, auf so > >> eine Idee können nur Neo-Liberale kommen. > > Hinter der Pauschalierung steckt eigentlich weniger die Idee > > "wir schenken euch Geld" als "wir ersparen uns beiderseitig > > Arbeit"; > Ja, von wegen. Das nehmen doch nur die in Anspruch, die weniger > als 12 % Kosten haben. Denen wird es geschenkt. Wenn Du Dir den genannten Paragraphen ansiehst, dann hört das relativ rasch auf; Gutverdiener können da in einzelnen Branchen gerade noch mitmachen, Bestverdiener nicht. Und "gerade noch" bedeutet dann auch kaum Steuerersparnis, die 12% (bzw. 6% für einige Branchen plus ein paar weitere Sonderfälle) kommen ja nicht von ungefähr. > > finanziell geht es ja nur um die Differenz zu den 12%, selbst > > Dietz in einer sehr ausgabenarmen Branche läge schon darüber. > > Seit der letzten Anpassung (IIRC) 1995 haben sich Lohn- und > > Preisniveau etwa verdoppelt. Damals war das für Kleinstbetriebe > > mit bis zu 4-5 Mitarbeitern gedacht, heute knackt man die Grenze > > schon mit 2 Leuten so gut wie sicher. > > Falls Du Dich übrigens wundern solltest, was ich da plötzlich für > Dinge schreibe. Ich dachte halt, wenn Du meinen Text benutzt, dann > nehme ich halt Deinen. ;) Also ich bin nicht auf der Nudelsuppe dahergeschwommen, das war unübersehbar, nur halt nicht korrekt. Denn: 2004, 2009, 2015 und 2020 gab es in Österreich Steuerreformen (und jede einzelne davon hatte das historisch größte Entlastungsvolumen!) - auch davor waren die Intervalle ähnlich, nur finde ich ad hoc keine Liste davon. > Ernsthaft: Natürlich ist das ein Problem, vom Prinzip her exakt > das selbe, wie es bei der kalten Progression auch vorliegt. Eben nicht. Die kalte Progression ermöglich Steuerreformen ca. alle 4-5 Jahre, ohne dass man jemandem (explizit) etwas wegnehmen muss. Im Gegenteil, man schenkt sogar etwas her... Ohne kalte Progression könnte man natürlich exakt das gleiche Ergebnis erreichen, es würde sich allerdings ungleich schwerer verkaufen lassen, und zwar bei den Wählern, die dabei schlechter wegkommen, das aber nicht im Detail erfassen, wenn von "Entlastung" die Rede ist. Die kalte Progression bringt also primär pflegeleichten Gestaltungsspielraum für die (leider seit Jahrzehnten konservative) Politik. Ok, nebenbei auch noch ein kleines Trinkgeld in Form der akkumulierten kalten Progression über jeweils 4-5 Jahre, aber wirklich viel ist das nicht. Gucken wir uns das einmal an: 1972 hat man ab 17k€/Jahr einen Grenzsteuersatz von 48% gehabt, inflationsbereinigt wären das heute 80k€; tatsächlich zahlt man die 48% heute aber schon ab 60k€. 1972 gab es darüber hinaus allerdings noch weitere Stufen von 52%, 55%, 58%, 60% und 62% - der letzte Wert galt ab umgerechnet ziemlich genau 100k€/Jahr - das wäre auch inflationsbereinigt noch weit unterhalb der "Millionärssteuer" von 55%, die man vor einigen Jahren für Einkommen jenseits 1M€/Jahr quasi zur Beruhigung des gemeinen Volks eingeführt hat und die bei exakt 197 Personen zur Anwendung kommt. Wir halten also fest: Seit damals wurden primär die höchsten Einkommen (deutlich, um 12%) entlastet, jegliches Herumgeeiere von Hochsteuerland und erdrückender Steuerlast mag also vielleicht persönliche Befindlichkeiten widerspiegeln, hält aber einer objektiven Betrachtung nicht stand. Das ist ein Instrument für die großen, gesellschaftlichen Veränderungen. > Denn diese Beträge gehören an einen Index gekoppelt. ...und das natürlich genau dann, wenn man die Spitzensteuersätze auf ein nahezu unertäglich niedriges Maß gesenkt hat, damit eine nachfolgende Regierung es nur ja möglichst schwer hat, das wieder zu ändern. Schon klar :) > Das ist der von mir schon oft genannte "Tarif auf Rädern". Dann > käme da eine Dynamisierung rein, ohne , dass sich wieder jemand > drum kümmern müsste. Es sollte sich halt endlich einmal wieder jemand darum kümmern. Im Vergleich dazu die Basispauschalierung: Die wird von Klein- und Kleinstunternehmern verwendet, in den oben genannten Einkommensregionen ist die gar nicht mehr zulässig, ebensowenig wie bei Firmen mit doppelter Buchführung. Und da wurden nicht alle 4-5 Jahre Grenzen oder Prozentsätze angepasst, sondern in den letzten 25 Jahren war tatsächlich die einzige Änderung die Umstellung auf Euro. Dass die Finanz kein Interesse mehr daran hat dürfte eher an der Digitalisierung liegen: Während man sich früher für jeden Mini-Unternehmer mit einer Steuererklärung auf Papier herumschlagen und diese, wenn schon nicht prüfen, dann doch wenigstens abtippen und durchrechnen musste, geht das heute alles vollautomatisch. Die eingebenen Zahlen werden durch einen Plausibilitätsalgorithmus geschickt und nur bei Auffälligkeiten plus ein paar Stichproben bekommt das ein Sachbearbeiter zur Nachkontrolle. Der Vorteil für das Finanzamt fällt also weg - und der (erhebliche) administrative Vorteil für den Steuerpflichtigen ist nur halb so interessant. Die Regelung ganz abzuschaffen würde auch wieder Energie kosten, daher lässt man sie halt einen sanften Tod sterben. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Die wilde Verführung! Stefan, damit es gelingt! (Sloganizer)
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2021-09-05 10:54 +0200 |
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| In reply to | #516979 |
Am 05.09.2021 um 10:41 schrieb Stefan Froehlich:
> Wir halten also fest: Seit damals wurden primär die höchsten
> Einkommen (deutlich, um 12%) entlastet, jegliches Herumgeeiere von
> Hochsteuerland und erdrückender Steuerlast mag also vielleicht
> persönliche Befindlichkeiten widerspiegeln, hält aber einer
> objektiven Betrachtung nicht stand.
Und selbst wenn ist das eine reichlich uninteressante Frage.
Die einzig interessante Frage ist, ob diese Entwicklung der
wirtschaftlichen Entwicklung des Landes insgesamt eher geschadet oder
eher genutzt hat.
--
"Is' ohne Frühstück."
--Sunny
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