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Ausgangsstufe für Eurorack Module?

Started byFrank Buss <fb@frank-buss.de>
First post2017-07-18 19:18 +0200
Last post2017-08-12 00:00 +0200
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Contents

  Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-18 19:18 +0200
    Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2017-07-18 21:06 +0200
      Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-18 22:43 +0200
        Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-18 23:16 +0200
        Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-18 23:18 +0200
          Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-18 23:53 +0200
        Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-19 01:16 +0200
        Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? lesichnicht@gmx.de (Bernd Windisch) - 2017-07-19 18:56 +0200
    Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-07-19 05:02 +0000
      Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-19 12:58 +0200
        Re: Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-07-19 11:14 +0000
          Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-19 14:32 +0200
            Re: Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-07-19 12:48 +0000
              Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-07-19 07:35 -0700
                Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-19 16:51 +0200
                  Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-07-19 08:04 -0700
                    Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-07-20 05:02 +0000
        Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-19 16:42 +0200
          Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-19 18:51 +0200
            Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-07-19 10:11 -0700
              Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-19 20:13 +0200
                Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2017-07-19 22:12 +0200
                Re: Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-07-20 05:09 +0000
                  Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-20 09:42 +0200
                    Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-20 12:17 +0200
                      Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-20 13:01 +0200
                  Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-07-20 07:12 -0700
                Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-07-20 07:55 +0200
                  Re: Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2017-07-20 06:53 +0000
                    Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-20 09:52 +0200
                  Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-20 09:50 +0200
                    Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2017-07-20 10:28 +0200
                      Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-20 11:20 +0200
                        Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-07-20 07:16 -0700
                Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2017-07-20 07:05 -0700
            Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-20 12:10 +0200
            Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2017-07-20 12:11 +0200
              Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-20 13:03 +0200
                Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-07-23 02:00 +0200
                  Microcontroller Langzeitverfügbarkeit (was: Ausgangsstufe für Eurorack Module?) Michael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de> - 2017-07-24 10:35 +0200
            Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-06 22:51 +0200
              Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-06 23:38 +0200
                Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2017-08-11 23:21 +0200
                  Re: Ausgangsstufe für Eurorack Module? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2017-08-12 00:00 +0200

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#230258

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-07-19 20:13 +0200
Message-ID<oko7gv$59k$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230257
On 07/19/2017 07:11 PM, Joerg wrote:
>
> Wuerde ich auf jeden Fall machen. Floating Inputs, auch fuer ganz kurze
> Zeit, sind gerade bei Audio nie gut.

Sieht jetzt so aus:

http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf

Da sollte kaum noch was brummen oder ploppen, auch wenn man live 
umsteckt. Sind schon eine ganze Menge Bauteile für so eine einfache 
Funktion, aber die Dioden kosten ja nur Cents, wäre also auch kein 
Problem wenn ich das verkaufen würde, wenn es dafür einen viel besseren 
Schutz hat. Und kann man auch später entscheiden, ob man es bestücken 
muß, nach einem ESD-Test.

Das ist mir übrigens schon bei den kommerziellen Schaltungen für 
Synthesizer Module aufgefallen. Die sind nicht unbedingt nach 
Industriestandard entwickelt, scheint mir. Klingt gut? Ok, fertig :-) 
Ich vermisse da gute Datenblätter. Es fehlen schon ganz grundlegende 
Angaben, wie Eingangsimpedanz oder eine Genauigkeitsangabe. Schöne 
Grafiken wie man es von IC-Datenblättern kennt, mit Bode-Plots, Angaben 
zur Linearität über den gesamten Eingangsbereich usw., gibt es gar nicht.

> Aber es koennte bei angeschalteter Elektronik einen hoellischen Knackser
> aus den Lautsprechern geben, wo der Bass-Konus einige Zentimeter
> vorspringt und danach etwas Putz von der Decke rieselt.

