Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.soc.politik.misc > #1220211 > unrolled thread

Woke Karl-May-Verfilmung: Sagen Sie jetzt bloß nicht „Indianer“

Started byManfred <harakiri.embargo@mail1a.de>
First post2022-08-10 22:08 +0200
Last post2022-08-10 23:35 +0200
Articles 3 — 3 participants

Back to article view | Back to de.soc.politik.misc


Contents

  Woke Karl-May-Verfilmung: Sagen Sie jetzt bloß nicht „Indianer“ Manfred <harakiri.embargo@mail1a.de> - 2022-08-10 22:08 +0200
    Re: Woke Karl-May-Verfilmung: Sagen Sie jetzt bloß nicht „Indianer“ Ralph <christoph.overkott@gmail.com> - 2022-08-10 13:23 -0700
    Re: Woke Karl-May-Verfilmung: Sagen Sie jetzt bloß nicht "Indianer" "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-08-10 23:35 +0200

#1220211 — Woke Karl-May-Verfilmung: Sagen Sie jetzt bloß nicht „Indianer“

FromManfred <harakiri.embargo@mail1a.de>
Date2022-08-10 22:08 +0200
SubjectWoke Karl-May-Verfilmung: Sagen Sie jetzt bloß nicht „Indianer“
Message-ID<td1373$1b0u$1@gioia.aioe.org>
„Der junge Häuptling Winnetou“
Sagen Sie jetzt bloß nicht „Indianer“

Pierre Brice war vorgestern, jetzt kommt „Der junge Häuptling
Winnetou“ ins Kino, die Vorgeschichte von Karl Mays Blutsbrüder-
Saga. Ein Fall von kultureller Aneignung? Na klar! Aber das
ist gar nicht das Problem. (...)

Vom „Großen Geist“ salbadert er. Davon, dass unsere Augen uns
trügen können, „nicht aber unser Herz“. Und dass wir niemandem
misstrauen dürfen, „nur weil seine Haut eine andere Farbe hat“.
Der große Ex-„Tatort“-Kommissar Mehmet Kurtulus sagt das als
Häuptling Intschu Tschuna in Mike Marzuks Karl-May-Sage-Prequel.

Wir lernen wieder, was wir alten weißen Säcke damals schon im
kroatischen Karst bei Pierre Brice und seinem Blutsbruder Lex
Barker gelernt haben: Was Gier und der Kapitalismus aus Men-
schen, vor allem weißen, machen können, wie wertvoll Toleranz
ist und so weiter.

In Wahrheit hat natürlich niemand in „Der junge Häuptling Win-
netou“ eine andere Hautfarbe. Der überwiegende Teil der Mes-
calero-Apatschen in ihren acht Wigwams würde inklusive des
Regisseurs selbst dialektal bei den „Rosenheim Cops“ oder
bei „Hubert und Staller“ kaum auffallen – Helmfried von
Lüttichau, der Staller-Darsteller aus der ARD-Vorabendserie,
ist beim kleinen Winnetou der Sheriff des fusselfreien Western-
dorfes Rio Bravo.

Wir haben es also mit einem astreinen Fall kultureller Aneig-
nung zu tun. Bevor jetzt aber Menschenketten gebildet werden
um Kinos, die den jungen Winnetou plakatieren: Es gibt Schlim-
meres im Fall dieses Kinderabenteuermärchens. Strafrechtlich
vielleicht relevanteres.

„Der junge Häuptling Winnetou“ ist ein klarer Fall von Nötig-
ung. Wir alten, weißen Säcke sollen unsere Kinder oder Enkel,
die keine Ahnung haben von Silberbüchse und Silbersee, ins
Kino schleppen.

Sollen erklären, wer denn dieser Winnetou ist und dieser Karl
May, dass sie vielleicht doch besser die Bücher, die wir noch
in irgendwelchen Kisten haben, nicht lesen sollten, wenn sie
sie finden, weil sie halt nicht sehr gut geschrieben sind
und Karl May ein ziemlich übler Fantast war.

