Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]
Groups > de.sci.electronics > #241638 > unrolled thread
| Started by | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| First post | 2018-03-04 11:51 +0100 |
| Last post | 2018-04-22 22:39 +0200 |
| Articles | 20 on this page of 22 — 12 participants |
Back to article view | Back to de.sci.electronics
Toleranzen von Leistungstransistoren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-03-04 11:51 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2018-03-04 12:42 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-03-04 15:16 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2018-03-05 00:36 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-03-05 07:30 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2018-03-05 09:39 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2018-03-05 09:40 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2018-03-05 12:56 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-03-05 22:44 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2018-03-06 08:48 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-03-04 14:24 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2018-03-05 10:33 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2018-03-04 15:19 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-03-04 16:26 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2018-03-04 22:31 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2018-03-04 18:25 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2018-03-04 23:56 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2018-03-06 13:47 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-03-07 10:16 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2018-03-07 18:58 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-03-08 08:29 +0100
Re: Toleranzen von Leistungstransistoren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-04-22 22:39 +0200
Page 1 of 2 [1] 2 Next page →
| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 11:51 +0100 |
| Subject | Toleranzen von Leistungstransistoren |
| Message-ID | <p7gj39$lh5$1@gwaiyur.mb-net.net> |
Hallo, ich habe hier einen Audioverstärker mit parallelgeschalteten Endtransistoren. Nix dolles, je zweimal BD243C/BD244C. Jetzt wollte ich das Ding wieder einstellen, also Ruhestrom und Offset. Dabei ist mir aufgefallen, dass es gerade bei geringen Strömen erhebliche Unterschiede zwischen den Endtransistoren gibt. Der eine Transistor liefert bei Ube von 250mV (Ruhestrompoti ziemlich runter gedreht) bereits ca. 1mA Ic bei Uce ca. 40V. Der andere tut bei dieser Spannung noch gar nichts - das hätte ich eher erwartet. Um beim zweiten Transistor auf 1mA Ic zu kommen, muss ich Ube auf 570mV hoch drehen. OK, dass die Emitterwiderstände bei kleinen Strömen nichts bringen, ist klar, aber >300mV Unterschied finde ich schon ziemlich krass. Sind die Transistoren evtl. defekt? Marcel
[toc] | [next] | [standalone]
| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 12:42 +0100 |
| Message-ID | <p7gm3v$srb$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #241638 |
