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Groups > de.sci.electronics > #238567 > unrolled thread

Weihnachtszeit = Bastelzeit :)

Started byRoland Krause <roland.krause9@freenet.de>
First post2017-12-25 23:09 +0100
Last post2017-12-27 11:35 +0100
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Contents

  Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-25 23:09 +0100
    Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-12-25 23:33 +0100
      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-26 10:28 +0100
    Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-12-25 23:43 +0100
      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-12-25 16:31 -0800
        Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-26 10:39 +0100
          Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-12-27 15:39 -0800
            Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2017-12-27 21:08 -0300
            Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-28 15:51 +0100
              Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-12-28 08:34 -0800
                Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-30 10:19 +0100
                  Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-12-30 07:50 -0800
                    Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2018-01-01 17:18 +0100
                      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2018-01-01 17:26 +0100
                        Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2018-01-02 19:52 +0100
                      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-01-02 09:42 +0100
                        Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2018-01-02 19:52 +0100
                          Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2018-01-02 20:09 +0100
                Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-01-05 05:06 +0000
                  Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2018-01-16 09:22 -0800
                Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-01-08 22:49 +0100
        Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-12-26 10:40 +0100
          Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-26 10:46 +0100
          Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-12-26 12:50 +0100
            Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-12-26 13:51 +0100
              Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-12-26 21:53 +0100
                Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-12-26 22:23 +0100
                  Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-12-27 00:07 +0100
                    Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-12-27 20:46 +0100
                      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-12-29 17:53 +0100
                      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-12-30 06:16 +0100
            Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-12-26 14:39 +0100
              Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-12-26 15:01 +0100
                Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-12-26 15:57 +0100
                  Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-12-26 16:01 +0100
                    Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-12-26 22:54 +0100
                  Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-12-26 16:39 +0100
                    Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-12-26 16:49 +0100
        Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2018-01-05 05:02 +0000
          Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-01-08 22:50 +0100
            Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2018-01-16 09:29 -0800
          Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Joerg <news@analogconsultants.com> - 2018-01-16 09:24 -0800
      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-26 10:29 +0100
      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-26 10:42 +0100
    Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Andreas Weber <info@tech-chat.de> - 2017-12-26 19:21 +0100
      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-26 19:32 +0100
    Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-12-26 22:47 +0100
      Re: Weihnachtszeit = Bastelzeit :) Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2017-12-27 11:35 +0100

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#239322

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2018-01-08 22:49 +0100
Message-ID<p30p1p$mtg$2@dont-email.me>
In reply to#238760
Joerg schrieb:
> 
>  Wobei man aufpassen muss, wenn nur ein Fitzchen Wurzel ueberlebt hat, kommt der Busch voll wieder.

Wir wollten gar nicht so genau wissen, wo du dich oder andere epilierst.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#238595

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2017-12-26 10:40 +0100
Message-ID<p1t5du$9um$1@news.albasani.net>
In reply to#238576
Joerg wrote:

> Bei all dem bitte bedenken, dass das Relais mit oder ohne diesen
> Widerstand nicht mit der ueblichen Zackigkeit anzieht. Wenn man
> also eine schwere Last damit schaltet, koennten die Relaiskontakte
> etwas leiden und frueher verschleissen. Deshalb macht man so etwas
> normalerweise mit Schmitt-Trigger (positive Gegenkopplung) oder
> wenigstens Bipolartransistoren in Darlington-Schaltung.

Auch der Abfall wird durch die Freilaufdiode merklich (beobacht- und
hörbar) langsamer erfolgen. Wenn es schneller gehen soll, lässt man
sie weg und schaut, ob SOA des Schalttransistors eingehalten wird
oder man schaltet eine Z-Diode parallel zum Schalttransistor oder
parallel zum Relais eine Reihenschaltung aus Diode und Z-Diode.
-- 
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c
www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3762457

