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Groups > de.sci.electronics > #210590 > unrolled thread
| Started by | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| First post | 2016-07-03 09:39 +0200 |
| Last post | 2016-07-05 18:57 +0200 |
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OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-03 09:39 +0200
Re: OT: Gummiteil Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-07-03 10:27 +0200
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-03 21:00 +0200
Re: OT: Gummiteil Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-07-03 11:27 +0200
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-03 21:07 +0200
Re: OT: Gummiteil Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-07-04 23:55 +0200
Re: OT: Gummiteil Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2016-07-05 08:29 +0200
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-05 19:05 +0200
Re: OT: Gummiteil Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2016-07-05 21:44 +0200
Re: OT: Gummiteil Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-07-05 12:35 +0200
Re: OT: Gummiteil Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-07-03 12:49 +0200
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-03 21:12 +0200
Re: OT: Gummiteil Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-07-04 09:54 +0200
Re: OT: Gummiteil Michael Schwingen <news-1457978346@discworld.dascon.de> - 2016-07-03 18:54 +0000
Re: OT: Gummiteil Jan Conrads <janconrads@gmx.de> - 2016-07-04 00:49 +0200
Re: OT: Gummiteil Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-07-04 19:47 +0200
Re: OT: Gummiteil Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-07-05 11:48 +0000
Re: OT: Gummiteil Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-07-04 13:03 +0200
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-04 19:14 +0200
Re: OT: Gummiteil Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2016-07-05 07:09 +0200
Re: OT: Gummiteil Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-07-05 07:59 +0200
Re: OT: Gummiteil Michael Welle <mwe012008@gmx.net> - 2016-07-05 08:41 +0200
Re: OT: Gummiteil Stefan <df9bi@arcor.de> - 2016-07-05 09:32 +0200
Re: OT: Gummiteil Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-07-04 06:43 +0000
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-04 19:09 +0200
Re: OT: Gummiteil Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2016-07-05 11:45 +0000
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-05 18:59 +0200
Re: OT: Gummiteil Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2016-07-05 22:58 +0200
Re: OT: Gummiteil Thorsten Just <newsgroups@thojumail.de> - 2016-07-05 16:51 +0200
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-04 18:48 +0200
Re: OT: Gummiteil Chris Jones <lugnut808@spam.yahoo.com> - 2016-07-04 22:17 +1000
Re: OT: Gummiteil Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2016-07-05 01:19 +0200
Re: OT: Gummiteil FrankReutter@gmx.de (Frank Reutter) - 2016-07-05 10:43 +0200
Re: OT: Gummiteil Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2016-07-05 18:57 +0200
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 09:39 +0200 |
| Subject | OT: Gummiteil |
| Message-ID | <nlafep$tuc$1@dont-email.me> |
Welche Möglichkeiten gibt es ein kompliziertes Gummiteil als Prototyp herzustellen ? http://www.embeddedFORTH.de/temp/Gummi.pdf Das Teil soll einen runden Stift mittig zentrieren, darf also nicht zu weich sein. Stift muß durch den unteren Schlitz gepresst werden. Material ca. schwarzer Moosgummi. Ich würde vermuten daß es in Serie gangbar ist sowas aus der Metallform zu ziehen. Problem ist billiges Muster. * Schneiden von Moosgummiblöcken bei Zimmertemperatur habe ich schonmal bei simplen Formen ( Quader ) mit Rasierklinge gemacht: war mies. Wird auch nicht wesentlich besser wenn man Rasierklinge erhitzt. * Vorschlag von Kollegen war auf <0°C kühlen dann könnte es fest genug sein daß man es konventionell bearbeiten kann. Meine Erfahrungen mit gefrorenem ABS ( Schlagtests ) war allerdings daß es glasartig wird und bei Belastung zerplatzt. Kann natürlich hier sein, daß die Reibung des Werkzeugs es lokal ohnehin erhitzt. * DIY / Makers of yesteryear hatten auch schon Verfahren: "How to Cast small Metal and rubber parts" https://www.amazon.de/Cast-Small-Metal-Rubber-Parts/dp/0830604146 https://www.youtube.com/watch?v=Q34R0l6-08c Liest sich gut, beschränkt sich aber auf Devcon "Flexane 80 Liquid" Polyurethan http://www.itw-devcon.co.uk/index.php?