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Groups > de.sci.electronics > #208999 > unrolled thread
| Started by | Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| First post | 2016-06-07 16:56 +0200 |
| Last post | 2016-06-10 15:54 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 22 — 12 participants |
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[OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2016-06-07 16:56 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-06-07 17:10 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2016-06-07 17:17 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-06-07 17:22 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2016-06-07 17:29 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-06-07 17:33 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-06-07 17:58 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-07 18:23 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> - 2016-06-07 18:40 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-06-07 18:53 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> - 2016-06-07 22:01 +0200
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Mathias Weierganz <mathias.weierganz@htp-tel.de> - 2016-06-08 09:54 +0200
[OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an (was: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB) Michael Baeuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-06-08 10:22 +0200
Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-06-08 08:28 -0300
Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an Michael Baeuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2016-06-08 16:09 +0200
Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-06-08 11:32 -0300
Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2016-06-08 18:39 +0200
Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an Michael Limburg <mlimb@gmx.de> - 2016-06-08 14:47 +0000
Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) - 2016-06-08 11:46 -0300
Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> - 2016-06-08 16:36 +0000
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> - 2016-06-07 17:49 +0000
Re: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2016-06-10 15:54 +0200
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| From | Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 16:56 +0200 |
| Subject | [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB |
| Message-ID | <nj6na2$6ho$1@solani.org> |
Hallo, ich überlege ob ich mir o.g. Blu-Ray-Brenner zulegen soll. Der kann auch BD-XL-Medien bis 128 GiByte beschreiben, das ist also brandaktuell. - Wie sieht das denn eigentlich mit der Datensicherheit bei den wiederbeschreibbaren Blu-Ray-Medien aus? Wie oft kann man die beschreiben? Wo bekommt man die 100 GiByte u. 128 GiByte Blu-Ray-Medien überhaupt her. Reichelt und Amazon haben die offensichtlich nicht im Angebot. Danke für Hinweise und Erfahrungen. Izur
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| From | Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 17:10 +0200 |
| Message-ID | <nj6o4u$rjo$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #208999 |
On 06/07/2016 04:56 PM, Izur Kockenhan wrote: > ich überlege ob ich mir o.g. Blu-Ray-Brenner zulegen soll. Der kann auch > BD-XL-Medien bis 128 GiByte beschreiben, das ist also brandaktuell. - Ist es? Bei mir sind optische Medien am PC ziemlich out. Nutze ich eigentlich nurnoch in gepresster Form, fertig gekauft. > Wie sieht das denn eigentlich mit der Datensicherheit bei den > wiederbeschreibbaren Blu-Ray-Medien aus? Mein letzter Stand ist, dass man wohl nicht allzusehr darauf bauen sollte, das man ein optisches Medium auch noch nach längerer Zeit lesen kann. Keine Ahnung wie sich Blu-Ray Medien da so schlagen. > Wo bekommt man die 100 GiByte u. 128 GiByte Blu-Ray-Medien überhaupt > her. Reichelt und Amazon haben die offensichtlich nicht im Angebot. Bei Amazon finden sich Medien mit 100GB und da sollen 5 Stück 86,42 Euro kosten. Wenn man etwas von dem Geld drauflegt, das man spart, wenn man den Brenner nicht kauft, bekommt man auch zwei bis drei schöne externe Festplatten mit je 1TB Kapazität. Die im Wechsel verwendet wären zumindest für ein Backup die bessere Wahl. Gruß Manuel
