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Groups > ger.ct > #602967

Re: Sport-Rant

From Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de>
Newsgroups ger.ct
Subject Re: Sport-Rant
Date 2023-08-28 09:49 +0200
Organization A noiseless patient Spider
Message-ID <uchjht$1k05d$1@dont-email.me> (permalink)
References <uche74$bh8d$1@solani.org>

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Salve allerseits,

Dr. Joachim Neudert schrieb:
>
> Michael Bode hat geschrieben, unser Land sei auf dem absteigenden
> Ast. Ob jmand widerspreche. Natürlich kann man widersprechen!
> 
+--- <hier abknabbern> ---
| *DIE ZEIT*: Wir saßen hier vor ziemlich genau fünf Jahren schon mal
| zusammen. Damals haben Sie eine Art Zukunftsmanifest entworfen. Sie
| sagten: "Es ist mir im Grunde egal, was die Menschen denken. Hauptsache,
| wir einigen uns auf politische Projekte, die uns verbinden und mit denen
| wir die Zukunft in die Hand nehmen. Die Gedanken dürfen gern frei
| bleiben." Wie steht es jetzt bei den politischen Projekten, die die
| Menschen verbinden und mit denen sie die Zukunft in die Hand nehmen?
|
| *Robert Habeck*: Bezogen auf die Aufgaben, die Deutschland in den
| nächsten fünf bis zehn Jahren vor sich hat: mittendrin. Bezogen auf die
| Legislatur und in Prozenten: bei 75 Prozent. Ich würde sagen, dass in
| den letzten bald zwei Jahren eine enorme Agenda abgearbeitet wurde von
| der Regierung, auch von mir persönlich und dem Ministerium, das ich
| führen darf.
|
| *ZEIT*: Entschuldigung, aber müsste man vor dem Hintergrund des
| Heizungsgesetzes nicht eher sagen: So wenig Einigkeit über Projekte war
| nie?
|
| *Habeck*: Das war natürlich in mehrfacher Hinsicht eine Phase, aus der
| man viel lernen kann. Aber der politische Streit, sowohl innerhalb der
| Regierung wie zwischen Regierung und Opposition, darf nicht darüber
| hinwegtäuschen, dass in der Bevölkerung ein ganz großer Gestaltungswille
| da ist.
|
| *ZEIT*: Meine Wahrnehmung ist eine komplett andere: Es gibt so viel
| Unzufriedenheit, so viel Sorge und Enttäuschung darüber, dass in diesem
| Land, das mal ein Muster war für Effizienz, so wenig funktioniert ...
|
| *Habeck*: ... das sehe ich anders!
|
| *ZEIT*: Wie denn?
|
| *Habeck*: Die Wahrheit ist, dass wir als Land aus einer politischen
| Bequemlichkeit aufschrecken. Das ist ja für sich genommen schon eine
| Zumutung – sich selbst zu sagen, da haben wir alle nicht genau
| hingeschaut, da waren wir zu selbstvergessen, zu träge, vielleicht auch
| zu denkfaul. Wir sind jetzt konfrontiert mit der zwingenden
| Notwendigkeit, Dinge anders zu machen: die Zuwanderung zu organisieren,
| die Energieversorgung umzustellen, bis hin zum Stellenwert des Militärs,
| das auf einmal wieder eine Bedeutung hat. Es ist mit den Händen zu
| greifen, was für eine Herausforderung diese Transformation darstellt.
| Man kann der Debatte nicht mehr ausweichen.
|
| *ZEIT*: Und Sie glauben, dass durch reden die große Transformation auch
| akzeptiert wird?
|
| *Habeck*: Ja, ich bin optimistisch, dass wir einigungsfähig sind. Weil
| das Land in der Vergangenheit immer wieder gezeigt hat, dass es sich neu
| erfindet, dass wir Krisen meistern können. Und ich bin als Demokrat
| optimistisch, dass am Ende für Lösungen abgestimmt wird und nicht für
| die Verhinderung von Lösungen. Ich glaube übrigens, dass die Union
| gerade merkt, dass es nicht reicht, die Performance der Regierung
| "ausbeuten" zu wollen.
|
| *ZEIT*: Welchen Sinn hat es denn, ein Heizungsgesetz auf den Weg zu
| bringen, das Teile der Bevölkerung in Angst und Schrecken versetzt –
| vielleicht auch in die Arme der Populisten getrieben hat? Die
| verschiedenen Versionen des Gebäudeenergiegesetzes stecken den Leuten
| heute noch in den Knochen ...
|
| *Habeck*: ... das steckt mir natürlich auch noch in den Knochen. Dieses
| Gesetz ist mal als Klimagesetz geplant gewesen. Dann hat die Koalition
| es als Reaktion auf den russischen Angriff auf die Ukraine vorgezogen.
| Der Beschluss, es von 2024 an, also sehr schnell gelten zu lassen, war
| eine direkte Auswirkung der Gasversorgungssituation. Ein Gasmangel war
| für den Winter 2022/23 eine reale Bedrohung, wir mussten befürchten,
| dass wir Unternehmen abschalten müssen. Auch für die Zeit danach waren
| wir in Sorge. Der Antrieb war, dass wir alles tun müssen, um in den
| nächsten Jahren Gas zu sparen.
