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Groups > de.sci.electronics > #217090 > unrolled thread
| Started by | Tim Franke <tim_franke@gmx.de> |
|---|---|
| First post | 2016-11-20 12:23 +0100 |
| Last post | 2016-11-21 01:58 +0100 |
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Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Tim Franke <tim_franke@gmx.de> - 2016-11-20 12:23 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2016-11-20 12:33 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Tim Franke <tim_franke@gmx.de> - 2016-11-20 12:41 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Christian Karsten <Chris@ist.invalid> - 2016-11-20 16:29 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Tim Franke <tim_franke@gmx.de> - 2016-11-20 16:31 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Christian Karsten <Chris@ist.invalid> - 2016-11-20 16:50 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> - 2016-11-20 17:10 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-11-20 19:34 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-11-21 01:15 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2016-11-22 10:36 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Tim Franke <tim_franke@gmx.de> - 2016-11-20 17:50 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2016-11-20 18:24 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Bernd Nebendahl <Bernd_Nebendahl@web.de> - 2016-11-21 07:15 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2016-11-21 01:19 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-11-21 20:26 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2016-11-21 23:54 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-11-20 22:43 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-11-21 01:06 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-11-21 20:25 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-11-20 12:50 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Tim Franke <tim_franke@gmx.de> - 2016-11-20 15:06 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Michael Bäuerle <michael.baeuerle@gmx.net> - 2016-11-20 14:49 +0000
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Tim Franke <tim_franke@gmx.de> - 2016-11-20 16:21 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-11-20 17:36 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Tim Franke <tim_franke@gmx.de> - 2016-11-20 17:47 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-11-20 17:57 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2016-11-20 18:16 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-11-20 18:53 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-11-21 01:55 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-11-21 01:33 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Tim Franke <tim_franke@gmx.de> - 2016-11-21 20:05 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-11-21 20:15 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-11-21 20:18 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2016-11-21 09:20 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-11-21 11:34 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2016-11-21 23:42 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> - 2016-11-20 19:44 +0100
Re: Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-11-21 11:26 +0000
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-11-21 20:22 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2016-11-20 22:59 +0100
Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-11-21 01:58 +0100
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| From | Tim Franke <tim_franke@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 12:23 +0100 |
| Subject | Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel |
| Message-ID | <e9dfd1F4roiU1@mid.individual.net> |