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| From | Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 17:17 +0200 |
| Message-ID | <nj6oit$b9k$1@solani.org> |
| In reply to | #209000 |
[...] hmm, die Argumente ziehen. - Mit wiederbeschreibbaren CD- u. DVD-Medien habe ich jedenfalls schlechte Erfahrungen gemacht. Allerdings sind die einfach beschreibbaren CD- und DVD-Medien bei mir schon über 20 Jahre stabil lesbar. Was Festplatten angeht sind bei mir in 10 Jahren 3 Stück gestorben. Ich werde mir Zeit lassen und noch nicht kaufen. Izur
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| From | Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 17:22 +0200 |
| Message-ID | <nj6os4$t5p$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #209001 |
On 06/07/2016 05:17 PM, Izur Kockenhan wrote: > Was Festplatten angeht sind bei mir in 10 Jahren 3 Stück gestorben. Dann habe ich Glück. Bisher nur ein Ausfall und die habe ich gebraucht geschenkt bekommen. Ist zuvor 24/7 in einem NAS gelaufen und hat den neuen Anlaufversuch nicht überlebt. Wenn man für Backup mehrere Platten, möglichst von verschiedenen Herstellern, verwendet ist das aber ein ziemlich sicherer Weg zur Datensicherung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die alle auf einmal sterben, ist schon sehr nahe bei Null. Gruß Manuel
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| From | Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 17:29 +0200 |
| Message-ID | <nj6p9b$div$1@solani.org> |
| In reply to | #209002 |
Am 07.06.2016 um 17:22 schrieb Manuel Reimer: > Wenn man für Backup mehrere Platten, möglichst von verschiedenen > Herstellern, verwendet ist das aber ein ziemlich sicherer Weg zur > Datensicherung. Die Wahrscheinlichkeit, dass die alle auf einmal > sterben, ist schon sehr nahe bei Null. hmm, stimmt. Ist billiger und viel schneller. Izur
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| From | Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 17:33 +0200 |
| Message-ID | <nj6pg9$uc3$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #209001 |
Izur Kockenhan wrote: > - > > Mit wiederbeschreibbaren CD- u. DVD-Medien habe ich jedenfalls schlechte > Erfahrungen gemacht. Ich habe mit CD-R/DVD-R gemischte Erfahrungen gemacht: Also entweder sie sind nach ca. einem Jahr kaputt, oder sie lassen sich auch nach 20 Jahren noch einwandfrei lesen. Es scheint kein prinzipielles Problem zu geben, sondern einfach viel Pfusch bei der Produktion. Ausschuss etwa 10%. Keine Probleme bis jetzt mit TDK und Imation, ein mal Probleme mit Sony DVD-R, mit Nonamedingern und Eigenmarken von Discountern hatte ich mal Pech, mal Glück. Die meide ich seither wie der Teufel das Weihwasser. Meine erste Musik-CD-R (dürfte so etwa 1997 gewesen sein) lässt sich noch ohne Probleme abspielen.
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| From | Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 17:58 +0200 |
| Message-ID | <df3r11vr52pa.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #209001 |
Hi! On Tue, 7 Jun 2016 17:17:48 +0200, Izur Kockenhan wrote: > Mit wiederbeschreibbaren CD- u. DVD-Medien habe ich jedenfalls schlechte > Erfahrungen gemacht. Du sprichst vermutlich über CD/DVD-RWs. Die ist schon von den verwendeten Materialien/der Beschreibungsart und dem Dateisysstem nicht für langfristige Archivierung geeignet. Natürlich kann man UDF auch irgendwie auf DVD-/+RWs popeln, das ist aber am Ziel vorbeigeschossen. Für Backups eignen sich eher DVD-RAMs [1], einige dieser Scheiben sind schon gut 15 Jahre als und lassen sich auf meinem relativ neuzeitlichen DVD-Rekorder immer noch bestens auslesen. Mit dem Beschreiben hapert es allerdings, da ist wohl irgendwas inkompatibel geworden. Aktuelle Ware von Verbatim [2] tut problemlos, mit sehr geringer Systemlast. Da kopiert man nebenbei Zeugs hin, wie auf eine