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Frage zum Doppelspaltexperiment

Started byManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
First post2016-02-13 23:59 -0800
Last post2016-02-18 22:21 +0100
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Contents

  Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-13 23:59 -0800
    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2016-02-14 09:54 +0100
      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-14 01:53 -0800
      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Oliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net> - 2016-02-14 11:53 +0100
    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Oliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net> - 2016-02-14 11:52 +0100
    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-14 15:11 +0100
      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Der Mandarin <germanmidnightrunner@gmail.com> - 2016-02-14 11:08 -0800
        Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-15 06:03 -0800
      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-14 20:26 +0100
        Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-15 17:50 +0100
          Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Oliver Jennrich <oliver.jennrich@gmx.net> - 2016-02-16 06:28 +0100
          Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-16 23:15 +0100
            Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-17 09:30 +0100
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-17 23:39 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-02-18 09:44 +0100
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-18 22:19 +0100
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-20 21:40 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Sam Sung <no@mail.invalid> - 2016-02-20 21:45 +0100
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-20 21:51 +0100
                    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Sam Sung <no@mail.invalid> - 2016-02-20 21:54 +0100
                      Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-20 21:56 +0100
                        Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Sam Sung <no@mail.invalid> - 2016-02-20 22:00 +0100
                          Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-20 22:43 +0100
            Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-17 01:09 -0800
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Dieter Heidorn <d.heidorn@t-online.de> - 2016-02-17 11:11 +0100
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment "Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de> - 2016-02-17 17:44 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-02-17 09:05 -0800
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment "Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de> - 2016-02-17 18:17 +0100
                    Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Paul <Pirat_Paul_Maccaroni@gmx.invalid> - 2016-02-17 18:31 +0100
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Franz Glaser <franz@meg-glaser.com> - 2016-02-17 19:18 +0100
              Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-17 23:41 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment "Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de> - 2016-02-18 06:10 +0100
                Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Ernst Sauer <Ernst.Sauer@kabelmail.de> - 2016-02-18 15:20 +0100
                  Re: Frage zum Doppelspaltexperiment Gregor Scholten <g.scholten@gmx.de> - 2016-02-18 22:21 +0100

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#94618

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-20 21:56 +0100
Message-ID<naajv6$gjp$1@news.albasani.net>
In reply to#94617
Am 20.02.2016 um 21:54 süngelte Sam:

> Das da oben ist ein Link

https://de.wikipedia.org/wiki/Link_%E2%80%93_Der_Butler

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#94619

FromSam Sung <no@mail.invalid>
Date2016-02-20 22:00 +0100
Message-ID<naak08$pmh$1@dont-email.me>
In reply to#94618
Gregor Scholten schrieb:

> Am 20.02.2016 um 21:54 süngelte Sam:
> 
>> Das da oben ist ein Link
> 
> https://de.wikipedia.org/wiki/Link_%E2%80%93_Der_Butler

Mein Link war und ist nicht speziell für dich gemeint. 

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#94620

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-20 22:43 +0100
Message-ID<naamlt$liu$1@news.albasani.net>
In reply to#94619
Am 20.02.2016 um 22:00 spezialisierte Sam Sung:

> Mein Link war und ist nicht speziell für dich gemeint.

Das ist ja sehr speziell.

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#94463

FromManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
Date2016-02-17 01:09 -0800
Message-ID<dee15e95-ae90-4d24-9b54-c32cf577124e@googlegroups.com>
In reply to#94450
Am Dienstag, 16. Februar 2016 23:15:11 UTC+1 schrieb Gregor Scholten:
> Am 15.02.2016 um 17:50 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> 
> >>> Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der
> >>> feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst
> >>> wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?
> >>
> >> Na daher, dass man den Versuchsaufbau so präpariert hat, dass man mit
> >> Sicherheit davon ausgehen kann, dass ein Photon da ist.
> >
> > Wie willst Du das technisch erreichen?
> >
> > Kugeln kann man einzeln abschießen, zu definierten Zeitpunkten in
> > definierte Richtungen. Bei Photonen fällt mir aber nichts derartiges
> > ein, die werden ziemlich statistisch abgestrahlt.
> 
> Das ist ganz einfach. Man arbeitet selbstverständlich nicht nur mit 
> einem einzigen Photon - was gar keinen Sinn machen würde, da dann nur 
> ein einzelner Punkt auf dem Schirm erscheinen würde, dem überhaupt nicht 
> anzusehen wäre, ob er zu dem Beugungsmuster eines der beiden Spalte oder 
> zum Inteferenzmuster beider Spalte gehört - sondern mit ganz vielen 
> Photonen. 
Aber eine Besonderheit des Doppelspaltexperimentes soll doch - angeblich - sein, dass es auch mit einem einzigen Teilchen funktioniert!
> Dabei achtet man darauf, den Photonenstrom (Anzahl Photonen 
> pro Zeiteinheit) so gering zu halten, dass der mittlere zeitliche 
> Abstand zwischen zwei Photonen viel länger ist als die Zeitspanne, die 
> ein Photon zum Durchlaufen des Versuchsaufbaus benötigt, und führt 
> überdies eine Koinzidenzmessung durch: jedes Mal, wenn ein Punkt auf dem 
> Schirm erscheint, wird überprüft, ob zeitgleich (heißt: innerhalb eines 
> Tolerenzintervalls) ein Photon vom Detektor registriert wurde.
> 
> Wenn man also feststellt, dass sich ein Punkt auf dem Schirm bildet, der 
> Detektor aber kein Photon registriert, dann kann man davon ausgehen, 
> dass ein Photon da war, das einen anderen Weg als durch den Spalt, an 
> dem der Detektor steht, genommen hat. Mit einer gewissen 
> Wahrscheinlichkeit kann es zwar passieren, dass der Detektor ein Photon 
> registriert und zeitgleich ein zweites Photon durch den anderen Spalt 
> geht, diese Wahrscheinlichkeit kann man aber klein halten, indem man den 
> Photonenstrom klein hält.

