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Groups > de.soc.politik.misc > #1189028 > unrolled thread
| Started by | "F. W." <me@home.com> |
|---|---|
| First post | 2022-04-04 12:15 +0200 |
| Last post | 2022-04-04 15:33 +0200 |
| Articles | 4 — 3 participants |
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SPD gewinnt im Saarland: Na und? "F. W." <me@home.com> - 2022-04-04 12:15 +0200
Re: SPD gewinnt im Saarland: Na und? klaus reile <klaus.reile@no-more-mail-to.zr> - 2022-04-04 12:32 +0200
Re: SPD gewinnt im Saarland: Na und? "F. W." <me@home.com> - 2022-04-04 13:44 +0200
Re: SPD gewinnt im Saarland: Na und? "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> - 2022-04-04 15:33 +0200
| From | "F. W." <me@home.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-04 12:15 +0200 |
| Subject | SPD gewinnt im Saarland: Na und? |
| Message-ID | <t2egfu$pia$1@dont-email.me> |
Da der Krieg in Kiel...ähem...Kiew derzeit 24 Stunden am Tag alle Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Lufthoheit blockiert und eine Reihe dahinter immer noch Karl Lauterbach um Aufmerksamkeit kämpft, fiel eine Nachricht leider in den Papierkorb, die sonst eine Woche voller Analysen nach sich gezogen hätte: die SPD hat das Saarland gewonnen. Natürlich gab es eine Erwähnung im öffentlich-rechtlichen One-Trick-Pony. Wiederholt wurde allerdings Victor Orbans angeblich möglicherweise völlig unerwarteter Sieg über die gesamte Opposition. Sogar ein Verfahren über einen Neonazi, der vor über 30 Jahren irgendwo Benzin ausgeschüttet hat, ist wichtiger. Aber das Saarland ist kein Thema mehr: Mission accomplished. Dabei stimmt das gar nicht. Denn es gab keinen Linksrutsch im Saarland und Tobias Hans ist auch nicht wirklich untergegangen. Die Ergebnisse deuten vielmehr auf ein alternativloses Rennen ausschließlich zwischen SPD und CDU hin: 29 Sitze für die CDU, 49 für die SPD. Die anderen Parteien, sonst stets medienpräsent, fanden im Saarland überhaupt nicht statt. Weder die Grünen noch die FDP sitzen im Parlament. Und mit ihnen ihre Konzepte. Von der wortgewaltigen Linken überhaupt nicht zu reden: 2,6 %. Anscheinend muss im Saarland weder das Klima, noch der Bürger vor steigenden Energiekosten gerettet werden. Wer SPD wählt, dem geht es finanziell überwiegend gut. Er möchte das Geld verteilt wissen. Die Saarländer wollten also vermutlich eine große Koalition, da auch die SPD keine absolute Mehrheit bekam. Den Gefallen taten ihnen ihre Politiker aber nicht. Die SPD möchte allein regieren. Angesichts der immensen Medienpräsenz, der überall und jederzeit diskutierten Thesen der Grünen und den stets in großer Länge gesendeten Wortbeiträge der gerade noch mal eben in den Bundestag gerutschten Linken ist das eigentlich eine krachende Niederlage. Für die ARD. Denn all die Bemühungen, möglichst direkt aus den Parteizentralen alles live zu übertragen, fruchteten wenigstens im Saarland nichts. Klar, dass das keine Meldung ist. Denn sie würde bedeuten, dass die ARD nicht nur erfolglos ist. Sie macht sich auch zunehmend überflüssig. FW
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| From | klaus reile <klaus.reile@no-more-mail-to.zr> |
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| Date | 2022-04-04 12:32 +0200 |
| Message-ID | <javvqhFhdrfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #1189028 |
Am Mon, 4 Apr 2022 12:15:25 +0200 schrieb "F. W." <me@home.com>: > Da der Krieg in Kiel...ähem...Kiew derzeit 24 Stunden am Tag alle > Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Lufthoheit blockiert und eine > Reihe dahinter immer noch Karl Lauterbach um Aufmerksamkeit kämpft, > fiel eine Nachricht leider in den Papierkorb, die sonst eine Woche > voller Analysen nach sich gezogen hätte: die SPD hat das Saarland > gewonnen. > > Natürlich gab es eine Erwähnung im öffentlich-rechtlichen > One-Trick-Pony. Wiederholt wurde allerdings Victor Orbans angeblich > möglicherweise völlig unerwarteter Sieg über die gesamte Opposition. > Sogar ein Verfahren über einen Neonazi, der vor über 30 Jahren > irgendwo Benzin ausgeschüttet