Festplatte. Meine Methode der Wahl, wenn man Datenmengen von einigen GB verschicken muß und keine Lust hat, Festplatten stoßsicher einzupacken. Auch klar: "3x Speed" ist im Vergleich zu einer externen S-ATA Platte im USB3-Gehäuse schleppend langsam. > Was Festplatten angeht sind bei mir in 10 Jahren 3 Stück gestorben. Das ist ein hervorragender Schnitt. Weder sollte man nackte Festplatten jahrelang in den Schrank stellen und hoffen, es würde dann noch Hardware geben, die mit dem Interface was anfangen kann (ist schon P-ATA langsam ein Problem, irgendwer noch, der mit IDE- oder gar ST506-Platten umgehen kann?), noch freuen sich Lager, Aktuatoren, Magnete und die Elektronik auf dem Controller (austrocknende Kondensatoren usw.) über ein Jahrzehnt Stillstand. Soll heißen: Du mußt eh alle naslang umkopieren, spätestens dann, wenn die alte Platte zu klein wird. Dann heißt es rsync/robocopy und sich in Geduld üben. Übrigens ist ein einziger nicht korrigierbarer Bitfehler in 10^16 gar nicht mal so wenig, wenn man 3TB rüberschaufeln will. Und bei manch einem Plattencontroller/Chipsatz auf dem Motherboard gabs auch schon Firmwarefehler, die diese Rate haben steil nach oben schießen lassen. > Ich werde mir Zeit lassen und noch nicht kaufen. Guter Plan. Denn was sind schon 100GB? Das hat heutzutage schon eine normale 2.5" SSD. Und die kann man 10 Jahre mit 10TB/Monat schinden, ohne daß sie an ihre MTBF gerät [3]. Obendrein kann man am Gehäuse kratzen, soviel man will (bei einer BD-XL wäre ich mir da nicht so sicher), es rotiert dadrinnen nichts und es gibt auch keinen Hitzestau, was durchaus schon zum Tod einiger Platten geführt hat, die in externen Gehäusen ihr Leben fristen müssen. Ciao, Volker [1] https://de.wikipedia.org/wiki/DVD-RAM [2] http://www.verbatim.de/de/prod/dvd-ram-3x-double-sided-43493/?con=24 [3] http://techreport.com/review/27436/the-ssd-endurance-experiment-two-freaking-petabytes -- @: W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T 3W: www.bartheld.net
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 18:23 +0200 |
| Message-ID | <nj6mi7$3sf$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #209008 |
On 06/07/2016 05:58 PM, Volker Bartheld wrote: > Weder sollte man nackte Festplatten jahrelang in den Schrank stellen und > hoffen, es würde dann noch Hardware geben, die mit dem Interface was > anfangen kann (ist schon P-ATA langsam ein Problem, irgendwer noch, der > mit IDE- oder gar ST506-Platten umgehen kann?), noch freuen sich Lager, > Aktuatoren, Magnete und die Elektronik auf dem Controller (austrocknende > Kondensatoren usw.) über ein Jahrzehnt Stillstand. Ich hatte interessanterweise noch keine HD die bei Einlagerung funktionierte und nach ein paar Jahren nicht mehr. Zum Thema PATA... Für ein paar Euro gibts USB/SATA/PATA-Adapter, die erledigen den Job recht gut. Wer Platten einlagert sollte sowas dazulegen. >> Ich werde mir Zeit lassen und noch nicht kaufen. > > Guter Plan. Denn was sind schon 100GB? Das hat heutzutage schon eine > normale 2.5" SSD. Und die kann man 10 Jahre mit 10TB/Monat schinden, ohne > daß sie an ihre MTBF gerät [3]. Obendrein kann man am Gehäuse kratzen, > soviel man will (bei einer BD-XL wäre ich mir da nicht so sicher), es > rotiert dadrinnen nichts und es gibt auch keinen Hitzestau, was durchaus > schon zum Tod einiger Platten geführt hat, die in externen Gehäusen ihr > Leben fristen müssen. Dafür benutzen SSDs eben Flash und das ist prinzipbedingt nicht langzeitstabil. Früher hielt der Kram die Daten mal 10 Jahre, aber mit heutigen Strukturgrößen sieht es eher so aus, als wenn du die '0' wegnehmen kannst, also noch vielleicht 1 Jahr geht. Solange die SSD Strom hat ist das kein Problem, der Controller kümmert sich drum. Aber als Archiv einlagern? Nicht mit aktuellem Flash. Gerrit
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| From | Volker Bartheld <news2016@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 18:40 +0200 |
| Message-ID | <1eyqj4qn65k46.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #209009 |