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#238598

FromRoland Krause <roland.krause9@freenet.de>
Date2017-12-26 10:46 +0100
Message-ID<faek33Fsi4oU1@mid.individual.net>
In reply to#238595
Am 26.12.17 um 10:40 schrieb Werner Holtfreter:
> Joerg wrote:
> 
>> Bei all dem bitte bedenken, dass das Relais mit oder ohne diesen
>> Widerstand nicht mit der ueblichen Zackigkeit anzieht. Wenn man
>> also eine schwere Last damit schaltet, koennten die Relaiskontakte
>> etwas leiden und frueher verschleissen. Deshalb macht man so etwas
>> normalerweise mit Schmitt-Trigger (positive Gegenkopplung) oder
>> wenigstens Bipolartransistoren in Darlington-Schaltung.
> 
> Auch der Abfall wird durch die Freilaufdiode merklich (beobacht- und
> hörbar) langsamer erfolgen. Wenn es schneller gehen soll, lässt man
> sie weg und schaut, ob SOA des Schalttransistors eingehalten wird
> oder man schaltet eine Z-Diode parallel zum Schalttransistor oder
> parallel zum Relais eine Reihenschaltung aus Diode und Z-Diode.
> 
Zum Glück fällt die Betriebsspannung schnell ab. Diese kleinen Relais 
haben die Unart, erst bei recht kleinen Spannungen wieder abzufallen. 
Bei mir etwa bei 4V.

-- 
Roland - roland.krause9@freenet.de

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#238614

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2017-12-26 12:50 +0100
Message-ID<p1td1a$926$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#238595
Hi Werner,
> hörbar) langsamer erfolgen. Wenn es schneller gehen soll, lässt man
> sie weg 

Ne, man ergänzt ein Widerstand in Reihe, der bis knapp unter der max 
Sperrspannung Spannung aufbauen lässt. Das zu berechnen ist ein 
Kinderspiel, funktioniert klaglos und ist preislich nicht zu schlagen.

> oder man schaltet eine Z-Diode parallel zum Schalttransistor oder
> parallel zum Relais eine Reihenschaltung aus Diode und Z-Diode.

Unbezahlbar, solche Späße. Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode 
zwischen Kollektor und Basis bzw zwischen Drain und Gate.

Marte

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#238621

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2017-12-26 13:51 +0100
Message-ID<p1tgkb$6e5$1@news.albasani.net>
In reply to#238614
Marte Schwarz wrote:

> Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode zwischen Kollektor
> und Basis bzw zwischen Drain und Gate.

Damit steuerst du den Schalttransistor in den aktiven Bereich mit
Betriebsspannung plus induzierter Spannung. Das muss der dann
aushalten.
-- 
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c
www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3762457
Noch 1984 mussten Flüchtlinge ihre Toiletten selbst reinigen!

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#238684

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2017-12-26 21:53 +0100
Message-ID<p1ucrk$vgm$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#238621
Hi Werner,

>> Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode zwischen Kollektor
>> und Basis bzw zwischen Drain und Gate.
> 
> Damit steuerst du den Schalttransistor in den aktiven Bereich mit
> Betriebsspannung plus induzierter Spannung. Das muss der dann
> aushalten.

Nee, damit hält die Induktionsspannung den Transistor genau so weit auf, 
dass die Induktionsspannung die Kollektorspannung (bzw Drainspannung) 
auf Uz + Ube (oder eben Ugs) hält. Damit kann die Zenerdiode deutlich 
kleiner ausfallen, weil die Wärme am Schaltenden Halbleiter anfällt, der 
dafür ausgelegt ist und nicht an der Zenerdiode. Gut, bei normalem 
Relaisbetrieb sollte das egal sein. wenn man dann aber beiom permanenten 
Einschalten Strom sparen will und die Ansteuerung PWM-taktet, fällt 
deutlich mehr an. Dann will man in der Regel aber mit Freilaufdioden 
arbeiten, es sei denn, man muss schnell abschalten können.

Marte

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#238685

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2017-12-26 22:23 +0100
Message-ID<p1uejl$47k$1@news.albasani.net>
In reply to#238684
Marte Schwarz wrote:

> Hi Werner,
> 
>>> Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode zwischen Kollektor
>>> und Basis bzw zwischen Drain und Gate.
>> 
>> Damit steuerst du den Schalttransistor in den aktiven Bereich mit
>> Betriebsspannung plus induzierter Spannung. Das muss der dann
>> aushalten.
> 
> Nee, damit hält die Induktionsspannung den Transistor genau so
> weit auf, dass die Induktionsspannung die Kollektorspannung (bzw
> Drainspannung) auf Uz + Ube (oder eben Ugs) hält.

