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Groups > ger.ct > #658747 > unrolled thread
| Started by | t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) |
|---|---|
| First post | 2026-03-11 14:24 +0100 |
| Last post | 2026-03-12 22:12 +0100 |
| Articles | 11 — 9 participants |
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ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2026-03-11 14:24 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-03-11 14:38 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2026-03-11 20:11 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-03-11 21:14 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe "F. W." <me@home.invalid> - 2026-03-12 08:43 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2026-03-12 09:19 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> - 2026-03-12 11:37 +0000
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe "Henriette P. Krokenkorch" <honiggummibaerchenfueralle@proton.me> - 2026-03-17 07:20 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2026-03-12 13:53 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-03-12 15:34 +0100
Re: ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-03-12 22:12 +0100
| From | t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) |
|---|---|
| Date | 2026-03-11 14:24 +0100 |
| Subject | ZDF: Fukushima - Chronik einer Katastrophe |
| Message-ID | <1rrt8w8.pcf68y1jbcy8tN%t.r.h@gmx.net> |
Moin! Eben angesehen, ein wenig auf Katastrophentourismus gemacht, aber viele Infos die damals im Fernsehen (ÖR) nicht zu sehen waren. https://www.zdf.de/play/dokus/zdf-info-100/zdfinfo-fukushima-chronik-einer-katastrophe-100 Ich finde, den Bericht sollte jeder sehen, allein als Hintergrundinfo. -- Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich. Ich wohne nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage dauern. Grüße von T.R.H.
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
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| Date | 2026-03-11 14:38 +0100 |
| Message-ID | <10oruoc.2mc.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #658747 |
*Torsten Rüdiger Hansen* schrieb: > Eben angesehen, ein wenig auf Katastrophentourismus gemacht, aber viele > Infos die damals im Fernsehen (ÖR) nicht zu sehen waren. > > https://www.zdf.de/play/dokus/zdf-info-100/zdfinfo-fukushima-chronik-einer-katastrophe-100 > > Ich finde, den Bericht sollte jeder sehen, allein als Hintergrundinfo. Mich interessiert dabei eher weniger, wie es dazu gekommen ist, sondern nur das Ergebnis und das ist bekannt. -- bis denne (691)
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| From | Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> |
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| Date | 2026-03-11 20:11 +0100 |
| Message-ID | <71d6c17ce2ed41e32be2209af6c01e3a@wxp-nb-01.mouse.local> |
| In reply to | #658750 |
Ruediger Lahl schrieb:
> *Torsten Rüdiger Hansen* schrieb:
>
>> Eben angesehen, ein wenig auf Katastrophentourismus gemacht, aber viele
>> Infos die damals im Fernsehen (ÖR) nicht zu sehen waren.
>>
>> https://www.zdf.de/play/dokus/zdf-info-100/zdfinfo-fukushima-chronik-einer-katastrophe-100
>>
>> Ich finde, den Bericht sollte jeder sehen, allein als Hintergrundinfo.
>
> Mich interessiert dabei eher weniger, wie es dazu gekommen ist, sondern
> nur das Ergebnis und das ist bekannt.
>
In Bayern nicht. Der BR behauptete, in Japan würde man am 15. Jahrestag den
20000Opfern des Reakturunglücks von Fukushima gedenken. Das wa rflasch, die
20000Todesopfer waren Opfer des Tsunamis, da spielte der Reaktorunfall keien
Rolle.
