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Groups > de.sci.electronics > #233545 > unrolled thread

Fragen zu NFC

Started byStefan <df9bi@arcor.de>
First post2017-10-12 15:03 +0200
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Contents

  Fragen zu NFC Stefan <df9bi@arcor.de> - 2017-10-12 15:03 +0200
    Re: Fragen zu NFC Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2017-10-12 15:13 +0200
      Re: Fragen zu NFC Stefan <df9bi@arcor.de> - 2017-10-12 16:00 +0200
        Re: Fragen zu NFC Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-10-12 16:11 +0200
        Re: Fragen zu NFC Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-12 07:29 -0700
          Re: Fragen zu NFC Stefan <df9bi@arcor.de> - 2017-10-12 17:25 +0200
            Re: Fragen zu NFC Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-10-12 17:39 +0200
              Re: Fragen zu NFC Stefan <df9bi@arcor.de> - 2017-10-12 20:19 +0200
                Re: Fragen zu NFC Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-13 07:31 -0700
            Re: Fragen zu NFC Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-13 07:39 -0700
          Re: Fragen zu NFC v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-10-13 03:11 +0000
            Re: Fragen zu NFC Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-10-13 07:40 +0200
              Re: Fragen zu NFC Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2017-10-13 11:32 +0200
                Re: Fragen zu NFC Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-10-13 11:39 +0200
                  Re: Fragen zu NFC Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2017-10-13 11:44 +0200
                    Re: Fragen zu NFC Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-10-13 11:50 +0200
                      Re: Fragen zu NFC Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2017-10-13 11:52 +0200
                        Re: Fragen zu NFC Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-10-13 11:56 +0200
                  Re: Fragen zu NFC Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2017-10-13 16:00 +0200
                    Re: Fragen zu NFC "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2017-10-13 14:11 +0000
                    Re: Fragen zu NFC Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-10-13 16:12 +0200
                      Re: Fragen zu NFC Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-10-13 18:14 +0200
                Re: Fragen zu NFC Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-10-13 11:50 +0200
                  Re: Fragen zu NFC Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2017-10-15 10:28 +0200
                Re: Fragen zu NFC Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-10-13 16:45 +0200
                  Re: Fragen zu NFC Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2017-10-15 10:30 +0200
            Re: Fragen zu NFC Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-10-13 11:50 +0200
              Re: Fragen zu NFC Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-10-13 13:26 +0200
                Re: Fragen zu NFC Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-16 09:32 -0700
            Re: Fragen zu NFC Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2017-10-13 16:43 +0200
        Re: Fragen zu NFC Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-10-12 16:53 +0200
        Re: Fragen zu NFC gunther nanonüm <g-h-w@gmx.de> - 2017-10-13 14:35 +0200
    Re: Fragen zu NFC Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-10-12 15:17 +0200
      Re: Fragen zu NFC Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-10-12 20:41 +0200
        Re: Fragen zu NFC Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-10-12 22:28 +0200
    Re: Fragen zu NFC Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2017-10-12 15:24 +0200
    Re: Fragen zu NFC Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-10-12 17:27 +0200
      Re: Fragen zu NFC Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-10-12 17:51 +0200
    Re: Fragen zu NFC Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-10-12 17:56 +0200
    Re: Fragen zu NFC Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-10-12 20:52 +0200
      Re: Fragen zu NFC "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2017-10-13 07:44 +0000
        Re: Fragen zu NFC Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-10-13 10:51 +0200
        Re: Fragen zu NFC Thorsten Böttcher <thorsten_nospam@gmx.net> - 2017-10-13 11:18 +0200
        Re: Fragen zu NFC Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-10-13 12:04 +0200
        Re: Fragen zu NFC Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2017-10-13 18:30 +0200
          Re: Fragen zu NFC Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-10-13 19:31 +0200
            Re: Fragen zu NFC Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2017-10-13 23:10 +0200
              Re: Fragen zu NFC Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2017-10-14 02:04 +0200
                Re: Fragen zu NFC Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-10-14 17:38 +0200
              Re: Fragen zu NFC Volker Bartheld <news2017@bartheld.net> - 2017-10-15 15:07 +0200
        Re: Fragen zu NFC Norbert Hahn <nospam@nospam.invalid> - 2017-10-14 01:30 +0200
          Re: Fragen zu NFC Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-10-15 11:23 +0200
    Re: Fragen zu NFC Stefan Engler <Lehrerfreund@web.de> - 2017-10-12 14:14 -0700
    Re: Fragen zu NFC Thorsten Böttcher <thorsten_nospam@gmx.net> - 2017-10-13 11:24 +0200