/ger_devcon_mro/flexible_urethane_maintenance_and_repair_systems/devcon_flexane_60_80_94/ Typ 80 gäbs für 60 EUR den Kübel bei amazon.de Man ist da also in der Härte wohl fix. Und muß Formen machen. Das könnten 3D gedruckte PLA Teile / verlorene Form sein. * Gummi 3D gedruckt vom Diensleister haben wir gerade mit anderen Teilen durch: waren billig, sind schwabbelig. Man könnte da wohl noch ein paar teuerere Varianten probieren. Habe aber die Befürchtung daß durch den Schichtaufbau die Festigkeit für dieses Teil am Ende ohnehin nicht reicht. * Laser ? D.h. man sucht sich Moosgummi passender Härte und brennt den dann. Bei dünnen ABS-Platten ( 1mm ) war das problemlos, sehr saubere Schnittkanten. Bei einem dicken 3cm Teil bräuchte man aber Laserstrahl a la Bleistift, nicht Fokussierung auf einen Punkt. 3D-Drucker und Laser hätten den Vorteil daß man Vorserie machen kann kann bis man Geld in Werkzeug(e) versenkt. Laser hat den Vorteil daß man mit seriennahem Material arbeiten kann. Hat jemand schonmal mit Gummi bei ähnlichem Problem rumgetan bzw. gibt es weitere Lösungsmöglichkeiten ? MfG JRD
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 10:27 +0200 |
| Message-ID | <bsum4d-m53.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #210590 |
Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> wrote: >* Gummi 3D gedruckt vom Diensleister haben wir gerade > mit anderen Teilen durch: waren billig, sind schwabbelig. > Man könnte da wohl noch ein paar teuerere Varianten > probieren. Habe aber die Befürchtung daß durch > den Schichtaufbau die Festigkeit für dieses > Teil am Ende ohnehin nicht reicht. Auf der letzten Makerfair in Hannover war eine Firma die ein Gummiartiges Filament verkauft. Als Beispiel hatten sie Reifen fuer Modellautos gedruckt. Die haben bei mir durchaus einen benutzbaren Eindruck hinterlassen und waren sicherlich hinreichend stabil. Allerdings war das Material ziemlich teuer! Olaf
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 21:00 +0200 |
| Message-ID | <nlbncp$uhj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #210591 |
> Auf der letzten Makerfair in Hannover war eine Firma die ein > Gummiartiges Filament verkauft. Da gibt es tatsächlich einige neuere Entwicklungen. Scheint für Kleidung gedacht zu sein: www.Recreus.com Filaflex elastic filament https://www.youtube.com/watch?v=K220LwDF0oQ Allerdings muß der Rep2 wohl umgebaut werden: https://www.youtube.com/watch?v=8TtJvXp-nrQ Billiges Einkomponenten-Material: sugru www.Sugru.com Anwendung mit Form aus 3D-Drucker: https://www.youtube.com/watch?v=wh9-4QJ8UG4 Billig in kleinen Mengen: http://www.ebay.de/itm/1-Pck-Sugru-formbarer-flexibler-Silikon-Kleber-Reparatur-Dichtmittel-Knetmasse-/121917133754?var=&hash=item1c62d3d3ba:m:m-vU3A2kX6gGGVV9WKgXgPg Unter RTV bzw. silicone rubber moulding findet man bei ebay reichlich konventionelles Zweikomponenten-Material und bei youtube unter "silicone rubber moulding" diverse Beschreibungen. MfG JRD
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| From | Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> |
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| Date | 2016-07-03 11:27 +0200 |
| Message-ID | <nlalir$f93$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #210590 |
Rafael Deliano wrote: > Welche Möglichkeiten gibt es ein kompliziertes > Gummiteil als Prototyp herzustellen ? Ich hab's selbst nicht probiert, aber angeblich kann man Gummi mit speziellem Werkzeug bohren. In einem Forum zeigt jemand einen selbst hergestellten hohlen Bohrer: http://www.experimentierkasten-board.de/viewtopic.php?p=2196 Um die Ecken rauszuschneiden wäre die Rasierklinge sicher der richtige Ansatz. Ich könnte mir denken, dass es hilft wenn man sie irgendwie in Schnittrichtung mit kleinem Hub und hoher Frequenz vibrieren lassen könnte. Die Idee der Vibration wäre, dass der Gummi wegen der Trägheit nicht mitvibriert und so wie ein hartes Material präzise geschnitten werden kann. Vielleicht könnte man das aus einem alten Rasierapparat basteln.
