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Groups > de.sci.electronics > #233097 > unrolled thread

"Unzerstörbare" Gleichrichterdioden

Started byOle Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de>
First post2017-10-05 14:24 +0200
Last post2017-10-06 15:03 +0200
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Contents

  "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-10-05 14:24 +0200
    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-10-05 15:02 +0200
    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2017-10-05 15:41 +0200
    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-05 08:05 -0700
      Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-10-05 18:47 +0200
        Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-05 10:47 -0700
          Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-10-05 23:55 +0200
            Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-10-06 01:04 +0200
              Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-10-06 14:24 +0200
                Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Werner Holtfreter <holtfreter@gmx.de> - 2017-10-15 01:39 +0200
            Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-07 11:43 -0700
              Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-10-08 22:01 +0200
                Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-10-09 04:49 +0200
                Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-09 16:35 -0700
                  Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-10-10 08:25 +0200
                    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-10-10 21:37 +0200
                  Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-10-10 19:49 +0200
                    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-10 12:04 -0700
                      Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-10-14 10:35 +0200
                        Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-14 07:21 -0700
      Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-10-05 23:49 +0200
        Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-10-06 14:21 +0200
          Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-10-07 19:58 +0200
      Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Holger <me@privacy.org> - 2017-10-10 20:12 +0200
        Re: "Unzerstoerbare" Gleichrichterdioden v_borchert@despammed.com (Volker Borchert) - 2017-10-10 20:33 +0000
          Re: "Unzerstoerbare" Gleichrichterdioden Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-10-10 23:22 +0200
    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Jan Conrads <janconrads@gmx.de> - 2017-10-05 19:04 +0200
      Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-05 10:58 -0700
        Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-10-06 10:48 +0000
          Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2017-10-06 13:40 +0200
            Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-07 11:48 -0700
              Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-10-09 15:42 +0200
                Re: Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-10-09 14:54 +0000
                Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-09 16:45 -0700
                  Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-10-10 09:10 +0200
                    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-10 07:11 -0700
          Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2017-10-06 14:01 +0200
        Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-10-06 13:54 +0200
          Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-10-07 11:54 -0700
    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2017-10-06 12:41 +0200
      Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2017-10-09 15:56 +0200
    Re: "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-10-06 15:03 +0200

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#233097 — "Unzerstörbare" Gleichrichterdioden

FromOle Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de>
Date2017-10-05 14:24 +0200
Subject"Unzerstörbare" Gleichrichterdioden
Message-ID<f3mmkeFpshuU1@mid.individual.net>
Moin,

um eine billige "Diode" für einen Messgleichrichter
100kV RMS anzufertigen gäbe es ja mehrere Möglichkeiten.
Strom wäre so max. 50mA RMS. Wenn es mal blitzt könnten
allerdings fiese Strom- oder Spannungsspitzen hinzu kommen.

So hat man das "früher" gemacht:
<http://lampes-et-tubes.info/rehv/re132.php?l=d>

Unser Strahlenschutzbeauftragter will das nicht. ;-)

Von einem unbekannten Hersteller habe ich ein 1,5m langes
PVC Rohre mit unbekanntem vergossenen Inhalt und einem
Spannungsabfall in Durchlassrichtung von ~80V das
tut was es soll. Aufmachen und rein zu schauen
geht leider nicht.

Wie kann ich das ggf. nachbauen? Eine Reihenschaltung von
hundert 1N4007 wäre kostengünstig, würde aber vermutlich
bei der kleinsten Unregelmäßigkeit auseinanderfliegen.

Platz ist nicht das Problem. Eine ausreichende Anzahl (~100)
bedrahtete Avalanche Gleichrichterdioden in ein Rohr zu
schieben und zu vergießen klingt robust und günstig. 100k
Schutzwiderstand könnte ich ggf. auch noch spendieren.
Was nimmt man da sinnvollerweise heute? BYV96 kommt
mir etwas oldschool vor? Andere Ideen?

Viele Grüße,

O.J.

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#233098

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-10-05 15:02 +0200
Message-ID<or5ahb$6c3$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#233097
Ole Jansen wrote:
> Moin,
> 
> um eine billige "Diode" für einen Messgleichrichter
> 100kV RMS anzufertigen gäbe es ja mehrere Möglichkeiten.

