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Groups > de.sci.electronics > #210006 > unrolled thread
| Started by | "Lund-Nielsen, Jorgen" <jorgen.lund-nielsen@xyz123desy.de> |
|---|---|
| First post | 2016-06-27 14:26 +0200 |
| Last post | 2016-06-28 09:09 -0700 |
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Re: Sowjetische Chips "Lund-Nielsen, Jorgen" <jorgen.lund-nielsen@xyz123desy.de> - 2016-06-27 14:26 +0200
Re: Sowjetische Chips Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-27 15:45 +0200
Re: Sowjetische Chips Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-27 16:14 +0200
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-27 09:56 -0700
Re: Sowjetische Chips Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-27 20:06 +0200
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-27 12:05 -0700
Re: Sowjetische Chips Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-27 21:29 +0200
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-27 13:20 -0700
Re: Sowjetische Chips Michael Schwingen <news-1457978346@discworld.dascon.de> - 2016-06-27 20:49 +0000
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-27 14:27 -0700
Re: Sowjetische Chips Michael Schwingen <news-1457978346@discworld.dascon.de> - 2016-06-28 22:06 +0000
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-28 16:32 -0700
Re: Sowjetische Chips Michael Schwingen <news-1457978346@discworld.dascon.de> - 2016-06-29 21:37 +0000
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-29 17:30 -0700
Re: Sowjetische Chips Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-30 10:53 +0200
Re: Sowjetische Chips R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2016-06-30 11:39 +0200
Re: Sowjetische Chips Fritz Schoerghuber <fs@da-heim.at> - 2016-06-30 12:01 +0200
Re: Sowjetische Chips Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-30 13:28 +0200
Re: Sowjetische Chips "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-30 14:03 +0200
Re: Sowjetische Chips Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-30 14:54 +0200
Re: Sowjetische Chips Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2016-06-30 18:53 +0200
Re: Sowjetische Chips Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-28 09:28 +0200
Re: Sowjetische Chips Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2016-06-28 12:07 +0200
Re: Sowjetische Chips Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> - 2016-06-27 21:37 +0200
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-27 14:08 -0700
Re: Sowjetische Chips "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-28 05:25 +0200
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-28 06:06 -0700
Re: Sowjetische Chips "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-06-28 15:30 +0200
Re: Sowjetische Chips Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2016-06-28 15:53 +0200
Re: Sowjetische Chips "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-28 16:02 +0200
Re: Sowjetische Chips "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-06-28 17:50 +0200
Re: Sowjetische Chips "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2016-06-28 20:24 +0200
Re: Sowjetische Chips Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2016-07-03 23:01 +0200
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-07-05 08:01 -0700
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-28 07:08 -0700
Re: Sowjetische Chips "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2016-06-28 17:54 +0200
Re: Sowjetische Chips Joerg <news@analogconsultants.com> - 2016-06-28 09:09 -0700
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-30 18:53 +0200 |