|
| *ZEIT*: Es kam dann aber anders.
|
| *Habeck*: Im Frühjahr dieses Jahres war der größte Druck weg, die
| Bevölkerung hat gesehen, dass die Energiesparmaßnahmen greifen, dass wir
| alternative Energie besorgt haben. Das hat was verändert. Dann haben wir
| das Gesetz noch mal geändert, und daraus ist wieder ein
| Klimaschutzgesetz geworden. Und nun ist es ja auch gut so.
|
| "*Noch nie hat eine Regierung so viel für Klimaschutz getan*"
|
| *ZEIT*: Gerade haben Sie gesagt, man kann eine Menge aus den vergangenen
| Monaten lernen. Was denn?
|
| *Habeck*: Dass das Gespür für die gesellschaftliche Veränderung nicht
| verloren gehen darf. Ja, dieses Gesetz mutet den Menschen in Deutschland
| etwas zu, wir ändern etwas. Umgekehrt kann ich heute sagen: Noch nie hat
| eine Regierung so viel für Klimaschutz getan. Noch nie konnten wir so
| glaubwürdig sagen: Wir können auch dieses Projekt der Transformation
| schaffen.
|
| *ZEIT*: War zumindest der erste Entwurf des Heizungsgesetzes nicht auch
| das Projekt von Spezialisten, die nur noch wenig Sensorium für die
| Empfindung der Mehrheit haben?
|
| *Habeck*: Also das würde ja heißen, dass vier Referenten, zwei
| Abteilungsleiter, ein Staatssekretär und ein Minister zusammenhocken und
| sich etwas ausdenken. So war es nicht, die Blase hat es nie gegeben. Nur
| fürs Dokument: Ein Drittel der fossilen Energien, die wir in Deutschland
| verfeuern, verbrauchen wir beim Heizen, damit sind wir sehr schlecht,
| auch im europäischen Vergleich. 80 Prozent unserer Heizungen laufen auf
| Gas und auf Öl, in anderen Ländern sind es nur noch 20 Prozent. Wir
| müssen da rangehen – oder wir sagen, wir geben die Klimaschutzziele auf.
| Dann wiederum werden andere Länder das auch tun. Insofern steht sehr
| viel auf dem Spiel. Und ja, das hat jetzt wehgetan. Aber ich glaube,
| wenn wir in ein paar Jahren zurückblicken, wird man sagen, gut, dass wir
| es angegangen haben.
|
| *ZEIT*: Was sagen Sie denn denjenigen in Ihrer Partei, den Aktivisten
| oder manchen Kommentatoren in deutschen Medien, die meinen, dass dieser
| Kompromiss, der nach der Sommerpause verabschiedet werden soll, viel zu
| lasch sei?
|
| *Habeck*: Die Antwort ist, dass wir auch mit dem veränderten Gesetz die
| Möglichkeit haben, die Klimaschutzziele einzuhalten.
|
| *ZEIT*: Aber was sagen Sie diesen Kritikern, die meinen, der Klimawandel
| vertrage keinen Aufschub und das Gesetz sei immer noch zu lasch?
|
| *Habeck*: Ich weiß jetzt nicht genau, wen Sie meinen, ob Leitartikler in
| Ihrer Zeitung oder die Klimakleber ...
|
| *ZEIT*: ... vielleicht beide ...
|
| *Habeck*: ... beiden muss ich sagen: In einer Demokratie brauchst du
| immer politische und gesellschaftliche Mehrheiten, das bestimmt die
| Geschwindigkeit der Veränderung. Man muss aus dem Zentrum der
| Gesellschaft heraus immer wieder erklären, erklären, erklären, für die
| Mehrheiten werben, sie herstellen, Bündnisse schmieden.
|
| *ZEIT*: Auf der anderen Seite denken viele Leute: Was sind unsere knapp
| zwei Prozent am weltweiten CO₂-Ausstoß gegen die 32 Prozent von China.
| Und ich soll jetzt noch das Grillen einstellen.
|
| *Habeck*: Grillen können alle, wie sie wollen, von mir aus.
|
| *ZEIT*: Na ja, ist die Fleischerzeugung nicht auch ein starker CO₂-
| Treiber?
|
| *Habeck*: Das ist alles richtig. Es gibt jedoch Antworten, über die wir
| auch schon vor fünf Jahren gesprochen haben: Die politische Aufgabe ist
| es, eine bessere Politik zu machen, nicht den besseren Menschen zu
| erziehen. Also besser zu sein, als Menschen es im Alltag sein können.
| Heißt: Wie wir die Tiere halten und wo das Fleisch herkommt, wird über
| den politischen Rahmen geregelt. Dann kannst du im Supermarkt deine
| Wurst kaufen, ohne dir lange Gedanken machen zu müssen, wie die
| Zuchtbedingungen waren und ob sich die Sau umdrehen konnte im Stall.
| Wenn wir uns aber politisch immer nur auf den bequemsten Nenner
| verabreden, dann macht der Anspruch, die Dinge zum Besseren zu
| verändern, kaum einen Sinn.