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#233615

FromEric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de>
Date2017-10-13 16:12 +0200
Message-ID<f4bvtqFna5sU1@mid.individual.net>
In reply to#233613
Am 13.10.2017 um 16:00 schrieb Hanno Foest:
> Am 13.10.2017 um 11:39 schrieb Eric Bruecklmeier:
> 
>> Doch, selbstverständlich gibt es Bereiche in denen das üblich ist. Bei 
>> einem früheren Arbeitgeber mußten sogar die Mitarbeiter bei bestimmten 
>> Besprechungen das Telephon draußen lassen oder den Akku rausnehmen 
>> (was heute schwierig wäre ;-)) - Ausschalten alleine wurde nicht 
>> akzeptiert.
> 
> Kann man machen, aber wie geht das weiter? Apple-Smartwatch abnehmen? 
> IoT-Hörgerät rausnehmen?

Tja mei, irgendwas war immer und wird immer sein...

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#233621

FromDieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de>
Date2017-10-13 18:14 +0200
Message-ID<orqopk$13ma$1@gioia.aioe.org>
In reply to#233615
Am 13.10.2017 um 16:12 schrieb Eric Bruecklmeier:
> Am 13.10.2017 um 16:00 schrieb Hanno Foest:
>> Am 13.10.2017 um 11:39 schrieb Eric Bruecklmeier:
>>
>>> Doch, selbstverständlich gibt es Bereiche in denen das üblich ist.
>>> Bei einem früheren Arbeitgeber mußten sogar die Mitarbeiter bei
>>> bestimmten Besprechungen das Telephon draußen lassen oder den Akku
>>> rausnehmen (was heute schwierig wäre ;-)) - Ausschalten alleine wurde
>>> nicht akzeptiert.
>>
>> Kann man machen, aber wie geht das weiter? Apple-Smartwatch abnehmen?
>> IoT-Hörgerät rausnehmen?
>
> Tja mei, irgendwas war immer und wird immer sein...

Der Klassiker ist ja auch noch verfügbar:

http://www.minox.com/index.php?id=8x11&L=0

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#233599

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-10-13 11:50 +0200
Message-ID<orq29e$7gn$1@news.bawue.net>
In reply to#233593
On 10/13/2017 11:32 AM, Ralph Aichinger wrote:
> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> Ein realistischer Kunde weiss, daß der Kampf gegen Kameras verloren ist.
>> Wer böses vorhat und eine Kamera mit reinnehmen will schafft das.
> 
> +1
> 
> Bis auf wenige Ausnahmen (echte abgesperrte Produktionsräume
> wie z.B. Halbleiterreinsträume) kann ich mir nicht vorstellen,
> daß man einen Geschäftspartner bei der Begrüßung sein iPhone
> aus der Sakkotasche nehmen läßt und dann abkassiert.

Hilft sowieso nichts... Der Spion gibt dann brav das iPhone ab und macht 
die interessanten Fotos mit der Kamera im Schlüsselanhänger, Feuerzeug 
oder Kugelschreiber.

  Gerrit

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#233703

FromFalk Dµebbert <falk@duebbert.com>
Date2017-10-15 10:28 +0200
Message-ID<orv66g$rtm$2@news.albasani.net>
In reply to#233599
Am 13.10.17 um 11:50 schrieb Gerrit Heitsch:
> Der Spion gibt dann brav das iPhone ab und macht die interessanten Fotos 
> mit der Kamera im Schlüsselanhänger, Feuerzeug oder Kugelschreiber.

https://petapixel.com/2016/01/25/eyeborg-the-man-who-replaced-his-blind-eye-with-a-camera/

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#233618

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2017-10-13 16:45 +0200
Message-ID<nnd$5f730530$12f552dd@6eff9b5638b11fa8>
In reply to#233593
Ralph Aichinger schrieb:
> Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> wrote:
>> Ein realistischer Kunde weiss, daß der Kampf gegen Kameras verloren ist.
>> Wer böses vorhat und eine Kamera mit reinnehmen will schafft das.
>
> +1
>
> Bis auf wenige Ausnahmen (echte abgesperrte Produktionsräume
> wie z.B. Halbleiterreinsträume) kann ich mir nicht vorstellen,
> daß man einen Geschäftspartner bei der Begrüßung sein iPhone
> aus der Sakkotasche nehmen läßt und dann abkassiert.

