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Groups > de.sci.electronics > #201513 > unrolled thread
| Started by | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| First post | 2016-02-06 01:22 +0100 |
| Last post | 2016-02-06 20:15 +0100 |
| Articles | 15 — 7 participants |
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Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2016-02-06 01:22 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> - 2016-02-06 06:50 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2016-02-09 00:33 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2016-02-06 07:33 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2016-02-09 00:47 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2016-02-09 10:05 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2016-02-09 17:11 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2016-02-06 07:46 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2016-02-09 16:52 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2016-02-06 08:18 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Paul Berger <3847106@owlpic.com> - 2016-02-06 22:53 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2016-02-09 01:01 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Paul Berger <3847106@owlpic.com> - 2016-02-09 08:18 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> - 2016-02-09 17:32 +0100
Re: Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) - 2016-02-06 20:15 +0100
| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-06 01:22 +0100 |
| Subject | Handy-Akku durch modell-fremden(!) ersetzen? |
| Message-ID | <n93e67$rdb$1@tota-refugium.de> |
Es geht um ein (etwas älteres) Handy Sagem my850V. Vor einiger Zeit schrieb ich hier schonmal über dessen sehr schwach gewordenen Original-Akku. Daraufhin wurde ein Ersatz-Akku für das Sagem besorgt, der aber ebenfalls nicht besonders gut war/ist. Einige grundsätzliche Fragen zum Thema "Akkus in Handys": - Ist es denkbar, daß Akku-Probleme (schnelle Entladung, Gerät geht häufig spontan unter Last aus) auch am Gerät selbst liegen? D.h. daß man auch mit dem besten Akku keine Besserung bekäme? - Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? Z.B. durch Verbindung der Akku-Kontakte mit den Kontakten im Akku-Fach des Handys durch kleine Drahtstücke o.ä. Und evtl. das Akku-Fach des Handys "auspolstern" und/oder die Plastik-Ecken/-Kantens des Akkus einige Millimeter abschleifen, damit er mechanisch ins Akku-Fach paßt und nicht dort drin wackelt. (Natürlich nur soweit abschleifen, daß man noch nicht an der Elektronik des Akkus selbst schleift.) Von der Betriebsspannung sind doch AFAIK ohnehin fast alle Handy-Akkus gleich, nämlich 3,7V. - "Früher" habe ich mal für ein (anderes) Handy einen Ersatz-Akku selber aus 3 1,2V-Standard-AAA-Akkus gebaut. Der war eine Zeit lang signifikant besser als der originale. (BTW: Der Selbstbau war sicher kein Lithium-Polymer-Akku.) Problem einer solchen Konstruktion wäre aber, daß das mechanisch nicht in das Sagem-Handy paßt, da dessen Akku-Fach zu flach ist. Gibt's da - zumindest theoretisch - irgendwas für den Selbtsbau in flacher Form? Knopfzellengröße z.B. könnte passen. Wenn man sogar etwas mehr als 3,7V hinbekäme, wäre das sicher auch nicht schlimm. Oder würde das Handy dies "merken"? -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Olaf Kaluza <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-06 06:50 +0100 |
| Message-ID | <s5egoc-q53.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #201513 |
Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> wrote: >gewordenen Original-Akku. Daraufhin wurde ein Ersatz-Akku für das Sagem >besorgt, der aber ebenfalls nicht besonders gut war/ist. Klar. Wenn es kein Originalakku ist dann duerfte die Wahrscheinlichkeit so bei 99% liegen das es minderqualitativer Murks ist. >- Ist es denkbar, daß Akku-Probleme (schnelle Entladung, Gerät geht >häufig spontan unter Last aus) auch am Gerät selbst liegen? D.h. daß man >auch mit dem besten Akku keine Besserung bekäme? Ein erhoehter Uebergangswiderstand an einem Kontakt koennte ebenfalls dafuer sorgen das ein Geraet vorzeitig abschaltet. >- Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys >zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? Z.B. >durch Verbindung der Akku-Kontakte mit den Kontakten im Akku-Fach des >Handys durch kleine Drahtstücke o.ä. Und evtl. das Akku-Fach des Handys Wenn der Akku nur mit zwei Leitungen mit dem Handy verbunden ist dann sollte das gehen. Normalerweise sind das aber mindestens drei. Am dritten mag im einfachsten Falle ein NTC haengen mit das Handy die Temperatur im Akku beim laden ueberwacht, aber da kann auch komplizierte Datenuebertragung erfolgen. Haengt sehr vom Hersteller hab. Ich hab sogar mal einen Akkus von Sony zerlegt da hatten sie ein 1-Wire IC drin das nur eine Seriennummer geliefert hat. Es ist im zweifel sinnvoller den defekten Originalakku zu zerlegen und da eine neue Zelle einzubauen. Bei den meisten Herstellern wird das einfach so gehen. Bei manchen muss das IC zur Zustandsueberwachung neu gestartet werden. Bei einigen wuerde ich mich nicht trauen die Elektronik Spannungslos zu machen weil du sie dann nicht mehr initialisiert bekommst. .-) >- "Früher" habe ich mal für ein (anderes) Handy einen Ersatz-Akku selber >aus 3 1,2V-Standard-AAA-Akkus gebaut. Der war eine Zeit lang signifikant >besser als der originale. (BTW: Der Selbstbau war sicher kein >Lithium-Polymer-Akku.) Dann brauchst du aber auch ein eigenes Ladegeraet. Ausserdem ist die Energiedichte natuerlich viel schlechter. >Problem einer solchen Konstruktion wäre aber, daß das mechanisch nicht >in das Sagem-Handy paßt, da dessen Akku-Fach zu flach ist. >Gibt's da - zumindest theoretisch - irgendwas für den Selbtsbau in >flacher Form? Knopfzellengröße z.B. könnte passen. Du kannst dir Lithiumzellen kaufen. >Wenn man sogar etwas mehr als 3,7V hinbekäme, wäre das sicher auch nicht >schlimm. Oder würde das Handy dies "merken"? Die Spannungslage muss gleich sein weil sie zur Laderstrategie deines Handys passen muss. Sonst brennt dir deine Bude ab. Olaf
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-09 00:33 +0100 |
| Message-ID | <n9b8cq$425$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #201517 |
Olaf Kaluza schrieb: > Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> wrote: > > >- Ist es denkbar, daß Akku-Probleme (schnelle Entladung, Gerät geht > >häufig spontan unter Last aus) auch am Gerät selbst liegen? D.h. daß man > >auch mit dem besten Akku keine Besserung bekäme? > > Ein erhoehter Uebergangswiderstand an einem Kontakt koennte ebenfalls > dafuer sorgen das ein Geraet vorzeitig abschaltet. Die Kontakte, also diejenigen zwischen Akku und dem eigentlichen Handy, habe ich natürlich bereits mehrfach ausgiebig freigekratzt. > >- Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys > >zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? Z.B. > >durch Verbindung der Akku-Kontakte mit den Kontakten im Akku-Fach des > >Handys durch kleine Drahtstücke o.ä. Und evtl. das Akku-Fach des Handys > > Wenn der Akku nur mit zwei Leitungen mit dem Handy verbunden ist dann > sollte das gehen. Das ist hier der Fall. So ähnlich wie dieser <http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tPIJwpjXL._SX300_QL70_.jpg> sieht der Ersatz-Akku aus. > Normalerweise sind das aber mindestens drei. Sind Explosionen o.ä. zu erwarten, wenn man testweise da einen Akku mit 3 Kontakten, z.B. von Nokia, anhängt? > Es ist im zweifel sinnvoller den defekten Originalakku zu zerlegen und > da eine neue Zelle einzubauen. Hab' das "Zerlegen" bereits ansatzweise probiert. Wie es aussieht, muß man im Wesentlichen nur eine Plastik-Folie abziehen. Mit der neuen Zelle ist eine Lithium-Ionen-Zelle gemeint?! Wobei auch da das Problem der Paßform bestehen könnte. 