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Groups > de.sci.electronics > #229618 > unrolled thread

Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen?

Started byManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
First post2017-07-09 15:00 +0200
Last post2017-07-14 00:09 +0200
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  Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-09 15:00 +0200
    Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2017-07-09 16:38 +0200
      Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2017-07-09 16:48 +0200
        Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2017-07-09 18:44 +0200
          Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-09 19:07 +0200
            Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-09 19:15 +0200
              Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2017-07-10 01:07 +0200
                Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-11 18:45 +0200
                  Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-11 23:22 +0200
      Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2017-07-15 13:59 +0200
    Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-09 17:44 +0200
      Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-11 23:03 +0200
        Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-12 00:11 +0200
          Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-12 20:23 +0200
            Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-13 07:44 +0200
              Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Marc Santhoff <m.santhoff@t-online.de> - 2017-07-13 10:50 +0200
              Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-07-13 11:47 +0200
                Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2017-07-13 12:01 +0200
                Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-13 21:53 +0200
                  Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Lutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de> - 2017-07-14 02:48 +0200
              Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-13 21:59 +0200
              Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-14 00:17 +0200
                Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2017-07-14 17:36 +0800
                  Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-14 16:23 +0200
                    Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2017-07-15 07:26 +0800
                    Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-15 11:40 +0200
                      Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2017-07-15 19:24 +0800
                        Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Dieter Wiedmann <dieter.wiedmann@t-online.de> - 2017-07-15 13:54 +0200
                        Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-15 14:09 +0200
                          Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-21 21:09 +0200
            Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-13 00:52 +0200
              Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2017-07-13 21:57 +0200
                Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2017-07-14 01:32 +0200
            Re: Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2017-07-14 00:09 +0200

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#229618 — Welchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen?

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2017-07-09 15:00 +0200
SubjectWelchen Vorwiderstand vor Atmel um "unbekannten" Controller nicht zu beschädigen?
Message-ID<ojt96m$jv4$1@dont-email.me>
Hallo,

ich möchte an einer bestehenden Schaltung Zustände überwachen und diese 
via USB zu einem PC kommunizieren.

Der in der Schaltung vorhandene Prozessor ist ein "oki m6387-05"

Ich habe einen Atmel32u4 parallel über die zu überwachenden Pins gesetzt.

Mein Problem dabei ist folgendes: Wenn mein Atmel über USB keinen Strom 
bekommt, zieht er die Eingänge "runter". Der Original-Prozessor 
funktioniert dann garnicht mehr. Könnte man lösen indem man den Atmel 
immer versorgt. Möchte ich aber eigentlich nicht.

Auch ansonsten möchte ich möglichst vermeiden, dass irgendwo Ströme 
aufteten können, die dem OKI-Prozessor schaden könnten.

Erster Gedanke: Widerstände zwischen Atmel und "OKI".

Ich habe einfach mal 10K eingebaut und den Atmel nicht versorgt. Die 
Schaltung bleibt funktional. Die Amplitude bleibt bei 5V, die fallende 
Flanke direkt am OKI ist aber jetzt deutlich steiler. Vermutlich weil 
eine am Ausgang des OKI wirkende Kapazität schneller entladen wird. Es 
dürften in dem Fall über den Widerstand 0,5mA fließen.

Zweiter Versuche: Hoch auf 100K. Beeinflussung am OKI kaum mehr messbar. 
Am Atmel habe ich jetzt aber eine etwas "verfälschte" Flanke. Sowohl 
steigend als auch fallende Flanke sind jetzt etwas in die Länge gezogen. 
Ob das stört habe ich jetzt nicht ausprobiert, aber eine etwas steilere 
Flanke wäre wohl doch wünschenswert.

Kurzum: Ich möchte den Widerstand weder unnötig hoch machen (würde mir 
am Atmel die Flanken versauen) noch zu niedrig wählen (eventuell Risiko 
für den OKI-Prozessor).