hat, ist wichtiger. > > Aber das Saarland ist kein Thema mehr: Mission accomplished. > > Dabei stimmt das gar nicht. Denn es gab keinen Linksrutsch im Saarland > und Tobias Hans ist auch nicht wirklich untergegangen. Die Ergebnisse > deuten vielmehr auf ein alternativloses Rennen ausschließlich zwischen > SPD und CDU hin: 29 Sitze für die CDU, 49 für die SPD. > > Die anderen Parteien, sonst stets medienpräsent, fanden im Saarland > überhaupt nicht statt. Weder die Grünen noch die FDP sitzen im > Parlament. Und mit ihnen ihre Konzepte. Von der wortgewaltigen Linken > überhaupt nicht zu reden: 2,6 %. > > Anscheinend muss im Saarland weder das Klima, noch der Bürger vor > steigenden Energiekosten gerettet werden. Wer SPD wählt, dem geht es > finanziell überwiegend gut. Er möchte das Geld verteilt wissen. > > Die Saarländer wollten also vermutlich eine große Koalition, da auch > die SPD keine absolute Mehrheit bekam. Den Gefallen taten ihnen ihre > Politiker aber nicht. Die SPD möchte allein regieren. > > Angesichts der immensen Medienpräsenz, der überall und jederzeit > diskutierten Thesen der Grünen und den stets in großer Länge > gesendeten Wortbeiträge der gerade noch mal eben in den Bundestag > gerutschten Linken ist das eigentlich eine krachende Niederlage. Für > die ARD. > > Denn all die Bemühungen, möglichst direkt aus den Parteizentralen > alles live zu übertragen, fruchteten wenigstens im Saarland nichts. > Klar, dass das keine Meldung ist. Denn sie würde bedeuten, dass die > ARD nicht nur erfolglos ist. Sie macht sich auch zunehmend > überflüssig. > > FW Interessant wird die Berichterstattung zur Wahl im Mai in NRW werden. Der WDR wird vorher Rot-Grün über jeden Klee loben und sich nach der Wahl hoffentlich mit einer Flunsch in die Ecke verdrücken müssen. Ich drück' denen ganz doll die Daumen. Der Saarländische Rundfunk ist, glaube ich der kleinste Sender. Der WDR der grösste und müsste schleunigst aufgelöst bzw. auf eine ihm zustehende Grösse zurecht gestutzt werden. Klaus -- Natürlich hat jeder eine eigene Meinung. Nur weiss auch jeder, wo diese eigene Meinung herkommt? (Lisa Fitz) Lieber einen Ort im Grünen als auch nur einen einzigen Grünen im Ort
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| From | "F. W." <me@home.com> |
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| Date | 2022-04-04 13:44 +0200 |
| Message-ID | <t2elmu$2hr$1@dont-email.me> |
| In reply to | #1189031 |
Am 04.04.2022 um 12:32 schrieb klaus reile: > Interessant wird die Berichterstattung zur Wahl im Mai in NRW > werden. Die hat schon begonnen. Man sehe sich "Westpol" am Sonntagabend um 19.30 Uhr an: Wüst ist böse, Edathy ist gut. > Der WDR wird vorher Rot-Grün über jeden Klee loben und sich nach der > Wahl hoffentlich mit einer Flunsch in die Ecke verdrücken müssen. > Ich drück' denen ganz doll die Daumen. Derzeit hat der WDR das Problem, dass seine Politiker nicht nur weniger beliebt sondern vor allem weniger bekannt sind. Wir werden daher mit Hofberichterstattung a la "Kevin Kühnert - ein Mann und die SPD" rechnen müssen. Ich tippe man auf Mona Neubauer, die extrem gehypet werden soll. > Der Saarländische Rundfunk ist, glaube ich der kleinste Sender. Der > WDR der grösste und müsste schleunigst aufgelöst bzw. auf eine ihm > zustehende Grösse zurecht gestutzt werden. Ich wäre dafür, die ganze ARD wenigstens zu halbieren. FW
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| From | "Siegfrid Breuer" <point@tipota.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-04 15:33 +0200 |
| Message-ID | <FrEwPpcEnYB@tipota.de> |
| In reply to | #1189054 |
me@home.com (F. W.) schrieb: > Ich wäre dafür, die ganze ARD wenigstens zu halbieren. ELIMINieren! -- > Ich denke, dass meine Ueberlegung schon fundiert ist, und ich wuerde > nichts empfehlen, was ich nicht selbst tun wuerde. [suggeriert Ohlemacher in <43sn9u8tatelsvlf0r960t34hrn7if8fi8@4ax.com>] -> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <- und immer nur ARD+ZDF gucken: <https://www.youtube.com/watch?v=W2l2kNQhtlQ>
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