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Groups > ger.ct > #655974 > unrolled thread
| Started by | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| First post | 2026-01-31 14:07 +0100 |
| Last post | 2026-01-31 15:05 +0100 |
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Polnische Kernkraft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-01-31 14:07 +0100
Re: Polnische Kernkraft andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2026-01-31 13:16 +0000
Re: Polnische Kernkraft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-01-31 14:36 +0100
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-01-31 14:22 +0100
Re: Polnische Kernkraft andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2026-01-31 13:37 +0000
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-01-31 14:41 +0100
Re: Polnische Kernkraft Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> - 2026-01-31 16:26 +0100
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-01-31 18:06 +0100
Re: Polnische Kernkraft Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-01-31 18:39 +0000
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-01-31 20:15 +0100
Re: Polnische Kernkraft Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2026-01-31 19:35 +0000
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-02-01 09:09 +0100
Re: Polnische Kernkraft "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2026-02-01 09:17 +0100
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-02-01 09:51 +0100
Re: Polnische Kernkraft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-01 11:58 +0100
Re: Polnische Kernkraft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2026-02-01 12:25 +0100
Re: Polnische Kernkraft Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-02-01 12:55 +0100
Re: Polnische Kernkraft t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2026-02-02 09:53 +0100
Re: Polnische Kernkraft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-02 12:07 +0100
Re: Polnische Kernkraft Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2026-02-02 12:20 +0100
Re: Polnische Kernkraft Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> - 2026-02-02 13:06 +0100
Re: Polnische Kernkraft Ulf Kutzner <user2991@newsgrouper.org.invalid> - 2026-02-02 13:58 +0000
Re: Polnische Kernkraft t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) - 2026-02-02 16:44 +0100
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-02-01 13:31 +0100
Re: Polnische Kernkraft Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) - 2026-01-31 21:11 +0000
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-02-01 09:14 +0100
Re: Polnische Kernkraft Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> - 2026-02-01 10:59 +0100
Re: Polnische Kernkraft Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-02-01 17:50 +0100
Re: Polnische Kernkraft Peter Veith <veith@snafu.de> - 2026-02-01 18:40 +0100
Re: Polnische Kernkraft Gunter Kühne <kuehne-g@freenet.de> - 2026-02-02 14:03 +0100
Re: Polnische Kernkraft Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-02-02 14:10 +0100
Re: Polnische Kernkraft Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2026-01-31 15:05 +0100
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 14:07 +0100 |
| Subject | Polnische Kernkraft |
| Message-ID | <10lkuqh$2qc12$1@dont-email.me> |
https://www.nuklearforum.ch/de/news/umfrage-polen-zeigt-ueberwaeltigende-zustimmung-zur-kernenergie/
| Polen plant im Rahmen seines nationalen Kernenergieprogramms den
| schrittweisen Aufbau mehrerer Kernkraftwerke, um die Stromversorgung
| langfristig zu sichern und den Energiemix zu diversifizieren. Eine
| aktuelle vom polnischen Energieministerium veröffentlichte Umfrage
| bestätigt den breiten gesellschaftlichen Rückhalt für die Kernenergie.
| 91,9% der Befragten sprechen sich für den Bau von Kernkraftwerken in
| Polen aus, davon 69,2% mit klarer Zustimmung. Lediglich 5,4% der
| Teilnehmenden lehnen neue Kernkraftwerke ab. Bemerkenswert ist die
| hohe Zustimmung auch in der Standortfrage: 79,9% der Befragten würden
| ein Kernkraftwerk in der Nähe ihres Wohnorts akzeptieren.
Wissen diese dummen Polen etwa nicht, daß Kernenergie nicht nur sauteuer
sondern dazu auch noch brandgefährlich ist? Oder legen die etwa noch
Wert auf naturwissenschaftlich-technische Bildung? - Das ist doch
vorsintflutlich, diese Zeit sollte überwunden sein!
Deutschland sollte seine Anstrengungen in Sachen Energiewende mehr als
verdreifachen. Damit auch die Polen endlich einsichtig werden und sich
Deutschland zum Vorbild nehmen.
--
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
--Walter Benjamin
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| From | andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 13:16 +0000 |
| Message-ID | <10lkvbo$2tnuh$2@dont-email.me> |
| In reply to | #655974 |
Am Sat, 31 Jan 2026 14:07:28 +0100 schrieb Lars Gebauer: > Wissen diese dummen Polen etwa nicht, daß Kernenergie nicht nur sauteuer > sondern dazu auch noch brandgefährlich ist? Oder legen die etwa noch > Wert auf naturwissenschaftlich-technische Bildung? - Das ist doch > vorsintflutlich, diese Zeit sollte überwunden sein! > > Deutschland sollte seine Anstrengungen in Sachen Energiewende mehr als > verdreifachen. Damit auch die Polen endlich einsichtig werden und sich > Deutschland zum Vorbild nehmen. na immerhin haben die Polen nicht die schrecklichen Probleme, die wir Deutschen immer wieder mit den Tsunamis haben, die uns die KKWs weggespült haben.