Bei der Anwendung nicht, da es nur Gleichspannungs-Kontrollspannungen 
schaltet, da kommt dann nur mal ein falscher Ton aus einem Oszillator. 
Aber prinzipiell kann ich Teile der Schaltung und der Ideen später dann 
auch direkt für Audio wiederverwenden, z.B. wenn ich einen VCA bastele, 
und dabei ist das dann natürlich schon wichtig.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230259

FromMarc Santhoff <m.santhoff@t-online.de>
Date2017-07-19 22:12 +0200
Message-ID<20170719221227.6c7f2b2e@puma.das.netz>
In reply to#230258
Frank Buss <fb@frank-buss.de> schrieb:

> On 07/19/2017 07:11 PM, Joerg wrote:
> >
> > Wuerde ich auf jeden Fall machen. Floating Inputs, auch fuer ganz
> > kurze Zeit, sind gerade bei Audio nie gut.
> 
> Sieht jetzt so aus:
> 
> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
> 
> Da sollte kaum noch was brummen oder ploppen, auch wenn man live
> umsteckt.

[...]
 
> > Aber es koennte bei angeschalteter Elektronik einen hoellischen
> > Knackser aus den Lautsprechern geben, wo der Bass-Konus einige
> > Zentimeter vorspringt und danach etwas Putz von der Decke rieselt.
> 
> Bei der Anwendung nicht, da es nur Gleichspannungs-Kontrollspannungen
> schaltet, da kommt dann nur mal ein falscher Ton aus einem
> Oszillator.

Im Fall von Klinkensteckern muß man mit allem rechnen. Von
Dauerunterbrechung bis Dauerkurzschluß, mehrere Pulse nacheinander, die
Leute[tm] machen sowas. BTST.

Grade Musiker haben manchmal seltsame Anwandlungen (diskret formuliert).

Marc
-- 
Rot ist negativ, blau ist positiv.

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#230261

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2017-07-20 05:09 +0000
Message-ID<XnsA7B848E03640AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#230258
Frank Buss <fb@frank-buss.de>:

> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
> 

Den 10k aufteilen in 2*4k7 und die BAV99 dazwischensetzen.
Die Dioden (welche keine ESD-Dioden sind) zerlegt es Dir sonst gleich beim 
ESD Test. Wenn Du die Diode direkt am IC Eingang hast, nützt sie womöglich 
nix (weil die Dioden im OPV womöglich zuerst "kommen"). Also bleibt nur 
Aufteilen des Widerstandes ...

M.
-- 

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#230270

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-07-20 09:42 +0200
Message-ID<okpmu1$a3m$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230261
On 07/20/2017 07:09 AM, Matthias Weingart wrote:
> Frank Buss <fb@frank-buss.de>:
>
>> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
>>
>
> Den 10k aufteilen in 2*4k7 und die BAV99 dazwischensetzen.
> Die Dioden (welche keine ESD-Dioden sind) zerlegt es Dir sonst gleich beim
> ESD Test. Wenn Du die Diode direkt am IC Eingang hast, nützt sie womöglich
> nix (weil die Dioden im OPV womöglich zuerst "kommen"). Also bleibt nur
> Aufteilen des Widerstandes ...

Ja, ist wahrscheinlich sicherer. Hier die neue Version:

http://www.frank-buss.de/tmp/transpose7.pdf

Am Ausgang kann ich nicht so hohe Widerstände nehmen, da sonst bei zu 
niedriger Eingangsimpedanz der angeschlossenen Geräte die 
Spannungsverfäschlung zu groß sein würde (wenn man mal von Worst-Case 
10k ausgeht, liegt es jetzt bei 0,47%), aber 47 Ohm sollte da auch noch 
minimal Schutz bieten, zusammen mit dem kleinen Kondensator direkt am 
Ausgang.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230286

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2017-07-20 12:17 +0200
Message-ID<okpvvl$gms$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#230270
Am 20.07.2017 um 09:42 schrieb Frank Buss:
>>
>>> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf

Hallo,

was ich nicht so recht verstehe ist die Funktion von R6, R11 und R14.


