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Groups > de.sci.physik > #98553 > unrolled thread

Ursache der Gravitation

Started byarmin.groner@freenet.de
First post2016-08-06 10:36 -0700
Last post2016-08-12 13:48 +0200
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Contents

  Ursache der Gravitation armin.groner@freenet.de - 2016-08-06 10:36 -0700
    Re: Ursache der Gravitation Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2016-08-07 06:39 +0200
    Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-07 06:47 +0200
      Re: Ursache der Gravitation durchgeschnittene Orange <germanmidnightrunner@gmail.com> - 2016-08-06 22:38 -0700
        Re: Ursache der Gravitation durchgeschnittene Orange <germanmidnightrunner@gmail.com> - 2016-08-07 15:32 -0700
      Re: Ursache der Gravitation durchgeschnittene Orange <germanmidnightrunner@gmail.com> - 2016-08-06 22:38 -0700
      Re: Ursache der Gravitation Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2016-08-07 12:34 +0200
      Re: Ursache der Gravitation Fritz <fritz@sea.nomail.invalid> - 2016-08-07 17:05 +0200
        Re: Ursache der Gravitation Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2016-08-07 23:24 +0200
      Re: Ursache der Gravitation Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2016-08-07 23:23 +0200
        Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-08 20:38 +0200
          Re: Ursache der Gravitation Homo Lykos <lykos@bluewin.ch> - 2016-08-08 22:29 +0200
            Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-09 01:30 +0200
            Re: Ursache der Gravitation Fritz <fritz@sea.nomail.invalid> - 2016-08-09 18:08 +0200
            Re: Ursache der Gravitation Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2016-08-09 20:40 +0200
              Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-09 22:18 +0200
                Re: Ursache der Gravitation Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2016-08-09 22:21 +0200
                  Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-09 22:23 +0200
              Re: Ursache der Gravitation Homo Lykos <lykos@bluewin.ch> - 2016-08-10 00:25 +0200
                Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-10 14:30 +0200
                Re: Ursache der Gravitation Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2016-08-10 23:04 +0200
                  Re: Ursache der Gravitation Paul <Pirat_Paul_Maccaroni@gmx.invalid> - 2016-08-10 23:18 +0200
                    Re: Ursache der Gravitation Fritz <fritz@sea.nomail.invalid> - 2016-08-11 17:06 +0200
                    Re: Ursache der Gravitation Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2016-08-12 08:13 +0200
                      Re: Ursache der Gravitation Mitleser <mitleser@invalid.invalid> - 2016-08-12 12:01 +0200
                        Re: Ursache der Gravitation Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2016-08-12 18:15 +0800
                          Re: Ursache der Gravitation Mitleser <mitleser@invalid.invalid> - 2016-08-12 12:23 +0200
                            Re: Ursache der Gravitation Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2016-08-12 18:43 +0800
                      Re: Ursache der Gravitation gogerdaschmidt@gmail.com - 2016-08-12 07:40 -0700
                        Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-12 19:13 +0200
                          Re: Ursache der Gravitation durchgeschnittene Orange <germanmidnightrunner@gmail.com> - 2016-08-12 11:39 -0700
                            Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-12 21:37 +0200
                  Re: Ursache der Gravitation Fritz <fritz@sea.nomail.invalid> - 2016-08-11 17:02 +0200
                    Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-11 19:14 +0200
                      Re: Ursache der Gravitation Fritz <fritz@sea.nomail.invalid> - 2016-08-11 19:32 +0200
                        Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-11 19:55 +0200
                          Re: Ursache der Gravitation Kai-Martin <kmk@lilalaser.de> - 2016-08-12 07:03 +0200
                      Re: Ursache der Gravitation Paul <Pirat_Paul_Maccaroni@gmx.invalid> - 2016-08-11 20:51 +0200
                Re: Ursache der Gravitation Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-08-11 22:56 +0200
            Re: Ursache der Gravitation Ernst Sauer <Ernst.Sauer@kabelmail.de> - 2016-08-10 12:32 +0200
              Re: Ursache der Gravitation Homo Lykos <lykos@bluewin.ch> - 2016-08-11 00:32 +0200
      Re: Ursache der Gravitation Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-08-14 17:21 +0200
    Re: Ursache der Gravitation Fritz <fritz@sea.nomail.invalid> - 2016-08-07 17:05 +0200
    Re: Ursache der Gravitation Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-08-08 02:04 +0200
      Re: Ursache der Gravitation durchgeschnittene Orange <germanmidnightrunner@gmail.com> - 2016-08-08 13:12 -0700
    Re: Ursache der Gravitation Jens Kallup <jkallup@web.de> - 2016-08-12 13:48 +0200

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#98636

FromThomas Heger <ttt_heg@web.de>
Date2016-08-10 23:04 +0200
Message-ID<e11j72F6gi0U1@mid.individual.net>
In reply to#98616
Am 10.08.2016 00:25, schrieb Homo Lykos:

>  >> Zu dem, was Einstein im Zusammenhang mit der SRT so gut wie sicher
> nicht
>  >> selbst fand, sondern abschrieb, verweise ich auf einen eigenen kleinen
>  >> Aufsatz:
>  >>
>  >> www.soso.ch/wissen/hist/SRT/Einstein_1905.pdf
>  >>
>  >> Auf Seite 3 unten (Abschnitt 2.2 Punkt 3) fasse ich zusammen, wie
>  >> Einstein zu "seiner Herleitung" von E=mc^2 kam.
>  >

Mir ist noch etwas aufgefallen bei Einsteins Texten:

  das ist diese oft unnötig umständliche Sprache.

Ein Wissenschaftler will eigentlich irgend etwas verständlich 
darstellen, was er so heraus bekommen hat.

Der dazu passende Sprachstil ist: direkt, schnörkellos und anschaulich.

So schreibt Einstein aber nicht. Er schreibt auch nicht so richtig 
schwäbisch, wie das zu seiner Heimat in Ulm passen würde.

Stattdessen benutzt er eine erstaunlich umständliche Ausdrucksweise.


Beispiel aus deinem Text:

"Wir wollen diese Vermutung (deren Inhalt im folgenden Prinzip der 
Relativität" genannt werden wird) zur Voraussetzung erheben ..."

Einsein war ja ein schlauer Mensch und hätte den Sachverhalt daher auch 
so formulieren könne, daß man das gemeinte auch versteht.

Stattdessen wirkt der Text für mich irgendwie 'geschraubt'.

So ist schon dieses 'wir wollen' etwas zu plump vertraulich und 
eigentlich unpassend für eine wissenschaftliche Arbeit.

'...Zur Voraussetzung erheben...' hätte man bestimmt auch anders 
formulieren können ( etwa: wir gehen von folgender Annahme aus...)


TH

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#98638

FromPaul <Pirat_Paul_Maccaroni@gmx.invalid>
Date2016-08-10 23:18 +0200
Message-ID<nog5n1$vbj$1@news.albasani.net>
In reply to#98636
Am 10.08.2016 um 23:04 schrieb Thomas Heger:
> Am 10.08.2016 00:25, schrieb Homo Lykos:
>
>>  >> Zu dem, was Einstein im Zusammenhang mit der SRT so gut wie sicher
>> nicht
>>  >> selbst fand, sondern abschrieb, verweise ich auf einen eigenen
>> kleinen
>>  >> Aufsatz:
>>  >>
>>  >> www.soso.ch/wissen/hist/SRT/Einstein_1905.pdf
>>  >>
>>  >> Auf Seite 3 unten (Abschnitt 2.2 Punkt 3) fasse ich zusammen, wie
>>  >> Einstein zu "seiner Herleitung" von E=mc^2 kam.
>>  >
>
> Mir ist noch etwas aufgefallen bei Einsteins Texten:
>
>  das ist diese oft unnötig umständliche Sprache.
>
> Ein Wissenschaftler will eigentlich irgend etwas verständlich
> darstellen, was er so heraus bekommen hat.
>
> Der dazu passende Sprachstil ist: direkt, schnörkellos und anschaulich.
>
> So schreibt Einstein aber nicht. Er schreibt auch nicht so richtig
> schwäbisch, wie das zu seiner Heimat in Ulm passen würde.
>
> Stattdessen benutzt er eine erstaunlich umständliche Ausdrucksweise.
>
>
> Beispiel aus deinem Text:
>
> "Wir wollen diese Vermutung (deren Inhalt im folgenden Prinzip der
> Relativität" genannt werden wird) zur Voraussetzung erheben ..."
>
> Einsein war ja ein schlauer Mensch und hätte den Sachverhalt daher auch
> so formulieren könne, daß man das gemeinte auch versteht.
>
> Stattdessen wirkt der Text für mich irgendwie 'geschraubt'.
>
> So ist schon dieses 'wir wollen' etwas zu plump vertraulich und
> eigentlich unpassend für eine wissenschaftliche Arbeit.
>
> '...Zur Voraussetzung erheben...' hätte man bestimmt auch anders
> formulieren können ( etwa: wir gehen von folgender Annahme aus...)
>
>
> TH

Nur weil Dich der damals in der Wissenschaft übliche Sprachgebrauch 
gnadenlos überfordert, heißt das noch lange nicht das Einsteins Sprache 
umständlich wäre. Es zeigt eigentlich nur das Du selbst von einfachsten 
Texten vollkommen überfordert bist.

Aber über Deine geistigen Fähigkeiten macht sich hier eh niemand 
irgendwelche Illusionen, die sind eher rudimentär.

