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Groups > de.sci.electronics > #206388 > unrolled thread
| Started by | Mirko Siederik <msiederik@yahoo.com> |
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| First post | 2016-04-09 19:09 +0200 |
| Last post | 2016-04-11 09:20 +0200 |
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prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Mirko Siederik <msiederik@yahoo.com> - 2016-04-09 19:09 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2016-04-09 19:28 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-04-09 19:48 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-04-09 20:18 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-04-09 22:40 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> - 2016-04-10 11:29 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-04-10 11:35 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-04-10 15:14 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-04-10 15:40 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-04-10 15:55 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Matthias Dingeldein <matthias.dingeldein@rwth-aachen.de> - 2016-04-28 11:23 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-04-28 19:37 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-04-29 07:46 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-04-29 09:20 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2016-04-29 09:48 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-04-29 10:50 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2016-04-29 09:57 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> - 2016-04-10 15:03 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Mirko Siederik <msiederik@yahoo.com> - 2016-04-10 11:36 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2016-04-10 11:40 +0200
Re: prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2016-04-11 09:20 +0200
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| From | Mirko Siederik <msiederik@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-09 19:09 +0200 |
| Subject | prinzipielle Frage zu Handy-Ladegeräten |
| Message-ID | <nebcvq$tac$1@news.albasani.net> |
Eigentlich kenne ich es so: Ein technisches Gerät hat eine bestimmte Leistungsaufnahme. Benötigt also einen bestimmte Stromstärke (Bei gegebener Spannung). Kann das Netzgerät dies nicht liefern, bricht die Spannung zusammen oder das Netzgerät schaltet ab. Funktioniert also nicht. Wie ist das z.B. bei einem Smartphone? Nehme ich da ein schwächeres Ladegerät als das angegebene dann funktioniert das recht gut, es dauert halt nur länger. Da 'verlangt' das Smartphone nicht eine konkrete Stromstärke, es nimmt sich eben nur das was das Ladegerät bietet. Wie funktioniert das? Wieso wird das schächere Ladegerät nicht überlastet oder schaltet ab? Interessiert mich einfach, gibt es da eine verständliche Erklärung? Danke für die Mühe mir da etwas Aufklärung zu verschaffen. . . Grüße Mirko
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-09 19:28 +0200 |
| Message-ID | <bnqntc-epq.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #206388 |