Bernd Mayer

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#230288

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-07-20 13:01 +0200
Message-ID<okq2i8$hfu$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230286
On 07/20/2017 12:17 PM, Bernd Mayer wrote:
> Am 20.07.2017 um 09:42 schrieb Frank Buss:
>>>
>>>> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
>
> Hallo,
>
> was ich nicht so recht verstehe ist die Funktion von R6, R11 und R14.

Das bildet zusammen mit C11, C12 und C13 einen Tiefpassfilter, da ich 
nichts über 20 kHz brauche oder auch nur haben möchte (muß ich 
wahrscheinlich noch andere Werte für den Kondensator nehmen). Außerdem 
schützt es den Eingang des OpAmp zusätzlich, für den Fall, daß bei 
ESD-Events die Schutzdioden im OpAmp schneller reagieren, als die BAV99.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230300

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-07-20 07:12 -0700
Message-ID<etbs31FbkefU1@mid.individual.net>
In reply to#230261
On 2017-07-19 22:09, Matthias Weingart wrote:
> Frank Buss <fb@frank-buss.de>:
>
>> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
>>
>
> Den 10k aufteilen in 2*4k7 und die BAV99 dazwischensetzen.
> Die Dioden (welche keine ESD-Dioden sind) zerlegt es Dir sonst gleich beim
> ESD Test. Wenn Du die Diode direkt am IC Eingang hast, nützt sie womöglich
> nix (weil die Dioden im OPV womöglich zuerst "kommen"). Also bleibt nur
> Aufteilen des Widerstandes ...
>

Die Dioden im Opamp kommen nur mit ganz kleinem Strom. Nimm mal einen 
vollen Schuss an, wo die BAV99 2V ueber die Versorgung geht. Das macht 
bei ganz schwach leitender Diode im IC weniger als 1.5V ueber dem 
Serienwiderstand. Frank hat vermutlich wegen Tiefpasseffekt 10k drin, wo 
dann fast nichts in den Opamp fliesst. Normalerweise hat man 200-300ohm 
und dann fliessen nur etwa 6mA, also unter dem abs max Wert normaler 
Halbleiter-IC.

Widerstand aufteilen braechte nur dann was, wenn der Widerstand zum 
Eingang ein sehr langer und damit teurer Hochvoltwiderstand waere. Alle 
anderen halten die Kilovolt-Pulse nicht aus und es springt ueber. BAV99 
sind recht hart im Nehmen, was Pulse angeht. Wenn noetig, kann man 
fettere Varianten waehlen.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#230267

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-07-20 07:55 +0200
Message-ID<okpgnh$2lc$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#230258
Frank Buss wrote:
> Sieht jetzt so aus:
> 
> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf

Zum U3A hätte ich eine Frage - warum hängt die Gegenkopplung hinter dem
Ausgangswiderstand und nicht davor? Ist das als Spannungsteiler gedacht?

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#230268

FromMatthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de>
Date2017-07-20 06:53 +0000
Message-ID<XnsA7B85A7DCEC9AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de>
In reply to#230267
Edzard Egberts <news@edzeg.net>:

> Frank Buss wrote:
>> Sieht jetzt so aus:
>> 
>> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf

Ich würde ja den POT-Output nochmal mit einem OPV abtrennen. Verhindert 
ominöse Rückwirkungen von eventuell dort angesteckten Geräten...

M.
-- 

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#230272

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-07-20 09:52 +0200
Message-ID<okpnga$ade$2@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230268
On 07/20/2017 08:53 AM, Matthias Weingart wrote:
> Edzard Egberts <news@edzeg.net>:
>
>> Frank Buss wrote:
>>> Sieht jetzt so aus:
>>>
>>> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
>
> Ich würde ja den POT-Output nochmal mit einem OPV abtrennen. Verhindert
> ominöse Rückwirkungen von eventuell dort angesteckten Geräten...