5 mm, 45 mm, und 36 mm sollten in x-, y- bzw. z-Richtung nicht übermäßig überschritten werden. Aber natürlich ist dieser Ansatz elegant; man könnte einfach die alten Kontakte der Akku-"Hülle" weiternutzen. Andererseits besteht auch hier wieder das Problem einer brauchbaren Bezugsquelle. > >- "Früher" habe ich mal für ein (anderes) Handy einen Ersatz-Akku selber > >aus 3 1,2V-Standard-AAA-Akkus gebaut. Der war eine Zeit lang signifikant > >besser als der originale. (BTW: Der Selbstbau war sicher kein > >Lithium-Polymer-Akku.) > > Dann brauchst du aber auch ein eigenes Ladegeraet. Dieser Akku wurde damals vom betreffenden Handy problemlos geladen. -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
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| Date | 2016-02-06 07:33 +0100 |
| Message-ID | <vlggoc-627.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #201513 |
Am 06.02.2016 um 01:22 schrieb Stephan Gerlach: > Es geht um ein (etwas älteres) Handy Sagem my850V. > Vor einiger Zeit schrieb ich hier schonmal über dessen sehr schwach > gewordenen Original-Akku. Daraufhin wurde ein Ersatz-Akku für das Sagem > besorgt, der aber ebenfalls nicht besonders gut war/ist. Möglicherweise eine Fälschung. Auf ebay&Co sind Unmengen Schrott-Akkus unterwegs, die nur einen Bruchteil der aufgedruckten Kapazität und/oder eine Lebensdauer von nur wenigen Ladezyklen haben. Zudem altern Akkus auch bei Lagerung. Dein Gerät ist beinahe zehn Jahre alt, selbst eingelagerte Originalakkus sind mittlerweile ziemlich tot. > - Ist es denkbar, daß Akku-Probleme (schnelle Entladung, Gerät geht > häufig spontan unter Last aus) auch am Gerät selbst liegen? D.h. daß man > auch mit dem besten Akku keine Besserung bekäme? Ja. Es es sind sowohl Defekte an der Hardware als auch eine verrückt spielende Software denkbar, welche mit hohem Stromverbrauch den Akku sehr schnell wieder entleert. Achte einmal darauf, ob sich das Handy im Ruhezustand (nicht direkt nach dem Aufladen oder nach Benutzung, da ist das normal) spürbar warm anfühlt. > - Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys > zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? Ja. Die meisten Handy-Akkus haben mehr als zwei Kontakte. Manchmal verbirgt sich dahinter "nur" ein Temperaturfühler zum Schutz gegen Überhitzung, manchmal auch ein Chip zur Überwachung des Akkuzustandes, ohne den das Handy den Akku gar nicht akzeptiert. Und selbst wenn es gut geht - Bei LiPo-Akkus ist die Kapazität proportional zum Volumen. Ein kleinerer Akku wird beinahe sicher auch kleinere Kapazität haben. > "auspolstern" und/oder die Plastik-Ecken/-Kantens des Akkus einige > Millimeter abschleifen, damit er mechanisch ins Akku-Fach paßt und nicht > dort drin wackelt. Keine mechanischen Eingriffe am Akku! LiPo-Akkus bestehen lediglich aus einem Folienwickel, und das "Gehäuse" ist oft lediglich eine zusätzliche Folie. Das heißt, du bist mit deinem Werkzeug sofort in der eigentlichen Zelle, welche sich bei Beschädigung wie ein Brandsatz verhält. > - "Früher" habe ich mal für ein (anderes) Handy einen Ersatz-Akku selber > aus 3 1,2V-Standard-AAA-Akkus gebaut. Der war eine Zeit lang signifikant > besser als der originale. (BTW: Der Selbstbau war sicher kein > Lithium-Polymer-Akku.) Kommt auf die Ladeschaltung und den Akku an. Kann passieren, das der Akku überlädt oder nicht voll wird, letzteres ist in dieser Kombination (NiMH and LiPo-Lader) wahrscheinlicher. Zudem ist die Kapazität eines NiMH-Akku drastisch geringer. > Gibt's da - zumindest theoretisch - irgendwas für den Selbtsbau in > flacher Form? Knopfzellengröße z.B. könnte passen. Es gibt "lose" LiPo-Zellen in Quaderform. Da ist zumindest klar wo Plus und Minus sind, und es gibt kein störendes Gehäuse, das Platz wegnimmt. Bezüglich Temperaturfühler/Chip gilt das oben Gesagte. Hergen P.S.: Lohnt sich der Aufwand für ein betagtes Billighandy mit einem Restwert von unter 5Eur wirklich?
