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Groups > de.sci.electronics > #196324 > unrolled thread

Blitzröhre Datenblatt

Started byWolfgang <wolfgang@horejsi.de>
First post2015-11-19 11:17 +0100
Last post2015-11-21 17:47 +0100
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Contents

  Blitzröhre Datenblatt Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-11-19 11:17 +0100
    Re: Blitzröhre Datenblatt "MaWin" <me@private.net> - 2015-11-19 11:39 +0100
    Re: Blitzröhre Datenblatt Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net> - 2015-11-19 13:47 +0100
    Re: Blitzröhre Datenblatt Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-11-19 15:26 +0100
    Re: Blitzröhre Datenblatt Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-11-19 16:02 +0100
    Re: Blitzröhre Datenblatt Andeas Wenzel <awspambucket@gmx.de> - 2015-11-19 22:19 +0100
      Re: Blitzröhre Datenblatt Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-11-19 23:18 +0100
        Re: Blitzröhre Datenblatt Andeas Wenzel <awspambucket@gmx.de> - 2015-11-19 23:47 +0100
          Re: Re: Blitzröhre Datenblatt Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2015-11-20 08:42 +0000
            Re: Blitzröhre Datenblatt Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-11-20 10:03 +0100
    Re: Blitzröhre Datenblatt Frank Peter <spam@imh.de> - 2015-11-20 10:54 +0100
      Re: Blitzröhre Datenblatt Ralf Haboldt <haboldt@freenet.de> - 2015-11-20 07:52 -0800
      Re: Blitzröhre Datenblatt Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-11-21 12:00 +0100
        Re: Blitzröhre Datenblatt Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-11-21 14:09 +0100
          Re: Blitzröhre Datenblatt Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2015-11-21 15:07 +0100
            Re: Blitzröhre Datenblatt Wolfgang <wolfgang@horejsi.de> - 2015-11-21 17:07 +0100
              Re: Blitzröhre Datenblatt Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2015-11-21 17:17 +0100
                Re: Blitzröhre Datenblatt Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2015-11-21 17:47 +0100

#196324 — Blitzröhre Datenblatt

FromWolfgang <wolfgang@horejsi.de>
Date2015-11-19 11:17 +0100
SubjectBlitzröhre Datenblatt
Message-ID<n2k7ji$eqc$1@solani.org>
Hallo,
eigentlich soll es ein Stroboskop für die Drehmaschine werden.

Zuerst habe ich an eine 10W LED gedacht, die Drehzahlsynchron und mit 
einstellbarer Zeitverzögerung das Werkstück beleuchtet. Aber dann las 
ich hier, dass weisse LED stark nachleuchten und habe den Plan 
verworfen. Dann habe ich ein altes Fotblitzgerät gekauft, aber der 235µF 
330V wird zu langsam geladen. So kam ich auf die Idee, einen vorhandenen 
1,6µF über 240kOhm zu laden und daran die Blitzlampe zu hängen.  Aber 
auch die Zeitkonstante war ein wenig zu hoch, was ich dann auch 
rechnerisch schnell überprüfen konnte. Nächster Versuch waren 8kOhm, 
zusammengesetzt aus 4*2kOhm, um eine dauerhafte Spannungsfestigkeit zu 
erreichen. Leider brannte die Blitzlampem, 33mm*3,5mm ohne Anschlüsse 
dann dauerhaft. Eine Art Haltestrom war überschritten, es leuchtete 
bläulich bei schwankenden 40...80V. Erst nach einige Sekunden ging die 
Spannung wieder hoch. Gibt es ein Datenblatt, wie hoch der Strom sein 
darf, oder wäre es besser, die Lampe nach der Zündung kurzzuschliessen 
und wie lange sollte die Spannung weg sein, um zu vermeiden, dass die 
Gasentladung sofort wieder zündet?

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#196325

From"MaWin" <me@private.net>
Date2015-11-19 11:39 +0100
Message-ID<n2k8t5$i1r$1@news.albasani.net>
In reply to#196324
"Wolfgang" <wolfgang@horejsi.de> schrieb im Newsbeitrag 
news:n2k7ji$eqc$1@solani.org...

> eigentlich soll es ein Stroboskop für die Drehmaschine werden.

Eigentlich will man an drehenden Maschinen gerade KEINEN Strooboskopeffekt
und vermeidet daher Leuchtstofflampen bzw. verwendet sie nur paarweise
versetzt.

> Leider brannte die Blitzlampem, 33mm*3,5mm ohne Anschlüsse dann dauerhaft.