Kann jemand aus der Praxis einen Tipp geben welcher Wert für einen 
Widerstand sinnvoll wäre?

Danke im Voraus

Manuel

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#229633

FromGerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de>
Date2017-07-09 16:38 +0200
Message-ID<esetf0FmverU1@mid.individual.net>
In reply to#229618
Am 09.07.2017 um 15:00 schrieb Manuel Reimer:
> Hallo,
> 
> ich möchte an einer bestehenden Schaltung Zustände überwachen und diese 
> via USB zu einem PC kommunizieren.
> 
> Der in der Schaltung vorhandene Prozessor ist ein "oki m6387-05"
> 
> Ich habe einen Atmel32u4 parallel über die zu überwachenden Pins gesetzt.
> 
> Mein Problem dabei ist folgendes: Wenn mein Atmel über USB keinen Strom 
> bekommt, zieht er die Eingänge "runter". Der Original-Prozessor 
> funktioniert dann garnicht mehr. Könnte man lösen indem man den Atmel 
> immer versorgt. Möchte ich aber eigentlich nicht.
> 
> Auch ansonsten möchte ich möglichst vermeiden, dass irgendwo Ströme 
> aufteten können, die dem OKI-Prozessor schaden könnten.
> 
> Erster Gedanke: Widerstände zwischen Atmel und "OKI".
> 
> Ich habe einfach mal 10K eingebaut und den Atmel nicht versorgt. Die 
> Schaltung bleibt funktional. Die Amplitude bleibt bei 5V, die fallende 
> Flanke direkt am OKI ist aber jetzt deutlich steiler. Vermutlich weil 
> eine am Ausgang des OKI wirkende Kapazität schneller entladen wird. Es 
> dürften in dem Fall über den Widerstand 0,5mA fließen.
> 
> Zweiter Versuche: Hoch auf 100K. Beeinflussung am OKI kaum mehr messbar. 
> Am Atmel habe ich jetzt aber eine etwas "verfälschte" Flanke. Sowohl 
> steigend als auch fallende Flanke sind jetzt etwas in die Länge gezogen. 
> Ob das stört habe ich jetzt nicht ausprobiert, aber eine etwas steilere 
> Flanke wäre wohl doch wünschenswert.
> 
> Kurzum: Ich möchte den Widerstand weder unnötig hoch machen (würde mir 
> am Atmel die Flanken versauen) noch zu niedrig wählen (eventuell Risiko 
> für den OKI-Prozessor).
> 
> Kann jemand aus der Praxis einen Tipp geben welcher Wert für einen 
> Widerstand sinnvoll wäre?

In das Datenblatt des OKI schauen was an dem Pin zulässig ist und prüfen 
ob man mit der Gesamtbeschaltung innerhalb der Spezifikation bleibt.
Wenn das passt würde ich bei den 10k bleiben wenn sonst keine besonderen 
Anforderungen bestehen die sich aus Deinen Ansprüchen ergeben.
D.h. z.B. spielt die Änderung der Flankensteilheit eine Rolle?


Gerald


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#229634

FromGregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de>
Date2017-07-09 16:48 +0200
Message-ID<ojtfng$rf$1@news.albasani.net>
In reply to#229633
Am 09.07.2017 um 16:38 schrieb Gerald Oppen:
> In das Datenblatt des OKI schauen was an dem Pin zulässig ist und prüfen

Ich vermute, dass es für das OKI-Ding gar kein öffentlich verfügbares
Datenblatt gibt.

> ... spielt die Änderung der Flankensteilheit eine Rolle?

Ja. Schreibt er doch.

Gruß

Gregor


-- 
X-ggl-piss-off: yes

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#229650

FromGerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de>
Date2017-07-09 18:44 +0200
Message-ID<esf4r3Fom23U1@mid.individual.net>
In reply to#229634
Am 09.07.2017 um 16:48 schrieb Gregor Szaktilla:
> Am 09.07.2017 um 16:38 schrieb Gerald Oppen:
>> In das Datenblatt des OKI schauen was an dem Pin zulässig ist und prüfen
> 
> Ich vermute, dass es für das OKI-Ding gar kein öffentlich verfügbares
> Datenblatt gibt.