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| From | Lars Gebauer <lgebauer@live.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 14:36 +0100 |
| Message-ID | <10ll0gc$2qc12$4@dont-email.me> |
| In reply to | #655979 |
Am 31.01.26 um 14:16 schrieb andreas quast:
> Am Sat, 31 Jan 2026 14:07:28 +0100 schrieb Lars Gebauer:
>> Wissen diese dummen Polen etwa nicht, daß Kernenergie nicht nur sauteuer
>> sondern dazu auch noch brandgefährlich ist? Oder legen die etwa noch
>> Wert auf naturwissenschaftlich-technische Bildung? - Das ist doch
>> vorsintflutlich, diese Zeit sollte überwunden sein!
>>
>> Deutschland sollte seine Anstrengungen in Sachen Energiewende mehr als
>> verdreifachen. Damit auch die Polen endlich einsichtig werden und sich
>> Deutschland zum Vorbild nehmen.
>
> na immerhin haben die Polen nicht die schrecklichen Probleme, die wir
> Deutschen immer wieder mit den Tsunamis haben, die uns die KKWs weggespült
> haben.
Das wird es sein. Die haben weder ein Fukushima noch ein Tschernobyl
hinter sich. Deswegen ist denen gar nicht bewußt, mit was für einem
Teufelszeug sie da hantieren.
Die sollten auch auf billigen und harmlosen Strom aus Sonne und Wind
setzten, diese vormodernen Tölpel.
--
"Es hat keine Generation gegeben, die sich nicht im exzentrischen Sinne
"modern" fühlte und unmittelbar vor einem Abgrund zu stehen glaubte."
--Walter Benjamin
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 14:22 +0100 |
| Message-ID | <10lkvm7$2pvbo$5@dont-email.me> |
| In reply to | #655974 |
Lars Gebauer schrieb am 31.01.2026 um 14:07: > https://www.nuklearforum.ch/de/news/umfrage-polen-zeigt-ueberwaeltigende-zustimmung-zur-kernenergie/ > > | Polen plant im Rahmen seines nationalen Kernenergieprogramms den > | schrittweisen Aufbau mehrerer Kernkraftwerke, um die Stromversorgung > | langfristig zu sichern und den Energiemix zu diversifizieren. Eine > | aktuelle vom polnischen Energieministerium veröffentlichte Umfrage > | bestätigt den breiten gesellschaftlichen Rückhalt für die Kernenergie. > | 91,9% der Befragten sprechen sich für den Bau von Kernkraftwerken in > | Polen aus, davon 69,2% mit klarer Zustimmung. Lediglich 5,4% der > | Teilnehmenden lehnen neue Kernkraftwerke ab. Bemerkenswert ist die > | hohe Zustimmung auch in der Standortfrage: 79,9% der Befragten würden > | ein Kernkraftwerk in der Nähe ihres Wohnorts akzeptieren. > > Wissen diese dummen Polen etwa nicht, daß Kernenergie nicht nur sauteuer > sondern dazu auch noch brandgefährlich ist? Oder legen die etwa noch > Wert auf naturwissenschaftlich-technische Bildung? - Das ist doch > vorsintflutlich, diese Zeit sollte überwunden sein! Putin war es! Himself, 2010: "Zu Öl und Gas gibt es nur eine reale starke Alternative - das ist die Atomenergie" > Deutschland sollte seine Anstrengungen in Sachen Energiewende mehr als > verdreifachen. Damit auch die Polen endlich einsichtig werden und sich > Deutschland zum Vorbild nehmen. So ist es. Am Deutschen Wesen, wissenschon: "Während die meisten Länder Trittbrettfahrer sind, ist Deutschland vorangegangen. Und hat anderen damit den Weg gebahnt. Hat gezeigt, dass Wandel möglich ist." <https://nationalgeographic.de/umwelt/2017/11/energiewende-vorbild-deutschland/> "Unsere Energiewende hier in Deutschland wird auf der ganzen Welt kopiert. Auch weil der rasante Ausbau der erneuerbaren Energien die Kosten senkt." <https://www.spiegel.de/wirtschaft/manager-gegen-gruene-macht-die-klimapolitik-die-wirtschaft-kaputt-a-b7c856dd-d4c7-426e-ba8e-204450fbc0ef> Bezahlschranke Siehst'e! Veith -- "Es gibt zwei Arten von Geschichte: Die eine ist die offizielle, geschönte, jene, die gelehrt wird, (...); und dann ist da die (...) die wahren Ursachen der Ereignisse birgt (...)", Honoré de Balzac. http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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| From | andreas quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 13:37 +0000 |
