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Groups > de.sci.electronics > #368178 > unrolled thread
| Started by | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
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| First post | 2026-06-09 18:17 +0200 |
| Last post | 2026-06-10 20:08 +0000 |
| Articles | 7 — 6 participants |
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Wie genau läuft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2026-06-09 18:17 +0200
Re: Wie genau läuft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> - 2026-06-09 16:51 +0000
Re: Wie genau läuft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2026-06-09 19:11 +0200
Re: Wie genau läuft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2026-06-09 17:38 +0000
Re: Wie genau l�uft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2026-06-10 09:27 +0200
Re: Wie genau läuft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> - 2026-06-10 10:26 +0200
Re: Wie genau läuft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2026-06-10 20:08 +0000
| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
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| Date | 2026-06-09 18:17 +0200 |
| Subject | Wie genau läuft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? |
| Message-ID | <n8qsl6FhfceU1@mid.individual.net> |
Hi, es gibt ja spottbillige GPS-Empfangsmodule, die zusätzlich zu den Positionsdaten auch einen Sekundenpuls bereitstellen. Wie genau wäre das Ausgangssignal des im 4046-PLL-Baustein integrierten Oszillators, der mit dem Sekundenpuls synchronisiert wird? Dass die Frequenz wohl nicht atomuhrgenau wird, ist mir klar. Aber was ist Eurer Meinung nach erreichbar? Für Hinweise dankt schonmal Reinhard
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| From | Ralph Aichinger <ra@h5.or.at> |
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| Date | 2026-06-09 16:51 +0000 |
| Message-ID | <1109gah$d124$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368178 |
Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> wrote: > es gibt ja spottbillige GPS-Empfangsmodule, die zusätzlich zu den > Positionsdaten auch einen Sekundenpuls bereitstellen. Wie genau wäre > das Ausgangssignal des im 4046-PLL-Baustein integrierten Oszillators, > der mit dem Sekundenpuls synchronisiert wird? > > Dass die Frequenz wohl nicht atomuhrgenau wird, ist mir klar. Aber > was ist Eurer Meinung nach erreichbar? > > Für Hinweise dankt schonmal Mit Raspberry Pis und entsprechend konfiguriertem NTP kann man etwa auf Mikrosekunden kommen, ohne große Klimmzüge. https://www.satsignal.eu/ntp/Raspberry-Pi-NTP.html https://austinsnerdythings.com/2021/04/19/microsecond-accurate-ntp-with-a-raspberry-pi-and-pps-gps/ Ob es schwieriger oder leichter ist eine PLL so genau zu synchronizsieren, das weiß ich aber nicht. /ralph
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| From | Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> |
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| Date | 2026-06-09 19:11 +0200 |
| Message-ID | <1109hgk$knpa$2@solani.org> |
| In reply to | #368178 |
Am 09.06.26 um 18:17 schrieb Reinhard Zwirner: > Hi, > > es gibt ja spottbillige GPS-Empfangsmodule, die zusätzlich zu den > Positionsdaten auch einen Sekundenpuls bereitstellen. Wie genau wäre > das Ausgangssignal des im 4046-PLL-Baustein integrierten Oszillators, > der mit dem Sekundenpuls synchronisiert wird? > > Dass die Frequenz wohl nicht atomuhrgenau wird, ist mir klar. Aber > was ist Eurer Meinung nach erreichbar? Die Genauigkeit Deines eigenen Quarzoszillators. Wenn man nur jede Sekunde nachprüft ob zu schnell oder zu langsam, dann dauert das eine kleine Ewigkeit bis man auch nur einen eingeschwungenen Zustand erreicht hat. Das GPS kann dann nur den langsamen Trend wegmachen. Wenn dein Oszillator von 50Hz-Netzbrumm FM-moduliert ist, dann würde sich das über die Sekunde ausgleichen und garnicht weg- geregelt werden können. Phasenrauschen sowieso. Der 1pps ist bei vielen Empfängern gerade nur ein Portbit der CPU. Soviel zu Granularität und Jitter. Bei manchen GPSen hat man Zugang zu _deren_ Oszillator. Der mag bessere Voraussetzungen bieten. Oh, mir wird gerade bewusst: der VCO des 4066 selbst. Da bin ich draussen. Das ist ja Genauigkeits-Limbo. Gerhard
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
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| Date | 2026-06-09 17:38 +0000 |
| Message-ID | <slrn112gjse.4fp.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #368178 |
On 2026-06-09, Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> wrote: > es gibt ja spottbillige GPS-Empfangsmodule, die zusätzlich zu den > Positionsdaten auch einen Sekundenpuls bereitstellen. Wie genau wäre > das Ausgangssignal des im 4046-PLL-Baustein integrierten Oszillators, > der mit dem Sekundenpuls synchronisiert wird? Dir ist klar, daß Du für ein optimales Ergebnis einen Timing-Receiver brauchst, und keinen normalen GPS-Receiver (also sowas wie ein ublox Neo-6T, Trimble Resolution T o.ä.)? Zum 4046: wird nicht so toll werden - die Stabilität des analogen VCO über 1s dürfte nicht so toll sein. Der 4046 scheint mir das falsche Werkzeug. Ich würde einen OCXO nehmen, der per PLL nachgeregelt wird - Du brauchst einen Oszillator, der für sich alleine über mehrere Sekunden nicht deutlich von der Referenz wegdriftet. Wenn Dir das zu viel Aufwand ist: Nimm' nur einen OCXO, und trimm den einmal von Hand so, daß der zum GPS-1Hz-Puls passt, und leb' mit der sich dann ergebenden Genauigkeit. Die OCXO in meinen Frequenzzählern sind über eine Stunde so stabil, daß die gegen GPS/Rubidium-Referenz nicht sichtbar driften. Tip: 10MHz-Signal der beiden Quellen im XY-Modus aufs Oszilloskop. cu Michael -- Some people have no respect of age unless it is bottled.
