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Groups > de.sci.physik > #95236 > unrolled thread

Phasensprung bei Lichtreflexion

Started byManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
First post2016-03-12 02:00 -0800
Last post2016-03-13 21:24 +0100
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Contents

  Phasensprung bei Lichtreflexion Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-03-12 02:00 -0800
    Re: Phasensprung bei Lichtreflexion Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2016-03-12 17:02 +0100
      Re: Phasensprung bei Lichtreflexion Manfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de> - 2016-03-13 12:39 -0700
        Re: Phasensprung bei Lichtreflexion Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2016-03-13 20:57 +0100
        Re: Phasensprung bei Lichtreflexion Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2016-03-13 21:24 +0100

#95236 — Phasensprung bei Lichtreflexion

FromManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
Date2016-03-12 02:00 -0800
SubjectPhasensprung bei Lichtreflexion
Message-ID<22b5a206-8f2b-44aa-9ca2-458ba614944d@googlegroups.com>
In Literatur (und Internet) folgende Aussagen gefunden:
(1) Wird Licht an einem optisch dichteren Medium oder einer Metalloberfläche reflektiert, so sind die einfallende und die reflektierte Welle um 180Grad gegeneinander verschoben.
(2) Bei einer nahezu perfekten Reflexion einer Wasserwelle an einer vertikalen Wand tritt kein nennenswerter Phasensprung auf.

Während mir (2) ganz und gar selbstverständlich erscheint, verstehe ich (1) nicht.
Kann mir das jemand plausibel machen?

Dank und Gruß
Manfred

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#95255

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2016-03-12 17:02 +0100
Message-ID<56E43D7E.C69EA138@yahoo.com>
In reply to#95236
Manfred Ullrich wrote:
> 
> In Literatur (und Internet) folgende Aussagen gefunden:
> (1) Wird Licht an einem optisch dichteren Medium oder einer Metalloberfläche reflektiert, so sind die einfallende und die reflektierte Welle um 180Grad gegeneinander verschoben.
> (2) Bei einer nahezu perfekten Reflexion einer Wasserwelle an einer vertikalen Wand tritt kein nennenswerter Phasensprung auf.
> 
> Während mir (2) ganz und gar selbstverständlich erscheint, verstehe ich (1) nicht.
> Kann mir das jemand plausibel machen?

Bei der Wasserwelle schwappt das Wasser an der Wand ungehindert hoch und runter.
An einem Metallspiegel dagegen ist die Amplitude der (senkrecht auftreffenden) Welle 
Null, denn der Spiegel ist leitend und es gibt kein elektrisches Feld parallel 
zur Oberflaeche. Das geht nur wenn die reflektierte Welle genau 180 Grad phasenverschoben ist,
weil sich dann an der Oberflaeche Welle und reflektierte Welle genau ausloeschen.

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#95320

FromManfred Ullrich <manfred.ullrich@arcor.de>
Date2016-03-13 12:39 -0700
Message-ID<04a0dc3d-4676-4cb7-b4a4-dfd85e36a4dc@googlegroups.com>
In reply to#95255
Am Samstag, 12. März 2016 17:01:57 UTC+1 schrieb Carla Schneider:
> Manfred Ullrich wrote:
> > 
> > In Literatur (und Internet) folgende Aussagen gefunden:
> > (1) Wird Licht an einem optisch dichteren Medium oder einer Metalloberfläche reflektiert, so sind die einfallende und die reflektierte Welle um 180Grad gegeneinander verschoben.
> > (2) Bei einer nahezu perfekten Reflexion einer Wasserwelle an einer vertikalen Wand tritt kein nennenswerter Phasensprung auf.
> > 
> > Während mir (2) ganz und gar selbstverständlich erscheint, verstehe ich (1) nicht.
> > Kann mir das jemand plausibel machen?
> 
> Bei der Wasserwelle schwappt das Wasser an der Wand ungehindert hoch und runter.
> An einem Metallspiegel dagegen ist die Amplitude der (senkrecht auftreffenden) Welle 
> Null, denn der Spiegel ist leitend und es gibt kein elektrisches Feld parallel 
> zur Oberflaeche. Das geht nur wenn die reflektierte Welle genau 180 Grad phasenverschoben ist,
> weil sich dann an der Oberflaeche Welle und reflektierte Welle genau ausloeschen.

