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Groups > ger.ct > #551088 > unrolled thread

NASA Standard beim Kabel löten

Started byDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
First post2022-04-10 10:40 +0000
Last post2022-04-25 18:33 +0200
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Contents

  NASA Standard beim Kabel löten Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2022-04-10 10:40 +0000
    Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-10 12:49 +0200
      Re: NASA Standard beim Kabel löten "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2022-04-10 17:36 +0200
        Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-10 18:06 +0200
          Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-10 20:04 +0200
            Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-10 20:35 +0200
              Re: NASA Standard beim Kabel löten Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2022-04-25 02:32 -0700
            Re: NASA Standard beim Kabel löten Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-04-10 19:12 +0000
              Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-11 10:15 +0200
                Re: NASA Standard beim Kabel löten Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-04-14 15:38 +0200
    Re: NASA Standard beim Kabel löten Frank Nitzschner <nospam@nitzschner.de> - 2022-04-10 12:56 +0200
      Re: NASA Standard beim Kabel löten Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2022-04-10 15:11 +0200
        Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-10 15:18 +0200
          Re: NASA Standard beim Kabel löten Marco Moock <mo01@posteo.de> - 2022-04-10 16:30 +0200
            Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-10 16:32 +0200
            Re: NASA Standard beim Kabel löten Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2022-04-10 18:41 +0200
              Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-10 18:50 +0200
                Re: NASA Standard beim Kabel löten Bernd Ohm <invalid@invalid.invalid> - 2022-04-10 20:22 +0200
                  Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-10 20:28 +0200
            Re: NASA Standard beim Kabel löten Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-04-25 08:14 -0700
    Re: NASA Standard beim Kabel löten Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2022-04-10 19:20 +0000
      Re: NASA Standard beim Kabel löten Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-04-25 08:17 -0700
        Re: NASA Standard beim Kabel löten "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2022-04-25 17:22 +0200
    Re: NASA Standard beim Kabel löten Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-04-10 22:11 +0200
      Re: NASA Standard beim Kabel löten Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2022-04-10 23:59 +0200
        Re: NASA Standard beim Kabel löten Dietz Proepper <dietz-usenet@rotfl.franken.de> - 2022-04-11 00:11 +0200
          Re: NASA Standard beim Kabel löten Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2022-04-11 08:23 +0200
    Re: NASA Standard beim Kabel löten Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2022-04-11 08:29 +0200
      Re: NASA Standard beim Kabel löten Friedrich Karl Siebert <f.k.siebert@online.de> - 2022-04-11 08:36 +0200
        Re: NASA Standard beim Kabel löten Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2022-04-11 09:19 +0200
    Re: NASA Standard beim Kabel löten Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2022-04-25 09:37 +0200
      Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-25 10:39 +0200
        Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-25 11:14 +0200
          Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-25 12:19 +0200
            Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-25 12:33 +0200
              Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-25 16:01 +0200
                Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-25 17:21 +0200
                  Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-25 18:59 +0200
        Re: NASA Standard beim Kabel löten Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2022-04-26 09:04 +0200
          Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-26 10:56 +0200
            Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-26 12:34 +0200
              Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-26 13:17 +0200
                Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-26 14:46 +0200
                  Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-26 17:27 +0200
                    Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-26 19:16 +0200
                      Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-26 19:34 +0200
                        Re: NASA Standard beim Kabel löten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2022-04-26 20:18 +0200
                          Re: NASA Standard beim Kabel löten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-26 20:39 +0200
                        Re: NASA Standard beim Kabel löten hc.ahlmann@gmx.de (HC Ahlmann) - 2022-04-27 10:55 +0200
    Re: NASA Standard beim Kabel löten Herwig <herwig.huener@t-online.de> - 2022-04-25 08:12 -0700
      Re: NASA Standard beim Kabel löten Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2022-04-25 18:33 +0200

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#551088 — NASA Standard beim Kabel löten

FromDr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org>
Date2022-04-10 10:40 +0000
SubjectNASA Standard beim Kabel löten
Message-ID<t2uc64$mh79$1@solani.org>
https://9gag.com/gag/ay91Nyr?ref=ios

Die nehmen ihren Job offenbar ernst. Gut so.