>> ... spielt die Änderung der Flankensteilheit eine Rolle?
> 
> Ja. Schreibt er doch.

Er schreibt dass er eine Änderung der Flankensteilheit beobachtet, aber 
nicht welche Bedeutung das für seine Anwendung hat...

Gerald

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#229657

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2017-07-09 19:07 +0200
Message-ID<ojtnl0$it$1@dont-email.me>
In reply to#229650
On 07/09/2017 06:44 PM, Gerald Oppen wrote:
> Er schreibt dass er eine Änderung der Flankensteilheit beobachtet, aber 
> nicht welche Bedeutung das für seine Anwendung hat...

Stimmt. Im Prinzip sollte es aber ja unwesentlich sein. Der Atmel wird 
dann halt das "HIGH" etwas später erkennen, aber es sollte ja dennoch 
erkannt werden.

Ausprobieren kann ich nicht, da ich aktuell nicht genügend 
100k-Widerstände vorrätig habe.

Gruß

Manuel

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#229660

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2017-07-09 19:15 +0200
Message-ID<ojto3n$22e$1@dont-email.me>
In reply to#229657
On 07/09/2017 07:07 PM, Manuel Reimer wrote:
> Ausprobieren kann ich nicht, da ich aktuell nicht genügend 
> 100k-Widerstände vorrätig habe.

Nachtrag: Das Signal, das ich mitlese, wird mit einer Impulsbreite von 
0,2ms übertragen. Bisher kann ich das mit dem Atmel recht problemlos 
mitlesen. Meine bisherigen Tests zeigen auch, dass wohl durchaus noch 
Luft noch oben wäre.

Gruß

Manuel

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#229681

FromGerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de>
Date2017-07-10 01:07 +0200
Message-ID<esfr9lFtmipU1@mid.individual.net>
In reply to#229660
Am 09.07.2017 um 19:15 schrieb Manuel Reimer:
> On 07/09/2017 07:07 PM, Manuel Reimer wrote:
>> Ausprobieren kann ich nicht, da ich aktuell nicht genügend 
>> 100k-Widerstände vorrätig habe.
> 
> Nachtrag: Das Signal, das ich mitlese, wird mit einer Impulsbreite von 
> 0,2ms übertragen. Bisher kann ich das mit dem Atmel recht problemlos 
> mitlesen. Meine bisherigen Tests zeigen auch, dass wohl durchaus noch 
> Luft noch oben wäre.

Erfasst Du das per Interrupt?
Wenn die Software nichts anderes tut als auf das Signal zu warten um 
dann etwas auszuführen das bis zum nächsten Impuls abgearbeitet ist kein 
Problem - wenn Du aber die Software erweiterst um noch andere Aufgaben 
zu erledigen kann der Impuls dann schnell mal übersehen werden...

Gerald

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#229760

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2017-07-11 18:45 +0200
Message-ID<ok2v3h$a7t$1@dont-email.me>
In reply to#229681
On 07/10/2017 01:07 AM, Gerald Oppen wrote:
> Erfasst Du das per Interrupt?

Nein, ich polle. Es handelt sich um 17 Pins die ich parallel erfassen 
will. Soviele Interrupts hat der Atmel nicht.

> Wenn die Software nichts anderes tut als auf das Signal zu warten um 
> dann etwas auszuführen das bis zum nächsten Impuls abgearbeitet ist kein 
> Problem - wenn Du aber die Software erweiterst um noch andere Aufgaben 
> zu erledigen kann der Impuls dann schnell mal übersehen werden...