Kleine Blitzröhren kann man per IGBT (z.B. CT40TMH-8) wieder abschalten.
Mehr als eine kleine Blitzröhre wird wohl auch nicht nötig sein.
Ausserdem wird dadurch dein Blitz kürzer.
Eine ganz simple Schaltung steuert den IGBT direkt aus dem Ausgang eines
Hallschalters der von einen Magneten auf der Welle geschaltet wird.
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://www.oocities.org/mwinterhoff/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#196333

FromHeinz Schmitz <HeinzSchmitz@gmx.net>
Date2015-11-19 13:47 +0100
Message-ID<6mgr4b10lenl1acvg239059p73v5gkj3d3@4ax.com>
In reply to#196324
Wolfgang wrote:

>Dann habe ich ein altes Fotblitzgerät gekauft, aber der 235µF 
>330V wird zu langsam geladen.   .....
>Gibt es ein Datenblatt, wie hoch der Strom sein 
>darf, oder wäre es besser, die Lampe nach der Zündung kurzzuschliessen 
>und wie lange sollte die Spannung weg sein, um zu vermeiden, dass die 
>Gasentladung sofort wieder zündet?

Google <fotoblitz schaltung> gibt vielleicht Hinweise darauf, 
was man da so macht?
Ich habe noch keine Blitzröhre getroffen, auf der ein Typname 
stand. Also mal unter <fotoblitz röhre datasheet> oder 
<fotoblitz stroboskop datasheet> nachsehen?

Grüße,
H.

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#196336

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2015-11-19 15:26 +0100
Message-ID<n2km7i$dlh$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#196324
On 19.11.15 11.17, Wolfgang wrote:
> Dann habe ich ein altes Fotblitzgerät gekauft, aber der 235µF
> 330V wird zu langsam geladen. So kam ich auf die Idee, einen vorhandenen
> 1,6µF über 240kOhm zu laden und daran die Blitzlampe zu hängen.  Aber
> auch die Zeitkonstante war ein wenig zu hoch, was ich dann auch
> rechnerisch schnell überprüfen konnte. Nächster Versuch waren 8kOhm,
> zusammengesetzt aus 4*2kOhm, um eine dauerhafte Spannungsfestigkeit zu
> erreichen. Leider brannte die Blitzlampem, 33mm*3,5mm ohne Anschlüsse
> dann dauerhaft. Eine Art Haltestrom war überschritten, es leuchtete
> bläulich bei schwankenden 40...80V. Erst nach einige Sekunden ging die
> Spannung wieder hoch. Gibt es ein Datenblatt, wie hoch der Strom sein
> darf, oder wäre es besser, die Lampe nach der Zündung kurzzuschliessen
> und wie lange sollte die Spannung weg sein, um zu vermeiden, dass die
> Gasentladung sofort wieder zündet?

Hänge doch einen Transistor in die Ladeleitung, der beim Blitz die 
Ladung kurz unterbricht. Aber ob Du die glühheißen Widerstände wirklich 
willst, ist eine andere Frage.

Normalerweise würde man aber eher mit einem Fly-Back laden, bis eine 
Zielspannung erreicht ist. Bei bekannter Kapazität kann man auch einfach 
eine feste Zeit laden. Dann wird gezündet und dann wieder nachgeladen.

Beachte auch, dass Blitzröhren bei hoher Wiederholrate wesentlich 
weniger Blitzenergie abkönnen. Ferner darfst Du nicht bei zu kleiner 
Spannung zünden, sonst passiert genau das, was Du hattest. Wenn Du 
willst, dass die Röhre schneller wird, erhöhe die Spannung, bei 
konstanter Energie, versteht sich. Die Biester laufen i.a. auch mit 1kV 
noch.


Marcel

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#196341

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2015-11-19 16:02 +0100
Message-ID<n2koak$idf$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#196324
Am 19.11.2015 um 11:17 schrieb Wolfgang:
> Hallo,
> eigentlich soll es ein Stroboskop für die Drehmaschine werden.
>
> Gibt es ein Datenblatt, wie hoch der Strom sein
> darf, oder wäre es besser, die Lampe nach der Zündung kurzzuschliessen
> und wie lange sollte die Spannung weg sein, um zu vermeiden, dass die
> Gasentladung sofort wieder zündet?