Am 04.03.2018 um 11:51 schrieb Marcel Mueller: > > ich habe hier einen Audioverstärker mit parallelgeschalteten > Endtransistoren. Nix dolles, je zweimal BD243C/BD244C. > > Jetzt wollte ich das Ding wieder einstellen, also Ruhestrom und Offset. > Dabei ist mir aufgefallen, dass es gerade bei geringen Strömen > erhebliche Unterschiede zwischen den Endtransistoren gibt. > > Der eine Transistor liefert bei Ube von 250mV (Ruhestrompoti ziemlich > runter gedreht) bereits ca. 1mA Ic bei Uce ca. 40V. Der andere tut bei > dieser Spannung noch gar nichts - das hätte ich eher erwartet. Um beim > zweiten Transistor auf 1mA Ic zu kommen, muss ich Ube auf 570mV hoch > drehen. > > OK, dass die Emitterwiderstände bei kleinen Strömen nichts bringen, ist > klar, aber >300mV Unterschied finde ich schon ziemlich krass. Sind die > Transistoren evtl. defekt? Hallo, sind die denn vom selben Hersteller? Identisch gekühlt? Verhalten die sich denn beim gewünschten Ruhestrom symmetrisch? Da würde ich nicht lange herummachen sondern eine Kleinserie davon mal im Arbeitsbereich durchmessen und passende einsetzen. Das sind ja keine hochpreisigen Teile. Bernd Mayer
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 15:16 +0100 |
| Message-ID | <p7gv3d$jac$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #241640 |
On 04.03.18 12.42, Bernd Mayer wrote: > Am 04.03.2018 um 11:51 schrieb Marcel Mueller: >> >> ich habe hier einen Audioverstärker mit parallelgeschalteten >> Endtransistoren. Nix dolles, je zweimal BD243C/BD244C. >> >> Jetzt wollte ich das Ding wieder einstellen, also Ruhestrom und >> Offset. Dabei ist mir aufgefallen, dass es gerade bei geringen Strömen >> erhebliche Unterschiede zwischen den Endtransistoren gibt. >> >> Der eine Transistor liefert bei Ube von 250mV (Ruhestrompoti ziemlich >> runter gedreht) bereits ca. 1mA Ic bei Uce ca. 40V. Der andere tut bei >> dieser Spannung noch gar nichts - das hätte ich eher erwartet. Um beim >> zweiten Transistor auf 1mA Ic zu kommen, muss ich Ube auf 570mV hoch >> drehen. >> >> OK, dass die Emitterwiderstände bei kleinen Strömen nichts bringen, >> ist klar, aber >300mV Unterschied finde ich schon ziemlich krass. Sind >> die Transistoren evtl. defekt? > > Hallo, > > sind die denn vom selben Hersteller? Ja. Steht PH drauf. Keine Ahnung wer das ist. War vielleicht mal Philips. > Identisch gekühlt? Ja, 2cm Abstand, beide Raumtemperatur. > Verhalten die sich denn beim gewünschten Ruhestrom symmetrisch? Das hatte ich mich noch nicht getraut. Ich habe jetzt mal etwas hoch gedreht. Jetzt sind es 6,3mA vs. 9mA. Die Differenz ist also erheblich geringer. Das sind schon brauchbare Werte. Wenn dieses Stromverhältnis in etwa erhalten bleibt, werden die wohl nicht sterben. Bei höheren Strömen sollte es zunächst mal besser werden, weil dann die Emitterwiderstände ihre Arbeit tun. Dafür kommt dann die Temperaturdifferenz dazu. > Da würde ich nicht lange herummachen sondern eine Kleinserie davon mal > im Arbeitsbereich durchmessen und passende einsetzen. > Das sind ja keine hochpreisigen Teile. Nö, Schüttgut, habe ich auch noch in der Grabbelkiste. Aber man kommt verdammt schlecht dran. Im Moment habe ich aber noch ein anderes Problem. Bei einer Endstufe läuft, bevor sie aktiviert wird, die Spannung am Ausgang erheblich hoch. Sobald sie dann scharf geschaltet werden, bricht die Spannung ein, aber es fließen dann (nur) auf der negativen Seite 150mA. Ich habe noch keine Ahnung, wo der Strom hin fließt. Eigentlich müsste man das ja merken. Das sind ja schon einige Watt. Aber zumindest auf der Endstufenplatine wird nichts merklich warm. Darum muss ich mich erst mal kümmern. Akte X. Marcel
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 00:36 +0100 |
| Message-ID | <p7hvte$4jh$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #241645 |