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-09 00:47 +0100 |
| Message-ID | <n9b986$71s$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #201518 |
Hergen Lehmann schrieb: > Am 06.02.2016 um 01:22 schrieb Stephan Gerlach: > >> Es geht um ein (etwas älteres) Handy Sagem my850V. >> Vor einiger Zeit schrieb ich hier schonmal über dessen sehr schwach >> gewordenen Original-Akku. Daraufhin wurde ein Ersatz-Akku für das Sagem >> besorgt, der aber ebenfalls nicht besonders gut war/ist. > > Möglicherweise eine Fälschung. Der Akku wurde hier im Laden vor Ort gekauft. Eigentlich, um Probleme mit Ebay & Co zu vermeiden. Allerdings mußten die im Laden den Akku auch erst bestellen; von einem Großhändler, vermute ich. >> - Ist es denkbar, daß Akku-Probleme (schnelle Entladung, Gerät geht >> häufig spontan unter Last aus) auch am Gerät selbst liegen? D.h. daß man >> auch mit dem besten Akku keine Besserung bekäme? > > Ja. Es es sind sowohl Defekte an der Hardware Welche wären das? Wackelkontakte im Handy? > als auch eine verrückt > spielende Software denkbar, welche mit hohem Stromverbrauch den Akku > sehr schnell wieder entleert. > Achte einmal darauf, ob sich das Handy im Ruhezustand (nicht direkt nach > dem Aufladen oder nach Benutzung, da ist das normal) spürbar warm anfühlt. Ich hab' grade keinen Zugriff drauf; aber kann mich nicht an übermäßige Erwärmung erinnern. Softwaremäßig war auch idR meistens alles nicht Notwendige ausgeschaltet. >> - Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys >> zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? > > Ja. Die meisten Handy-Akkus haben mehr als zwei Kontakte. Der vom Sagem nicht, siehe mein anderes Posting bzw. <http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tPIJwpjXL._SX300_QL70_.jpg>. > Und selbst wenn es gut geht - Bei LiPo-Akkus ist die Kapazität > proportional zum Volumen. Ein kleinerer Akku wird beinahe sicher auch > kleinere Kapazität haben. Das wäre nicht so ein Problem, wenn er denn wenigstens stabil wäre. >> "auspolstern" und/oder die Plastik-Ecken/-Kantens des Akkus einige >> Millimeter abschleifen, damit er mechanisch ins Akku-Fach paßt und nicht >> dort drin wackelt. > > Keine mechanischen Eingriffe am Akku! OK, dann im Zweifelsfall im Akku-Fach des Handys. > P.S.: Lohnt sich der Aufwand für ein betagtes Billighandy mit einem > Restwert von unter 5Eur wirklich? Unter rein wirtschaftlichem Gesichtspunkt wahrscheinlich nicht. Allerdings ist $Benutzer mit einigen praktischen Details des Handys recht zufrieden, die es bei neureren Handys bzw. Taschencomputern in der Konstellation nicht gibt. Momentan wird ein anderes Handy genutzt, so daß das "Projekt" Sagem keine allzu große Dringlichkeit besitzt. Falls es sich jedoch mit kleinem Aufwand "herrichten" ließe, warum nicht? Zuvor sollte natürlich irgendwie geklärt werden, ob tatsächlich der Akku das Problem ist oder das Handy selbst. Zu diesem Zweck werde ich wohl mal bei Gelegenheit meinen guten Nokia-Akku da versuchen anzuschließen. -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-09 10:05 +0100 |
| Message-ID | <bomooc-4n7.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #201738 |
Am 09.02.2016 um 00:47 schrieb Stephan Gerlach: > Allerdings mußten die im Laden den Akku auch erst bestellen; von einem > Großhändler, vermute ich. Old stock? Wie gesagt: ein 10 Jahre gelagerter Akku ist auch tot, selbst wenn er Original war... >> Ja. Es es sind sowohl Defekte an der Hardware > > Welche wären das? Wackelkontakte im Handy? Das wäre das Einfachste. Es kann aber z.B. auch die Ladeschaltung defekt sein, mit dem Ergebnis, das der Akku kaum noch geladen wird. Oder irgendwas zieht zu viel Strom. >> Ja. Die meisten Handy-Akkus haben mehr als zwei Kontakte. > > Der vom Sagem nicht, siehe mein anderes Posting bzw. > <http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tPIJwpjXL._SX300_QL70_.jpg>. Das macht es natürlich einfach, und Experimenten steht wenig im Weg. Jede beliebige 3.7V-LiPo-Zelle sollte es tun. > das Problem ist oder das Handy selbst. Zu diesem Zweck werde ich wohl > mal bei Gelegenheit meinen guten Nokia-Akku da versuchen anzuschließen. Tu das. Hergen