| Message-ID | <10ll0i0$2tnuh$5@dont-email.me> |
| In reply to | #655982 |
Am Sat, 31 Jan 2026 14:22:15 +0100 schrieb Peter Veith: > Auch weil der rasante Ausbau der erneuerbaren Energien die Kosten senkt. wenn unsere Wirtschaft die initiale Kostenexplosion überlebt und sich irgendwann bezahlbare technische Lösungen zur Speicherung elektrischer Energie ergeben sollten, könnte die erneuerbare Energie für unsere Urenkel dann tatsächlich preiswerter sein. So lange kaufen wir erst mal teure und schmutzige Energie von unseren Nachbarn, so lange sie uns nicht steinigen, weil wir ihre Energiepreise dadurch auch vergiften. aq
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 14:41 +0100 |
| Message-ID | <10ll0qn$2pvbo$7@dont-email.me> |
| In reply to | #655988 |
andreas quast schrieb am 31.01.2026 um 14:37: > Am Sat, 31 Jan 2026 14:22:15 +0100 _zitierte_ Peter Veith: > >> Auch weil der rasante Ausbau der erneuerbaren Energien die Kosten senkt. > > wenn unsere Wirtschaft die initiale Kostenexplosion überlebt und sich > irgendwann bezahlbare technische Lösungen zur Speicherung elektrischer > Energie ergeben sollten, könnte die erneuerbare Energie für unsere Urenkel > dann tatsächlich preiswerter sein. Ja, die Skeptiker: <trallala>Strahlend wird die Zukunft sein, höre ich noch heut</trallala> > So lange kaufen wir erst mal teure und schmutzige Energie von unseren > Nachbarn, so lange sie uns nicht steinigen, weil wir ihre Energiepreise > dadurch auch vergiften. Ja, Opfer müssen erbracht werden, idealerweise von anderen. Veith -- "Das Opfer ist alles. Ohne gibt es keinen Glauben. Nur so können wir den Göttern unsere Liebe zeigen." Britannia http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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| From | Walter Brill <WalterBrill@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 16:26 +0100 |
| Message-ID | <mu6l8oFcd1jU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #655982 |
Hallo, Am 31.01.26 um 14:22 schrieb Peter Veith: > Lars Gebauer schrieb am 31.01.2026 um 14:07: > >> https://www.nuklearforum.ch/de/news/umfrage-polen-zeigt-ueberwaeltigende-zustimmung-zur-kernenergie/ >> >> | Polen plant im Rahmen seines nationalen Kernenergieprogramms den >> | schrittweisen Aufbau mehrerer Kernkraftwerke, um die Stromversorgung >> | langfristig zu sichern und den Energiemix zu diversifizieren. Eine >> | aktuelle vom polnischen Energieministerium veröffentlichte Umfrage >> | bestätigt den breiten gesellschaftlichen Rückhalt für die Kernenergie. >> | 91,9% der Befragten sprechen sich für den Bau von Kernkraftwerken in >> | Polen aus, davon 69,2% mit klarer Zustimmung. Lediglich 5,4% der >> | Teilnehmenden lehnen neue Kernkraftwerke ab. Bemerkenswert ist die >> | hohe Zustimmung auch in der Standortfrage: 79,9% der Befragten würden >> | ein Kernkraftwerk in der Nähe ihres Wohnorts akzeptieren. >> >> Wissen diese dummen Polen etwa nicht, daß Kernenergie nicht nur sauteuer >> sondern dazu auch noch brandgefährlich ist? Oder legen die etwa noch >> Wert auf naturwissenschaftlich-technische Bildung? - Das ist doch >> vorsintflutlich, diese Zeit sollte überwunden sein! > > Putin war es! > > Himself, 2010: "Zu Öl und Gas gibt es nur eine reale starke Alternative > - das ist die Atomenergie" > >> Deutschland sollte seine Anstrengungen in Sachen Energiewende mehr als >> verdreifachen. Damit auch die Polen endlich einsichtig werden und sich >> Deutschland zum Vorbild nehmen. > > So ist es. Am Deutschen Wesen, wissenschon: > > "Während die meisten Länder Trittbrettfahrer sind, ist Deutschland > vorangegangen. Und hat anderen damit den Weg gebahnt. Hat gezeigt, dass > Wandel möglich ist." > <https://nationalgeographic.de/umwelt/2017/11/energiewende-vorbild-deutschland/> > > "Unsere Energiewende hier in Deutschland wird auf der ganzen Welt > kopiert. Auch weil der rasante Ausbau der erneuerbaren Energien die > Kosten senkt." > <https://www.spiegel.de/wirtschaft/manager-gegen-gruene-macht-die-klimapolitik-die-wirtschaft-kaputt-a-b7c856dd-d4c7-426e-ba8e-204450fbc0ef> > Bezahlschranke Man nehme zur Kenntnis: Stromerzeugung im 3. Quartal 2025: 64,1 % aus erneuerbaren Energiequellen <https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/12/PD25_436_43312.html> Ciao Walter