Hallo, als Anfänger experimentiere ich gerade mit einfachen Schaltungen an einem Raspberry Pi. Wie zu erwarten stoße ich schnell an Erklärungsgrenzen. Folgendes Problem liegt vor. Ich habe eine einfache Schaltung mit einem Vibrationssensor aufgebaut. Dieser hat drei Pins. 5V und GND sind mit den entspechenden Gegenstücken am Pi verbunden. Der dritte Pin ist DIGITAL OUT, der auf HIGH springt, wenn eine Vibration erkannt wird, ansonsten immer auf LOW. Am digitalen Eingang des Pi habe ich den internen PullDown-Widerstand aktiviert. Mit ca. 20cm Jumperwire klappt alles auch so wie erwartet. Ersetzte ich nun die Verbindung zum digitalen Eingang am Pi durch ein ca. 10m langes Kabel sieht der Eingang ohne Zutun des Sensors in unregelmäßigen Abständen ein HIGH-Signal und gaukelt so ein Auslösen des Sensors vor. Auch ein gleichzeitiges Verbinden der Leitung über einen 100 Ohm Wiederstand mit GND hat die Häufigkeit der Fehlalarme zwar verringert, jedoch nicht komplett unterbunden. Der Fachmann fasst sich wahrscheinlich gerade an den Kopf, aber leider hört mein Wissen hier auf. 1. Kann jemand eine kurze Erläuterung des Phänomens geben? 2. Kann ich durch zusätzliches Einbringen von Bauelementen diese "Störungen" eliminieren, so dass wieder nur der digitale Ausgang des Sensors aktiv wird? Gruss, Tim
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| From | Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 12:33 +0100 |
| Message-ID | <1f233cpft4uk0d5ter35vr9l6okhanbdd4@4ax.com> |
| In reply to | #217090 |
On Sun, 20 Nov 2016 12:23:05 +0100, Tim Franke <tim_franke@gmx.de> wrote: >Hallo, > >als Anfänger experimentiere ich gerade mit einfachen Schaltungen an >einem Raspberry Pi. Wie zu erwarten stoße ich schnell an >Erklärungsgrenzen. Folgendes Problem liegt vor. > >Ich habe eine einfache Schaltung mit einem Vibrationssensor aufgebaut. >Dieser hat drei Pins. 5V und GND sind mit den entspechenden Gegenstücken >am Pi verbunden. Der dritte Pin ist DIGITAL OUT, der auf HIGH springt, >wenn eine Vibration erkannt wird, ansonsten immer auf LOW. >Am digitalen Eingang des Pi habe ich den internen PullDown-Widerstand >aktiviert. Mit ca. 20cm Jumperwire klappt alles auch so wie erwartet. >Ersetzte ich nun die Verbindung zum digitalen Eingang am Pi durch ein >ca. 10m langes Kabel sieht der Eingang ohne Zutun des Sensors in >unregelmäßigen Abständen ein HIGH-Signal und gaukelt so ein Auslösen des >Sensors vor. Auch ein gleichzeitiges Verbinden der Leitung über einen >100 Ohm Wiederstand mit GND hat die Häufigkeit der Fehlalarme zwar >verringert, jedoch nicht komplett unterbunden. > >Der Fachmann fasst sich wahrscheinlich gerade an den Kopf, aber leider >hört mein Wissen hier auf. > >1. Kann jemand eine kurze Erläuterung des Phänomens geben? >2. Kann ich durch zusätzliches Einbringen von Bauelementen diese >"Störungen" eliminieren, so dass wieder nur der digitale Ausgang des >Sensors aktiv wird? > >Gruss, >Tim Was für ein "Kabel"? w.
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| From | Tim Franke <tim_franke@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 12:41 +0100 |
| Message-ID | <e9dgeqF52tfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #217092 |
Am 20.11.2016 um 12:33 schrieb Helmut Wabnig: > Was für ein "Kabel"? Das sind einzelne Adern aus einem Flachbandkabel. Litzendurchmesser ca. 0.4mm. Mit Isolierung ca. 1mm. Gruss Tim
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| From | Christian Karsten <Chris@ist.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 16:29 +0100 |
| Message-ID | <o0sffv$ffm$1@solani.org> |
| In reply to | #217093 |
Am 20.11.2016 um 12:41 schrieb Tim Franke: > Das sind einzelne Adern aus einem Flachbandkabel. > Litzendurchmesser ca. 0.4mm. > Mit Isolierung ca. 1mm. Du hast eine Antenne gebaut die eben halt Störungen aus der Umwelt einfängt. Nimm als Workarrund ein Koaxialkabel, das fängt weniger ein. Grundsätzlich solltest Du aber die Schaltung verändern, lange Leitungen direkt am IO Port geht, wenn es verlässlich sein soll, einfach nicht. Grüße, Christian