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-09 17:11 +0100 |
| Message-ID | <n9d2t0$pnl$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #201763 |
Hergen Lehmann schrieb: > Am 09.02.2016 um 00:47 schrieb Stephan Gerlach: > >> Allerdings mußten die im Laden den Akku auch erst bestellen; von einem >> Großhändler, vermute ich. > > Old stock? Wie gesagt: ein 10 Jahre gelagerter Akku ist auch tot, selbst > wenn er Original war... Original war er möglicherweise nichtmal. Jedenfalls steht nicht Sagem drauf. >>> Ja. Es es sind sowohl Defekte an der Hardware >> >> Welche wären das? Wackelkontakte im Handy? > > Das wäre das Einfachste. Es kann aber z.B. auch die Ladeschaltung defekt > sein, mit dem Ergebnis, das der Akku kaum noch geladen wird. D.h. dann müßte man den extern laden. Allerdings hat das Laden AFAIR immer "normal lange" gedauert, d.h. war nicht innerhalb kürzester Zeit beendet. > Oder > irgendwas zieht zu viel Strom. Ist natürlich, v.a. ohne Meßtechnik, so gut wie unmöglich rauszufinden. >>> Ja. Die meisten Handy-Akkus haben mehr als zwei Kontakte. >> >> Der vom Sagem nicht, siehe mein anderes Posting bzw. >> <http://ecx.images-amazon.com/images/I/51tPIJwpjXL._SX300_QL70_.jpg>. > > Das macht es natürlich einfach, und Experimenten steht wenig im Weg. > Jede beliebige 3.7V-LiPo-Zelle sollte es tun. > >> das Problem ist oder das Handy selbst. Zu diesem Zweck werde ich wohl >> mal bei Gelegenheit meinen guten Nokia-Akku da versuchen anzuschließen. > > Tu das. Momentan ist der Nokia-Akku am Gehäuse-Inneren des Sagem nach etwas Gefrickel mit ein paar gerade greifbaren gebogenen Aluminium-Teilen angeschlossen. Aufgrund der Tatsache, daß das nur ein Test sein soll, sehr wacklig das Ganze. Aber die 6. von 6 möglichen Anschluß-Kombinationen (vorher 5 erfolglose Anschluß-Versuche) brachte zumindest folgenden Erfolg: Der Nokia-Akku mit 3(!) Anschlüssen wird gerade vom Sagem geladen. Ich werde jetzt abwarten, bis das Sagem meint, der Akku sei voll, und werde den Akku dann mal im Nokia testen. -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2016-02-06 07:46 +0100 |
| Message-ID | <n944sm$25h$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #201513 |
On 06.02.16 01.22, Stephan Gerlach wrote: > - Ist es denkbar, daß Akku-Probleme (schnelle Entladung, Gerät geht > häufig spontan unter Last aus) auch am Gerät selbst liegen? D.h. daß man > auch mit dem besten Akku keine Besserung bekäme? Wenn es einen Wackelkontakt hat (einmal zu oft runter gefallen) geht es auch aus. > - Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys > zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? Ja, in den Akkus ist auch Elektronik. Konkret ein Speicherchip. Passt der nicht oder ist auch nur sein Inhalt falsch, geht nix. > Z.B. > durch Verbindung der Akku-Kontakte mit den Kontakten im Akku-Fach des > Handys durch kleine Drahtstücke o.ä. Und evtl. das Akku-Fach des Handys > "auspolstern" und/oder die Plastik-Ecken/-Kantens des Akkus einige > Millimeter abschleifen, damit er mechanisch ins Akku-Fach paßt und nicht > dort drin wackel. Da wirst Du keine Millimeter zum abschleifen haben. Die meisten Li-Poly Akus sind ziemlich vollgeknallt. Da kommt dann recht schnell Fleisch. Aber wenn Du auf brennende Akkus steht, nur weiter so. > Von der Betriebsspannung sind doch AFAIK ohnehin fast alle Handy-Akkus > gleich, nämlich 3,7V. Üblicherweise ja. > - "Früher" habe ich mal für ein (anderes) Handy einen Ersatz-Akku selber > aus 3 1,2V-Standard-AAA-Akkus gebaut. Der war eine Zeit lang signifikant > besser als der originale. (BTW: Der Selbstbau war sicher kein > Lithium-Polymer-Akku.) Eben. Bei NiMH war die Erde noch eine Scheibe. Da war es fast egal, was man eingebaut hat. Nur NiCd durch NiMH ersetzen kann kritisch sein, weil manche NiCd Ladecontroller die NiMH Akkus grillen, also bei voll nicht aufhören. > Problem einer solchen Konstruktion