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 21:07 +0200 |
| Message-ID | <nlbnp7$vte$1@dont-email.me> |
| In reply to | #210596 |
> Bohrer: > http://www.experimentierkasten-board.de/viewtopic.php?p=2196 / Durch den Vorschub und die Drehung im Gummi / wird der Bohrer heiß und das Fett schmilzt. / In diesem Zustand geht der Bohrer dann durch / wie durch Butter und hinterlässt eine / erstaunlich saubere Bohrung. Quasi wie Laser durch Temperatur. Aber meine Versuche mit heisser Rasierklinge waren nicht sonderlich erfolgreich. Und die dann noch in Bewegung zu bringen wird zu kompliziert. MfG JRD
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| From | Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> |
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| Date | 2016-07-04 23:55 +0200 |
| Message-ID | <20160704235556.04cd6866@puma.das.netz> |
| In reply to | #210643 |
Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> schrieb: > > Bohrer: > > http://www.experimentierkasten-board.de/viewtopic.php?p=2196 > > / Durch den Vorschub und die Drehung im Gummi > / wird der Bohrer heiß und das Fett schmilzt. > / In diesem Zustand geht der Bohrer dann durch > / wie durch Butter und hinterlässt eine > / erstaunlich saubere Bohrung. > > Quasi wie Laser durch Temperatur. > > Aber meine Versuche mit heisser Rasierklinge > waren nicht sonderlich erfolgreich. Und die > dann noch in Bewegung zu bringen wird zu > kompliziert. Und ein scharfes Messer tut nicht? Abbrechklingen, neu, noch nicht verrödelt? Das runde Loch ggf. Stanzen, wenn die Länge es zuläßt. Marc
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| From | Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> |
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| Date | 2016-07-05 08:29 +0200 |
| Message-ID | <dtkmnb1u7nbi0u06d9g530d6fu2j7nc3a5@4ax.com> |
| In reply to | #210717 |
On Mon, 4 Jul 2016 23:55:56 +0200, Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> wrote: >Das runde Loch ggf. Stanzen, wenn die Länge es zuläßt. man "Korkbohrer", eventuell? Thomas Prufer
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-05 19:05 +0200 |
| Message-ID | <nlgpc3$d9u$1@dont-email.me> |
| In reply to | #210717 |
> Und ein scharfes Messer tut nicht? Abbrechklingen, neu, noch nicht > verrödelt? Dünne Moosgummiplatten schneiden ist simpel. Ich hab mich schonmal an Klötzen mit frischen Rasierklingen u.ä. versucht. Ist mühsam und die Ergebnisse sind sehr bescheiden. MfG JRD
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| From | Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> |
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| Date | 2016-07-05 21:44 +0200 |
| Message-ID | <20160705214416.48d5b6db@puma.das.netz> |
| In reply to | #210789 |
Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> schrieb: > > Und ein scharfes Messer tut nicht? Abbrechklingen, neu, noch nicht > > verrödelt? > > Dünne Moosgummiplatten schneiden ist simpel. > Ich hab mich schonmal an Klötzen mit frischen Rasierklingen > u.ä. versucht. Ist mühsam und die Ergebnisse sind sehr bescheiden. Setz die Proto-Teile doch aus mehreren Lagen dünnen Moosgummis zusammen. Wenn nur je 1 oder 2 Exemplare sind. Hilft natürlich nicht bei der Suche nach Serienfertigungstechnik... Marc
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| From | Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> |
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| Date | 2016-07-05 12:35 +0200 |
| Message-ID | <nlg2id$m0g$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #210643 |
Rafael Deliano wrote: > Aber meine Versuche mit heisser Rasierklinge > waren nicht sonderlich erfolgreich. Und die > dann noch in Bewegung zu bringen wird zu > kompliziert. Möglicherweise brauchst Du einfach ein anderes Material. Es gibt ganz verschiedene elastische Kunststoffe. Folgender Artikel spricht von "Weichplastik", was auch immer das sein mag, der sich wohl besser mit heisser Klinge schneiden lässt als echter Gummi. http://www.helpster.de/gummi-schmelzen_187242
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 12:49 +0200 |