Nöh, da wird ein Aufkleber auf die Optik gebappt, der zwar recht leicht 
entfernbar ist, aber nicht am Stück. Und genau der wird beim Verlassen des 
Werks vom Werkschutz wieder kontrolliert. BTST



-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#233704

FromFalk Dµebbert <falk@duebbert.com>
Date2017-10-15 10:30 +0200
Message-ID<orv6bk$rtm$3@news.albasani.net>
In reply to#233618
Am 13.10.17 um 16:45 schrieb Andreas Bockelmann:
>>
> 
> Nöh, da wird ein Aufkleber auf die Optik gebappt, der zwar recht leicht 
> entfernbar ist, aber nicht am Stück. Und genau der wird beim Verlassen 
> des Werks vom Werkschutz wieder kontrolliert. BTST

In vielen Rechenzentren ist ein Halbleiterdetektor vorne an der Tür. 
Metall ist kein Problem. Einzubauende Server ebenfalls nicht. Aber 
Smartphones und USB-Sticks führen zu a) Rausschmiss und b) Hausverbot.

Falk D.

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#233597

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-10-13 11:50 +0200
Message-ID<f4bgj5Fktc3U1@mid.individual.net>
In reply to#233579
Am 13.10.2017 um 05:11 schrieb Volker Borchert:
> Joerg wrote:
>> On 2017-10-12 07:00, Stefan wrote:
>>> Am 12.10.2017 um 15:13 schrieb Ralph Aichinger:
>>>> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>>>>> Mein Kunde meinte nun, man könnte den Benutzer ja auch über sein
>>>>> Smartphone identifizieren.
>>>>
>>
>> 1. Es muss eingeschaltet sein.
>> 2. Man kann mit einem gezielt geklauten Foenchen rein.
>> 3. Jemand hat das Fon seiner Frau dabei.
>> 4. Der Akku ist gerade leer.
>> 5. Nicht jeder hat oder "braucht" ein Smart Phone (ich z.B. nicht).
> 6. Die meisten haben Kameras. Ein so sicherheitsaffiner Kunde
>     erlaubt, Kameras mit rein- und auch wieder rauszubringen?

Das Smartphone wird in einen Schlitz eingeworfen, löst dort das Öffnen 
der Tür aus, und kann beim Verlassen des Gebäudes beim Pförtner wieder 
abgeholt werden.

>> Und so weiter. Vielleicht reichen diese Argumente, um das Deinem Kunden
>> auszureden.

Der Kunde möchte eine Lösung haben. Vermutlich erwartet er Vorschläge, 
von denen er sich irgendeinen rauspicken kann, der ihm gefällt, egal was 
objektiv dafür oder dagegen spricht. Hauptsache er kann was auswählen, 
und ist (erst mal) glücklich damit. Der Kunde ist König, und nur ein 
zufriedener Kunde ist ein guter Kunde.

DoDi

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#233606

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-10-13 13:26 +0200
Message-ID<orq7t7$omu$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#233597
Hans-Peter Diettrich wrote:
>> Joerg wrote:
>>> Und so weiter. Vielleicht reichen diese Argumente, um das Deinem
>>> Kunden auszureden.
> 
> Der Kunde möchte eine Lösung haben. Vermutlich erwartet er
> Vorschläge, von denen er sich irgendeinen rauspicken kann, der ihm
> gefällt, egal was objektiv dafür oder dagegen spricht. Hauptsache er
> kann was auswählen, und ist (erst mal) glücklich damit. Der Kunde ist
> König, und nur ein zufriedener Kunde ist ein guter Kunde.

Ich musste auch erst in der Wikipedia nachschlagen, aber dieser Kunde
fragt nach einer gängigen Anwendung, für die NFC nutzbar ist (der
Anwendungsfall "Zugangskontrolle" ist ausdrücklich vorgesehen) und die
in dieser Form auch schon zu existieren scheint - da gibt es nichts zu
meckern.