Am 09.04.2016 um 19:09 schrieb Mirko Siederik: > Wie ist das z.B. bei einem Smartphone? Nehme ich da ein schwächeres > Ladegerät als das angegebene dann funktioniert das recht gut, es dauert > halt nur länger. Da 'verlangt' das Smartphone nicht eine konkrete > Stromstärke, es nimmt sich eben nur das was das Ladegerät bietet. Wie > funktioniert das? Wieso wird das schächere Ladegerät nicht überlastet > oder schaltet ab? Bei Apple signalisiert das Ladegerät (über eine Widerstandskombination an den Datenleitungen) seine Belastbarkeit an das Handy, welches den Ladestrom entsprechend anpasst. Bei Ladegeräten nach USB-Standard findet nur eine grobe Signalisierung (bis 500mA/über 500mA) statt. Stattdessen ist das Ladegerät explizit so gebaut, das es nicht abschaltet, sondern - wie ein Labornetzteil - den Strom begrenzt. Das Handy erkennt den dadurch einsetzenden Spannungsabfall und schraubt seine Ansprüche entsprechend herunter. Hergen
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-04-09 19:48 +0200 |
| Message-ID | <nebf8k$pr8$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #206388 |
On 09.04.16 19.09, Mirko Siederik wrote: > Eigentlich kenne ich es so: > Ein technisches Gerät hat eine bestimmte Leistungsaufnahme. Benötigt > also einen bestimmte Stromstärke (Bei gegebener Spannung). Kann das > Netzgerät dies nicht liefern, bricht die Spannung zusammen oder das > Netzgerät schaltet ab. Funktioniert also nicht. > Wie ist das z.B. bei einem Smartphone? Nehme ich da ein schwächeres > Ladegerät als das angegebene dann funktioniert das recht gut, es dauert > halt nur länger. Da 'verlangt' das Smartphone nicht eine konkrete > Stromstärke, es nimmt sich eben nur das was das Ladegerät bietet. Wie > funktioniert das? Wieso wird das schächere Ladegerät nicht überlastet > oder schaltet ab? Es gibt herstellerspezifische Erweiterungen, über die das Netzteil dem Verbraucher seine Stromlieferfähigkeit mitteilt. Für USB gibt es mittlerweile einen Standard zu diesem Zweck, an den sich manche sogar halten. https://en.wikipedia.org/wiki/USB#USB_Battery_Charging Marcel
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| From | Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-09 20:18 +0200 |
| Message-ID | <nebh1q$5et$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206388 |
On 04/09/2016 07:09 PM, Mirko Siederik wrote: > Wie ist das z.B. bei einem Smartphone? Nehme ich da ein schwächeres > Ladegerät als das angegebene dann funktioniert das recht gut, es dauert > halt nur länger. Da 'verlangt' das Smartphone nicht eine konkrete > Stromstärke, es nimmt sich eben nur das was das Ladegerät bietet. Wie > funktioniert das? Wieso wird das schächere Ladegerät nicht überlastet > oder schaltet ab? Man könnte auch schlicht sagen: Da gibt es keine anständige Lösung und im Zweifelsfall ist es Aufgabe des Nutzers das richtige Ladegerät mit dem richtigen Gerät zu verwenden. Um nicht zu sagen, dass ich den ganzen USB-Lade-Krempel für recht unausgegoren halte... Das Beispiel für "Nicht-Funktionieren" aus der Praxis durfte ich vor einigen Tagen selber erleben. Das USB-Netzteil, welches normalerweise meinen Raspberry versorgt, kann laut Aufschrift 1A liefern. Im Datenblatt steht auch etwas von einer vorhandenen Strombegrenzung. Da das bei meinem Smartphone beigelegene Ladegerät zwei Räume weiter und das Raspberry-Netzteil greifbar war, habe ich mein Smartphone damit zum Laden angeschlossen (Original-Lader liefert bis zu 2A) und bin zum Essen gegangen. Wie ich wieder da war, ist mir ein komischer Kunststoffgeruch aufgefallen, als dessen Quelle ich dann das Netzteil ausmachen konnte. Dieses war etwas mehr als handwarm geworden, was den Geruch verursacht hat. Mangels passendem Messadapter zum Zwischenschalten am USB habe ich primärseitig die Wirkleistung gemessen, welche beim angeschlossenen Smartphone knapp über 10 Watt liegt. Scheint also so als würde das Smartphone durchaus versuchen mehr als die erlaubten 1A zu ziehen. Meine Erwartung war, dass eher nur 500mA gezogen werden, da ja im "Fremd-Lader" eine Kennung "ich packe mehr als USB-Standard" fehlen dürfte. Das das Smartphone scheinbar "ans Limit" geht hat mich selber überrascht... Gruß Manuel
