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Tiefpassfilter für Audio

Started byFrank Buss <fb@frank-buss.de>
First post2017-08-05 15:09 +0200
Last post2017-08-06 10:19 +0200
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  Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-05 15:09 +0200
    Re: Tiefpassfilter für Audio Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-08-05 15:17 +0200
      Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-08 23:40 +0200
        Re: Tiefpassfilter für Audio Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2017-08-09 08:22 +0200
          Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-11 14:06 +0200
            Re: Tiefpassfilter für Audio Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-08-11 17:22 +0200
              Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-11 18:47 +0200
                Re: Tiefpassfilter für Audio Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-08-11 19:49 +0200
                  Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-11 20:24 +0200
                    Re: Tiefpassfilter für Audio Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-08-11 20:29 +0200
            Re: Tiefpassfilter für Audio horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-08-11 21:27 +0200
              Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-11 22:23 +0200
                Re: Tiefpassfilter für Audio horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-08-11 23:07 +0200
                  Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-11 23:11 +0200
                    Re: Tiefpassfilter für Audio horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-08-12 06:28 +0200
                      Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-12 06:37 +0200
                Re: Tiefpassfilter für Audio Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-08-12 18:27 +0200
                Re: Tiefpassfilter für Audio Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-13 23:14 +0200
                  Re: Tiefpassfilter für Audio Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-08-14 00:10 +0200
                    Re: Tiefpassfilter für Audio Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2017-08-14 11:10 +0200
                      Re: Tiefpassfilter für Audio Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-08-14 14:23 +0200
                    Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-14 12:45 +0200
                      Re: Tiefpassfilter für Audio Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-14 21:11 +0200
                    Re: Tiefpassfilter für Audio Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-14 21:07 +0200
            Re: Tiefpassfilter für Audio Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-08-12 18:29 +0200
              Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-12 19:26 +0200
                Re: Tiefpassfilter für Audio Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-08-13 00:11 +0200
                  Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-13 00:22 +0200
                    Re: Tiefpassfilter für Audio horejsi <wolfgang@horejsi.de> - 2017-08-13 07:55 +0200
                    Re: Tiefpassfilter für Audio Bernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de> - 2017-08-13 17:56 +0200
    Re: Tiefpassfilter für Audio Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2017-08-05 16:20 +0200
      Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-05 17:17 +0200
        Re: Tiefpassfilter für Audio Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-08-05 17:25 +0200
        Re: Tiefpassfilter für Audio Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2017-08-05 17:51 +0200
          Re: Tiefpassfilter für Audio Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2017-08-06 10:04 +0200
    Re: Tiefpassfilter für Audio Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-08-05 17:27 +0200
    Re: Tiefpassfilter für Audio Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-08-05 17:52 +0200
    Re: Tiefpassfilter für Audio Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2017-08-05 09:19 -0700
      Re: Tiefpassfilter für Audio Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-05 19:44 +0200
        Re: Tiefpassfilter für Audio Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-08-05 20:07 +0200
    Re: Tiefpassfilter für Audio Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-06 10:19 +0200

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#230881 — Tiefpassfilter für Audio

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-08-05 15:09 +0200
SubjectTiefpassfilter für Audio
Message-ID<om4g1q$ffc$1@newsreader4.netcologne.de>
Auf dieser Seite habe ich eine Schaltung für einen Tiefpassfilter gefunden:

http://www.electronics-tutorials.ws/filter/filter_8.html

Kann man da einfach den Kondensator ändern, oder muß man auch die 
Widerstände anpassen? Ich habe mal 2 nF verwendet, sieht dann so aus:

http://i.imgur.com/qwPDPsI.png

Im Prinzip schonmal nicht schlecht. Aber warum stimmt die Amplitude nicht?

Was ich gerne haben würde ist ein Tiefpassfilter, der bis 10 kHz das 
Signal so gut wie nicht beeinflusst, und auch für DC geht, und ab 20 kHz 
möglichst alles wegfiltert (Samplefrequenz wird bei 44 kHz liegen, ist 
in meinem Versuchsaufbau was niedriger gewesen). Gibt es da bessere 
Schaltungen? Wie kann man das in LTSpice simulieren?