Hi! On Tue, 7 Jun 2016 18:23:12 +0200, Gerrit Heitsch wrote: > Zum Thema PATA... Für ein paar Euro gibts USB/SATA/PATA-Adapter, die > erledigen den Job recht gut. Wer Platten einlagert sollte sowas dazulegen. OK. Hast Du auch noch einen U/W-SCSI-auf-USB-Adapter herumliegen? Extrapunkte für ST506-auf-USB? SCNR & ;-) > Dafür benutzen SSDs eben Flash und das ist prinzipbedingt nicht > langzeitstabil. Früher hielt der Kram die Daten mal 10 Jahre, aber mit > heutigen Strukturgrößen sieht es eher so aus, als wenn du die '0' > wegnehmen kannst, also noch vielleicht 1 Jahr geht. Wollte das Thema jetzt nicht überstrapazieren, aber, wegen mir: http://betanews.com/2014/12/05/modern-ssds-can-last-a-lifetime/ http://techreport.com/review/27909/the-ssd-endurance-experiment-theyre-all-dead http://www.anandtech.com/show/7173/samsung-ssd-840-evo-review-120gb-250gb-500gb-750gb-1tb-models-tested/3 http://www.anandtech.com/show/9248/the-truth-about-ssd-data-retention http://ssd-life.com/eng/how.html > Solange die SSD Strom hat ist das kein Problem, der Controller kümmert > sich drum. Aber als Archiv einlagern? Nicht mit aktuellem Flash. Schon klar. Man soll die Teile auch nicht im Backofen braten. Aber vielleicht gibts ja auch "Lagerregale", die dem Controller dann und wann mal wieder für ein Stündchen Strom spenden. Oder automagisch von A-B-A kopieren. <Nostalgie> Meine Sinclair ZX Microdrive Cartridges funktionieren nach Tausch des Andruckfilzes (konkret: des Schaums darunter) immer noch. Technisch gesehen. Logisch gesehen haben sich nach etwa 30 Jahren die Magnetisierungen der einzelnen Lagen des (mutmaßlich BASF Super Chrome) Bandes durchkopiert und die SNR in für die simple Ausleseelektronik unverdauliche Regionen befördert. Da nutzt auch das schöne "Sinclair ZX Microdrive Resurrection Project" nichts (Tante Gugel weiß Bescheid, Downloads unter [1]). Man müßte also so ein Bandlaufwerk entkernen, das Cartridge durchnudeln und mit einem präzisen Meßverstärker/ADC aufzeichnen, was der Tonkopf sieht. Danach alles durch einen DSP jagen und hoffen, daß man die Nullen und Einsen noch auseinanderkriegt. Das ist dann schon eher im forensischen Bereich angesiedelt. Nach Neuformatierung wieder 100k(!)B frei, R/W Problemlos. Das würde ich einer DVD-/+RW eher nicht zutrauen, d. h. ... </Nostalgie> ... nur so weit, wie ich die Scheiben werfen kann (in Jahren). Das auch ohne Sonnenbrand im nicht lichtgeschützten Regal, da reichen schon bissl sommerliche Temperaturen und die oxidative Magie von Ozon. Manchmal sind auch die einzelnen Lagen nicht verträglich und es kommt zu Ab- oder Auflösungserscheinungen. Die Grün-Silbernen Noname-CD-Rs sind nach rund 30 Jahren jedenfalls Schrott, einen guten Teil der gold-goldenen Kodaks war noch lesbar. Ciao, Volker [1] http://www.worldofspectrum.org/pub/sinclair/tools/pc/mdv2img.zip -- @: W E B 2 0 1 6 at B A R T H E L D dot N E T 3W: www.bartheld.net
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 18:53 +0200 |
| Message-ID | <nj6oae$5vi$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #209011 |
On 06/07/2016 06:40 PM, Volker Bartheld wrote: > Hi! > > On Tue, 7 Jun 2016 18:23:12 +0200, Gerrit Heitsch wrote: >> Zum Thema PATA... Für ein paar Euro gibts USB/SATA/PATA-Adapter, die >> erledigen den Job recht gut. Wer Platten einlagert sollte sowas dazulegen. > > OK. Hast Du auch noch einen U/W-SCSI-auf-USB-Adapter herumliegen? > Extrapunkte für ST506-auf-USB? SCNR & ;-) Nein... Aber wenn ich gerade eine solche HD beschrieben habe, dann habe ich auch dazu passende Controller die ich dazulegen kann. BTW: Ich benutze noch U/W-SCSI auf der Arbeit. Ebenso FCAL-HDs. Dazu passende Controller habe ich :) >> Dafür benutzen SSDs eben Flash und das ist prinzipbedingt nicht >> langzeitstabil. Früher hielt der Kram die Daten mal 10 Jahre, aber mit >> heutigen Strukturgrößen sieht es eher so aus, als wenn du die '0' >> wegnehmen kannst, also noch vielleicht 1 Jahr geht. > > Wollte das Thema jetzt nicht überstrapazieren, aber, wegen mir: > > http://betanews.com/2014/12/05/modern-ssds-can-last-a-lifetime/ > http://techreport.com/review/27909/the-ssd-endurance-experiment-theyre-all-dead > http://www.anandtech.com/show/7173/samsung-ssd-840-evo-review-120gb-250gb-500gb-750gb-1tb-models-tested/3 > http://www.anandtech.com/show/9248/the-truth-about-ssd-data-retention Da steht doch was von 1 Jahr... bei Enterprise sogar nur 3 Monate. Wie gesagt, es geht um Einlagern, im aktiven Betrieb sind SSDs kein Problem wenn man Markenware kauft. Ich bevorzuge SSDs von Herstellern die auch Flash produzieren. >> Solange die SSD Strom hat ist das kein Problem, der Controller kümmert >> sich drum. Aber als Archiv einlagern? Nicht mit aktuellem Flash. > > Schon klar. Man soll die Teile auch nicht im Backofen braten. Aber > vielleicht gibts ja auch "Lagerregale", die dem Controller dann und wann > mal wieder für ein Stündchen Strom spenden. Oder automagisch von A-B-A > kopieren. Ein Stündchen Strom wird nicht reichen wenn der Controller ein paar hundert GB refreshen muss. Auch haben solche Ideen den Nachteil, daß die Strom brauchen und ein Blitzeinschlag in der Nähe alles rösten kann. Alles nicht so einfach, leider. > Das ist dann schon eher im forensischen Bereich angesiedelt. Nach > Neuformatierung wieder 100k(!)B frei, R/W Problemlos. Das würde ich einer > DVD-/+RW eher nicht zutrauen, d. h. ... > </Nostalgie> BTW: DVD... Ich habe eine Menge DVD-R und DVD+R die sich nicht mehr lesen lassen wollen, oder, wenn unbenutzt, nicht beschreibbar sind. Die DVD-RW und DVD+RW hingegen sind unaufällig. > Das auch ohne Sonnenbrand im nicht lichtgeschützten Regal, da reichen schon > bissl sommerliche Temperaturen und die oxidative Magie von Ozon. Manchmal > sind auch die einzelnen Lagen nicht verträglich und es kommt zu Ab- oder > Auflösungserscheinungen. Die Grün-Silbernen Noname-CD-Rs sind nach rund 30 > Jahren jedenfalls Schrott, einen guten Teil der gold-goldenen Kodaks war > noch lesbar. Ich hab hier eine NoName-CDR die über Jahre im Auto gelegen hat. Die ist bis heute lesbar. Leider weiss man das immer erst hinterher. Gerrit
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| From | Klaus Butzmann <k.butzmann.usenet@online.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-07 22:01 +0200 |
| Message-ID | <nj7960$u0i$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #209013 |
Am 07.06.2016 um 18:53 schrieb Gerrit Heitsch: > Ich bevorzuge SSDs von Herstellern die auch Flash produzieren. Nicht nur du :-) Butzo
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| From | Mathias Weierganz <mathias.weierganz@htp-tel.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 09:54 +0200 |
| Message-ID | <nj8iv3$6f4$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #209009 |
Am 07.06.2016 um 18:23 schrieb Gerrit Heitsch: > > Ich hatte interessanterweise noch keine HD die bei Einlagerung > funktionierte und nach ein paar Jahren nicht mehr. > Die guten DEC-Platten der Micro-Vax hatten diese Eigenschaft. Nach einigen Monaten Stillstand lief der Spindelmotor nicht mehr an, weil das Losbrechmoment der Lager zu groß war (vielleicht verharztes Fett). Abhilfe: Man nehme die Platte locker in die Hand und klopfe beherzt mit dem Griff eines Schraubendrehers so an die Seite, dass das Gehäuse einen Drehimpuls erfährt und siehe, die Platte läuft an. Der Datenbesitzer hat bei dem Schlag allerdings auch immer gezuckt.
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| From | Michael Baeuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 10:22 +0200 |
| Subject | [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an (was: [OT] Blu-Ray Brenner Pioneer BDR-XD05TB) |
| Message-ID | <AABXV9XY2X0AAAsf.A1.flnews@WStation5.stz-e.de> |
| In reply to | #209038 |
Mathias Weierganz wrote:
> Am 07.06.2016 um 18:23 schrieb Gerrit Heitsch:
> >
> > Ich hatte interessanterweise noch keine HD die bei Einlagerung
> > funktionierte und nach ein paar Jahren nicht mehr.
>
> Die guten DEC-Platten der Micro-Vax hatten diese Eigenschaft. Nach
> einigen Monaten Stillstand lief der Spindelmotor nicht mehr an, weil das
> Losbrechmoment der Lager zu groß war (vielleicht verharztes Fett).