Habe jetzt keinen OpAmp mehr und nur dafür noch einen extra einzubauen, 
fände ich übertrieben. Wenn da einer wirklich was reinschickt, ist das 
vielleicht auch ein Feature, wenn es gut klingt :-) Wichtig ist erstmal, 
daß nichts kaputt gehen kann.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230271

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-07-20 09:50 +0200
Message-ID<okpnba$ade$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230267
On 07/20/2017 07:55 AM, Edzard Egberts wrote:
> Frank Buss wrote:
>> Sieht jetzt so aus:
>>
>> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
>
> Zum U3A hätte ich eine Frage - warum hängt die Gegenkopplung hinter dem
> Ausgangswiderstand und nicht davor? Ist das als Spannungsteiler gedacht?

Wenn ich die Gegenkopplung vor dem Ausgangswiderstand setze, dann wird 
der nicht rausgerechnet. So wie ich es jetzt entworfen habe, wird der 
Punkt nach R3 stabil gehalten, der ja nur als zusätzlicher 
Strombegrenzungsschutz drin ist.

Die Genauigkeit von dem Widerstand ist auch egal, wie aber auch von den 
anderen Widerständen um U3A, da das Poti sowieso nicht genau ist 
(niedriger Temperaturkoeffizient wäre aber gut). Die 
Summierungswiderstände müssen dagegen alle sehr genau sein. Aber 10k 
sind mit 0,1% Genauigkeit noch bezahlbar.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230275

FromEdzard Egberts <news@edzeg.net>
Date2017-07-20 10:28 +0200
Message-ID<okppmj$3i6$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#230271
Frank Buss wrote:
> On 07/20/2017 07:55 AM, Edzard Egberts wrote:
>> Frank Buss wrote:
>>> Sieht jetzt so aus:
>>> 
>>> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
>> 
>> Zum U3A hätte ich eine Frage - warum hängt die Gegenkopplung hinter
>> dem Ausgangswiderstand und nicht davor? Ist das als Spannungsteiler
>> gedacht?
> 
> Wenn ich die Gegenkopplung vor dem Ausgangswiderstand setze, dann
> wird der nicht rausgerechnet. So wie ich es jetzt entworfen habe,
> wird der Punkt nach R3 stabil gehalten, der ja nur als zusätzlicher 
> Strombegrenzungsschutz drin ist.

Der OpAmp hat typisch bis zu 18 mA Ausgangsstrom und ist dauerhaft
kurzschlussfest - was genau willst Du da schützen? Ich dachte, Du willst
die maximale Amplitude der Ausgangsspannung reduzieren, auf den Strom
wäre ich nicht so direkt gekommen.

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#230280

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-07-20 11:20 +0200
Message-ID<okpsl6$dov$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230275
On 07/20/2017 10:28 AM, Edzard Egberts wrote:
>
> Der OpAmp hat typisch bis zu 18 mA Ausgangsstrom und ist dauerhaft
> kurzschlussfest - was genau willst Du da schützen?

Ja, er ist gegen Masse kurzschlussfest, sagt das Datenblatt. Allerdings 
steht bei "Absolute Maximum Ratings" auch als Fußnote "one amplifier per 
package". Speziell dort also kein Problem könnte man meinen, da die 
anderen 3 für die Eingänge verwendet werden, sodaß es nur für den 
Quad-OpAmp für die Ausgänge wichtig wäre. Aber man könnte von außen -10V 
draufgeben wenn jemand zwei Ausgänge zusammenschaltet, und wenn der 
OpAmp auf +10V will, dann ergibt das eine Differenz von 25V. Das mag der 
bestimmt nicht.