Paule

-- 
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#98659

FromFritz <fritz@sea.nomail.invalid>
Date2016-08-11 17:06 +0200
Message-ID<noi4a3$b28$1@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#98638
Am 10.08.16 um 23:18 schrieb Paul:
> Am 10.08.2016 um 23:04 schrieb Thomas Heger:
>> Am 10.08.2016 00:25, schrieb Homo Lykos:
[.....]
>> So ist schon dieses 'wir wollen' etwas zu plump vertraulich und
>> eigentlich unpassend für eine wissenschaftliche Arbeit.
>>
>> '...Zur Voraussetzung erheben...' hätte man bestimmt auch anders
>> formulieren können ( etwa: wir gehen von folgender Annahme aus...)
>>
>>
>> TH
>
> Nur weil Dich der damals in der Wissenschaft übliche Sprachgebrauch
> gnadenlos überfordert, heißt das noch lange nicht das Einsteins Sprache
> umständlich wäre. Es zeigt eigentlich nur das Du selbst von einfachsten
> Texten vollkommen überfordert bist.
>
> Aber über Deine geistigen Fähigkeiten macht sich hier eh niemand
> irgendwelche Illusionen, die sind eher rudimentär.

Paul,
du hast es wohl wieder auf den Punkt gebracht!

Was Homo Lykos mit seinen Thesen, was Thomas Heger mit seiner GE (Erde 
als Germteigkugel) hierconfs abzieht ist einem Dieter Grosch mit seiner 
Weltformel durchaus ebenbürtig .... ROTFL

-- 
Fritz
„Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für 
die Gier Einzelner“ - Mahatma Gandhi

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#98673

FromThomas Heger <ttt_heg@web.de>
Date2016-08-12 08:13 +0200
Message-ID<e157nvF249aU1@mid.individual.net>
In reply to#98638
Am 10.08.2016 23:18, schrieb Paul:

>> Ein Wissenschaftler will eigentlich irgend etwas verständlich
>> darstellen, was er so heraus bekommen hat.
>>
>> Der dazu passende Sprachstil ist: direkt, schnörkellos und anschaulich.
>>
>> So schreibt Einstein aber nicht. Er schreibt auch nicht so richtig
>> schwäbisch, wie das zu seiner Heimat in Ulm passen würde.
>>
>> Stattdessen benutzt er eine erstaunlich umständliche Ausdrucksweise.
>>
>>
>> Beispiel aus deinem Text:
>>
>> "Wir wollen diese Vermutung (deren Inhalt im folgenden Prinzip der
>> Relativität" genannt werden wird) zur Voraussetzung erheben ..."
>>
>> Einsein war ja ein schlauer Mensch und hätte den Sachverhalt daher auch
>> so formulieren könne, daß man das gemeinte auch versteht.
>>
>> Stattdessen wirkt der Text für mich irgendwie 'geschraubt'.
>>
>> So ist schon dieses 'wir wollen' etwas zu plump vertraulich und
>> eigentlich unpassend für eine wissenschaftliche Arbeit.
>>
>> '...Zur Voraussetzung erheben...' hätte man bestimmt auch anders
>> formulieren können ( etwa: wir gehen von folgender Annahme aus...)

>
> Nur weil Dich der damals in der Wissenschaft übliche Sprachgebrauch
> gnadenlos überfordert, heißt das noch lange nicht das Einsteins Sprache
> umständlich wäre. Es zeigt eigentlich nur das Du selbst von einfachsten
> Texten vollkommen überfordert bist.
>

Es ist ja nicht so, daß ich den Text nicht verstehe. Es geht mir mehr um 
sowas wie 'Sprachmuster' und um deren Herkunft.

So finde ich, daß seine Sprechweise nicht nach Ulm klingt und er 
Sprachbilder benutzt, die für seine Heimat untypisch sind.

Außerdem ist sein Text untypisch für eine wissenschaftliche 
Veröffentlichung.

So hat sich im Bereich der theoretischen Physik ein bestimmter Konsens 
gebildet darüber, wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert sein 
sollte.

Zuerst kommt eine knappe Zusammenfassung dessen, was man zu zeigen 
beabsichtigt.

Dann schildert man, was man so gefunden hat und wie man dabei 
vorgegangen ist.

Dann schildert man evtl. Experimente, Beobachtungen und seine Ergebnisse 
und wie man seine Schlussfolgerungen begründet.

Dann gibt es vielleicht ein paar Zeichnungen und Tabellen mit Daten.

Dann wird meist mathematisch irgendwas hergeleitet und schließlich kommt 
der Autor zu einem griffigen Ergebnis.

Dann kommen Fußnoten und eine Liste mit Fundstellen und sonstigen 
Quellenangaben.

Aber die 'Elektrodynamik bewegter Körper' ist kein bisschen so aufgebaut.