--
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Bockelmann
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
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| Date | 2026-03-11 21:14 +0100 |
| Message-ID | <10oslvu.9tg.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #658782 |
*Andreas Bockelmann* schrieb: > Ruediger Lahl schrieb: >> *Torsten Rüdiger Hansen* schrieb: >>> Eben angesehen, ein wenig auf Katastrophentourismus gemacht, aber viele >>> Infos die damals im Fernsehen (ÖR) nicht zu sehen waren. >>> >>> https://www.zdf.de/play/dokus/zdf-info-100/zdfinfo-fukushima-chronik-einer-katastrophe-100 >>> >>> Ich finde, den Bericht sollte jeder sehen, allein als Hintergrundinfo. >> >> Mich interessiert dabei eher weniger, wie es dazu gekommen ist, sondern >> nur das Ergebnis und das ist bekannt. > > In Bayern nicht. Der BR behauptete, in Japan würde man am 15. Jahrestag den > 20000Opfern des Reakturunglücks von Fukushima gedenken. Das wa rflasch, die > 20000Todesopfer waren Opfer des Tsunamis, da spielte der Reaktorunfall keien > Rolle. ,---- | „Japan gedenkt Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima: Landesweit | legten die Menschen Blumen und Kränze für die rund 20.000 Toten nieder“, | lautet auch der erste Satz der Meldung des BR. `---- Beide Teile sind vollkommen richtig. Natürlich hat der BR sie böswillig und hinterlistig so zusammengesetzt, auf das die üblichen Verdächtigen sich drauf stürzen und genüsslich drin suhlen können. ,---- | „Heute vor 15 Jahren hatte ein Erdbeben der Stärke 9,0 den Nordosten | Japans erschüttert. Das löste einen Tsunami aus, die Flutwelle traf | unter anderem das AKW in Fukushima. Dort kam es zu einer Kernschmelze.“ `---- Also nicht einmal richtig lügen können die Pfeifen vom BR. Versauen es schon im zweiten Satz. Es ist ein Trauerspiel... Aber holt euch mal schön einen drauf runter in eurer Empörungsgesellschaft. Ich habe fertig. EOD! -- bis denne (691)
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| From | "F. W." <me@home.invalid> |
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| Date | 2026-03-12 08:43 +0100 |
| Message-ID | <n1f95hF6visU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #658794 |
Am 11.03.2026 um 21:14 schrieb Ruediger Lahl: > > ,---- > | „Japan gedenkt Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima: Landesweit > | legten die Menschen Blumen und Kränze für die rund 20.000 Toten nieder“, > | lautet auch der erste Satz der Meldung des BR. > `---- > Beide Teile sind vollkommen richtig. Natürlich hat der BR sie böswillig > und hinterlistig so zusammengesetzt, auf das die üblichen Verdächtigen > sich drauf stürzen und genüsslich drin suhlen können. > Das gehört schon lange zum Werkzeugkasten des ÖR. Es geht dabei immer darum, zwei Begriffe so zusammen zu setzen, dass sie einander als Ursache gehalten werden können, ohne sich juristisch haftbar zu machen. Ich wette, die haben eine trainierte KI dafür. FW
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| From | Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> |
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| Date | 2026-03-12 09:19 +0100 |
| Message-ID | <10ou0ee.d5k.1@privat.lahls.de> |
| In reply to | #658809 |
*F. W.* schrieb: > Am 11.03.2026 um 21:14 schrieb Ruediger Lahl: >> ,---- >> | „Japan gedenkt Opfer der Atomkatastrophe von Fukushima: Landesweit >> | legten die Menschen Blumen und Kränze für die rund 20.000 Toten nieder“, >> | lautet auch der erste Satz der Meldung des BR. >> `---- >> Beide Teile sind vollkommen richtig. Natürlich hat der BR sie böswillig >> und hinterlistig so zusammengesetzt, auf das die üblichen Verdächtigen >> sich drauf stürzen und genüsslich drin suhlen können. > > Das gehört schon lange zum Werkzeugkasten des ÖR. Es geht dabei immer > darum, zwei Begriffe so zusammen zu setzen, dass sie einander als > Ursache gehalten werden können, ohne sich juristisch haftbar zu machen. Ja, sind halt böse und hinterlistig... Hast du dir in den letzten 20 Jahren mal Bild & Konsorten angesehen? Überschriften sind ausschließlich Clickbait. Tatsachen werden da oft weit über jede Schmerzgrenze verzerrt, nur damit man sich drauf stürzt und dabei an der bezahlten Werbung vorbei kommt. Und wenn dich der Boulevard nicht mehr triggert, schau dir mal die Titelseiten der Regenbogenpresse an. Das einzige, was da noch stimmt, ist der aufgedruckte Preis. Aber wenns mal den ÖRs passiert, dann gehören die geteert und gefedert und Rundfunkgebühren gibts da auch keine mehr!!! > Ich wette, die haben eine trainierte KI dafür. Dann können sie aber noch nicht lange böse und hinterlistig sein, denn KI is ja erst 4 jahre... -- bis denne (690)