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
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| Date | 2016-04-09 22:40 +0200 |
| Message-ID | <nebpb3$iro$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #206402 |
On 09.04.16 20.18, Manuel Reimer wrote: > Man könnte auch schlicht sagen: Da gibt es keine anständige Lösung und > im Zweifelsfall ist es Aufgabe des Nutzers das richtige Ladegerät mit > dem richtigen Gerät zu verwenden. > > Um nicht zu sagen, dass ich den ganzen USB-Lade-Krempel für recht > unausgegoren halte... Die zugehörige Norm nennt sich IEC 62684:2011 bzw. EN 62684:2010, da es in der EU schon etwas früher standardisiert wurde. In der Sache ist es im Wesentlichen die Chinesische Norm von 2007. > Das USB-Netzteil, welches normalerweise meinen Raspberry versorgt, kann > laut Aufschrift 1A liefern. Im Datenblatt steht auch etwas von einer > vorhandenen Strombegrenzung. Jep, ist Vorschrift. > Mangels passendem Messadapter zum Zwischenschalten am USB habe ich > primärseitig die Wirkleistung gemessen, welche beim angeschlossenen > Smartphone knapp über 10 Watt liegt. Scheint also so als würde das > Smartphone durchaus versuchen mehr als die erlaubten 1A zu ziehen. Das Phone darf so lange ziehen, bis das Netzteil nachgibt und die Spannung auf 4,75V fällt. Das Netzteil muss das abkönnen. Wenn so Chinaböller-Netzteile allerdings das erste mal warm werden, können schon mal unangenehme Gerüche aus den Chemieresten ausdünsten. > Meine Erwartung war, dass eher nur 500mA gezogen werden, da ja im > "Fremd-Lader" eine Kennung "ich packe mehr als USB-Standard" fehlen > dürfte. Das das Smartphone scheinbar "ans Limit" geht hat mich selber > überrascht... Nope. Das Netzteil signalisiert über die Datenleitungen, dass es sich nicht um einen USB-Host handelt. Marcel
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| From | Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> |
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| Date | 2016-04-10 11:29 +0200 |
| Message-ID | <ned6e8$fit$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206412 |
On 04/09/2016 10:40 PM, Marcel Mueller wrote: >> Das USB-Netzteil, welches normalerweise meinen Raspberry versorgt, kann >> laut Aufschrift 1A liefern. Im Datenblatt steht auch etwas von einer >> vorhandenen Strombegrenzung. > > Jep, ist Vorschrift. Ich habe auch ein kleines, etwas älteres, USB-Netzteil da, das sowas eher nicht haben dürfte. Wenn ich da mein Navi anschließe, dann macht dieses Netzteil komische Geräusche... > Das Phone darf so lange ziehen, bis das Netzteil nachgibt und die > Spannung auf 4,75V fällt. Das Netzteil muss das abkönnen. > > Wenn so Chinaböller-Netzteile allerdings das erste mal warm werden, > können schon mal unangenehme Gerüche aus den Chemieresten ausdünsten. Mag sein, aber die entstehende Wärme war schon gefühlt etwas viel des guten. Ich muss hier wirklich mal eine Lösung beschaffen um in der USB-Leitung messen zu können. Würde mich echt interessieren, wie viel Strom da gezogen wird. > Nope. Das Netzteil signalisiert über die Datenleitungen, dass es sich > nicht um einen USB-Host handelt. Das 1A-Netzteil signalisiert garnichts. Die Datenleitungen sind nirgends angeschlossen. Gruß Manuel
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2016-04-10 11:35 +0200 |
| Message-ID | <ned1rb$38m$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #206438 |