|
| "*Es war immer klar, dass es nicht nur Applaus geben würde*"
|
| *ZEIT*: Bei der Frage nach den Emissionen Chinas sind Sie jetzt aber
| ausgewichen.
|
| *Habeck*: China hat noch einen langen Weg vor sich. Aber die Annahme,
| dass Deutschland allein auf weiter Flur ist, ist falsch. Ich komme
| gerade vom G20-Treffen in Indien. Weit mehr Länder als erwartet und auch
| Indien sagen, wir wollen den Weg zur Dekarbonisierung gehen. Der globale
| Wettbewerb geht inzwischen um die Frage, wer spielt vorne bei den neuen
| Klimatechnologien? Die Welt investiert in diese Technologien und
| erneuerbaren Energien.
|
| *ZEIT*: Sie sind über Monate fast täglich angegriffen worden. Auch durch
| eine Zeitung, die selten "Heizungsgesetz" geschrieben hat, sondern stark
| personalisiert: "Habecks Heiz-Hammer". Hat so ein Dauerfeuer
| Auswirkungen auf Ihr Leben?
|
| *Habeck*: Ja, aber anders, als man vermuten würde. Das, was ich im
| Moment mache, ist das Beste, was ich in meinem bisherigen politischen
| Leben gemacht habe. Es bedeutet mir richtig viel, und ich bin stolz
| darauf. Ich habe immer viel gearbeitet, aber noch nie so viel wie in den
| letzten zwei Jahren. Ich weiß, wofür ich das tue. Es gibt null Hadern,
| null Zaudern, null Bedauern, gar nichts. Ich bin ganz verschmolzen mit
| der Aufgabe, die ich im Moment habe. Es war immer klar, dass es nicht
| nur Applaus geben würde. Andererseits sind manche Dinge auch leichter
| gegangen, als ich es mir vorgestellt habe: Wir haben ein Gesetz gemacht,
| dass in allen Bundesländern, auch in Bayern, zwei Prozent der
| Landesfläche mit Windkraftanlagen bestellt werden sollen. Da dachte ich,
| da gibt es richtig was auf die Mütze – aber alle sind jetzt an Bord.
| Selbst die Bayern sagen, wir wollen Windkraftweltmeister werden. Dabei
| weiß ich noch, wie ich Markus Söder in meinen ersten Monaten im Amt
| besucht habe. Seine Haltung war in etwa: In Bayern weht kein Wind, das
| funktioniert bei uns nicht. (lacht)
|
| *ZEIT*: Es gibt aber im Moment vor allem Gegenwind.
|
| *Habeck*: An anderen Stellen ist der erwartete Gegenwind gekommen, ja.
| Aber das bedauere ich gar nicht, und es ist auch nicht das, was mir in
| den Knochen steckt. Was mir in den Knochen steckt, ist, dass ich diesen
| Moment der gesellschaftlichen Veränderung zu spät gesehen habe. Nach dem
| ersten Jahr des russischen Kriegs gegen die Ukraine und der
| Energiekrise, wo alles so irre schnell gehen musste, wo es bei
| Entscheidungen auf Tage ankam, sind wir im gleichen Tempo
| weitergelaufen. Darüber habe ich viel nachgedacht, denn das sollte mir
| eigentlich nicht passieren.
|
| *ZEIT*: Was genau meinen Sie mit gesellschaftlicher Veränderung?
|
| *Habeck*: Im Winter grassierte die Angst, nicht genug Gas zum Heizen zu
| haben. Als wir diese Gefahr gebannt hatten, traten andere Sorgen in den
| Vordergrund: dass eine neue Heizung zu teuer ist, dass der Umstieg
| schwierig ist. Das traf auf eine große Krisenerschöpfung, nach all dem,
| was die Menschen in den letzten Jahren strapaziert hat – die Pandemie,
| der Krieg zurück in Europa, die Inflation. Wenn in so einer Phase der
| Verunsicherung auch noch wild Ängste geschürt werden – da kommt jemand,
| reißt deine Heizung raus –, wird daraus ein schwieriges Gemisch. Die
| öffentliche Debatte war dann so tosend, dass es erst mal schwer war,
| genau genug hinzuhören.
|
| *ZEIT*: Sie sagen, es seien Ängste geschürt worden. Sehen Sie sich denn
| als Opfer einer Kampagne?
|
| *Habeck*: Nein, die deutsche Presse darf schreiben, was sie will. Die
| Pressefreiheit ist ein hohes Gut.
|
| *ZEIT*: Das war eine Antwort wie von Angela Merkel.
|
| *Habeck*: Das nehme ich in diesem Fall als Kompliment. Eine öffentliche
| Person zu sein bedeutet, mit Zuschreibungen leben zu müssen. Das gilt
| für die schlechten Zuschreibungen und für die guten auch.
|
| *ZEIT*: Lesen Sie denn alles, was über Sie geschrieben wird?
|
| *Habeck*: Nein.
|
| "*Früher habe ich für mich gesprochen, jetzt für Deutschland*"
|
| *ZEIT*: Sind Sie aufgrund dieser Stimmung bedroht worden?
|
| *Habeck*: Das gehört inzwischen zum Alltag eines Ministers dazu.