Es reicht mir, wenn ich dann und wann einen kompletten Datensatz 
bekomme. Ich zeichne erst nur auf und entscheide dann was ich damit 
machen will. Habe also faktisch beliebig Zeit zum Verarbeiten.

Gruß

Manuel

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#229786

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-07-11 23:22 +0200
Message-ID<eskuufF4qcsU6@mid.individual.net>
In reply to#229760
Am 11.07.2017 um 18:45 schrieb Manuel Reimer:
> On 07/10/2017 01:07 AM, Gerald Oppen wrote:
>> Erfasst Du das per Interrupt?
>
> Nein, ich polle. Es handelt sich um 17 Pins die ich parallel erfassen
> will. Soviele Interrupts hat der Atmel nicht.

PinChange Interrupts existieren. Man muß allerdings die Pin-Zustände 
gleich speichern bzw. auswerten, das Interrupt-Flag gilt für den ganzen 
Port.

DoDi

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#230032

FromGerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de>
Date2017-07-15 13:59 +0200
Message-ID<esued1F9r1qU1@mid.individual.net>
In reply to#229633
Am 09.07.2017 um 16:38 schrieb Gerald Oppen:
>> Zweiter Versuche: Hoch auf 100K. Beeinflussung am OKI kaum mehr 
>> messbar. Am Atmel habe ich jetzt aber eine etwas "verfälschte" Flanke. 
>> Sowohl steigend als auch fallende Flanke sind jetzt etwas in die Länge 
>> gezogen. Ob das stört habe ich jetzt nicht ausprobiert, aber eine 
>> etwas steilere Flanke wäre wohl doch wünschenswert.

Da Du zwischenzeitlich geschrieben hast, dass Du eine Tastaturmatrix 
parallel abgreifen willst - Solange ein gültiger Pegel noch erreicht 
wird ist die Flankensteilheit ehr unkritisch.
IRQ-Nutzung würde ich aber fast als zwingend ansehen.

Gerald

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#229646

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-07-09 17:44 +0200
Message-ID<esf1c9Fnsh5U5@mid.individual.net>
In reply to#229618
Am 09.07.2017 um 15:00 schrieb Manuel Reimer:
> Hallo,
>
> ich möchte an einer bestehenden Schaltung Zustände überwachen und diese
> via USB zu einem PC kommunizieren.
>
> Der in der Schaltung vorhandene Prozessor ist ein "oki m6387-05"
>
> Ich habe einen Atmel32u4 parallel über die zu überwachenden Pins gesetzt.
>
> Mein Problem dabei ist folgendes: Wenn mein Atmel über USB keinen Strom
> bekommt, zieht er die Eingänge "runter". Der Original-Prozessor
> funktioniert dann garnicht mehr. Könnte man lösen indem man den Atmel
> immer versorgt. Möchte ich aber eigentlich nicht.

Den Atmel immer versorgen, und schlafen legen wenn der Saft nicht von 
der USB-Schnittstelle kommt?

> Auch ansonsten möchte ich möglichst vermeiden, dass irgendwo Ströme
> aufteten können, die dem OKI-Prozessor schaden könnten.

Diode und Pullup Widerstand, so daß der OKI den Eingang nur runterziehen 
muß, aber der Atmel den Ausgang nicht runterziehen kann?

MOSFET dazwischen wäre vermutlich auch eine Lösung, ggf. mit einer 
Gate-Schutzschaltung, die am OKI hängt (falls notwendig).

Optokoppler scheidet wohl aus, wegen des Stroms durch die LED?


> Zweiter Versuche: Hoch auf 100K. Beeinflussung am OKI kaum mehr messbar.
> Am Atmel habe ich jetzt aber eine etwas "verfälschte" Flanke. Sowohl
> steigend als auch fallende Flanke sind jetzt etwas in die Länge gezogen.
> Ob das stört habe ich jetzt nicht ausprobiert, aber eine etwas steilere
> Flanke wäre wohl doch wünschenswert.