Und es sollte ja auch nicht zu warm werden, denn 18 mA bei 15V sind 
immerhin 0.27 W. Also bei 4 Kurzschlüssen über 1 Watt. Der 
Temperaturwiderstand ist mit 115.8 °C/W angegeben, womit der weit über 
der zulässigen Temperatur von 105°C heiss werden würde, wenn er nicht 
auch noch einen Temperaturschutz eingebaut hat, aber da steht nichts von 
im Datenblatt.

Keine Ahnung, ob es tatsächlich notwendig ist, aber besser auf Nummer 
sicher gehen. Der Widerstand kostet nur ein paar Cent, der Präzisions 
Low-Offset, Zero-Drift (ich liebe Marketing) OpAmp fast 4 Euro :-)

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230301

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-07-20 07:16 -0700
Message-ID<etbsagFbkefU2@mid.individual.net>
In reply to#230280
On 2017-07-20 02:20, Frank Buss wrote:
> On 07/20/2017 10:28 AM, Edzard Egberts wrote:
>>
>> Der OpAmp hat typisch bis zu 18 mA Ausgangsstrom und ist dauerhaft
>> kurzschlussfest - was genau willst Du da schützen?
>
> Ja, er ist gegen Masse kurzschlussfest, sagt das Datenblatt. Allerdings
> steht bei "Absolute Maximum Ratings" auch als Fußnote "one amplifier per
> package". Speziell dort also kein Problem könnte man meinen, da die
> anderen 3 für die Eingänge verwendet werden, sodaß es nur für den
> Quad-OpAmp für die Ausgänge wichtig wäre. Aber man könnte von außen -10V
> draufgeben wenn jemand zwei Ausgänge zusammenschaltet, und wenn der
> OpAmp auf +10V will, dann ergibt das eine Differenz von 25V. Das mag der
> bestimmt nicht.
>
> Und es sollte ja auch nicht zu warm werden, denn 18 mA bei 15V sind
> immerhin 0.27 W. Also bei 4 Kurzschlüssen über 1 Watt. Der
> Temperaturwiderstand ist mit 115.8 °C/W angegeben, womit der weit über
> der zulässigen Temperatur von 105°C heiss werden würde, wenn er nicht
> auch noch einen Temperaturschutz eingebaut hat, aber da steht nichts von
> im Datenblatt.
>
> Keine Ahnung, ob es tatsächlich notwendig ist, aber besser auf Nummer
> sicher gehen. Der Widerstand kostet nur ein paar Cent, der Präzisions
> Low-Offset, Zero-Drift (ich liebe Marketing) OpAmp fast 4 Euro :-)
>

Dann gibt es noch Leute, die versehentlich ein Geraet mit 
Phantomspeisung dort einstoepseln. Es kommt dann zwar die BAV99 am 
Ausgang, aber bis zur Betriebsspannung wuerde rueckgespeist und mancher 
Opamp koennte das uebelnehmen.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#230299

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2017-07-20 07:05 -0700
Message-ID<etbrk9FbgsvU1@mid.individual.net>
In reply to#230258
On 2017-07-19 11:13, Frank Buss wrote:
> On 07/19/2017 07:11 PM, Joerg wrote:
>>
>> Wuerde ich auf jeden Fall machen. Floating Inputs, auch fuer ganz kurze
>> Zeit, sind gerade bei Audio nie gut.
>
> Sieht jetzt so aus:
>
> http://www.frank-buss.de/tmp/transpose6.pdf
>
> Da sollte kaum noch was brummen oder ploppen, auch wenn man live
> umsteckt. Sind schon eine ganze Menge Bauteile für so eine einfache
> Funktion, aber die Dioden kosten ja nur Cents, wäre also auch kein
> Problem wenn ich das verkaufen würde, wenn es dafür einen viel besseren
> Schutz hat. Und kann man auch später entscheiden, ob man es bestücken
> muß, nach einem ESD-Test.
>

Sieht ganz gut aus. Ob man es bestuecken muss, haengt von der Kategorie 
des ESD-Test ab. Man sollte aber nicht beim Minimum bleiben. Ich hatte 
mal einen Fall, wo eine Firme schmerzhafte Ausfaelle im Feld hatte, weil 
der Auftragsfertiger (der das auch entwickelt hatte) steif und fest der 
Meinung war, der inhaerente ESD-Schutz der Bauteile sei ausreichen, 
staende ja schliesslich im Datenblatt.