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230882

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2017-08-05 15:17 +0200
Message-ID<om4gh2$1c01$1@gioia.aioe.org>
In reply to#230881
Am 05.08.2017 um 15:09 schrieb Frank Buss:


> Widerstände anpassen?

Ja.


> Wie kann man das in LTSpice simulieren?

http://www.microchip.com/development-tools/resources/filterlab-filter-design-software



Gruß Dieter

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#231001

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-08-08 23:40 +0200
Message-ID<omdb46$67r$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230882
On 08/05/2017 03:17 PM, Dieter Wiedmann wrote:
>
>> Wie kann man das in LTSpice simulieren?
>
> http://www.microchip.com/development-tools/resources/filterlab-filter-design-software

Prima Programm. Hat ein paar Bugs im GUI, aber scheint sonst gut 
verwendbar zu sein. Habe damit mal verschiedene Filter ausprobiert. 
Aktuell habe ich den aufgebaut:

http://i.imgur.com/2ciOgNp.png

Gegenüber dem anderen Filteraufbau hat das auch den Vorteil, daß die 
Widerstände relativ unkritisch sind und es im Gleichspannungsfall eine 
Verstärkung von genau 1 hat.

Habe dann mal die Samplerate auf 192 kHz hochgeschraubt und ein 10 kHz 
Signal generiert, was man für den Synthesizer wohl nie brauchen wird, 
aber als Worst-Case obere Grenze ein guter Test ist. So sieht es dann aus:

http://i.imgur.com/gLLpe9h.png

Bei 2 kHz braucht man eigentlich gar kein Filter mehr:

http://i.imgur.com/N3QZgcC.png

Könnte die kleine Zacke unten von meinem Aufbau her kommen? Habe keine 
exakten Widerstandwerte und Kondensatorwerte verwendet und es ist auf 
zwei Breadboards mit fliegender Verdrahtung verteilt aufgebaut. Aber die 
genauen Werte kann ich dann später immer noch ausprobieren und ändern, 
ich denke damit kann ich erstmal leben.

Mal eine typischere Frequenz von ca. 600 Hz:

http://i.imgur.com/ldrCsqV.png

Hmm, die Zacke ist immer noch zu sehen. Bei 0.1 Hz ist sie aber weg :-)

http://i.imgur.com/gvGf4kB.png

Mit der Parallella-Platform läuft noch nicht, da das neue Xilinx Vivado 
nicht mit meinem alten FPGA-Projekt funktioniert, aber scheint schon 
einen im Parallella-Forum zu geben, der die Standarddistribution damit 
compiliert bekommen hat, die bei mir auch nicht mit dem neuen Vivado 
ging. Daher habe ich das erstmal nur mit einem STM32F4 Discovery Kit 
getestet.

Der läuft nur bis 100 MHz (mein altes Discovery Kit ist mir kaputt 
gegangen, der mit bis zu 168 MHz lief) und das ist damit schon ganz 
schön gestresst, auch mit nur einem Kanal. Musste sogar die umständliche 
SPI-Transferfunktion die von CubeMX generiert wird, per direkte 
Registerzugriffe Inline ersetzen, sonst war es zu langsam. Aber man 
sollte auch keinen 192 kHz Interrupt verwenden :-)

Geht aber leider nicht gut per SPI DMA, weil man damit nicht mehrere 
Sequenzen von drei Bytes automatisch mit CS verschicken kann. Per 
geschicktem PWM parallel für CS und LDAC hätte ich da vielleicht was 
stricken können (LDAC wird jetzt schon per PWM Ausgang generiert, für 
jitterfreie Analogausgabe, und generiert gleichzeitig den Interrupt), 
oder mit einem der I2S Modes, aber das wird mit dem FPGA im Zynq sowie 
alles viel einfacher und da sollten dann auch 8 Kanäle mit 192 KHz kein 
Problem sein. Notfalls kann ich das im FPGA selbst interpolieren (habe 
sowas schonmal programmiert, allerdings nur linear interpoliert), damit 
der Host eine niedrigere Samplerate verwenden kann.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#231008