C parallel zum R?

DoDi

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#229778

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2017-07-11 23:03 +0200
Message-ID<ok3e7t$am$1@dont-email.me>
In reply to#229646
On 07/09/2017 05:44 PM, Hans-Peter Diettrich wrote:
> Den Atmel immer versorgen, und schlafen legen wenn der Saft nicht von 
> der USB-Schnittstelle kommt?

Wird wohl doch darauf hinauslaufen. Was ich vorhabe, ist eine 
Tastenmatrix parallel zum eigentlichen Gerät mitzulesen. Mit 
Widerständen wird das aber nix, denn dann kommt es nur darauf an 
wieviele Tasten parallel gedrückt werden um doch wieder ein Problem zu 
bekommen. Wenn alle IOs vom Atmel gegen GND genagelt sind schalte ich ja 
so immer mehr Widerstände parallel...

Eigentlich wollte ich das Versorgen aus dem Gerät vermeiden, weil ich 
noch keine Ahnung habe wo genau die Betriebsspannung geschaltet wird. 
Kann ich denn davon ausgehen definitiv keine Probleme zu haben, wenn ich 
den Atmel parallel zum Original-Controller einschalte? Gibt es eine 
Verzöǵerung bis am Atmel die Pins hochohmig werden?

Gruß

Manuel

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#229787

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2017-07-12 00:11 +0200
Message-ID<esl0okF56spU2@mid.individual.net>
In reply to#229778
Am 11.07.2017 um 23:03 schrieb Manuel Reimer:
> On 07/09/2017 05:44 PM, Hans-Peter Diettrich wrote:
>> Den Atmel immer versorgen, und schlafen legen wenn der Saft nicht von
>> der USB-Schnittstelle kommt?
>
> Wird wohl doch darauf hinauslaufen. Was ich vorhabe, ist eine
> Tastenmatrix parallel zum eigentlichen Gerät mitzulesen. Mit
> Widerständen wird das aber nix, denn dann kommt es nur darauf an
> wieviele Tasten parallel gedrückt werden um doch wieder ein Problem zu
> bekommen. Wenn alle IOs vom Atmel gegen GND genagelt sind schalte ich ja
> so immer mehr Widerstände parallel...

Eine Matrix wird normalerweise einseitig (Zeile oder Spalte) von 
Ausgängen angesteuert, die kann man vor dem Schlafengehen in Eingänge 
umschalten.

> Eigentlich wollte ich das Versorgen aus dem Gerät vermeiden, weil ich
> noch keine Ahnung habe wo genau die Betriebsspannung geschaltet wird.
> Kann ich denn davon ausgehen definitiv keine Probleme zu haben, wenn ich
> den Atmel parallel zum Original-Controller einschalte? Gibt es eine
> Verzöǵerung bis am Atmel die Pins hochohmig werden?

Die Pins sind nach dem Einschalten alle hochohmig (Eingänge), nur die 
Schutzschaltungen (Klemmdioden) an jedem Pin können Strom ziehen, wenn 
die Signalspannung außerhalb der Versorgungsspannung liegt. Wenn alle 
Signale aus der gemeinsamen Versorgungsspannung erzeugt werden, kann 
dieser Fall eigentlich nie eintreten. Außer wenn man den OKI laufen 
läßt, und dem Arduino die Versorgung abstellt, wie Du das beim Abziehen 
des USB-Kabels gemacht hast. Dann reicht aber schon eine Diode von der 
Versorgung des OKI zu der des Arduino, über die der Betriebsstrom 
fließen kann, so daß die Signale nicht mehr geclippt werden.

Falls eine Versorgung des Arduino aus dem Gerät überhaupt möglich ist, 
würde ich auf die zusätzliche Versorgung über USB ganz verzichten. Dann 
kann es auch nicht vorkommen, daß der OKI über Pins des Arduino gespeist 
wird. Wenn der Arduino nur bei Bedarf angestöpselt werden soll, dann muß 
ggf. der Stromstoß beim Einstöpseln begrenzt werden (bis sich die 
Stützkondensatoren des Arduino aufgeladen haben).