-- 
please forgive my iPhone typos

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#551089

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-04-10 12:49 +0200
Message-ID<t2ucon$9k2$1@news.bawue.net>
In reply to#551088
On 4/10/22 12:40, Dr. Joachim Neudert wrote:
> https://9gag.com/gag/ay91Nyr?ref=ios
> 
> Die nehmen ihren Job offenbar ernst. Gut so.

Es gibt dieses hübsche Video zum Thema ESD:

https://www.youtube.com/watch?v=Uk5F3rQNUkU

Dort beschreibt er, daß bei NASA viele Dinge auf den ersten Versuch 
funktionieren müssen. Z.B. die Rückkehr vom Mond damals.

Das Video ist herrlich politisch inkorrekt, einen Vortrag in dieser Form 
könntest du heute nicht mehr halten.

  Gerrit



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#551110

From"Wendelin Uez" <wuez@online.de>
Date2022-04-10 17:36 +0200
Message-ID<t2uv4p$iku$2@dont-email.me>
In reply to#551089
> Dort beschreibt er, daß bei NASA viele Dinge auf den ersten Versuch 
> funktionieren müssen. Z.B. die Rückkehr vom Mond damals.

Er behauptet das, wider besseren Wissens.

Die Rückkehr vom Mond wurde sehr wohl ausführlich geprobt, soweit das 
überhaupt zu proben war - sowohl die Rückkehr aus der Mondumlaufbahn als 
auch der Rückstart selbst.

Dummerweise muß man Neues halt immer ein erstes Mal neu nachen, vor allem, 
wenn man Mondbedingungen terrestrisch oft gar nicht simulieren kann. 

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#551113

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-04-10 18:06 +0200
Message-ID<t2uvau$h2k$2@news.bawue.net>
In reply to#551110
On 4/10/22 17:36, Wendelin Uez wrote:
>> Dort beschreibt er, daß bei NASA viele Dinge auf den ersten Versuch 
>> funktionieren müssen. Z.B. die Rückkehr vom Mond damals.
> 
> Er behauptet das, wider besseren Wissens.
> 
> Die Rückkehr vom Mond wurde sehr wohl ausführlich geprobt, soweit das 
> überhaupt zu proben war - sowohl die Rückkehr aus der Mondumlaufbahn als 
> auch der Rückstart selbst.

Auch dann sollte es auf das erste Mal funktionieren. Man kann schlecht 
zum Mond fliegen um rauszufinden warum es nicht geklappt hat.

  Gerrit

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#551128

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2022-04-10 20:04 +0200
Message-ID<iqibii-nljo.ln1@hergen.spdns.de>
In reply to#551113
Am 10.04.22 um 18:06 schrieb Gerrit Heitsch:

> On 4/10/22 17:36, Wendelin Uez wrote:
>> Die Rückkehr vom Mond wurde sehr wohl ausführlich geprobt, soweit das 
>> überhaupt zu proben war - sowohl die Rückkehr aus der Mondumlaufbahn 
>> als auch der Rückstart selbst.
> 
> Auch dann sollte es auf das erste Mal funktionieren. Man kann schlecht 
> zum Mond fliegen um rauszufinden warum es nicht geklappt hat.

Natürlich kann man. Und tatsächlich HAT man alle Komponenten zunächst 
unbemannt im Erdorbit, dann bemannt im Erdorbit, und schließlich ein 
weiteres Mal bemannt im Mondorbit getestet, bevor man schließlich die 
bemannte Landung gewagt hat.

Heute würde man wahrscheinlich sogar die gesamte Mission erst einmal 
unbemannt durchspielen, das gab die Technik damals einfach noch nicht her.