Schon klar, aber in dieser Phase des Geschehens liefert die
Spannungsversorgung noch Leistung, die verbraten werden will. Ist
die Z-Diode parallel zum Relais, kann der Schalttransistor die
Versorgung abtrennen und die Z-Diode muss nur noch die gespeicherte
magnetische Energie abbauen.

Allerdings haben wir hier ja die Besonderheit, dass die Abschaltung
erfolgt, in dem die Versorgungsspannung wegfällt...
-- 
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c
www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3762457
Noch 1984 mussten Flüchtlinge ihre Toiletten selbst reinigen!

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#238693

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2017-12-27 00:07 +0100
Message-ID<p1ukmv$5ma$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#238685
Hi Werner,

>>>> Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode zwischen Kollektor
>>>> und Basis bzw zwischen Drain und Gate.
>>>
> Schon klar, aber in dieser Phase des Geschehens liefert die
> Spannungsversorgung noch Leistung, die verbraten werden will.

In der Regel will man die Induktionsspannung deutlich höher als die 
Betriebspannung wählen, um den Feldabbau möglichst kurz zu bekommen. 
Dann kann ich aber den Eintrag der Versorgungsspannung hierbei 
vernachlässigen.

> die Z-Diode parallel zum Relais, kann der Schalttransistor die
> Versorgung abtrennen und die Z-Diode muss nur noch die gespeicherte
> magnetische Energie abbauen.

Aber die Sperrspannung muss der Schalter aufnehmen können wie beim 
aktiven Klemmen auch. Nur brauchst Du jetzt eine Z-Diode, die die 
Energie des Magnetfeldes auch aushält, im Falle des aktiven klemmens 
nicht. die kann fast beliebig klein sein.

Marte

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#238725

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2017-12-27 20:46 +0100
Message-ID<p20tar$flu$1@news.albasani.net>
In reply to#238693
Marte Schwarz wrote:

> In der Regel will man die Induktionsspannung deutlich höher als
> die Betriebspannung wählen, um den Feldabbau möglichst kurz zu
> bekommen. Dann kann ich aber den Eintrag der Versorgungsspannung
> hierbei vernachlässigen.

Wenn die Induktionsspannung so hoch ist, wie die Betriebsspannung,
erfolgt der Abbau des Stromes so schnell, wie der Aufbau. Das ist
in der Regel ausreichend, denn die Schaltgeschwindigkeit ist immer
noch von der Mechanik begrenzt.
-- 
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c
www.presseportal.de/blaulicht/pm/110971/3762457
Noch 1984 mussten Flüchtlinge ihre Toiletten selbst reinigen!

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#238791

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-12-29 17:53 +0100
Message-ID<p25rtc$ang$1@dont-email.me>
In reply to#238725
Werner Holtfreter schrieb:
> Marte Schwarz wrote:
> 
>> In der Regel will man die Induktionsspannung deutlich höher als
>> die Betriebspannung wählen, um den Feldabbau möglichst kurz zu
>> bekommen. Dann kann ich aber den Eintrag der Versorgungsspannung
>> hierbei vernachlässigen.
> 
> Wenn die Induktionsspannung so hoch ist, wie die Betriebsspannung,
> erfolgt der Abbau des Stromes so schnell, wie der Aufbau. Das ist
> in der Regel ausreichend, denn die Schaltgeschwindigkeit ist immer
> noch von der Mechanik begrenzt.

Je nach Feinheit des Modells, dazu kommt etwa:
Die Anzugskräfte sind logischerweise grösser als die Rückstellkräfte.
Nächste Stufe wäre: Wegen der Nichtlinearität des Weg-Kraft-Verhältnisses
und Klebeeffekten wegen Remanenz usw. ist der Anzugsstrom viel grösser
als der Halte/Abfallstrom. Bei kleiner Remanenz könnte man argumentieren,
das kürzt sich dann so ungefähr raus.
Übernächste Stufe: Der Strom steigt beim Einschalten schnell an, da
die Induktivität wegen des offenen Magnetkreises noch sehr klein ist.
Damit wird die Situation dann unsymmetrisch.
Für Fortgeschrittene: Effekte durch Wirbelströme im Kern, Effekte
durch Kurzschlusswindungen/Folien, künstlich widerstandsbehaftete
Wicklungen usw. was man so in der Telefonkiste findet.