> Abhilfe: Man nehme die Platte locker in die Hand und klopfe beherzt mit
> dem Griff eines Schraubendrehers so an die Seite, dass das Gehäuse
> einen Drehimpuls erfährt und siehe, die Platte läuft an. Der
> Datenbesitzer hat bei dem Schlag allerdings auch immer gezuckt.
Bei der Seagate Barracuda 4 war das im Alter auch so. Dort waren es aber
nicht die Lager, sondern klebende Köpfe.
Wenn man das Ohr daneben hielt konnte man hören was die Firmware tut:
Zuerst wird versucht ganz normal die Spindel zu starten. Nachdem der
Motor dreimal blockiert war "schlägt" die Firmware langsam immer
stärker gegen die Köpfe (mit der Voice-coil Spule), während sie weiter
versucht die Spindel zu starten. Normalerweise reißt das dann irgendwann
die Köpfe los und sie schlagen hart gegen den äußeren Anschlag ("KLACK")
... Positionssignal für das Servo gibt es bei stehender Spindel ja noch
keins. Genau in dem Moment fängt die Spindel dann aber an sich zu
drehen.
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| From | all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 08:28 -0300 |
| Subject | Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an |
| Message-ID | <DfTIj-2jQoB@allinger-307049.user.uni-berlin> |
| In reply to | #209045 |
On 08 Jun 16 at group /de/sci/electronics in article AABXV9XY2X0AAAsf.A1.flnews@WStation5.stz-e.de
<michael.baeuerle@stz-e.de> (Michael Baeuerle) wrote:
>Mathias Weierganz wrote:
>> Am 07.06.2016 um 18:23 schrieb Gerrit Heitsch:
>>>
>>> Ich hatte interessanterweise noch keine HD die bei Einlagerung
>>> funktionierte und nach ein paar Jahren nicht mehr.
>>
>> Die guten DEC-Platten der Micro-Vax hatten diese Eigenschaft. Nach
>> einigen Monaten Stillstand lief der Spindelmotor nicht mehr an, weil
>> das Losbrechmoment der Lager zu groß war (vielleicht verharztes
>> Fett). Abhilfe: Man nehme die Platte locker in die Hand und klopfe
>> beherzt mit dem Griff eines Schraubendrehers so an die Seite, dass
>> das Gehäuse einen Drehimpuls erfährt und siehe, die Platte läuft an.
>> Der Datenbesitzer hat bei dem Schlag allerdings auch immer gezuckt.
>Bei der Seagate Barracuda 4 war das im Alter auch so. Dort waren es
>aber nicht die Lager, sondern klebende Köpfe.
>
>Wenn man das Ohr daneben hielt konnte man hören was die Firmware tut:
>Zuerst wird versucht ganz normal die Spindel zu starten. Nachdem der
>Motor dreimal blockiert war "schlägt" die Firmware langsam immer
>stärker gegen die Köpfe (mit der Voice-coil Spule), während sie weiter
>versucht die Spindel zu starten. Normalerweise reißt das dann
>irgendwann die Köpfe los und sie schlagen hart gegen den äußeren
>Anschlag ("KLACK") ... Positionssignal für das Servo gibt es bei
>stehender Spindel ja noch keins. Genau in dem Moment fängt die Spindel
>dann aber an sich zu drehen.
Wo sollen die Köpfe denn kleben? Nur bei uralt Winchester landen die
irgendwo auf der Platte, später am Rand (Landezone). Aber seit Äonen
werden die Köpfe ganz rausgezogen und werden in einer Art Rechen so
gehalten, dass die Köpfe mit nichts in Berührung kommen.
Womöglich ist die Barracuda 4 noch son Landezonen Murks :(
Der Schmierfilm wanderte auch bei einigen Hersteller nach aussen und
bildete eine klebrigen Wulst in der Landezone...
IIRC ein beliebtes Spielchen bei einer Serie von IBM PC-HDD.
Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang
--
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
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| From | Michael Baeuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 16:09 +0200 |
| Subject | Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an |
| Message-ID | <AABXWCcd4IcAAAsf.A1.flnews@WStation5.stz-e.de> |
| In reply to | #209053 |
Wolfgang Allinger wrote:
> Michael Baeuerle wrote:
> >
> > Bei der Seagate Barracuda 4 war das im Alter auch so. Dort waren es
> > aber nicht die Lager, sondern klebende Köpfe.