> Wie kann ich das ggf. nachbauen? Eine Reihenschaltung von
> hundert 1N4007 wäre kostengünstig, würde aber vermutlich
> bei der kleinsten Unregelmäßigkeit auseinanderfliegen.

http://elektronik-kurs.net/elektronik/dioden-serien-und-parallelschaltung/

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#233100

FromBernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de>
Date2017-10-05 15:41 +0200
Message-ID<f3mr4rFqtnvU1@mid.individual.net>
In reply to#233097
Am 05.10.2017 um 14:24 schrieb Ole Jansen:

> So hat man das "früher" gemacht:
> <http://lampes-et-tubes.info/rehv/re132.php?l=d>
> 
> Unser Strahlenschutzbeauftragter will das nicht. ;-)
> 
> Von einem unbekannten Hersteller habe ich ein 1,5m langes
> PVC Rohre mit unbekanntem vergossenen Inhalt und einem
> Spannungsabfall in Durchlassrichtung von ~80V das
> tut was es soll. Aufmachen und rein zu schauen
> geht leider nicht.

Früher[TM] hatte man doch in den Glotzen Gleichrichterstäbe mit vielen 
Einzelpillen drin.
Leider bist Du etwas zu spät:
https://www.pollin.de/p/stabgleichrichter-kyy-29-155-140133

Bernd
-- 
Meine Glaskugel ist mir leider unvorhersehbarerweise vom Balkon gefallen.
P.Liedermann in defa

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#233103

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-10-05 08:05 -0700
Message-ID<f3n027Fs2bdU1@mid.individual.net>
In reply to#233097
On 2017-10-05 05:24, Ole Jansen wrote:
> Moin,
>
> um eine billige "Diode" für einen Messgleichrichter
> 100kV RMS anzufertigen gäbe es ja mehrere Möglichkeiten.
> Strom wäre so max. 50mA RMS. Wenn es mal blitzt könnten
> allerdings fiese Strom- oder Spannungsspitzen hinzu kommen.
>
> So hat man das "früher" gemacht:
> <http://lampes-et-tubes.info/rehv/re132.php?l=d>
>
> Unser Strahlenschutzbeauftragter will das nicht. ;-)
>

Auch nicht im Bleirohr? Ach so, Blei ist in Europa ja jetzt poese, poese :-)


> Von einem unbekannten Hersteller habe ich ein 1,5m langes
> PVC Rohre mit unbekanntem vergossenen Inhalt und einem
> Spannungsabfall in Durchlassrichtung von ~80V das
> tut was es soll. Aufmachen und rein zu schauen
> geht leider nicht.
>
> Wie kann ich das ggf. nachbauen? Eine Reihenschaltung von
> hundert 1N4007 wäre kostengünstig, würde aber vermutlich
> bei der kleinsten Unregelmäßigkeit auseinanderfliegen.
>

Warum sollte das auseinanderfliegen? Man muss nur Widerstaende 
parallelschalten, welche die maximalen Leckstromabweichungen in 
Sperrichtung ausgleichen. Notfalls auch Kondensatoren, wenn die Dioden 
auch in der Kapazitaet zu viel Streuung aufweisen. Letztere sind auch 
bei Ueberspannungen manchmal hilfreich.


> Platz ist nicht das Problem. Eine ausreichende Anzahl (~100)
> bedrahtete Avalanche Gleichrichterdioden in ein Rohr zu
> schieben und zu vergießen klingt robust und günstig. 100k
> Schutzwiderstand könnte ich ggf. auch noch spendieren.
> Was nimmt man da sinnvollerweise heute? BYV96 kommt
> mir etwas oldschool vor? Andere Ideen?
>

Wenn es nicht viel kosten soll, gibt es die GP02 Serie bis 4kV:

http://www.vishay.com/docs/88635/gp0220.pdf

Wenn satt Budget vorhanden oder Einzelstueck, dann Semtech fragen:

http://www.semtech.com/apps/product.php?pn=SCKV12K40

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#233105

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2017-10-05 18:47 +0200
Message-ID<or5nmh$dfn$1@news.albasani.net>
In reply to#233103
Joerg wrote:

> Man muss nur Widerstaende parallelschalten, welche die
> maximalen Leckstromabweichungen in Sperrichtung ausgleichen. 