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| From | Tim Franke <tim_franke@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 16:31 +0100 |
| Message-ID | <e9dtudF8bfjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #217105 |
Am 20.11.2016 um 16:29 schrieb Christian Karsten: > Grundsätzlich solltest Du aber die Schaltung verändern, lange Leitungen > direkt am IO Port geht, wenn es verlässlich sein soll, einfach nicht. Mache ich gern. Ich will eine Erschütterung in ca. 40m Entfernung zeitlich detektieren. Da war meine erste Idee, den Sensor mit einem 40m langen Kabel an die Pi zu koppeln. Was wäre denn eine gute Alternative? Gruss, Tim
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| From | Christian Karsten <Chris@ist.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 16:50 +0100 |
| Message-ID | <o0sgno$gf2$1@solani.org> |
| In reply to | #217106 |
Am 20.11.2016 um 16:31 schrieb Tim Franke: > Mache ich gern. > Ich will eine Erschütterung in ca. 40m Entfernung zeitlich detektieren. > Da war meine erste Idee, den Sensor mit einem 40m langen Kabel an die Pi > zu koppeln. > Was wäre denn eine gute Alternative? Letztendlich kannst nur Du dir das Beantworten. Nur Du kennst Die Randbedingungen Die Du einhalten musst. Von WLAN mit z.B. ESP2866 bis Draht ist halt alles möglich. Wenn Du bei Draht bleibst, Du musst halt dafür sorgen das Störungen sich nicht auswirken. Im einfachsten Fall filterst Du einfach das Signal über eine RC Kombination , wenn dein RPi eine Flanke sehen will ist das natürlich blöd, dann musst Du noch einen Schmitt-Trigger dahinter hängen. Ansonsten Google mal nach differenzieller Übertragung oder Stromschleife, oder schau Dir bei RS232/422/485 was ab. Allen Lösungen werden aber eins gemeinsam haben, Du braucht mehr Bauteile. Grüße, Christian
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| From | Axel Berger <Axel_Berger@B.Maus.De> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 17:10 +0100 |
| Subject | Re: Verständnisproblem: Signalverfälschung über lange Kabel |
| Message-ID | <5831CADA.DD88336C@B.Maus.De> |
| In reply to | #217107 |
Christian Karsten wrote: > Im einfachsten Fall filterst Du einfach das Signal > über eine RC Kombination Das allereinfachste hast Du vergessen: Verdrillter Draht hilft schon eine Menge. Axel -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 19:34 +0100 |
| Message-ID | <o0sqap$o3k$1@dont-email.me> |
| In reply to | #217108 |
Axel Berger schrieb: > Christian Karsten wrote: >> Im einfachsten Fall filterst Du einfach das Signal >> über eine RC Kombination > > Das allereinfachste hast Du vergessen: Verdrillter Draht hilft schon > eine Menge. Nur gegen magnetische Einwirkung. Ansonsten kommt man kaum um Abschirmung rum. Oder Flachbandkabel zusammen lassen und Signal zwischen zwei Ground "einklemmen", so als Mindestmassnahme. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-21 01:15 +0100 |
| Message-ID | <e9evbcFgdmiU6@mid.individual.net> |
| In reply to | #217121 |
Rolf Bombach schrieb: > Axel Berger schrieb: >> Christian Karsten wrote: >>> Im einfachsten Fall filterst Du einfach das Signal >>> über eine RC Kombination >> >> Das allereinfachste hast Du vergessen: Verdrillter Draht hilft schon >> eine Menge. > > Nur gegen magnetische Einwirkung. Ansonsten kommt man kaum um > Abschirmung rum. Dann kann aber die Abschirmung ein Signal induktiv auffangen, das dann über den abgeschirmten Innenleiter zurückkommt. Deshalb würde ich auch für twisted-pair plädieren. Ganz abgesehen davon, daß abgeschirmte Leitungen gerne zu Masseschleifen zusammengeschaltet werden... DoDi
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| From | Peter Thoms <dl6lat@darc.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-22 10:36 +0100 |
| Message-ID | <o113i0$drt$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #217121 |