| Message-ID | <dtl14jF5vjpU5@mid.individual.net> |
| In reply to | #210245 |
Fritz Schoerghuber schrieb: > Eric Brücklmeier schrieb: >> Am 30.06.2016 um 02:30 schrieb Joerg: > >>> moechte aber bald Richtung Ruhestand gehen. >>> >> >> Geh einfach! Ich versprech Dir, die Welt wird (deshalb) nicht >> untergehen... > > Und wer bedient dann den Kugelgrill? Der Herr Professor jedenfalls nicht - der mißbraucht dazu höchstens ein paar Hiwis. Guido
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 09:28 +0200 |
| Message-ID | <nkt8qo$1fnq$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #210049 |
Am 27.06.2016 21:29, schrieb Eric Brücklmeier: >>> nix mehr analog... >>> >> >> Kein Wunder, ist an Unis ja aehnlich. > > Du meinst also, die Firma stellt die Analogreihe ein, weil sie völlig > inkompetent sind? Könnte es nicht auch einfach wirtschaftliche Gründe > haben? Wer da inkompetent ist steht außer Frage. Gruß Dieter
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| From | Eric Brücklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 12:07 +0200 |
| Message-ID | <dtf0jqFtk7cU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210069 |
Am 28.06.2016 um 09:28 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 27.06.2016 21:29, schrieb Eric Brücklmeier: > >>>> nix mehr analog... >>>> >>> >>> Kein Wunder, ist an Unis ja aehnlich. >> >> Du meinst also, die Firma stellt die Analogreihe ein, weil sie völlig >> inkompetent sind? Könnte es nicht auch einfach wirtschaftliche Gründe >> haben? > > Wer da inkompetent ist steht außer Frage. Das hatte ich auch keine Sekunde angezweifelt... -- http://www.headless-brewing.com/
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| From | Gerhard Hoffmann <ghf@hoffmann-hochfrequenz.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-27 21:37 +0200 |
| Message-ID | <dtddjlFk8c7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210047 |
Am 27.06.2016 um 21:05 schrieb Joerg: > On 2016-06-27 11:06, Eric Brücklmeier wrote: >> Information on products no longer sold: >> SS-7847A,SS-7840A,SS-7830A,SS-7840AP,SS-7830AP,SS-7804A, SS-7804AP, --- Mein 200 MHz SS-5712 ist jetzt nach fast 30 Jahren schon zum 2. Mal kaputtgegangen; das erste Mal war ein Ablenktransistor defekt, jetzt fokussiert er nicht mehr, vermutlich power supply. Ich werde ihn wohl reparieren, obwohl ich es überhaupt nur bemerkt habe weil mein time intervall counter auf sowas Jitterdiagramme ausgeben kann und ich die mal sehen wollte. Ansonsten sind die analogen ganz einfach zu lahm. Bei 300 pS risetime aus einem 1G74LVC74 ist man mit einem analogen scope einfach hilflos. Der LVC74 reagiert nämlich auf auf sowas, und man kann es nicht sehen. Jetzt komme mir keiner mit den 1 GHZ-Teilen à la TEK 7904 und so, die einem immer den Strahlstrom weggeschaltet haben wenn's spannend wurde um ihre 50.000 Mark-Bildröhre zu schonen. Schön anzusehen, aber übermäßig verklärt. >> nix mehr analog... >> > > Kein Wunder, ist an Unis ja aehnlich. Bei uns hat Anfang der 80er mal > ein Prof allen Ernstes gesagt "Eigentlich brauchen Sie diese diskrete > analoge Schaltungstechnik nicht mehr zu lernen, denn wenn Sie mal voll > im Berufsleben stehen, ist alles integriert und das meiste wird ohnehin > digital sein". Bei uns hat mal einer behauptet: "Und jetzt verstehen Sie, warum CMOS niemals schnell sein wird." But nobody escapes the CMOS steamroller. Gruß, Gerhard
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-27 14:08 -0700 |
| Message-ID | <dtdiupFlbssU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210050 |