wäre aber, daß das mechanisch nicht > in das Sagem-Handy paßt, da dessen Akku-Fach zu flach ist. Vermutlich LiPoly. > Gibt's da - zumindest theoretisch - irgendwas für den Selbtsbau in > flacher Form? Nicht sinnvoll. Aber für die meisten Handys habe ich bisher für um die 5€ Ersatz bekommen. Bei seltenen, älteren Modellen wird es aber auch mal eng. Diesen Hersteller habe ich noch nie gehört - zumindest keiner der Altbekannten. Vllt. nur ein Noname Label. Die erste Übung könnte also sein, den tatsächlichen Hersteller heraus zu finden. Dabei können die Funkzulassungs-Nummern hilfreich sein. Dann kann man gucken, was da in etwa passen könnte. > Knopfzellengröße z.B. könnte passen. > Wenn man sogar etwas mehr als 3,7V hinbekäme, wäre das sicher auch nicht > schlimm. Oder würde das Handy dies "merken"? Das Handy dürfte bereits die Flügel strecken, wenn es den Chip mit dem Füllstand des LiPoly-Akkus nicht auslesen kann. Laufen tun die Handys zwar auch ohne, aber Laden nicht. Marcel
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-09 16:52 +0100 |
| Message-ID | <n9d1o8$lef$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #201519 |
Marcel Mueller schrieb: > On 06.02.16 01.22, Stephan Gerlach wrote: >> - Ist es denkbar, daß Akku-Probleme (schnelle Entladung, Gerät geht >> häufig spontan unter Last aus) auch am Gerät selbst liegen? D.h. daß man >> auch mit dem besten Akku keine Besserung bekäme? > > Wenn es einen Wackelkontakt hat (einmal zu oft runter gefallen) geht es > auch aus. Ob das Problem das Handy selbst oder der Akku ist, werde ich wohl nur durch Ausprobieren eines nachgewiesenermaßen guten Akkus herausfinden. >> - Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys >> zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? > > Ja, in den Akkus ist auch Elektronik. Konkret ein Speicherchip. Passt > der nicht oder ist auch nur sein Inhalt falsch, geht nix. Ist der Speicherchip direkt in der (Metall-)Zelle versteckt? >> Problem einer solchen Konstruktion wäre aber, daß das mechanisch nicht >> in das Sagem-Handy paßt, da dessen Akku-Fach zu flach ist. > > Vermutlich LiPoly. > >> Gibt's da - zumindest theoretisch - irgendwas für den Selbtsbau in >> flacher Form? > > Nicht sinnvoll. Aber für die meisten Handys habe ich bisher für um die > 5€ Ersatz bekommen. Original-Akku? Oder eine (höherwertige) Zelle in das Akku-"Gehäuse" eingesetzt? > Bei seltenen, älteren Modellen wird es aber auch mal > eng. > > Diesen Hersteller habe ich noch nie gehört - zumindest keiner der > Altbekannten. Sagem hat sogar eine eigene Internetseite <http://www.sagem.com/>. > Vllt. nur ein Noname Label. Die erste Übung könnte also > sein, den tatsächlichen Hersteller heraus zu finden. Dabei können die > Funkzulassungs-Nummern hilfreich sein. Wie findet man die (für ein konkretes Handy-Exemplar, oder den Hersteller?) Funkzulassungs-Nummer heraus? > Dann kann man gucken, was da in > etwa passen könnte. Oben genannter Webseite sowie Wikipedia <https://de.wikipedia.org/wiki/Sagem/> nach zu urteilen ist Sagem ein eigenständiger Hersteller. -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-06 08:18 +0100 |
| Message-ID | <n946nc$kr0$1@solani.org> |
| In reply to | #201513 |
Am 06.02.2016 um 01:22 schrieb Stephan Gerlach: > Es geht um ein (etwas älteres) Handy Sagem my850V. > Vor einiger Zeit schrieb ich hier schonmal über dessen sehr schwach > gewordenen Original-Akku. Daraufhin wurde ein Ersatz-Akku für das Sagem > besorgt, der aber ebenfalls nicht besonders gut war/ist. > > Einige grundsätzliche Fragen zum Thema "Akkus in Handys": > > - Ist es denkbar, daß Akku-Probleme (schnelle Entladung, Gerät geht > häufig spontan unter Last aus) auch am Gerät selbst liegen? D.h. daß man > auch mit dem besten Akku keine Besserung bekäme? Vielleicht ist das Handy mal runter gefallen und der schwere Akku hat beim Aufprall die Kontaktfedern verbogen? Ich habe einmal bei ähnlichen Problemen den Akku mit dünnen Litzen angelötet, so dass er trotz der Drähte noch in seine Halterung passt.