|
| *ZEIT*: Aber war Ihnen das Ausmaß vor Amtsantritt klar?
|
| *Habeck*: Nein, in dieser Dimension nicht. Als ich das letzte Mal hier
| in diesem Büro saß, war ich Landesminister und Parteivorsitzender einer
| Oppositionspartei. Jetzt bin ich Vizekanzler und Wirtschaftsminister der
| größten Volkswirtschaft Europas. Mit dem Amt ist ja ein realer
| Machtzuwachs verbunden, der notwendigerweise auch bedeutet, dass man
| bestimmte Abschirmungen, Sicherheitsvorkehrungen und so weiter akzeptiert.
|
| *ZEIT*: Im Vergleich zu früher, als Sie ganz unbeschwert gesprochen
| haben, scheinen Sie mir in Ihren Antworten sehr viel vorsichtiger
| geworden zu sein ...
|
| *Habeck*: Früher habe ich für mich gesprochen, jetzt spreche ich für
| Deutschland.
|
| *ZEIT*: Sie sagen, es gibt eine gewisse gesellschaftliche
| Geschlossenheit in wichtigen Fragen. Mein Eindruck ist, die Gesellschaft
| ist heute noch gespaltener als in den Zeiten der Flüchtlingskrise. Gut
| steht nur die AfD da.
|
| *Habeck*: Ich habe, das ist ein paar Wochen her, mal wieder das
| Braunkohleunternehmen LEAG in der Lausitz besucht und habe dort mit den
| Auszubildenden gesprochen. Als ich beim vorletzten Mal dort war, haben
| sie mir eine große Protestaktion gemacht und gesagt: Herr Habeck, Sie
| können hier unterschreiben, dass die Kohlekraftwerke bis 2038
| weiterlaufen sollen, dann sind wir wieder Freunde. Das konnte ich
| natürlich nicht – und es herrschte dann eine entsprechend gereizte
| Stimmung. Als ich kürzlich da war, hatten die ein Modell der Lausitz
| aufgebaut – mit lauter Gaskraftwerken, Solaranlagen, Windkraftanlagen –
| und haben zu mir gesagt: Herr Habeck, das ist unsere Zukunft. Helfen Sie
| uns, diese Zukunft zu bewerkstelligen! Da konnte ich sofort einschlagen
| – und das erlebe ich auch anderswo.
|
| *ZEIT*: Sie nennen ein Beispiel aus dem Osten Deutschlands, wo die AfD
| im Moment die stärkste Partei zu sein scheint.
|
| *Habeck*: Ja, möglicherweise werden einige der Menschen, die ich dort
| getroffen habe, AfD wählen. Trotzdem kann man doch vernünftig
| miteinander reden!
|
| *ZEIT*: Sie halten Wähler einer in Teilen extremistischen Partei nicht
| automatisch für Extremisten?
|
| *Habeck*: So ist es. Alles, was ich von der AfD weiß, halte ich für
| falsch, teilweise für verschwörungstheoretisch, für demokratiefeindlich,
| teils für faschistisch. Mit den Menschen, die diese Partei wählen, kann
| ich trotzdem reden. Die werden hinterher nicht die Grünen wählen, die
| werden vermutlich auch niemals sagen, Robert Habeck ist ein prima
| Politiker. Das erwarte ich auch gar nicht. Aber ich bin fest davon
| überzeugt, dass es richtig ist, miteinander zu sprechen.
|
| *ZEIT*: Auf welchem Feld müssten die anderen Parteien besonders aktiv
| werden, um der AfD endlich etwas entgegenzusetzen?
|
| *Habeck*: Erst mal braucht man spürbare, greifbare Erfolge. Die sind ja
| da.
|
| "*Niemand hat vom öffentlichen Schlechtreden profitiert*"
|
| *ZEIT*: In der Ampel nimmt man weniger die Erfolge als den Streit
| untereinander wahr.
|
| *Habeck*: Das Entscheidende ist, dass wir in der Ampel gesehen haben:
| Niemand hat vom Streit oder von öffentlichem Schlechtreden profitiert.
| Wenn einer der drei Regierungspartner im Moment in den Umfragen durch
| die Decke gehen würde, würde man sagen, okay, für den ist es ja
| offensichtlich eine gute Strategie gewesen. Das ist aber nicht der Fall.
|
| *ZEIT*: Und was waren noch mal die Erfolge?
|
| *Habeck*: Wir haben eine Energiekrise und eine Gasmangellage abgewendet
| im letzten Jahr, die Energiepreise gehen wieder runter. Wir konnten das
| russische Gas ersetzen. Wir haben mit der Fachkräftezuwanderung die
| ökonomischen Grundlagen geschaffen, dass genug Fachkräfte kommen können.
| Es gibt Fortschritte bei der Digitalisierung, beim Ausbau der
| Erneuerbaren. Die CO₂-Emissionen sinken. Und vieles mehr. Man kann das,
| was gerade in Deutschland passiert, also auch stark erzählen. Ich breche
| aber an dieser Stelle ab, um nicht den Eindruck zu erwecken, dass ich
| die Probleme übersehe.