Wirklich? Wir erinnern uns, wie die Sperrspannung von Diodenstrecken
ermittelt wird: Wir legen eine hohe Spannung mit hohem
Innenwiderstand an und fahren die Diode in den Durchbruch. Dabei
geschieht ihr nichts, wenn der Strom nur klein genug ist.

Bei einem Strom in Höhe des Leckstroms sollte keiner Diode etwas
passieren.
-- 
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c

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#233108

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-10-05 10:47 -0700
Message-ID<f3n9gcFu8kgU1@mid.individual.net>
In reply to#233105
On 2017-10-05 09:47, Werner Holtfreter wrote:
> Joerg wrote:
>
>> Man muss nur Widerstaende parallelschalten, welche die
>> maximalen Leckstromabweichungen in Sperrichtung ausgleichen.
>
> Wirklich? Wir erinnern uns, wie die Sperrspannung von Diodenstrecken
> ermittelt wird: Wir legen eine hohe Spannung mit hohem
> Innenwiderstand an und fahren die Diode in den Durchbruch. Dabei
> geschieht ihr nichts, wenn der Strom nur klein genug ist.
>
> Bei einem Strom in Höhe des Leckstroms sollte keiner Diode etwas
> passieren.
>

Du hast das Stichwort genannt: Durchbruch. Erst ist es nur eine Diode, 
es passiert noch nicht viel. Dann folgen zwei bis drei weitere, danach 
ein Dutzend, es wird mal kurz gleissend hell, es knallt, in der 
Generatorhalle 5 des Kraftwerks Sottrup-Hoecklage ertoent die Sirene ... :-)

http://www.eng.uwi.tt/depts/elec/staff/rdefour/ee33d/s2_sconn.html

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#233128

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-10-05 23:55 +0200
Message-ID<or69p5$vr$1@dont-email.me>
In reply to#233108
Joerg schrieb:
> On 2017-10-05 09:47, Werner Holtfreter wrote:
>> Joerg wrote:
>>
>>> Man muss nur Widerstaende parallelschalten, welche die
>>> maximalen Leckstromabweichungen in Sperrichtung ausgleichen.
>>
>> Wirklich? Wir erinnern uns, wie die Sperrspannung von Diodenstrecken
>> ermittelt wird: Wir legen eine hohe Spannung mit hohem
>> Innenwiderstand an und fahren die Diode in den Durchbruch. Dabei
>> geschieht ihr nichts, wenn der Strom nur klein genug ist.
>>
>> Bei einem Strom in Höhe des Leckstroms sollte keiner Diode etwas
>> passieren.
>>
>
> Du hast das Stichwort genannt: Durchbruch. Erst ist es nur eine Diode, es passiert noch nicht viel. Dann folgen zwei bis drei weitere, danach ein Dutzend, es wird mal kurz gleissend hell, es knallt,
> in der Generatorhalle 5 des Kraftwerks Sottrup-Hoecklage ertoent die Sirene ... :-)
>
> http://www.eng.uwi.tt/depts/elec/staff/rdefour/ee33d/s2_sconn.html

Und wo ist da die rückläufige Kennlinie? Das ist doch kein DIAC. Wie gesagt,
es gibt die Diodenstacks, du hast ja selber einen Link gepostet, die
haben keinen Spannungsteiler. Und in den Röntgenkaskaden hat es sogar
zwischen den Stacks keine Spannungsteiler.

Und ja, es kann knallen, aber nur bei rückläufiger Kennlinie. Wenn etwa
ein Lichtbogen aussen am Bauteil zündet oder es innen verkohlt. Wie es
aber eher bei Messwandlern passiert als bei solchen Sonden mit Sicherheits-
vorwiderständen. Messtrafos sind direkt an der Hochspannung. Und ja, die
Bodenplatten des doppelten Bodens im Nebenraum fliegen tatsächlich bis
an die Decke.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#233139

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2017-10-06 01:04 +0200
Message-ID<or6dq6$lee$1@news.albasani.net>
In reply to#233128
Rolf Bombach wrote:

> Joerg schrieb:
>> On 2017-10-05 09:47, Werner Holtfreter wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Man muss nur Widerstaende parallelschalten, welche die
>>>> maximalen Leckstromabweichungen in Sperrichtung ausgleichen.
>>>
>>> Wirklich? Wir erinnern uns, wie die Sperrspannung von
>>> Diodenstrecken ermittelt wird: Wir legen eine hohe Spannung mit
>>> hohem Innenwiderstand an und fahren die Diode in den Durchbruch.
>>> Dabei geschieht ihr nichts, wenn der Strom nur klein genug ist.
>>>
>>> Bei einem Strom in Höhe des Leckstroms sollte keiner Diode etwas
>>> passieren.
>>
>> Du hast das Stichwort genannt: Durchbruch. Erst ist es nur eine
>> Diode, es passiert noch nicht viel.