Am 20.11.2016 um 19:34 schrieb Rolf Bombach: > > Nur gegen magnetische Einwirkung. Ansonsten kommt man kaum um > Abschirmung rum. Oder Flachbandkabel zusammen lassen und Signal > zwischen zwei Ground "einklemmen", so als Mindestmassnahme. Hallo, meinst du, bei niedrigen 120Ohm für eine Leitung? peter
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| From | Tim Franke <tim_franke@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 17:50 +0100 |
| Message-ID | <e9e2icF9f3tU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #217107 |
Ich könnte den Vibrationssensor auch lokal an einen Arduino hängen. Dann wäre zwar immer noch ein langes Kabel im Spiel. Aber nicht mehr das Kabel, um Digital Out zu übertragen, sondern das USB-Kabel zwsichen Arduino und Pi. Oder ist das technisch auch nicht durchführbar? Gruss Tim
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| From | Christian Zietz <newsgroup.1001@chz.xyz> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 18:24 +0100 |
| Message-ID | <e9e4ikFa18kU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #217111 |
Tim Franke schrieb: > Aber nicht mehr das Kabel, um Digital Out zu übertragen, sondern > das USB-Kabel zwsichen Arduino und Pi. > Oder ist das technisch auch nicht durchführbar? USB über 10 Meter wird -- wenn überhaupt -- auch nicht sonderlich stabil funktionieren. Das offizielle Limit ist bei 5 m. Christian -- Christian Zietz - CHZ-Soft - czietz (at) gmx.net WWW: http://www.chzsoft.de/ PGP/GnuPG-Key-ID: 0x52CB97F66DA025CA / 0x6DA025CA
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| From | Bernd Nebendahl <Bernd_Nebendahl@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-21 07:15 +0100 |
| Message-ID | <o0u3dr$biq$2@news.albasani.net> |
| In reply to | #217115 |
Am 2016-11-20 um 18:24 schrieb Christian Zietz: > Tim Franke schrieb: > >> Aber nicht mehr das Kabel, um Digital Out zu übertragen, sondern >> das USB-Kabel zwsichen Arduino und Pi. >> Oder ist das technisch auch nicht durchführbar? > > USB über 10 Meter wird -- wenn überhaupt -- auch nicht sonderlich stabil > funktionieren. Das offizielle Limit ist bei 5 m. > > Christian > Es gibt USB Repeater. Gesamtlänge USB ist auf mehr als 5m begrenzt (30m? kann man mit google finden, habe den konkreten Wert vergessen). Bernd USB Repeater = USB Hub mit nur einem Ausgang :-) (kann über USB versorgt werden)
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-21 01:19 +0100 |
| Message-ID | <DqIEQ5LyrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #217111 |
tim_franke@gmx.de (Tim Franke) am 20.11.16 um 17:50: > Ich könnte den Vibrationssensor auch lokal an einen Arduino hängen. > Dann wäre zwar immer noch ein langes Kabel im Spiel. > Aber nicht mehr das Kabel, um Digital Out zu übertragen, sondern > das USB-Kabel zwsichen Arduino und Pi. > Oder ist das technisch auch nicht durchführbar? 40m USB ist ziemlich ambitioniert. Wenn dir ein Feldbus für diese Einzelanwendung - zu recht - zu aufwendig ist, halte ich die schon vorgeschlagene Stromschleife für die sinnvollste Lösung, um mit billigem Kabel und auch sonst geringem Aufwand eine störsichere Verbindung zu stricken. Nachteil ist latürnich der hohe Stromverbrauch, der einen u.U. angedachten Batteriebetrieb eher nicht zuläßt. Rainer -- Frag nicht - gib mir ein Schnitzel!
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-11-21 20:26 +0100 |
| Message-ID | <o0vhot$kun$3@dont-email.me> |
| In reply to | #217146 |