Aber das wichtigste Argument hat Jörg noch vergessen - für Drittgeräte
kann keine Funktionsgarantie übernommen werden! Mich würde hier am
meisten stören, dass ich nicht die komplette Hardware unter Kontrolle
habe, denn wenn irgend ein Smartphone es nicht tun, bekommt der
Entwickler wahrscheinlich Ärger (zumindest nervige Serviceanfragen),
obwohl er alles richtig gemacht hat.

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#233776

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-10-16 09:32 -0700
Message-ID<f4k59aFlb89U1@mid.individual.net>
In reply to#233606
On 2017-10-13 04:26, Edzard Egberts wrote:
> Hans-Peter Diettrich wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>> Und so weiter. Vielleicht reichen diese Argumente, um das Deinem
>>>> Kunden auszureden.
>>
>> Der Kunde möchte eine Lösung haben. Vermutlich erwartet er
>> Vorschläge, von denen er sich irgendeinen rauspicken kann, der ihm
>> gefällt, egal was objektiv dafür oder dagegen spricht. Hauptsache er
>> kann was auswählen, und ist (erst mal) glücklich damit. Der Kunde ist
>> König, und nur ein zufriedener Kunde ist ein guter Kunde.
>

Ausser wenn er nach "Fertigstellung" des Projektes kein zufriedener 
Kunde ist, weil einige der erwaehnten Mankos hart zuschlagen. Dann ist 
in den Augen des Kunden stets der Lieferant schuldig. Niemals nicht 
irgendwelche spinnerten Ideen des Kunden. Zumal der Ideenlieferant beim 
Kunden oft auch der dort projektbetreuende Ingenieur ist und der wird 
meist alles tun, um das Risiko zu minimieren, wegen Inkompetenz oder 
aehnlichem gefeuert zu werden. "Damage Control" auf Kosten des Lieferanten.


> Ich musste auch erst in der Wikipedia nachschlagen, aber dieser Kunde
> fragt nach einer gängigen Anwendung, für die NFC nutzbar ist (der
> Anwendungsfall "Zugangskontrolle" ist ausdrücklich vorgesehen) und die
> in dieser Form auch schon zu existieren scheint - da gibt es nichts zu
> meckern.
>
> Aber das wichtigste Argument hat Jörg noch vergessen - für Drittgeräte
> kann keine Funktionsgarantie übernommen werden! Mich würde hier am
> meisten stören, dass ich nicht die komplette Hardware unter Kontrolle
> habe, denn wenn irgend ein Smartphone es nicht tun, ...


Oder die schlimmere Version, dass es ploetzlich per ID-Spoof Dutzende 
weitere Smart Phones tun, deren Besitzer keine Zugangsberechtigung 
haben. Wo der Hersteller des Smart Phone eine Sicherheitsluecke nicht 
erkannt hat oder versucht hat, diese einige Zeit zu vertuschen.


>                                                    ... bekommt der
> Entwickler wahrscheinlich Ärger (zumindest nervige Serviceanfragen),
> obwohl er alles richtig gemacht hat.
>

So isses. Daher lehne ich Auftraege mit unrealistischen Forderungen ab. 
Bei Forderungen, die mir nicht unrealistisch, aber fuer einen 
geschaeftlichen Erfolg des Kunden arg suboptimal erscheinen, teile ich 
das vor Auftragsannahme ausdruecklich mit. "Wir koennen das machen, doch 
das kann folgende Konsequenzen haben ..."

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#233619

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2017-10-13 16:43 +0200
Message-ID<nnd$56dc01ca$7d72189f@6eff9b5638b11fa8>
In reply to#233579
Volker Borchert schrieb:

> 6. Die meisten haben Kameras. Ein so sicherheitsaffiner Kunde
>    erlaubt, Kameras mit rein- und auch wieder rauszubringen?

Das habe ich bei einem LKW-Hersteller mal ganz komisch erlebt: Natürlich 
musste ich unterschreiben, keine Kamera dabei zu haben. Das hatte mein 
damaliges Mobiltelefon auch nicht. Als es darum ging, dass mein Kunde, den 
ich begleitete, einen speziellen Aufkleber auf die zu liefernden Artikel 
kleben sollte, den er zu drucken habe, sollten wir ein Foto von dem Muster 
machen. Niemand verstand, dass unsere Telefone keine Kamera hatte.