Am 04.03.2018 um 15:16 schrieb Marcel Mueller: > On 04.03.18 12.42, Bernd Mayer wrote: >> Am 04.03.2018 um 11:51 schrieb Marcel Mueller: >>> >>> ich habe hier einen Audioverstärker mit parallelgeschalteten >>> Endtransistoren. Nix dolles, je zweimal BD243C/BD244C. >>> >>> Der eine Transistor liefert bei Ube von 250mV (Ruhestrompoti ziemlich >>> runter gedreht) bereits ca. 1mA Ic bei Uce ca. 40V. Der andere tut bei >>> dieser Spannung noch gar nichts - das hätte ich eher erwartet. Um beim >>> zweiten Transistor auf 1mA Ic zu kommen, muss ich Ube auf 570mV hoch >>> drehen. >>> >>> ... >300mV Unterschied finde ich schon ziemlich krass. Sind >>> die Transistoren evtl. defekt? >> >> Da würde ich nicht lange herummachen sondern eine Kleinserie davon mal >> im Arbeitsbereich durchmessen und passende einsetzen. >> Das sind ja keine hochpreisigen Teile. > > Nö, Schüttgut, habe ich auch noch in der Grabbelkiste. Aber man kommt > verdammt schlecht dran. Hallo, ich würde die dennoch austauschen. Laut Figure 3 auf Seite 3 http://www.bourns.com/data/global/pdfs/bd242.pdf sieht das schon so aus als ob der Transistor der schon bei 250mV U_BE anfängt zu leiten unzuverlässig geworden ist. Läuft die Endstufe denn mit +-40 V symmetrisch oder mit 40 V und Elko am Ausgang? Bernd Mayer
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 07:30 +0100 |
| Message-ID | <p7io6m$h3m$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #241661 |
On 05.03.18 00.36, Bernd Mayer wrote: >>> Da würde ich nicht lange herummachen sondern eine Kleinserie davon mal >>> im Arbeitsbereich durchmessen und passende einsetzen. >>> Das sind ja keine hochpreisigen Teile. >> >> Nö, Schüttgut, habe ich auch noch in der Grabbelkiste. Aber man kommt >> verdammt schlecht dran. > > ich würde die dennoch austauschen. Laut Figure 3 auf Seite 3 > http://www.bourns.com/data/global/pdfs/bd242.pdf Eine Nummer größer ist er, aber so ähnlich. Den Hersteller konnte ich noch nicht identifizieren. > sieht das schon so aus als ob der Transistor der schon bei 250mV U_BE > anfängt zu leiten unzuverlässig geworden ist. Ist aber schon seltsam. Wenn so etwas so einfach zu konstruieren wäre, hätte man das sicher längst getan. Es könnte höchstens ein Leckstrom sein. Wenn dem so wäre, müsste er aber eine erhebliche Abhängigkeit von Uce haben. Das könnte ich mal prüfen. Interessanterweise ist es bei beiden Pärchen (pnp, npn) ähnlich. Jetzt kommen wir zumindest in den Bereich der endlichen Unwahrscheinlichkeitstheorie. > Läuft die Endstufe denn mit +-40 V symmetrisch oder mit 40 V und Elko am > Ausgang? Das will man nicht wirklich wissen - Fehlkonstruktion. Eigentlich sollten es wohl +/-32V sein, dank mittlerweile 235V~ und Leerlaufüberhöhung läuft das aber bis auf +/-40V hoch. Vermutlich ist er daran auch gestorben gewesen. Auf dem Gehäuse steht zwar min. 8Ohm, aber wen interessiert das schon. Ich habe halt gedacht, um oben auf dem Dachboden etwas zu trällern, sollte es reichen. Marcel
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 09:39 +0100 |
| Message-ID | <p7ivoh$36t$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #241663 |
Am 05.03.2018 um 07:30 schrieb Marcel Mueller: > On 05.03.18 00.36, Bernd Mayer wrote: [Verdächtiger Transistor in Endstufe] >> ich würde die dennoch austauschen. > >> sieht das schon so aus als ob der Transistor der schon bei 250mV U_BE >> anfängt zu leiten unzuverlässig geworden ist. > > Es könnte höchstens ein Leckstrom sein. Wenn dem so wäre, müsste er aber > eine erhebliche Abhängigkeit von Uce haben. Das könnte ich mal prüfen. > Interessanterweise ist es bei beiden Pärchen (pnp, npn) ähnlich. Jetzt > kommen wir zumindest in den Bereich der endlichen > Unwahrscheinlichkeitstheorie. > >> Läuft die Endstufe denn mit +-40 V symmetrisch oder mit 40 V und Elko am >> Ausgang? > > Das will man nicht wirklich wissen - Fehlkonstruktion. Eigentlich > sollten es wohl +/-32V sein, dank mittlerweile 235V~ und > Leerlaufüberhöhung läuft das aber bis auf +/-40V hoch. > Vermutlich ist er daran auch gestorben gewesen. Hallo, ja - die Kurve hier Figure 3 Seite 3 http://www.bourns.com/data/global/pdfs/bd244.pdf sieht recht ähnlich aus. Interpoliert würde ich da bei 1 mA Werte von U_BE höher als 400 mV erwarten. Zu hoher Reststrom U_CB war auch mein Gedanke, das könnte man mit einem Widerstand von Basis nach Emitter möglichwerweise abmildern. Die Werte im Datenblatt wurden teilweise mit 100 Ohm zwischen Basis und Emitter gemessen. Für 4 Ohm-Lautsprecher ist der Vesrtärker offenbar ein wenig knapp dimensioniert. Bernd Mayer
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 09:40 +0100 |
| Message-ID | <p7ivqq$36t$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #241663 |
Am 05.03.2018 um 07:30 schrieb Marcel Mueller: > On 05.03.18 00.36, Bernd Mayer wrote: [Verdächtiger Transistor in Endstufe] >> ich würde die dennoch austauschen. > >> sieht das schon so aus als ob der Transistor der schon bei 250mV U_BE >> anfängt zu leiten unzuverlässig geworden ist. > > Es könnte höchstens ein Leckstrom sein. Wenn dem so wäre, müsste er aber > eine erhebliche Abhängigkeit von Uce haben. Das könnte ich mal prüfen. > Interessanterweise ist es bei beiden Pärchen (pnp, npn) ähnlich. Jetzt > kommen wir zumindest in den Bereich der endlichen > Unwahrscheinlichkeitstheorie. > >> Läuft die Endstufe denn mit +-40 V symmetrisch oder mit 40 V und Elko am >> Ausgang? > > Das will man nicht wirklich wissen - Fehlkonstruktion. Eigentlich > sollten es wohl +/-32V sein, dank mittlerweile 235V~ und > Leerlaufüberhöhung läuft das aber bis auf +/-40V hoch. > Vermutlich ist er daran auch gestorben gewesen. Hallo, ja - die Kurve hier Figure 3 Seite 3 http://www.bourns.com/data/global/pdfs/bd244.pdf sieht recht ähnlich aus. Interpoliert würde ich da bei 1 mA Werte von U_BE höher als 400 mV erwarten. Zu hoher Reststrom U_CB war auch mein Gedanke, das könnte man mit einem Widerstand von Basis nach Emitter möglichwerweise abmildern. Die Werte im Datenblatt wurden teilweise mit 100 Ohm zwischen Basis und Emitter gemessen. Für 4 Ohm-Lautsprecher ist der Verstärker offenbar ein wenig knapp dimensioniert. Bernd Mayer
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 12:56 +0100 |
| Message-ID | <fg4pjhFfdhtU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #241668 |
Am 05.03.2018 um 09:40 schrieb Bernd Mayer: > Am 05.03.2018 um 07:30 schrieb Marcel Mueller: > Für 4 Ohm-Lautsprecher ist der Verstärker offenbar ein wenig knapp > dimensioniert. Endstufen für 4_Ohm sollten, grob geschätzt, noch für Impedanzen bis 1_Ohm die Stromtransienten bedienen können, ohne in die Begrenzung zu gehen. -- ---hdw---
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 22:44 +0100 |
| Message-ID | <p7kdnn$p9r$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #241671 |
On 05.03.18 12.56, horst.d.winzler wrote: > Endstufen für 4_Ohm sollten, grob geschätzt, noch für Impedanzen bis > 1_Ohm die Stromtransienten bedienen können, ohne in die Begrenzung zu > gehen. Soweit die Theorie. Das eine oder andere Exemplar für Goldöhrchen mag das auch schaffen, aber in der Economy-Class ist spätestens bei 2 Ohm Schluss. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass 4 Ohm Lautsprecher mit Impedanzen bis 1 Ohm runter ebenfalls grobe Fehlkonstruktionen sind. Solche extremen Serienresonanzen sind einfach unnötig und versauen nur die Gruppenlaufzeit. Ebenfalls ist zu erwähnen, dass solche Impedanzminima, wenn überhaupt, üblicherweise nur in sehr begrenzten Frequenzbereichen auftreten, was beim üblichen Musik-Mix nur eine geringfügige Belastung der Endstufe darstellt und selbst in der Billigklasse nicht zu Ausfällen führt. Insofern: nix wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Marcel