On 2016-06-27 12:37, Gerhard Hoffmann wrote: > Am 27.06.2016 um 21:05 schrieb Joerg: >> On 2016-06-27 11:06, Eric Brücklmeier wrote: > >>> Information on products no longer sold: >>> SS-7847A,SS-7840A,SS-7830A,SS-7840AP,SS-7830AP,SS-7804A, SS-7804AP, > --- > > Mein 200 MHz SS-5712 ist jetzt nach fast 30 Jahren schon zum 2. Mal > kaputtgegangen; das erste Mal war ein Ablenktransistor defekt, jetzt > fokussiert er nicht mehr, vermutlich power supply. > > Ich werde ihn wohl reparieren, obwohl ich es überhaupt nur > bemerkt habe weil mein time intervall counter auf sowas > Jitterdiagramme ausgeben kann und ich die mal sehen wollte. > > Ansonsten sind die analogen ganz einfach zu lahm. Bei 300 pS risetime > aus einem 1G74LVC74 ist man mit einem analogen scope einfach hilflos. > Der LVC74 reagiert nämlich auf auf sowas, und man kann es nicht sehen. > Dafuer ist ein Analog-Scope nicht gedacht. Analog-Scopes sind von erheblichem Vorteil, wenn DSO wegen Update Rate und aehnlichem zu langsam sind. Beispiel: Eine Elektronik stieg ab und zu aus. Nur einige Male am Tag und dann immer fuer einige wenige Sekunden. Es sah irgendwie nach der PRF von Nahfeld-Radar aus, aber nur ganz kleine Puenktchen, die staerker wurden und dann rasch weg waren, wenn es in der Luft donnerte und fauchte. Es waren Tiefflieger der Luftwaffe ... > Jetzt komme mir keiner mit den 1 GHZ-Teilen à la TEK 7904 und so, > die einem immer den Strahlstrom weggeschaltet haben wenn's spannend > wurde um ihre 50.000 Mark-Bildröhre zu schonen. Schön anzusehen, aber > übermäßig verklärt. > Das ist natuerlich Murks. > >>> nix mehr analog... >>> >> >> Kein Wunder, ist an Unis ja aehnlich. Bei uns hat Anfang der 80er mal >> ein Prof allen Ernstes gesagt "Eigentlich brauchen Sie diese diskrete >> analoge Schaltungstechnik nicht mehr zu lernen, denn wenn Sie mal voll >> im Berufsleben stehen, ist alles integriert und das meiste wird ohnehin >> digital sein". > > Bei uns hat mal einer behauptet: > "Und jetzt verstehen Sie, warum CMOS niemals schnell sein wird." > Oh Mann ... <schluck> Auch ganz toll bei uns war "Die Grounded-Gate Schaltung spielt bei FETs keinerlei Rolle, sie wird nicht angewendet". Ich brachte dem Prof daraufhin den Schaltplan meines KW-Vorverstaerkers und den eines kommerziellen Geraetes mit. Es war so ziemlich das letzte Mal, dass ich Vorlesungen besuchte. Habe ab da meist nur die Klausuren geschrieben, das geantwortet, was sie hoeren wollten, und fertig. > But nobody escapes the CMOS steamroller. > That's fer sure. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 05:25 +0200 |
| Message-ID | <dte919Fp737U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210056 |
Am 27.06.2016 um 23:08 schrieb Joerg: > On 2016-06-27 12:37, Gerhard Hoffmann wrote: > Dafuer ist ein Analog-Scope nicht gedacht. Analog-Scopes sind von > erheblichem Vorteil, wenn DSO wegen Update Rate und aehnlichem zu > langsam sind. Beispiel: > > Eine Elektronik stieg ab und zu aus. Nur einige Male am Tag und dann > immer fuer einige wenige Sekunden. Es sah irgendwie nach der PRF von > Nahfeld-Radar aus, aber nur ganz kleine Puenktchen, die staerker wurden > und dann rasch weg waren, wenn es in der Luft donnerte und fauchte. Es > waren Tiefflieger der Luftwaffe ... > Na ja Joerg, zu neuer Technik braucht man entsprechende Meßtechnik. Anders ist das nunmal nicht zu schaffen. Und die neue Meßtechnik ist schon was Feines, aber, es kommt darauf an, was man macht. Und wenn die meiste Zeit drauf geht, neue Meßtechnik bedienen zu lernen, läuft doch etwas falsch. ;-) -- ---hdw---
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 06:06 -0700 |
| Message-ID | <dtfb1vF1attU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210063 |