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| From | "Andreas M. Kirchwitz" <amk@spamfence.net> |
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| Date | 2026-03-12 11:37 +0000 |
| Message-ID | <slrn10r59bg.j8e.amk@msgid.krell.zikzak.de> |
| In reply to | #658819 |
[Crossposts über mehrere Hierarchien sind keine gute Idee, wenn sie zur anschließenden Diskussion gedacht sind, und wenn man schon crosspostet, dann bitte mit Followup-To.] Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> wrote: >> Das gehört schon lange zum Werkzeugkasten des ÖR. Es geht dabei immer >> darum, zwei Begriffe so zusammen zu setzen, dass sie einander als >> Ursache gehalten werden können, ohne sich juristisch haftbar zu machen. > > Ja, sind halt böse und hinterlistig... Ja, das ist der ÖRR leider tatsächlich. Das wäre überhaupt nicht schlimm, denn das sind alle anderen ebenfalls, aber für all die anderen muss niemand Zwangsabgaben leisten. Wenn der ÖRR mein Geld nimmt, wäre es schön, wenn er wenigstens nicht absichtlich die Nachrichten verfälscht und Lügen verbreitet. Kleine Fehler können passieren, aber der ständige Vorsatz nervt. > Hast du dir in den letzten 20 Jahren mal Bild & Konsorten angesehen? > Überschriften sind ausschließlich Clickbait. Tatsachen werden da oft > weit über jede Schmerzgrenze verzerrt, nur damit man sich drauf stürzt > und dabei an der bezahlten Werbung vorbei kommt. Der Unterschied ist, dass die niemand zwangsweise kaufen muss. > Und wenn dich der Boulevard nicht mehr triggert, schau dir mal die > Titelseiten der Regenbogenpresse an. Das einzige, was da noch stimmt, > ist der aufgedruckte Preis. Solange es Käufer dafür gibt... > Aber wenns mal den ÖRs passiert, dann gehören die geteert und gefedert > und Rundfunkgebühren gibts da auch keine mehr!!! ÖRR ist verlogener Schrott. Was dort passiert, sind keine "Fehler", sondern die Lügerei ist Absicht. Dafür sollte niemand zahlen müssen.
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| From | "Henriette P. Krokenkorch" <honiggummibaerchenfueralle@proton.me> |
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| Date | 2026-03-17 07:20 +0100 |
| Message-ID | <20260317.072034.600.610@honiggummibaerchen.zapto.org> |
| In reply to | #658838 |
Hergen Lehmann schribbselte: > Am 12.03.26 um 12:37 schrieb Andreas M. Kirchwitz: >> Wenn der ÖRR mein Geld nimmt, wäre es schön, wenn er wenigstens >> nicht absichtlich die Nachrichten verfälscht und Lügen verbreitet. > Sorry, aber das ist grober Unfug, oder um deine eigenen Worte zu > verwenden: eine vorsätzliche Lüge. > Der Zeitrahmen einer TV-Nachrichtensendung ist einfach prinzipbedingt > extrem eng. ... <SMILE> Netter Whataboutism-Versuch. In Wahrheit hat das mit irgendeinem "Zeitrahmen einer TV-Nachrichtensendung" GAR NICHTS zu tun. DAS ist deren EINSTELLUNG, Die SIND SO - und zwar IMMER. Dieser Himmler wurde wiedergewählt - trotz allem, was da passiert ist. Diese Hayali durfte auch gestern wieder vollkommen unbeirrt ihr dreckiges Schmiergrinsen in die Kameras halten. Und auch heute abend wird die das wieder tun. ALLEIN DIESE "Kleinigkeiten" belegen, WAS FÜR einen Charakter diese Figuren haben - und ZWAR ALLE von denen. Die machen GENAU DAS, was die NIUS, apollo-news, journalistenwatch und der AfD usw. vorwerfen. Und weil die das PERMANENT in STAATLICHEM AUFTRAG, mit STAATLICHEM SEGEN, mit STAATLICHER KNETE und OHNE IRGENDEIN KORREKTIV aus dem eigenen Haus tun dürfen, ist es NOCH KRASSER, NOCH ABARTIGER und vor allem VIEL BÖSARTIGER als das, was die den so fein geframten "Feinden der Demokratie" vorwerfen.