On 04/10/2016 11:29 AM, Manuel Reimer wrote: > On 04/09/2016 10:40 PM, Marcel Mueller wrote: >> >> Wenn so Chinaböller-Netzteile allerdings das erste mal warm werden, >> können schon mal unangenehme Gerüche aus den Chemieresten ausdünsten. > > Mag sein, aber die entstehende Wärme war schon gefühlt etwas viel des > guten. Ich muss hier wirklich mal eine Lösung beschaffen um in der > USB-Leitung messen zu können. Würde mich echt interessieren, wie viel > Strom da gezogen wird. Kann man fertig kaufen und kostet nicht viel: http://www.ebay.de/itm/281852065161 >> Nope. Das Netzteil signalisiert über die Datenleitungen, dass es sich >> nicht um einen USB-Host handelt. > > Das 1A-Netzteil signalisiert garnichts. Die Datenleitungen sind nirgends > angeschlossen. Das ist schlecht. Sie sollten mindestens über einen Widerstand verbunden sein. Manche Handies laden an Ladegeräten mit offenen Datenleitungen nicht. Gerrit
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
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| Date | 2016-04-10 15:14 +0200 |
| Message-ID | <nedjjr$a79$1@solani.org> |
| In reply to | #206440 |
Am 10.04.2016 um 11:35 schrieb Gerrit Heitsch: >> Mag sein, aber die entstehende Wärme war schon gefühlt etwas viel des >> guten. Ich muss hier wirklich mal eine Lösung beschaffen um in der >> USB-Leitung messen zu können. Würde mich echt interessieren, wie viel >> Strom da gezogen wird. > > Kann man fertig kaufen und kostet nicht viel: > > http://www.ebay.de/itm/281852065161 Bei aliexpress gibt es den blue sky charger doctor für 88 Cent incl. Porto von China nach D. Suchbegriff 32539123807
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
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| Date | 2016-04-10 15:40 +0200 |
| Message-ID | <nedg6j$ivd$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #206463 |
On 04/10/2016 03:14 PM, Wolfgang wrote: > Am 10.04.2016 um 11:35 schrieb Gerrit Heitsch: > >>> Mag sein, aber die entstehende Wärme war schon gefühlt etwas viel des >>> guten. Ich muss hier wirklich mal eine Lösung beschaffen um in der >>> USB-Leitung messen zu können. Würde mich echt interessieren, wie viel >>> Strom da gezogen wird. >> >> Kann man fertig kaufen und kostet nicht viel: >> >> http://www.ebay.de/itm/281852065161 > > Bei aliexpress gibt es den blue sky charger doctor für 88 Cent incl. > Porto von China nach D. > > > Suchbegriff > > 32539123807 Der von mir gelistete kann etwas mehr. Aber das muss jeder selbst wissen. Gerrit
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
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| Date | 2016-04-10 15:55 +0200 |
| Message-ID | <nedm02$jeg$1@solani.org> |
| In reply to | #206467 |
Am 10.04.2016 um 15:40 schrieb Gerrit Heitsch: > On 04/10/2016 03:14 PM, Wolfgang wrote: >> Am 10.04.2016 um 11:35 schrieb Gerrit Heitsch: >> >>>> Mag sein, aber die entstehende Wärme war schon gefühlt etwas viel des >>>> guten. Ich muss hier wirklich mal eine Lösung beschaffen um in der >>>> USB-Leitung messen zu können. Würde mich echt interessieren, wie viel >>>> Strom da gezogen wird. >>> >>> Kann man fertig kaufen und kostet nicht viel: >>> >>> http://www.ebay.de/itm/281852065161 >> >> Bei aliexpress gibt es den blue sky charger doctor für 88 Cent incl. >> Porto von China nach D. >> >> >> Suchbegriff >> >> 32539123807 > > Der von mir gelistete kann etwas mehr. Aber das muss jeder selbst wissen. Stimmt natürlich, aber Gerrit fragte nach einer Strommessung, das Messen der Ladezeit und Ausrechnen der mAh ist eine interessante Erweiterung.
