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Groups > de.sci.physik > #100270 > unrolled thread
| Started by | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| First post | 2016-10-25 06:31 +0000 |
| Last post | 2016-10-29 17:52 -0700 |
| Articles | 10 — 5 participants |
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Seltsame Beugungsschärfe Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2016-10-25 06:31 +0000
Re: Seltsame Beugungsschärfe Ronald Benedik <ronald.benedik@aon.at> - 2016-10-25 09:32 +0200
Re: Seltsame Beugungsschärfe Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2016-10-25 08:02 +0000
Re: Seltsame Beugungsschärfe Ronald Benedik <ronald.benedik@aon.at> - 2016-10-25 11:11 +0200
Re: Seltsame Beugungsschärfe Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2016-10-25 11:29 +0000
Re: Seltsame Beugungsschärfe Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2016-10-25 18:47 +0000
Re: Seltsame Beugungsschärfe Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2016-10-26 16:08 +0200
Re: Seltsame Beugungsschärfe Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2016-10-26 20:22 +0000
Re: Seltsame Beugungsschärfe Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-10-26 23:25 +0200
Re: Seltsame Beugungsschärfe Xenon131 <germanmidnightrunner@gmail.com> - 2016-10-29 17:52 -0700
| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-25 06:31 +0000 |
| Subject | Seltsame Beugungsschärfe |
| Message-ID | <numu7n$p5m$1@gwaiyur.mb-net.net> |
Hallo. So als eines der ersten Experimente mit einer neu angeschafften Laserdiode (ca. 638nm) habe ich Fotos vom Beugungsmuster einer Spaltblende gemacht. http://abnuto.de/jan/beug/IMG_2164.JPG (140kB) Dabei ist mir (wieder) ein Effekt aufgefallen, den ich gar nicht so recht zu deuten vermag. http://abnuto.de/jan/beug/IMG_2164_2.JPG Konkret enthält das Beugungsmuster parallel zum Spalt überaus hochfrequente Struktur, die sich wohl auf die reale Form der Spaltkanten zurückführen lassen. Es bilden sich senkrecht zum Spalt dünne, gestrichelte Linien, die jeweils unterschiedliche Stricherlungsweiten und davon auch noch tendenziell eher unabhängig: Leuchtweiten haben. In der Summe nähern die allerdings schon auch das eigentlich erwartete Beugungsmuster an. http://abnuto.de/jan/beug/bwcutIMG_2247.JPG (700kB) Gerade in den Lichtschwächeren Randbereichen sieht das schon sehr mysteriös aus, weil diese gestrichelten Linien so wundersam fein aufgelöst erscheinen. Wie kann das? Aufbau: Laserdiode 5mW ohne Optik, als diffuse Punktquelle im Abstand etwa 5m zur Blende, von dort ca. 235mm ohne Optiken zum Kamerasensor (ca. 22x14,5mm), Belichtungszeit 30s. http://abnuto.de/jan/beug/IMG_2241.JPG (20MB) http://abnuto.de/jan/beug/IMG_2241.CR2 (20MB, Rohdaten) Spalt ca. 165µm x 7700µm: http://abnuto.de/jan/beug/schlitz.JPG (42kB) Gruss Jan Bruns
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| From | Ronald Benedik <ronald.benedik@aon.at> |
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| Date | 2016-10-25 09:32 +0200 |
| Message-ID | <nun1pc$pur$1@dont-email.me> |
| In reply to | #100270 |
Ich tippe auf eine Eigenschaft des Spalts. Ist die Diode diffus kann man die Beugungsmuster eines Haares probieren und vergleichen
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Date | 2016-10-25 08:02 +0000 |
| Message-ID | <nun3jf$p5m$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #100271 |
Ronald Benedik: > Ich tippe auf eine Eigenschaft des Spalts. Ist die Diode diffus kann man > die Beugungsmuster eines Haares probieren und vergleichen Naja, aussehen tut es ja in der Tat irgendwie, als wenn es sich bei den feinen Linien um Reflektionen auf der Materialstärke des Blendenmaterials handelt. Warum solche dann allerdings sowohl genau senkrecht zum Spalt verlaufen als auch ein zur eine Spaltbreite passende Interferenzerscheinung zeigen sollten, wüsste ich nicht. Gruss Jan Bruns PS: Auf Polarisation habe ich nicht so genau geachtet, bei den grossen Bilddateien war es aber wohl grob passend entweder parallel oder senkrecht zum Spalt.
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| From | Ronald Benedik <ronald.benedik@aon.at> |
|---|---|
| Date | 2016-10-25 11:11 +0200 |
| Message-ID | <nun7jt$bkv$1@dont-email.me> |
| In reply to | #100272 |
Ich hatte einmal einen Laserpointer mit Streulicht, das lag an der runden Öffnung für den Laser.
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2016-10-25 11:29 +0000 |
| Message-ID | <nunfm1$r8r$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #100273 |
Ronald Benedik: > Ich hatte einmal einen Laserpointer mit Streulicht, das lag an der > runden Öffnung für den Laser. Soweit klar. Ich kenne das z.B. vom Fotografieren. Man malt sich ja leicht aus, daß unter Vernachlässigung von Beugung etwa mit einem Loch in der Grössenordnung des Pixelpitches ein scharfes Bild entstünde. Die beugungsbedingte Auflösungsgrenze wird aber immer gröber, je kleiner das Loch wird. Wählt man das Loch zu klein, wird es hinsichtlich des fast völlig einfarbigen Bildes schnell fast völlig egal, in welche Richtung man die Kamera ausrichtet. Wiki meint dazu: sin(alpha_auflös) = 1,22 * Wellenlänge/Öffnungsdurchmesser Gruss Jan Bruns PS: Nochmal zur Polarisation, also die Ausrichtung der Laserdiode war so, daß der breitere Abstrahlwinkel horirzontal ausgerichtet war, wie auch die Kamera. Dazu senkrecht, also vertikal der Spalt, entlang des kleineren Abstrahlwinkels der Diode. Das heisst...?