Rainer Knaepper schrieb: > tim_franke@gmx.de (Tim Franke) am 20.11.16 um 17:50: >> Ich könnte den Vibrationssensor auch lokal an einen Arduino hängen. >> Dann wäre zwar immer noch ein langes Kabel im Spiel. >> Aber nicht mehr das Kabel, um Digital Out zu übertragen, sondern >> das USB-Kabel zwsichen Arduino und Pi. >> Oder ist das technisch auch nicht durchführbar? > > 40m USB ist ziemlich ambitioniert. > > Wenn dir ein Feldbus für diese Einzelanwendung - zu recht - zu > aufwendig ist, halte ich die schon vorgeschlagene Stromschleife für > die sinnvollste Lösung, um mit billigem Kabel und auch sonst geringem > Aufwand eine störsichere Verbindung zu stricken. Nachteil ist > latürnich der hohe Stromverbrauch, der einen u.U. angedachten > Batteriebetrieb eher nicht zuläßt. Um die USB-Idee weiterzuspinnen. Ich weiss jetzt nicht genau, was der Sensor wie schnell übertragen soll. Eventuell könnte man senderseitig tatsächlich ein Protokoll oder auch nur eine Kennfrequenz senden. Das wär dann auch digital leicht filterbar. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> |
|---|---|
| Date | 2016-11-21 23:54 +0100 |
| Message-ID | <DqIGw8QDrLB@smial.prima.de> |
| In reply to | #217182 |
rolfnospambombach@invalid.invalid (Rolf Bombach) am 21.11.16: > Rainer Knaepper schrieb: >> tim_franke@gmx.de (Tim Franke) am 20.11.16 um 17:50: >>> Ich könnte den Vibrationssensor auch lokal an einen Arduino >>> hängen. Dann wäre zwar immer noch ein langes Kabel im Spiel. >>> Aber nicht mehr das Kabel, um Digital Out zu übertragen, sondern >>> das USB-Kabel zwsichen Arduino und Pi. >>> Oder ist das technisch auch nicht durchführbar? >> >> 40m USB ist ziemlich ambitioniert. >> >> Wenn dir ein Feldbus für diese Einzelanwendung - zu recht - zu >> aufwendig ist, halte ich die schon vorgeschlagene Stromschleife >> für die sinnvollste Lösung, um mit billigem Kabel und auch sonst >> geringem Aufwand eine störsichere Verbindung zu stricken. Nachteil >> ist latürnich der hohe Stromverbrauch, der einen u.U. angedachten >> Batteriebetrieb eher nicht zuläßt. > Um die USB-Idee weiterzuspinnen. Ich weiss jetzt nicht genau, was > der Sensor wie schnell übertragen soll. Eventuell könnte man > senderseitig tatsächlich ein Protokoll oder auch nur eine > Kennfrequenz senden. Das wär dann auch digital leicht filterbar. FSK mit (7)555!!!!elf ;-) Am PI dann einen Bandpass, der (Netz-)Brummen und HF unterdrückt. Und Software. Wobei ich den Aufwand dafür nicht abschätzen kann. Rainer -- Political Correctness = Faschismus auf der Seite der "Guten". (Peter Becker in de.soc.familie.kinder)
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-11-20 22:43 +0100 |
| Message-ID | <o0t5dq$q0o$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #217105 |
On 20.11.16 16.29, Christian Karsten wrote:
> Grundsätzlich solltest Du aber die Schaltung verändern, lange Leitungen
> direkt am IO Port geht, wenn es verlässlich sein soll, einfach nicht.
Käse. Solange man nicht mit höheren Frequenzen drüber muss, geht das
ganz hervorragend.
Plan A:
Ein RC-Glied am Eingang des Pi.
Kabel ---RRR---*--- GPIO
Trigger |
CCC
CCC
|
Kabel ---------*--- GND
GND
Dessen Zeitkonstante wird so bemessen, dass sie nur mehr wirklich
relevante Signale durch lässt. Beispielsweise 10k Ohm und 100nF, dann
ist Funkstille. (Gibt zwei drei Millisekunden Delay.)
Plan B:
So ein Tiefpassfilter kann man natürlich genauso gut in Software
realisieren. Im einfachsten Fall mit einem Moving-Average-Filter.
Da es nur digital ist, ist dessen einfachste Implementierung schlicht
ein Timer, für dessen Dauer das Signal aktiv bleiben muss, um das
Ereignis zu triggern. Also beispielsweise schaltet man erst, wenn der
Eingang auf High geht und dort für mindestens 2 ms auch bleibt.
In der etwas luxuriöseren Variante nimmt man den Mittelwert von 2ms
Eingangssignal. Und erst wenn der > 0,5 ist, schaltet man. Das ist dann
ein echtes Moving-Average-Filter.
Btw. für die Implementierung muss man nicht jedes mal tausend Werte
addieren. Es genügt sich die letzten 2 ms zu merken und jeweils den
ältesten Wert in der gemerkten Liste abzuziehen und einen neuen Wert
drauf zu addieren. Der neue Wert ersetzt dann den ältesten in dem
Ringpuffer mit den gemerkten Werten. Da man es nur mit den Werten 0 und
1 zu tun hat, reicht Integer-Arithmetik und ein Bit-Vektor mit den
letzten Werten.