Warum es bei Marzuk diesen kleinen Sam Hawkens gibt, der dau-
ernd „wenn ich nicht irre“ kräht, dass es im Westen natürlich
nie so sauber und frisch gefegt aussah und brutaler, elender
war als jedes Klischee, dass ihnen im „Jungen Häuptling“
aufgetischt wird.

Und das mit der kulturellen Aneignung müssen wir natürlich auch
noch irgendwie… Eigentlich sollte der Eintritt frei sein für
Eltern und Erziehungsberechtigte.
mehr: 
https://www.welt.de/kultur/article240396585/Der-junge-Haeuptling-Winnetou-im-Kino-Sagen-Sie-jetzt-bloss-nicht-Indianer.html 


Wieder so ein Umerziehungsfilm deutscher "woke" Machart
und außerdem : Indianer, Indianer, Indianer ..

Ich bin gespannt auf den Alarmruf der weissen Siedler:

   "Achtung, amerikanische Ureinwohner_Innen greifen an!"

Diese vergangene BT-Wahl (150 % Wahlbeteiligung) mit folgend
kurzer, aber katastrophaler Episode "Weltklimaretter-Ampel",
die sich als erwachte "woke" Neo-Marxisten im grünen Tarn-
anzug enttarnte /entpuppte/, kostet das Deutsche Volk in
seiner Geschichte, eine kulturell- wissenschaftlich- und
finanziell desaströse Lebenszeit von mind. 4 Generationen!	

[toc] | [next] | [standalone]


#1220214

FromRalph <christoph.overkott@gmail.com>
Date2022-08-10 13:23 -0700
Message-ID<9d849206-8970-45be-bb92-5c3ada523fddn@googlegroups.com>
In reply to#1220211
Manfred schrieb am Mittwoch, 10. August 2022 um 22:08:10 UTC+2:
> „Der junge Häuptling Winnetou“ 
> Sagen Sie jetzt bloß nicht „Indianer“ 
> 
> Pierre Brice war vorgestern, jetzt kommt „Der junge Häuptling 
> Winnetou“ ins Kino, die Vorgeschichte von Karl Mays Blutsbrüder- 
> Saga. Ein Fall von kultureller Aneignung? Na klar! Aber das 
> ist gar nicht das Problem. (...) 
> 
> Vom „Großen Geist“ salbadert er. Davon, dass unsere Augen uns 
> trügen können, „nicht aber unser Herz“. Und dass wir niemandem 
> misstrauen dürfen, „nur weil seine Haut eine andere Farbe hat“. 
> Der große Ex-„Tatort“-Kommissar Mehmet Kurtulus sagt das als 
> Häuptling Intschu Tschuna in Mike Marzuks Karl-May-Sage-Prequel. 
> 
> Wir lernen wieder, was wir alten weißen Säcke damals schon im 
> kroatischen Karst bei Pierre Brice und seinem Blutsbruder Lex 
> Barker gelernt haben: Was Gier und der Kapitalismus aus Men- 
> schen, vor allem weißen, machen können, wie wertvoll Toleranz 
> ist und so weiter. 
> 
> In Wahrheit hat natürlich niemand in „Der junge Häuptling Win- 
> netou“ eine andere Hautfarbe. Der überwiegende Teil der Mes- 
> calero-Apatschen in ihren acht Wigwams würde inklusive des 
> Regisseurs selbst dialektal bei den „Rosenheim Cops“ oder 
> bei „Hubert und Staller“ kaum auffallen – Helmfried von 
> Lüttichau, der Staller-Darsteller aus der ARD-Vorabendserie, 
> ist beim kleinen Winnetou der Sheriff des fusselfreien Western- 
> dorfes Rio Bravo. 
> 
> Wir haben es also mit einem astreinen Fall kultureller Aneig- 
> nung zu tun. Bevor jetzt aber Menschenketten gebildet werden 
> um Kinos, die den jungen Winnetou plakatieren: Es gibt Schlim- 
> meres im Fall dieses Kinderabenteuermärchens. Strafrechtlich 
> vielleicht relevanteres. 
> 
> „Der junge Häuptling Winnetou“ ist ein klarer Fall von Nötig- 
> ung. Wir alten, weißen Säcke sollen unsere Kinder oder Enkel, 
> die keine Ahnung haben von Silberbüchse und Silbersee, ins 
> Kino schleppen. 
> 
> Sollen erklären, wer denn dieser Winnetou ist und dieser Karl 
> May, dass sie vielleicht doch besser die Bücher, die wir noch 
> in irgendwelchen Kisten haben, nicht lesen sollten, wenn sie 
> sie finden, weil sie halt nicht sehr gut geschrieben sind 
> und Karl May ein ziemlich übler Fantast war. 
> 
> Warum es bei Marzuk diesen kleinen Sam Hawkens gibt, der dau- 
> ernd „wenn ich nicht irre“ kräht, dass es im Westen natürlich 
> nie so sauber und frisch gefegt aussah und brutaler, elender 
> war als jedes Klischee, dass ihnen im „Jungen Häuptling“ 
> aufgetischt wird. 
> 
> Und das mit der kulturellen Aneignung müssen wir natürlich auch 
> noch irgendwie… Eigentlich sollte der Eintritt frei sein für 
> Eltern und Erziehungsberechtigte. 
> mehr: 
> https://www.welt.de/kultur/article240396585/Der-junge-Haeuptling-Winnetou-im-Kino-Sagen-Sie-jetzt-bloss-nicht-Indianer.html 
> 
> 
> Wieder so ein Umerziehungsfilm deutscher "woke" Machart 
> und außerdem : Indianer, Indianer, Indianer .. 
> 
> Ich bin gespannt auf den Alarmruf der weissen Siedler: 
> 
> "Achtung, amerikanische Ureinwohner_Innen greifen an!" 
> 
> Diese vergangene BT-Wahl (150 % Wahlbeteiligung) mit folgend 
> kurzer, aber katastrophaler Episode "Weltklimaretter-Ampel", 
> die sich als erwachte "woke" Neo-Marxisten im grünen Tarn- 
> anzug enttarnte /entpuppte/, kostet das Deutsche Volk in 
> seiner Geschichte, eine kulturell- wissenschaftlich- und 
> finanziell desaströse Lebenszeit von mind. 4 Generationen!