> Das ist mir übrigens schon bei den kommerziellen Schaltungen für
> Synthesizer Module aufgefallen. Die sind nicht unbedingt nach
> Industriestandard entwickelt, scheint mir. Klingt gut? Ok, fertig :-)
> Ich vermisse da gute Datenblätter. Es fehlen schon ganz grundlegende
> Angaben, wie Eingangsimpedanz oder eine Genauigkeitsangabe. Schöne
> Grafiken wie man es von IC-Datenblättern kennt, mit Bode-Plots, Angaben
> zur Linearität über den gesamten Eingangsbereich usw., gibt es gar nicht.
>

Das liegt oft daran, dass deren Entwickler wenig Bock auf Dokumentation 
haben und diese oft erst nach Fertigstellung der Hardware "erledigen". 
Das kann recht lieblos geschehen.

[...]

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#230284

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2017-07-20 12:10 +0200
Message-ID<okpviv$far$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#230255
Am 19.07.2017 um 18:51 schrieb Frank Buss:
> On 07/19/2017 04:42 PM, Bernd Mayer wrote:
>>
>> macht die Schaltung irgendwelche Geräusche in den angeschlosssnen
>> Geräten beim Einstöpseln eines Eingangs?
> 
> Das hatte auch schon einer im Muffwiggler-Forum angemerkt. Beim 
> Einstöpseln wird ein Eingang kurzzeitig von Masse weggenommen und 
> schwebt dann frei, bis das andere Signal Kontakt bekommt. Das kann zu 
> Sprüngen im Ausgang führen. Aber ist ein Sonderfall und nur ganz kurz, 
> daher würde ich dafür nichts besonderes vorsehen.
> 
> Hmm, oder vielleicht doch noch einen 1 Meg Widerstand oder so gegen 
> Masse direkt am Eingang?
Hallo,

ja das ist wohl besser.

Welcher threas im Muffwiggler-Forum ist das?
Hast Du einen link dazu?


Bernd Mayer

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#230285

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2017-07-20 12:11 +0200
Message-ID<okpvkh$far$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#230255
Am 19.07.2017 um 18:51 schrieb Frank Buss:
> On 07/19/2017 04:42 PM, Bernd Mayer wrote:
>>
>> macht die Schaltung irgendwelche Geräusche in den angeschlosssnen
>> Geräten beim Einstöpseln eines Eingangs?
> 
> Das hatte auch schon einer im Muffwiggler-Forum angemerkt. Beim 
> Einstöpseln wird ein Eingang kurzzeitig von Masse weggenommen und 
> schwebt dann frei, bis das andere Signal Kontakt bekommt. Das kann zu 
> Sprüngen im Ausgang führen. Aber ist ein Sonderfall und nur ganz kurz, 
> daher würde ich dafür nichts besonderes vorsehen.
> 
> Hmm, oder vielleicht doch noch einen 1 Meg Widerstand oder so gegen 
> Masse direkt am Eingang?
Hallo,

ja das ist wohl besser.

Welcher thread im Muffwiggler-Forum ist das?
Hast Du einen link dazu?