FromChristian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz>
Date2017-08-09 08:22 +0200
Message-ID<euvo1kF81p5U1@mid.individual.net>
In reply to#231001
Frank Buss schrieb:

> http://i.imgur.com/N3QZgcC.png
> 
> Könnte die kleine Zacke unten von meinem Aufbau her kommen? Habe keine 
> exakten Widerstandwerte und Kondensatorwerte verwendet und es ist auf 
> zwei Breadboards mit fliegender Verdrahtung verteilt aufgebaut.

Von den parasitären Elementen durch den Breadboard-Aufbau mal abgesehen:
Wie ist denn die Sprungantwort Deines Filters mit den von Dir letztlich
gewählten Bauteilen? Kann Dein Simulator bestimmt berechnen.

Christian
-- 
Christian Zietz  -  CHZ-Soft  -  czietz (at) gmx.net
WWW: http://www.chzsoft.de/
PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA

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#231068

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-08-11 14:06 +0200
Message-ID<omk6jg$eqr$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#231008
On 08/09/2017 08:22 AM, Christian Zietz wrote:
> Frank Buss schrieb:
>
> Von den parasitären Elementen durch den Breadboard-Aufbau mal abgesehen:
> Wie ist denn die Sprungantwort Deines Filters mit den von Dir letztlich
> gewählten Bauteilen? Kann Dein Simulator bestimmt berechnen.

Scheint die Software nicht zu können, aber ist mit realer Hardware 
sowieso besser:

http://i.imgur.com/EsfaiWg.png

Daher kommt also die Zacke, scheint ein Problem zu geben bei der DAC 
Ausgabe. Vielleicht sollte man 48 MHz SPI-Signale nicht über mehrere 
Platinen und mit Jumper-Wires als Masse und Signalleitung laufen lassen. 
Die steigende Flanke sieht dagegen in Ordnung ist.

Habe mittlwerweile auch mein Parallella Board auf einen Kühlkörper 
montiert (die Kickstarter-Edition braucht normalerweise noch einen 
Lüfter). Gewinde schneiden ging problemlos, nachdem ich nach 3 
abgebrochenen Gewindeschndeidern mit meinen zwei linken Händen den Bogen 
raus hatte, wie man Gewinde schneidet :-)

http://parallella.org/forums/viewtopic.php?f=9&t=1634#p19469

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#231080

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2017-08-11 17:22 +0200
Message-ID<omkhrk$vh0$1@dont-email.me>
In reply to#231068
> Daher kommt also die Zacke, scheint ein Problem zu geben bei der DAC
> Ausgabe.

Glitch war früher nicht unüblich wenn sich MSB ändert. Wenn es störte
gab es (teuere) Hybrid-DACs  mit "deglitcher", d.h. Sample & Hold am 
Ausgang.
"Deglitcher" wäre der Suchbegriff bei Google. Aber man verbaut sowas 
heute nichtmehr, sondern achtet beim Kauf auf "glitchless DAC".

MfG  JRD

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#231082

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-08-11 18:47 +0200
Message-ID<omkn3e$slr$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#231080
On 08/11/2017 05:22 PM, Rafael Deliano wrote:
> Glitch war früher nicht unüblich wenn sich MSB ändert. Wenn es störte
> gab es (teuere) Hybrid-DACs  mit "deglitcher", d.h. Sample & Hold am
> Ausgang.
> "Deglitcher" wäre der Suchbegriff bei Google. Aber man verbaut sowas
> heute nichtmehr, sondern achtet beim Kauf auf "glitchless DAC".

