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DMS Modul >=100Hz mit RS232?

Started byAndreas Weber <info@tech-chat.de>
First post2017-11-05 08:18 +0100
Last post2017-11-06 20:58 +0100
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  DMS Modul >=100Hz mit RS232? Andreas Weber <info@tech-chat.de> - 2017-11-05 08:18 +0100
    Re: DMS Modul >=100Hz mit RS232? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-11-05 10:08 +0100
      Re: DMS Modul >=100Hz mit RS232? Andreas Weber <info@tech-chat.de> - 2017-11-05 15:31 +0100
        Re: DMS Modul >=100Hz mit RS232? Oliver Betz <OBetz@despammed.com> - 2017-11-06 17:40 +0100
        Re: DMS Modul >=100Hz mit RS232? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2017-11-06 20:58 +0100

#234967 — DMS Modul >=100Hz mit RS232?

FromAndreas Weber <info@tech-chat.de>
Date2017-11-05 08:18 +0100
SubjectDMS Modul >=100Hz mit RS232?
Message-ID<otme13$5aj$1@news.albasani.net>
Hallo an alle,

kennt jemand ein schönes Modul (klein, nicht für die Hutschiene) für
eine Vollbrücke aus Dehnungsmesstreifen (350 Ohm)? Abtastrate >= 100Hz
und kontinuierliche Ausgabe über RS232. Gerne dumm (ohne Linearisierung,
Peak Speicher usw.)

Suchmaschinen findet ein paar Sachen, z.B.
http://www.lcmsystems.com/DSC_Digital_Strain_Gauge_to_Data_Converter

Allerdings hoffe ich hier auf eine Empfehlung von jemandem, der das
Modul oder ähnliches schon selbst verbaut hat oder durch Hörensagen
empfehlen kann.

Vielen Dank schon einmal, und schöner Sonntag an alle!
Gruß Andy

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#234968

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2017-11-05 10:08 +0100
Message-ID<otmkdi$m79$1@dont-email.me>
In reply to#234967
> Abtastrate >= 100Hz

Es sollte oft ( abhängig von Umgebung, Kabellänge, Schirmung )
eine 50Hz netzsynchrone Abtastrate sein. Sowie ein Wandlertyp
der entsprechendes Kammfilter sicherstellt das auch die Oberwellen 
erschlägt. Das waren früher dual-slope und heute die Mehrzahl
der delta-sigma.

> http://www.lcmsystems.com/DSC_Digital_Strain_Gauge_to_Data_Converter
> Allerdings hoffe ich hier auf eine Empfehlung von jemandem, der das
> Modul oder ähnliches schon selbst verbaut hat oder durch Hörensagen
> empfehlen kann.

Selbst wenn ich das Kleingeld für solche Module ausgeben wollte
und die Firmen ihre Schittstelle dokumentiert haben: mir
graut vor 999. Implementierung & Debugging von anderer Leute Protokolle.

Der umgekehrte Weg: einen Controller mit Entwicklngsumgebung
eigener Wahl nehmen, einen geeigneten A/D-Wandler ranpappen,
einen Analogteil ( vgl. Linear Technology AN43 - Bridge Circuits )
ranpappen.

Variante davon z.B. Arduino und straingauge Modul ( HX711 ) aus China.

MfG  JRD

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#234983

FromAndreas Weber <info@tech-chat.de>
Date2017-11-05 15:31 +0100
Message-ID<otn7b5$512$1@news.albasani.net>
In reply to#234968
Hi Rafael,

Am 05.11.2017 um 10:08 schrieb Rafael Deliano:
>> Abtastrate >= 100Hz
> 
> Es sollte oft ( abhängig von Umgebung, Kabellänge, Schirmung )
> eine 50Hz netzsynchrone Abtastrate sein. Sowie ein Wandlertyp
> der entsprechendes Kammfilter sicherstellt das auch die Oberwellen
> erschlägt. Das waren früher dual-slope und heute die Mehrzahl
> der delta-sigma.

Trägefrequenzverfahren wäre naürlich auch schick....

>> http://www.lcmsystems.com/DSC_Digital_Strain_Gauge_to_Data_Converter
>> Allerdings hoffe ich hier auf eine Empfehlung von jemandem, der das
>> Modul oder ähnliches schon selbst verbaut hat oder durch Hörensagen
>> empfehlen kann.
> 
> Selbst wenn ich das Kleingeld für solche Module ausgeben wollte
> und die Firmen ihre Schittstelle dokumentiert haben: mir
> graut vor 999. Implementierung & Debugging von anderer Leute Protokolle.

Das ist ein guter Punkt. Btw, kennst du Ragel[1]? Das verwende ich gerne
für die Generierung der Parser für AVR und/oder PC.

> Der umgekehrte Weg: einen Controller mit Entwicklngsumgebung
> eigener Wahl nehmen, einen geeigneten A/D-Wandler ranpappen,
> einen Analogteil ( vgl. Linear Technology AN43 - Bridge Circuits )
> ranpappen.

Vor dem Analogteil habe ich halt viel Respekt und scheue den
Entwicklungsaufwand um das auch temperaturstabil über 10..30°C und
langzeitstabil hinzubekommen.

Gruß Andy

[1] http://www.colm.net/open-source/ragel/

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#235000

FromOliver Betz <OBetz@despammed.com>
Date2017-11-06 17:40 +0100
Message-ID<kk310dtimreadc50adappf0vnchmra1sub@4ax.com>
In reply to#234983
Andreas Weber schrieb:

[...]

>Trägefrequenzverfahren wäre naürlich auch schick....

das braucht's heute eigentlich nicht mehr, solange Du nicht mit
Thermospannungen zu kämpfen hast. Die Offsetspannung der modernen
Signalverarbeitung ist auch so viel kleiner als die Drift der Brücke.

[...]

>Vor dem Analogteil habe ich halt viel Respekt und scheue den
>Entwicklungsaufwand um das auch temperaturstabil über 10..30°C und
>langzeitstabil hinzubekommen.

ist eigentlich kein Hexenwerk (aber ich mache das auch schon seit 30
Jahren).

Wahrscheinlich brauchst Du nur ein Stück für möglichst wenig Geld?

Servus

Oliver

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#235002

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2017-11-06 20:58 +0100
Message-ID<otqet3$djc$1@dont-email.me>
In reply to#234983
> Btw, kennst du Ragel[1]? Das verwende ich gerne
> für die Generierung der Parser für AVR und/oder PC.

Da ich FORTH verwende und FORTH-Programmierer
alle ihre Tools selber schreiben ...

>> ( vgl. Linear Technology AN43 - Bridge Circuits )

> Vor dem Analogteil habe ich halt viel Respekt und scheue den
> Entwicklungsaufwand um das auch temperaturstabil über 10..30°C und
> langzeitstabil hinzubekommen.

Alle fertigen bezahlbaren Baugruppen werden sehr frugale
Schaltungen haben um preislich attraktiv zu sein.
   Der Klimbim von Jim Williams ist nicht industrietypisch weil
die Schaltungen ziemlich teuer sind. Aber um Einzelexemplare
und Kleinserien zu bauen guter Ansatz. Selbst die in AN43
beschriebenen switched capacitor Schaltungen sind praktikabel,
wenn man sie passend mit Abtastfrequenz des A/D-Wandler
synchron taktet.

MfG  JRD

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