Wo man wirklich aufpassen muss, ist mit Ausgleichsströmen in der
Masseleitung. Der Sensor sollte also auf alle Fälle keine andere
elektrische Verbindung zur Außenwelt haben, als dieses eine Kabel zum
Pi. Also im besonderen keine Erdung oder lokale Masseverbindung zu
irgendetwas. Den Dreck wird man so schnell nicht wieder los, und der
kann manchmal sogar die Komponenten zerstören.
Btw. das mit den 5V an den GPIOs ist beim Pi wirklich ein Problem. Ab
ca. 4V fließt da richtig Strom in den GPIO-Port des Pi rein. Wohl dem,
der einen TTL-Ausgang erwischt hat, wo oberhalb von 4V kaum noch Strom
kommt.
Mehr als 3,8V sind definitiv nicht erlaubt. Ein zusätzlicher Widerstand
bei Plan A löst das Problem:
Kabel ---RRR---*-------*--- GPIO
Trigger | |
CCC R
CCC R
| |
Kabel ---------*-------*--- GND
GND
Der pull-down Widerstand muss ungefähr doppelt so groß sein, wie der
Längswiderstand.
Jetzt kann man natürlich Trick 17 nehmen, und den internen Pull-Down des
Pi aktivieren. Der hat so um die 20kOhm - kommt also mit obiger
Dimensionierung ganz gut hin.
Marcel
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2016-11-21 01:06 +0100 |
| Message-ID | <e9evbaFgdmiU5@mid.individual.net> |
| In reply to | #217093 |
Tim Franke schrieb: > Am 20.11.2016 um 12:33 schrieb Helmut Wabnig: > >> Was für ein "Kabel"? > > Das sind einzelne Adern aus einem Flachbandkabel. Für den Anfang ganz gut, verdrilltes Kabel (twisted-pair) wäre noch besser. Wenn das nicht funktioniert, hilft auch abgeschirmtes Kabel nicht mehr. DoDi
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-11-21 20:25 +0100 |
| Message-ID | <o0vhlm$kun$2@dont-email.me> |
| In reply to | #217137 |
Hans-Peter Diettrich schrieb: > Tim Franke schrieb: >> Am 20.11.2016 um 12:33 schrieb Helmut Wabnig: >> >>> Was für ein "Kabel"? >> >> Das sind einzelne Adern aus einem Flachbandkabel. > > Für den Anfang ganz gut, verdrilltes Kabel (twisted-pair) wäre noch besser. Wenn das nicht funktioniert, hilft auch abgeschirmtes Kabel nicht mehr. Solange nicht differentiell/symmetrisch übertragen wird, tut auch twisted pair die elektrische (kapazitive) Einstreuung nicht viel mehr als halbieren. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
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| Date | 2016-11-20 12:50 +0100 |
| Message-ID | <h8f8gd-al4.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #217090 |
Tim Franke <tim_franke@gmx.de> wrote: >Dieser hat drei Pins. 5V und GND sind mit den entspechenden Gegenstücken >am Pi verbunden. Der dritte Pin ist DIGITAL OUT, der auf HIGH springt, >wenn eine Vibration erkannt wird, ansonsten immer auf LOW. Kann der PI denn 5V an einem Eingang? Haette ich jetzt nicht gedacht. Das solltest du nochmal pruefen. >Sensors vor. Auch ein gleichzeitiges Verbinden der Leitung über einen >100 Ohm Wiederstand mit GND hat die Häufigkeit der Fehlalarme zwar >verringert, jedoch nicht komplett unterbunden. HM..bei 100R wundert mich das. Falls dein Sensor sowas ueberhaubt noch treiben kann, dann sollte das ausreichende niederohmig sein. Du koenntest zusaetzlich noch einen 100nF Kondensator dran machen. Ausserdem solltest du vielleicht auch noch einen Kondensator an der Versorungsspannung unmittelbar an deinen Sensor machen. >1. Kann jemand eine kurze Erläuterung des Phänomens geben? Du empfaengst gerade WDR2 auf deiner Antenne. >2. Kann ich durch zusätzliches Einbringen von Bauelementen diese >"Störungen" eliminieren, so dass wieder nur der digitale Ausgang des >Sensors aktiv wird? Klar, durch einbringung an den richtigen Stellen sollte das moeglich sein. :) Olaf
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