Ja, ein Glitch könnte es sein, da ich den im bidirektionalen Modus 
betreibe und ich somit von 0x0000 nach 0xffff umschaltet beim fallenden 
Nulldurchgang. Merkwürdig nur, daß es in umgekehrter Richtung nicht 
sowas zu sehen gibt.

Der DAC ist aber ein DAC8718. Ich gehe davon aus, daß der kein Glitch 
hat, ist zumindest teuer genug. Ich bin ja kein Experte, aber kommt 
bestimmt vom Aufbau. So sieht das aktuell aus:

http://i.imgur.com/WF3owQs.jpg

Vorne in der Mitte das Breakout-Board mit den vielen Jumper-Wires ist 
der DAC, rechts ist ein Stück vom STM32F4 Discovery Board zu sehen, und 
links die Filterschaltung. Wundert mich, daß es überhaupt funktioniert :-)

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#231083

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2017-08-11 19:49 +0200
Message-ID<omkqen$s0t$1@dont-email.me>
In reply to#231082
> Ich gehe davon aus, daß der kein Glitch
> hat, ist zumindest teuer genug.

Das ist die Argumentation wenn meine Mutter
Weihnachtsgeschenke kauft: war teuer,
muß gut sein.

Gibt zwar "low glitch" im Datenblatt an.
Vgl. aber Bild 43 und Bild 44 dort:
"no glitch" ist eben nicht.
Andererseits gibt es wenig Anwendungen
in denen kleiner Glitch stört.

> bestimmt vom Aufbau

Wenn es nicht DAC intern ist,
ist es typisch digitale Ansteuerung.
   Ehedem war es oft LDAC fest auf
transparent legen und sich dann wundern
daß es klappert wenn Controller die
Latch lädt.

MfG  JRD

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#231084

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-08-11 20:24 +0200
Message-ID<omkso2$20a$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#231083
On 08/11/2017 07:49 PM, Rafael Deliano wrote:
> Wenn es nicht DAC intern ist,
> ist es typisch digitale Ansteuerung.
>   Ehedem war es oft LDAC fest auf
> transparent legen und sich dann wundern
> daß es klappert wenn Controller die
> Latch lädt.

LDAC habe ich eigentlich schon verwendet für das Update. Vielleicht 
sollte man da dann wirklich das Datenblatt befolgen und zwei 
Masseflächen für die Platine verwenden (die dann an genau einer Stelle 
verbunden sind), wie im Datenblatt beschrieben, statt was Jörg immer 
sagt nur eine Massefläche?

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#231085

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2017-08-11 20:29 +0200
Message-ID<omkt2i$3c5$1@gioia.aioe.org>
In reply to#231084
Am 11.08.2017 um 20:24 schrieb Frank Buss:

> LDAC habe ich eigentlich schon verwendet für das Update. Vielleicht
> sollte man da dann wirklich das Datenblatt befolgen und zwei
> Masseflächen für die Platine verwenden (die dann an genau einer Stelle
> verbunden sind), wie im Datenblatt beschrieben, statt was Jörg immer
> sagt nur eine Massefläche?

Kugelgrills und Brautöpfe haben halt nur eine Massefläche.


Gruß Dieter

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#231088

Fromhorejsi <wolfgang@horejsi.de>
Date2017-08-11 21:27 +0200
Message-ID<oml07j$d17$2@dont-email.me>
In reply to#231068
Am 11.08.2017 um 14:06 schrieb Frank Buss:

> Habe mittlwerweile auch mein Parallella Board auf einen Kühlkörper 
> montiert (die Kickstarter-Edition braucht normalerweise noch einen 
> Lüfter). Gewinde schneiden ging problemlos, nachdem ich nach 3 
> abgebrochenen Gewindeschndeidern mit meinen zwei linken Händen den Bogen 
> raus hatte, wie man Gewinde schneidet :-)

Mit einem Akkuschrauber geht es eigentlich am besten.