-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#233555

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-10-12 16:53 +0200
Message-ID<f49dutF6c47U1@mid.individual.net>
In reply to#233550
Am 12.10.2017 um 16:00 schrieb Stefan:
> Am 12.10.2017 um 15:13 schrieb Ralph Aichinger:
>> Stefan <df9bi@arcor.de> wrote:
>>> Mein Kunde meinte nun, man könnte den Benutzer ja auch über sein
>>> Smartphone identifizieren.
>>
>> Finde ich umständlich.
> 
> Finde ich auch, aber Kunde ist König...
> 
> Ich brauche zumindest genügend Hintergrundinfos um es ihm auszureden ;-)

Wenn ich das richtig verstehe, kann sich der Benutzer *irgendwo* online 
eine ID besorgen, die *lokal* abgefragt werden kann. Es muß also lokal 
eine Hardware vorhanden sein, die diese Abfrage in einem engen Bereich 
(1m) um die Tür ermöglicht, nicht online aus Australien.


> Momentan bin ich noch bei manueller Eingabe eines Pins auf einem 
> Tastenfeld. Vorteil: dem Kunden kann man den Pin telefonisch oder per 
> SMS etc. mitteilen...

Das erfüllt zumindest die Bedingung, daß die Tür nur aus nächster Nähe 
geöffnet werden kann. Bei Abfrage via Bluetooth oder WLAN kann kaum 
festgestellt werden, welche Tür geöffnet werden soll.

DoDi

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#233609

Fromgunther nanonüm <g-h-w@gmx.de>
Date2017-10-13 14:35 +0200
Message-ID<orqbud$n7k$1@news.albasani.net>
In reply to#233550
"Stefan"  schrieb im Newsbeitrag news:ornsik$gdo$1@news.albasani.net...

> --> fällt aus weil Scanner zu teuer
>
> Deshalb jetzt die Frage, was geht ohne zusätzliche Hardware.

Hi,
ganz einfach, ID-Kratzer aufs Fon, daran erkennt die Torwache das 
Eintrittsrecht.

Ansonsten ist NFC längst nicht überall vorhanden und/oder eingeschaltet. 
Ein Radarscanner könnte ev. den Fon-Typ erkennen. Was spricht gegen simple 
Schlüsselanhänger oder Aufkleber-Tags?
Neuester Trend, Implantate. Mit Druckluft in die Schwarte geschossen, wird 
#Kunde genauso erkennbar wie #Töle und #Kuh.


--
mfg,
guntHer 

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#233547

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-10-12 15:17 +0200
Message-ID<ornq0g$a1v$1@news.bawue.net>
In reply to#233545
On 10/12/2017 03:03 PM, Stefan wrote:
> Hallo,
> 
> hatte heute eine Diskussion mit einem Kunden. Es geht um automatische 
> Zugangssysteme. Aktuell haben wir eine Lösung bei der der Benutzer eine 
> Pin eingeben muss.
> 
> Mein Kunde meinte nun, man könnte den Benutzer ja auch über sein 
> Smartphone identifizieren.
> 
> Die Frage ist nun, ob man das machen kann, ohne dass der Benutzer eine 
> spezielle App installieren muss.
> 
> Also, der Benutzer geht mit seinem Smartphone an einen PC, der liest per 
> NFC die ID des Telefons ein, übermittelt die Daten an eine Tür wo der 
> Benutzer anhand seines Telefons identifiziert wird.
> 
> Mit einer speziellen App sicherlich machbar, dann auch mit Bluetooth 
> oder per WLan.

Einfach nur mit einer ausgelesenen ID? Hm... wie lange wird es wohl 
dauern bis das gespoofed wird?


> Aber geht das eventuell auch ohne dass der Benutzer eine App 
> installieren muss?

Selten blöde Idee, dann reicht es nämlich sich das Phone 'auszuleihen' 
und schon ist man drin.

Abgesehen davon müsste so eine App die ganze Zeit im Hintergrund laufen 
und auf den passenden Event warten. Braucht Strom und auf privaten 
Smartphones wird das keiner machen wollen.

  Gerrit

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#233568

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2017-10-12 20:41 +0200
Message-ID<20171012204114.4f4d108f@Achmuehle.WOR>
In reply to#233547
Hallo Gerrit,

Du schriebst am Thu, 12 Oct 2017 15:17:02 +0200:

[Zugangssystem]
> Selten blöde Idee, dann reicht es nämlich sich das Phone 'auszuleihen'
> und schon ist man drin.