| Message-ID | <nlaqk6$o9g$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #210590 |
Am 03.07.2016 um 09:39 schrieb Rafael Deliano: > Welche Möglichkeiten gibt es ein kompliziertes > Gummiteil als Prototyp herzustellen ? > > http://www.embeddedFORTH.de/temp/Gummi.pdf Gummi / Kautschuk / EPDM wird bei der Verarbeitung vulkanisiert, d.h. es läuft eine chemische Reaktion ab, durch die das Material vernetzt wird und so seine speziellen Eigenschaften bekommt. Das geschieht bei ca. 180 Grad und in der Regel unter Druck, wobei das nicht unbedingt notwendig ist. Bei den Maschinen, die ich kenne, dauert das ca. 3 min. Man könnte also ein Werkzeug z.B. aus Aluminium bauen, dort Rohstoff mit einer Hebelpresse oder Säulenbohrmaschine hinein pressen und das Ganze dann backen. Welche Eigenschaften das ganze dann haben soll, hängt von der Rohstoffmischung und den Heizparametern ab. Gruß Stefan
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 21:12 +0200 |
| Message-ID | <nlbo21$189$1@dont-email.me> |
| In reply to | #210602 |
> Man könnte also ein Werkzeug z.B. aus Aluminium bauen, Deutliche Werkzeugkosten wollte ich eben vermeiden bis mal Serie kommt. Ansprüche an z.B. perfekte Oberfläche gibts hier nicht weil Moosgummi ohnehin immer rauh ist. MfG JRD
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 09:54 +0200 |
| Message-ID | <nld4o6$425$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #210644 |
Am 03.07.2016 um 21:12 schrieb Rafael Deliano: >> Man könnte also ein Werkzeug z.B. aus Aluminium bauen, > > Deutliche Werkzeugkosten wollte ich eben vermeiden > bis mal Serie kommt. > Ansprüche an z.B. perfekte Oberfläche gibts hier nicht > weil Moosgummi ohnehin immer rauh ist. > > MfG JRD > > Dein Bauteil sieht ja eigentlich relativ simpel aus. Als Werkzeug könnte man ein Alu-Rechteckprofil nehmen in das man einen entsprechenden Stift setzen kann.
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| From | Michael Schwingen <news-1457978346@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 18:54 +0000 |
| Message-ID | <slrnnninr7.49f.news-1457978346@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #210590 |
On 2016-07-03, Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> wrote: > 3D-Drucker und Laser hätten den Vorteil daß man > Vorserie machen kann kann bis man Geld in Werkzeug(e) > versenkt. Die Form sieht 3D-Druckbar aus - es gibt verschiedene flexible Filamentsorten, Erfahrungen habe ich aber noch mit keiner davon. cu Michael
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| From | Jan Conrads <janconrads@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 00:49 +0200 |
| Message-ID | <nlc4oi$u28$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #210590 |
Hallo Am 03.07.2016 um 09:39 schrieb Rafael Deliano: > Welche Möglichkeiten gibt es ein kompliziertes > Gummiteil als Prototyp herzustellen ? > > http://www.embeddedFORTH.de/temp/Gummi.pdf als Problem sehe ich hier die Einkerbung an der Seite > > Das Teil soll einen runden Stift mittig > zentrieren, darf also nicht zu weich sein. > Stift muß durch den unteren Schlitz > gepresst werden. Material ca. schwarzer > Moosgummi. Ich würde vermuten daß es in > Serie gangbar ist sowas aus der Metallform > zu ziehen. > Problem ist billiges Muster. > Eins, oder Kleinserie? Ich würde mal bei den Leuten mit Laser bzw Wasserstrahl Schneideanlage einmal fragen. Alternativ ggf eine Form bauen, und mit einem etwas flexiebeleren 2K Werkstoff ausgießen. Viellicht kann man hier Silicon + Fasereinlage oder Ähnliches verwenden. Gruß Jan
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 19:47 +0200 |
| Message-ID | <nle7f5$7o7$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #210656 |
Am 04.07.2016 um 19:14 schrieb Rafael Deliano: >> How-To-Make-Your-Own-Sugru-Substitute/ > > http://www.welt.de/wirtschaft/article150526059/Mit-dieser-Wunderknete-kann-man-quasi-alles-reparieren.html > > > Sicherlich kochen die auch nur mit Wasser und > Markterfolg ist eher Hype geschuldet. > Trotzdem würde ich das Original jedem Nachbau > vorziehen. Schon klar. Aber wie geschrieben, ich habs ausprobiert. Macht etwas Dreck, aber das Ergebnis ist wirklich überzeugend. Konsistenz vor dem Aushärten ungefähr wie Maoam, vieleicht etwas weicher, läßt sich also sehr schön kneten und sehr sauber und exakt zuschneiden. Nach einem Tag hat es dann die Konsistenz wie das Gummi vom Autoreifen. Gruß Stefan