|
| *ZEIT*: Sie nennen – wie vor fünf Jahren auch – nicht die
| Migrationspolitik, also das Thema, das bei uns und in vielen anderen
| Ländern die Rechte so stark macht.
|
| *Habeck*: Die gehört ohne Frage dazu, wie soziale Gerechtigkeit, wie die
| Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse. Auch weil sie sich natürlich
| dazu eignet, Probleme zu externalisieren, also anderen die Schuld zu
| geben. Auch da, wenn ich das sagen darf, hat meine Partei, die ja
| woanders herkommt, unter Schmerzen einen großen Schritt getan, indem sie
| die europäische Handlungsfähigkeit im Asylrecht mit unterstützt hat.
|
| *ZEIT*: Nach langem Streit hat sich die EU auf eine Reform des
| Asylrechts geeinigt. Das Ziel: den Zustrom von Menschen ohne Anrecht auf
| Schutz zu reduzieren. Einige in Ihrer Partei sehen das immer noch als
| Verrat am Selbstverständnis der Grünen.
|
| *Habeck*: Am Ende haben wir es aber in der Regierung gemacht. Obwohl
| immer im Raum steht, die Grünen kreisten nur um sich selbst. Das ist
| überhaupt nicht wahr: Wir haben mit dem Asylkompromiss und mit vielen
| anderen Entscheidungen staatsbürgerliche Reife bewiesen.
|
| *ZEIT*: Sie wollen nicht mehr Milieupartei sein, das war vor fünf Jahren
| Ihre programmatische Ansage. Jetzt sind Sie in den Umfragen relativ
| stabil bei 14 bis 15 Prozent. Wenn man sich Ihre Wähler anschaut, dann
| muss man feststellen, es ist schon ein sehr eigenes Milieu. In den
| Achtzigerjahren waren es vor allem Menschen mit geringem Einkommen, aber
| gut gebildet, die die Grünen gewählt haben. Es waren auch viele
| Arbeitslose darunter. Heute sind unter den Menschen, die am besten
| verdienen in Deutschland, die meisten grünen Wähler.
|
| *Habeck*: Es gibt eine Korrelation der grün wählenden Menschen mit dem
| Bildungsabschluss, und in der Regel folgt ja einem höheren
| Bildungsabschluss ein höheres Einkommen im Laufe des Lebens. Insofern
| kann man das nicht abstreiten. Aber die DNA der Partei ist ja nicht, für
| Leute mit höheren Einkommen Politik zu machen – ganz im Gegenteil. Es
| mag Milieuzusammensetzungen geben, wahrscheinlich gilt das in
| irgendeiner Form für alle Parteien. Die Frage ist: Ruht man sich darauf
| aus? Und da ist es eine Klischeezuschreibung, dass meine Partei in
| besonderem Maße selbstreferenziell ist, also Politik fürs eigene Milieu
| macht. Es ist genau andersrum: Wir sind in den letzten Monaten geradezu
| über uns hinausgewachsen, Entscheidungen zu treffen, die wir nicht im
| Parteiprogramm hatten und die nicht gerade milieukonform sind.
|
| *ZEIT*: Sie haben von der Macht gesprochen, die Ihnen zugewachsen sei.
| Spüren Sie manchmal auch Ohnmacht in Ihrem Amt?
|
| *Habeck*: Die Macht überwiegt eindeutig, aber noch einmal: Die Macht ist
| ein Arbeitsauftrag.
|
| *ZEIT*: An welcher Stelle spüren Sie die Ohnmacht?
|
| *Habeck*: Ohnmacht ist das falsche Wort, weil ich ja durchaus
| Möglichkeiten habe, Dinge zu ändern. Aber die Aufgaben sind so
| vielfältig und so groß, dass ich manchmal wünschte, der Tag hätte 48
| Stunden. Dann könnte ich mehr reden und mehr Überzeugungsarbeit leisten
| – und auch noch häufiger nachfragen. Klar.
|
| "*Es geht ums reale Tun*"
|
| *ZEIT*: Wenn das Heizungsgesetz verabschiedet wird – war es das dann mit
| dem Klimaschutz für diese Legislaturperiode? Das jedenfalls hört man aus
| allen Ampelparteien – auch aus Ihrer.
|
| *Habeck*: Ihre Frage geht von einem Missverständnis aus. Als ob
| Klimaschutz nur aus neuen Gesetzen besteht und dann ist alles erledigt.
| Es geht ums reale Tun. Wir erneuern die Industrie, bauen unser
| Energiesystem um, beschleunigen weiter den Ausbau von Wind- und
| Solarenergie, organisieren die Wasserstoffinfrastruktur ... Wir sind
| mittendrin.
|
| *ZEIT*: Kommt denn die umstrittene Subvention der Energiepreise für die
| Industrie, die Sie sich so sehr wünschen – aber die von kleineren
| Betrieben abgelehnt wird, weil die befürchten, dass die größeren dann
| einen Kostenvorteil haben?
|
| *Habeck*: Es geht um die energieintensive Industrie. Aber da kann ich
| keinen Durchbruch vermelden. Ich halte das zwar für notwendig und habe
| dafür geworben, der Finanzminister und der Bundeskanzler sind da aber
| bekanntlich sehr skeptisch.