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 18:06 +0100 |
| Message-ID | <10llcra$31r83$1@dont-email.me> |
| In reply to | #656008 |
Walter Brill schrieb am 31.01.2026 um 16:26: > Am 31.01.26 um 14:22 schrieb Peter Veith: > >> "Unsere Energiewende hier in Deutschland wird auf der ganzen Welt >> kopiert. Auch weil der rasante Ausbau der erneuerbaren Energien die >> Kosten senkt." >> <https://www.spiegel.de/wirtschaft/manager-gegen-gruene-macht-die-klimapolitik-die-wirtschaft-kaputt-a-b7c856dd-d4c7-426e-ba8e-204450fbc0ef> >> Bezahlschranke > > Man nehme zur Kenntnis: > > Stromerzeugung im 3. Quartal 2025: 64,1 % aus erneuerbaren Energiequellen > <https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/12/PD25_436_43312.html> So ist es, _nur_ 3. Quartal 2025 (Juli - September aka Sommer): Netzeinspeisung insgesamt = 98,3 Mrd. kWh Importierte Strommenge = 20,7 Mrd. kWh Exportierte Strommenge = 12,5 Mrd. kWh Nettoimport = 8,2 Mrd. kWh (8%). "Bei Stromimporten gibt die Statistik keine Auskunft über die im Ausland zur Stromerzeugung eingesetzten Energieträger." Für 2024 galt: "Die in Deutschland insgesamt erzeugte Strommenge ist aufgrund eines niedrigeren Stromverbrauchs und einer Zunahme von Stromimporten _gesunken_." <https://www.unendlich-viel-energie.de/mediathek/grafiken/der-strommix-in-deutschland-im-jahr-2024> So hat die Abwanderung der Industrie und die Pleitewelle auch ihr Gutes: <https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromverbrauch> Veith -- "Das Opfer ist alles. Ohne gibt es keinen Glauben. Nur so können wir den Göttern unsere Liebe zeigen." Britannia http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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| From | Stefan+Usenet@Froehlich.Priv.at (Stefan Froehlich) |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 18:39 +0000 |
| Message-ID | <9t697e4c02i238e59n3e8%sfroehli@Froehlich.Priv.at> |
| In reply to | #656018 |
On Sat, 31 Jan 2026 18:06:51 Peter Veith wrote: > Für 2024 galt: "Die in Deutschland insgesamt erzeugte Strommenge > ist aufgrund eines niedrigeren Stromverbrauchs und einer Zunahme > von Stromimporten _gesunken_." Das ist eine... interessante Kausalität, die da aufgestellt wird. Servus, Stefan -- http://kontaktinser.at/ - die kostenlose Kontaktboerse fuer Oesterreich Offizieller Erstbesucher(TM) von mmeike Stefan kommt und 2026 Jahre Sehnsucht haben sich vollendet. (Sloganizer)
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 20:15 +0100 |
| Message-ID | <10llkcj$34pup$1@dont-email.me> |
| In reply to | #656028 |
Stefan Froehlich schrieb am 31.01.2026 um 19:39: > On Sat, 31 Jan 2026 18:06:51 Peter Veith wrote: >> Für 2024 galt: "Die in Deutschland insgesamt erzeugte Strommenge >> ist aufgrund eines niedrigeren Stromverbrauchs und einer Zunahme >> von Stromimporten _gesunken_." > > Das ist eine... interessante Kausalität, die da aufgestellt wird. Ja. Leider sind die Zahlen nicht konsistent und je nach Quelle unterschiedlich. Hier: Gesamte Nettostromerzeugung in Deutschland <https://energy-charts.info/charts/energy_pie/chart.htm> 2020 = 546,6 TWh; davon 246,30 TWh "erneuerbar" (45,4%) 2025 = 480,9 TWh; davon 282,32 TWh "erneuerbar" (58,7%) Das heißt: Gesamte Nettostromerzeugung in Deutschland = -12% prozentualer (scheinbarer) Anteil "erneuerbar"n = +29,3% => tatsächlicher Anstieg "erneuerbarer" Energie = +14,6% Immerhin. Hinzu kommen 2025 im Saldo 21,9 TWh Stromimport, ohne Aufschlüsslung zur Erzeugung. In 2020 wurden noch 18,5 TWh im Saldo exportiert! <https://energy-charts.info/charts/import_export/chart.htm> Damit ergibt sich für 2020 ein inländischer Strombedarf von 528,1 TWh und 2025 von nur noch 502,8 TWh (-5%) ... weniger "eingespart" als von mir erwartet. Veith -- "Das Opfer ist alles. Ohne gibt es keinen Glauben. Nur so können wir den Göttern unsere Liebe zeigen." Britannia http://ddr-luftwaffe.blogspot.com