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#94464

FromDieter Heidorn <d.heidorn@t-online.de>
Date2016-02-17 11:11 +0100
Message-ID<diivamFbl7sU1@mid.individual.net>
In reply to#94463
Manfred Ullrich schrieb:
> Am Dienstag, 16. Februar 2016 23:15:11 UTC+1 schrieb Gregor Scholten:
>> Am 15.02.2016 um 17:50 schrieb Hans-Peter Diettrich:
>>
>>>>> Möglicherweise bleibt das Photon dann in dem ersten Detektor hängen, der
>>>>> feststellt, daß da überhaupt ein Photon ist. Woher kann man denn sonst
>>>>> wissen, daß ein Photon existiert, das einen anderen Weg genommen hat?
>>>>
>>>> Na daher, dass man den Versuchsaufbau so präpariert hat, dass man mit
>>>> Sicherheit davon ausgehen kann, dass ein Photon da ist.
>>>
>>> Wie willst Du das technisch erreichen?
>>>
>>> Kugeln kann man einzeln abschießen, zu definierten Zeitpunkten in
>>> definierte Richtungen. Bei Photonen fällt mir aber nichts derartiges
>>> ein, die werden ziemlich statistisch abgestrahlt.
>>
>> Das ist ganz einfach. Man arbeitet selbstverständlich nicht nur mit
>> einem einzigen Photon - was gar keinen Sinn machen würde, da dann nur
>> ein einzelner Punkt auf dem Schirm erscheinen würde, dem überhaupt nicht
>> anzusehen wäre, ob er zu dem Beugungsmuster eines der beiden Spalte oder
>> zum Inteferenzmuster beider Spalte gehört - sondern mit ganz vielen
>> Photonen.
>
> Aber eine Besonderheit des Doppelspaltexperimentes soll doch - angeblich -
> sein, dass es auch mit einem einzigen Teilchen funktioniert!
>

Es funktioniert auch mit einem einzigen Teilchen zur Zeit in dem Sinne,
dass sich nach hinreichend langer Zeit aus den Einzellokalisationen
(von Photonen oder Elektronen) das der Versuchsanordnung entsprechende
Interferenzmuster (Doppelspalt oder Einzelspalt) einstellt.

Beispiele:

1. A. Tonomura, J. Endo, T. Matsuda, T. Kawasaki and H. Ezawa:
    Demonstration of single-electron build-up of an interference
    pattern;
    American Journal of Physics 57 117-120
https://www.u-cursos.cl/ingenieria/2007/2/FI34A/1/material_docente/objeto/139739

Zur Ergänzung:
http://www.hitachi.com/rd/research/em/doubleslit.html

Hier wird auch ein Video angeboten, das zeigt, wie aus den einzelnen
Elektronenlokalisationen mit der Zeit das Interferenzmuster (bei einem
elektronischen Biprisma) entsteht.

2. Roger Bach, Damian Pope, Sy-Hwang Liou and Herman Batelaan:
    Controlled double-slit electron diffraction;
    New Journal of Physics 15 (2013) 033018
http://iopscience.iop.org/article/10.1088/1367-2630/15/3/033018/pdf

Zur Ergänzung:

http://iopscience.iop.org/1367-2630/15/3/033018/media

Auch hier werden Videos zum Experiment gezeigt.