Es passiert gar nichts, weil der Durchbruch nur bedeutet, dass der
Strom ansteigt. Er bedeutet nicht, dass die Spannung
zusammenbricht.

>> www.eng.uwi.tt/depts/elec/staff/rdefour/ee33d/s2_sconn.html
> 
> Und wo ist da die rückläufige Kennlinie? Das ist doch kein DIAC.

Die rückläufige Kennlinie gibts nur, wenn

  Leckstrom X Sperrspannung > Maximalleistung

ist und damit die Sperrschicht zerstört wird. Das könnte man ja mal
überschlagen. Man kann es auch ausprobieren: Einfach eine Diode in
Reihe zu einem Spannungsmesser an eine hohe Gleichspannung legen.
-- 
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c

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#233166

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2017-10-06 14:24 +0200
Message-ID<or7smj$o8a$2@news2.open-news-network.org>
In reply to#233139
Hi Werner,> Die rückläufige Kennlinie gibts nur, wenn
> 
>    Leckstrom X Sperrspannung > Maximalleistung
> 
> ist und damit die Sperrschicht zerstört wird. Das könnte man ja mal
> überschlagen. Man kann es auch ausprobieren: Einfach eine Diode in
> Reihe zu einem Spannungsmesser an eine hohe Gleichspannung legen.

Wenn ich ich recht erinnere, dann gehen die Dioden im Reversedurchbruch 
zunächst tatsächlich niederohmig und danach kommt es auf die Energie an, 
ob das niederohmig bleibt oder zu hochohmig durchbrennt.

Marte

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#233698

FromWerner Holtfreter <holtfreter@gmx.de>
Date2017-10-15 01:39 +0200
Message-ID<oru781$pua$1@news.albasani.net>
In reply to#233166
Marte Schwarz wrote:

> Hi Werner,> Die rückläufige Kennlinie gibts nur, wenn
>> 
>>    Leckstrom X Sperrspannung > Maximalleistung
>> 
>> ist und damit die Sperrschicht zerstört wird. Das könnte man ja
>> mal überschlagen. Man kann es auch ausprobieren: Einfach eine
>> Diode in Reihe zu einem Spannungsmesser an eine hohe
>> Gleichspannung legen.
> 
> Wenn ich ich recht erinnere, dann gehen die Dioden im
> Reversedurchbruch zunächst tatsächlich niederohmig und danach
> kommt es auf die Energie an, ob das niederohmig bleibt oder zu
> hochohmig durchbrennt.

Ja, wobei die Energie für Impulse maßgebend ist, im statischen
Betrieb ist es natürlich die Leistung, die begrenzt werden muss und
die durch die Leckströme der übrigen Dioden auch begrenzt wird,
wenn man eine Reihenschaltung hat.

Um ganz sicher zu sein, habe ich jetzt einfach mal eine rote
Leuchtdiode, die nicht für hohe Sperrspannungen bekannt ist, in
Reihe zu einem Digitalmultimeter an 280 V AC gelegt. Kein leuchten,
der Strom war zu niedrig. Also das alte Analog-Multimeter im
Spannungsbereich als Strombegrenzung benutzt und die LED leuchtet
nun schwach. Lediglich beim wiederholten Ein/Ausschalten des
Trenntrafos gibt es andersfarbige Leuchteffekte in der LED. Aber
das sind offenbar energiereiche Transienten, die zählen hier nicht.
Die LED funktionierte trotzdem weiter, auch wenn ich sie nicht mehr
ernsthaft verwenden würde.