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| From | Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-01-31 19:35 +0000 |
| Message-ID | <10lllhq$28bs$1@solani.org> |
| In reply to | #656030 |
Peter Veith <veith@snafu.de> wrote: > Damit ergibt sich für 2020 ein inländischer Strombedarf von 528,1 TWh > und 2025 von nur noch 502,8 TWh (-5%) ... weniger "eingespart" als von > mir erwartet. > > Veith 4% BEV. Wann merkt man das am Benzinverbrauch des Landes? -- please forgive my iPhone typos
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-01 09:09 +0100 |
| Message-ID | <10ln1o6$3i8ei$1@dont-email.me> |
| In reply to | #656032 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am 31.01.2026 um 20:35: > Peter Veith wrote: > >> Damit ergibt sich für 2020 ein inländischer Strombedarf von 528,1 TWh >> und 2025 von nur noch 502,8 TWh (-5%) ... weniger "eingespart" als von >> mir erwartet. > > 4% BEV. Dennoch weniger Strom zur Verfügung gestellt. Die E-Autos scheinen (noch) nicht ins Gewicht zu fallen. > Wann merkt man das am Benzinverbrauch des Landes? Vermutlich nie, da der Trend zum 2., 3. Auto und SUV unaufhaltsam zu sein scheint. Es sei denn, daß Verbrennerverbot kommt rasch und umfassend, dann sind wir auch dort auf Strom angewiesen. Strom, der bekanntlich aus der Steckdose und Balkonkraftwerken kommt. Veith -- Es bleibt eine Frage: Mit wem befinden sich die USA eigentlich im Wirtschaftskrieg — mit Rußland oder doch eher mit der EU? https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/
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| From | "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> |
|---|---|
| Date | 2026-02-01 09:17 +0100 |
| Message-ID | <10ln27m$3gff$1@solani.org> |
| In reply to | #656038 |
Am 01.02.26 um 09:09 schrieb Peter Veith: > Vermutlich nie, da der Trend zum 2., 3. Auto und SUV unaufhaltsam zu > sein scheint. Eigentlich ganz im Gegenteil. Die jungen Leute machen nicht mal mehr den Führerschein. Klar, 3000 bis 5000 Euro sind eine Hürde. Und für die, die tatsächlich gerne einen aufgemotzten BMW fahren würden um die Chicks zu beeindrucken, kommt heute ja die Sprachhürde bei der theoretischen Prüfung dazu. Obwohl, gibt's die Formulare auch in Fremdsprachen? Würde mich nicht wundern. Wir Rentner mit Zweit- und Drittauto können das nur zu unseren Lebzeiten noch verzögern. Insgesamt sind Autos bei der urbanen Bevölkerung wahlweise out oder unerreichbar. -- Ammersee Meer braucht's ned
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| From | Peter Veith <veith@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-01 09:51 +0100 |
| Message-ID | <10ln45k$3i8ek$2@dont-email.me> |
| In reply to | #656040 |
Dr. Joachim Neudert schrieb am 01.02.2026 um 09:17:
> Am 01.02.26 um 09:09 schrieb Peter Veith:
>> Vermutlich nie, da der Trend zum 2., 3. Auto und SUV unaufhaltsam
>> zu sein scheint.
>
> Eigentlich ganz im Gegenteil.
Nun, 1990 waren es noch rd. 35 Mio. Pkw auf den gesamtdeutschen Straßen,
2005 rd. 45 Mio., 2020 rd. 48 Mio. und 2025 rd. 50 Mio. Pkw. Parallel
stieg die Pkw-Dichte von 450 Pkw je 1.000 Einwohner kontinuierlich auf
ca. 580 Pkw.
Bestenfalls verlangsamte sich das Wachstum. Bereits statistisch könnte
eine Sättigung anstehen.
> Die jungen Leute machen nicht mal mehr den Führerschein. Klar, 3000
> bis 5000 Euro sind eine Hürde. Und für die, die tatsächlich gerne
> einen aufgemotzten BMW fahren würden um die Chicks zu beeindrucken,
> kommt heute ja die Sprachhürde bei der theoretischen Prüfung dazu.
> Obwohl, gibt's die Formulare auch in Fremdsprachen? Würde mich nicht
> wundern.