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| From | Paul Berger <3847106@owlpic.com> |
|---|---|
| Date | 2016-02-06 22:53 +0100 |
| Message-ID | <n95q11$1k1e$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #201513 |
Stephan Gerlach wrote: > Es geht um ein (etwas älteres) Handy Sagem my850V. > Vor einiger Zeit schrieb ich hier schonmal über dessen sehr schwach > gewordenen Original-Akku. Daraufhin wurde ein Ersatz-Akku für das Sagem > besorgt, der aber ebenfalls nicht besonders gut war/ist. Ich habe in ~15a keinen einzigen brauchbaren "Ersatzakku" für meine Geräte gefunden, jedenfalls wenn es um LiIon geht. Alles diesbezüglich kaufbare ist vermutlich zu 99% fabrikfrischer Chinasondermüll, vorzüglich zur sofortigen Entsorgung geeignet. > - Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys > zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? Nein. Ist zwar schon etliche Jahre her, aber da habe ich in einem Telefon (bevor diese angeblich "smart" wurden) die Zelle durch eine Industrie-LiPo ersetzt, die war besser als das Original. Gut, inzwischen gingen Telefon und Akku auch den Weg alles Irdischen. Ich habe 2014 für mein Samsung-"Smart"-Fon fast ein Jahr lang nach einem brauchbaren Ersatzakku gesucht, am Ende bestellte ich dann im Samsung-Store. Der Akku ist zwar besser als alle vorhergehenden Chinakracher, aber trotzdem schlechter als das Original, welches mit dem Telefon kam. Ich bin kuriert von Ersatzakkus, ich bin kuriert von Samsung, es ist abartig welcher Schrott hier verkauft wird. Auch und besonders sogenannte "Originalakkus". Und nein, der Preis hat *nichts* zu sagen, weder in der einen noch in der anderen Richtung. P
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
|---|---|
| Date | 2016-02-09 01:01 +0100 |
| Message-ID | <n9ba16$93q$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #201555 |
Paul Berger schrieb: > Stephan Gerlach wrote: > >> Es geht um ein (etwas älteres) Handy Sagem my850V. >> Vor einiger Zeit schrieb ich hier schonmal über dessen sehr schwach >> gewordenen Original-Akku. Daraufhin wurde ein Ersatz-Akku für das Sagem >> besorgt, der aber ebenfalls nicht besonders gut war/ist. > > Ich habe in ~15a keinen einzigen brauchbaren "Ersatzakku" für meine Geräte > gefunden, jedenfalls wenn es um LiIon geht. Alles diesbezüglich kaufbare > ist vermutlich zu 99% fabrikfrischer Chinasondermüll, vorzüglich zur > sofortigen Entsorgung geeignet. Unabhängig von der Bezugsquelle? >> - Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys >> zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? > > Nein. Ist zwar schon etliche Jahre her, aber da habe ich in einem Telefon > (bevor diese angeblich "smart" wurden) die Zelle durch eine Industrie-LiPo > ersetzt, die war besser als das Original. Klingt interessant. Hat das Handy diesen Akku anstandslos akzeptiert, oder waren dafür weiterführende Modifikationen notwendig? Hat es ihn sogar aufgeladen? -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Paul Berger <3847106@owlpic.com> |
|---|---|
| Date | 2016-02-09 08:18 +0100 |
| Message-ID | <n9c3rd$et3$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #201739 |
Stephan Gerlach wrote: > Paul Berger schrieb: >> >> Ich habe in ~15a keinen einzigen brauchbaren "Ersatzakku" für meine >> Geräte gefunden, jedenfalls wenn es um LiIon geht. Alles diesbezüglich >> kaufbare ist vermutlich zu 99% fabrikfrischer Chinasondermüll, vorzüglich >> zur sofortigen Entsorgung geeignet. > > Unabhängig von der Bezugsquelle? Läden vor Ort, Amazon, Versender welche auf Akkus/Batterien spezialisiert sind... da habe ich meine Erfahrung her. Der einzig brauchbare Ersatzakku für mein jetziges Samsung-Fon kam vom "Samsung Shop" und musste dort extra bestellt werden. Die 5 anderen, welche ich vorher aus verschiedenen Quellen kaufte, waren allesamt Fälschungen und nach wenigen Tagen schlechter als das alte, ausgelutschte Original. >>> - Spricht irgendetwas dagegen, einen Akku irgendeines anderen(!) Handys >>> zu nehmen, sofern er nur mechanisch passend gemacht werden kann? >> >> Nein. Ist zwar schon etliche Jahre her, aber da habe ich in einem Telefon >> (bevor diese angeblich "smart" wurden) die Zelle durch eine >> Industrie-LiPo ersetzt, die