Damit ist bewiesen, dass normalerweise keine Ausgleichswiderstände
nötig sind.
-- 
Gruß Werner
www.youtube.com/watch?v=ByzwOBeKD-c

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#233219

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-10-07 11:43 -0700
Message-ID<f3sli5F79r3U2@mid.individual.net>
In reply to#233128
On 2017-10-05 14:55, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2017-10-05 09:47, Werner Holtfreter wrote:
>>> Joerg wrote:
>>>
>>>> Man muss nur Widerstaende parallelschalten, welche die
>>>> maximalen Leckstromabweichungen in Sperrichtung ausgleichen.
>>>
>>> Wirklich? Wir erinnern uns, wie die Sperrspannung von Diodenstrecken
>>> ermittelt wird: Wir legen eine hohe Spannung mit hohem
>>> Innenwiderstand an und fahren die Diode in den Durchbruch. Dabei
>>> geschieht ihr nichts, wenn der Strom nur klein genug ist.
>>>
>>> Bei einem Strom in Höhe des Leckstroms sollte keiner Diode etwas
>>> passieren.
>>>
>>
>> Du hast das Stichwort genannt: Durchbruch. Erst ist es nur eine Diode,
>> es passiert noch nicht viel. Dann folgen zwei bis drei weitere, danach
>> ein Dutzend, es wird mal kurz gleissend hell, es knallt,
>> in der Generatorhalle 5 des Kraftwerks Sottrup-Hoecklage ertoent die
>> Sirene ... :-)
>>
>> http://www.eng.uwi.tt/depts/elec/staff/rdefour/ee33d/s2_sconn.html
>
> Und wo ist da die rückläufige Kennlinie?


Die hast Du bei so gut wie jedem Bauteil, i.d.R. aber nur einmal :-)


>                              ... Das ist doch kein DIAC. Wie
> gesagt,
> es gibt die Diodenstacks, du hast ja selber einen Link gepostet, die
> haben keinen Spannungsteiler. Und in den Röntgenkaskaden hat es sogar
> zwischen den Stacks keine Spannungsteiler.
>

Wenn sie alle garantiert vom gleichen Wafer kommen, kann das sogar 
gutgehen. Das kannst Du bei Eigenbauprojekten jedoch nicht wissen.


> Und ja, es kann knallen, aber nur bei rückläufiger Kennlinie. Wenn etwa
> ein Lichtbogen aussen am Bauteil zündet oder es innen verkohlt. Wie es
> aber eher bei Messwandlern passiert als bei solchen Sonden mit Sicherheits-
> vorwiderständen. Messtrafos sind direkt an der Hochspannung. Und ja, die
> Bodenplatten des doppelten Bodens im Nebenraum fliegen tatsächlich bis
> an die Decke.
>

Deshalb ist es besser, man schaltet bei Diodenkaskaden 
Parallelwiderstaende. Denn wenn das mal scheppert, dann richtig.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#233260

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-10-08 22:01 +0200
Message-ID<ore05s$fk9$1@dont-email.me>
In reply to#233219
Joerg schrieb:
> On 2017-10-05 14:55, Rolf Bombach wrote:
>
>> Und ja, es kann knallen, aber nur bei rückläufiger Kennlinie. Wenn etwa
>> ein Lichtbogen aussen am Bauteil zündet oder es innen verkohlt. Wie es
>> aber eher bei Messwandlern passiert als bei solchen Sonden mit Sicherheits-
>> vorwiderständen. Messtrafos sind direkt an der Hochspannung. Und ja, die
>> Bodenplatten des doppelten Bodens im Nebenraum fliegen tatsächlich bis
>> an die Decke.
>>
>
> Deshalb ist es besser, man schaltet bei Diodenkaskaden Parallelwiderstaende. Denn wenn das mal scheppert, dann richtig.