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2026-03-12 13:53 +0100 |
| Message-ID | <n1frb6F9jpaU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #658819 |
Hej, Am 12.03.26 um 09:19 schrieb Ruediger Lahl: > Hast du dir in den letzten 20 Jahren mal Bild & Konsorten angesehen? > Überschriften sind ausschließlich Clickbait. Tatsachen werden da oft > weit über jede Schmerzgrenze verzerrt, nur damit man sich drauf stürzt > und dabei an der bezahlten Werbung vorbei kommt. Noch länger her, die Überschrift bei einer kleinen Meldung in der Bild "Opel Arbeiter schlägt Jesus mit dem Hammer" wobei ich die dann später mal am Kiosk zu lesende Überschrift auf der ersten Seite unten "Atom Forscher explodiert" auch recht gut fand. -- -- mfg Hartmut Ott --
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
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| Date | 2026-03-12 15:34 +0100 |
| Message-ID | <10ouiue$23asj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #658819 |
Salve allerseits, Ruediger Lahl schrieb: > *F. W.* schrieb: >> Am 11.03.2026 um 21:14 schrieb Ruediger Lahl: >> >>> Beide Teile sind vollkommen richtig. Natürlich hat der BR sie böswillig >>> und hinterlistig so zusammengesetzt, auf das die üblichen Verdächtigen >>> sich drauf stürzen und genüsslich drin suhlen können. >> >> Das gehört schon lange zum Werkzeugkasten des ÖR. Es geht dabei immer >> darum, zwei Begriffe so zusammen zu setzen, dass sie einander als >> Ursache gehalten werden können, ohne sich juristisch haftbar zu machen. > > Ja, sind halt böse und hinterlistig... > +--- <hier abknabbern> --- | So weit ist es gekommen, dass dem ZDF schon Fehler untergeschoben | werden, wo es keine gab. Wie in dem Posting, das vor einigen Tagen auf X | viral ging. Der Sender habe elf Jahre alte Bilder aus Pakistan für seine | aktuelle Iran-Berichterstattung verwendet, wird darin behauptet. | Blödsinn. Aber scheint inzwischen nicht alles denkbar, nach der | unseligen Affäre mit der KI-Szene im »heute journal«? | | Wer mit ZDF-Mitarbeitern spricht, merkt, wie angefasst sie sind. Es ist | nicht nur die Häme von rechts außen, die sie bedrückt: von der AfD im | Bundestag. Vom Portal »Nius«, das damit wirbt, das ZDF arbeite | »wissentlich mit KI-Fake-Videos«, man selbst hingegen »mit gesundem | Menschenverstand«. Und von FDP-Politiker Wolfgang Kubicki, der lästert, | man könne das ZDF nun »als Lügenkanal klassifizieren«. | | Wütend macht die Belegschaft vor allem, dass ihr Haus sich das Debakel | selbst eingebrockt hat. Es ist ein Drama, das man sich gut als | ZDF-Miniserie vorstellen könnte. | | Folge eins: Das journalistische Flaggschiff des Senders verwendet | Bilder, die von künstlicher Intelligenz erstellt wurden. Zu sehen ist | ein Ereignis, das es nicht gab. Das ist ein Verstoß gegen die | hauseigenen Regeln, fällt aber intern offenbar niemandem auf. Unheil | liegt in der Luft. Folge zwei: Ein X-User entdeckt die Fälschung, die | rechten Portale »Apollo News« und »Nius« machen das Thema groß. | Aufregung. Folge drei: Das ZDF macht alles noch schlimmer, indem es | herumeiert. Noch größere Aufregung. Das ist der Plot. | | Zitieren lassen will sich kaum jemand aus dem Sender. Eine Führungskraft | sagt in einem vertraulichen Gespräch: Man könne sich in dem Fall nicht | als Opfer böswilliger Kritiker darstellen, anders als bei früheren | Angriffen durch Gegner des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Wir