Genaue Zahlen gibt es nicht, daher sehr grob der Anteil der
Pkw‑Führerschein-Besitzer an der Gesamtbevölkerung (inkl. Kinder):
1990: etwa 60–65 %
2000: etwa 65–70 %
2010: etwa 68–72 %
2020: etwa 70–75 %
2025: eher 72–76 %
Bekannt ist nur, daß die Zahl der praktischen Prüfungen seit den
2000er‑Jahren eher stagniert bzw. leicht schwankt, da es allgemein
weniger Jugendliche gibt und deren Motorisierung später einsetzt
(Führerschein teils erst mit Mitte 20 statt direkt mit 18).
Ursache könnten tatsächlich mit das Geld sein:
<https://www.deutschlandfunkkultur.de/fuehrerschein-preis-kosten-teuer-100.html>
<https://taz.de/Verkehrsministerinnen-wollen-den-Fuehrerschein-subventionieren/!6076555/>
> Wir Rentner mit Zweit- und Drittauto können das nur zu unseren
> Lebzeiten noch verzögern. Insgesamt sind Autos bei der urbanen
> Bevölkerung wahlweise out oder unerreichbar.
Eher die Parkplätze, wir zahlen inzwischen insgesamt 90 EUR p.M.
Veith
--
Um Energie zu sparen, haben wir das Licht am Ende
des Tunnels ausgeschaltet.
https://ddr-luftwaffe.blogspot.com/
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-01 11:58 +0100 |
| Message-ID | <10lnbjo$3l6js$1@dont-email.me> |
| In reply to | #656040 |
Salve allerseits,
Dr. Joachim Neudert schrieb:
> Am 01.02.26 um 09:09 schrieb Peter Veith:
>
>> Vermutlich nie, da der Trend zum 2., 3. Auto und SUV unaufhaltsam zu
>> sein scheint.
>
> Eigentlich ganz im Gegenteil. Die jungen Leute machen nicht mal mehr den
> Führerschein. Klar, 3000 bis 5000 Euro sind eine Hürde.
>
+--- <hier abknabbern> ---
| In puncto Mobilität ist der Generation Z Umweltfreundlichkeit weit
| weniger wichtig als andere Faktoren. Das zeigt eine Studie der
| ADAC-Stiftung, die am heutigen Donnerstag vorgestellt wurde und der
| F.A.Z. vorab vorlag.
|
| Laut der Studie fühlen sich aber weiterhin 53 Prozent der Gen Z
| moralisch dazu verpflichtet, umweltfreundliche Verkehrsmittel zu nutzen.
| „Sie empfinden eine hohe individuelle Verantwortung und wünschen sich
| die Möglichkeit, diese Verantwortung ausleben zu können“, sagt
| ADAC-Vorständin Christina Tillmann.
|
| Die Mobilität habe sich ihrer Ansicht nach entideologisiert: Es herrsche
| weniger Glaube, dass durch individuelles Verhalten Dinge zum Guten
| verändert werden könnten. Tillmann sagt: „Wir erleben eine Generation,
| die einen hohen Alltagspragmatismus hat.“ Die Gen Z verbinde Mobilität
| mit Freiheit, Selbstbestimmung und Teilhabe und habe ein Verlangen nach
| „Mobilitätsgerechtigkeit“, so Tillmann.
|
| Besonders wichtig ist es der Gen Z hierbei, mehrere Verkehrsmittel zur
| Auswahl zu haben. Das sagten 61 Prozent. „Sie wollen in der Lage sein,
| mit der S-Bahn zum Zug zu fahren und mit dem Zug weiter. Am Ende möchten
| sie einen multimodalen Knotenpunkt, an denen der Scooter neben dem
| Fahrrad steht, wohin man sich aber auch ein Uber rufen kann“, sagt
Tillmann.
|
| *Leihmöglichkeiten sind wichtig*
|
| Leihmöglichkeiten wie E-Scooter, Leihräder oder Car-Sharing sind bei der
| Gen Z überdurchschnittlich beliebt, wie die Studie zeigt. Am liebsten
| hätten sie all die Leihmöglichkeiten in einer App gebündelt. Sind es bei
| der Boomer-Generation 97,3 Prozent, die E-Scooter nie oder fast nie
| nutzen, sind es bei der Gen Z nur 51,2 Prozent. 10,9 Prozent nutzen die
| Roller dabei an ein bis drei Tagen pro Woche.
|
| Tillmann sagt: „Ich würde das Thema Wahlfreiheit über die junge
| Generation schreiben.“ Dabei komme man mit Moralappellen nicht weiter.
| Es gehe darum, pragmatische Angebote zu machen.