In der katholischen Jugend haben wir immer Cowboy und Indigene gespielt. Deshalb haben wir auch nichts gegen Indigene im Kino. Das findet auch der Papst. Die Indigenen sind offenbar die letzten legitimen Gläubigen im Kino. Schließlich glauben wir alle an den Großen Heiligen Geist. Blackfacing steht hier nicht zur Debatte. Hier wird andere Schminke benutzt.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#1220236 — Re: Woke Karl-May-Verfilmung: Sagen Sie jetzt bloß nicht "Indianer"

From"Siegfrid Breuer" <point@tipota.de>
Date2022-08-10 23:35 +0200
SubjectRe: Woke Karl-May-Verfilmung: Sagen Sie jetzt bloß nicht "Indianer"
Message-ID<FzaLS8WznYB@tipota.de>
In reply to#1220211
  harakiri.embargo@mail1a.de (Manfred) schrieb:

> Ich bin gespannt auf den Alarmruf der weissen Siedler:
> 
>    "Achtung, amerikanische Ureinwohner_Innen greifen an!"

  Uebersetz mal 'Wir muessen sie ausrotten, die Maenner, 
  die Frauen _und die Kinder_!'

  Das war eher der Text damals. Damit haben die Drecks-Amis noch vor 
  garnicht langer Zeit in einer Doku ueber den Eisenbahnbau geprahlt.

-- 
> Dat habich zu spaet gepeilt...
[Ottmar Ohlemacher in <152z7jzv1ksjv.6cxcim3lylao$.dlg@40tude.net>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-
und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>

[toc] | [prev] | [standalone]


Back to top | Article view | de.soc.politik.misc


csiph-web