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| From | Matthias Dingeldein <matthias.dingeldein@rwth-aachen.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 11:23 +0200 |
| Message-ID | <oc19vc-f5e.ln1@ID-232218.user.uni-berlin.de> |
| In reply to | #206440 |
Gerrit Heitsch wrote: > On 04/10/2016 11:29 AM, Manuel Reimer wrote: >> On 04/09/2016 10:40 PM, Marcel Mueller wrote: >>> Nope. Das Netzteil signalisiert über die Datenleitungen, dass es sich >>> nicht um einen USB-Host handelt. >> >> Das 1A-Netzteil signalisiert garnichts. Die Datenleitungen sind nirgends >> angeschlossen. > > Das ist schlecht. Sie sollten mindestens über einen Widerstand verbunden > sein. Manche Handies laden an Ladegeräten mit offenen Datenleitungen > nicht. Ein USB-Ladegeraet gemaess Absatz 1.4.14 der USB Battery Charging Specification (Revision 1.2 vom 7.12.2010, sollte auch in http://www.usb.org/developers/docs/devclass_docs/BCv1.2_070312.zip enthalten sein) stellt einen "Dedicated Charging Port" (DCP) gemaess Absatz 1.4.7 zur Verfuegung. Der DCP hat gem. Abs. 3.2.4.1 (bzw. 3.2.5.1) die Datenleitungen D+ und D- kurzgeschlossen, mit einem maximalen Widerstand von 200 Ohm gemaess Tabelle 5-3, wobei die beiden Leitungen jeweils mindestens 300 Kiloohm Isolationswiderstand gegen den Rest der Schaltung haben muessen (also zusammen ca. 150 Kiloohm. Wie sich der DCP zu verhalten hat, steht in Abschnitt 4.4. Das Schalten von anderen Widerstaenden zwischen den Datenleitungen widerspricht dem USB-Standard und sollte dem Hersteller von moeglichst vielen Kunden um die Ohren gehauen werden. Gruss, Matthias Dingeldein (den Newsleserueckstand aufarbeitend) -- ... und immer ne Handbreit Schiene unter den Raedern!
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-28 19:37 +0200 |
| Message-ID | <nftchg$7eh$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #207413 |
On 04/28/2016 11:23 AM, Matthias Dingeldein wrote: > Das Schalten von anderen Widerstaenden zwischen den Datenleitungen > widerspricht dem USB-Standard und sollte dem Hersteller von moeglichst > vielen Kunden um die Ohren gehauen werden. Das Problem hierbei ist, es gibt Ladegeräte die bringen nur 500mA (ein alter Blackberrylader), 700mA (der Samsunglader der beim S3 Mini beliegt), 1A (viele), 1,55A (Samsung S5 Neo), 2A (Samsung S4) und >2A (diverse Tablets). Woher weiss das Handy jetzt wieviel es ziehen darf wenn das einzige zugelassene Kennzeichen D+ und D- kurzgeschlossen ist? Gerrit
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
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| Date | 2016-04-29 07:46 +0200 |
| Message-ID | <s29bvc-jh3.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #207456 |
Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote: >(diverse Tablets). Woher weiss das Handy jetzt wieviel es ziehen darf >wenn das einzige zugelassene Kennzeichen D+ und D- kurzgeschlossen ist? Es erhoeht den Ladestrom solange bis es sieht das die Spannung vom Netzteil anfaengt zusammenzubrechen. Die Netzteile haben dafuer einen definierten Ausgangswiderstand oder ein chinesisches kupferarmes Zuleitungskabel. :-D Olaf
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 09:20 +0200 |
| Message-ID | <nfusoc$u35$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #207474 |
On 04/29/2016 07:46 AM, Olaf Kaluza wrote: > Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote: > > > >(diverse Tablets). Woher weiss das Handy jetzt wieviel es ziehen darf > >wenn das einzige zugelassene Kennzeichen D+ und D- kurzgeschlossen ist? > > Es erhoeht den Ladestrom solange bis es sieht das die Spannung vom > Netzteil anfaengt zusammenzubrechen. Das geht nicht bei jedem Netzteil gut. Lies dir diverse Tests durch, manche lassen sich grob überlasten und schalten dann hart ab oder die Ausgangsspannung wird extrem unsauber. Geräte die sich darauf verlassen sollte man nie unbeaufsichtigt laden! Eine Kodierung, die anzeigt was das Netzteil liefern kann ist die bessere Idee. Sehr detaillierte Tests von USB-Netzteilen hier: http://www.lygte-info.dk/info/indexUSB%20UK.html Gerrit