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2018-03-06 08:48 +0100 |
| Message-ID | <3uhs9d5bur3tq0gtvq6nqvmpskf7grntpv@4ax.com> |
| In reply to | #241683 |
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: >Insofern: nix wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Wer ißt auch schon gerne 'ne PA?! :) -ras -- Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056 http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 14:24 +0100 |
| Message-ID | <p7gs2u$1qb8$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #241638 |
Am 04.03.2018 um 11:51 schrieb Marcel Mueller: > Der eine Transistor liefert bei Ube von 250mV (Ruhestrompoti ziemlich > runter gedreht) bereits ca. 1mA Ic bei Uce ca. 40V. Der wurde versehentlich aus Germanium hergestellt. ;-) Wer hat denn sein Herstellerlogo drauf lasern lassen? Gruß Dieter
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2018-03-05 10:33 +0100 |
| Message-ID | <fg4hn2Fdk8qU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #241642 |
Am 04.03.2018 um 14:24 schrieb Dieter Wiedmann: > Am 04.03.2018 um 11:51 schrieb Marcel Mueller: > >> Der eine Transistor liefert bei Ube von 250mV (Ruhestrompoti ziemlich >> runter gedreht) bereits ca. 1mA Ic bei Uce ca. 40V. > > Der wurde versehentlich aus Germanium hergestellt. ;-) > > > Wer hat denn sein Herstellerlogo drauf lasern lassen? Robotron? SCNR DoDi
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 15:19 +0100 |
| Message-ID | <p7gv97$3b1$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #241638 |
Hi Marcel, > ich habe hier einen Audioverstärker mit parallelgeschalteten > Endtransistoren. Es gibt Dinge, die man lieber nicht machen sollte, zumal nicht dann, wenn es mit wenig Aufwand besser geht. Besser wäre hier gewesen, einen Transistor zu wählen, der die geforderte Leistung auch alleine kann. Nix dolles, je zweimal BD243C/BD244C. OK, Das mag sein, dass die zu zweit tatsächlich billiger waren, zumindest, wen man den zusätzlichen Platinenplatz und Hühnerfutter mitsamt Montageaufwand drum herum nicht eingerechnet hatte. Klingt nach "sparen, egal, was es kostet". > Jetzt wollte ich das Ding wieder einstellen, also Ruhestrom und Offset. Klingt nach Reparatur. Hier gilt schon immer: Paralell geschaltete Halbleiter nur aus einer Charge verwenden. Im Reparaturfall bitte beide wechseln. > Der eine Transistor liefert bei Ube von 250mV (Ruhestrompoti ziemlich > runter gedreht) bereits ca. 1mA Ic bei Uce ca. 40V. Der andere tut bei > dieser Spannung noch gar nichts - das hätte ich eher erwartet. Um beim > zweiten Transistor auf 1mA Ic zu kommen, muss ich Ube auf 570mV hoch > drehen. Das kann durchaus passieren. Die Standardtransistoren sind ja nur wenig spezifiziert. Da kann man schon je nach Hersteller sehr unterschiedliche Transistoren bekommen. Nimm z.B. onsemi. Die verwenden den offensichtlich ausschließlich als Schalttransistor. Den analogen Betrieb kennen die offenbar nicht besonders, dafür Schaltzeiten im Detail. Nur weil da jetzt die gleiche Nummer drauf steht, bedeutet das noch lange nicht, dass ein BD243C eines anderen Herstellers intern gleich aufgebaut sein muss, selbst wenn die ersten Rahmendaten ähnlich sein mögen. > OK, dass die Emitterwiderstände bei kleinen Strömen nichts bringen, ist > klar, aber >300mV Unterschied finde ich schon ziemlich krass. Sind die > Transistoren evtl. defekt? Solange sie von verschiedenen Herstellern oder unterschiedlichen Produktionszeiträumen sind, würde ich da nicht allzuviel denken. Marte