Dieter Heidorn

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#94473

From"Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de>
Date2016-02-17 17:44 +0100
Message-ID<na27ro$4ju$1@dont-email.me>
In reply to#94463
>"Manfred Ullrich"  schrieb im Newsbeitrag news
>> Das ist ganz einfach. Man arbeitet selbstverständlich nicht nur mit
>> einem einzigen Photon - was gar keinen Sinn machen würde, da dann nur
>> ein einzelner Punkt auf dem Schirm erscheinen würde, dem überhaupt nicht
>> anzusehen wäre, ob er zu dem Beugungsmuster eines der beiden Spalte oder
>> zum Inteferenzmuster beider Spalte gehört - sondern mit ganz vielen
>> Photonen.
>Aber eine Besonderheit des Doppelspaltexperimentes soll doch - angeblich - 
>sein, dass es auch mit einem einzigen Teilchen funktioniert!

Da ein Photon kein Teilchen ist, sondern eine Feldstärkenänderung, geht sie 
durch alle Spalten, nur mit entsprechend r^2  geringerer Intensität und 
erzeugt auch dabei ein Interferenzmuster.
Also auch ein Photon!

Dieter Grosch   www.grosch.homepage.t-online.de

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#94474

FromManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
Date2016-02-17 09:05 -0800
Message-ID<cf2276db-1e5a-41b6-9022-f099f0ec2140@googlegroups.com>
In reply to#94473
Am Mittwoch, 17. Februar 2016 17:44:26 UTC+1 schrieb Dieter Grosch:
> >"Manfred Ullrich"  schrieb im Newsbeitrag news
> >Aber eine Besonderheit des Doppelspaltexperimentes soll doch - angeblich - 
> >sein, dass es auch mit einem einzigen Teilchen funktioniert!
> 
> Da ein Photon kein Teilchen ist, ........

Ist Dir bewusst, dass Du damit im Widerspruch zu den (allermeisten) Physikern bist, die das Photon sehr wohl - auch, aber nicht nur - als Teilchen ansehen?

Manfred U.

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#94475

From"Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de>
Date2016-02-17 18:17 +0100
Message-ID<na29p8$ckn$1@dont-email.me>
In reply to#94474
>"Manfred Ullrich"  schrieb im Newsbeitrag news:
>> Da ein Photon kein Teilchen ist, ........
>Ist Dir bewusst, dass Du damit im Widerspruch zu den (allermeisten) 
>Physikern bist, die das Photon sehr wohl - auch, aber nicht nur - als 
>Teilchen ansehen?

Ja, aber damit lässt sich die ganze Physik einfacher und genau so gut 
erklären.
Lies dazu mal auf meiner Homepage nach.
Es geht alles nur mit Newton und Verhältnisrechnung.

Dieter Grosch     www.grosch.homepage.t-online.de 

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#94476

FromPaul <Pirat_Paul_Maccaroni@gmx.invalid>
Date2016-02-17 18:31 +0100
Message-ID<na2aq0$ukh$1@news.albasani.net>
In reply to#94475
Am 17.02.2016 um 18:17 schrieb Dieter Grosch:
>> "Manfred Ullrich"  schrieb im Newsbeitrag news:
>>> Da ein Photon kein Teilchen ist, ........
>> Ist Dir bewusst, dass Du damit im Widerspruch zu den (allermeisten)
>> Physikern bist, die das Photon sehr wohl - auch, aber nicht nur - als
>> Teilchen ansehen?
>
> Ja, aber damit lässt sich die ganze Physik einfacher und genau so gut
> erklären.
> Lies dazu mal auf meiner Homepage nach.
> Es geht alles nur mit Newton und Verhältnisrechnung.
>
> Dieter Grosch     www.grosch.homepage.t-online.de

Deine Homepage ist doch nur ein vollkommen unstrukturiertes Sammelsurium 
von falsch verstandenen Sachen und vollkommenem Schwachsinn. Alle Thesen 
die Du da vorstellst sind viele Male vollkommen widerlegt worden, Dein 
Schwachsinn lässt sich nicht mit der beobachtbaren Realität in Einklang 
bringen. Es wimmelt auf Deiner Homepage nur so von offensichtlichen 
Fehlern, falschen Berechnungen, falsch verstandenen Begriffen, irrigen 
Annahmen und notorischer Dummheit. Selbst Newton hast Du nachweislich 
noch nicht mal im Ansatz verstanden! Deine mathematischen Fähigkeiten 
sind in etwa auf dem Niveau eines Drittklässlers, von Physik verstehst 
Du gar nichts. Rechnen mit Einheiten ist für Dich ein Buch mit sieben 
Siegeln.

Paule

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#94477

FromFranz Glaser <franz@meg-glaser.com>
Date2016-02-17 19:18 +0100
Message-ID<dijrriFiujrU2@mid.individual.net>
In reply to#94474
Am 17.02.2016 18:05, schrieb Manfred Ullrich:

>> Da ein Photon kein Teilchen ist, ........