-- 
mfg Rolf Bombach

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#238815

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2017-12-30 06:16 +0100
Message-ID<p277g0$ob1$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#238725
Hallo Werner,

> Wenn die Induktionsspannung so hoch ist, wie die Betriebsspannung
> erfolgt der Abbau des Stromes so schnell, wie der Aufbau. Das ist
> in der Regel ausreichend, denn die Schaltgeschwindigkeit ist immer
> noch von der Mechanik begrenzt.

Das gilt nur, wenn Du die Induktivität ohne Mechanik betrachtest. Im 
praktischen Einsatz hast Du eine ausgeprägte Nichtlinearität, die beim 
Anzug zunächst zu einer Verzögerung, und dann zu einem beschleunigten 
Einschaltvorgang führt. Der kritische Schaltzeitpunkt wird also recht 
zügig beschleunigt. Dagegen ist gerade das Lösen der Kontakte ohnehin 
der lansamste Moment im Ausschaltvorgang Da ist es schon sehr erheblich, 
was da passiert. Ich hatte mit dem Thema ganz am Anfang meiner Arbeit 
mit Defis zu tun. Erste Versuche von früheren Kollegen liefen darauf 
hinaus, die Relais mit einer H-Brücke anzusteuern. Ziel hätte sein 
sollen, das Magnetfeld durch Umpolen schneller zusammenbrechen zu 
lassen. Das ging völlig daneben. Digitaltechniker eben ;-)
Am Schnellsten ging es tatsächlich, wenn man die Induktionsspannung so 
lange wie möglich auf maximalem Niveau hält. Das geht mit Transistoren, 
die eine ausreichend dimensionierte Avalancefestigkeit haben (teuer) 
oder diese durch eine zusätzliche kleine Z-Diode zwischen Kollektor und 
Basis.

Marte

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#238623

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-12-26 14:39 +0100
Message-ID<p1tjdn$if3$1@dont-email.me>
In reply to#238614
Marte Schwarz schrieb:
> 
>> oder man schaltet eine Z-Diode parallel zum Schalttransistor oder
>> parallel zum Relais eine Reihenschaltung aus Diode und Z-Diode.
> 
> Unbezahlbar, solche Späße. Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode zwischen Kollektor und Basis bzw zwischen Drain und Gate.

Wie wahr. Allerdings steht im Satz vorher "Relais".
Früher [tm] hatte ein PC-Netzteil noch ein Relais und einen 230V-Ausgang.
Wahnsinn. Direkte Bedrohung der freien Marktwirtschaft.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#238628

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-12-26 15:01 +0100
Message-ID<p1tkn4$rk9$2@news.bawue.net>
In reply to#238623
On 12/26/2017 02:39 PM, Rolf Bombach wrote:
> Marte Schwarz schrieb:
>>
>>> oder man schaltet eine Z-Diode parallel zum Schalttransistor oder
>>> parallel zum Relais eine Reihenschaltung aus Diode und Z-Diode.
>>
>> Unbezahlbar, solche Späße. Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode 
>> zwischen Kollektor und Basis bzw zwischen Drain und Gate.
> 
> Wie wahr. Allerdings steht im Satz vorher "Relais".
> Früher [tm] hatte ein PC-Netzteil noch ein Relais und einen 230V-Ausgang.

Wann hatten PC-Netzteile ein Relais? Der Ausgang lief über den normalen 
Schalter der auch den PC eingeschaltet hat. Ein Relais habe ich da noch 
nie gefunden.

Im Netzteil eines Monitors habe ich aber schon einmal ein 
Solidstate-Relais (OMRON G3M-203P) gefunden. War einer der teureren.