---
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#231090

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-08-11 22:23 +0200
Message-ID<oml3or$8ao$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#231088
On 08/11/2017 09:27 PM, horejsi wrote:
> Am 11.08.2017 um 14:06 schrieb Frank Buss:
>
>> Habe mittlwerweile auch mein Parallella Board auf einen Kühlkörper
>> montiert (die Kickstarter-Edition braucht normalerweise noch einen
>> Lüfter). Gewinde schneiden ging problemlos, nachdem ich nach 3
>> abgebrochenen Gewindeschndeidern mit meinen zwei linken Händen den
>> Bogen raus hatte, wie man Gewinde schneidet :-)
>
> Mit einem Akkuschrauber geht es eigentlich am besten.

Bricht das dann nicht noch schneller? Ich habe so einen 
Handgewindeschneider, wo man die Gewindeschneiderbohrer einspannen kann. 
Bei zuviel Widerstand immer wieder zurückdrehen, Späne entfernen, und 
wieder vor usw. War allerdings auch M3, bei größeren Durchmessern klingt 
ein Akkuschrauber nach einer guten Idee.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#231092

Fromhorejsi <wolfgang@horejsi.de>
Date2017-08-11 23:07 +0200
Message-ID<oml61r$v8$1@dont-email.me>
In reply to#231090
Am 11.08.2017 um 22:23 schrieb Frank Buss:
> On 08/11/2017 09:27 PM, horejsi wrote:
>> Am 11.08.2017 um 14:06 schrieb Frank Buss:
>>
>>> Habe mittlwerweile auch mein Parallella Board auf einen Kühlkörper
>>> montiert (die Kickstarter-Edition braucht normalerweise noch einen
>>> Lüfter). Gewinde schneiden ging problemlos, nachdem ich nach 3
>>> abgebrochenen Gewindeschndeidern mit meinen zwei linken Händen den
>>> Bogen raus hatte, wie man Gewinde schneidet :-)
>>
>> Mit einem Akkuschrauber geht es eigentlich am besten.
> 
> Bricht das dann nicht noch schneller? Ich habe so einen 
> Handgewindeschneider, wo man die Gewindeschneiderbohrer einspannen kann. 
> Bei zuviel Widerstand immer wieder zurückdrehen, Späne entfernen, und 
> wieder vor usw. War allerdings auch M3, bei größeren Durchmessern klingt 
> ein Akkuschrauber nach einer guten Idee.
> 

Mit fein einstellbarer Drehmomentbegrenzung geht das auch bei M3.

---
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#231093

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-08-11 23:11 +0200
Message-ID<oml6ir$aub$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#231092
On 08/11/2017 11:07 PM, horejsi wrote:
> Am 11.08.2017 um 22:23 schrieb Frank Buss:
>> On 08/11/2017 09:27 PM, horejsi wrote:
>>> Am 11.08.2017 um 14:06 schrieb Frank Buss:
>>>
>>>> Habe mittlwerweile auch mein Parallella Board auf einen Kühlkörper
>>>> montiert (die Kickstarter-Edition braucht normalerweise noch einen
>>>> Lüfter). Gewinde schneiden ging problemlos, nachdem ich nach 3
>>>> abgebrochenen Gewindeschndeidern mit meinen zwei linken Händen den
>>>> Bogen raus hatte, wie man Gewinde schneidet :-)
>>>
>>> Mit einem Akkuschrauber geht es eigentlich am besten.
>>
>> Bricht das dann nicht noch schneller? Ich habe so einen
>> Handgewindeschneider, wo man die Gewindeschneiderbohrer einspannen
>> kann. Bei zuviel Widerstand immer wieder zurückdrehen, Späne
>> entfernen, und wieder vor usw. War allerdings auch M3, bei größeren
>> Durchmessern klingt ein Akkuschrauber nach einer guten Idee.
>>
>
> Mit fein einstellbarer Drehmomentbegrenzung geht das auch bei M3.