On 2016-06-27 20:25, horst-d.winzler wrote: > Am 27.06.2016 um 23:08 schrieb Joerg: >> On 2016-06-27 12:37, Gerhard Hoffmann wrote: > >> Dafuer ist ein Analog-Scope nicht gedacht. Analog-Scopes sind von >> erheblichem Vorteil, wenn DSO wegen Update Rate und aehnlichem zu >> langsam sind. Beispiel: >> >> Eine Elektronik stieg ab und zu aus. Nur einige Male am Tag und dann >> immer fuer einige wenige Sekunden. Es sah irgendwie nach der PRF von >> Nahfeld-Radar aus, aber nur ganz kleine Puenktchen, die staerker wurden >> und dann rasch weg waren, wenn es in der Luft donnerte und fauchte. Es >> waren Tiefflieger der Luftwaffe ... >> > > Na ja Joerg, zu neuer Technik braucht man entsprechende Meßtechnik. > Anders ist das nunmal nicht zu schaffen. Und die neue Meßtechnik ist > schon was Feines, aber, es kommt darauf an, was man macht. Und wenn die > meiste Zeit drauf geht, neue Meßtechnik bedienen zu lernen, läuft doch > etwas falsch. ;-) > Der Pfiff ist, manchmal braucht man bei neuer Technik keine neue Messtechnik. Leute meinen es anfangs oft, man muesse immer gleich mit Boliden auffahren. Ein Beispiel war ein winziges Stoersignal in einem Medizingeraet. Da hatte der Kunde einen teuren Stanford Research Analyzer besorgt, um die zu finden. Aber nicht gefunden, das Dingen zeigte keinerlei Noise im intreressierenden Spektrum an. Dann kam mein kleiner Laptop zum Einsatz, dessen Sound Chip mit ein wenig externem Geraffel zeigte, dass die Stoerung von einem Luefter kam und sich ueber die Druckwellen dessen Propellers ausbreitete, dann ueber Keramik-C (sind ja leicht mikrofonisch) in die Schaltung. Das hat niemand geglaubt, schon gar nicht bei diesen primitiven Messmitteln. "Druecke mal mit Lappen und Handballen auf die Mitte des Luefterrades und beobachte das Wasserfalldiagramm" ... "Oh!" Lustig ist das immer, wenn ich Resonanzen mit dem Dipmeter auslote. "Jetzt kommt er mit einer elektronischen Wuenschelrute". -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 15:30 +0200 |
| Message-ID | <idu4nbl0clfl20b3mtbcausparskrmuej0@4ax.com> |
| In reply to | #210098 |
Joerg <news@analogconsultants.com> wrote:
>Lustig ist das immer, wenn ich Resonanzen mit dem Dipmeter auslote.
>"Jetzt kommt er mit einer elektronischen Wuenschelrute".
Bei mir wurde damals gelacht, als ich erstmals EMV-Probleme mit dem
ollen Mittelwellenradio aus dem Spulenwickelraum auswünschelte. Danach
war ihnen das Lachen vergangen, man staunte eher ehrfürchtig. Vor da
einer das digitale scope mit der FFT-Darstellung und der Nahfeldsonde
überhaupt hertragen konnte war die Sache schon gefunden. Vermutlich
hätte das scope noch nicht mal gebootet gehabt, bis ich das Radio
schon wieder wegpacken konnte. Es war übrigens eine nicht aufgelegte
Schirmung eines Motorkabels, weswegen wir den ganzen Dreck des
Frequenzumrichters in der Anlage am Herumspuken hatten.
In weiteren Fällen (in denen auch mehr Vorlaufzeit war) habe ich den
von daheim mitgebrachten Icom-Handscanner genommen, auf 500 KHz
gestellt und die lambda/4-70cm-Antenne als Nahfeldsonde genommen, sah
professioneller aus. Jedes Mal waren es fehlerhafte Schirmungen, also
sehr langweilige Fehler, die so wahrlich nicht hätten sein müssen. Ach
ja, und einmal hat ein anderer Anlagenbauer (wir lieferten nur die
Instrumentierung) für einen Vibrationsförderer einen Billigregler mit
Phasanschnitt genommen - das Ding war eine wahre Drecksau in Sachen
HF. Nicht unser Problem, genaugenommen - aber die Ehre unseres für's
Nichtfunktionieren der Prüfung verantwortlich gemachten Prüfgerätes
war wieder herzustellen, also rückt eben der wavebuster ("Who do you
call? Ghosbusters!!!")an!