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#551129

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-04-10 20:35 +0200
Message-ID<t2v82b$kik$1@news.bawue.net>
In reply to#551128
On 4/10/22 20:04, Hergen Lehmann wrote:
> Am 10.04.22 um 18:06 schrieb Gerrit Heitsch:
> 
>> On 4/10/22 17:36, Wendelin Uez wrote:
>>> Die Rückkehr vom Mond wurde sehr wohl ausführlich geprobt, soweit das 
>>> überhaupt zu proben war - sowohl die Rückkehr aus der Mondumlaufbahn 
>>> als auch der Rückstart selbst.
>>
>> Auch dann sollte es auf das erste Mal funktionieren. Man kann schlecht 
>> zum Mond fliegen um rauszufinden warum es nicht geklappt hat.
> 
> Natürlich kann man. Und tatsächlich HAT man alle Komponenten zunächst 
> unbemannt im Erdorbit, dann bemannt im Erdorbit, und schließlich ein 
> weiteres Mal bemannt im Mondorbit getestet, bevor man schließlich die 
> bemannte Landung gewagt hat.

Und wenn die der Teil, der am Ende auf dem Mond gelandet ist dort nicht 
wieder weggekommen wäre weil irgendein Teil die Landung selbst nicht 
überlebt hat, wie hätte man rausgefunden welches?

  Gerrit

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#552644

FromUlf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de>
Date2022-04-25 02:32 -0700
Message-ID<d948c7e5-a879-4bf2-a8e4-9ee6078d0f10n@googlegroups.com>
In reply to#551129
Gerrit Heitsch schrieb am Sonntag, 10. April 2022 um 20:35:56 UTC+2:
> On 4/10/22 20:04, Hergen Lehmann wrote: 
> > Am 10.04.22 um 18:06 schrieb Gerrit Heitsch: 

> >> Auch dann sollte es auf das erste Mal funktionieren. Man kann schlecht 
> >> zum Mond fliegen um rauszufinden warum es nicht geklappt hat. 
> > 
> > Natürlich kann man. Und tatsächlich HAT man alle Komponenten zunächst 
> > unbemannt im Erdorbit, dann bemannt im Erdorbit, und schließlich ein 
> > weiteres Mal bemannt im Mondorbit getestet, bevor man schließlich die 
> > bemannte Landung gewagt hat.

> Und wenn die der Teil, der am Ende auf dem Mond gelandet ist dort nicht 
> wieder weggekommen wäre weil irgendein Teil die Landung selbst nicht 
> überlebt hat, wie hätte man rausgefunden welches? 

Mit etwas Glück über Geräteüberwachung und Funkverbindung.

Mondrückseite ohne Relaisstation in einer Mondumlaufbahn wäre allerdings ungünstig.

Gruß, ULF

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#551133

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2022-04-10 19:12 +0000
Message-ID<jbgohqFoo4kU1@mid.individual.net>
In reply to#551128
Am 10.04.22 20:04, schrieb Hergen Lehmann:

>Am 10.04.22 um 18:06 schrieb Gerrit Heitsch:
>> On 4/10/22 17:36, Wendelin Uez wrote:
>>> Die Rückkehr vom Mond wurde sehr wohl ausführlich geprobt, soweit das 
>>> überhaupt zu proben war - sowohl die Rückkehr aus der Mondumlaufbahn 
>>> als auch der Rückstart selbst.
>> 
>> Auch dann sollte es auf das erste Mal funktionieren. Man kann schlecht 
>> zum Mond fliegen um rauszufinden warum es nicht geklappt hat.
>
>Natürlich kann man. Und tatsächlich HAT man alle Komponenten zunächst 
>unbemannt im Erdorbit, dann bemannt im Erdorbit, und schließlich ein 
>weiteres Mal bemannt im Mondorbit getestet, bevor man schließlich die 
>bemannte Landung gewagt hat.

Das LEM konnte man nur unvollständig testen. Abkoppeln, Manövrieren,
 Ankoppeln. 
Seinen tatsächlichen Zweck, landen und wieder aufsteigen ging nur direkt auf
dem Mond. Dafür wurde ein möglichst simples System gewählt. Zwei
 Flüssigkeiten,
die sich beim Vermischen selbst entzünden. Ein System bestehend aus zwei
 Tanks,
einer Brennkammer mit Düse und zwei einfachen Ventilen.