Hallo,

hier habe ich ein paar links zu Infos über Blitzröhren:

http://www.phoxene.com/lumix-flashtubes/
http://www.shokaifareast.com/images/Lamps/Xenon/xenon_catalog1.pdf
http://frank.pocnet.net/other/Mullard/MullardFlashTubes.pdf
http://laser-caltech.web.cern.ch/laser-caltech/report/Flash%20lamp%20Eg&G.pdf


Bernd Mayer

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#196371

FromAndeas Wenzel <awspambucket@gmx.de>
Date2015-11-19 22:19 +0100
Message-ID<db6smpFma62U1@mid.individual.net>
In reply to#196324
Am 19.11.2015 um 11:17 schrieb Wolfgang:
> [...]  Aber dann las
> ich hier, dass weisse LED stark nachleuchten und habe den Plan
> verworfen. [...]

Wie scharf müssen die Flanken denn sein? Wenn ich die 10W LED-Lampe an 
meinem Mountainbike(*) auf kleine PWM-gesteuerte Leistung stelle, dann 
sehe ich bei der richtigen Geschwindigkeit gut erkennbare stehend die 
Stollen auf den Reifen.

Gruß,
Andreas

(*) Die wird natürlich nur ausserhalb des Geltungsbereichs der StVO 
verwendet.

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#196377

FromWolfgang <wolfgang@horejsi.de>
Date2015-11-19 23:18 +0100
Message-ID<n2lhr1$9kk$1@solani.org>
In reply to#196371
Am 19.11.2015 um 22:19 schrieb Andeas Wenzel:
> Am 19.11.2015 um 11:17 schrieb Wolfgang:
>> [...]  Aber dann las
>> ich hier, dass weisse LED stark nachleuchten und habe den Plan
>> verworfen. [...]
>
> Wie scharf müssen die Flanken denn sein? Wenn ich die 10W LED-Lampe an
> meinem Mountainbike(*) auf kleine PWM-gesteuerte Leistung stelle, dann
> sehe ich bei der richtigen Geschwindigkeit gut erkennbare stehend die
> Stollen auf den Reifen.
>
> Gruß,
> Andreas
>
> (*) Die wird natürlich nur ausserhalb des Geltungsbereichs der StVO
> verwendet.
>
>
Ich gehe einfach mal von 600U/min aus, ein Gegenstand von 100mm 
Durchmesser soll also 10 mal pro Sekunde scharf abgebildet sein. Dein 
Vorderrad wird sich nicht ganz so schnell drehen.

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#196381

FromAndeas Wenzel <awspambucket@gmx.de>
Date2015-11-19 23:47 +0100
Message-ID<db71seFnjomU1@mid.individual.net>
In reply to#196377
Am 19.11.2015 um 23:18 schrieb Wolfgang:
> [...]
> Ich gehe einfach mal von 600U/min aus, ein Gegenstand von 100mm
> Durchmesser soll also 10 mal pro Sekunde scharf abgebildet sein. Dein
> Vorderrad wird sich nicht ganz so schnell drehen.

Das nicht, aber es hat ja auch mehr als einen Stollen.

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#196403

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2015-11-20 08:42 +0000
Message-ID<XnsA55862BB24784AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#196381
Andeas Wenzel <awspambucket@gmx.de>:

> Am 19.11.2015 um 23:18 schrieb Wolfgang:
>> [...]
>> Ich gehe einfach mal von 600U/min aus, ein Gegenstand von 100mm
>> Durchmesser soll also 10 mal pro Sekunde scharf abgebildet sein. Dein
>> Vorderrad wird sich nicht ganz so schnell drehen.
> 
> Das nicht, aber es hat ja auch mehr als einen Stollen.

Geht das mit der weissen LED wirklich nicht? Hast Du es probiert? Die 
Nachleuchtdauer der Farbstoffe verschiedener LED's ist schon sehr 
unterschiedlich. Manche Chips sieht man noch Sekunden leicht glimmen, manche 
gar nicht. Oder warum nimmst Du nicht einfach ne farbige LED? Du willst doch 
das bestimmt nicht für Beleuchtungszwecke, sondern um irgendwas einzustellen 
oder so? Da kommst Du locker auf 10MHz hoch, sofern du es schaffst die 
Kapazitäten so schnell umzuladen...
Also ich würde auf jeden Fall eine LED einsetzen (oder vielleicht sogar einen 
steuerbaren (Linien-)Laser).