|
| Dabei ist auch der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) für die Gen Z
| von Bedeutung. 59 Prozent nutzen ihn mindestens einmal pro Woche. In der
| Gesamtbevölkerung sind es lediglich 35 Prozent. Bei den Wünschen zur
| Verbesserung der Mobilität von morgen wünschen sich 39,8 Prozent der 16-
| bis 27-Jährigen einen Ausbau und Zuverlässigkeit des ÖPNV. Das ist der
| am stärksten ausgeprägte Wunsch. Danach folgen der Ausbau der
| Fußgängerinfrastruktur mit 28,9 Prozent und die Vernetzung
| unterschiedlicher Mobilitätsangebote in einer App mit 27,7 Prozent. 9,7
| Prozent gaben an, sie fänden die Mobilität gut, wie sie sei, und
| bräuchten keine neuen Maßnahmen.
|
| *Technologieoffenheit vorhanden*
|
| Große Offenheit bringt die Gen Z für neue Mobilitätsformen mit. 44
| Prozent befürworten den Einsatz von autonomen Fahrzeugen, für Flugtaxis
| sprechen sich 36 Prozent aus.
|
| Trotzdem bleibt auch das Auto ein relevantes Transportmittel. Sechs von
| zehn Menschen der Gen Z haben Zugang zu einem Auto. Es stehe für
| Flexibilität und Selbstbestimmung, so Tillmann. Dadurch entstehe eine
| emotionale Bindung. 58 Prozent der Kohorte haben einen Führerschein, 27
| Prozent streben ihn an.
|
| Vorständin Tillmann wünscht sich für die Zukunft drei Dinge: Man müsse
| die Bedürfnisse der Gen Z in den Blick nehmen und die ÖPNV-Infrastruktur
| verbessern. Außerdem sollten die Chancen von stärkerer Digitalisierung
| und Vernetzung der Mobilitätsangebote genutzt werden.
+--- </hier abknabbern> ---
©<https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/gen-z-ist-bei-der-mobilitaet-pragmatisch-110787507.html>
M.f.G.
P.S.: Entgegen der Annahme, die Gen Z wolle kein Auto, schätzen viele den
individuellen Besitz! Rund 77% halten das Auto für wichtig, 84% fühlen
sich sogar emotional mit ihm verbunden – im Alltag nutzt Gen Z aber
einen Mix aus ÖPNV, E-Scootern und Car-Sharing... (งツ)ว
--
Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)
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| From | Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2026-02-01 12:25 +0100 |
| Message-ID | <10lnd87$3lvdg$1@dont-email.me> |
| In reply to | #656046 |
Fidel Sebastián Hunrichse-Lara wrote on 01.02.26 11:58: > P.S.: Entgegen der Annahme, die Gen Z wolle kein Auto, schätzen viele den > individuellen Besitz! Rund 77% halten das Auto für wichtig, 84% fühlen > sich sogar emotional mit ihm verbunden – Was für ein Wischiwaschi-Psychokram. > im Alltag nutzt Gen Z aber einen Mix aus ÖPNV, E-Scootern und Car-Sharing... Was sich auch im (eigenen) "Besitz" zeigt: <https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/Halter/2023/2023_b_halter_kb_pdf.pdf> Man fragt sich weiterhin, warum diese depperten 50-90Jährigen so viel eigenes umweltschädliches Fuhrwerk herumstehen haben.
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| From | Dietz Proepper <dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-01 12:55 +0100 |
| Message-ID | <20260201125531.30b1c075.dietz.usenet@rotfl.franken.de> |
| In reply to | #656047 |
Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> wrote: > Was sich auch im (eigenen) "Besitz" zeigt: > > <https://www.kba.de/DE/Statistik/Fahrzeuge/Bestand/Halter/2023/2023_b_halter_kb_pdf.pdf> > > Man fragt sich weiterhin, warum diese depperten 50-90Jährigen > so viel eigenes umweltschädliches Fuhrwerk herumstehen haben. Solange die Karren nur *herumstehen* ... -- Denkst Du noch, oder promptest Du schon?