DoDi

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#229860

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2017-07-12 20:23 +0200
Message-ID<ok5p8c$hqg$1@dont-email.me>
In reply to#229787
On 07/12/2017 12:11 AM, Hans-Peter Diettrich wrote:
> Dann reicht aber schon eine Diode von der 
> Versorgung des OKI zu der des Arduino, über die der Betriebsstrom 
> fließen kann, so daß die Signale nicht mehr geclippt werden.

Ich habe jetzt etwas die Schaltung analysiert und herausgefunden, dass 
die Betriebsspannung an einem Transistor geschaltet wird. An dessen 
Ausgang habe ich aber nur um die 6 Volt. Wenn ich den Arduino dort mit 
seinem VIN anschließe wird der Transistor nicht merklich warm. Sollte 
den zusätzlichen Strom also vertragen. Am Arduino habe ich dann aber 
statt 5V eher so 4,55V. Scheint aber zu laufen... Kann man das so lassen?

Problem sehe ich vor allem dabei, dass der Atmel ja nun, obwohl er nur 
mit 4,55V versorgt wird, an allen Eingängen mit einem 5V-Signal 
beaufschlagt wird.

Gruß

Manuel

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#229890

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2017-07-13 07:44 +0200
Message-ID<ok713s$v4e$1@dont-email.me>
In reply to#229860
On 07/12/2017 08:23 PM, Manuel Reimer wrote:
> Problem sehe ich vor allem dabei, dass der Atmel ja nun, obwohl er nur 
> mit 4,55V versorgt wird, an allen Eingängen mit einem 5V-Signal 
> beaufschlagt wird.

Habe die Antwort selber finden können. Maximaler Logikpegel darf 
VCC+0,5V sein. Wäre also knapp möglich, aber so richtig glücklich bin 
ich damit so nicht. Macht eigentlich auch garkeinen Sinn den Arduino zu 
versorgen, wo er doch nur etwas zu tun hat, wenn der PC dranhängt.

Ich habe noch ein paar PN 2222A Transistoren da. Ich werde später nun 
folgendes testen:
- Pin am Arduino wird auf "INPUT_PULLUP" geschaltet.
- Transistor mit Kollektor an den Arduino-Pin. Emitter auf GND und das 
zu überwachende Signal mit Widerstand (>100k) an die Basis.

Dann sind zwar alle Signale invertiert, aber das ist in Software ja 
leicht zu beheben.

Etwas schade finde ich, dass bei allen TO-92-Transistoren die Basis am 
mittleren Pin liegt. Das macht das Verdrahten dann etwas aufwändig. Mir 
wäre Emitter in der Mitte lieber. Gibt es sowas? Eventuell in anderen, 
kleinen, Gehäusen?

Gruß

Manuel

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#229898

FromMarc Santhoff <m.santhoff@t-online.de>
Date2017-07-13 10:50 +0200
Message-ID<20170713105002.47fe043a@puma.das.netz>
In reply to#229890
Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> schrieb:

> Etwas schade finde ich, dass bei allen TO-92-Transistoren die Basis
> am mittleren Pin liegt. Das macht das Verdrahten dann etwas
> aufwändig. Mir wäre Emitter in der Mitte lieber. Gibt es sowas?
> Eventuell in anderen, kleinen, Gehäusen?

BF199

Marc

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#229902

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2017-07-13 11:47 +0200
Message-ID<1nqf51m9hmnxk.a2co30bzez49$.dlg@40tude.net>
In reply to#229890
Am Thu, 13 Jul 2017 07:44:05 +0200 schrieb Manuel Reimer:

>> Problem sehe ich vor allem dabei, dass der Atmel ja nun, obwohl er nur 
>> mit 4,55V versorgt wird, an allen Eingängen mit einem 5V-Signal 
>> beaufschlagt wird.
> 
> Habe die Antwort selber finden können. Maximaler Logikpegel darf 
> VCC+0,5V sein. Wäre also knapp möglich, aber so richtig glücklich bin 
> ich damit so nicht.