Habe nur so einen Bosch Billigschrauber, der aber sonst gut geht: 
Stärker auf den Knopf drücken gleich schneller drehen, sonst kann man 
nur noch vorwärts/rückwärts per mechanischem Riegel einstellen. 
Drehmomentbegrenzung klingt teuer.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#231100

Fromhorejsi <wolfgang@horejsi.de>
Date2017-08-12 06:28 +0200
Message-ID<omlvsn$nu$1@dont-email.me>
In reply to#231093
Am 11.08.2017 um 23:11 schrieb Frank Buss:
>
>>> Bricht das dann nicht noch schneller? Ich habe so einen
>>> Handgewindeschneider, wo man die Gewindeschneiderbohrer einspannen
>>> kann. Bei zuviel Widerstand immer wieder zurückdrehen, Späne
>>> entfernen, und wieder vor usw. War allerdings auch M3, bei größeren
>>> Durchmessern klingt ein Akkuschrauber nach einer guten Idee.
>>>
>>
>> Mit fein einstellbarer Drehmomentbegrenzung geht das auch bei M3.
> 
> Habe nur so einen Bosch Billigschrauber, der aber sonst gut geht: 
> Stärker auf den Knopf drücken gleich schneller drehen, sonst kann man 
> nur noch vorwärts/rückwärts per mechanischem Riegel einstellen. 
> Drehmomentbegrenzung klingt teuer.
> 

Eigentlich hat das doch fast jeder Baumarktschrauber: Ein Einstellring 
hinter dem Futter, beschriftet mit Zahlen und einem Bohrsymbol.

---
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#231101

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-08-12 06:37 +0200
Message-ID<omm0mb$lb$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#231100
On 08/12/2017 06:28 AM, horejsi wrote:
> Am 11.08.2017 um 23:11 schrieb Frank Buss:
>>
>>>> Bricht das dann nicht noch schneller? Ich habe so einen
>>>> Handgewindeschneider, wo man die Gewindeschneiderbohrer einspannen
>>>> kann. Bei zuviel Widerstand immer wieder zurückdrehen, Späne
>>>> entfernen, und wieder vor usw. War allerdings auch M3, bei größeren
>>>> Durchmessern klingt ein Akkuschrauber nach einer guten Idee.
>>>>
>>>
>>> Mit fein einstellbarer Drehmomentbegrenzung geht das auch bei M3.
>>
>> Habe nur so einen Bosch Billigschrauber, der aber sonst gut geht:
>> Stärker auf den Knopf drücken gleich schneller drehen, sonst kann man
>> nur noch vorwärts/rückwärts per mechanischem Riegel einstellen.
>> Drehmomentbegrenzung klingt teuer.
>>
>
> Eigentlich hat das doch fast jeder Baumarktschrauber: Ein Einstellring
> hinter dem Futter, beschriftet mit Zahlen und einem Bohrsymbol.

Tatsächlich, hatte ich bisher noch nie gesehen, funktioniert. Ich sollte 
vielleicht doch mal die Anleitungen lesen, danke.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#231115

FromBernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de>
Date2017-08-12 18:27 +0200
Message-ID<ev8oitFabasU1@mid.individual.net>
In reply to#231090
Am 11.08.2017 um 22:23 schrieb Frank Buss:

> Bricht das dann nicht noch schneller? Ich habe so einen 
> Handgewindeschneider, wo man die Gewindeschneiderbohrer einspannen kann. 

Das Problem ist oft das Verkanten. Sowohl beim Handschneiden als auch 
mit dem Akkuschrauber. Schneidöl ist immer empfehlenswert.

> Bei zuviel Widerstand immer wieder zurückdrehen, Späne entfernen, und 
> wieder vor usw. War allerdings auch M3, bei größeren Durchmessern klingt 
> ein Akkuschrauber nach einer guten Idee.