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| From | t.r.h@gmx.net (Torsten Rüdiger Hansen) |
|---|---|
| Date | 2026-02-02 09:53 +0100 |
| Message-ID | <1rpwcu0.10qmu5cu1hlmmN%t.r.h@gmx.net> |
| In reply to | #656047 |
Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> wrote: > Man fragt sich weiterhin, warum diese depperten 50-90Jährigen > so viel eigenes umweltschädliches Fuhrwerk herumstehen haben. Falls die Frage nicht polemisch gemeint ist: Wir (65+70) haben 3 Buslinien vor der Tür, eine U-Bahn in 1,5km und tagsüber bei den Bussen 20min/U-Bahn 10min-Takt. Wir haben D-Tickets und nutzen den ÖPNV regelmäßig (Hamburg ist nebenan). Trotzdem haben wir ein Kfz (LPG/Gas) und fahren damit fast 10.000km/Jahr. Aber auch regelmäßig Fahrrad (mit und ohne E-Hilfsmotor). Warum: Weil beim Einkaufen nicht alles im Bus rangeschleppt werden kann. Weil die Verbindung nach "Aussen" (Westküste S-H, Verwandschaft, kein Urlaubergebiet) mit ÖPNV mehr als Scheisse ist. Weil die Verbindung ins Umland ausserhalb der Tageslage bestenfalls mickrig ist, falls überhaupt möglich. Weil die Verbindungen nach HH rein "sternförmig" aufgebaut ist, es gibt keine Schnellbahnringe (und die in Bau befindliche U5 ist nicht nutzbar, weil Politiker und nicht Verkehrsexperten die Streckenführung geplant haben). Weil der Hamburger Hafen überwiegend nicht /nur extrem aufwändig per ÖPNV erreichbar ist (PKW 30-40 min, ÖPNV ca. 2 h), weil die Verbindung dorthin an Samstagen/Sonntagen noch schlechter ist (Viele Hafenfähren fahren nur mo-fr). (Hafen: Fotospot und ehrenamtliche Arbeit, diese nur an Wochenenden). Weil Baumaterialien (habe ein Mehrfamileinhaus geerbt, da mache ich Kleinreperaturen selbst) nicht im Bus transportierbar sind (und der Lieferdienst vom Baumarkt nur Di/Do. zu festen Zeiten kommt und 50Euro kostet). Weil Urlaubsfahrten im eigenem PKW wegen Gepäck (je nach Ziel: 2 Ebikes oder 4 Koffe) mit Bahn/Flugzeug zu aufwändig/teuer sind. (auch wenn wir dieses Jahr schon einen Urlaub per DB fest gebucht haben). Weil das Vorhalten des eigenen Kfz (hier Dacia, Neupreis 2020 rund 16000Euro für einen Kombi) im 10 Jahres-Zeitraum immer noch günstiger ist als für einzelne Fahrten ein Taxi (o.ä.) zu nutzen. Und ja, sporadisch fahren wir auch Taxi. Allein die 10km von hier zum Flughafen HH-Fuhlsbüttel haben 45 Euro gekostet... (Abends nach 22 Uhr, kein Stau, grüne Welle) Du siehst, das eigene Kfz ist nicht alleiniges Verkehrsmittel, es ist deutlich weniger als Durchschnltt "umweltschädlich", und wir überlegen auch wegen CO2 und Verkehrsdichte bei jeder Fahrt, womit gefahren wird. Außerdem ist heute ÖPNV-Streik... :-)) -- Antworten auf öffentlich gestellte Fragen bitte NUR öffentlich. Ich wohne nicht im Rechner, Antworten könnten ein paar Tage dauern. Grüße von T.R.H.
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-02 12:07 +0100 |
| Message-ID | <10lq0hk$ib33$1@dont-email.me> |
| In reply to | #656072 |
Salve allerseits, Torsten Rüdiger Hansen schrieb: > Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> wrote: > >> Man fragt sich weiterhin, warum diese depperten 50-90Jährigen >> so viel eigenes umweltschädliches Fuhrwerk herumstehen haben. > > Falls die Frage nicht polemisch gemeint ist: > Seit wann muss sich das Individuum in einer freiheitlich-demokratischen Grundordnung rechtfertigen? Das Individuum ist Teil des kollektiven Volkssouveräns! Der Volkssouverän ist der Volkssouverän! Mehr Rechtfertigung ist nicht nötig... ヽ(〃ロ〃)ノ M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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| From | Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> |
|---|---|
| Date | 2026-02-02 12:20 +0100 |
| Message-ID | <10lq19a$ib33$2@dont-email.me> |
| In reply to | #656083 |
Salve allerseits, Ingrid schrieb: > Torsten Rüdiger Hansen schrieb: >> Carlo XYZ <carloxyz@invalid.invalid> wrote: >> >>> Man fragt sich weiterhin, warum diese depperten 50-90Jährigen so viel >>> eigenes umweltschädliches Fuhrwerk herumstehen haben. >> >> Falls die Frage nicht polemisch gemeint ist: >> > Seit wann muss sich das Individuum in einer freiheitlich-demokratischen > Grundordnung rechtfertigen? Das Individuum ist Teil des kollektiven > Volkssouveräns! Der Volkssouverän ist der Volkssouverän! Mehr > Rechtfertigung ist nicht nötig... ヽ(〃ロ〃)ノ > Der Besitz ist durch Art. 14 GG geschützt, die Nutzung durch Art. 2 Abs. 1 GG! Politische Mehrheiten dürfen jedoch den Autoverkehr beschränken, solange dies rechtsstaatlich begründet ist... ⚖️(`◇´)ノ M.f.G. -- Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie wird praktisch nie gelesen. Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur etwas komisch... ;-)
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