  Gerrit

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#238642

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-12-26 15:57 +0100
Message-ID<p1to00$er0$1@dont-email.me>
In reply to#238628
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 12/26/2017 02:39 PM, Rolf Bombach wrote:
>> Marte Schwarz schrieb:
>>>
>>>> oder man schaltet eine Z-Diode parallel zum Schalttransistor oder
>>>> parallel zum Relais eine Reihenschaltung aus Diode und Z-Diode.
>>>
>>> Unbezahlbar, solche Späße. Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode zwischen Kollektor und Basis bzw zwischen Drain und Gate.
>>
>> Wie wahr. Allerdings steht im Satz vorher "Relais".
>> Früher [tm] hatte ein PC-Netzteil noch ein Relais und einen 230V-Ausgang.
> 
> Wann hatten PC-Netzteile ein Relais? Der Ausgang lief über den normalen Schalter der auch den PC eingeschaltet hat. Ein Relais habe ich da noch nie gefunden.

Der Ausgang schaltet bei softwaremässigem Runterfahren aus und
bei Betätigung des Startknopfs, der ja auch nur irknwie an den
5V Standby hängt, wieder ein.
Das mit dem Relais ist nicht ganz sicher, da gebe ich dir recht,
da ich vergleichsweise viel Blindstrom im ausgeschalteten Zustand
messe, was auf für Relais ungewöhnlich starken Snubber schliessen
lässt. Also möglicherweise auch Triac.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#238644

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-12-26 16:01 +0100
Message-ID<p1to8p$ta2$1@news.bawue.net>
In reply to#238642
On 12/26/2017 03:57 PM, Rolf Bombach wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
>> On 12/26/2017 02:39 PM, Rolf Bombach wrote:
>>> Marte Schwarz schrieb:
>>>>
>>>>> oder man schaltet eine Z-Diode parallel zum Schalttransistor oder
>>>>> parallel zum Relais eine Reihenschaltung aus Diode und Z-Diode.
>>>>
>>>> Unbezahlbar, solche Späße. Wenn überhaupt, dann legt man die Z-Diode 
>>>> zwischen Kollektor und Basis bzw zwischen Drain und Gate.
>>>
>>> Wie wahr. Allerdings steht im Satz vorher "Relais".
>>> Früher [tm] hatte ein PC-Netzteil noch ein Relais und einen 
>>> 230V-Ausgang.
>>
>> Wann hatten PC-Netzteile ein Relais? Der Ausgang lief über den 
>> normalen Schalter der auch den PC eingeschaltet hat. Ein Relais habe 
>> ich da noch nie gefunden.
> 
> Der Ausgang schaltet bei softwaremässigem Runterfahren aus und
> bei Betätigung des Startknopfs, der ja auch nur irknwie an den
> 5V Standby hängt, wieder ein.

OK, du meinst also ATX-Netzteile, nicht PC-Netzteile. Kleiner, aber 
wichtiger Unterschied. Die meisten ATX-Netzteile haben keinen 
230V-Ausgang oder, wenn sie einen haben ist der ungeschaltet und hat 
damit Dauerstrom.

Du hast da wohl eine Luxus-Version.


> Das mit dem Relais ist nicht ganz sicher, da gebe ich dir recht,
> da ich vergleichsweise viel Blindstrom im ausgeschalteten Zustand
> messe, was auf für Relais ungewöhnlich starken Snubber schliessen
> lässt. Also möglicherweise auch Triac.

Solidstate-Relais? Gäbe es als Modul welches man einfach an +5V und GND 
hängt. Keine weiteren Bauteile nötig.

  Gerrit

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#238688

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-12-26 22:54 +0100
Message-ID<p1uge6$mpt$1@dont-email.me>
In reply to#238644
Gerrit Heitsch schrieb:
> On 12/26/2017 03:57 PM, Rolf Bombach wrote:
>>
>> Der Ausgang schaltet bei softwaremässigem Runterfahren aus und
>> bei Betätigung des Startknopfs, der ja auch nur irknwie an den
>> 5V Standby hängt, wieder ein.
> 
> OK, du meinst also ATX-Netzteile, nicht PC-Netzteile. Kleiner, aber wichtiger Unterschied. Die meisten ATX-Netzteile haben keinen 230V-Ausgang oder, wenn sie einen haben ist der ungeschaltet und hat 
> damit Dauerstrom.
> 
> Du hast da wohl eine Luxus-Version.

Möglicherweise Zufall. Ist ein älterer Desktop von FuSi. Die 230V-Dose scheint
eher ein verschlepptes Feature der AT-Netzteile zu sein, welches sich
in einige ATX gerettet hat.