Heißt das, wenn der Spiegel nicht leitend ist, dann gibt es diesen Phasensprung nicht???

Manfred

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#95323

FromHelmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat>
Date2016-03-13 20:57 +0100
Message-ID<sehbebp9o32v826l7qbv93o7p7n87afq9c@4ax.com>
In reply to#95320
On Sun, 13 Mar 2016 12:39:02 -0700 (PDT), Manfred Ullrich
<manfred.ullrich@arcor.de> wrote:

>Am Samstag, 12. März 2016 17:01:57 UTC+1 schrieb Carla Schneider:
>> Manfred Ullrich wrote:
>> > 
>> > In Literatur (und Internet) folgende Aussagen gefunden:
>> > (1) Wird Licht an einem optisch dichteren Medium oder einer Metalloberfläche reflektiert, so sind die einfallende und die reflektierte Welle um 180Grad gegeneinander verschoben.
>> > (2) Bei einer nahezu perfekten Reflexion einer Wasserwelle an einer vertikalen Wand tritt kein nennenswerter Phasensprung auf.
>> > 
>> > Während mir (2) ganz und gar selbstverständlich erscheint, verstehe ich (1) nicht.
>> > Kann mir das jemand plausibel machen?
>> 
>> Bei der Wasserwelle schwappt das Wasser an der Wand ungehindert hoch und runter.
>> An einem Metallspiegel dagegen ist die Amplitude der (senkrecht auftreffenden) Welle 
>> Null, denn der Spiegel ist leitend und es gibt kein elektrisches Feld parallel 
>> zur Oberflaeche. Das geht nur wenn die reflektierte Welle genau 180 Grad phasenverschoben ist,
>> weil sich dann an der Oberflaeche Welle und reflektierte Welle genau ausloeschen.
>
>Heißt das, wenn der Spiegel nicht leitend ist, dann gibt es diesen Phasensprung nicht???
>
>Manfred

so isses.
Und es gibt dazwischen Übergänge,
weil von Isolator bis Supraleiter....

Das Phänomen tritt auch bei Funkwellen in Erscheinung.


w.


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#95324

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2016-03-13 21:24 +0100
Message-ID<56E5CC90.6F821BC1@yahoo.com>
In reply to#95320
Manfred Ullrich wrote:
> 
> Am Samstag, 12. März 2016 17:01:57 UTC+1 schrieb Carla Schneider:
> > Manfred Ullrich wrote:
> > >
> > > In Literatur (und Internet) folgende Aussagen gefunden:
> > > (1) Wird Licht an einem optisch dichteren Medium oder einer Metalloberfläche reflektiert, so sind die einfallende und die reflektierte Welle um 180Grad gegeneinander verschoben.
> > > (2) Bei einer nahezu perfekten Reflexion einer Wasserwelle an einer vertikalen Wand tritt kein nennenswerter Phasensprung auf.
> > >
> > > Während mir (2) ganz und gar selbstverständlich erscheint, verstehe ich (1) nicht.
> > > Kann mir das jemand plausibel machen?
> >
> > Bei der Wasserwelle schwappt das Wasser an der Wand ungehindert hoch und runter.
> > An einem Metallspiegel dagegen ist die Amplitude der (senkrecht auftreffenden) Welle
> > Null, denn der Spiegel ist leitend und es gibt kein elektrisches Feld parallel
> > zur Oberflaeche. Das geht nur wenn die reflektierte Welle genau 180 Grad phasenverschoben ist,
> > weil sich dann an der Oberflaeche Welle und reflektierte Welle genau ausloeschen.
> 
> Heißt das, wenn der Spiegel nicht leitend ist, dann gibt es diesen Phasensprung nicht???

Kommt auf die Umstaende an: https://de.wikipedia.org/wiki/Phasensprung

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