|
| *ZEIT*: Für was genau: für eine längerfristige Subvention oder eine auf
| wenige Jahre beschränkte Brückenförderung?
|
| *Habeck*: Für eine Brücke, die lang genug ist, dass dann ausreichend
| andere Energie da ist. Die dauerhafte Lösung wird so aussehen: Die große
| Industrie in Deutschland, also die Stahlindustrie oder die
| Chemieindustrie, aber auch kleinere produzierende Gewerbe bekommen
| Zugang zu erneuerbarer Energie. Da sind die Produktionskosten sehr
| günstig. Nur müssen die Wind- und Solarparks in der Menge noch gebaut
| werden. Und klar, mein Leben wäre einfacher, wenn die vorherige
| Regierung damit schon früher angefangen hätte. Hat sie aber nicht.
|
| *ZEIT*: Mit welchen Kosten rechnen Sie?
|
| *Habeck*: Um die 20 Milliarden Euro auf sechs Jahre.
|
| *ZEIT*: Aber müsste man dafür nicht ein viertes Mal in vier Jahren die
| Schuldenbremse aussetzen?
|
| *Habeck*: Beim Industriestrompreis ist der Vorschlag, ihn über das
| Sondervermögen zu finanzieren, das wir zur Bewältigung der Energiekrise
| eingerichtet haben. Die Schuldenbremse erneut auszusetzen – das geben
| die wirtschaftlichen Daten nicht her, und der Koalitionsvertrag tut es
| auch nicht. Wir haben über den Klima- und Transformationsfonds
| Möglichkeiten geschaffen, große Investitionen zu tätigen. Das sind
| Milliardensummen, die wir ausgeben. Ich mache aber keinen Hehl daraus,
| dass ich mit mehr Möglichkeiten mehr machen könnte – und meine, dass
| Deutschland mehr machen müsste. Wir sollten stärkere Investitionsanreize
| setzen, durch bessere steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten für
| Klimainvestitionen, für Ausgaben in Forschung und Entwicklung, oder auch
| die degressive AfA. Damit können Investitionen schneller abgeschrieben
| werden, das ist steuerlich für die Unternehmen attraktiv und setzt einen
| Impuls. Wir können auch selbst über staatliche Unternehmen mehr
| investieren – etwa bei der Bahn.
|
| *ZEIT*: Die Schuldenbremse wird für den Rest der Legislaturperiode
| eingehalten?
|
| *Habeck*: Ja. Immer vorausgesetzt, es passiert nichts Unvorhergesehenes.
|
| *ZEIT*: Sie wissen, dass Deutschland heute vielerorts wieder verglichen
| wird mit dem Zustand von 2003, als wir "der kranke Mann Europas" genannt
| wurden.
|
| *Habeck*: Krank sind wir nicht, aber etwas untertrainiert. Und das hat
| speziell für Deutschland zwei Gründe. Wir sind Exportnation, rund 50
| Prozent unseres Bruttoinlandsprodukts kommen durch Exporte zustande. Die
| Exporte haben uns reich gemacht, die Wirtschaft ist dadurch sehr stark
| gewachsen, aber wenn die Weltwirtschaft, zum Beispiel in China,
| schwächelt, haut es bei Deutschland stärker ins Kontor. Und es ist ja
| erst ein Jahr her, dass uns ungefähr die Hälfte des Gases flöten
| gegangen ist – eine solche Abhängigkeit von Russland hatten andere
| Länder nicht.
|
| "*Die Versorgungssicherheit steht immer über allem*!"
|
| *ZEIT*: Sehen Sie das als die alleinige Erklärung für die letzten drei
| Quartale, in denen wir schlechter dastanden als die meisten
| vergleichbaren Länder?
|
| *Habeck*: Es gibt noch eine Erklärung, die dazukommt: dass die
| Binnennachfrage schwächer ist, aber das gilt natürlich in anderen
| Ländern auch. Die Inflation sorgt dafür, dass Menschen weniger Geld
| haben, der hohe Zinssatz sorgt dafür, dass Investitionen teurer werden
| und weniger investiert wird. Das ist seine Kehrseite. Also im Grunde ist
| das, was wir in der Bauwirtschaft jetzt sehen, der Effekt. Das klingt
| bitter und zynisch, aber es ist das Ziel der Zentralbanken,
| Investitionen abzudämpfen, um die Inflation nicht weiter hochzuziehen.
|
| *ZEIT*: Sie wissen, dass von Unternehmerseite noch andere Gründe
| angeführt werden: der Alleingang beim klimapolitischen Umbau der
| Industriegesellschaft, die Regulierungswut, die hohen Energiepreise –
| und die generelle Unsicherheit, ob genug Energie da sein wird.
