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Hellseher gesucht!

Started byReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
First post2017-09-16 18:26 +0200
Last post2017-09-17 10:08 +0200
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  Hellseher gesucht! Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2017-09-16 18:26 +0200
    Re: Hellseher gesucht! Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2017-09-17 00:37 +0200
    Re: Hellseher gesucht! Thomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net> - 2017-09-17 10:08 +0200

#232410 — Hellseher gesucht!

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2017-09-16 18:26 +0200
SubjectHellseher gesucht!
Message-ID<f251liF9395U1@mid.individual.net>
Liebe Experten,

ein Antennenmeßgerät für Rundfunkempfang von Hirschmann kann - laut
Anleitung - sowohl von einem externen Blei-Akku als auch von einem
externen NiCd-Akku versorgt werden.

Ein Auszug aus dem Netzteil-Schaltplan ist

hier <http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-la-855f.jpg>

zu finden. Daraus ist zu ersehen, daß die "originalen" Batteriepacks
vierpolig angeschlossen sind. Zwei Leitungen davon (zu den Pins 1 und
4) führen offenbar direkt zu den Batterieanschlüssen.

Ich habe mal einen Blei-Akku so angeschlossen: die Stromaufnahme des
Geräts im Betrieb betrug ca 1,5 A; das kommt auch mit dem
Strombegrenzungswiderstand R781 (0R22 entspr. Imax = 2,7 A) hin.
Dasselbe galt für den gemessenen Ladestrom von ca. 240 mA (R780 ... R
784).

Der rot eingekreiste Schaltungsteil dient zur Erkennung, ob das Gerät
ans Netz angeschlossen ist: bei Batteriebetrieb und angeschlossenem
Netz blinken dann zwei Dezimalpunkte in der Pegelanzeige.

Jetzt die Frage an die Hellseher oder Hier-Mitleser, die das
Gerät/die Schaltung näher kennen: wozu dienen die anderen beiden der
vier Leitungen zum Batteriepack? Die angegebenen Spannungen (0,05 V
bzw. 2,5 V an Pin 7 bzw. 14 von ST 61) helfen mir nicht.

Was die 0,05 V betrifft, müßte die Spannung an diesem Punkt im
Betrieb (aus Richtung Netzteil) eigentlich 0 V betragen. Sollte in
der Minus-Leitung der Batterie ein Widerstand liegen, müßte die von
der Batterie kommende Leitung eine gegenüber Masse negative Spannung
aufweisen. Beim Laden sollten da andererseits (0,24 A x 1,65 Ohm) ca.
0,4 V zu messen sein.

Bzgl. der 2,5 V hab' ich überhaupt keine Idee. Aber vielleicht ja
einer von Euch Experten!

Hofft und dankt für sachdienliche Hinweise im voraus

Reinhard

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#232428

FromWolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de>
Date2017-09-17 00:37 +0200
Message-ID<opk92k$vec$1@news.albasani.net>
In reply to#232410
> Gerät kann sowohl von einem externen Blei-Akku als auch von einem 
> externen NiCd-Akku versorgt werden.

> http://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-la-855f.jpg

> Zwei Leitungen davon (zu den Pins 1 und 4) führen offenbar direkt
> zu den Batterieanschlüssen.
Ich vermute 4=B+ 3=B- und zwischen 1 und 2 könnte der Akkupack einen
Programmierwiderstand haben, der parallel zu R798 je nach Typ die 
Ladespannung einstellt.

> Bzgl. der 2,5 V hab' ich überhaupt keine Idee. Aber vielleicht ja 
> einer von Euch Experten!
Wenn kein Akku dran ist gilt: 11V-0,7V über 560R und 470R sind 2,5V an 
330R


mfG Wolfgang Martens

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#232440

FromThomas Langhammer <thomas.langhammer@gmx.net>
Date2017-09-17 10:08 +0200
Message-ID<20170917100814.50155424@tom3.local.de>
In reply to#232410
Am Sat, 16 Sep 2017 18:26:39 +0200
schrieb Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>:
> Was die 0,05 V betrifft, müßte die Spannung an diesem Punkt im
> Betrieb (aus Richtung Netzteil) eigentlich 0 V betragen.
Stimmt - aber das muß nicht unbedingt stimmen. Hier haben alte
Serviceunterlagen oft auch mal Fehler.

Ich könnte mir vorstellen, daß Pin 3 zum Einstellen des Ladestroms
dient. Ist er unbeschaltet, ist der Ladestrom wie von Dir gemessen ca.
240mA. Ist Pin 3 mit Pin 1 gebrückt, ergibt sich ein Ladestrom von
650mA. Vermutlich macht man das für den Bleiakku, damit der einen
höheren Ladestrom bekommt?

Mit Pin 2 läßt sich die Ladespannung einstellen (erhöhen). Entweder wird
hier auch mit Pin 1 gebrückt, um bei einem der beiden Akkutypen eine
höhere Ladeschlußspannung zu bekommen (könnte man testweise mit einem
Widerstand statt einem Akku mal messen), oder zwischen Pin 2 und 1 ist
ein Thermistor geschaltet, mit dem beim Bleiakku die
Temperaurabhängigkeit der Ladeschlußspannung kompensiert wird.


Tom

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