-ras
--
Ralph A. Schmid
http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/
http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 15:53 +0200 |
| Message-ID | <nktveh$n2j$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #210100 |
Am 28.06.2016 15:30, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: > Joerg<news@analogconsultants.com> wrote: > >> Lustig ist das immer, wenn ich Resonanzen mit dem Dipmeter auslote. >> "Jetzt kommt er mit einer elektronischen Wuenschelrute". Ist bis heute Bestandteil des Anfängerpraktikums... > Bei mir wurde damals gelacht, als ich erstmals EMV-Probleme mit dem > ollen Mittelwellenradio aus dem Spulenwickelraum auswünschelte. Weltempfänger vom Aldi geht auch. Gruß Dieter
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 16:02 +0200 |
| Message-ID | <dtfebmF210qU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210103 |
Am 28.06.2016 um 15:53 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 28.06.2016 15:30, schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: >> Joerg<news@analogconsultants.com> wrote: > >> Bei mir wurde damals gelacht, als ich erstmals EMV-Probleme mit dem >> ollen Mittelwellenradio aus dem Spulenwickelraum auswünschelte. > > Weltempfänger vom Aldi geht auch. > Werden bald nur noch als Restbestand auf den Markt sein. Deutsche Sender auf LW/MW gibt es ja nicht mehr. -- ---hdw---
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 17:50 +0200 |
| Message-ID | <7675nbdprdikha7jsustpc9sqaffia9op2@4ax.com> |
| In reply to | #210103 |
Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> wrote: >> Bei mir wurde damals gelacht, als ich erstmals EMV-Probleme mit dem >> ollen Mittelwellenradio aus dem Spulenwickelraum auswünschelte. > >Weltempfänger vom Aldi geht auch. Freilich, egal, was halt gerade da ist an AM-Radios. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 20:24 +0200 |
| Message-ID | <dtftn7F56m6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210106 |
Am 28.06.2016 um 17:50 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: > Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> wrote: > >>> Bei mir wurde damals gelacht, als ich erstmals EMV-Probleme mit dem >>> ollen Mittelwellenradio aus dem Spulenwickelraum auswünschelte. >> >> Weltempfänger vom Aldi geht auch. > > Freilich, egal, was halt gerade da ist an AM-Radios. Nicht alle eigenen sich gleichgut für diesen Zweck. Am Besten einen Empfänger ohne jegliches digitales Geraffel. -- ---hdw---
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2016-07-03 23:01 +0200 |
| Message-ID | <nlbuff$nl0$1@dont-email.me> |
| In reply to | #210116 |
horst-d.winzler schrieb: > Am 28.06.2016 um 17:50 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: >> Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> wrote: >> >>>> Bei mir wurde damals gelacht, als ich erstmals EMV-Probleme mit dem >>>> ollen Mittelwellenradio aus dem Spulenwickelraum auswünschelte. >>> >>> Weltempfänger vom Aldi geht auch. >> >> Freilich, egal, was halt gerade da ist an AM-Radios. > > Nicht alle eigenen sich gleichgut für diesen Zweck. Am Besten einen Empfänger ohne jegliches digitales Geraffel. Hab den mal aus einer Wühlkiste gezogen: http://www.ebay.co.uk/itm/POSTE-RADIO-DE-POCHE-MICROSPOT-2-BANDES-PILES-INCLUSES-/231329260996 Tut soweit, man kann auch Leitungen im Haushalt orten/verfolgen, wahrscheinlich wegen der totalen PLC-Verseuchung, obwohl ich keine derartigen Geräte im Haus habe... keine Ahnung, woher und wie der Müll reinkommt, ist aber beängstigend. Mit dem Radio "höre" ich eine Leitung in der Wand auf 50 cm oder so. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-07-05 08:01 -0700 |