|
| *Habeck*: Was die Sicherheit angeht, dass wir genug Energie haben, die
| ist garantiert. Die Versorgungssicherheit steht immer über allem! Im
| Moment haben wir in Deutschland enorme fossile Kapazitäten. Die werden
| wir nicht abschaffen, solange wir nicht klimaneutralen Ersatz haben. Was
| den klimaneutralen Ersatz anbelangt, haben wir doch gerade etwas Gutes
| verkündet: Wir haben uns mit der Europäischen Kommission geeinigt, dass
| wir bis 2030 den Bau klimaneutraler Kraftwerke mit einer Leistung von
| insgesamt bis zu dreißig Gigawatt staatlich fördern werden. Das
| entspricht dem, was rund dreißig Atomkraftwerke leisten würden. Solange
| wir keinen Wasserstoff haben, läuft ein Teil dieser neuen Anlagen mit
| Erdgas, sie werden aber gleich so gebaut, dass sie umrüstbar sind auf
| Wasserstoff.
|
| *ZEIT*: Eine Umfrage der FAZ bei Spitzenmanagern und Unternehmern hat
| ergeben, dass die meisten dem Satz zustimmen, "Deutschland hat seinen
| Zenit überschritten – und seine besten Jahre hinter sich". Und off the
| record stimmen CEOs noch ganz andere Töne an: Es sind wirklich düstere
| Aussichten!
|
| *Habeck*: Wir müssen an der Wettbewerbsfähigkeit arbeiten, hart
| arbeiten, und wir haben kollektiv in der Vergangenheit weggeschaut. Es
| kann ja keine Überraschung sein, dass wir als Gesellschaft älter werden.
| Dass wir eine klaffende Lücke an Fachkräften haben. Dass andere Länder
| in der Digitalisierung weiter sind als wir. Dass fast halb Europa
| intelligentere Stromsysteme hat. Oder dass wir bei Genehmigungsverfahren
| mit ausgedruckten Akten arbeiten. Das sind alles keine neuen
| Erkenntnisse. Da ist ein politischer Schlendrian gewesen, und der muss
| jetzt beseitigt werden. Wir müssen Investitionshemmnisse wegräumen,
| Bürokratie reduzieren, bei den unzähligen Berichtspflichten
| entschlacken. Daran sind wir dran. Insofern, ja, wir müssen an unserer
| Wettbewerbsfähigkeit arbeiten. Aber was mich umtreibt an dieser Haltung,
| wir hätten den Zenit überschritten – das klingt alles nach schlecht
| gelaunter Untergangsstimmung.
|
| *ZEIT*: So ist aber die Lage ...
|
| *Habeck*: ... dann müssen wir da rauskommen! Dann müssen die
| Vorstandsvorsitzenden die Mentalität mit verändern! Darf ich noch ein
| Beispiel erzählen? Ich habe letzte Woche Thyssenkrupp einen
| Förderbescheid über zwei Milliarden Euro übergeben – die investieren
| noch mal mehr für den Standort Duisburg in grüne Stahlproduktion, bauen
| ein Riesenwerk auf. Das Ding hatte eine Vorgeschichte: Sechs Wochen
| vorher war ich bei einer Demo, 12.000 Stahlkocher in T-Shirts, auf denen
| stand: "Stillstand hat noch nie etwas bewegt!" Die haben gesagt: Wir
| sind die Klimaschützer, wir wollen hier den Standort aufbauen, das Werk
| weiterentwickeln, für unsere Stadt und unsere Familien. Normalerweise
| dauert so ein Genehmigungsbescheid ein bis zwei Jahre. Ich habe ihnen
| den sechs Wochen später vorbeigebracht. Die Stahler haben mir zum Dank
| ein Herz aus Stahl geschenkt.
|
| *ZEIT*: Frei nach Herbert Grönemeyers Bochum-Hymne: "Du hast ’n
| Pulsschlag aus Stahl."
|
| *Habeck*: Das ist jetzt eine kleine Anekdote, aber sie zeigt etwas. Wir
| reden ja über Mentalität. Diese Leute hatten auf dem T-Shirt nicht
| stehen: "Wir gehen in den Untergang, wer geht mit?" Die haben auch nicht
| gesagt: "Habeck, hilf uns." Die Haltung war: "Wir wollen! Machst du
| mit?" Ich will die Probleme nicht wegreden, aber ich will, dass wir sie
| angehen mit der Haltung: Das lösen wir jetzt! Ich sehe diese ganzen
| Überschriften, ich lese die Artikel, ich treffe die CEOs permanent, ich
| bin mit den Vorsitzenden der Verbände durch Videoschalten in Verbindung.
| Und mit dem ganzen Wissen, das ich habe, sage ich jetzt: Das ist eine
| Situation, die wir bestehen können, wenn wir es denn wollen.
|
| *ZEIT*: Ist es nur eine Frage der Mentalität, wenn allein 2022 125
| Milliarden Euro mehr Direktinvestitionen aus Deutschland abgeflossen
| sind, als im gleichen Zeitraum hier im Land investiert wurden, wie
| Zahlen des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigen? So viel wie nie
| zuvor. Und wenn wir bei einer Zukunftstechnologie, diesmal der KI,
| wahrscheinlich wieder wenig Eigenes auf die Beine stellen werden?