>Heute würde man wahrscheinlich sogar die gesamte Mission erst einmal 
>unbemannt durchspielen, das gab die Technik damals einfach noch nicht her.

Jap.

-- 
Bis denne

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#551167

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2022-04-11 10:15 +0200
Message-ID<lm4dii-8dro.ln1@hergen.spdns.de>
In reply to#551133
Am 10.04.22 um 21:12 schrieb Ruediger Lahl:

> Am 10.04.22 20:04, schrieb Hergen Lehmann:
>> Natürlich kann man. Und tatsächlich HAT man alle Komponenten zunächst 
>> unbemannt im Erdorbit, dann bemannt im Erdorbit, und schließlich ein 
>> weiteres Mal bemannt im Mondorbit getestet, bevor man schließlich die 
>> bemannte Landung gewagt hat.
> 
> Das LEM konnte man nur unvollständig testen. Abkoppeln, Manövrieren,
> Ankoppeln. Seinen tatsächlichen Zweck, landen und wieder aufsteigen ging 
> nur direkt auf dem Mond. 

Den Part hatte man ausgiebig auf der Erde geprobt. Nicht 100% 
realistisch, aber die viel höhere Schwerkraft ist eher ein Handycap für 
Landung und Wiederaufstieg.

So oder so: Keine Komponente ist mit Apollo 11 das erste Mal geflogen 
und musste beim ersten Mal funktionieren. Alles wurde geprobt, bei allem 
bestand Gelegenheit, eine Fehlfunktion zu erkennen und nachzubessern.

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#551697

FromRuediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de>
Date2022-04-14 15:38 +0200
Message-ID<t39f5t.bsc.1@privat.lahls.de>
In reply to#551167
*Hergen Lehmann* schrieb:

> Am 10.04.22 um 21:12 schrieb Ruediger Lahl:
>> Am 10.04.22 20:04, schrieb Hergen Lehmann:
>>> Natürlich kann man. Und tatsächlich HAT man alle Komponenten zunächst
>>> unbemannt im Erdorbit, dann bemannt im Erdorbit, und schließlich ein
>>> weiteres Mal bemannt im Mondorbit getestet, bevor man schließlich die
>>> bemannte Landung gewagt hat.
>>
>> Das LEM konnte man nur unvollständig testen. Abkoppeln, Manövrieren,
>> Ankoppeln. Seinen tatsächlichen Zweck, landen und wieder aufsteigen ging
>> nur direkt auf dem Mond.
>
> Den Part hatte man ausgiebig auf der Erde geprobt. Nicht 100%
> realistisch, aber die viel höhere Schwerkraft ist eher ein Handycap für
> Landung und Wiederaufstieg.

Das Ding wurde für 1/6 Schwerkraft gebaut. Auf der Erde testet man da
genau gar nix. Selbst Simulationen mit extra dafür gebauten
Konstruktionen waren eher untauglich. Getestet hat Neil Armstrong am
21.07.1969 auf dem Mond.

> So oder so: Keine Komponente ist mit Apollo 11 das erste Mal geflogen
> und musste beim ersten Mal funktionieren. Alles wurde geprobt, bei allem
> bestand Gelegenheit, eine Fehlfunktion zu erkennen und nachzubessern.

Die Risiken wurden nur verteilt, aber jedes für sich bestand irgendwann
einmal und bedrohte das Leben der testenden Astronauten.
-- 
bis denne

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#551090

FromFrank Nitzschner <nospam@nitzschner.de>
Date2022-04-10 12:56 +0200
Message-ID<jbfre6Fj9ilU1@mid.individual.net>
In reply to#551088
Dr. Joachim Neudert schrieb :
> https://9gag.com/gag/ay91Nyr?ref=ios

So wurden bei uns früher die Haustelefonanschlüsse mit
der Freileitung verbunden. Ohne Löten.
Wir nannten sowas "Postmuffe"..