> Ist Dir bewusst, dass Du damit im Widerspruch zu den (allermeisten) Physikern bist, die das Photon sehr wohl - auch, aber nicht nur - als Teilchen ansehen?
>
> Manfred U.


Oh jeee - auch eine Mehrheitsannahme :-)


GL
-- 
Die "Öffentliche Meinung" ist der sozialistische Ersatzgott. Allwissend, 
allmächtig und allgefürchtet. Die schlimmsten Mitmenschen sind die 
Verbreiter von Gerüchten, deren Herkunft sie nicht nennen dürfen - 
genannt Vernaderer. Die Medien sind dabei gesetzlich geschützt.

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#94486

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-17 23:41 +0100
Message-ID<na2su5$9g5$2@news.albasani.net>
In reply to#94463
Am 17.02.2016 um 10:09 schrieb Manfred Ullrich:

>> Das ist ganz einfach. Man arbeitet selbstverständlich nicht nur
>> mit einem einzigen Photon - was gar keinen Sinn machen würde, da
>> dann nur ein einzelner Punkt auf dem Schirm erscheinen würde, dem
>> überhaupt nicht anzusehen wäre, ob er zu dem Beugungsmuster eines
>> der beiden Spalte oder zum Inteferenzmuster beider Spalte gehört -
>> sondern mit ganz vielen Photonen.
> Aber eine Besonderheit des Doppelspaltexperimentes soll doch -
> angeblich - sein, dass es auch mit einem einzigen Teilchen
> funktioniert!

Sagt wer?

Man kann das Doppelspaltexperiment so durchführen, dass zu gegebener 
Zeit immer nur ein einzelnes Teilchen im Versuchsaufbau vorhanden ist 
(indem man den Teilchenstrom entsprechend klein macht). Um aber ein 
auswertbares Punktemuster auf dem Schirm zu erhalten, muss man dann 
solange warten, bis ausreichend viele Teilchen nacheinander den Aufbau 
durchlaufen haben.

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#94494

From"Dieter Grosch" <dgrosch@t-online.de>
Date2016-02-18 06:10 +0100
Message-ID<na3ji1$ak0$1@dont-email.me>
In reply to#94486
>Gregor Scholten"  schrieb im Newsbeitrag news:
>>Aber eine Besonderheit des Doppelspaltexperimentes soll doch -
>>angeblich - sein, dass es auch mit einem einzigen Teilchen
>>funktioniert
>Man kann das Doppelspaltexperiment so durchführen, dass zu gegebener Zeit 
>immer nur ein einzelnes Teilchen im Versuchsaufbau vorhanden ist

Richtig und man kommt zum gleichen Ergebnis.
>indem man den Teilchenstrom entsprechend klein macht). Um aber ein 
>auswertbares Punktemuster auf dem Schirm zu erhalten, muss man dann solange 
>warten, bis ausreichend viele Teilchen nacheinander den Aufbau durchlaufen 
>haben.

Nein, man braucht nicht warte, die Intensitäten des Feldes sind immer 
entsprechend dem Interferenzmuster, nämlich die Addition zweier Feldstärken 
entsprechend Abstand.

Dieter Grosch   www.grosch.homepage.t-online.de

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#94506

FromErnst Sauer <Ernst.Sauer@kabelmail.de>
Date2016-02-18 15:20 +0100
Message-ID<dim28mF5fqnU1@mid.individual.net>
In reply to#94486
Am 17.02.2016 um 23:41 schrieb Gregor Scholten:
...

>
> Man kann das Doppelspaltexperiment so durchführen, dass zu gegebener
> Zeit immer nur ein einzelnes Teilchen im Versuchsaufbau vorhanden ist
> (indem man den Teilchenstrom entsprechend klein macht). ...

Spielt der zeitliche Abstand dann eine (vielleicht auch geringe) Rolle?

es



-- 
MeineApp: IngCalc (WinPhone, Android)

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#94527

FromGregor Scholten <g.scholten@gmx.de>
Date2016-02-18 22:21 +0100
Message-ID<na5clt$ipi$3@news.albasani.net>
In reply to#94506
Am 18.02.2016 um 15:20 schrieb Ernst Sauer:

>> Man kann das Doppelspaltexperiment so durchführen, dass zu gegebener
>> Zeit immer nur ein einzelnes Teilchen im Versuchsaufbau vorhanden ist
>> (indem man den Teilchenstrom entsprechend klein macht). ...
>
> Spielt der zeitliche Abstand dann eine (vielleicht auch geringe) Rolle?

Ja. Es ist wichtig, dass der mittlere zeitliche Abstand zwischen zwei 
nacheinander den Versuchsaufbau passierenden Teilchen viel länger ist 
als die Zeit, die ein einzelnes Teilchen zum Durchlaufen des Aufbaus 
benötigt. Dadurch kann man Zweiteilchen-Effekte ausschließen.

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