Das gilt doch für jede Art von elektronischem Identifikationssystem, ob für
Türen, Ein-/Verkauf, Datenaustausch oder auch "Unterschriften".
Die Entpersonalisation der (elektronisch ausgestatteten) Menschheit
scchreitet unaufhaltsam voran.

-- 
-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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#233570

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-10-12 22:28 +0200
Message-ID<orojac$k07$1@news.bawue.net>
In reply to#233568
On 10/12/2017 08:41 PM, Sieghard Schicktanz wrote:
> Hallo Gerrit,
> 
> Du schriebst am Thu, 12 Oct 2017 15:17:02 +0200:
> 
> [Zugangssystem]
>> Selten blöde Idee, dann reicht es nämlich sich das Phone 'auszuleihen'
>> und schon ist man drin.
> 
> Das gilt doch für jede Art von elektronischem Identifikationssystem, ob für
> Türen, Ein-/Verkauf, Datenaustausch oder auch "Unterschriften".
> Die Entpersonalisation der (elektronisch ausgestatteten) Menschheit
> scchreitet unaufhaltsam voran.

Ja, aber die Idee mit WLAN und Bluetooth treibt das noch weiter. Da muss 
man das Telefon nicht mehr selbst in der Hand haben, es reicht wenn der, 
dem es gehört in der Nähe ist. Man hat es sich dann 'ausgeliehen' und 
ist drin.

  Gerrit


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#233548

FromEric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de>
Date2017-10-12 15:24 +0200
Message-ID<f498ofF4j3eU1@mid.individual.net>
In reply to#233545
Am 12.10.2017 um 15:03 schrieb Stefan:
> Hallo,
> 
> hatte heute eine Diskussion mit einem Kunden. Es geht um automatische 
> Zugangssysteme. Aktuell haben wir eine Lösung bei der der Benutzer eine 
> Pin eingeben muss.
> 
> Mein Kunde meinte nun, man könnte den Benutzer ja auch über sein 
> Smartphone identifizieren.
> 
> Die Frage ist nun, ob man das machen kann, ohne dass der Benutzer eine 
> spezielle App installieren muss.
> 
> Also, der Benutzer geht mit seinem Smartphone an einen PC, der liest per 
> NFC die ID des Telefons ein, übermittelt die Daten an eine Tür wo der 
> Benutzer anhand seines Telefons identifiziert wird.
> 
> Mit einer speziellen App sicherlich machbar, dann auch mit Bluetooth 
> oder per WLan.
> 
> Aber geht das eventuell auch ohne dass der Benutzer eine App 
> installieren muss?

Hängt natürlich von der Sicherheit ab, die erreicht werden soll. Wenn es 
nur darum geht absolute Vollpfosten abzuhalten, dann könnte man ja 
einfach per WLAN die MAC des Telefons abfragen. Dazu muß keine Anwendung 
laufen, aber das Telefon muß sich automatisch ins WLAN einbuchen...

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#233556

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2017-10-12 17:27 +0200
Message-ID<59DF89D3.35F8B21B@Berger-Odenthal.De>
In reply to#233545
Stefan wrote:
> Aber geht das eventuell auch ohne dass der Benutzer eine App
> installieren muss?

Sehr viele Benutzer verwenden WLAN, dann kannst Du die MAC-Adresse
abfragen.

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#233561

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-10-12 17:51 +0200
Message-ID<oro316$dfo$1@news.bawue.net>
In reply to#233556
On 10/12/2017 05:27 PM, Axel Berger wrote:
> Stefan wrote:
>> Aber geht das eventuell auch ohne dass der Benutzer eine App
>> installieren muss?
> 
> Sehr viele Benutzer verwenden WLAN, dann kannst Du die MAC-Adresse
> abfragen.

Nur wenn der Benutzer im lokalen WLAN eingeloggt ist. Für ihre 
Probing-Pakete randomisieren viele Smartphones die MAC.

Es müsste ausserdem ein sehr lokal begrenzter AP sein, sonst geht die 
Tür auf wenn man nur das Gebäude betritt. :)

  Gerrit

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#233562

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2017-10-12 17:56 +0200
Message-ID<oro3b8$dj0$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#233545
On 12.10.17 15.03, Stefan wrote:
> Mein Kunde meinte nun, man könnte den Benutzer ja auch über sein
> Smartphone identifizieren.