war besser als das Original. > > Klingt interessant. Hat das Handy diesen Akku anstandslos akzeptiert, > oder waren dafür weiterführende Modifikationen notwendig? Hat es ihn > sogar aufgeladen? Ich habe ausschließlich die Zelle getauscht und der Akku war wie neu, wurde selbstverständlich auch geladen. Ich weiß allerdings nicht mehr ob da Elektronik integriert war, vermutlich nicht. Bei meinem steinzeitlichen PDA schlug ein ähnliches Experiment fehl, die Schutzelektronik schaltete beim Zellenwechsel ab und ist seitdem tot. War meine Schuld, ich hätte selbige mindestens unter Spannung halten müssen. So "dachte" die Elektronik der Akku wäre tiefentladen und schaltete ab. Ich hatte noch keine Muße um mal rauszufinden, ob sich die Schutzschaltung reaktivieren lässt. Paul
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| From | Stephan Gerlach <mam99hes@studserv.uni-leipzig.de> |
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| Date | 2016-02-09 17:32 +0100 |
| Message-ID | <n9d44c$u4d$1@tota-refugium.de> |
| In reply to | #201752 |
Paul Berger schrieb: > Stephan Gerlach wrote: > >> Paul Berger schrieb: >>> Ich habe in ~15a keinen einzigen brauchbaren "Ersatzakku" für meine >>> Geräte gefunden, jedenfalls wenn es um LiIon geht. Alles diesbezüglich >>> kaufbare ist vermutlich zu 99% fabrikfrischer Chinasondermüll, vorzüglich >>> zur sofortigen Entsorgung geeignet. >> Unabhängig von der Bezugsquelle? > > Läden vor Ort, Amazon, Versender welche auf Akkus/Batterien spezialisiert > sind... da habe ich meine Erfahrung her. War da auch Akku-King dabei? Dies wurde mir vor einiger Zeit hier als einigermaßen seriöse Bezugsquelle genannt. > Der einzig brauchbare Ersatzakku für mein jetziges Samsung-Fon kam > vom "Samsung Shop" und musste dort extra bestellt werden. Die 5 anderen, > welche ich vorher aus verschiedenen Quellen kaufte, waren allesamt > Fälschungen und nach wenigen Tagen schlechter als das alte, ausgelutschte > Original. Die Fälschung schließt du aus der schlechten Qualität, nehme ich an!? Hier wurde ja auch schon die Vermutung geäußert, daß die Akkus einfach zu lange gelagert worden sein könnten. >>> Ist zwar schon etliche Jahre her, aber da habe ich in einem Telefon >>> (bevor diese angeblich "smart" wurden) die Zelle durch eine >>> Industrie-LiPo ersetzt, die war besser als das Original. >> Klingt interessant. Hat das Handy diesen Akku anstandslos akzeptiert, >> oder waren dafür weiterführende Modifikationen notwendig? Hat es ihn >> sogar aufgeladen? > > Ich habe ausschließlich die Zelle getauscht und der Akku war wie neu, wurde > selbstverständlich auch geladen. Ich weiß allerdings nicht mehr ob da > Elektronik integriert war, vermutlich nicht. Hast du einfach die Zelle aus dem Akku-"Gehäuse" genommen (viel Gehäuse ist da ja nicht, wie schon beschrieben besteht das i.W. aus Klebeband) und die neue Zelle eingebaut? Hast du dabei an eine möglicherweise vorhandene Schutzelektronik gedacht? -- > Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen. gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen... (...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
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| From | Axel_Berger@b.maus.de (Axel Berger) |
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| Date | 2016-02-06 20:15 +0100 |
| Message-ID | <201602062015.a37038@b.maus.de> |
| In reply to | #201513 |
Stephan Gerlach wrote on Sat, 16-02-06 01:22: >GerSigmt geht hSigmufig spontan unter Last aus) auch am GerSigmt selbst liegen? Das zweite zitierte ja. Zumindest die Generation 2110i hatte parallel zum Akku einen dicken Elko (bei neuen dürfte auch noch einer da sein, er fällt nur nicht mehr so sichtbar auf), und wenn der Impulse nicht mehr puffert, dann ist der Innenwiderstand schnell zu hoch. >Spricht irgendetwas dagegen, Nicht prinzipiell. Praktisch haben alle mir bisher untergekommenen Akkus neben den beiden Asnchlüssen aber auch mindestens eine Senseleitung, oft für einen Temperaturfühler. Wenn die nicht bei beiden Akkus gleich belegt ist/sind, dürfte es nicht klappen. >Oder wnrde das Handy dies "merken"? Natürlich. Und spätestens beim Ladeversuch geht nichts mehr.
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