Außerdem ist mir die Sprache für den Anlass ein wenig zu umständlich und 
'blumig'.



TH

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#98678

FromMitleser <mitleser@invalid.invalid>
Date2016-08-12 12:01 +0200
Message-ID<nok6q0$ogj$1@gioia.aioe.org>
In reply to#98673
Am 12.08.2016 um 08:13 schrieb Thomas Heger:

> So finde ich, daß seine Sprechweise nicht nach Ulm klingt und er
> Sprachbilder benutzt, die für seine Heimat untypisch sind.

1. Er spricht nicht, er schreibt. Die Schriftsprache unterscheidet sich
   selbst heute noch deutlich von der gesprochenen Sprache.

2. Dialekt in der Schriftsprache wäre im wissenschaftlichen Bereich
   zumindest für mich eine echte Neuigkeit.

3. Die Wortwahl war vor 100 Jahren eine ganz andere als heute.

4. Ganz allgemein war Dialekt in den oberen Schichten eher selten.
   Gerade in Schwaben galt es in gebildeten Schichten als äußerst
   unfein, anhand der gesprochenen Sprache als Schwabe erkannt zu
   werden.

5. Was für schwäbische 'Srachbilder' erwartet denn der Linguist Heger

> Außerdem ist sein Text untypisch für eine wissenschaftliche
> Veröffentlichung.

Auch heute noch zählt vor allem der Inhalt. Desweiteren bezweifle ich,
dass Du beurteilen kannst was typisch ist, insbesondere unter
historischem Aspekt oder Aspekten des spezifischen
Veröffentlichungsortes.  Wie Du hier anschaulich demonstrierst, bist Du
an der Stelle ziemlich nackt.

(BTW, er war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auch erst 26. Wie alt bist
Du?)

> So hat sich im Bereich der theoretischen Physik ein bestimmter Konsens
> gebildet darüber, wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert sein
> sollte.

Die Annäherung an sein Thema bleibt immer noch dem Autor überlassen.
Du kannst seine Annäherung ja gerne kritisieren, dann aber bitte auf
inhaltliche Art. Es wäre in diesem Fall dann auch ganz sinnvoll sich
mit der Art der Publikation und den dortigen Ge­pflo­gen­heiten
auseinander zu setzen (im konkreten Fall auch die Zeit der
Veröffentlichung).

> Außerdem ist mir die Sprache für den Anlass ein wenig zu umständlich und
> 'blumig'.

...und nicht 'schwäbisch' genug?

Mit Deiner Ansicht, dass seine Texte schwer verständlich sind, stehst Du
ziemlich alleine da. Für jeden, der sich tatsächlich häufig durch
technische oder wissenschaftliche Texte arbeitet, sind die von Einstein
eher ein positives Beispiel. Das gilt sowohl für die klare und knappe
Darstellung der Sachverhalte, als auch für die 'rote Linie' im Inhalt.

Deine Äußerungen lassen aber tief blicken. Alles in allem kam es Dir
wohl eher auf eine Kritik an Einstein an, als auf alles andere. Damit
steht Du allerdings nicht alleine da.

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#98680

FromReinhardt Behm <rbehm@hushmail.com>
Date2016-08-12 18:15 +0800
Message-ID<nok7jd$oet$1@dont-email.me>
In reply to#98678
Mitleser wrote:

> Am 12.08.2016 um 08:13 schrieb Thomas Heger:
> 
>> So finde ich, daß seine Sprechweise nicht nach Ulm klingt und er
>> Sprachbilder benutzt, die für seine Heimat untypisch sind.
> 
> 1. Er spricht nicht, er schreibt. Die Schriftsprache unterscheidet sich
>    selbst heute noch deutlich von der gesprochenen Sprache.
> 
> 2. Dialekt in der Schriftsprache wäre im wissenschaftlichen Bereich
>    zumindest für mich eine echte Neuigkeit.
> 
> 3. Die Wortwahl war vor 100 Jahren eine ganz andere als heute.
> 
> 4. Ganz allgemein war Dialekt in den oberen Schichten eher selten.
>    Gerade in Schwaben galt es in gebildeten Schichten als äußerst
>    unfein, anhand der gesprochenen Sprache als Schwabe erkannt zu
>    werden.
> 
> 5. Was für schwäbische 'Srachbilder' erwartet denn der Linguist Heger
> 
>> Außerdem ist sein Text untypisch für eine wissenschaftliche
>> Veröffentlichung.
> 
> Auch heute noch zählt vor allem der Inhalt. Desweiteren bezweifle ich,
> dass Du beurteilen kannst was typisch ist, insbesondere unter
> historischem Aspekt oder Aspekten des spezifischen
> Veröffentlichungsortes.  Wie Du hier anschaulich demonstrierst, bist Du
> an der Stelle ziemlich nackt.
> 
> (BTW, er war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auch erst 26. Wie alt bist
> Du?)
> 
>> So hat sich im Bereich der theoretischen Physik ein bestimmter Konsens
>> gebildet darüber, wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert sein
>> sollte.
> 
> Die Annäherung an sein Thema bleibt immer noch dem Autor überlassen.
> Du kannst seine Annäherung ja gerne kritisieren, dann aber bitte auf
> inhaltliche Art. Es wäre in diesem Fall dann auch ganz sinnvoll sich
> mit der Art der Publikation und den dortigen Ge­pflo­gen­heiten
> auseinander zu setzen (im konkreten Fall auch die Zeit der
> Veröffentlichung).
> 
>> Außerdem ist mir die Sprache für den Anlass ein wenig zu umständlich und
>> 'blumig'.
> 
> ...und nicht 'schwäbisch' genug?
> 
> Mit Deiner Ansicht, dass seine Texte schwer verständlich sind, stehst Du
> ziemlich alleine da. Für jeden, der sich tatsächlich häufig durch
> technische oder wissenschaftliche Texte arbeitet, sind die von Einstein
> eher ein positives Beispiel. Das gilt sowohl für die klare und knappe
> Darstellung der Sachverhalte, als auch für die 'rote Linie' im Inhalt.
> 
> Deine Äußerungen lassen aber tief blicken. Alles in allem kam es Dir
> wohl eher auf eine Kritik an Einstein an, als auf alles andere. Damit
> steht Du allerdings nicht alleine da.

Wahrscheinlich wird er uns bald eine neue Theorie präsentieren, nach der der 
Text gar nicht von Einstein ist oder aber Einstein in Wirklichkeit ein 
englischer Spion war und gar nicht aus Ulm kam.
Den selben Unfug hat er ja schon über andere verbreitet.

-- 
Reinhardt

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#98681

FromMitleser <mitleser@invalid.invalid>
Date2016-08-12 12:23 +0200
Message-ID<nok83t$qil$1@gioia.aioe.org>
In reply to#98680
Am 12.08.2016 um 12:15 schrieb Reinhardt Behm:

>> Deine Äußerungen lassen aber tief blicken. Alles in allem kam es Dir
>> wohl eher auf eine Kritik an Einstein an, als auf alles andere. Damit
>> steht Du allerdings nicht alleine da.
> 
> Wahrscheinlich wird er uns bald eine neue Theorie präsentieren, nach der der 
> Text gar nicht von Einstein ist oder aber Einstein in Wirklichkeit ein 
> englischer Spion war und gar nicht aus Ulm kam.
> Den selben Unfug hat er ja schon über andere verbreitet.

Gut dass Du daran erinnerst. Sieh' es mir bitte nach, aber das hatte ich
schon wieder völlig vergessen oder verdrängt. Ich weiss nicht ob's an
meinem Alter liegt oder daran, dass das die Geschichte so absurd ist.




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#98682

FromReinhardt Behm <rbehm@hushmail.com>
Date2016-08-12 18:43 +0800
Message-ID<nok98k$t9l$1@dont-email.me>
In reply to#98681
Mitleser wrote:

> Am 12.08.2016 um 12:15 schrieb Reinhardt Behm:
> 
>>> Deine Äußerungen lassen aber tief blicken. Alles in allem kam es Dir
>>> wohl eher auf eine Kritik an Einstein an, als auf alles andere. Damit
>>> steht Du allerdings nicht alleine da.
>> 
>> Wahrscheinlich wird er uns bald eine neue Theorie präsentieren, nach der
>> der Text gar nicht von Einstein ist oder aber Einstein in Wirklichkeit
>> ein englischer Spion war und gar nicht aus Ulm kam.
>> Den selben Unfug hat er ja schon über andere verbreitet.
> 
> Gut dass Du daran erinnerst. Sieh' es mir bitte nach, aber das hatte ich
> schon wieder völlig vergessen oder verdrängt. Ich weiss nicht ob's an
> meinem Alter liegt oder daran, dass das die Geschichte so absurd ist.

Da gibt's nichts nachzusehen und dass Du T.H.'s wilde Verschwörungstheorien 
verdrängst ist ja auch verständlich. Die sind ja auch nicht die Energie 
wert, sie sich wirklich zu merken.