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 09:48 +0200 |
| Message-ID | <e7gbvc-rjn.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #207482 |
Am 29.04.2016 um 09:20 schrieb Gerrit Heitsch: >> Es erhoeht den Ladestrom solange bis es sieht das die Spannung vom >> Netzteil anfaengt zusammenzubrechen. > > Das geht nicht bei jedem Netzteil gut. Dann ist das Netzteil eine Fehlkonstruktion. Der USB-Standard schreibt für Ladegeräte explizit vor, das sie eine Strombegrenzung haben müssen (und schreibt für nicht-Ladegeräte explizit vor, das das angeschlossene Gerät max. 100mA/500mA ziehen darf). > Lies dir diverse Tests durch, > manche lassen sich grob überlasten und schalten dann hart ab oder die > Ausgangsspannung wird extrem unsauber. Manche haben auch Isolationsabstände im sub-Millimeterbereich zwischen Primär- und Sekundärseite oder andere abenteuerliche Konstruktionsfehler. Schau mal auf YouTube die Videos von "bigclivedotcom" durch, der hat da hübsche Beispiele vor laufender Kamera zerlegt... > Eine Kodierung, die anzeigt was das Netzteil liefern kann ist die > bessere Idee. Die gibt es aber erst mit dem "USB Power Delivery"-Standard, und der findet in der Praxis noch kaum Anwendung. Und auch dieser Standard löst nicht das Problem minderwertiger Steckverbinder, sondern verschärft es durch die sehr viel höheren Ströme noch. Hergen
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 10:50 +0200 |
| Message-ID | <nfv21a$4d6$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #207487 |
On 04/29/2016 09:48 AM, Hergen Lehmann wrote: > Am 29.04.2016 um 09:20 schrieb Gerrit Heitsch: > >>> Es erhoeht den Ladestrom solange bis es sieht das die Spannung vom >>> Netzteil anfaengt zusammenzubrechen. >> >> Das geht nicht bei jedem Netzteil gut. > > Dann ist das Netzteil eine Fehlkonstruktion. Der USB-Standard schreibt > für Ladegeräte explizit vor, das sie eine Strombegrenzung haben müssen > (und schreibt für nicht-Ladegeräte explizit vor, das das angeschlossene > Gerät max. 100mA/500mA ziehen darf). Die 500mA aber erst wenn es sich korrekt beim System angemeldet hat. Kann es das nicht darf es nur 100mA ziehen. Diverse Geräte halten sich nicht daran. Der alte Blackberrylader (500mA) hat übrigens auch eine Kodierung über Widerstände, man kann an D+/D- Spannungen messen. Mein iPhone lädt damit problemlos und mit den zu erwartenden 500mA. > >> Lies dir diverse Tests durch, >> manche lassen sich grob überlasten und schalten dann hart ab oder die >> Ausgangsspannung wird extrem unsauber. > > Manche haben auch Isolationsabstände im sub-Millimeterbereich zwischen > Primär- und Sekundärseite oder andere abenteuerliche Konstruktionsfehler. Kann dir sogar bei Markengeräten passieren. Hier wird behauptet, daß http://lygte-info.dk/review/USBpower%20Samsung%20ETA-U90EWE%20UK.html ein Fake sei, aber das sieht dem damals bei einem Samsung S4 beigelegten Lader zu ähnlich, selbst das Kabel ist identisch. Entweder hat das Original diesen Fehler oder die Fabrik fertigt auf einer zweiten Linie einen Fake und benutzt die originalen Gehäuse. > Schau mal auf YouTube die Videos von "bigclivedotcom" durch, der hat da > hübsche Beispiele vor laufender Kamera zerlegt... Ich lese lieber und schaue mir Fotos an, da sieht man deutlich mehr. Diese Manie alles zu verfilmen... Hier nochmal die URL: http://www.lygte-info.dk/info/indexUSB%20UK.html >> Eine Kodierung, die anzeigt was das Netzteil liefern kann ist die >> bessere Idee. > > Die gibt es aber erst mit dem "USB Power Delivery"-Standard, und der > findet in der Praxis noch kaum Anwendung. Nein, die gabs auch schon vorher und das nicht nur bei Apple. Gerrit