sind | die Guten, dieses Narrativ funktioniert nicht mehr. | | Jeder Regionalsender hat in diesen Tagen vermutlich mehr | Selbstbewusstsein als das ZDF. Vom Stolz, mit rund 4000 festen und 2200 | freien Mitarbeitern zu den größten TV-Anstalten Europas zu zählen, ist | wenig zu spüren. Wie auch, wenn das wichtigste Pfund beschädigt ist: die | eigene Glaubwürdigkeit. Intendant Norbert Himmler kann das gerade gar | nicht gebrauchen, er möchte am 13. März wiedergewählt werden. | | Nun – das wäre Folge vier im ZDF-Minidrama – kommt noch Verrat aus den | eigenen Reihen hinzu. Irgendwer hat die eilends einberufene | Krisenversammlung abgefilmt, an der auf Einladung der Chefredaktion rund | tausend Mitarbeiter virtuell teilgenommen haben. Der Mitschnitt landet | offenbar bei Alexander Teske, einst ARD-Mitarbeiter, heute einer der | härtesten Kritiker der Öffentlich-Rechtlichen. Auf X zitiert er | ausführlich aus der Sitzung. Das Video gelangt auch zu »Nius«, das | Ausschnitte zeigt und sich über die angebliche Selbstgefälligkeit in der | Mainzer Anstalt echauffiert. Teske ist zugeschaltet und kommentiert die | Clips. | | In einem ist ZDF-Chefredakteurin Bettina Schausten zu sehen, wie sie | sagt, die KI-Bilder seien »wissentlich« verwendet worden. Ein Satz, der | in rechten Medien ausgeschlachtet wird, obwohl Schausten an anderer | Stelle klarmacht, dass es nie um eine »Absicht zu täuschen« gegangen | sei. Auch Washington-Korrespondent Elmar Theveßen kommt in einem Clip zu | Wort, er verteidigt die abberufene Kollegin: »Ich will nur eines sehr | klarmachen: Kein einziges Wort an den Beiträgen von Nicola war falsch.« | Er meint den Text, nicht die Bilder. | | Später behauptete Theveßen in einem LinkedIn-Post, »Nius« habe »bei | meiner Wortmeldung die Teile weggeschnitten und unterschlagen«, die | »offenbar nicht ins Narrativ passten«. Die stellvertretende | »Nius«–Chefredakteurin bestreitet das auf X, das ZDF lässt auf SPIEGEL- | Nachfrage offen, ob es Theveßens Vorwürfe teilt. | | »*Kollegen ins Gesicht gespuckt*« | | Ein Leak aus einer internen Versammlung ist eine Indiskretion, wie es | sie im ZDF noch nie gegeben hat. Hubert Krech, Mitglied des | Personalrats, wendet sich via Intranet an den anonymen Denunzianten: »Du | hältst Dich für einen Helden, weil Du es dem ZDF und den Chefs mal |so | richtig gezeigt hast‹? Hast Du das wirklich?«, schrieb Krech. »Zumindest | hast Du Leute mit Infos gefüttert, die nur ein Ziel haben: ARD und ZDF | zu schaden. Gleichzeitig hast Du Tausenden von Kolleginnen und Kollegen | ins Gesicht gespuckt. Kollegen, die vielleicht seit Jahren oder | Jahrzehnten neben Dir sitzen, mit Dir arbeiten und lachen und weinen und | Frust schieben und sich freuen. Vor allem hast Du Kolleginnen und | Kollegen, die sich in der OpenCR gemeldet haben, Portalen preisgegeben, | die einen Krieg gegen uns führen.« | | Und weiter: »Ich glaube, Du bist für diejenigen, die uns zerstören | wollen, nur ein |nützlicher Idiot‹. Du wirst benutzt, um uns zu | schaden.