M.
-- 

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#196406

FromWolfgang <wolfgang@horejsi.de>
Date2015-11-20 10:03 +0100
Message-ID<n2mnk6$g84$1@solani.org>
In reply to#196403
Am 20.11.2015 um 09:42 schrieb Matthias Weingart:

> Geht das mit der weissen LED wirklich nicht? Hast Du es probiert? Die
> Nachleuchtdauer der Farbstoffe verschiedener LED's ist schon sehr
> unterschiedlich. Manche Chips sieht man noch Sekunden leicht glimmen, manche
> gar nicht. Oder warum nimmst Du nicht einfach ne farbige LED? Du willst doch
> das bestimmt nicht für Beleuchtungszwecke, sondern um irgendwas einzustellen
> oder so? Da kommst Du locker auf 10MHz hoch, sofern du es schaffst die
> Kapazitäten so schnell umzuladen...
> Also ich würde auf jeden Fall eine LED einsetzen (oder vielleicht sogar einen
> steuerbaren (Linien-)Laser).

Nein, probiert habe ich das mit der LED noch nicht, mache ich am 
Wochenende, 10W LED sind vorhanden. Die haben 11V 0,9A. In irgendwelchen 
Datenblättern zu ähnlichen LED habe ich gelesen, dass der abs. max. 
current auch nicht viel höher als der Nennstrom liegt.

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#196407

FromFrank Peter <spam@imh.de>
Date2015-11-20 10:54 +0100
Message-ID<n2mqlc$ra2$1@solani.org>
In reply to#196324
Am 19.11.2015 11:17, schrieb Wolfgang:
> Hallo,
> eigentlich soll es ein Stroboskop für die Drehmaschine werden.
>
> Zuerst habe ich an eine 10W LED gedacht, die Drehzahlsynchron und mit
> einstellbarer Zeitverzögerung das Werkstück beleuchtet. Aber dann las
> ich hier, dass weisse LED stark nachleuchten und habe den Plan
> verworfen.

Eine Info, die allerdings schon etliche Jahre alt ist, besagt, dass die 
Nachleuchtzeit von weißen LEDs stark unter einer Mikrosekunde liegt 
(Größenordnung 100 ns).
Bezogen auf 600 U/min und 30 cm Durchmesser des Werkstücks käme bei 1 
microsekunde ein Unschärfe von 0,01 mm zustande.
Das würde also problemlos funktionieren.

Falls sich die Entwicklung zwischenzeitlich zu länger nachleuchtenden 
Schichten bewegt hat, könnest du auch eine rote, grüne und blaue Led 
(=weiß)gleichzeitig hernehmen. Damit ist das Nachleuchtproblem endgültig 
vom Tisch.

Mit Fotoblitzröhren macht die Geschichte nur wenig Spaß: Die heizen sich 
im längeren Strobobetrieb stark auf und fallen dann aus.
Besser du nimmst für Sroboskop geeignete Blitzröhren - oder eben gleich 
LEDs.

Frank, der in Vergangenheit sich beruflich damit rumschlagen musste und 
nicht mehr zu Blitzröhren greifen würde.

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#196469

FromRalf Haboldt <haboldt@freenet.de>
Date2015-11-20 07:52 -0800
Message-ID<bca08f2c-5a8d-4b1a-9ed2-729e28e995e1@googlegroups.com>
In reply to#196407
Am Freitag, 20. November 2015 10:54:54 UTC+1 schrieb Frank Peter:
snip
> 
> Mit Fotoblitzröhren macht die Geschichte nur wenig Spaß: Die heizen sich 
> im längeren Strobobetrieb stark auf und fallen dann aus.
> Besser du nimmst für Sroboskop geeignete Blitzröhren - oder eben gleich 
> LEDs.
> 
> Frank, der in Vergangenheit sich beruflich damit rumschlagen musste und 
> nicht mehr zu Blitzröhren greifen würde.

Frank hat es schon richtig geschrieben: Es gibt Photo-Blitzröhren und Stroboskop-Blitzröhren. Erstere vertragen den Stroboskopbetrieb sehr schlecht und sterben schnell.
Ein Stroboskop für eine Zündung für Modellmotoren habe ich auch mit Leds realisiert. Blitzröhren würde ich auch nicht mehr verwenden.

Ralf

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#196537

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2015-11-21 12:00 +0100
Message-ID<n2pis9$22j$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#196407
On 20.11.15 10.54, Frank Peter wrote:
> Eine Info, die allerdings schon etliche Jahre alt ist, besagt, dass die
> Nachleuchtzeit von weißen LEDs stark unter einer Mikrosekunde liegt
> (Größenordnung 100 ns).

Das ist stark unterschiedlich. Ich habe auch schon welche gesehen, die 
man mit bloßem Auge gelb nachleuchten sehen konnte, wenn man selbiges 
erst nach dem Ausschalten geöffnet hat.