Sind da nicht noch die 100k Widerstände dazwischen? Dann wäre das doch
völlig unbedenklich, nennenswerter Strom kann nicht fliessen.

Lutz

-- 
Mit unseren Sensoren ist der Administrator informiert, bevor es Probleme im 
Serverraum gibt: preiswerte Monitoring Hard- und Software-kostenloses Plugin 
auch für Nagios - Nachricht per e-mail,SMS und SNMP: http://www.messpc.de
Messwerte nachträgliche Wärmedämmung http://www.messpc.de/waermedaemmung.php

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#229903

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2017-07-13 12:01 +0200
Message-ID<ok7g16$1il$1@news.bawue.net>
In reply to#229902
On 07/13/2017 11:47 AM, Lutz Schulze wrote:
> Am Thu, 13 Jul 2017 07:44:05 +0200 schrieb Manuel Reimer:
> 
>>> Problem sehe ich vor allem dabei, dass der Atmel ja nun, obwohl er nur
>>> mit 4,55V versorgt wird, an allen Eingängen mit einem 5V-Signal
>>> beaufschlagt wird.
>>
>> Habe die Antwort selber finden können. Maximaler Logikpegel darf
>> VCC+0,5V sein. Wäre also knapp möglich, aber so richtig glücklich bin
>> ich damit so nicht.
> 
> Sind da nicht noch die 100k Widerstände dazwischen? Dann wäre das doch
> völlig unbedenklich, nennenswerter Strom kann nicht fliessen.

Oder man hängt zwischen Signal und GND einen Widerstand mit 470 kOhm. 
Zusammen mit den 100kOhm ergibt sich ein Spannungsteiler und die 
Spannung am Pin sinkt weit genug.

  Gerrit

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#229919

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2017-07-13 21:53 +0200
Message-ID<ok8isf$hf4$1@dont-email.me>
In reply to#229902
On 07/13/2017 11:47 AM, Lutz Schulze wrote:
> Sind da nicht noch die 100k Widerstände dazwischen? Dann wäre das doch
> völlig unbedenklich, nennenswerter Strom kann nicht fliessen.

Die wollte ich dann eigentlich weglassen.

Ich bin immer noch auf der Suche nach dem einfachsten Weg mit möglichst 
wenig Einfluss auf die Original-Schaltung einige Logikwerte zu capturen.

Ich glaube ich werde über's Wochenende einfach mal versuchen wie hoch 
ich mit dem Widerstand gehen kann bis ich Probleme bekomme beim Lesen 
der Werte. Eventuell wird es dann doch einfach ein Widerstand pro 
Anschluss und gut ist.

Gruß

Manuel

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#229951

FromLutz Schulze <lschulze@netzwerkseite.de>
Date2017-07-14 02:48 +0200
Message-ID<vp32b9fxmhb4.1l0ff11gbooo7.dlg@40tude.net>
In reply to#229919
Am Thu, 13 Jul 2017 21:53:29 +0200 schrieb Manuel Reimer:

> Ich bin immer noch auf der Suche nach dem einfachsten Weg mit möglichst 
> wenig Einfluss auf die Original-Schaltung einige Logikwerte zu capturen.

Ich hatte mal ähnliches für einen Kunden zu machen (parallele Überwachung
von Statussignalen von Funktechnik), die simple Lösung waren 1MOhm
Widerstände und Darlington-Transistoren (gibt es auch in einem Gehäuse).

Gut, sehr schnell war das nicht, spielte dort aber auch keine Rolle.

Lutz

-- 
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