« Fast 600 Mitarbeiter gaben dem Text ein Like. Rekord im | ZDF-Intranet. Auch das zeigt, wie aufgewühlt alle sind. | | Am Anfang der Affäre steht ein Beitrag der New Yorker | ZDF-Korrespondentin Nicola Albrecht, ausgestrahlt im »Mittagsmagazin« am | Freitag vor drei Wochen. Er ist drei Minuten und 35 Sekunden lang und | heißt »Kinder und die Angst vor ICE«. Der Einspieler zeigt Einsätze der | US-Einwanderungsbehörde. Eine Ärztin kommt zu Wort, sie erklärt, | Angststörungen bei Kindern hätten in der Folge zugenommen. Die | elfjährige Tochter einer honduranischen Einwanderin sagt, sie wolle | einfach in Frieden leben. | | Es ist ein bewegendes Stückchen Fernsehen. So bewegend, dass es ein | weiteres Mal ausgestrahlt wird. Zwei Tage später, am Sonntag, läuft der | Beitrag im »heute journal«. Dunja Hayali moderiert ihn so an: »Wer in | den sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird festgestellt haben, dass es | sehr viele Videos zu den Einsätzen der ICE-Truppen von Donald Trump | gibt. Nicht alle sind echt, aber doch sehr viele.« Worte, die später wie | Hohn klingen werden. | | Der Beitrag ist allerdings nicht identisch mit dem zwei Tage zuvor | ausgestrahlten. Er ist kürzer, außerdem enthält er zwei neue Szenen, | vermeintlich von Abschieberazzien des ICE. | | Szene eins zeigt Kinder, die sich an ihre Mutter klammern. Was nicht | offengelegt wird: Die Bilder wurden von künstlicher Intelligenz | generiert. Wer genau hinschaut, erkennt das Wasserzeichen »Sora«, so | heißt die Video-KI-Software des US-Unternehmens OpenAI. | | Szene zwei besteht zwar aus echten Bildern, sie stammen jedoch aus dem | Jahr 2022 und wurden in Florida aufgenommen. Hintergrund war die | Amokdrohung an einer Schule. Mit ICE haben sie nichts zu tun. Auch das | wird verschwiegen. | | Als »Apollo News« und »Nius« montags auf die unechten Bilder hinweisen, | handelt das ZDF jedoch zögerlich. In der Mediathek verschwinden die | beiden Sequenzen aus dem »heute journal«-Beitrag. Von der Pressestelle | heißt es zunächst, der Einsatz künstlicher Intelligenz sei nicht richtig | gekennzeichnet, ein Hinweis beim Überspielen des Beitrags nicht | übernommen worden. | | Alles nur ein technischer Fauxpas? Ein Lapsus, der jedem passieren könnte? | | »*Mehr Varianz« im neuen Beitrag* | | Ein weiterer Tag vergeht, bis der Sender umfassende Fehler eingesteht. | Anne Gellinek, stellvertretende ZDF-Chefredakteurin, bittet die | Zuschauer dienstags im »heute journal« um Entschuldigung, auch das ein | Novum. Am Freitag jener Woche gibt der Sender bekannt, dass Studiochefin | Albrecht aus New York abberufen wird. | | Auf die Frage, warum Albrecht den Beitrag umgeschnitten hat, teilt das | ZDF mit: Es sei ein übliches Vorgehen, dass bereits gesendete Beiträge | für die Ausstrahlung in einem weiteren Format um neues Bildmaterial | erweitert oder variiert werden. »In diesem Fall hat die Korrespondentin | von sich aus angeboten und entschieden, neues Bildmaterial hinzuzufügen, | um im Vergleich zum Beitrag im |Mittagsmagazin‹ mehr Varianz zu bieten.« | | Unklar bleibt, was sie geritten hat, KI-Bilder und alte Aufnahmen | hineinzumischen. Zeitdruck kann es kaum gewesen sein, die neue Version | lag Stunden vor der Ausstrahlung in der Redaktion. Ein anfängliches | Gerücht wird schnell entkräftet: Albrecht hat nicht selbst gefälscht, | das KI-Video stammt aus dem Internet. Viel besser macht es das nicht. | | Womöglich war die Intention, den Deutschen zu zeigen, wie böse Amerika | ist, zur Not auch mit unechten Bildern. Der CDU-Politiker Nathanael | Liminski, Mitglied im ZDF-Fernsehrat, sagt: »Die Erstellung dieses | TV-Beitrags war offenbar mehr von Aktivismus als von Journalismus | geleitet. Man hat hier mit bestimmten Suchkriterien auf KI-generierte | Bilder zurückgegriffen. | | Wer sich zu Albrecht umhört, erfährt Gutes über die Journalistin, die | jetzt für