-- 
Reinhardt

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#98685

Fromgogerdaschmidt@gmail.com
Date2016-08-12 07:40 -0700
Message-ID<087a5ab5-bd66-4298-b485-90439f5f8344@googlegroups.com>
In reply to#98673
Am Freitag, 12. August 2016 08:13:22 UTC+2 schrieb Thomas Heger:
> Am 10.08.2016 23:18, schrieb Paul:
---->https://www.youtube.com/watch?v=vgv6XI_LBwM<---
<q.e.d.> 
> >> Ein Wissenschaftler will eigentlich irgend etwas verständlich
> >> darstellen, was er so heraus bekommen hat.
> >>
> >> Der dazu passende Sprachstil ist: direkt, schnörkellos und anschaulich.
> >>
> >> So schreibt Einstein aber nicht. Er schreibt auch nicht so richtig
> >> schwäbisch, wie das zu seiner Heimat in Ulm passen würde.
> >>
> >> Stattdessen benutzt er eine erstaunlich umständliche Ausdrucksweise.
> >>
> >>
> >> Beispiel aus deinem Text:
> >>
> >> "Wir wollen diese Vermutung (deren Inhalt im folgenden Prinzip der
> >> Relativität" genannt werden wird) zur Voraussetzung erheben ..."
> >>
> >> Einsein war ja ein schlauer Mensch und hätte den Sachverhalt daher auch
> >> so formulieren könne, daß man das gemeinte auch versteht.
> >>
> >> Stattdessen wirkt der Text für mich irgendwie 'geschraubt'.
> >>
> >> So ist schon dieses 'wir wollen' etwas zu plump vertraulich und
> >> eigentlich unpassend für eine wissenschaftliche Arbeit.
> >>
> >> '...Zur Voraussetzung erheben...' hätte man bestimmt auch anders
> >> formulieren können ( etwa: wir gehen von folgender Annahme aus...)
> 
> >
> > Nur weil Dich der damals in der Wissenschaft übliche Sprachgebrauch
> > gnadenlos überfordert, heißt das noch lange nicht das Einsteins Sprache
> > umständlich wäre. Es zeigt eigentlich nur das Du selbst von einfachsten
> > Texten vollkommen überfordert bist.
> >
> 
> Es ist ja nicht so, daß ich den Text nicht verstehe. Es geht mir mehr um 
> sowas wie 'Sprachmuster' und um deren Herkunft.
> 
> So finde ich, daß seine Sprechweise nicht nach Ulm klingt und er 
> Sprachbilder benutzt, die für seine Heimat untypisch sind.
> 
> Außerdem ist sein Text untypisch für eine wissenschaftliche 
> Veröffentlichung.
> 
> So hat sich im Bereich der theoretischen Physik ein bestimmter Konsens 
> gebildet darüber, wie eine wissenschaftliche Arbeit strukturiert sein 
> sollte.
> 
> Zuerst kommt eine knappe Zusammenfassung dessen, was man zu zeigen 
> beabsichtigt.
> 
> Dann schildert man, was man so gefunden hat und wie man dabei 
> vorgegangen ist.
> 
> Dann schildert man evtl. Experimente, Beobachtungen und seine Ergebnisse 
> und wie man seine Schlussfolgerungen begründet.
> 
> Dann gibt es vielleicht ein paar Zeichnungen und Tabellen mit Daten.
> 
> Dann wird meist mathematisch irgendwas hergeleitet und schließlich kommt 
> der Autor zu einem griffigen Ergebnis.
> 
> Dann kommen Fußnoten und eine Liste mit Fundstellen und sonstigen 
> Quellenangaben.
> 
> Aber die 'Elektrodynamik bewegter Körper' ist kein bisschen so aufgebaut.
> 
> Außerdem ist mir die Sprache für den Anlass ein wenig zu umständlich und 
> 'blumig'.
> 
> 
> 
> TH

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#98689

FromJens Kallup <jkallup@web.de>
Date2016-08-12 19:13 +0200
Message-ID<nol03e$4d3$1@news.albasani.net>
In reply to#98685
Am 12.08.2016 um 16:40 schrieb gogerdaschmidt@gmail.com:
> Am Freitag, 12. August 2016 08:13:22 UTC+2 schrieb Thomas Heger:
>> Am 10.08.2016 23:18, schrieb Paul:
> ---->https://www.youtube.com/watch?v=vgv6XI_LBwM<---

mal was für illustre Runde
lol,
oifach subbr geil

Jens

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#98690

Fromdurchgeschnittene Orange <germanmidnightrunner@gmail.com>
Date2016-08-12 11:39 -0700
Message-ID<3c62967a-7692-4e13-a1f0-eb324c73c663@googlegroups.com>
In reply to#98689
Hallo wieder mal an alle ... das hört das Nobelpreis Kommittee in Stockholm gerne.

Deine Kugelschalen sind ein sehr gutes Modell.