> >
> > Wenn man das Ohr daneben hielt konnte man hören was die Firmware tut:
> > Zuerst wird versucht ganz normal die Spindel zu starten. Nachdem der
> > Motor dreimal blockiert war "schlägt" die Firmware langsam immer
> > stärker gegen die Köpfe (mit der Voice-coil Spule), während sie weiter
> > versucht die Spindel zu starten. Normalerweise reißt das dann
> > irgendwann die Köpfe los und sie schlagen hart gegen den äußeren
> > Anschlag ("KLACK") ... Positionssignal für das Servo gibt es bei
> > stehender Spindel ja noch keins. Genau in dem Moment fängt die Spindel
> > dann aber an sich zu drehen.
>
> Wo sollen die Köpfe denn kleben? Nur bei uralt Winchester landen die
> irgendwo auf der Platte, später am Rand (Landezone).
Ja, ganz innen. Siehe [1] Seite 6 (bzw. 16).
Dieser Thread war doch gerade in der DEC VAX Ära.
> Aber seit Äonen
> werden die Köpfe ganz rausgezogen und werden in einer Art Rechen so
> gehalten, dass die Köpfe mit nichts in Berührung kommen.
>
> Womöglich ist die Barracuda 4 noch son Landezonen Murks :(
Klar ist sie das, früher haben das doch alle Hersteller so gemacht.
Die Barracuda 4 hatte auch noch "dedicated servo" und thermische
Kalibrierung dafür (siehe [1] Seite 12 bzw. 22), altes Teil eben.
BTW: Damals gab es noch vernünftige Manuals ohne NDA.
Die Sache mit "abheben und rausfahren" hat IIRC seinerzeit IBM für
die Glasmedien eingeführt (weil aufrauhen der Landezone nicht möglich
war).
________________
[1] <http://www.seagate.com/support/disc/manuals/scsi/28880d.pdf>
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| From | all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 11:32 -0300 |
| Subject | Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an |
| Message-ID | <DfTIqVojQoB@allinger-307049.user.uni-berlin> |
| In reply to | #209057 |
On 08 Jun 16 at group /de/sci/electronics in article AABXWCcd4IcAAAsf.A1.flnews@WStation5.stz-e.de <michael.baeuerle@stz-e.de> (Michael Baeuerle) wrote: >Wolfgang Allinger wrote: >> Michael Baeuerle wrote: >>> >>> Bei der Seagate Barracuda 4 war das im Alter auch so. Dort waren es >>> aber nicht die Lager, sondern klebende Köpfe. >> Wo sollen die Köpfe denn kleben? Nur bei uralt Winchester landen die >> irgendwo auf der Platte, später am Rand (Landezone). >Ja, ganz innen. Siehe [1] Seite 6 (bzw. 16). >Dieser Thread war doch gerade in der DEC VAX Ära. Bin prä VAXer aber habe nichts verVAXst :) PDP11/34, RSX11/M und LS11/03 mit RT11 >BTW: Damals gab es noch vernünftige Manuals ohne NDA. Leder wahr! >Die Sache mit "abheben und rausfahren" hat IIRC seinerzeit IBM für >die Glasmedien eingeführt (weil aufrauhen der Landezone nicht möglich >war). Und ich dachte immer, dass die Landezone besonders glatt sein müsse, damit die Köpfe nicht abgeschmirgelt werden. Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang -- Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 18:39 +0200 |
| Subject | Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an |
| Message-ID | <drr02fFg4ujU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #209064 |
Am 08.06.2016 16:32 schrieb all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger): >> Die Sache mit "abheben und rausfahren" hat IIRC seinerzeit IBM für >> die Glasmedien eingeführt (weil aufrauhen der Landezone nicht möglich >> war). > > Und ich dachte immer, dass die Landezone besonders glatt sein müsse, > damit die Köpfe nicht abgeschmirgelt werden. Dann bekommst du Kaltverschweißung und die Platte mag nicht mehr drehen. Soweit ich die Technik verfolgt habe, hat das mit dem "Kopf abheben" und "Kopf landen lassen" einander mehrfach gegenseitig abgelöst. Teilweise hersteller- und modellabhängig. Hanno
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| From | Michael Limburg <mlimb@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 14:47 +0000 |