> Falls sich die Entwicklung zwischenzeitlich zu länger nachleuchtenden
> Schichten bewegt hat, könnest du auch eine rote, grüne und blaue Led
> (=weiß)gleichzeitig hernehmen. Damit ist das Nachleuchtproblem endgültig
> vom Tisch.

Das ist so. RGB-LEDs leuchten praktisch nicht nach.

Bei LEDs ist eher die Impulsleistung der begrenzende Faktor. Die liegt 
bei Power-LEDs nämlich zuweilen nicht viel über der Dauerleistung. Und 
wenn man dann nur 0,1% Duty-Cycle fährt kommt halt kaum noch Licht heraus.

> Mit Fotoblitzröhren macht die Geschichte nur wenig Spaß: Die heizen sich
> im längeren Strobobetrieb stark auf und fallen dann aus.

Wenn man sie mit geringerer Leistung betreibt geht das. Das Problem hat 
lange nicht die Dimensionen wie bei den LEDs.

> Besser du nimmst für Sroboskop geeignete Blitzröhren - oder eben gleich
> LEDs.

Auch die müssen allerdings für den gepulsten Betrieb geeignet sein. 
Jedenfalls, wenn die Pulse kurz werden sollen.


> Frank, der in Vergangenheit sich beruflich damit rumschlagen musste und
> nicht mehr zu Blitzröhren greifen würde.

Wieso nicht? Für rund 10€ bekommst Du Ringe, die so viel 
Leistungsreserven haben, dass man sie problemlos so weit im unteren 
Bereich fahren kann, dass die so schnell nicht verrecken. Ich denke da 
so an die 250J-Klasse. Wenn man die mit 0,2J ansteuert, kann man da 
durchaus bis 1000 Blitze pro Minute feuern. Bei niedrigeren Raten geht 
natürlich auch mehr Blitzenergie.
Der Blaue Claus hat z.B. was passendes im Sortiment.

Für LEDs, die im Blitzbetrieb ähnlich viel Licht machen, also dabei grob 
1W /mittllere/ Leistung vertragen, musst Du schon erheblich tiefer in 
die Tasche greifen.


Marcel

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#196547

FromWolfgang <wolfgang@horejsi.de>
Date2015-11-21 14:09 +0100
Message-ID<n2pqdo$i7f$1@solani.org>
In reply to#196537
Am 21.11.2015 um 12:00 schrieb Marcel Mueller:

>
> Bei LEDs ist eher die Impulsleistung der begrenzende Faktor. Die liegt
> bei Power-LEDs nämlich zuweilen nicht viel über der Dauerleistung. Und
> wenn man dann nur 0,1% Duty-Cycle fährt kommt halt kaum noch Licht heraus.

Ich habe es heute probiert, eine 10W LED mit 10W Ansteuerung hinter 
Arduino und dann jeweils für 1ms eingeschaltet. Minibohrmaschine auf 
niedriger Drehzahl und Minitrennscheibe mit aufgeklebtem weissen 
Isolierband. Das Ergebnis: Total unscharf, scheinbar ist die 1ms zu lang.

> Wieso nicht? Für rund 10€ bekommst Du Ringe, die so viel
> Leistungsreserven haben, dass man sie problemlos so weit im unteren
> Bereich fahren kann, dass die so schnell nicht verrecken. Ich denke da
> so an die 250J-Klasse. Wenn man die mit 0,2J ansteuert, kann man da
> durchaus bis 1000 Blitze pro Minute feuern. Bei niedrigeren Raten geht
> natürlich auch mehr Blitzenergie.

Problem mit dem Fotoblitz: Mit dem Schalter kann ich den Blitz 
problemlos auslösen. Da wird ein 100nF in die Zündspule entladen. Mit 
Transistor ging es nicht, mit Darlington BU522 und Basiswiderstand 
470Ohm auch nicht. Was braucht man da für einen T? Die Ladespannung ist 
ca. 80V.

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#196556

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2015-11-21 15:07 +0100
Message-ID<n2ptrp$rls$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#196547
Am 21.11.2015 um 14:09 schrieb Wolfgang:
> Am 21.11.2015 um 12:00 schrieb Marcel Mueller:
>
>>
>> Bei LEDs ist eher die Impulsleistung der begrenzende Faktor. Die liegt
>> bei Power-LEDs nämlich zuweilen nicht viel über der Dauerleistung. Und
>> wenn man dann nur 0,1% Duty-Cycle fährt kommt halt kaum noch Licht
>> heraus.
>
> Ich habe es heute probiert, eine 10W LED mit 10W Ansteuerung hinter
> Arduino und dann jeweils für 1ms eingeschaltet. Minibohrmaschine auf
> niedriger Drehzahl und Minitrennscheibe mit aufgeklebtem weissen
> Isolierband. Das Ergebnis: Total unscharf, scheinbar ist die 1ms zu lang.