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| From | Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> |
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| Date | 2026-06-10 09:27 +0200 |
| Subject | Re: Wie genau l�uft ein 4046-Oszillator, der auf den 1-Hz-GPS-Takt gelocked ist? |
| Message-ID | <v94i2l1v492k252jphrb6enhf9ug7bo26d@4ax.com> |
| In reply to | #368178 |
On Tue, 9 Jun 2026 18:17:43 +0200, Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> wrote: >Hi, > >es gibt ja spottbillige GPS-Empfangsmodule, die zusätzlich zu den >Positionsdaten auch einen Sekundenpuls bereitstellen. Wie genau wäre >das Ausgangssignal des im 4046-PLL-Baustein integrierten Oszillators, >der mit dem Sekundenpuls synchronisiert wird? > >Dass die Frequenz wohl nicht atomuhrgenau wird, ist mir klar. Aber >was ist Eurer Meinung nach erreichbar? > >Für Hinweise dankt schonmal > >Reinhard Ich habe 2 verschiedene GPS clocks gekauft und meine UKW receiver liefen damit auf 0,1 Hz ruhig. Bessere Meßmöglichkeiten hab ich nicht. 145 Mhz durch 0,1 ist ungefähr 10E-9 oder besser. w. -- Diese E-Mail wurde von Avast-Antivirussoftware auf Viren geprüft. www.avast.com
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| From | Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> |
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| Date | 2026-06-10 10:26 +0200 |
| Message-ID | <110b738$ipg3$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #368178 |
Hallo! Am 09.06.2026 um 18:17 schrieb Reinhard Zwirner: > es gibt ja spottbillige GPS-Empfangsmodule, die zusätzlich zu den > Positionsdaten auch einen Sekundenpuls bereitstellen. Wie genau wäre > das Ausgangssignal des im 4046-PLL-Baustein integrierten Oszillators, > der mit dem Sekundenpuls synchronisiert wird? Das kommt darauf an, wie man es genau macht. Der 4046 ist primär dazu gedacht den internen VCO als RC-Schaltung zu realisieren, was dann ähnlich genau wird wie eben ein RC-Oszillator so ist. Lässt man den internen RC-VCO des 4046 links liegen und nutzt nur die Phasenvergleicher des 4046, sieht es vielversprechender aus - denn dann kann man als VCO eben was beliebig anderes nehmen. Mindestens ein gutes Quarz, besser noch ein VCTCXO der "besser 1,5ppm-Klasse". Oder halt, wie andere hier schon vorgeschlagen haben einen OCXO. Und was die Referenz vom GPS-Modul angeht, da kommt es auf den exakten GPS-Chip an und was sein Datenblatt zusichert. Bei vielen reinen Ortungs-GPS ist der 1pps nicht viel mehr als ein Portpin des Chipsets mit reichlich Jitter. Bessere wie die aktuellen u-Blox 10'er Serie garantiert eine Genauigkeit des 1pps mit 30ns RMS bzw. mit 60ns in 99%. Ebenso kann man den 1pps mühelos umprogrammieren auf beinahe beliebige Frequenzen und Taktverhältnissen. Um eine Rererenz auf eine PLL zu geben nimmt man da etwas, was hinreichend flotte Regelzeiten gestattet. Also mindestens 1kHz, gerne auch 100kHz...oder was man halt gebrauchen kann. Jürgen Hüser
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2026-06-10 20:08 +0000 |
| Message-ID | <slrn112jh1t.4fp.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #368187 |
On 2026-06-10, Jürgen Hüser <dg7gj@gmx.de> wrote: > Ebenso kann man den 1pps mühelos umprogrammieren auf beinahe beliebige > Frequenzen und Taktverhältnissen. > Um eine Rererenz auf eine PLL zu geben nimmt man da etwas, was > hinreichend flotte Regelzeiten gestattet. Also mindestens 1kHz, gerne > auch 100kHz...oder was man halt gebrauchen kann. Dabei aufpassen, was mit glatten Teilern geht. Der u-blox LEA-6T läuft z.B. intern mit 48MHz - d.h. 8MHz als Ausgang geht glatt, 10MHz geht nicht glatt und ergibt höheren Jitter. cu Michael -- Some people have no respect of age unless it is bottled.
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