... Jetzt stelle man sich das Universum in lauter gleich dicke Kugelschalen aufgeteilt vor. Über die Dichte des Universums kann ich berechnen, wie viel jede Kugelschale zum Gravitationspotential im Mittelpunkt der Kugelschalen beiträgt. Man stellt fest, dass der Beitrag der Kugelschalen proportional mit deren Radius wächst. Das ergibt sich daraus, dass zwar deren Beitrag pro kg Masse umgekehrt proportional zum Radius abnimmt, aber die Masse der Kugelschalen quadratisch zum Radius zunimmt. Es ergibt sich also insgesamt eine lineare Zunahme des Beitrages mit dem Radius. Nun würde das Gravitationspotential auf den ersten Blick aber über alle Grenzen wachsen. Zumal das Universum ja hinter dem sichtbaren Bereich sehr wahrscheinlich noch viel weiter geht. Betrachtet man aber, dass der Einfluss der Kugelschalen eventuell mit der Entfernung bis zur Grenze von 13,71 Mrd. Lichtjahren zum Beispiel linear abnimmt ....

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#98693

FromJens Kallup <jkallup@web.de>
Date2016-08-12 21:37 +0200
Message-ID<nol8il$kn0$1@news.albasani.net>
In reply to#98690
http://www.thur.de/philo/tanja/expansion/13.htm

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#98658

FromFritz <fritz@sea.nomail.invalid>
Date2016-08-11 17:02 +0200
Message-ID<noi42u$9ud$2@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#98636
Am 10.08.16 um 23:04 schrieb Thomas Heger:
> Am 10.08.2016 00:25, schrieb Homo Lykos:
>
>>  >> Zu dem, was Einstein im Zusammenhang mit der SRT so gut wie sicher
>> nicht
>>  >> selbst fand, sondern abschrieb, verweise ich auf einen eigenen
>> kleinen
>>  >> Aufsatz:
>>  >>
>>  >> www.soso.ch/wissen/hist/SRT/Einstein_1905.pdf
>>  >>
>>  >> Auf Seite 3 unten (Abschnitt 2.2 Punkt 3) fasse ich zusammen, wie
>>  >> Einstein zu "seiner Herleitung" von E=mc^2 kam.
>>  >
>
> Mir ist noch etwas aufgefallen bei Einsteins Texten:
>
>  das ist diese oft unnötig umständliche Sprache.
>
> Ein Wissenschaftler will eigentlich irgend etwas verständlich
> darstellen, was er so heraus bekommen hat.
>
> Der dazu passende Sprachstil ist: direkt, schnörkellos und anschaulich.
>
> So schreibt Einstein aber nicht. Er schreibt auch nicht so richtig
> schwäbisch, wie das zu seiner Heimat in Ulm passen würde.
>
> Stattdessen benutzt er eine erstaunlich umständliche Ausdrucksweise.
>
>
> Beispiel aus deinem Text:
>
> "Wir wollen diese Vermutung (deren Inhalt im folgenden Prinzip der
> Relativität" genannt werden wird) zur Voraussetzung erheben ..."
>
> Einsein war ja ein schlauer Mensch und hätte den Sachverhalt daher auch
> so formulieren könne, daß man das gemeinte auch versteht.
>
> Stattdessen wirkt der Text für mich irgendwie 'geschraubt'.
>
> So ist schon dieses 'wir wollen' etwas zu plump vertraulich und
> eigentlich unpassend für eine wissenschaftliche Arbeit.
>
> '...Zur Voraussetzung erheben...' hätte man bestimmt auch anders
> formulieren können ( etwa: wir gehen von folgender Annahme aus...)

Zwei ausgewiesene Crackpots im Zwiegespräch .... darf man doch nicht 
stören ....

-- 
Fritz
„Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für 
die Gier Einzelner“ - Mahatma Gandhi

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#98664

FromJens Kallup <jkallup@web.de>
Date2016-08-11 19:14 +0200
Message-ID<noibqp$42m$1@news.albasani.net>
In reply to#98658
Am 11.08.2016 um 17:02 schrieb Fritz:
> Zwei ausgewiesene Crackpots im Zwiegespräch .... darf man doch nicht
> stören ....

Nur mal naiv gefragt: "Was sind Crackpots?"
Sind das Bongs oder Kaffeesatzleser?

Jens

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#98665

FromFritz <fritz@sea.nomail.invalid>
Date2016-08-11 19:32 +0200
Message-ID<noicqh$a84$1@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#98664
Am 11.08.16 um 19:14 schrieb Jens Kallup:
> Am 11.08.2016 um 17:02 schrieb Fritz:
>> Zwei ausgewiesene Crackpots im Zwiegespräch .... darf man doch nicht
>> stören ....
>
> Nur mal naiv gefragt: "Was sind Crackpots?"
> Sind das Bongs oder Kaffeesatzleser?