Für mich ist es praktisch, da ich damit ferngesteuert auch Beigemüse
wie AD-Wandler und Steppermotor ein/ausschalten kann, besonders bei
dem Sauwetter. Dank genialer Planung sind Büro und Labor nicht im
selben Gebäude...

-- 
mfg Rolf Bombach

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#238656

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-12-26 16:39 +0100
Message-ID<faf92rF2n5lU3@mid.individual.net>
In reply to#238642
Am 26.12.2017 um 15:57 schrieb Rolf Bombach:

> Der Ausgang schaltet bei softwaremässigem Runterfahren aus und
> bei Betätigung des Startknopfs, der ja auch nur irknwie an den
> 5V Standby hängt, wieder ein.
> Das mit dem Relais ist nicht ganz sicher, da gebe ich dir recht,
> da ich vergleichsweise viel Blindstrom im ausgeschalteten Zustand
> messe, was auf für Relais ungewöhnlich starken Snubber schliessen
> lässt. Also möglicherweise auch Triac.

Ich vermute eher, daß der Blindstrom von der Stromversorgung (5V 
Standby) für den Einschalter kommt. Ohne Trafo, mit Kondensatoren 
galvanisch getrennt, und dann ein Regler mit möglicherweise viel 
Leerlaufstrom.

DoDi

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#238658

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-12-26 16:49 +0100
Message-ID<p1tr2u$u8k$1@news.bawue.net>
In reply to#238656
On 12/26/2017 04:39 PM, Hans-Peter Diettrich wrote:
> Am 26.12.2017 um 15:57 schrieb Rolf Bombach:
> 
>> Der Ausgang schaltet bei softwaremässigem Runterfahren aus und
>> bei Betätigung des Startknopfs, der ja auch nur irknwie an den
>> 5V Standby hängt, wieder ein.
>> Das mit dem Relais ist nicht ganz sicher, da gebe ich dir recht,
>> da ich vergleichsweise viel Blindstrom im ausgeschalteten Zustand
>> messe, was auf für Relais ungewöhnlich starken Snubber schliessen
>> lässt. Also möglicherweise auch Triac.
> 
> Ich vermute eher, daß der Blindstrom von der Stromversorgung (5V 
> Standby) für den Einschalter kommt. Ohne Trafo, mit Kondensatoren 
> galvanisch getrennt, und dann ein Regler mit möglicherweise viel 
> Leerlaufstrom.

Die 5V-Standby müssen bis 2A bringen, das sind schon lange eigene 
Schaltstufen extra dafür.

  Gerrit

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#239087

Fromv_borchert@despammed.com (Volker Borchert)
Date2018-01-05 05:02 +0000
Message-ID<p2n0td$op4$1@Gaia.teknon.de>
In reply to#238576
Joerg wrote:
> On 2017-12-25 14:43, Werner Holtfreter wrote:
> > Roland Krause wrote:
> >
> >> Ich habe hier gerade ein Projekt herausgekramt, dass ich vor 3-4
> >> Jahren angefangen habe und jetzt mal vollenden will.
> 
> Hach, das taete ich auch gern. Aber heute durfte ich ein Dutzend 
> Oleander abhacken. Die wachsen hier wie Unkraut.

Schluppen drum, Frontlader anheben, nächster.

-- 

"I'm a doctor, not a mechanic." Dr Leonard McCoy <mccoy@ncc1701.starfleet.fed>
"I'm a mechanic, not a doctor." Volker Borchert  <v_borchert@despammed.com>

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#239324

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2018-01-08 22:50 +0100
Message-ID<p30p3j$mtg$3@dont-email.me>
In reply to#239087
Volker Borchert schrieb:
> Joerg wrote:
>> On 2017-12-25 14:43, Werner Holtfreter wrote:
>>> Roland Krause wrote:
>>>
>>>> Ich habe hier gerade ein Projekt herausgekramt, dass ich vor 3-4
>>>> Jahren angefangen habe und jetzt mal vollenden will.
>>
>> Hach, das taete ich auch gern. Aber heute durfte ich ein Dutzend
>> Oleander abhacken. Die wachsen hier wie Unkraut.
> 
> Schluppen drum, Frontlader anheben, nächster.

Garten sprengen, western style. --
mfg Rolf Bombach

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