| Message-ID | <du20edF25cnU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #210652 |
On 2016-07-03 14:01, Rolf Bombach wrote: > horst-d.winzler schrieb: >> Am 28.06.2016 um 17:50 schrieb Ralph A. Schmid, dk5ras: >>> Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> wrote: >>> >>>>> Bei mir wurde damals gelacht, als ich erstmals EMV-Probleme mit dem >>>>> ollen Mittelwellenradio aus dem Spulenwickelraum auswünschelte. >>>> >>>> Weltempfänger vom Aldi geht auch. >>> >>> Freilich, egal, was halt gerade da ist an AM-Radios. >> >> Nicht alle eigenen sich gleichgut für diesen Zweck. Am Besten einen >> Empfänger ohne jegliches digitales Geraffel. > > Hab den mal aus einer Wühlkiste gezogen: > http://www.ebay.co.uk/itm/POSTE-RADIO-DE-POCHE-MICROSPOT-2-BANDES-PILES-INCLUSES-/231329260996 > > > Tut soweit, man kann auch Leitungen im Haushalt orten/verfolgen, > wahrscheinlich wegen der totalen PLC-Verseuchung, obwohl ich > keine derartigen Geräte im Haus habe... keine Ahnung, woher > und wie der Müll reinkommt, ist aber beängstigend. Mit dem > Radio "höre" ich eine Leitung in der Wand auf 50 cm oder so. > Fast jedesmal, wenn ich einen Billigschaltregler untersuchen muss, stehen mir die Nackenhaare hoch und ich weiss, woher der Muell kommt. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 07:08 -0700 |
| Message-ID | <dtfem8F23bjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210100 |
On 2016-06-28 06:30, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote:
> Joerg <news@analogconsultants.com> wrote:
>
>> Lustig ist das immer, wenn ich Resonanzen mit dem Dipmeter auslote.
>> "Jetzt kommt er mit einer elektronischen Wuenschelrute".
>
> Bei mir wurde damals gelacht, als ich erstmals EMV-Probleme mit dem
> ollen Mittelwellenradio aus dem Spulenwickelraum auswünschelte. Danach
> war ihnen das Lachen vergangen, man staunte eher ehrfürchtig. Vor da
> einer das digitale scope mit der FFT-Darstellung und der Nahfeldsonde
> überhaupt hertragen konnte war die Sache schon gefunden. Vermutlich
> hätte das scope noch nicht mal gebootet gehabt, bis ich das Radio
> schon wieder wegpacken konnte. Es war übrigens eine nicht aufgelegte
> Schirmung eines Motorkabels, weswegen wir den ganzen Dreck des
> Frequenzumrichters in der Anlage am Herumspuken hatten.
>
Das haette das Scope vermutlich eh nicht gerochen, weil ENOB bei denen
maximal um 7 bit liegt.
> In weiteren Fällen (in denen auch mehr Vorlaufzeit war) habe ich den
> von daheim mitgebrachten Icom-Handscanner genommen, auf 500 KHz
> gestellt und die lambda/4-70cm-Antenne als Nahfeldsonde genommen, sah
> professioneller aus. Jedes Mal waren es fehlerhafte Schirmungen, also
> sehr langweilige Fehler, die so wahrlich nicht hätten sein müssen. Ach
> ja, und einmal hat ein anderer Anlagenbauer (wir lieferten nur die
> Instrumentierung) für einen Vibrationsförderer einen Billigregler mit
> Phasanschnitt genommen - das Ding war eine wahre Drecksau in Sachen
> HF. Nicht unser Problem, genaugenommen - aber die Ehre unseres für's
> Nichtfunktionieren der Prüfung verantwortlich gemachten Prüfgerätes
> war wieder herzustellen, also rückt eben der wavebuster ("Who do you
> call? Ghosbusters!!!")an!
>
Ich nehme dafuer einen Icom R1500. Wirkt auch ganz professionell, weil
das nur ein schwarzes militaerisch aussehendes "gesichtsloses" Kaestchen
ist. Das Bedienmodul habe ich zwar, benutze es aber nur ab und zu im
eigenen Labor.