Grüsse
Frank

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#551101

FromAndreas Fecht <forum@aftec.de>
Date2022-04-10 15:11 +0200
Message-ID<t2ul1k$mnfk$1@solani.org>
In reply to#551090
Am 10.04.2022 um 12:56 schrieb Frank Nitzschner:
> Dr. Joachim Neudert schrieb :
>> https://9gag.com/gag/ay91Nyr?ref=ios
> 
> So wurden bei uns früher die Haustelefonanschlüsse mit
> der Freileitung verbunden. Ohne Löten.
> Wir nannten sowas "Postmuffe"..

Die meisten Kupferkabel der Telekom, besonders als sie noch graue Post 
hießen, wurden so verbunden (ohne löten).

Gruß Andreas

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#551102

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-04-10 15:18 +0200
Message-ID<t2uleu$d4h$1@news.bawue.net>
In reply to#551101
On 4/10/22 15:11, Andreas Fecht wrote:
> Am 10.04.2022 um 12:56 schrieb Frank Nitzschner:
>> Dr. Joachim Neudert schrieb :
>>> https://9gag.com/gag/ay91Nyr?ref=ios
>>
>> So wurden bei uns früher die Haustelefonanschlüsse mit
>> der Freileitung verbunden. Ohne Löten.
>> Wir nannten sowas "Postmuffe"..
> 
> Die meisten Kupferkabel der Telekom, besonders als sie noch graue Post 
> hießen, wurden so verbunden (ohne löten).

Inzwischen gibts für solchen Einsatz deutlich besseres. Google mal nach 
'Scotchlok'

  Gerrit

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#551104

FromMarco Moock <mo01@posteo.de>
Date2022-04-10 16:30 +0200
Message-ID<20220410163015.4e95bcd8.mo01@posteo.de>
In reply to#551102
Am Sonntag, 10. April 2022, um 15:18:21 Uhr schrieb Gerrit Heitsch:

> On 4/10/22 15:11, Andreas Fecht wrote:
> > Am 10.04.2022 um 12:56 schrieb Frank Nitzschner:  
> >> Dr. Joachim Neudert schrieb :  
> >>> https://9gag.com/gag/ay91Nyr?ref=ios  
> >>
> >> So wurden bei uns früher die Haustelefonanschlüsse mit
> >> der Freileitung verbunden. Ohne Löten.
> >> Wir nannten sowas "Postmuffe"..  
> > 
> > Die meisten Kupferkabel der Telekom, besonders als sie noch graue
> > Post hießen, wurden so verbunden (ohne löten).  
> 
> Inzwischen gibts für solchen Einsatz deutlich besseres. Google mal
> nach 'Scotchlok'

Wobei ich gelesen habe, dass die für HF gar nicht gut geeignet sind.
Für analoge Telefonie aber scheinbar kein Problem, die ist ja im
unteren Frequenzbereich.

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#551105

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-04-10 16:32 +0200
Message-ID<t2upqh$esc$1@news.bawue.net>
In reply to#551104
On 4/10/22 16:30, Marco Moock wrote:
> Am Sonntag, 10. April 2022, um 15:18:21 Uhr schrieb Gerrit Heitsch:
> 
>> On 4/10/22 15:11, Andreas Fecht wrote:
>>> Am 10.04.2022 um 12:56 schrieb Frank Nitzschner:
>>>> Dr. Joachim Neudert schrieb :
>>>>> https://9gag.com/gag/ay91Nyr?ref=ios
>>>>
>>>> So wurden bei uns früher die Haustelefonanschlüsse mit
>>>> der Freileitung verbunden. Ohne Löten.
>>>> Wir nannten sowas "Postmuffe"..
>>>
>>> Die meisten Kupferkabel der Telekom, besonders als sie noch graue
>>> Post hießen, wurden so verbunden (ohne löten).
>>
>> Inzwischen gibts für solchen Einsatz deutlich besseres. Google mal
>> nach 'Scotchlok'
> 
> Wobei ich gelesen habe, dass die für HF gar nicht gut geeignet sind.