diesen Skandal verantwortlich sein soll. Die 51-Jährige gilt | als integre Kollegin. Es gebe keinerlei negative Vorgeschichte, heißt | es. Albrecht arbeitet seit 25 Jahren für das ZDF. Sie war Kriegs- und | Krisenreporterin und mehrere Jahre als Korrespondentin in China und Tel | Aviv. Später stand sie dem Brandenburger ZDF-Studio in Potsdam vor. | | Das Studio New York leitete sie erst seit Anfang 2025. Es war ein | Neubeginn, für sie, für ihre Familie. Und wer in Zeiten von Donald Trump | in den USA journalistisch arbeite, stehe unter Druck. Das sagen jene, | die ihr beispringen. | | Albrecht lässt eine SPIEGEL-Anfrage unbeantwortet. Sie soll von dem | Vorfall und den Reaktionen mitgenommen sein. Intern empfinden manche | ihre Absetzung als zu hart. | | Ein Systemfehler, der sich an einer Kollegin entlädt? Albrecht, ein | Bauernopfer? Wenn schon durchgegriffen werde, warum nicht in der Mainzer | Zentrale, wo offenbar die Kontrollen versagt haben? Das sind Fragen, die | in den ersten Tagen im Sender kursieren. | | Doch wie es aussieht, geht es nicht nur um den Beitrag selbst. Sondern | auch darum, dass Albrecht bei der Aufklärung anfangs keine große Hilfe | gewesen sein soll. Dass die Pressestelle am ersten Krisentag so | chaotisch kommunizierte, lag offenbar nicht nur daran, dass der auf | einen Rosenmontag fiel, dem im närrischen Mainz höchsten Feiertag des | Jahres. Sondern auch an Albrecht. | | *Warum bemerkte niemand die faulen Stellen*? | | »Hätte sie schneller zugegeben, was sie falsch gemacht hat, dann hätte | man vielleicht gesagt: Mach ein paar Wochen Urlaub, danach kommst Du | zurück«, sagt ein Insider. | | Bleibt die Frage, warum in Mainz niemand die faulen Stellen bemerkte. | Jeder Beitrag wird dort üblicherweise von mindestens einem | Schlussredakteur abgenommen. Eine Erklärung könnte sein, dass man davon | ausging, es handele sich um den identischen Beitrag vom Freitag. Warum | sollte man den ein zweites Mal bis ins kleinste Detail sichten? | Moderatorin Hayali hatte nur die ursprüngliche Version gesehen. Vom | überarbeiteten Beitrag habe sie lediglich den Text gelesen, bevor sie | ihn ansagte, heißt es vom ZDF. | | Hayali selbst ist in diesen Tagen ungewohnt still. Dass Portale wie | »Nius« sich genüsslich über das ZDF hermachen, darf auch als Rache an | ihr interpretiert werden. | | Hayali gilt als Hassfigur der Rechten. Umso mehr, seit sie im | vergangenen September im »heute journal« über den ermordeten | Trump-Freund Charlie Kirk sagte, seine Aussagen seien »oftmals | abscheulich, rassistisch, sexistisch und menschenfeindlich« gewesen. Die | Passage wird in rechten Kreisen oft zitiert, nicht jedoch, dass Hayali | vorweggeschickt hatte, nichts davon rechtfertige diesen Mord. | | Als »Nius« im Januar Aussagen des CDU-Politikers Daniel Günther | sinnentstellend zusammengeschnitten hatte, stellte Hayali ein Video auf | Instagram. Darin liegt sie neben ihrer Golden-Retriever-Hündin auf dem | Boden und bezeichnet »Nius« als »Schrott«. | | Zur KI-Affäre postete sie auf Bluesky lediglich die Abberufung der | Kollegin Albrecht. Und auf Instagram, dass in dem Beitrag zwei Fehler | gemacht worden seien: »Das Team samt Nachrichten-Chefin bitten dafür | ausdrücklich um Entschuldigung 🙏🏽«. | | Wie es zu ihrer Anmoderation kam, dass viele Videos von KI erstellt | seien, bleibt eines der Rätsel dieser Affäre. Hayali will sich auf | SPIEGEL-Anfrage nicht selbst äußern, sondern lässt das ZDF antworten: | Sie habe »lediglich darauf hingewiesen, um die Zuschauer für die | grundsätzliche Problematik zu sensibilisieren und in der Erwartung, dass | im folgenden Beitrag ausschließlich echte Bilder zu sehen sein würden.