|
| *Habeck*: Allein die Zahl der Unternehmen, von denen wir wissen, dass
| sie in den nächsten drei Jahren über 100 Millionen Euro investieren
| wollen in Deutschland, ist groß. Gut zwei Dutzend Firmen wollen einen
| Gesamtwert von 80 Milliarden Euro investieren. Und erst diese Woche hat
| der taiwanesische Halbleiterhersteller TSMC seine Standortentscheidung
| für Dresden angekündigt. Infineon investiert, Intel. Deutschland – und
| gerade auch der Osten – wird zum Hub für Mikroelektronik. Und bei KI
| könnte ich Ihnen lauter Beispiele nennen für Mittelständler, die
| Großartiges entwickeln. Deutschland kann was.
|
| *ZEIT*: Vor fünf Jahren haben wir ganz zum Schluss über Ihre Aversion
| gegen das formelle Protokoll gesprochen. Sie sagten: "Das Letzte, wonach
| ich Sehnsucht habe, sind Krawatten." Sind sie Ihnen in der Zwischenzeit
| vertrauter geworden?
|
| *Habeck*: Ja. Und es gibt auch Situationen, in denen ich vorher nie war:
| Feierstunden im Bundestag, in denen der Opfer des 17. Juni gedacht wird,
| des Holocausts – oder Staatsbesuche, wo mir das dann auch angemessen
| erscheint.
+--- </hier abknabbern> ---

©<https://www.zeit.de/2023/34/robert-habeck-ampel-regierung-klimapolitik/komplettansicht>

	M.f.G.

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Diese E-Mail-Adresse wird nur aus nostalgischen Gründen verwendet. Sie
wird praktisch nie gelesen.  Das MausNet ist nicht tot – es riecht nur
etwas komisch... ;-)

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Sport-Rant "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-28 08:18 +0200
  Re: Sport-Rant Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-27 23:25 -0700
  Re: Sport-Rant Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-28 09:49 +0200
    Re: Sport-Rant Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-09-09 03:50 -0700
  Re: Sport-Rant Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-28 10:00 +0200
  Re: Sport-Rant Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-28 17:03 +0200
    Re: Sport-Rant Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-08-28 18:05 +0200
      Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-28 18:39 +0200
      Re: Sport-Rant Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-28 19:51 +0200
        Re: Sport-Rant Goetz Schultz <ng.expire1225@goetz.co.uk> - 2023-08-29 09:22 +0100
          Re: Sport-Rant Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-29 20:03 +0200
      Re: Sport-Rant Ulrich Weise <ulrich.weise@t-online.de> - 2023-08-29 10:53 +0200
        Re: Sport-Rant Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-29 11:12 +0200
          Re: Sport-Rant "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-29 11:36 +0200
            Re: Sport-Rant Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-29 12:27 +0200
              Re: Sport-Rant "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-29 12:34 +0200
                Re: Sport-Rant Peter Veith <veith@snafu.de> - 2023-08-29 15:31 +0200
                Re: Sport-Rant Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-29 09:12 -0700
        Re: Sport-Rant Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-29 20:12 +0200
  Re: Sport-Rant Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-08-28 17:48 +0200
    Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-28 18:02 +0200
      Re: Sport-Rant Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-28 09:20 -0700
        Re: Sport-Rant Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-28 20:54 +0200
          Re: Sport-Rant Michael Zink <michael@swamp.franken.de> - 2023-08-29 08:53 +0200
    Re: Sport-Rant Joerg Walther <joerg.walther@gmail.com> - 2023-08-28 18:06 +0200
    Re: Sport-Rant Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2023-08-28 18:07 +0200
      Re: Sport-Rant Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-28 09:22 -0700
      Re: Sport-Rant Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2023-08-28 20:56 +0200
  Re: Sport-Rant Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-08-28 19:56 +0200
    Re: Sport-Rant "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-28 20:01 +0200
      Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-28 20:35 +0200
        Re: Sport-Rant Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-08-28 21:55 +0200
          Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-29 00:09 +0200
            Re: Sport-Rant Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-08-29 01:01 +0200
              Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-29 08:44 +0200
                Re: Sport-Rant Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-08-29 13:13 +0200
                Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-29 13:41 +0200
                Re: Sport-Rant Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-08-29 13:56 +0200
                Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-29 14:16 +0200
                Re: Sport-Rant Lothar Kimmeringer <news201705@kimmeringer.de> - 2023-08-29 14:22 +0200
        Re: Sport-Rant Dr. Joachim Neudert <neudert@5sl.org> - 2023-08-29 05:26 +0000
          Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-29 07:38 +0200
            Re: Sport-Rant "Dr. Joachim Neudert" <neudert@5sl.org> - 2023-08-29 07:54 +0200
              Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-29 08:19 +0200
              Re: Sport-Rant Ruediger Lahl <ruediger.lahl@gmx.de> - 2023-08-29 09:43 +0200
              Re: Sport-Rant Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-09-10 09:23 -0700
          Re: Sport-Rant Ulf Kutzner <Ulf.Kutzner@web.de> - 2023-08-28 23:40 -0700
      Re: Sport-Rant Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-28 21:47 +0200
    Re: Sport-Rant Lars Gebauer <lgebauer@live.de> - 2023-08-28 20:19 +0200
      Re: Sport-Rant Wolfgang Kynast <wky@gmx.de> - 2023-08-29 09:00 +0200
    Re: Sport-Rant Fidel Sebastián Hunrichse-Lara <Fidel-Sebastian_Hunrichse_Lara@b.maus.de> - 2023-08-28 21:35 +0200

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