Zumindest die eine Verbindung die damit hier ausgeführt wurde scheint 
mein DSL nicht zu stören.

  Gerrit

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#551119

FromBernd Ohm <invalid@invalid.invalid>
Date2022-04-10 18:41 +0200
Message-ID<jbgfloFn3t2U1@mid.individual.net>
In reply to#551104
Am 10.04.2022 um 16:30 schrieb Marco Moock:

> Wobei ich gelesen habe, dass die für HF gar nicht gut geeignet sind.

SCOTCHLOKs werden seit VDSL2 (f=17 MHz) von der TELEKOM
nicht mehr empfohlen.
Erst recht nicht mehr bei Super-Vectoring (f=35 MHz).

-- 
bis denn, BEN

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#551121

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-04-10 18:50 +0200
Message-ID<t2v1s5$i36$1@news.bawue.net>
In reply to#551119
On 4/10/22 18:41, Bernd Ohm wrote:
> Am 10.04.2022 um 16:30 schrieb Marco Moock:
> 
>> Wobei ich gelesen habe, dass die für HF gar nicht gut geeignet sind.
> 
> SCOTCHLOKs werden seit VDSL2 (f=17 MHz) von der TELEKOM
> nicht mehr empfohlen.
> Erst recht nicht mehr bei Super-Vectoring (f=35 MHz).

Auf der anderen Seite stecken sie den TAE-Stecker immer noch in die 
mittlere Buchse der TAE-Dose womit das Signal durch die Schaltkontakte 
der beiden anderen TAE-Buchsen muss. Hatte ich schon Ärger mit. Jetzt 
ist der Stecker dekodiert und steckt in der linken Buchse, seitdem ist 
die Verbindung stabil.

  Gerrit



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#551126

FromBernd Ohm <invalid@invalid.invalid>
Date2022-04-10 20:22 +0200
Message-ID<jbgljaFo7m8U1@mid.individual.net>
In reply to#551121
Am 10.04.2022 um 18:50 schrieb Gerrit Heitsch:

> Jetzt ist der Stecker dekodiert und steckt in der linken Buchse,
> seitdem ist die Verbindung stabil.

Genau richtig gemacht!

Wir haben schon gehabt, dass der TELEKOM-Sub-Sub-Schrauber
die von uns verbaute Einfach-TAE-Dose wieder gegen eine
Dreifach-Dose getauscht hat.

Die TELEKOM hat wohl immer noch eine Myriade von diesen
blöden Dreifach-Dosen auf Lager und die müssen erst alle
weg. :-(

-- 
bis denn, BEN




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#551127

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2022-04-10 20:28 +0200
Message-ID<t2v7jq$kcu$1@news.bawue.net>
In reply to#551126
On 4/10/22 20:22, Bernd Ohm wrote:
> Am 10.04.2022 um 18:50 schrieb Gerrit Heitsch:
> 
>> Jetzt ist der Stecker dekodiert und steckt in der linken Buchse,
>> seitdem ist die Verbindung stabil.
> 
> Genau richtig gemacht!

Ich hatte so eine TAE-Dose schon zu Modem-Zeiten zerlegt um rauszufinden 
wie die interne Leitungsführung ist. Und das Modem dann mit einem 
TAE->2xRJ11-Kabel benutzt.

  Gerrit

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#552675

FromHerwig <herwig.huener@t-online.de>
Date2022-04-25 08:14 -0700
Message-ID<7a5fe6a6-8e53-46e8-adec-085e9ad9d45bn@googlegroups.com>
In reply to#551104
2022-04-25 17:14:00 +0200

> ...

> Wobei ich gelesen habe, dass die für HF gar nicht gut geeignet sind. 
> Für analoge Telefonie aber scheinbar kein Problem, die ist ja im 
> unteren Frequenzbereich.

AKA "GleichStrom". Wie eigentlich alles unter KurzWelle.

Muss ich eigentlich auch die Füsse still halten - egal,
was ich mir in der SchulZeit zusamengelötet - -gesteckt
habe, KurzWelle konnte man damit immer empfangen.

Herwig

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