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 16:26 +0100 |
| Message-ID | <p7h381$ta4$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #241646 |
On 04.03.18 15.19, Marte Schwarz wrote: >> Jetzt wollte ich das Ding wieder einstellen, also Ruhestrom und Offset. > > Klingt nach Reparatur. Hier gilt schon immer: Paralell geschaltete > Halbleiter nur aus einer Charge verwenden. Im Reparaturfall bitte beide > wechseln. Habe ich gemacht. >> Der eine Transistor liefert bei Ube von 250mV (Ruhestrompoti ziemlich >> runter gedreht) bereits ca. 1mA Ic bei Uce ca. 40V. Der andere tut bei >> dieser Spannung noch gar nichts - das hätte ich eher erwartet. Um beim >> zweiten Transistor auf 1mA Ic zu kommen, muss ich Ube auf 570mV hoch >> drehen. [...] > Nur weil da jetzt die gleiche Nummer drauf steht, bedeutet das noch > lange nicht, dass ein BD243C eines anderen Herstellers intern gleich > aufgebaut sein muss, selbst wenn die ersten Rahmendaten ähnlich sein mögen. Sind alle (äußerlich) identisch. Steht "PH" drauf, kein Logo. Die sind aus der Grabbelkiste, möglicherweise 25 Jahre alt. Vielleicht auch weniger. >> OK, dass die Emitterwiderstände bei kleinen Strömen nichts bringen, >> ist klar, aber >300mV Unterschied finde ich schon ziemlich krass. Sind >> die Transistoren evtl. defekt? > > Solange sie von verschiedenen Herstellern oder unterschiedlichen > Produktionszeiträumen sind, würde ich da nicht allzuviel denken. Das ist es leider nicht - das hätte mich auch nicht gewundert. Marcel
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 22:31 +0100 |
| Message-ID | <p7hoj1$mdd$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #241648 |
Hi Marcel, >> Klingt nach Reparatur. Hier gilt schon immer: Paralell geschaltete >> Halbleiter nur aus einer Charge verwenden. Im Reparaturfall bitte beide >> wechseln. > > Habe ich gemacht. > Die sind aus der Grabbelkiste, Also nicht sicher aus der gleichen Charge. > Das ist es leider nicht - das hätte mich auch nicht gewundert. Das ist nicht auszuschließen. Und wie gesagt, das ist ein Typ, der minimal spezifiziert ist, da kann alles verbaut sein. Marte
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 18:25 +0100 |
| Message-ID | <p7ha6q$66a$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #241646 |
Am 04.03.2018 um 15:19 schrieb Marte Schwarz: > ... Paralell geschaltete > Halbleiter nur aus einer Charge verwenden. Im Reparaturfall bitte beide > wechseln. Als ich anfing, mich intensiver mit Transistoren zu beschäftigen, habe ich mich gewundert, wie unterschiedlich Transistoren sein können, obwohl sie aus der selben Charge stammen. Die Serienstreuung ist da sehr viel heftiger, als ich vermutet hatte. Gruß Gregor -- X-ggl-piss-off: yes
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2018-03-04 23:56 +0100 |
| Message-ID | <fg3btrF62ouU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #241646 |
Am 04.03.2018 um 15:19 schrieb Marte Schwarz: >> OK, dass die Emitterwiderstände bei kleinen Strömen nichts bringen, >> ist klar, aber >300mV Unterschied finde ich schon ziemlich krass. Sind >> die Transistoren evtl. defekt? > > Solange sie von verschiedenen Herstellern oder unterschiedlichen > Produktionszeiträumen sind, würde ich da nicht allzuviel denken. Ich schon. >300mV Unterschied bei Ube ist die Größenordnung "Germanium statt Silizium genommen", wie Dieter schon frotzelte, und damit ist das weitab von Exemplarstreuungen. Hanno