« | | Noch knapp eine Woche bis zur Intendantenkür. Schwer zu sagen, wie | Amtsinhaber Himmler gehandelt hätte, stünde er nicht unmittelbar vor | seiner Wiederwahl. Ob er weniger hart durchgegriffen hätte, müsste er | nicht befürchten, vor dem Fernsehrat als führungsschwach dazustehen. | Manche sagen, Himmler habe sich nicht leichtgetan mit Albrechts | Abberufung. Ebenso wenig Schausten. Sie soll enttäuscht gewirkt haben in | den ersten Tagen der Krise. | | Wie sehr Himmler um das Skandalpotenzial der KI-Affäre wusste, zeigt | sich in seiner Kommunikation. In gleich drei Schreiben erklärte er sich | dem Fernsehrat. »Da hat man gemerkt: Es ist die Kacke am Dampfen«, sagt | ein Mitglied des Gremiums. | | Eine Gegenkandidatin, die Journalistin Floria Fee Fassihi, zog am | Donnerstag genauso überraschend zurück, wie der Fernsehrat sie aus dem | Hut gezaubert hatte. Fernsehratsmitglied Liminski sieht Himmlers | Wiederwahl nicht gefährdet. | | Liminiski sagt aber auch: »Ich beobachte in Teilen des | Öffentlich-Rechtlichen eine begrenzte Bereitschaft, sich klar und offen | zu eigenen Fehlern zu bekennen, weil das vermeintlich nur den Gegnern | des Rundfunks von rechts helfe.« Er halte das für kurzsichtig. »Eine | ehrliche Entschuldigung stärkt Akzeptanz, Glaubwürdigkeit und Vertrauen.« | | Eine neue Fehlerkultur. An Gelegenheiten, sie zu beweisen, mangelt es | nicht. +--- </hier abknabbern> --- ©<https://www.spiegel.de/wirtschaft/zdf-nach-der-ki-affaere-die-erschuetterte-anstalt-a-b8a3d3b9-8dd8-4a9e-b6c4-ad4858c91183> M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2026-03-12 22:12 +0100 |
| Message-ID | <10ova71$2bdvm$2@dont-email.me> |
| In reply to | #658819 |
Am 12.03.26 um 09:19 schrieb Ruediger Lahl:
> *F. W.* schrieb:
>> Das gehört schon lange zum Werkzeugkasten des ÖR. Es geht dabei immer
>> darum, zwei Begriffe so zusammen zu setzen, dass sie einander als
>> Ursache gehalten werden können, ohne sich juristisch haftbar zu machen.
>
> Ja, sind halt böse und hinterlistig...
Das hast Du gesagt. Ich würde den ÖRR "manipulativ" nennen. Extrem
manipulativ.
> Hast du dir in den letzten 20 Jahren mal Bild & Konsorten angesehen?
> Überschriften sind ausschließlich Clickbait. Tatsachen werden da oft
> weit über jede Schmerzgrenze verzerrt, nur damit man sich drauf stürzt
> und dabei an der bezahlten Werbung vorbei kommt.
Macht der ÖRR genauso. Mit dem Unterschied, daß es dem gar nicht auf
Werbung ankommt. Der ÖRR hat ja das Gebührengeld.
> Und wenn dich der Boulevard nicht mehr triggert, schau dir mal die
> Titelseiten der Regenbogenpresse an. Das einzige, was da noch stimmt,
> ist der aufgedruckte Preis.
Klar. Boulevard- und Regenbogenmedien sind ja nochmal so viel schlechter
als der ö/r-Qualitätsjournalismus. Was für ein Argument!
> Aber wenns mal den ÖRs passiert, dann gehören die geteert und gefedert
> und Rundfunkgebühren gibts da auch keine mehr!!!
"Mal passiert", Du bist schon lustig. Diese Grafiken hier sind bestimmt
auch nur "mal passiert".
https://www.instagram.com/p/DVv2Aq1jTOT/
Einfach so. Passiert bestimmt jedem immer mal so.
--
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
--Walter Benjamin
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