Bei harten Basebandgeschichten nehme ich den NRD-515 von Japan Radio, da
habe ich nur fuer EMV ein steilflankiges 300Hz Quarzfilter reingesetzt
(hat ein halbes Vermoegen gekostet). Weil er auch recht grossignalfest
ist, kann man damit Stoerer nahe der Grundfrequenz einen Oszillators und
dergleichen entdecken. Da wo selbst teure Spectrum Analyzer den Loeffel
abgeben. Den NRD nehme ich aber nur mit, wenn es sein muss, da gross und
schwer.
--
Gruesse, Joerg
http://www.analogconsultants.com/
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 17:54 +0200 |
| Message-ID | <6775nblacdpc95hhcciugg9sqjt3o3u0pi@4ax.com> |
| In reply to | #210105 |
Joerg <news@analogconsultants.com> wrote: >Das haette das Scope vermutlich eh nicht gerochen, weil ENOB bei denen >maximal um 7 bit liegt. Das war so fett, das hätte man im Nebenraum noch gesehen :) >Ich nehme dafuer einen Icom R1500. Wirkt auch ganz professionell, weil >das nur ein schwarzes militaerisch aussehendes "gesichtsloses" Kaestchen >ist. Das Bedienmodul habe ich zwar, benutze es aber nur ab und zu im >eigenen Labor. Jau, das tut auch. >Bei harten Basebandgeschichten nehme ich den NRD-515 von Japan Radio, da >habe ich nur fuer EMV ein steilflankiges 300Hz Quarzfilter reingesetzt >(hat ein halbes Vermoegen gekostet). Weil er auch recht grossignalfest >ist, kann man damit Stoerer nahe der Grundfrequenz einen Oszillators und >dergleichen entdecken. Da wo selbst teure Spectrum Analyzer den Loeffel >abgeben. Den NRD nehme ich aber nur mit, wenn es sein muss, da gross und >schwer. Bei sowas nehme ich gerne den Handscanner im SSB-Betrieb, oft genug hört man in der Überlagerung Zeugs direkt neben der Sollfrequenz superdeutlich, das man meßtechnisch nur erst mit gewissem Aufwand und der entspr. Erfahrung dingfest macht. Nur Dritte damit zu überzeugen mag schwierig sein, aber der eigenen Erkenntnis reicht es. -ras -- Ralph A. Schmid http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-28 09:09 -0700 |
| Message-ID | <dtflqfF3kosU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #210107 |
On 2016-06-28 08:54, Ralph A. Schmid, dk5ras wrote: > Joerg <news@analogconsultants.com> wrote: > [...] >> Bei harten Basebandgeschichten nehme ich den NRD-515 von Japan Radio, da >> habe ich nur fuer EMV ein steilflankiges 300Hz Quarzfilter reingesetzt >> (hat ein halbes Vermoegen gekostet). Weil er auch recht grossignalfest >> ist, kann man damit Stoerer nahe der Grundfrequenz einen Oszillators und >> dergleichen entdecken. Da wo selbst teure Spectrum Analyzer den Loeffel >> abgeben. Den NRD nehme ich aber nur mit, wenn es sein muss, da gross und >> schwer. > > Bei sowas nehme ich gerne den Handscanner im SSB-Betrieb, oft genug > hört man in der Überlagerung Zeugs direkt neben der Sollfrequenz > superdeutlich, das man meßtechnisch nur erst mit gewissem Aufwand und > der entspr. Erfahrung dingfest macht. Nur Dritte damit zu überzeugen > mag schwierig sein, aber der eigenen Erkenntnis reicht es. > Ueberzeugen geht, wenn man den Job mituebernimmt, das Problem wegzumachen. Der Effekt ist allerdings aehnlich, wie wenn man in der Nachbarschaft mal einen PC hingedengelt hat. Danach bekommt man immer mehr solcher Anfragen. Hand-Scanner waere schoen, werde ich jedoch nicht mehr kaufen, da es so langsam Richtung Ruhestand geht und ich nicht noch mehr Krempel ansammeln moechte. Mit Ausnahme von Brauerei-Geraetschaften natuerlich :-) -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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