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-05 11:48 +0000 |
| Message-ID | <XnsA63C8C78125B2AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #210661 |
Stefan <df9bi@arcor.de>: > Am 04.07.2016 um 19:14 schrieb Rafael Deliano: >>> How-To-Make-Your-Own-Sugru-Substitute/ >> >> http://www.welt.de/wirtschaft/article150526059/Mit-dieser-Wunderknete-ka >> nn-man-quasi-alles-reparieren.html >> >> >> Sicherlich kochen die auch nur mit Wasser und >> Markterfolg ist eher Hype geschuldet. >> Trotzdem würde ich das Original jedem Nachbau >> vorziehen. > > Schon klar. > > Aber wie geschrieben, ich habs ausprobiert. > > Macht etwas Dreck, aber das Ergebnis ist wirklich überzeugend. > Konsistenz vor dem Aushärten ungefähr wie Maoam, vieleicht etwas > weicher, läßt sich also sehr schön kneten und sehr sauber und exakt > zuschneiden. > > Nach einem Tag hat es dann die Konsistenz wie das Gummi vom Autoreifen. Was mir an dem sugru gefällt: das haftet im ausgehärteten Zustand sehr gut. Z.B. auf PVC-Kabelmänteln etc. Ich hab die Experimente mit Stärke und anderen Stoffen auch mal ausprobiert, naja, das war doch immer noch was anderes - wesentlich instabiler. M. --
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 13:03 +0200 |
| Message-ID | <nldfqm$p5o$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #210656 |
Am 04.07.2016 um 00:49 schrieb Jan Conrads: > Hallo > > Alternativ ggf eine Form bauen, und mit einem etwas flexiebeleren 2K > Werkstoff ausgießen. Viellicht kann man hier Silicon + Fasereinlage oder > Ähnliches verwenden. > > Gruß Jan > Wenn es kein Kautschuk sein muss, könnte man auch OOGU nehmen. http://www.instructables.com/id/How-To-Make-Your-Own-Sugru-Substitute/ Das ist eine Knetmasse, die nach ca. 1 Tag fest wird und dann ähnliche Eigenschaften hat wie Gummi. Ich hab das hier vor einiger Zeit mal ausprobiert und einen Flummi mit 4cm Durchmesser geknetet. Dazu nimmt man Maisstärke aus dem Lebensmittelhandel, gibts in 400g Packungen zu unter 1,- €. Das Zeug mischt man mit normalem Baumarktsilikon, wobei man da die billigste Sorte nehmen soll, also das was so richtig nach Essig stinkt. Einige Leute berichten, dass es mit teurem Silikon nicht funktioniert hat. Das vermischt man, dazu nimmt man einen Holz- oder Kunststoffspatel und rührt solange, bis es nicht mehr klebrig ist. Mischschungsverhältnis ist etwas 1:1 (volumenbezogen). Das ganze läßt sich dann wie normale Knetmasse oder wie Ton verarbeiten. Man kann es also auch mit einem Messer schneiden. Man läßt das fertig geformte Teil dann ca. 1 Tag liegen und fertig. Gruß Stefan
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2016-07-04 19:14 +0200 |
| Message-ID | <nle5h4$erm$1@dont-email.me> |
| In reply to | #210704 |
> How-To-Make-Your-Own-Sugru-Substitute/ http://www.welt.de/wirtschaft/article150526059/Mit-dieser-Wunderknete-kann-man-quasi-alles-reparieren.html Sicherlich kochen die auch nur mit Wasser und Markterfolg ist eher Hype geschuldet. Trotzdem würde ich das Original jedem Nachbau vorziehen. MfG JRD
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| From | Michael Welle <mwe012008@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2016-07-05 07:09 +0200 |
| Message-ID | <l0sr4dxr2f.ln2@news.c0t0d0s0.de> |
| In reply to | #210704 |
Hallo, Stefan <df9bi@arcor.de> writes: [...] > Dazu nimmt man Maisstärke aus dem Lebensmittelhandel, gibts in 400g > Packungen zu unter 1,- €. > > Das Zeug mischt man mit normalem Baumarktsilikon, wobei man da die > billigste Sorte nehmen soll, also das was so richtig nach Essig > stinkt. Einige Leute berichten, dass es mit teurem Silikon nicht > funktioniert hat. bleibt dass laenger flummi-artig, auch wenn man damit hantiert? Maisstaerke? Leben da nicht nach einiger Zeit Tiere drin ;)? VG hmw
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