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-06 13:47 +0100 |
| Message-ID | <m7f2ne-rt8.ln1@tempo.martinkl.dialup.fu-berlin.de> |
| In reply to | #241646 |
Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote: > Klingt nach Reparatur. Hier gilt schon immer: Paralell geschaltete > Halbleiter nur aus einer Charge verwenden. Im Reparaturfall bitte beide > wechseln. Woher rühren eigentlich die erhöhten Toleranzen der Transistoren zwischen den Chargen, bzw. was hält die Toleranzen innerhalb einer Charge geringer als zwischen Chargen? Hat es mit den Wafern zu tun oder mit Toleranzen in den Maschinen? Oder generell gefragt: Was zählt alles zu einer Charge? Alles was vom gleichen Wafer stammt? Alles was vom gleichen Kristall stammt? Alles, was am gleichen Tag gefertigt wurde? Alles, was mit einer Maschineneinrichtung gefertigt wurde? Etwas ganz anderes? Danke und Gruß Martin
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-07 10:16 +0100 |
| Message-ID | <fg9ouqFiuufU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #241699 |
Am 06.03.2018 um 13:47 schrieb Martin Klaiber: > Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> wrote: > >> Klingt nach Reparatur. Hier gilt schon immer: Paralell geschaltete >> Halbleiter nur aus einer Charge verwenden. Im Reparaturfall bitte beide >> wechseln. > > Woher rühren eigentlich die erhöhten Toleranzen der Transistoren > zwischen den Chargen, bzw. was hält die Toleranzen innerhalb einer > Charge geringer als zwischen Chargen? Das kann man so pauschal nicht beantworten. Es können z.B. Inhomogenitäten im Ofen, in Sputter- oder VD-Anlagen, in Plasmaätzern aber auch beim Implant sein. Je nach Prozess wird Naßchemie auch noch mit Stoppuhr von Hand durchgeführt. > Hat es mit den Wafern zu tun > oder mit Toleranzen in den Maschinen? Toleranzen in den Anlagen eines Prozesses. Grundsätzlich würde ich sagen, daß Bauelemente, die auf dem Wafer näher beieinander waren auch geringere Abweichen haben. So gibt es z.B. bei manchen Prozessen deutliche Randeffekte und Bauelemente von der Wafermitte unterscheiden sich deutlich von Randelementen. > Oder generell gefragt: Was zählt alles zu einer Charge? In der Regel ein Los, also eine Waferhorde. Aber siehe oben. -- Ich muss nicht kultiviert *aussehen* - ich bin es. Profiklaus in d.r.f.
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-03-07 18:58 +0100 |
| Message-ID | <p7p97f$ocp$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #241715 |
Hi Eric, >> Woher rühren eigentlich die erhöhten Toleranzen der Transistoren >> zwischen den Chargen, bzw. was hält die Toleranzen innerhalb einer >> Charge geringer als zwischen Chargen? > > Das kann man so pauschal nicht beantworten. Es können z.B. > Inhomogenitäten im Ofen, in Sputter- oder VD-Anlagen, in Plasmaätzern > aber auch beim Implant sein. Je nach Prozess wird Naßchemie auch noch > mit Stoppuhr von Hand durchgeführt. Manchmal, gerade bei den einfachen und anspruchslosen Teilen weiss man noch nicht einmal, was die tatsächlich können, sie müssen ja nur die Minimalspecs garantieren. Was man dafür dann verbaut, ist nicht immer aus der gleichen Fertigung, sondern kann aus ganz anderen Produktionen stammen, wo noch Platz auf den Wavern war oder eben Transistoren, die deutlich besser hättens ein sollen, aber die Specs knapp reissen. Statt die als Ausschuß wegzuwerfen, kann man die auch in ein Billiglabel stecken und so wenigstens noch was einnehmen. Marte
[toc] | [prev] | [next] | [standalone]
Page 1 of 2 [1] 2 Next page →
Back to top | Article view | de.sci.electronics
csiph-web