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Abhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden

Started byIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
First post2015-09-23 21:31 +0200
Last post2015-09-24 11:47 -0700
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Contents

  Abhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-09-23 21:31 +0200
    Re: Abhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2015-09-23 22:22 +0200
      Re: Abhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-09-24 00:53 +0200
    Re: Abhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2015-09-24 05:09 +0200
      Re: Abhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden Izur Kockenhan <charly020664@yahoo.de> - 2015-09-24 06:13 +0200
    Re: Abhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2015-09-24 11:47 -0700

#192783 — Abhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-09-23 21:31 +0200
SubjectAbhängigkeit Bandbreite vom Arbeitspunkt bei Trioden
Message-ID<mtuulm$cvo$1@solani.org>
Hallo,

wer kennt sich noch mit Röhren aus? Gibt es einen Zusammenhang zwischen 
dem Arbeitspunkt einer Triode und der erzielbaren Bandbreite?

Oder gilt hier die mir empfohlene Regel für max. Bandbreite die Röhre 
mit dem Gaspedal auf dem Bodenblech zu betreiben?

danke

Izur

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#192785

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2015-09-23 22:22 +0200
Message-ID<mtv1n2$ovr$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#192783
On 23.09.15 21.31, Izur Kockenhan wrote:
> wer kennt sich noch mit Röhren aus? Gibt es einen Zusammenhang zwischen
> dem Arbeitspunkt einer Triode und der erzielbaren Bandbreite?
>
> Oder gilt hier die mir empfohlene Regel für max. Bandbreite die Röhre
> mit dem Gaspedal auf dem Bodenblech zu betreiben?

Naja, die Driftgeschwindigkeit der Elektronen dürfte die Musik machen. 
Und die hängt am Potentialgefälle. Das ist wie beim Autofahren, wenn man 
erst mal im Stau viel Zeit verplempert hat, kann man das danach auch mit 
beliebiger Geschwindigkeit nichts mehr reißen. Insofern würde ich 
intuitiv sagen, da ist etwas dran. Auf dem Weg zum Gitter ist schon 
Geschwindigkeit gefragt.


Marcel

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#192793

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-09-24 00:53 +0200
Message-ID<mtvafq$okb$1@solani.org>
In reply to#192785
Am 23.09.2015 um 22:22 schrieb Marcel Mueller:
> Naja, die Driftgeschwindigkeit der Elektronen dürfte die Musik machen.
> Und die hängt am Potentialgefälle. Das ist wie beim Autofahren, wenn man
> erst mal im Stau viel Zeit verplempert hat, kann man das danach auch mit
> beliebiger Geschwindigkeit nichts mehr reißen. Insofern würde ich
> intuitiv sagen, da ist etwas dran. Auf dem Weg zum Gitter ist schon
> Geschwindigkeit gefragt.
>
>
> Marcel

hmmm, entscheidend sind die Kapazitäten und die Steilheit.-

Das was Du meinst betrifft die Anodenspannung. Die ist aber für die 
Rohre nominal.

Weit variieren läßt sich der Kathodenstrom. Keine Ahnung wie der sich 
auf die Steilheit und Bandbreite auswirkt. Hohe Anodenspannung und hoher 
Kathodenstrom sorgen aber für einen kleineren Innenwiderstand des Rohrs.

In vielen Transistordatenblättern gibt es so schöne Diagramme für 
optimalen Kollektorstom für hohe Transitfrequenz oder minimales 
Rauschen. Datenblätter für Rohre kennen sowas nicht.

Izur

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#192795

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2015-09-24 05:09 +0200
Message-ID<d6h7quFmforU1@mid.individual.net>
In reply to#192783
Am 23.09.2015 um 21:31 schrieb Izur Kockenhan:
> Hallo,
>
> ---- Gibt es einen Zusammenhang zwischen
> dem Arbeitspunkt einer Triode und der erzielbaren Bandbreite?

Für die Bandbreite eines Verstärkers ist das S/C Verhältnis maßgebend. 
Also das Verhältnis Steilheit zu der Anodenkapazität. Die Steilheit 
selbst ist abhängig vom Arbeitspunkt und von der Konstruktion der Röhre. 
Also einfach Röhren parallel schalten bringt nix.

> Oder gilt hier die mir empfohlene Regel für max. Bandbreite die Röhre
> mit dem Gaspedal auf dem Bodenblech zu betreiben?

Je höher der Strom um so höher die Steilheit. Allerdings wird der Strom 
durch die max. Verlustleistung der Röhre begrenzt.

-- 
mfg hdw

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#192797

FromIzur Kockenhan <charly020664@yahoo.de>
Date2015-09-24 06:13 +0200
Message-ID<mtvt8e$s5d$1@solani.org>
In reply to#192795
Am 24.09.2015 um 05:09 schrieb horst-d.winzler:
> Je höher der Strom um so höher die Steilheit. Allerdings wird der Strom
> durch die max. Verlustleistung der Röhre begrenzt.

o.k. - danke

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#192852

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2015-09-24 11:47 -0700
Message-ID<d6iuq6F5daaU1@mid.individual.net>
In reply to#192783
On 2015-09-23 12:31 PM, Izur Kockenhan wrote:
> Hallo,
>
> wer kennt sich noch mit Röhren aus? Gibt es einen Zusammenhang zwischen
> dem Arbeitspunkt einer Triode und der erzielbaren Bandbreite?
>

Das weniger, es ist der Betriebsstrom unter Last.


> Oder gilt hier die mir empfohlene Regel für max. Bandbreite die Röhre
> mit dem Gaspedal auf dem Bodenblech zu betreiben?
>


Mehr Strom erlaubt niedrigere Quellimpedanz, was die Bandbreite bei der 
nunmal durch die Geometrien gegebenen Kapzitaeten positiv beeinflusst. 
Ein wenig haengt das auch davon ab, wie lange es halten soll. Eine mit 
Bleifuss betriebene Roehre haelt nicht ewig, weil die Kathode irgendwann 
schlappmacht. Davon koennen sicher all die anderen, die ebenfalls fette 
HF-Endverstaerker mit PL509 gebaut haben, ein Lied singen. Man brauchte 
damals eine gute und vor allem bezahlbare Quelle fuer Nachschub.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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