Hilft dir das weiter:
<https://de.wikipedia.org/wiki/Crackpot>
<http://www.final-frontier.ch/Kleiner_Einstein>
<http://math.ucr.edu/home/baez/crackpot.html>
<http://www.crank.net/physics.html>

<http://www.relativ-kritisch.net/blog/esoterik/halit-eroglu-die-weltformel>
<https://de.wikipedia.org/wiki/Zahlensymbolik>
<https://www.psiram.com/ge/index.php/Radosophie>
<http://scienceblogs.de/mathlog/2008/11/11/radosophie/>

<http://www.br.de/mediathek/video/sendungen/alpha-centauri/alpha-centauri-radosophie-2001_x100.html#moreMoreCount=1>

-- 
Fritz
„Die Welt ist groß genug für die Bedürfnisse aller, aber zu klein für 
die Gier Einzelner“ - Mahatma Gandhi

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#98666

FromJens Kallup <jkallup@web.de>
Date2016-08-11 19:55 +0200
Message-ID<noie62$82h$1@news.albasani.net>
In reply to#98665
ok, Danke.
Bin wohl noch ein Nerd, was moderne Schule anbelangt.

Jens

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#98672

FromKai-Martin <kmk@lilalaser.de>
Date2016-08-12 07:03 +0200
Message-ID<nojlb2$j0m$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#98666
Jens Kallup wrote:

> Bin wohl noch ein Nerd, was moderne Schule anbelangt.
                    ^^^^
	Ein Nerd ist fachlich meist besonders gut bewandert.
	Du meinst wahrscheinlich "Noob" (von "Newbie", "Neuling")

---<)kaimartin(>---

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#98667

FromPaul <Pirat_Paul_Maccaroni@gmx.invalid>
Date2016-08-11 20:51 +0200
Message-ID<noihfs$et5$1@news.albasani.net>
In reply to#98664
Am 11.08.2016 um 19:14 schrieb Jens Kallup:
> Am 11.08.2016 um 17:02 schrieb Fritz:
>> Zwei ausgewiesene Crackpots im Zwiegespräch .... darf man doch nicht
>> stören ....
>
> Nur mal naiv gefragt: "Was sind Crackpots?"
> Sind das Bongs oder Kaffeesatzleser?
>
> Jens

Englisch kannst Du also auch nicht.

Crackpots sind Leute mit einem Crack in ihrem Pot, also mit einem Sprung 
in ihrer Schüssel. http://lmgtfy.com/?q=Crackpot

Paule

-- 
Eine richtig gute Anti-Malware-Lösung?
30 Tage kostenlos und ohne Risiko testen?
http://www.emsisoft.de/de/software/antimalware/?id=5716961
direkter Download: 
http://download.emsisoft.com/EmsisoftAntiMalwareSetup_5716961

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#98668

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-08-11 22:56 +0200
Message-ID<noiopl$ta4$1@news.albasani.net>
In reply to#98616
Am 10.08.2016 um 00:25 schrieb Homo Lykos:

>  > Der Äther ist tot, töter als tot, toter geht nicht mehr.
>
> Spätestens seit 1921 war auch Einstein - mindestens im Rahmen der ART -
> anderer Meinung; ich erinnere an seinen berühmten Vortrag in Leiden.

Es mag sein, dass Einstein der Ansicht war, in der ART etwas 
wiederfinden zu können, das als Äther bezeichnet werden müsse (nämlich 
das Gravitationsfeld), jedoch fügte er selbst hinzu, dass dieser "Äther" 
wenig mit dem zu tun hätte, was man bis 1905 unter einem Äther 
verstanden hat, nämlich ein Medium, das ein bevorzugtes Bezugssystem 
auszeichnet.

Ein "Äther", der kein bevorzugtes Bezugssystem auszeichnet, ist aber 
eben kein Äther, und daher konnte Einstein einer solchen Ansicht sein so 
viel er wollte, es gibt in der ART keinen Äther.

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#98626

FromErnst Sauer <Ernst.Sauer@kabelmail.de>
Date2016-08-10 12:32 +0200
Message-ID<e10e5oFs4svU1@mid.individual.net>
In reply to#98602
Am 08.08.2016 um 22:29 schrieb Homo Lykos:
...
> Zu dem, was Einstein im Zusammenhang mit der SRT so gut wie sicher nicht
> selbst fand, sondern abschrieb, verweise ich auf einen eigenen kleinen
> Aufsatz:
>
> www.soso.ch/wissen/hist/SRT/Einstein_1905.pdf
>

Auch wenn ich zum Inhalt nichts beitragen kann,
ist das ein interessanter und gut/schön zu lesender Beitrag.

Zum Thema Poincaré/Einstein ist eine Bemerkung von Hermite interessant
(siehe Wikipedia):

"Man muß zugeben, daß ... Poincaré den Weg vorzeigt und Ideen vorgibt, 
aber dass er es anderen überlässt die Lücken zu füllen und damit die 
Arbeit zu vollenden."

Mit Gruß
es

-- 
MeineApp: IngCalc (WinPhone, Android)

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