Bei M12 wird man mit dem Akkuschrauber nicht weit kommen :-)
Aber Späne entfernen muß normalerweise nicht sein, Etwa 1/4 Umdrehung 
rückwärts um den Span zu brechen ist sinnvoll.

Bernd

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#231138

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-08-13 23:14 +0200
Message-ID<omqf80$ifm$1@dont-email.me>
In reply to#231090
Frank Buss schrieb:
> On 08/11/2017 09:27 PM, horejsi wrote:

[Gewindeschneiden in Alu]
>>
>> Mit einem Akkuschrauber geht es eigentlich am besten.
>
> Bricht das dann nicht noch schneller? Ich habe so einen Handgewindeschneider,
 > wo man die Gewindeschneiderbohrer einspannen kann. Bei zuviel Widerstand immer
 >  wieder zurückdrehen, Späne entfernen, und
> wieder vor usw. War allerdings auch M3, bei größeren Durchmessern klingt ein Akkuschrauber nach einer guten Idee.

Bei M3 ist Akkuschrauber riskant. Mit Übung und Gefühl kann es besser
sein, wenn man einen Verlängerer in den Schrauber einspannt. Der
Hebelarm wird dann leider noch länger, aber so ein bisschen Spiel
hat der dann eben schon. Muss man halt mit der Hand irgendwie
abstützen.
Alu: Andere schrieben schon: Nie trocken schneiden. Notfalls geht
auch WD40 oder dergleichen zum nicht-festfressen. Früher habe ich
konsequent Tapmatic für Alu genommen, das ist aber auch nur
verdünntes Ricinusöl. Für Hochvakuumbauteile nehme man besser
nur Alkohol (z.B. zollfreien unvergällten Monopolsprit:-]).
Für Alu geeignet sind Gewindebohrer für Alu. Klingt trivial, eigentlich...
Ich verwende solche mit nur jedem zweiten Gewindegang und prinzipiell
für Durchgangslöcher. Diese Bohrere stossen das ausgeschnittene
Gewinde als zusammenhängende Spirale nach vorn aus, was naturgemäss
nur bei Durchgangslöchern gut ausgeht.
Spätestens ab M5 nehme ich dann die Säulenbohrmaschine mit automatischem
Rückwärtsgang.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#231142

FromBernd Laengerich <bernd.laengerich@web.de>
Date2017-08-14 00:10 +0200
Message-ID<evc13hF2pe3U1@mid.individual.net>
In reply to#231138
Am 13.08.2017 um 23:14 schrieb Rolf Bombach:

> Für Alu geeignet sind Gewindebohrer für Alu. Klingt trivial, eigentlich...

Noch besser für Alu sind Gewindeformer, aber die möchte Frank sich 
vermutlich nicht leisten :-)

Bernd

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#231147

FromFalk Dµebbert <falk@duebbert.com>
Date2017-08-14 11:10 +0200
Message-ID<omrpep$557$1@news.albasani.net>
In reply to#231142
Am 14.08.17 um 00:10 schrieb Bernd Laengerich:
> 
>> Für Alu geeignet sind Gewindebohrer für Alu. Klingt trivial, 
>> eigentlich...
> 
> Noch besser für Alu sind Gewindeformer, aber die möchte Frank sich 
> vermutlich nicht leisten :-)

Ich musste kürzlich 34 8er-Feingewinde in Alu mit der Fräse (wegen 
Koordinatentisch) ausbohren, neuschneiden, buchsen und, damit die 
Dichtung hält, Hülsen einpressen und das ganze am Ende wieder planfräsen 
(lassen).

Den falschen Gewindeschneider zu nehmen, kann durchaus Arbeit machen.

[Der nächste Wagen wird was mit Elektromotor oder zumindest 2 Zylinder 
weniger oder wieder einer, wo man die Blöcke für einen Appel und ein Ei...]

Falk D.

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