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-29 09:57 +0200 |
| Message-ID | <nfv44u$p5n$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #207474 |
Hallo Olaf, > >(diverse Tablets). Woher weiss das Handy jetzt wieviel es ziehen darf > >wenn das einzige zugelassene Kennzeichen D+ und D- kurzgeschlossen ist? > > Es erhoeht den Ladestrom solange bis es sieht das die Spannung vom > Netzteil anfaengt zusammenzubrechen. Genau das machen die USB-Netzteile alle. Zumindest die 4 bis 5 Typen, die ich gerne für allgemeine 5 V Versorgungen nutze. Im Elektrotechnik-Praktikum setzen wir die Teile mit Erfolg ein. Selbst verkehrt herum eingesteckte LM324 überleben die 700 mA eine geraume Zeit lang klaglos. Ich lass die betreffenden Studenten dann unter eingestecktem Netzteil die OPs mit den Fingern herausziehen. Das hat mehrfachen nachdrücklichen Lerneffekt: Es brennen sich so gleich mehrere Regeln ein: 1. Stecker raus, wenn die Finger an eine Schaltung gehen 2. Manchmal sind Bauteile nicht nur warm sondern heiß 3. Erst nachdenken, dann handeln Man lernt auf 3 unterschiedliche Arten: 1. durch Nachdenken - das sei die edelste Art 2. durch Nachahmung - das sei die natürlichste Art 3. durch Erfahrung - das sei manchmal schmerzhaft Marte
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| From | Juergen Roesener <roesener@compuserve.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 15:03 +0200 |
| Message-ID | <dmv19fFn07aU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #206438 |
Manuel Reimer <Manuel.Nulldevice@nurfuerspam.de> wrote: >Ich muss hier wirklich mal eine Lösung beschaffen um in der >USB-Leitung messen zu können. Würde mich echt interessieren, wie viel >Strom da gezogen wird. http://www.amazon.de/EzReal-Zweifarbige-Multimeter-Spannungsmesser-Amperemeter/dp/B00Q2HWLYS?ie=UTF8&psc=1&redirect=true&ref_=oh_aui_detailpage_o05_s00 Vielleicht nicht bis auf das mA genau, aber die angezeigten Werte sind plausibel Ich habe mir damit die Bastelei eines Messadapters erspart. Jürgen
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| From | Mirko Siederik <msiederik@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 11:36 +0200 |
| Message-ID | <ned6qm$gfo$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #206388 |
Ich danke allen der interessanten Beiträge. Also doch besser das Ladegerät immer größer auslegen. . . Übrigens: Bei allen (!) meinen 4 USB-Ladegeräten sind keinerlei Datenleitungen vorhanden. Lediglich 2polige Versionen. Gruß Mirko
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2016-04-10 11:40 +0200 |
| Message-ID | <ned25a$3ig$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #206441 |
On 04/10/2016 11:36 AM, Mirko Siederik wrote: > Ich danke allen der interessanten Beiträge. Also doch besser das > Ladegerät immer größer auslegen. . . > Übrigens: Bei allen (!) meinen 4 USB-Ladegeräten sind keinerlei > Datenleitungen vorhanden. Lediglich 2polige Versionen. Oft sind die Datenleitungen kurzgeschlossen, bei Ladegeräten mit festem Kabel teilweise direkt im Stecker. Ein Handy darf bei offenen Datenleitungen nicht oder nur mit maximal 100mA laden. Erst wenn es mit dem Host gesprochen hat darf es 500mA ziehen. Deshalb auch die Hacks mit den kurzgeschlossenen Leitungen oder per Widerständen aufgelegten Spannungen, damit ist erkennbar, daß auf der anderen Seite kein Host ist und damit mehr Strom gezogen werden darf. Gerrit
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