Bernd Mayer

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#230289

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-07-20 13:03 +0200
Message-ID<okq2le$hfu$2@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230285
On 07/20/2017 12:11 PM, Bernd Mayer wrote:
>
> Welcher thread im Muffwiggler-Forum ist das?
> Hast Du einen link dazu?

https://www.muffwiggler.com/forum/viewtopic.php?t=183324

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230386

FromFrank Buss <fb@frank-buss.de>
Date2017-07-23 02:00 +0200
Message-ID<ol0ovm$rt6$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#230289
On 07/20/2017 01:03 PM, Frank Buss wrote:
> On 07/20/2017 12:11 PM, Bernd Mayer wrote:
>>
>> Welcher thread im Muffwiggler-Forum ist das?
>> Hast Du einen link dazu?
>
> https://www.muffwiggler.com/forum/viewtopic.php?t=183324

Gab dort übrigens die Idee, das Poti zu quantisieren, also in für 
Synthesizer übliche 1/12 V Schritte. Habe mal geschaut, wie die Profis 
das machen:

http://www.doepfer.de/service/A156_Abgleich.pdf

Sieht also so aus, daß die auch nur mit Wasser kochen. Allerdings 
ziemlich abgestandenes, denn der PIC16C73 ist schon uralt (1997). Wohl 
nach dem Motto, never change a running system. Zumindest bekommt man von 
Microchip aber immer noch alle Chips. Wurde jemals ein PIC abgekündigt? 
Aber scheint so, daß der langsam teurer wird. Neurere Microcontroller 
von denen, die mehr können, sind bedeutend preiswerter.

Generiert wird das quantisierte Steuersignal dann wohl von einem 8 Bit 
DAC, einem TLC5620, von 1994 (und wahrscheinlich vom Poti per ADC vom 
PIC gelesen). Der scheint recht gut zu sein, +/-1 LSB Linearitätsfehler 
usw., aber ist bei 8 Bit ja auch nicht allzu schwierig. Ich denke ich 
werde da was modernes einsetzen, wie den MCP4922, einen 12 Bit Wandler.

Die Offsetschaltung per Referenz für +/-2.5V mit einem Poti und die 
Summierungsschaltung habe ich übrigens mal auf dem Steckbrett aufgebaut:

http://i.imgur.com/TNy8w4F.jpg

und läuft prima. Der ADR03 liefert exakt 2.500V, sagt mein BM257s 
Multimeter und auch mit den 1% Metalschichtwiderständen aus der 
Bastelkiste sind die Fehler bei der Summierung kleiner 1mV mit dem 
OPA4180. Der verhält sich wirklich sehr gut, damit macht das Basteln 
Spaß. Überhaupt kein Vergleich zu einem LM324 oder so.

Arduino und MCP4822 ist auch schon drauf. Den MCP4822 hatte ich hier, 
hat leider nur eine interne Referenz. Werde ich durch den MCP4922 
ersetzen, damit ich die gute externe 2.5V Referenz verwenden kann. Damit 
kann ich jetzt die Quantisierung testen.

-- 
Frank Buss, http://www.frank-buss.de
electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss

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#230416 — Microcontroller Langzeitverfügbarkeit (was: Ausgangsstufe für Eurorack Module?)

FromMichael Bäuerle <michael.baeuerle@stz-e.de>
Date2017-07-24 10:35 +0200
SubjectMicrocontroller Langzeitverfügbarkeit (was: Ausgangsstufe für Eurorack Module?)
Message-ID<AABZdbFaEBkAAAgM.A1.flnews@WStation5.stz-e.de>
In reply to#230386
Frank Buss wrote:
> 
> [...]
> Sieht also so aus, daß die auch nur mit Wasser kochen. Allerdings 
> ziemlich abgestandenes, denn der PIC16C73 ist schon uralt (1997). Wohl 
> nach dem Motto, never change a running system. Zumindest bekommt man 
> von Microchip aber immer noch alle Chips. Wurde jemals ein PIC 
> abgekündigt?

Ja. Von einigen kam z.B. eine geshrinkte A-Version raus und das
Original wurde abgekündigt (Beispiel: PIC17C42).

Trotzdem ist die Langzeitverfügbarkeit bei PICs insgesamt immer sehr
gut gewesen.

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