Hallo,

da muss mehr gehen!

IR-Fernsteuerungen funktionieren mit 38 kHz und bei optimaler 
Ansteuerung gehen Optokopler bis 100 kHz oder gar 1 MHz IIRC.

Wie wird die LED denn angesteuert? Interferenzen mit Störlicht 
(Leuchtstoff oder Energiesparlampen) können das Ergebnis auch beeinflussen.


Bernd Mayer

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#196587

FromWolfgang <wolfgang@horejsi.de>
Date2015-11-21 17:07 +0100
Message-ID<n2q4r7$nk0$1@solani.org>
In reply to#196556
Am 21.11.2015 um 15:07 schrieb Bernd Mayer:
> Am 21.11.2015 um 14:09 schrieb Wolfgang:
>> Am 21.11.2015 um 12:00 schrieb Marcel Mueller:
>>
>>>
>>> Bei LEDs ist eher die Impulsleistung der begrenzende Faktor. Die liegt
>>> bei Power-LEDs nämlich zuweilen nicht viel über der Dauerleistung. Und
>>> wenn man dann nur 0,1% Duty-Cycle fährt kommt halt kaum noch Licht
>>> heraus.
>>
>> Ich habe es heute probiert, eine 10W LED mit 10W Ansteuerung hinter
>> Arduino und dann jeweils für 1ms eingeschaltet. Minibohrmaschine auf
>> niedriger Drehzahl und Minitrennscheibe mit aufgeklebtem weissen
>> Isolierband. Das Ergebnis: Total unscharf, scheinbar ist die 1ms zu lang.
>
> Hallo,
>
> da muss mehr gehen!
>
> IR-Fernsteuerungen funktionieren mit 38 kHz und bei optimaler
> Ansteuerung gehen Optokopler bis 100 kHz oder gar 1 MHz IIRC.
>
> Wie wird die LED denn angesteuert?

An und aus!

Die Minibohrmaschine wird auf langsamer Stufe wohl immer noch unter 10ms 
pro Umdrehung brauchen, da ist 1ms Beleuchtung schon zuviel. Aber wenn 
ich nur 0,1ms beleuchte, wird es wohl viel zu dunkel.

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#196588

FromGregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de>
Date2015-11-21 17:17 +0100
Message-ID<n2q5cb$mf4$1@news.albasani.net>
In reply to#196587
> An und aus!

Ich vermute, dass die Schaltung von Transistor/Arduino/wasweißich
gemeint ist.

> Die Minibohrmaschine wird auf langsamer Stufe wohl immer noch unter 10ms
> pro Umdrehung brauchen, da ist 1ms Beleuchtung schon zuviel. Aber wenn
> ich nur 0,1ms beleuchte, wird es wohl viel zu dunkel.

Probiers :-) Dafür hast Du ja den Arduino.

Gruß

Gregor


-- 
X-ggl-piss-off: yes

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#196593

FromGregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de>
Date2015-11-21 17:47 +0100
Message-ID<n2q73g$q3s$1@news.albasani.net>
In reply to#196588
Am 21.11.2015 um 17:17 schrieb Gregor Szaktilla:
> Probiers :-) Dafür hast Du ja den Arduino.

Ingrid meinte, dass ich ja noch ein paar Minuten hätte, bevor ich zur
Party muss (am WE ist das Bürgerpflicht, also fast ISO), habe ich das
schnell probiert: LED ist eine "5-25000", Transistor ein BC548C,
Widerstände: 220 Ohm in Serie mit der LED, 27 kOhm zwischen Pin 2 eines
Nano und Basis des T.

Das Testprogramm ist zu simpel, um es hier zu zitieren.

Die LED ist zwar deutlich dunkler, als bei 100% „duty“, aber mit [100 µs
ein/1 ms aus] dreht mein Pröxxon-Drömel langsam genug, um ein gutes
Standbild zu bekommen. Was man da noch alles „tunen“ könnte, um das zu
verbessern ...

... ich muss los

Gruß

Gregor


-- 
X-ggl-piss-off: yes

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