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2016-10-25 18:47 +0000 |
| Message-ID | <nuo9bs$bre$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #100270 |
Jan Bruns: > Gerade in den Lichtschwächeren Randbereichen sieht > das schon sehr mysteriös aus, weil diese > gestrichelten Linien so wundersam fein aufgelöst > erscheinen. Wie kann das? Ich habe mal zu Vergleichszwecken eine dreieckige Blende gebastelt (Kantenlänge etwa 4mm). Mit ansonsten ähnlichem Aufbau warf nach 138s Belichtungszeit (das Dreieck selbst war nach ca. 1s auf Anschlag im Rotkanal) folgendes JPEG (3,5MB) raus: http://abnuto.de/jan/beug/IMG_2260.JPG Immerhin sieht es ganz anders aus, als ich vermutet hätte, allerdings auch deutlich anders, als https://de.wikipedia.org/wiki/Beugungsscheibchen#/media/File:Twod_fourier_1.png aber die Tendenz, daß sich 6 Strahlen ergebenn, ist zu sehen. Hilft zwar bei der Ausgangsfrage nicht wirklich weiter, ist aber auch schön bunt. Gruss Jan Bruns
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| From | Gernot Griese <ggriese@gmx.de> |
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| Date | 2016-10-26 16:08 +0200 |
| Message-ID | <e7brneFf8poU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #100270 |
Am 25.10.2016 um 08:31 schrieb Jan Bruns: > Spalt ca. 165µm x 7700µm: > http://abnuto.de/jan/beug/schlitz.JPG (42kB) Das ist kein Spalt sondern eine Kraterlandschaft ;-) Versuche es doch mal mit einem Spalt aus zwei Rasierklingen. Gernot -- Probleme einige Updates werden heruntergeladen, oder versuchen Sie es später erneut. Wenn Sie, dass diese, starten Sie Durchsuchen des Webs oder Kontaktaufnahme mit dem Support, um Hilfe zu erhalten angezeigt behalten. Dieser Fehlercode vielleicht: (0x80240009) [M$, Windows 10]
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| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
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| Date | 2016-10-26 20:22 +0000 |
| Message-ID | <nur3aq$66j$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #100288 |
Gernot Griese: > Jan Bruns: >> Spalt ca. 165µm x 7700µm: >> http://abnuto.de/jan/beug/schlitz.JPG (42kB) > Das ist kein Spalt sondern eine Kraterlandschaft ;-) Ja, wäre wohl auch noch krasser, wenn man sich das noch genauer ansehen könnte. Für dieses Foto vom Spalt habe ich absichtlich eine kleine Blende (also beim Makro-Objektiv) verwendet (wegen der Dicke des Spalt-Plättchens). Ich ehme an, das ist einfach gefräst, oder so. Zweifellos wird es glatter gehen. > Versuche es doch mal mit einem Spalt aus zwei Rasierklingen. Wären die denn "besser"? Wir sprechen ja über Fehler im Bereich von +- 2 Hunderstel mm pro Kante. Mit blossem Augen sehen kann ich die nicht. Und eine vage, möglicherweise von der Zeit verfärbte Erinnerung besagt, daß Rasierklingen schon mit blossem Auge Fehler anzusehen waren. Gruss Jan Bruns
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| From | Jens Kallup <jkallup@web.de> |
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| Date | 2016-10-26 23:25 +0200 |
| Message-ID | <nur72b$tmm$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #100295 |
dann nimm doch 2 Glasplättchen, die Du mit einen Tropfen Wasser befeuchtest und zusammen fügst. Kannst ja versuchen in einer Rotlichtkammer oder einer Blau- lichkammer (Tageslicht) das Experiment fortzusetzen. Musst halt die Krümmung sowie die Itensität des einfallendes Lichtes berücksichtigen. Jens
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| From | Xenon131 <germanmidnightrunner@gmail.com> |
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| Date | 2016-10-29 17:52 -0700 |
| Message-ID | <1e8fdea9-770e-4ae2-a11c-b4022a2ec585@googlegroups.com> |
| In reply to | #100297 |
Am Mittwoch, 26. Oktober 2016 23:26:36 UTC+2 schrieb Jens Kallup: > dann nimm doch 2 Glasplättchen, > die Du mit einen Tropfen Wasser > befeuchtest und zusammen fügst. > Kannst ja versuchen in einer > Rotlichtkammer oder einer Blau- > lichkammer (Tageslicht) das > Experiment fortzusetzen. Musst > halt die Krümmung sowie die > Itensität des einfallendes > Lichtes berücksichtigen. > > Jens Es ist unmöglich daß ein theoretischer Physiker die Beugung erklären kann. Sind die Photonen etwa mit der Spalt-Kante ( = edge ) zusammengeprallt ? Wenn wir die Äther-Theorie wieder aus dem Mülleimer holen dann geht's.
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