Es schepperte bei einem Messwandler. Das ist ein leistungsmässig
kleiner Transformator zum Messen der Hochspannung. Da hat es
keine Widerstände und durch Widerstände würde er nicht mehr
richtig messen.
Und bei den Dioden ist es weder nötig noch üblich, die richtigen
vorausgesetzt, dass man keine Parallelwiderstände verwendet.
Schraub doch mal eine 125 kV Röntgenkaskade auf. Ich hatte davon
ja früher schon mal ein Bild gepostet, allerdings zu Zeiten, als
ich noch Webspace hatte. Dieser ist halt im teureren, von der
swisscom aufgenötigtem Paket nicht mehr enthalten. Aber das ist
eine andere Geschichte.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#233290

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-10-09 04:49 +0200
Message-ID<f407gbF1qm9U9@mid.individual.net>
In reply to#233260
Am 08.10.2017 um 22:01 schrieb Rolf Bombach:
> Joerg schrieb:
>> On 2017-10-05 14:55, Rolf Bombach wrote:
>>
>>> Und ja, es kann knallen, aber nur bei rückläufiger Kennlinie. Wenn etwa
>>> ein Lichtbogen aussen am Bauteil zündet oder es innen verkohlt. Wie es
>>> aber eher bei Messwandlern passiert als bei solchen Sonden mit 
>>> Sicherheits-
>>> vorwiderständen. Messtrafos sind direkt an der Hochspannung. Und ja, die
>>> Bodenplatten des doppelten Bodens im Nebenraum fliegen tatsächlich bis
>>> an die Decke.
>>>
>>
>> Deshalb ist es besser, man schaltet bei Diodenkaskaden 
>> Parallelwiderstaende. Denn wenn das mal scheppert, dann richtig.
> 
> Es schepperte bei einem Messwandler. Das ist ein leistungsmässig
> kleiner Transformator zum Messen der Hochspannung.

Hmm, Trafo und Gleichspannung vertragen sich eigentlich nie gut. Wie 
wär's mit ein bis mehreren gewendelten HV-Widerständen, und ein oder 
mehrere Wicklungen für die Sekundärspule um einen drumrumwickeln? Dann 
kann auch beim Einschalten nichts schiefgehen. Oder direkt mit einem 
kleinen Widerstand zum Spannungsteiler ergänzen, Meßgerät dran und alles 
gut isoliert unterbringen.

DoDi

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#233374

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-10-09 16:35 -0700
Message-ID<f42fdvFi5fbU1@mid.individual.net>
In reply to#233260
On 2017-10-08 13:01, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2017-10-05 14:55, Rolf Bombach wrote:
>>
>>> Und ja, es kann knallen, aber nur bei rückläufiger Kennlinie. Wenn etwa
>>> ein Lichtbogen aussen am Bauteil zündet oder es innen verkohlt. Wie es
>>> aber eher bei Messwandlern passiert als bei solchen Sonden mit
>>> Sicherheits-
>>> vorwiderständen. Messtrafos sind direkt an der Hochspannung. Und ja, die
>>> Bodenplatten des doppelten Bodens im Nebenraum fliegen tatsächlich bis
>>> an die Decke.
>>>
>>
>> Deshalb ist es besser, man schaltet bei Diodenkaskaden
>> Parallelwiderstaende. Denn wenn das mal scheppert, dann richtig.
>
> Es schepperte bei einem Messwandler. Das ist ein leistungsmässig
> kleiner Transformator zum Messen der Hochspannung. Da hat es
> keine Widerstände und durch Widerstände würde er nicht mehr
> richtig messen.
> Und bei den Dioden ist es weder nötig noch üblich, die richtigen
> vorausgesetzt, dass man keine Parallelwiderstände verwendet.


Da wuerde im Design Review sofort meine Hand hochgehen, mit der Frage, 
ob die garantierten min/max Werte der Leckstroeme und der Kapazitaeten 
in den Dioden beruecksichtigt worden sind. Die aus den Tabellen, nicht 
die Kurven mit typischen Werten. Ohne wuerde ich die ECO nicht 
unterschreiben.


> Schraub doch mal eine 125 kV Röntgenkaskade auf. Ich hatte davon
> ja früher schon mal ein Bild gepostet, allerdings zu Zeiten, als
> ich noch Webspace hatte. Dieser ist halt im teureren, von der
> swisscom aufgenötigtem Paket nicht mehr enthalten. Aber das ist
> eine andere Geschichte.
>

Roentgenroehren-Versorgungen haben wir bisher immer mit Cockroft-Walton 
Kaskade gemacht. Macht das echt noch jemand mit voller HV-Wicklung auf 
dem Trafo? In Oel schwimmend oder so? Hoert sich irgendwie nach Anlage 
aus dem Pleistozaen an :-)

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#233378

FromOle Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de>
Date2017-10-10 08:25 +0200
Message-ID<f437f6Fn0rvU1@mid.individual.net>
In reply to#233374
Am 10.10.2017 um 01:35 schrieb Joerg:

> Hoert sich irgendwie nach Anlage 
> aus dem Pleistozaen an :-)
> 

Reibungselektrisiermaschine hört sich nach Victorianischer Epoche an.
Wird aber heute noch z.B. als Van-de-Graaff Generator ernsthaft
eingesetzt.

