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Re: Philbrick K2-W Ersatz gesucht

Started byRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
First post2015-07-07 22:34 +0200
Last post2015-07-07 22:34 +0200
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  Re: Philbrick K2-W Ersatz gesucht Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2015-07-07 22:34 +0200

#188851 — Re: Philbrick K2-W Ersatz gesucht

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2015-07-07 22:34 +0200
SubjectRe: Philbrick K2-W Ersatz gesucht
Message-ID<mnhd2p$9sl$1@dont-email.me>
horst-d.winzler schrieb:
> Am 07.07.2015 um 19:58 schrieb Rolf Bombach:
>
>> Selbst zur Zeit als Si-Transistoren schon bestens etabliert waren,
>> wurden für solche Sachen noch Elektrometerröhren am Eingang
>> verwendet. Etwa die DF703, die kommt mit rund 10V Versorgung aus,
>> direkte Heizung 1.25V 10mA (weniger als die Kontroll-LED dazu :-)),
>> und schafft bei sorgfältigem Ausbau Eingangsströme im fA-Bereich.
>> Wurde oft in Massenspektrometern, Ionisationsmanometern usw verwendet.
>> Das Ding ist auch nicht grösser als ein länglicher kleiner Elko
>> und hat Drähte zum Einlöten. Hatte nie Probleme mit den Dingern.
>> Geht allerdings nur für Stromeingänge wirklich gut, da die
>> Spannungs-Offsetparameter ziemlich wild sind und sich auch so
>> verhalten...
>>
>
> Das wirklich interessante läßt du aus. zB wie lange dauerte die
> Einlaufphase? Also Einschalten und erste Messung? Wie lange konntet ihr
> messen bis zur nächsten Nullpunkteinstellung?

War relativ harmlos, aber in der Tat war ein Poti direkt zugänglich.
So mit Null-Drücker und dann am Poti radeln bis Zeiger auf Grün.
Das war aber nicht das Problem, eher dass der Strom logarithmisch
angezeigt werden sollte. Das passierte dann mit einer Halbleiterdiode
im Gegenkopplungszweig, ZS150?). Die war dann wohl das temperatur-
empfindliche Teil im Kreis. Da es ein Ionenstrom war, war der
Quellwiderstand gut unendlich und die Compliance im Voltbereich
(30 V relativ auf dem Ionenkollektor, IIRC. Ionenröhre: Kathode 25/30 V,
Gitter 200V, Kollektor dann halt so um 0V entsprechend dem Eingang der
Schaltung.)
Nachverstärkung im Anodenkreis der DF703 mit 2N3707 und 2N3702,
weiss aber nicht, ob ich alles richtig abgezeichnet habe. Die
Originalpläne von AEI sind nicht gerade ein Vorzeigebeispiel für
Übersichtlichkeit...
Einlaufphase? Naja, Massenspektrometer halt, Servicegerät, d.h.
es wurde sicher nicht im gleichen Jahrzehnt ausgeschaltet wie
es eingeschaltet wurde.

-- 
mfg Rolf Bombach

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