| Subject | Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an |
| Message-ID | <nj9b6b$trr$2@dont-email.me> |
| In reply to | #209053 |
Wolfgang Allinger schrieb: > On 08 Jun 16 at group /de/sci/electronics in article AABXV9XY2X0AAAsf.A1.flnews@WStation5.stz-e.de > <michael.baeuerle@stz-e.de> (Michael Baeuerle) wrote: >>Bei der Seagate Barracuda 4 war das im Alter auch so. Dort waren es >>aber nicht die Lager, sondern klebende Köpfe. > Wo sollen die Köpfe denn kleben? Nur bei uralt Winchester landen die > irgendwo auf der Platte, später am Rand (Landezone). Aber seit Äonen > werden die Köpfe ganz rausgezogen und werden in einer Art Rechen so > gehalten, dass die Köpfe mit nichts in Berührung kommen. Nö, ist abhängig von Hersteller. Hier mal eine deutlich neuere HD: https://www.youtube.com/watch?v=wZ2J_fwGjO0 (ab Sekunde 15) MfG
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| From | all2001@spambog.com (Wolfgang Allinger) |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 11:46 -0300 |
| Subject | Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an |
| Message-ID | <DfTIqWNEQoB@allinger-307049.user.uni-berlin> |
| In reply to | #209060 |
On 08 Jun 16 at group /de/sci/electronics in article nj9b6b$trr$2@dont-email.me <mlimb@gmx.de> (Michael Limburg) wrote: >Wolfgang Allinger schrieb: >> <michael.baeuerle@stz-e.de> (Michael Baeuerle) wrote: >>>Bei der Seagate Barracuda 4 war das im Alter auch so. Dort waren es >>>aber nicht die Lager, sondern klebende Köpfe. >> Wo sollen die Köpfe denn kleben? Nur bei uralt Winchester landen die >> irgendwo auf der Platte, später am Rand (Landezone). Aber seit Äonen >> werden die Köpfe ganz rausgezogen und werden in einer Art Rechen so >> gehalten, dass die Köpfe mit nichts in Berührung kommen. >Nö, ist abhängig von Hersteller. Hier mal eine deutlich neuere HD: >https://www.youtube.com/watch?v=wZ2J_fwGjO0 (ab Sekunde 15) Dann hab ich bisher wohl `Glück` gehabt. Alle zerlegten Platten hatten eine Kopfkamm ausserhalb des Plattenstapel. Hab ca. 8 Samsung (5x 1TB) und je 2 Seagate Barracuda in 500GB und 1TB. Bisher unauffällig (lügt SMART :) Nun hab ich die 1. Samsung 1TB HD103, 2009 gekauft, viel benutzt (~40.000h) ausgemustert, weil sie anfing bad sectors zu bekommen (650kB Total). Wenn ich das richtig verstanden hab, hat die intern 4MB Block. Das wäre ja dann evtl. nur 1 bad sector. Rechne/bin ich da richtig? Egal, die darf für wichtige Sachen nicht mehr mitspielen. Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang -- Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
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| From | Bernd Lauert <m8r-9vv4fj@mailinator.com> |
|---|---|
| Date | 2016-06-08 16:36 +0000 |
| Subject | Re: [OT] Platte läuft nach Einlagerung nicht mehr an |
| Message-ID | <5758498a$0$54261$b1db1813$62b0a5a8@news.astraweb.com> |
| In reply to | #209065 |
On Wed, 08 Jun 2016 11:46:00 -0300, Wolfgang Allinger wrote: >>> Wo sollen die Köpfe denn kleben? Nur bei uralt Winchester landen die >>> irgendwo auf der Platte, später am Rand (Landezone). Aber seit Äonen >>> werden die Köpfe ganz rausgezogen und werden in einer Art Rechen so >>> gehalten, dass die Köpfe mit nichts in Berührung kommen. > >>Nö, ist abhängig von Hersteller. Hier mal eine deutlich neuere HD: >>https://www.youtube.com/watch?v=wZ2J_fwGjO0 (ab Sekunde 15) > > Dann hab ich bisher wohl `Glück` gehabt. Alle zerlegten Platten hatten > eine Kopfkamm ausserhalb des Plattenstapel. IBM, HGST und WD haben das. > Hab ca. 8 Samsung (5x 1TB) und je 2 Seagate Barracuda in 500GB und 1TB. > Bisher unauffällig (lügt SMART :) Die hingegen arbeiten alle mit Contact-Start-Stop und irgendwann klebt es.
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