O.J.

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#233442

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2017-10-10 21:37 +0200
Message-ID<20171010213728.71da4d8d@Achmuehle.WOR>
In reply to#233378
Hallo Ole,

Du schriebst am Tue, 10 Oct 2017 08:25:58 +0200:

> Reibungselektrisiermaschine hört sich nach Victorianischer Epoche an.
> Wird aber heute noch z.B. als Van-de-Graaff Generator ernsthaft
> eingesetzt.

Der Van-de-Graaff-Generator ist keine Reibungselektrisiermaschine.
Er funktioniertt aufgrund der Trennung von Band und Walze, die
Ladungsumverteilung findet statisch statt.

-- 
-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#233423

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-10-10 19:49 +0200
Message-ID<orj182$93j$1@dont-email.me>
In reply to#233374
Joerg schrieb:
> On 2017-10-08 13:01, Rolf Bombach wrote:
>
>> Schraub doch mal eine 125 kV Röntgenkaskade auf.
>
> Roentgenroehren-Versorgungen haben wir bisher immer mit Cockroft-Walton Kaskade gemacht.
 > Macht das echt noch jemand mit voller HV-Wicklung auf dem Trafo? In Oel schwimmend oder so? Hoert sich
> irgendwie nach Anlage aus dem Pleistozaen an :-)

Möglicherweise wirst du es kaum glauben, aber mit Röntgenkaskade habe
ich eine Kaskadenschaltung in Röntgengeräten gemeint. Ja, du hast
insofern recht, die Röntgenröhre, das ist noch Röhrentechnik. Und ja,
die "Dioden" schwimmen in Öl, Shell Diala soll gut gegen Rheuma sein.
Das Gerücht mit Trafoöl-gegen-Rheuma geht bis auf die Siemens-Schuckertwerke
zurück.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#233428

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-10-10 12:04 -0700
Message-ID<f44ju1F2qm6U1@mid.individual.net>
In reply to#233423
On 2017-10-10 10:49, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2017-10-08 13:01, Rolf Bombach wrote:
>>
>>> Schraub doch mal eine 125 kV Röntgenkaskade auf.
>>
>> Roentgenroehren-Versorgungen haben wir bisher immer mit
>> Cockroft-Walton Kaskade gemacht.
>  > Macht das echt noch jemand mit voller HV-Wicklung auf dem Trafo? In
> Oel schwimmend oder so? Hoert sich
>> irgendwie nach Anlage aus dem Pleistozaen an :-)
>
> Möglicherweise wirst du es kaum glauben, aber mit Röntgenkaskade habe
> ich eine Kaskadenschaltung in Röntgengeräten gemeint. Ja, du hast
> insofern recht, die Röntgenröhre, das ist noch Röhrentechnik.


Ich sach ja, Pleistozaen ...

Meinst Du mit Kaskade Dioden in Serie ohne jedes Ausgleichsbauteil neben 
ihnen? "A recipe for a disaster" sagen wir dazu.


>                                                    ... Und ja,
> die "Dioden" schwimmen in Öl, Shell Diala soll gut gegen Rheuma sein.
> Das Gerücht mit Trafoöl-gegen-Rheuma geht bis auf die
> Siemens-Schuckertwerke
> zurück.
>

Und Ballistol soll gut gegen Durchreiten sein :-)

Wir haben immer Cockroft-Walton Kaskaden genommen, wo man keine 
Widerstaende braucht. Die wurden in entgastem Silikon gekapselt. So kann 
auch nichts auslaufen oder irgendwo eine Sauerei hinterlassen.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#233652