Wenn der Besitzer das will, geht das.
Die Sicherheit ist aber nicht höher als bei einem beliebigen Schlüssel, 
der irgendwo herum liegen kann. Eher niedriger, weil man letzteren nicht 
einfach remote per Software kompromittieren kann.

> Die Frage ist nun, ob man das machen kann, ohne dass der Benutzer eine
> spezielle App installieren muss.

Eigentlich ja, schon alleine, weil sich damit die notwendige 
Datenschutz-Einwilligung verbindet.

> Also, der Benutzer geht mit seinem Smartphone an einen PC, der liest per
> NFC die ID des Telefons ein, übermittelt die Daten an eine Tür wo der
> Benutzer anhand seines Telefons identifiziert wird.

NFC brauchts Du dafür gar nicht. An die weltweit eindeutige MAC-Adresse 
kommt man auch so. ;-)

> Mit einer speziellen App sicherlich machbar, dann auch mit Bluetooth
> oder per WLan.

WLAN geht, wenn es nicht abgeschaltet ist, auch ohne App (MAC-Adresse). 
Rechtlich ist die Sache Grauzone (einerseits personenbezogenes Datum, 
andererseits freiwillig veröffentlicht).

Als Zugangskontrolle eignet sich das aber ohnehin nicht, da es weder 
geheim noch fälschungssicher ist. Mit einem gerooteten Phone kann man 
jede beliebige MAC einstellen.

> Aber geht das eventuell auch ohne dass der Benutzer eine App
> installieren muss?

Nicht sinnvoll. Zum einen aus rechtlichen Gründen, zum anderen musst Du 
verhindern, dass dritte mitlauschen und eine Replay-Attacke fahren. 
Dafür braucht man schon ein bisschen mehr Intelligenz auf der Phone-Seite.

Als einzige Zugangssicherung wiederum ist auch das ungeeignet, weil nur 
noch Smartphone-User dort arbeiten können und weil auch die nicht mehr 
rein kommen, wenn ihr Phone "Schluckauf" hat.


Marcel

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#233564

FromVolker Bartheld <news2017@bartheld.net>
Date2017-10-12 20:52 +0200
Message-ID<4asa9iiwr75s$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#233545
Hi!

On Thu, 12 Oct 2017 15:03:47 +0200, Stefan wrote:
> Mein Kunde meinte nun, man könnte den Benutzer ja auch über sein
> Smartphone identifizieren. Die Frage ist nun, ob man das machen kann,
> ohne dass der Benutzer eine spezielle App installieren muss.

Das kann man machen. NFC ist m. E. n. und grob vereinfacht eine Abart von
RFID in einem anderen Frequenzband mit all der zugrundeliegenden
(Un)Sicherheit. Wenn man sich also damit abfindet, das RFID OK sei (und
mit der Tatsache, daß man den Kram mit gepimpten Lesegeräten aus
komfortabler Entfernung auslesen und nach Belieben kopieren kann), dann
ist es NFC allemal:

https://www.youtube.com/watch?v=7o38hyQWw6g
https://www.bishopfox.com/download/6099/
https://archive.org/details/Credit_Card_Fraud

> Also, der Benutzer geht mit seinem Smartphone an einen PC, der liest per
> NFC die ID des Telefons ein, übermittelt die Daten an eine Tür wo der
> Benutzer anhand seines Telefons identifiziert wird.

Das sollte gehen. Die "Identifikation" erfolgt hoffentlich wenigstens so
sicher, daß gewaltmäßige Durchprobiererei von IDs rechtzeitig auffällt.

> Aber geht das eventuell auch ohne dass der Benutzer eine App 
> installieren muss?

Ich denke schon. Wie auch bei RFIDs muß zur Aushandlung der Verbindung
zunächst eine ID übermittelt werden. Warum man da unbedingt ein aktives
Gerät (wie z. B. ein Smartphone) involvieren will und warum das - wie
meine Vorredner schon ausgeführt haben - eine denkbar schlechte Idee ist,
will ich hier nicht weiter diskutieren.

Ciao,
Volker

-- 
@:  W E B 2 0 1 7 at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net

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