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2017-10-14 10:35 +0200
Message-ID<orsi8t$dbq$1@dont-email.me>
In reply to#233428
Joerg schrieb:
> On 2017-10-10 10:49, Rolf Bombach wrote:
>> Joerg schrieb:
>>> On 2017-10-08 13:01, Rolf Bombach wrote:
>>>
>>>> Schraub doch mal eine 125 kV Röntgenkaskade auf.
>>>
>>> Roentgenroehren-Versorgungen haben wir bisher immer mit
>>> Cockroft-Walton Kaskade gemacht.
>>  > Macht das echt noch jemand mit voller HV-Wicklung auf dem Trafo? In
>> Oel schwimmend oder so? Hoert sich
>>> irgendwie nach Anlage aus dem Pleistozaen an :-)
>>
>> Möglicherweise wirst du es kaum glauben, aber mit Röntgenkaskade habe
>> ich eine Kaskadenschaltung in Röntgengeräten gemeint. Ja, du hast
>> insofern recht, die Röntgenröhre, das ist noch Röhrentechnik.
>
>
> Ich sach ja, Pleistozaen ...
>
> Meinst Du mit Kaskade Dioden in Serie ohne jedes Ausgleichsbauteil neben ihnen? "A recipe for a disaster" sagen wir dazu.

Mann, eine Kaskadenschaltung halt.
Meinetwegen Hochspannungskaskade, Cockcroft-Walton-Generator, Villard-Vervielfacherschaltung,
Siemens-Schaltung, Greinacher-Schaltung oder sonstwas oder sonstwie.

Wenn ich das erwähne, ist es Pleistozän, wenn du das baust, ist
es neueste US-Hochtechnologie. Du bist einfach nur noch peinlich.

> Wir haben immer Cockroft-Walton Kaskaden genommen,

Ichsagsja.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#233666

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-10-14 07:21 -0700
Message-ID<f4ekqoFcjdvU1@mid.individual.net>
In reply to#233652
On 2017-10-14 01:35, Rolf Bombach wrote:
> Joerg schrieb:
>> On 2017-10-10 10:49, Rolf Bombach wrote:
>>> Joerg schrieb:
>>>> On 2017-10-08 13:01, Rolf Bombach wrote:
>>>>
>>>>> Schraub doch mal eine 125 kV Röntgenkaskade auf.
>>>>
>>>> Roentgenroehren-Versorgungen haben wir bisher immer mit
>>>> Cockroft-Walton Kaskade gemacht.
>>>  > Macht das echt noch jemand mit voller HV-Wicklung auf dem Trafo? In
>>> Oel schwimmend oder so? Hoert sich
>>>> irgendwie nach Anlage aus dem Pleistozaen an :-)
>>>
>>> Möglicherweise wirst du es kaum glauben, aber mit Röntgenkaskade habe
>>> ich eine Kaskadenschaltung in Röntgengeräten gemeint. Ja, du hast
>>> insofern recht, die Röntgenröhre, das ist noch Röhrentechnik.
>>
>>
>> Ich sach ja, Pleistozaen ...
>>
>> Meinst Du mit Kaskade Dioden in Serie ohne jedes Ausgleichsbauteil
>> neben ihnen? "A recipe for a disaster" sagen wir dazu.
>
> Mann, eine Kaskadenschaltung halt.
> Meinetwegen Hochspannungskaskade, Cockcroft-Walton-Generator,
> Villard-Vervielfacherschaltung,
> Siemens-Schaltung, Greinacher-Schaltung oder sonstwas oder sonstwie.
>
> Wenn ich das erwähne, ist es Pleistozän, wenn du das baust, ist
> es neueste US-Hochtechnologie. Du bist einfach nur noch peinlich.
>
>> Wir haben immer Cockroft-Walton Kaskaden genommen,
>
> Ichsagsja.
>

Das ist ein _fundamentaler_ Unterschied zu einer Serienschaltung von 
Dioden, ob man die in Deutsch nun Kaskade nennt oder nicht. Eine 
Cockroft-Walton Kaskade ist ein Spannungsvervielfacher. Es ging in 
diesem Thread jedoch um reine Serienschaltung von Dioden und das ist 
kein Vervielfacher.

Bei Cockroft-Walton spielen die Leckstroeme keine Rollen und man braucht 
keine Ausgleichswiderstaende. Bei einer Serienschaltung von Dioden 
spielen die Leckstroeme eine bedeutende Rolle und wer die ohne 
Ausgleichswiderstaende aufbaut, spielt mit dem Feuer.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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